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DrDr. Philippi, Pfeiffer, Römer, Dunker, Kobelt, I. ©, Weinkauf, S. Clessin, Brot und von Martens | u neu herausgegeben und vervollständigt En Ne Dan N en | en 0.0. Vierten Bandes zweite Abtheilung. | 7 1 j N | Nürnberg, 18%5. ee u | N Verlag von Bawer & Baspe ae | Kr N IN i (Emil Küster.) ; ji | |

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der

Coneae oder Conidae.

I. Conus Linne

angefangen von Dr. Küster, durchgesehen, ergänzt und vollendet

von

H. ©. Weinkauff

in Oreuznach.

Nürnberg, 15%.

Verlag ron Bauer & Raspe, (Emil Küster.)

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MOLLUSCA GASTEROPODA. GONEA. Kegelschnecken.

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Achte Familie.

Conea Menke. Kegelschnecken.

Giehäuse eingerollt, verkehrt kegelförmig, mit kurz ausgezogenem oder ganz flachem Gewinde. Mündung lang, fast gerade, eng, ohne Ein- schnitte, Falten oder Zähne; Basis quer abgeschnitten.

Conus Linne. Kegelschnecke.

Cylinder, Rollus, Hermes, Rhombus und Conus, Montfort; Conus und Utriculus , Schumacher.

Gehäuse tutenförmig eingerollt, einen Kegel bildend, dessen Grund- fläche von dem Gewinde gebildet wird. Das Gewinde ist meist flach, bei manchen Arten in eine kurze Spitze ausgezogen, nur bei wenigen ist es länger und bildet gleichsam einen zweiten, stumpfen Kegel. Der Umfang der Windungen ist bei mehreren Arten höckrig (gekröntes Ge- winde), bei den andern ist er glatt. Die Mündung ist lang, gerade, ziemlich 'eng, fast durchaus gleich breit, ohne Falten, Zähne, oder an- dere Einschnitte, die Basis quer abgeschnitten.

Im frischen Zustand sind die Kegelschnecken mit einem rauhen, einfärbig dunklen Ueberzug bedeckt, nach dessen Hinwegnahme erst die Substanz des Gehäuses zum Vorschein kommt. Die Oberfläche ist meist glatt, fein reihenweise vertieft punktirt, zuweilen körnig, immer aber fin-

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den sich an der Basis mehr oder weniger deutliche schiefe Längsfurchen. Die Färbung ist sehr manniegfaltis, fast immer dunklere Flecken und Punkte auf hellem Grunde. Nur wenige sind einfärbig.

Die Thiere der Kegelschnecken sind schmal, läsglich, mit langer, über den Kopf vorstehender, Athemröhre,- Rüssel vorragend, kürzer als die zugespitzten Tentakeln, welche an der Seite die Augen tragen. Fufs breit, vorn quer abgeschnitten, auf dem abgerundeten Hinterende ein kleiner säbelförmiger Deckel von horniger Consistenz.

Unter den einschaligen Seeconchylien ist die Gattung der Kegel- schnecken die reichste an Arten. Lamarck zählt im Jahr 1822 schon 181 lebende Arten. Die zahlreichen Entdeckungen der neueren Zeit er- streckten sich auch auf diese Gattung und. man kann mit Sicherheit die Zahl der Jetzt bekannten Arten zu 250 annehmen. n

Es giebt wenige Conchyliengattungen, bei denen es so schwer hält, die Arten zu bestimmen, da die äussere Form keine grofsen Verschie- denheiten darbietet und die Farbe nichts beständiges ist. Selbst in einer und derselben Art erscheinen grolse Abweichungen, nicht nur hinsicht- lich der Farbe, sondern auch hinsichtlich der Beschaffenheit des Wirbels und der Glätte des Gehäuses, denn von derselben Art finden sich Exem- plare mit flachem und andere mit erhabenem Wirbel; eben so haben die einen eine glatte, die andern ein gekörntes Gehäuse.

Weil die Bestimmung der Arten so schwierig und oft so willkühr- lich ist; so haben manche Naturforscher die vielen Arten von Kegel- schnecken ;als blofse Varietäten von einigen wenigen Arten betrachtet. Da von den meisten Kegelschnecken das Thier noch ganz unbekannt ist, so wird diese Bestimmung um: so schwieriger, und wir müssen uns vor der Hand blos an die Schale halten und diejenigen als eigenthüm- liche Arten aufstellen, welche mehrere auffallende Merkmale darbieten. Da ein einzelnes Kennzeichen leicht ändert, so müssen bei der Aufstel- lung von Arten immer mehrere Merkmale zusammengenommen werden.

Die Farben sind, wie schon gesagt, bei den Kegelschnecken den meisten Aenderungen teen theils ändert sich dieFarbe des Grun-

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des; theils sind die Flecken und Zeichnungen anders gestaltet. Stimmen aber solche Individuen, die in der Beschaffenheit der Farbe differiren, in den übrigen Merkmalen überein, so müssen sie als eigne Art zusam- mengefafst, und ihre Farbenabweichungen als Varietäten aufgeführt wer- den. Solche Farben-Varietäten sind auch gewöhnlich nach dem Wohnort verschieden. Der Conus Cedonulli kann zu. dem. Gesagten ein Beleg werden. Man findet von ihm neun Haupt-Varietäten, die durch die Fär- bung des Grundes und die Vertheilung und Gestaltuug der Flecken von einander verschieden sind, und von welchen man niemals zwei oder mehrere an denselben Wohnorten findet. |

Nur ein Merkmal, auf das gerade Linne kein Gewicht legte, bleibt constant, und dies besteht darin, ob der Wirbel gekrönt, oder elatt ist. Linne sagt, dafs zwischen den gekrönten und ungekrönten Kegeln keine wesentliche Verschiedenheit statt findet. Defshalb hat er auch zu seinen Conus stercus muscarum den Conus arenatus Hwafs gerechnet, obschon jener Kegel eine eylindrische Schale mit concaver Wirbelwindung hat, dieser aber oval konisch und gekrönt ist. Schon Born und Schröter “indessen unterscheiden die gekrönten und ungekrönten Kegel, und diese Beschaffenheit der Wirbelwindungen giebt jetzt den Haupteintheilungs- grund der Gattung ab: Die einzige Abweichung, die man hier trifft, besteht darin, dafs die Höcker der Windungen zuweilen kleiner und weiter auseinanderstehend sind; jedesmal aber bleiben sie sichtbar. |

Bei einer Bestimmung von Arten wird man also zuerst darauf sehen müssen, ob die Windungen gekrönt, oder glatt sind und danach zwei Hauptabtheilungen von Kegeln bilden. Hat man diese Sonderung vor- genommen, so wird man zusehen, wie die äussere Gestalt geformt ist, ob die Oberfläche gefurcht, mit Reifen umlegt, oder glatt ist, ob die Windungen des Wirbels ausgekehlt, concav oder convex ‚sind, ob die Mündung schmal, oder klaffend ist, und wie die Farben beschaffen und vertheilt sind. Stimmen Kegel in den angeführten Merkmalen überein, 30 bilden sie eine Art, weichen sie in einem einzigen Kennzeichen ab, so giebt es eine Varietät. Dies sind die Grundsätze, die Hwafs, Bru-

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giere und Lamarck mit Recht bei Bestimmung der Art geleitet haben. Nur haben diese Conchyliologen noch immer auf die Farbe zu viel Ge- wicht gelegt und dadurch unnöthiger Weise die Zahl der Arten vermehrt, so ist z. B. der Conus monile dieser Autoren weiter nichts, als eine Farben-Varietät des Conus generalis Linne und Conus mustelinus eine Abänderung des Conus capitaneus Linne. Man wird indefs gar leicht: durch die schönen Farben, die sich gewöhnlich an den Kegelschnecken finden, bestochen, mehr Rücksicht auf sie zu nehmen, als sie ver- dienen.

Die genauere Auseinandersetzung der Arten verdanken wir dem dä- nischen Justizrath Hwafs, der zu seiner Zeit die reichhaltigste Samm- lung von Kegelschnecken in ihren Arten und Hauptabänderungen besafs. Da eine grofse Anzahl von Kegelschnecken in hohen Preifse steht, so wird man nicht leicht Gelegenheit habeu, diese Gattung so vollständig, beisammen zu treffen, als dies in jener Sammlung der Fall war. Hwals charakterisirte die Arten mit den hauptsächlichsten Varietäten, und über- gab diese treffliche Arbeit an Brugiere, der in der Encyclopedie metho- dique zu den von Hwafs bestimmten Arten und Varietäten eine ausführ- liche und genaue Beschreibung lieferte. Lamarck legte diese höchst schätzbare Beschreibung der Kegelschnecken in seinem Werke ebenfalls zu Grunde, fügte einige Veränderungen und Verbesserungen hinzu, und charakterisirte noch die ihm seit dieser Zeit bekannt gewordenen Arten: Ein grofses Verdienst erwarb sich Lamarck dadurch, dafs er die in der Encyclopedie abgebildeten Arten bestimmte. Hwafs liefs nämlich mit grofser Sorgfalt von sehr geschickten Künstlern die Exemplare abbilden, nach welchen er die Arten und Varietäten bestimmt hatte. Da Brugiere diese Abbildungen nicht eitiren konnte, indem sie erst nach seinem Tode in der Encyclopedie, ohne die Arten zu benennen, bekannt gemacht wurden, so mufste es natürlich sehr schwer halten, besonders die neuen oder sehr seltenen Arten, von welchen man nicht leicht Originale an- treffen wird, und eben so die Varietäten in diesen Kupfern. aufzufinden. Lamarck hat daher das Studium dieser Gattung dadurch sehr erleichtert,

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dafs er in seinem angeführten Werke und früher schon in’den Annales du Museum diese Abbildungen citirte und bestimmte.

Auffallend scheint es, dafs, obschon die Kegelschnecken in der jetzi- gen Welt so viele Arten aufzuweisen haben, man aus der Vorwelt so wenige Arten erst aufgefunden hat, denn Lamarck führt nur 9 fossile an. Das Auffallende wird sich aber mindern, wenn man bedenkt, dafs die Kegelschnecken in der äussern Form, auf die allein bei fossilen Conchylien Rücksicht genommen werden kann, so wenig Abweichungen darbieten, und viele unserer Arten nur nach der Farbe und Zeichnung bestimmt sind.

Was die geographische Verbreitung der lebenden Arten anbelangt, so sind diese meistens nur in den Meeren der wärmeren Zonen anzu- treffen. Vorzüglich haben Ostindien und Südamerika eine Menge Arten, nur wenige und weniger bunt gefärbte finden sich im mittelländischen Meer, in den nördlichen Meeren gar keine.

Die Kegelschnecken bilden eine so natürliche Gattung, dafs sie von allen Naturforschern vereinigt blieben. Nur Montfort, der am Zersplit- tern seine Freude hatte, bildete aus ihnen folgende 5 Gattungen: 1) Cy- linder z. B. Conus textile, 2) Rollus z. B. Conus geographus, 3) Her- mes, zZ. B. Conus nussatella, 4) Rhombus z. B. Conus imperialis und 5) Eonus z.B. Conus generalis. Natürlich hat Niemand diese Gattungen angenommen, eben so wenig die Sonderung Schumacher’s in Conus und Utriculus.

1. Conus Pier? Linne. Der Hermelinkegel. Taf. 1. Fig. 1. 2. Taf. 9. Fig. 6. Taf. 13. Fig. 8. 9. 10. Taf. 14. Fig. 13. 14.

Conus capitaneus Linne Gmelin p. 3376. Nr. 6. Lister Conchyl. t. 780. £. 27.

Bonanni Recreat. 3: f. 361.

Rumph Museum t.33: EX.

Petiv. Gazoph. t. 28. f.4., Amboin. t. 9. f. 1. Gualter. Testac. t. 22. f. M.

D’Argenville Conchyl. pl.12, f. K.

8

Seba Museum 3, 1.42. f. 27. 3. a

Knorr Vergn. d. Augen 1. t. 15. £.3. 5., t.16. f.2.

Martini Conchyl. - Cab. 2. t. 59. f. 660 662. | |

Brugiere Encyclopedie method. vers I. p. 652. n.52. Tableau pl. 327. f. 2.

Lamarck Annales du Museum vol. XV. n. 61., Hist. nat. Tom. VII. p. 469. n.61.

Diction. des Science. natur. Tom. X. p. 255. | Gehäuse zugespitzt kegelförmig, Wirbel stumpf und wenig erhaben, weifs mit gelbrothen Querflecken, letzte Windung rost- oder olivengelb, mit zwei weilsen Längsbinden und vielen Reihen schwärzlicher Flecken. Die eine Binde nimmt den obern Rand der letzten Windung ein und ist durch die als Flammen und Striche darüber fortgesetzten Wirbelflecken unterbrochen, die zweite ist etwas unter der Mitte und hat beiderseits unregelmäfsig stehende rothbraune Flecken als Einfassung. Der übrige Theil ist rost- oder olivengelb und mit Längsreihen von rothbraunen oder schwärzlichen Fleckchen besetzt, welche letztere zuweilen mit un- deutlichen weifsen abwechseln. Die Basis ist dunkler, mit Reihen ein- gestochener Punkte, dazwischen erhöhte Linien. Mündung weifs, an der Basis bläulich. Länge bis 31%”, Breite 2”. or 13. F. S. 9. 10.)

Wohnort der asiatische Ocean.

_ Hauptvarietäten sind: A. Gehäuse braungelb, nicht punktirt, mit drei weifsen mit braunen Fleckenreihen eingefafsten Binden; die ersten beiden wie oben, die dritte an der Basis.

Bonamni Reer. 3. f. 139.

Seba Museum 3. t. 42. f. 29. Encyclop. :method. Tabl. pl. 327. f. 1. Lamarck a. a. O. p.470.

Var. B. Gehäuse grünlich-braun, mit zwei weifslichen Binden, die ganze untere Hälfte der letzten Windung, so wie die Mittelbinde mit zahlrei- chen weifsen Punkten wie beschneit oder bespritzt. Basis und Innen- wände bläulich. (Taf. 14. F. 13. 14.)

Bei Ceylon.

Chemnitz Conchyl.- Cab. 11. t: 182, £- 1764. 1765. Lamarck a. a. O.

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Var. C. Gehäuse sehr klein, ohne die braunen Längsflammen und 'Fleckenreihen, grünlich oder röthlich braun, mit weilser, ze ai

tleckter Mittelbinde. Lamarck a. a. O.

Var. D. Gehäuse grofs, glatt, ohne die punktirten Querlinien, schön orangegelb mit zwei weifsen Binden, die obere mit einer Reihe dunkel- brauner Flecken, die zweite durch Fleckenreihen eingefafst. Die Linien an der Basis fehlen zuweilen. Mündung weifs, Lippe gegen die Basis violett (Taf. 1. F.1. 2.) I |

Seba Museum 3. t. 42. f. 31. Knorr Vergn. d. Augen 2. 1.6. f. 3.

Favanne Conch. pl. 15. f. A. 2 Conus mustelinus Hwalfs, Kragütte Eneyel. method. Vers 1. p- 654. n. 53.,

Tabl. pl. 327. £. 6. Lamarck Annal. du Museum, vol. XV. p.266. n.64., Hist.

natur. Tom. VII. p. 471. n.64. Wagner Fortsetz. d. Conchyl.-Cab. 12, T. 221. f. 3059. 3060.

Var. E. Kleiner als Vorige, blafs grün, mit 2 weifsen Binden, deren jede von zwei Reihen schwarzbrauner Flecken eingefafst ist. Wirbel weils und schwarzbraun gefleckt und geflammt. (Taf. 9. F. 6.)

Chemnitz Conchyl,- Cabin. 10. t.108. £.1280.

2, Conus verulosus Hwafs. Der Reifen - Kegel. Taf. 1. Fig. 3.

Favanne Conchyl. pl. 15. f. G. 3. Brugiere Encyclop. method. vers.I. p. 719. n.115., Tabl. pl. 341. £. 7. Lamarck Hist. nat. Tom.Vll. p. 508. n. 146., Ann. d. Mus. Vol. XV. p.427. n. 145.

/ Wagner Fortsetz. d. Conchyl.-Cab. 12. p. 47. Tab. 221. f. 3066. Gehäuse schmal kegelförmig, sehr dünn, seiner ganzen Quere nach mit Längsreifen X) umwunden, die nicht, wie bei Conus granulatus, ge- .*) Ich verstehe unter längslaufen d, Streifen, Binden etc, die mit der Nacht paralell laufen, unter querlaufend dagegen paralell mit dem Mundsaum laufende Striche, Bin-

den, Flecken u. dgl. 2

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streift, sondern einfach sind. Diese Reifen werden gegen das untere Ende stärker, nach oben hin schwächer und entfernter, sie sind flach und fast körnig. Das Gewinde besteht aus neuen konvexen, gestreiften Windungen, die sich in einen spitzigen Winkel erheben. Die Mündung ist sehr schmal, Mundsaum dünn, schneidend und fein gezähnelt. Farbe eraulichweifs, gegen die Basis milchweißs. Länge 20‘, Breite 9.

In den amerikanischen Meeren, ziemlich selten.

3. Conus Columba Hwafs. Der Tauben -Kegel. Taf. 1. Fig. 4.

Gualteri Index. test. 1.25. f. @. Favanne Conchyl. tab. 18. f. K. 1. Brugiere Eneyclop. method. Vers I. p.709. n.101., Tabl. pl. 334. f. 3. Lamarck Ann. d. Mus. vol. XV. p. 422.n.125, Hist. nat. Tom. VII. p. 499. n.125. Blainville Diet. d. Scienc. natur. Tom. X. p. 258. Wagner Fortsetzung des Conchyl.- Cab. 12. T. 221. £. 3067.

Eine der kleinsten der Gattung. Gehäuse glatt, auf der untern Hälfte mit 7— 8 feinen, durch deutliche Furchen geschiedenen Schnüren umwunden, nach oben-erweitert und von der Mitte an gegen die Basis stark verschmälert. Der Wirbel besteht aus acht etwas gestreiften con- caven Windungen und bildet einen erhabenen spitzen Winkel. Mündung schmal, unten weiter, Mundsaum dünn, schneidend und unterhalb, ent- sprechend den Schnüren der Aussenseite, etwas gefaltet. Farbe rein weils, zuweilen rosenroth. Länge 8, Breite 4'/,

Im asiatischen Ocean mit Varietät A. nicht selten.

Varietät A. Gehäuse weils, über die Mitte zwei körnige Schnüre, Basis gestreift. |

Var. B. Doppelt gröfser, ganz weils. Encyclop. method. Tabl. pl. 331. f. 3.

4. Conus-gubernator Hwals. Der Gouverneurs -Kegel. Taf. 1. Fig. 9. Brugiere Enceyclop. method. Vers I. p. 727. n. 121., Tabl. pl. 340. f. 5.

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' Lamarck Ann. d. Mus. Vol. XV. p.426. n. 142. bis., Hist. nat. Tom. VII. p: 516. n. 143. / | Wagner Fortsetzung des Conchyl.- Cab. 12..p. 43. T, 221. £. 3063.

Gehäuse länglich kegelförmig, oben stark gewölbt, in der Mitte et- was zusammengezogen und nach unten sehr verschmächtigt. Die Ober- fläche zeigt nur einige entfernt stehende, wenig merkliche Längsstrei- fen, Basis stark gefurcht und quer abgeschnitten mit seichtem Aus- schnitt. Das Gewinde besteht aus zwölf Windungen, von denen die zwei oder drei äusseren fast in einer horizontalen Ebene liegen und die übrigen plötzlich emporsteigen und einen spitzigen Kegel bilden. Die Mündung ist schmal, unten breiter, Mundsaum dünn und schneidend.

Auf dem weilsen, ins Rosafarbene fallenden Grunde zeigen sich zwei Reihen brauner Flecken und zwei weilse Bänder, wovon das eine in der Mitte, das andre an der Basis liegt. Die Flecken sind unregelmälsig, länglich, zuweilen gespalten, nicht zusammenhängend, ohne Querlinien und der Länge nach mit einigen undeutlichen weifsen Adern. Das Ge- . winde ist weils, an den äussern Windungen heller oder dunkler braun-, an den übrigen gelbgefleckt. Mündung innen weils, Mundsaum dünn, rosenröthlich oder braunlich, indem die äussere Färbung durcehschimmert. Länge 2” 7. . Breite 1% 4. |

‚Aus dem asiatischen Ocean, ziemlich selten, Var. A. am seltensten.

Var. A. Gehäuse etwas gefleckter, gegen die Mitte nicht oder kaum merklich zusammengezogen, mit etwas höherem Wirbel. Auf blaulich- weilsem Grunde befinden. sich 2 orangefarbene Bänder und kastanien- braune, gelblich geaderte Flecken. Die eine Binde ist im oberen Drit- theil, die andre, doppelt so breite ist im unteren, an ihren Rändern sind unregelmälsige, einfache, kastanienbraune Tropfenflecken. Gewinde weifs- lich violett, hell kastanienbraun gefleckt, die Spitze fleischfarben. Länge 2.10, Breite 13%.

Eneyclop. method. Tabl. pl. 340. f. 6.

Var. B. In der Gestalt wie Vorige. Auf dem bläulich weifsen, an einigen Stellen ins Violette fallenden Grunde laufen kastanienbraune, in y%

12 der Mitte und den Enden der Schale häufig unterbrochenen Längsflam- men. Diese Flammenlinien sind sehr ausgezackt, an einem ihrer Ränder mit Gelb untermischt, und zuweilen unregelmäfsig braun geadert. Das Gewinde ist violettweifs und eelblich- kastanienbraun gefleckt, die Spitze rosenroth. Länge 2” 4 Breite13.

Eneyel. method. Tabl. 340. f. 4.

5. Conus caledonicus Hwals. Der kaledonische Kegel. Taf, 2, 2 ı, | a | | Brugiere Encyel. method. Vers I. p. 654. n.33., Tabl. pl. 321. £. 10. Lamarck Annal. d. Mus. Vol. XV. p.38.n.37., Hist. nat. Tom.VII. p. 438. n. 37. Blainville Diction. d. Sciene. nat. Tom. X. p. 252. Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. p. 29. T.220. f. 3050.

Gehäuse konisch, stark, die letzte Windung trägt paralell laufende Längslinien, die Schnüren ähnlich, etwas vorspringen und wovon die auf der untern Hälfte etwas gekörnt sind. Ausserdem sieht man noch einige entfernte Querfurehen, die von den neuen Ansätzen herrüh- ren. Das Gewinde besteht aus zehn Windungen, wovon die beiden äussern etwas ausgehöhlt und verflacht, während die innern mit zwar wenig vorspringenden, aber doch immer deutlich ausgedrückten Höckern gekrönt sind und sich in einen spitzen Winkel erheben. Die Mündung ist schmal und am obern Ende durch einen tiefen Ausschnitt geendigt, weils, Gehäuse lebhaft orangeroth, die Schnüre dunkelroth; Gewinde dunkel orange. Länge 2 1%, Breite 1 2.

Bei Cooks Weltumseglung im stillen Meer an den Küsten von Neu- Caledonien entdeckt.

6. Conus Dux Hwafs. Der Commandanten - Kegel. Taf. 2. Fig.2., Taf. 3. Fig.2., Taf. 15. Fig. 5. | Valentyn Verhandl. p. 140. 1.2. f.11. Martini Conchyl. - Cab. 2. p. 224. t. 52. f, 571. Favaune Conchyl. 11. p. 480. n. 18. Conus eircumeinetus, Born test, mus. Caes. p- 163.

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Conus affinis 'Linne Gmelin p. 3391. n:50. | dux Hwals Brugiere Eneyclop. method. Vers I. p. 732. n. 126., Tabl. pl. 342..f. 4. —. Lamarck Annal. d. Mus. Vol. XV. p.430. n. 153. , Histoir, nat. Tom. VII. p.512 n. 155. Blainville Diction. d. Science. nat. Tom. x. p. 260. . Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. 12. p. 30. 't.220. f. 3051.

Gehäuse sehr schmächtig eylindrisch, von Längsstreifen umwunden, die auf der untern ‚Hälfte weit tiefer sind, als auf der obern. Basis unmerklich ausgeschnitten. Das Gewinde bildet einen vorragenden Ke- gel und besteht aus zwölf, ganz schwach concaven Windungen, die ei- nige feine concentrische Streifen und deutliche Nähte zeigen. Mündung unten dreimal breiter als oben, wo sie sich auffallend verengert. Auf dem rosenfarbenen, hell violett überlaufenen @runde finden sich mehrere ungleiche röthlich gelbe Bänder und Reihen von rothbraunen Flecken, die in den obern gröfser, in der untern kleiner sind und näher bei ein- ander stehen. Ausserdem zeigen sich noch einige schmale, weißs und braun gegliederte Bänder. Die äusseren Windungen des Gewindes sind licht kastanienbraun, die folgenden mehr gelblich gefleckt, die Spitze und Mündung weils. Länge 2 8, Breite 1”. (Taf.2, F.2, Taf. 15. F.5.)

Im ostindischen Ocean, jedoch wie Var. A. sehr selten.

Var. A. Unterscheidet sich nur durch die Färbung. Auf röthlichem, fahl marmorirtem Grunde sind mehrere Reihen von dunkel kastanien- braunen und weifslichen Flecken, wovon die letzteren oft braun punktirt sind. Gewinde weilslich, rosenfarben oder violett überlaufen und orange- oder citrongelb marmorirt, Spitze weils. Mit dem Wachsthum des Ge- häuses verschwinden die Linien zum Theil, so dafs sie zuweilen auf dem Rücken kaum sichtbar, auf der Bauchseite aber schr bestimmt sind. Länge 2, 2, Breite 10°. (Taf. 3. Fig. 2.) Re: 7. Conus raphanus Hwafs. Der Rettig-Kegel.

oh Taf, 2. Fig. 3. Favanne Conchyl. II. p. 481. n. 16. var 1. Brugiere Enceyclop. method. Vers I. p- 72% n.118., Tabl. pl. 341. f. 2.

14

Lamarck Annal. d. Mus. Vol.XV. p: 428. n.146., Hist. nat. Tom. VI. | p. 508. n. 147. | Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. 12. p. 81. t. 220. f. 3052.

Gehäuse unten verschmächtigt, über die Oberfläche laufen eine Menge feiner Längsstreifen, die nach der Basis zu. stärker hervortreten. Auf dem rein weilsen Grunde stehen zwei breite citrongelbe Bänder, wovon das eine im oberen .Dritttheil, das andere im untern steht. Diese Bän- der zeigen eine Menge Längsreihen von sehr kleinen fahlen, mit blofsem Auge nur schwach bemerkbaren Punkten, die die Streifen begleiten. Die weifsen Stellen zeigen ebenfalls solche Punktreihen, die aber noch einmal so weit auseinanderstehen, als auf den gelben Bändern. Das Gewinde ist stumpf und besteht aus eilf Windungen, von denen die bei- den äusseren etwas ausgekehlt, die andern fast flach und mit feinen Streifen umlegt sind. Das Gewinde ist weifs, worauf kastanienbraune oder tiefbraune und gelbe Tupfen stehen, die Spitze rosenroth. Mündung weils, Mundsaum röthlichgelb punktirt oder quergestreift. Länge 27°, Breite 14°.

Im asiatischen Ocean.

Var. A. Gehäuse kleiner, auf weilsem Grunde röthlichgelb oder ka- stanienbraun unterbrochen gebändert, die Streifen auf den weilsen Stel- len entfernter und braun punktirt, auf den röthlichgelben oder braunen Bändern weils und braun ungleich gegliedert. Wirbel weifs, mit brau- nen Flammen, die Spitze rosenroth.

‚Favanne Conchyl. II. p. 487. n.16. var. 2. Seba Thesaur. 3. t. 44. f. 12. Encyclop. method., Tabl. pl. 341. £.1.

8. Conus cedo nulli Klein. Die unvergleichliche Kegel- | schnecke. Taf.2. Fig. 4. 5. 6. Taf. 4. Fig. 1. 8. Taf. 17. Fig. 3. Taf. 18. Fig. ı. 2.

Klein ostracol, p.70. n. 46.

Brugiere Encycloped. method. Vers I. p. 602. n.1.

Lamarck Annal. du Mus. Vol. XV, p.31. n.11., Hist. natur. Tom. Vll. p- 447. n. 11.

15

Diction. des Seienc. nat. Tom. X. p. 247. n.1. Wagner Fortsetzung des Conchyl. -Cabinets 12. p. 32.

Gehäuse nicht grofs, mit gekröntem Gewinde, Wirbel concav zuge- spitzt. In der Färbung zeichnet sich diese Art durch weifse, getrennte oder zusammenfliefsende Flecken und durch weifs und braun gegliederte Längslinien aus. Man kennt sie bis jetzt unter 9 verschiedenen Abän- derungen, die alle sehr selten sind. Ihr Wohnort ist das Meer an den Antillen und an der östlichen Küste von Südamerika.

Var. A. Cedo nulli Ammiralis.

Gehäuse kegelförmig, das Gewinde besteht aus 9—10 ausgehöhlten und mit kleinen Höckern gekrönten Windungen, welche einen concav spitzigen Wirbel bilden. Die letzte Windung hat einen zimmtbraunen Grund, auf welchen 26—30 braune, durch weifse Punkte gegliederte Schnüre herumlaufen. In der Mitte befinden sich zwei Längsreihen un- regelmäfsiger milchweifser und röthlichbraun eingefafster Flecken, von welchen einige etwas länglich sind. Die Basis so ‘wie der Oberrand der letzten Windung haben ähnliche milchweifse und braun eingefafste Flecken. Ausser diesen Fleckenreihen und den punktirten Schnüren fin- den sich noch vier Längsreihen von weifsen runden Tupfen, die Perl- schnüren gleichen, die eine Reihe steht über, die drei andern unter der doppelten Fleckenreihe. Das Gewinde ist ebenfalls zimmtbraun, mit einer Menge milchweifser Flecken, welche wieder fein zimmtfarben punktirt sind. Die Mündung ist milchweifs. Länge 1”, 7, Breite 1. (Taf. 2. Fig. 6.) |

Man findet diesen ächten Cedonulli, die seltenste unter den neun Varietäten, überhaupt eine der seltensten Conchylien, die noch jetzt sehr theuer bezahlt wird, in den südamerikanischen Meeren.

D’Argenville Conchyl. Append. pl. 1. f. H. Seba Museum 3. t. 48. fr} |

Faväanne Conchyl. U. pl. 16. f. D. 5., D. 8, Regenfufs Sammlung II. t. 10. f. 30.

Knorr Vergn. d. Augen VI. t.1. f. 1. Martini Conchyl.- Cabinet 2. t. 57. f. 633.

16

Linne Gmelin p. 3380.

Brugiere Encyclop. method. Vers I. p. 602: n.1. var A., Tabl. pl. 316. f.1. Lamarck a. a. O. var. a. |

Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. 12. p. 33. t. 220. f. 3055.

Die nun folgenden acht Varietäten können unter der Benennung unächter Cedonulli, Conus Pseudo -Cedonulli zusammengefafst wer- den. Es fehlen ihnen die zwei Fleckenreihen in der Mitte, so wie die 4 Perlschnüre, sie zeigen nur unregelmäfsig stehende weilse Flecken, die selten eine braune Einfassung haben, und tragen nur die braunen oder röthlichen, durch weifse Punkte gegliederten Schnüre.

Var. B. Cedo nulli Mappa. Bi |

Gehäuse etwas gröfser und a AR bei der vorhergehen- ‚den.. ‘Wie bei dieser, ist der Grund zimmtfarben, aber er, ist durch grofse,. bläulich weilse und dunkelbraun eingefafste, zusammenlaufende Flecken marmorirt. Diese Flecken laufen an der Höhe der letzten Win- dung und erstreckten sich bis zur Mitte herab, in der Mitte und an der ‚Basis des Gehäuses bilden diese Flecken zwei unregelmäfsige Bänder, die durch den zimmtfarbenen. Grund getrennt sind, der aber hier selbst wieder zwei Reihen kleiner, weifser, Aa stehender Flecken zeigt. Ausserdem laufen über die ganze Windung bis an vierzig braune, ganz fein weifs punktirte Schnüre, die aber auf den weifsen Flecken die Farbe ändern, und hier bläulichweifs und fein braun punktirt sind. Gewinde und die Mündung sind wie bei dem ächten Cedonulli gebildet, : doch ist der Wirbel eewöhnlich weifser und mit einigen zimmtbraunen Flecken besetzt; zuweilen herrscht aber die Zimmtfarbe vor. Länge 2”. (Taf. 2. Fig. 4.)

An denselben Orten, wo die vorige.

Knorr Vergn. d. Augen I. t.8. f.4. Favanne Conchyl. 11. pl. 16. f. D.7. Brugiere Eneyclop. method. Vers. p. 602. var. B, Tabl. pl. 316. f.7.

Lamarck a. a. O. var. b. Wagner Fortsetzung des Eoschyl. Dune 12, D.99. t. 220. f. 3053.

Var. C. Cedo nulli curassaviensis.

17°

Gehäuse etwas glätter, als bei den vorhergehenden, und mit vor- herrschend weifser Färbung. Auf diesen weifsen Grund finden sich ei- nige dreifsig milchweifse und fein braun punktirte Schnüre, auf der obern Hälfte grofse zusammenlaufende, röthlich eitrongelbe Flecken, auf wel- chen die punktirten Schnüre ebenfalls sichtbar sind, auf der untern Hälfte zeigt sich ein röthlich citrongelbes, zuweilen unterbrochenes Band mit einigen weilsen Flecken. Länge 1” 10. (Taf. 18. Fig. 1.)

An den Küsten der Insel Curassao.

D’Argenville Conchyl. Append. pl. 1. f. 10. Seba Thesaur. III. t. 44. f.19— 22? Regenfuls Sammlung t. 7. £. 9. 10. Favanne Conchyl. 1. pl. 16. f. D. ı.

Martini Conchyl.- Cabinet 2. t. 62. f. 682.

Brugiere a. a. ©. p. 602. var. C., Tabl. pl. 316. f. 4. Lamarck a. a. O. var. ce.

Var. D. Cedo nulli trinitarius.

Unterscheidet sich vorzüglich durch ihre Farbe. Der Grund ist oli- venfarben, auf welchem sich braune, fein weifs punktirte Schnüre fin- den. Die obere Hälfte zeigt drei Längsreihen ovaler, ungleicher, bläu- lich weifser Flecken. In der Mitte ist ein weilser Gürtel, auf welchen die Schnüre nur punktirt sind; die untere Hälfte ist wie die obere. Das Gewinde ist weifs und dunkelbraun gefleckt. Die Mündung blafs violett. Länge 6°. |

Bei der Insel Trinitat.

Favanne Conchyl. II. pl. 16. f. D. 6. Brugiere Eneyel. meth. p. 603. var. D., Tabl. pl. 316. SW

Lamarck a. a. O. var. d.

Var. E. Cedo nulli martinicanus.

Gehäuse glatt, kastanienbraun, mit braunen, fein weils punktirten Schnüren. In der Mitte sind zwei weifse, braun eingefafste und unre- gelmäfsige Binden, auf welchen die Schnüre braun punktirt sind. Die

untere Binde hat die doppelte Breite der obern. Am Grunde der Schale ist ein drittes Band. Gewinde weils, kastanienbraun gefleckt. Länge 19°. 3

18

Bei der Insel Dominiea. Doch wahrscheinlich auch bei Martinie, da

sie daher den Namen hat. | Knorr Vergn. d. Augen I. t.24. f.5. Brugiere a. a. O. var. E., Tabl. pl. 316. f. 3. Lamarck a. a. O. var. e.

Var. F. Cedo nulli dominicanus.

Gehäuse vorherrschend weifs, mit braun punktirten, etwas gekörn- ten Schnüren. Die obere Hälfte hat drei Reihen an einander gefügter Flecken, die gleichsam drei Bänder bilden, wovon das mittlere zusam- menhängend ist, die beiden seitlichen ausgezackt und doch mit den mitt- lern vereinigt sind. Der weiflse Grund hat einfach braun punktirte Schnüre, auf den safrangelben Flecken sind diese braun und weifs ge- gliedert. An der Basis ist ein viertes safrangelbes Band, dessen untere Hälfte weifs gefleckt ist. Gewinde weifs, mit safrangelben Flecken. Länge 21°. (Taf. 4. Fig. 1?)

An denselben Orten wie die vorige.

Chemnitz Conchyl.- Cabinet 10. t. 141. f. 1306. Brugiere a. a. ©. var. F., Tabl. pl. 316. f. 5. Lamarck a. a. ©. var. f.

Var. &. Cedo nulli surinamensis.

Gehäuse gegen die Basis granulirt, der Grund weifs, mit braun punktirten Schnüren und auf der obern Hälfte ocherfarbene Flecken, die braun und weifs gegliedert, mit einigen weilsen getrennten Flecken und einzelnen dunkelbraunen Strichen bestreut sind, die bei den andern Va- rietäten nicht vorkommen. Auf den weifsen Stellen finden sich einfach braun punktirte Schnüre. Die untere Hälfte zeigt ähnliche Flecken, wie die obere, die ebenfalls durch weilse, theils zerrissene, theils zusam- menhängende Flecken getrennt oder vermengt sind. Das Gewinde ist weifs, mit dunkelbraunen Flecken. Auch die Mündung ist weils, zuwei- len etwas bläulich. Länge 23’. (Taf. 4. Fig, 8.) |

An der Küste von Surinam.

Favanne Conchyl. II. pl. 16. f. D.3. Chemnitz Conchyl. - Cabin. 10. t. 141. f. 1310.

19

Conus solidus Linne. Gmelin p. 3389. n.69. Brugiere a. a. O. var. @., Tabl. pl. 316. £. 9. Lamarck a. a. O. var. g.

Var. H. Cedo nulli grenadensis.

Gehäuse bläulich weifs mit Schnüren aus sehr kleinen, gelben, ent- fernten Punkten. Die obere Hälfte hat grofse gelbe, zusammenhängende, am obern und untern Rand ausgezackte Flecken, deren Schnüre dunkel- gelb und bläulichweifs gegliedert sind. Um die Mitte des Gehäuses läuft ein grofses bläulichweifses, zackiges Band. Die untere Hälfte ist mit ähnlichen gelben Flecken, wie die obere, besetzt, ausser an der Basis, wo der bläulichweifse Grund sichtbar ist. Gewinde weifs und dunkel- gelb geflammt. Länge 21‘ (Taf. 18. Fig. 2.)

An den Küsten der Insel Be eine der kleinen Antillen.

Martini Conchyl. - Cab. 2. t. 62. f. 683. Conus insularis Linne ae p: 3389. n. 38.

cedo nulli grenadensis. Brug. a. a. O. var. H., Tabl. pl. 316. £.5 Lamarck a. a. ©. var. h.

Var. I. Cedo nulli caracanus.

Gehäuse bläulichweifs mit dunkelbraun punktirten Schnüren. Auf der obern Hälfte sind zerrissene, längliche, tief dunkelbraune, an man- chen Stellen zusammenhängende Flecken, deren Schnüre aus kleinen, weifsen, gedrängt stehenden Punkten bestehen. Die untere Hälfte hat eine zweite Reihe ähnlicher Flecken, nur sind sie schmäler und enger beisammen. Gewinde weils mit tief dunkelbraunen Punkten bestreut. Länge 22%. (Taf. 2. Fig. 4.)

An den Küsten von Caracas.

Brugiere a. a. O. var. I., Tabl. pl. 316. f. 6. Lamarck a. a. ©. var. i. Wagner Fortsetzung des Conchyl.-Cabinets, 12. t. 220. f. 3054.

9. Conus nemocanus, Hwafs. Der Eschen - Kegel. Taf 2. :Big, 7.

Brugiere Büoyelop, method. Vers. p. 712. n.106., Tabl. pl. 338. £. 5 a

20

Lamarck Annal. du Mus. Vol. XV. p. 422. n.127., Histoire natur. Tom. VI. p. 500. n. 127. Wagner Fortsetzung des Conchyl.- Cab. 12. p. 38. t. 220. f. 3056.

Gehäuse ziemlich grofs, vorn verschmächtigt, in der Mitte etwas zusammengezogen, in der Gestalt dem Conus distans Lam (Taf. 9. Fig. 5.) ähnlich, aber durch das nicht geekrönte Gewinde von ihm verschieden. Die Oberfläche zeigt viele ganz feine Furchen oder ungleiche Querstrei- fen, welche von den Mündungsansätzen herrühren. Das Gewinde ist stumpf und besteht aus 10 bis 11 Windungen, wovon nur die beiden äussersten sehr schwach ausgehöhlt, die andern aber gewölbt sind, sie zeigen zwei bis vier concentrische, vertieft punktirte Streifen, diese Hohlpunkte sind an den äussersten Windungen nur wenig deutlich, wer- den es aber nach der Spitze zu immer mehr. Die Mündung ist schmal, bläulich weils, das Gehäuse gelblich oder röthlich, mit zahlreichen fah- len, höchstens eine Linie breiten Bändern umgeben, zwischen welchen viele wellenförmige, haarfeine fahle Längslinien laufen. Am oberen Ende der letzten Windung zeigt sich eine weilsliche Binde; etwas unter der Mitte ist eine zweite, undeutlichere, auf welcher sich eine Reihe fast viereckiger, dunkelbrauner Flecken findet. Gewinde bläulich weils, mit kastanienbraunen Flecken. Länge 3, 3°, Breite 22.

Nach Hwafs findet sich diese schöne und seltne Kegelschnecke im stillen Ocean, an den Küsten der Insel Nemoca.

10. Conus tinianus, Hwafs. Der tinianische Kegel. Taf. 2. Fig. S.

Brugiere Encyclop. method. Vers. p. 713. n. 109., Tabl. pl. 338. f. 2 Lamarck Ann. d. Mus. Vol. XV. p.424. n. 134., Hist. en Tom.VIl. p. 502. n. 134. Diction. des Science. nat. Tom. X. p. 258.

Wagner Fortsetz. d. Conchyl.-Cab. 12. p. 39. t. 220. f. 3057.

Gehäuse glatt, oben gewölbt, gegen die Basis verschmächtigt. Ge- winde convex, aus 8 etwas gewölbten, breiten und glatten Windungen bestehend. Auf einem zinnoberrothen Grund, dessen Farbe in die Sub- stanz des Gehäuses selbst eindringt, zeigen sich drei Reihen unregel-

21

‚mäfsiger, licht aschblauer Flecken, davon die eine am oberen Drittel, die zweite etwas unter der Mitte und die dritte an der Basis befindlich ist. Auf diesen Flecken sind Reihen von gelben und weifsen Punkten, die auf dem rothen Grunde ganz verschwinden, oder nur noch undeut- lieh wahrzunehmen sind.. Auf dem aschfarbenen, etwas ins Röthliche fallenden Grund des Gewindes sind einige röthlichgelbe oder kastanien- braune Flecken, die Spitze ist blafsroth., Mündung etwas erweitert, Mundsaum innen hellroth, die untere Hälfte röthlichweifs. Länge 22.

Diese sehr seltne Schnecke findet sich im stillen Meer, an den Kü- sten der Insel Tinian.

11. Conus mozambicus, Hwafs. Die afrikanische Kegel- schnecke. Taf.2. Fig.9., Taf. 10. Fig. 12. 13.

Conus elongatus Chemnitz Conchyl. - Cab. 10. t.144. A.,f. i. k. p. 92.

mozambicus. Hwals, Brugiere Enceyclop. method. p. 696. n.$5., Tabl. pl. 337. f. 2. ;

—_ 2. Lamarck Annal. du Mus. Vol.XV. p. 281. n. 107., ab Hist. nat. Tom. VII. p.492. n. 107. |

_ -— Wagner Fortsetzung d. Conchyl,-Cab. 12. p. 40, Gehäuse langgestreckt, am obern Ende abgerundet, oben glatt, oder kaum merklich gestreift, am untern Drittel mit zahlreichen, vorragenden Streifen. Das Gewinde ist gestreckt, zugespitzt, besteht aus 7 Windun- gen, über die vier schwach wellenförmige Längsstreifen laufen, die an den beiden äussern Windungen am deutlichsten sind. Grundfarbe hell kastanienbraun, mit mehreren schmalen Gürteln, die weils und braun gegliedert sind, etwas unter der Mitte der Schale eine Binde, die aus weifsen und braunen Flecken besteht und zuweilen durch einen Gürtel von der Farbe des Grundes getheilt ist. Das Gewinde ist weifs, mit einigen braunen Flecken. Mündung bläulich. Länge 2'/;”, Breite 15.

(Taf. 10. Fig. 12. 18.) | An den ostafrikanischen Küsten. ka

22

Var. A. Gelblich mit vielen Gürteln, die braun und weifs gegliedert und fast über die ganze Oberfläche verbreitet sind, nur etwas unter der Mitte bemerkt man eine Art weifser Binde, auf welcher die Flecken etwas entfernter stehen und nicht so regelmäfsig sind. Gewinde weifs oder blafsviolett, mit grofsen braunen Flecken.

Encyclop. method., Tabl. pl. 337. £. 1. Wagner a. a. ©. t. 220. f. 3058.

12. Conus auricomus, Lamarck. Der geflammte Kegel. Tat. 3. Fin. Knorr Vergn. d. Augen V. t.11. f.5. Conus aureus Brugiere Encyel. method. p. 742. n.135., Tabl. pl. 346. f. 4. auricomus Lamarck Annal. du Mus. Vol. XV. 9.433. n.165., Hist. Mi nat. Tom. VII. p. 518. n. 167. a _ Wagner Fortsetz. d. Conchyl.-Cab. 12, p. 50. t. 222. f.3070.

Gehäuse langgestreckt, eylindrisch, stark, mit vorspringenden Längs- streifen umwunden. Gewinde konisch und besteht aus 9 bis 10 gestreif- ten Windungen, wovon die äusserste durch eine stumpfe Kante, nach aussen zu begrenzt ist. Grundfarbe hell orangegelb, mit vielen schma- len, etwas wellenförmigen, braunrothen Längsflammen. Ausserdem lau- fen nach der Länge und der Quere nach netzförmige Bänder, die durch feine, netzartig zusammenlaufende, röthlichgelbe Fäden, deren Maschen als weilse, fast dreieckige, kleine Flecken erscheinen, gebildet werden. Von den längslaufenden Netzbinden liegt die eine am obersten Ende der letzten Windung und zwei oder drei auf der untern Hälfte. Diese Netze sind sehr zart gegittert. Gewinde orangegelb, mit weifsen Flammen und rothbraunen Querlinien. Mündung weifs, lang und schmal, mit tie- fen Ausschnitt am obern Ende. Länge 2” 7 Breite 9.

Im indischen Ocean an den Küsten von China. Nicht häufig; nahe verwandt mit Conus clavus, von dem er sich aber durch die kantig ge- randete letzte Windung, so wie durch die gegitterten Binden un- terscheidet.

23

13. Conus punctatus, Chemnitz. Der punktirte Kegel, Taf. 3. Fig.3. Taf. 2., Fig. 8. Chemnitz Conchylien - Cab. 10. t. 139. f. 1294. Brugiere Encyelop. method. p. 628. n.23., Tabl. pl. 319. £. S. Lamarck Annal. d. Mus. Vol. XV. p. 36. n. 25, Hist. nat. Tom.VII. A 433. n.2 Diction. des Science. nat. Tom.X. p. 251. Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. 12. p. 49, t. 222. f. 1368.

Gehäuse konisch, stark, Gewinde wenig ausgezogen, die Windun- sen auf ihrer obern Hälfte concentrisch gestreift und schwach concav, auf ihrer untern Hälfte convex, glatt und gekrönt. Die Höcker sind dick, aber wenig vorspringend, auf der äussern Hälfte der letzten Win- dung sind sie wenig merklich und auf den fünf Windungen der Spitze fast gar nicht. Um die letzte Windung legen sich eine Menge wenig erhabener Längsstreifen. Der Grund ist blafs röthlichgelb, etwas unter der Mitte mit einer weilsen Binde, die Längsstreifen sind braun punk- _ tirt, das Gewinde in den Zwischenräumen seiner Höcker braun gefleckt.

Mündung blafs röthlich. Länge 2, 1. Breite 1% 2%. | Aus dem ostindischen (Chemnitz) und afrikanischen (Brugiere) Ocean.

14. Conus Ammiralis, Linne. Der Admirals -Kegel. Taf. 3. Fie5. Tara. Fie.2.3.% Tarı7r. Peer. Linne Gmelin p. 3378. n. 10. Brugiere Encyclop. method. p. 658. n. 57. Lawmarck Annal. du Mus. Vol.XV.p. 269. n. 69., Hist. nat, Tom. VI. p. 473. n.69. Diction. des Scienc. nat. Tom. X. p. 256. Wagner Fortsetzung d. Conchyl.-Cab. 12. p. 52.

Gehäuse orangegelb oder kastanienbraun, mit einer Menge kleinerer oder gröfserer, milchweilser, dreieckiger Flecken und einigen citron- gelben, äusserst fein und zierlich gegitterten Binden. Er erscheint in vielerlei Abänderungen, von denen manche zu den seltnern Conchylien gehören. Diese Abänderungen entstehen aus der verschiedenen Anzahl der netzartigen Binden, aus ihrer Stellung, aus den Linien, durch wel-

24

che sie getheilt werden und aus der glatten oder granulirten Oberfläche. Die aus der Südsee kommenden Admirale haben immer grölsere weifse Flecken, als die andern. Ausser den genannten Meer kommen sie auch im ostindischen Ocean vor.

Var. A. Ammiralis summus. | | n

Diese Varietät, der eigentliche Admiral, hat ein glattes, verschmäch- tigtes Gehäuse, mit kaum sichtbaren Längsstreifen, die nur an der Ba- sis merklicher werden und mit feinen Querstreifen, die von den neuen | Ansätzen herrühren. Das Gewinde ist concav, vorgezogen und durch eine feine Spitze geendigt. Die Grundfarbe ist röthlichgelb, fast citron- gelb oder kastanienbraun. Auf diesem Grunde finden sich eine Menge über die ganze letzte Windung unregelmäfsig vertheilter, dreieckiger Flecken, dann eine Menge feiner dunkler Längslinien und zuletzt drei selbe, fein gegitterte Längsbinden, wovon die eine am obersten Ende der letzten Windung, die zweite in der Mitte, und die dritte an der Basis liegt. Diese Binden sind, wie bei allen Varietäten dieser Art überhaupt, eigentlich weils, aber sie sind mit einem so feinen, gelben, nur ganz kleine Maschen bildenden netzartigen Gewebe bedeckt, dafs sie dadurch gelb erscheinen. Die Beschaffenheit der mittlern Binde charakterisirt diese Varietät, dieselbe ist nämlich durch einen weifs und kastanienbraun gegliederten Gürtel in 2 Theile getheilt. Zuweilen finden sich vier Längsbinden, die vierte ist dann zwischen der obern und mitt- lern eingeschoben. Das Gewinde ist weifs und dunkel orangefarben marmorirt. Mündung rein weils oder blafsröthlich. Länge 2 '/“, Breite 1” 4, (Taf. 3. Fig. 5. Taf. 4. Fig. 2. Taf. 17. Fig. 10.)

Rumph, Mus. t.34. f. B.

Petiver, Amboin t. 15. f. 18.

D’Argenville, Conchyl. pl. 12. f. N. Favanne, Conchyl. pl. 17. f. J. 1.

Seba, Mus. III. t.48. f. 4—6.

Regenfuls, Sammlung 1. t.1. £. 1.

Born, Testac. Mus. Caes. p. 145. vign. f. B. Martini, Conchylien - Cabin. 2. t. 57. f. 634.

25

Brugiere, Encyclop. method. var. A., Tabl. pl. 328. £. 1.

Chemnitz, Conchylien - Cabinet 10, t.141. f. 1308.

Lamarck a. a. O. var. a.

Wagner, Fortsetzung des Conchylien-Cab. 12. p. 55. t. 222. f. 3072.

Var. B. Ammiralis polyzonus.

Unterscheidet sich von der vorigen dadurch, dafs die mittlere Binde durch zwei gegliederte Gürtel in drei Theile getheilt ist. Die untere Binde ist ebenfalls durch zwei, oder nur einen Gürtel getheilt.

D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. £. ©. Favanne, Conchyl. pl. 17. f. J. 2. Born, Testac. mus. Caes. p. 154. t. 7. £. 11. Brugiere a. a. O. var. B. Tabl. pl. 328. f. s. Lamarck,, var. h.

Var. C. Ammiralis vicarius. Die drei oder vier Binden nicht durch gegliederte Gürtel getheilt. (Taf. 4. Fig. 2.)

Rumph, Mus. t. 34. f. C.

Petiver, Amboin. t. 15. f. 14.

D’Argenville, Conchyl. pl. 12. f. H. Favanne, Conchyl. t. 17. £. J. 5.

Knorr, Vergn. d. Augen. IV. t. 3. f. 1. Chemnitz Conchylien - Cab. 10. t. 141. f. 1307. Brugiere a. a. ©. var. E., Tabl. pl. 328. f. 2. Lamarck, var. b.

Var. D. Ammiralis Archithalassus.

Stimmt in der Anzahl und Lage seiner Binden, so wie in der Thei- lung der mittlern durch einen gegliederten Gürtel mit dem eigentlichen Admiral überein; aber sie ist kleiner und mit deutlichen Längsstreifen umwunden, die mehr oder minder vorspringende und fast runde Körner

tragen.

D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. f. M. Favanne, Conchyl. pl. 17. £. J. 7.

Knorr, Vergn. d. Aug. h a

Martini Conchyl. - Cab. 2. p. 214. ang 26. 52. Brugiere, var. F., Tas pl. 328, f.4. Tamanı var. d.

26

Var. E. Ammiralis Archithalassus vicarius. Stimmt mit Varietät C. überein, und hat, wie diese, ungetheilte Binden, aber die Oberfläche ist, wie bei der vorigen, granulirt, D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. f. N. | Favanne, Conchyl. pl. 17.f.9.6 Martini, Conchylien-Cab. 2. p. 214. vign. 26. f. 1. Brugiere, var. G., Tabl. pl. 328. f. 3. Lamarck, var. c. Var. F. Ammiralis summus australis. Hat, wie der eigentliche Admiral, drei Binden, wovon die mittelste durch einen gegliederten Gürtel getheilt ist, sie unterscheidet sich nur durch ihre gröfseren weifsen Flecken. (Taf. 4. Fig. 4.)

Chemnitz, Conchylien- Cab. 10. t. 141. f. 1309. "Eneyelop. method., Tabl. un 328. f. 5. Lamarck,, var. e.

Var. 6. Ammiralis australis vicarius.

Gehäuse mit drei Binden, die durch keinen Gürtel getheilt werden, die weifsen Flecken sehr grofßs.

Encycelop. method , Tabl. pl. 328. f. 6. Lamarck, var. f.

Var. H. Ammiralis personatus.

Entweder alle Binden fehlen, oder es fehlt nur die mittlere, während die beiden, an den Enden liegenden, vorhanden sind. Ist gewöhnlich klein, höchstens 17’ lang. (Taf. 17. Fig. 8.)

D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. £. V. Favanne, Conchyl. pl. 17. £. J. 3.

Martini, Conchylien- Cab. 2. t. 57. f. 655 a Brugiere, var. H., Tabl. pl. 328. 7. Lamarck, var. g.

Var. I. Ammiralis extraordinarius.

Gehäuse mit 4. Binden, wovon jede der drei untern durch einen punktirten Gürtel getheilt ist. |

D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. £. P. Favanne, Conchyl. pl. 17, f. J. 4.

27

Brugiere, var. C., Tabl. pl. 328. f. 9. Lamarck, var. i.

15. Conus catus, Hwafs. Der Katzen - Kegel. | | Taf. 3. Fig. 6.

Martini, Conchylien- Cab, 2. t. 55. f. 609. 610.

Brugiere, Encyclop. method. Vers. p. 707. n. 99., Tabl. pl. 332. f. 7.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 285. n. 119., Hist. natar. Tom. V1l. p- 497. n. 109. |

Diction. des Scienc. nat. Tom. X. p. 258.

Wagner, Fortsetzung d. Conchyl.-Cab. 12. p. 62.

Gehäuse kurz, dick, gewölbt, mit Längsfurchen und dadurch wie mit vorspringenden Schnüren umwunden, die auf der untern Hälfte convex und stark granulirt, auf der obern Hälfte flach und wenig vorstehend sind. Das Gewinde ist vorstehend, die zwei oder drei äussern Windun- gen desselben sind etwas concav und concentrisch gestreift, die übrigen sind flach, schief erhöht und endigen in eine wenig scharfe Spitze, der obere Rand dieser Windungen springt etwas vor. Grundfarbe weils, mit zwei bis drei Querreihen aus unregelmäfsigen röthlichgelben oder röthlichbraunen Flecken, wovon die eine am oberen Ende, die andere in der Mitte und die dritte an der Basis liegt. Ausserdem sind die Schnüre noch braun und weils punktirt, und auf der obern Hälfte der letzten Windung findet man noch öfters braune und weifse Querstriche. Der bläulichgraue Grund des Gewindes ist braun oder röthlichgelb gefleckt. Mündung weifs. Länge 18. |

Sowohl die Grundform als die zwei Abänderungen sind gemein, und finden sich an den Küsten der Antillen, am Senegal, bei Isle de France und am Vorgebirg der guten Hoffnung.

Var. A. In Gestalt und Gröfse wie vorige, abweichend aber in der Färbung. Auf dem gelblichbraunen, mehr oder weniger ins Olivenfarbene fallenden Grunde laufen weifse, bläulich eingefasste, geflammte Flecken, die besonders in der Mitte eine Art Binde bilden, welche von dem brau- nen Grunde in schmalen gewellten Querflammen durchschnitten wird.

4%

28

Die braunen Längsstriche der Grundform finden sich hier nur auf den weifsen Flecken. Mündung milchweifs, Mundsaum am Rande braun und weils gestreichelt. (Taf. 3. Fig. 6.)

Knorr, Vergn. d. Augen. Hl. t. 97. f. 5.

Encyelop. method., Tabl. pl. 332. £. 3. |

Wagner Fortsetzung des Conchyl.-Cabinets, 12. t. 222. f. 3076.

Var. B. Etwas kleiner, als die beiden vorigen Formen. Auf dem ins orangefarbige ziehenden rothen Grunde zeigt sich in der Mitte eine etwas hellere Zone, eine andere, weifsliche am obersten Ende der letz- ten Windung, und ein weißser Fleck an der Basis. Die Schnüre tragen auf der untern Hälfte grofse Höcker, auf der obern aber nur kleine Körner. Das Gewinde hat einen etwas helleren Grund, als die letzte Windung und ist weifsgefleckt.

Encyclop. method., Tabl. pl. 332. f. 4.

16. Conus mus, Hwafs. Der Mäuse -Kegel, Taf. 3. Fig. 9. "Gualteri, Testae. t. 20. £ K. Brugiere Encyclop. method. V. p. 630. n.27., Tabl. pl. 320. £. 9. -Lamarck Ann. du Mus. Vol. XV. p.36. n.29., Hist. nat. Tom. Vil. p. 457. n. 29. Wagner Fortsetz. d. Conchyl.- Cab. 12. p. 29. t. 222. f. 3074.

Gehäuse nicht sehr grofs , oben ziemlich stark gewölbt, unten sehr verschmächtigt. Auf der ganzen letzten Windung stehen eine Menge er- habener feiner Längsstreifen. Das Gewinde bildet eine kurze Spitze; seine Windungen sind flach, concentrisch gestreift, an ihrem äussern Rande gekrönt und diese Höcker nehmen nach aussen an Gröfse zu. Die Mündung ist schmal, schmutzig weils, Mundsaum bräunlich; Grund- farbe des Gehäuses bläulichgrau, mit unregelmäfsigen, oft zusammen- fliefsenden, und dadurch den gröfsten Theil des Grundes bedeckenden, gelblichbraunen Querflammen; um die Mitte legt sich eine weifse Binde. Das Gewinde hat eine blässere Farbe, als die Querflammen; die Höcker, die man gewöhnlich schon etwas abgerieben antrifft, sind weils und

20

zwischen je zwei Höckern findet sich in der Vertiefung ein braunrother Fleck. Länge 18°, Breite 12%. | Ä

Im westindischen Ocean, an den Küsten von Guadeloupe, sehr häufig.

17. Conus vulpinus, Wagner. Der Fuchs -Kegel. | | Ä Taf.3. Fig.7., Taf. 13. Fig. 7. | Wagner, Fortsetzung des Conchyl.- Cab. 12. p. 56.

Gehäuse konisch, an der Basis mehr oder weniger vorspringende Längslinien, Gewinde wenig erhaben, die Windungen schwach ausge- höhlt und deutlich gestreift. Der Grund ist röthlichgelb oder röthlichbraun, mit zwei weilsen Binden, die zuweilen von dunklen Querflammen durch- schnitten werden. Die Basis hat einen dunkelvioletten Fleck. Gewinde weils, dunkel rothbraun gefleckt. Länge 2.

Man findet diesen Kegel, von dem drei Varietäten bekannt sind, in den afrikanischen Meeren. |

Var. A. Gehäuse dunkelröthlichgelb oder kastanienbraun mit zwei weilsen Binden, wovon die eine am obern Ende der letzten Windung, die andere etwas unter der Mitte steht. Diese Binden sind von dunkel- braunen, geflammten und gewellten @uerlinien durchschnitten. Die con- centrischen Streifen des Gewindes sind mit feinen Punkten durchstochen, die Basis mit stark granulirten Längsstreifen bezeichnet (Taf. 3. Fig. 7.).

Favanne Conchyl. pl. 15. £. R. Conus vitulinus, Brugiere, Encyel. method. p. 648. n.47. Tabl. pl. 326. f. 3. Ta Blainville, Dietion. des Scienc. nat. Tom. X. p. 255. nn _ Lawarck, Annal. du Mus. Vol, XV. p. 265. n. 55., Hist. | nat. Tom. VII. p. 467. n. 55. Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab, 12. t. 222. f. 3073.

Var. B. Unterscheidet sich von voriger nur dadurch, dafs den Strei- fen des Wirbels die vertieften Punkte fehlen und die Längsstreifen der Basis nicht so stark granulirt sind. Die Farbe ist im Allgemeinen röth- lichgelb mit undeutlichen weifsen Bändern. Auf dem röthlichgelben Grunde

a 30

sieht man eine Menge Längslinien, die den Binden fehlen, welche dafür zuweilen, besonders die obere, braune Längsflammen tragen. Manchmal zeigt auch die ganze Oberfläche granulirte Streifen und der röthlichgelbe und braungefleckte Grund noch einige weilse Flecken.

Conus planorbis, Born, Test. mus. Caes. t. 7. f. 13. polyzonius, Linne. Gmelin, p. 3392. n. 53. vulpinus, Hwals, Brugiere Encyel. method. p. 648. n. 48. Tabl. pl. 326. f. 6. 8. pe Lamarck Annal. du Mus. Vol. XV. p. 265.n. nt Hist. nat. Tom. Vll. p. 467. n.56. var. a. b.

Var. C. Gehäuse röthlichgelb, mit entfernt stehenden dunklen Längs- linien, und breiten, geflammten, rostfarbnen oder schwärzlichbraunen Flecken. Am obern Ende der letzten Windung, und etwas unterhalb der Mitte laufen zwei weifse Binden, wovon die obere von den braunen Flecken des Grundes durchschnitten wird, die andere aber ungefleckt ist. Diese zweite Binde fehlt auch bisweilen (Taf. 13. Fig. 7.).

Lister, Conchyl. t. 784, f. 31. Knorr, Vergn. d. Aug. VI. t. 15. f. 2 . Martini, Conchylien - Cabin. 2. t. 59. f. 659. Conus Senator, Linne. Gmelin, p. 3381. n. 12. . ferrugineus, Hwafs. Brugiere, Encycl. meth. p. 649. n. 49. Tabl. pl. 326. f. 4. —. vulpinus, var. c. Lamarck a. a. O.

18. Conus nobilis, Linne. Die edle Kegelschnecke, Taf. 4. Fig. 5. 6. 7. Taf. ı8., Fig. 7

Seba, Mus. III. t. 43. f. 13. 14.

Favanne, Conchyl. pl. 14. f. E. 2

Martini, Conchyl.- Cabinet 2. t. 62. f. 689,

Chemnitz, Conchyl. 10. t. 141. f. 1312.

Linne. Gmelin, p. 3381. n. 13.

Brugiere Encyel. meth. p. 715. n. 112, Tabl. pl. 339. f. S.

Lamarck Annal. d. Mus. Vol. XV. p. 425. n.139., Hist.nat. Tom. VII. p. 504. n. 139. Blainville, Diet. des Seiene. nat. Tom. X. p. 259.

31

Gehäuse länglich walzenförmig, dünn, glatt, Basis mit einigen erhöh- ten Längsstreifen. Gewinde mit scharfen Rand, tief ausgekehlt, ohne Streifen, der Wirbel abgestumpft. Mundsaum scharf, oben etwas ausge- schnitten. Die Grundfarbe ist dotter- oder citronengelb, mit zahlreichen, herzförmig-dreieckigen Flecken, welche in der Gröfse sehr variiren, und zuweilen von feinen punktirten, gelblichen Fäden umgeben sind. Gewinde weils, spärlich gelbgefleckt, der Wirbel röthlich. Mündung weifs, unten zuweilen etwas violett. Länge 2”. (Taf. 4. Fig. 7. Taf. 18. Fig. 7.)

In den chinesischen Meeren und bei den Molukken.

Var. A. Gehäuse in der Bildung der Grundform ähnlich, gelblichroth oder rothbraun, mit vielen netzartig verbundenen und kettenförmig zu- sammenhängenden weifsen Flecken, Ausserdem finden sich noch zwei weilsgefleckte, breite rothbraune Längsbinden, nebst einer dritten, schma- leren, auf denen zahlreiche, aus weifslichen und braunen Punkten be- stehenden, Fäden, die jedoch nicht über die weifsen Bindenflecken fort- gesetzt sind. Gewinde weils, rothbraun gefleckt, mit röthlichen Wirbel. Mündung weifs, unten violett, Mundsaum oben und unten ausgeschnitten. Länge 2'/. (Taf. 4. Fig. 5. 6.)

Chemnitz, Conchylien- Cab. 10. t. 141. f, 1313. 1314. Encyel. method. Tabl. pl. 339. f. 7.

An den, Nieobarischen Inseln.

19. Conus bullatus, Linne, Gmelin. Die aufgeblasene Kegelschnecke.

Taf. 5, Fig. 1. 2.

Gualteri, Conchyl. t. 26. f. C.

D’Argenville, Conchyl. pl. 13. f, H. ' Seba, Mus. III. t. 42. f. 14. 15.

Knorr, Vergn. d. Aug. V. t. 11. 4.

Regenfufs, Sammlung 11. t. 11. £. 47.

Favanne Conchyl. pl. 18. f, C, S.

Linne. Gmelin, p. 3595. n. 63.

Chemnitz, Conchyliencab. 10. t, 142. f. 1315. 1316.

32

Brugiere, Eneyel. meth. p.730. n. 123., Tabl. pl. 339. £. 5. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 429. n. 149. Hist. nat. Tom. VII. p: 510. n. 150.

Gehäuse bauchig kegelförmig, länglich, glatt, die Mündung durch den ausgezogenen Mundsaum und die zurücktretende Columelle erweitert, Gewinde wenig erhöht, die Windungen merklich ausgekehlt. Die Basis zeigt mehrere starke concentrische Streifen. Die Grundfarbe ist weils, mit vielen unregelmäfsigen, theilweise zusammenhängenden, rothen oder dottergelben Flecken, die Mündung orangeroth. Länge 21%”. Breite 1'/,”.

An den Küsten der Molukken und Philippinen.

Var. A. gelbroth, mit rothen, orangegelben und el gegliederten Längslinien und zwei weifslichen Binden.

Encyclop. method., Tabl. pl. 339. f. 6.

An den Molukken, selten.

20. Conus achatinus, Hwafs. Der Achat-Kegel. 73 Taf. 5. Fig. 3%

D’Argenville, Conchyl. pl. 13. f.B.

Favanne, Conchyl. pl. 19. f. M. 2.

Martini, Conchylien- Cab. 2% t. 55. f. 615.

Chemnitz, 10. t. 142. f. 1317.

Brugiere, Eneyclop. method. p. 672. n.66., Tabl. pl. 330. f. 6.

Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p.272. n.79., Hist. nat. Tom. VII p.480. n.79.

Gehäuse gewölbt, glatt, eiförmig-keglich, Gewinde zugespitzt, aus 11 bis 12 concaven Windungen bestehend, auf denen concentrische Strei- fen befindlich sind, die aber bei der letzten Windung fast unmerklich werden. Die Naht ist wenig vertieft und wellenförmig. Basis mit er- höhten, zuweilen körnigen Längsstreifen. Die Grundfarbe ist ein bläu- liches Rothbraun, mit grofsen, weifsen Flammen und Flecken. Ueber die ganze Oberfläche laufen braune Fäden, welche weifs gegliedert und auf den weifsen Flecken nur durch Punkte angedeutet sind. Etwas un- terhalb der Mitte der letzten Windung ist ein verloschenes weifses Band, auf welchen drei Reihen weifser und brauner Punkte. Mündung unten

33

etwas erweitert, weils. Gewinde weifs, mit rothbraunen Flammen und Flecken. Länge 2!/”, Breite 13. (Taf.5. Fig. 3).

Var. A. Schmäler als vorige, Grund bläulich, weifs gefleckt und ge- flammt mit zwei aus braunen Flecken bestehenden undeutlichen Binden. Die Fäden sind hier einfach, nur auf den weifsblauen Grund weifs und braun gegliedert. Gewinde weils, braun gefleckt, Wirbel rosenroth. Mündung weils, Mundsaum braun gefleckt. |

Seba, Mus. 3. t. 48. £. 38. Favanne, Conchyl. II, p. 438. n. 18. var. 3.

Var. B. Braun, mit weifsen Flecken und Flammen, erstere eine un- terbrochene Binde bildend, Fäden dunkler braun, nur auf den weifsen Flecken unterbrochen und weifs gegliedert, gegen die Basis erhöht. _Das Gewinde ist weils, mit rostrothen Blecken, Wirbel weifs. (Taf. 5. Fig. 9).

Rumph, Mus. t. 34. f. L.

Knorr, Vergn. d. Augen. VI. t. 1. f. 5. Chemnitz, Conchyliencabinet. 10. t. 142. f. 1320. Encycl. method., Tabl. pl. 331. f. 9. |

Im asiatischen Ocean.

Conus obesus, Hwals. Der Civett-Kegel.

Taf. 5. Fig. 4. Conus zeylanicus, Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 142. f. 1318. .— _ Linne Gmelin, p. 3389. n. 41. Ins obesus. Hwafs, Brugiere, Encyel. method. p. 623. n. 9., Tabl. DE. 320. 1. I

au Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p.35. n.21., Hist. nat... Tom. VII. p. 453. n. 21.

Gehäuse konisch, dick, schwer, die Oberfläche sehr glatt und glän- zend, nur an der Basis stehen 7 bis S' erhöhte Streifen. Das stumpfe Gewinde besteht aus 11 oder 12 concaven Windungen, die Windungen sind leicht gekrönt, jede hat in der Mitte eine Furche, so dafs sie da- dadurch zweitheilig werden. Die Mündung ist länglich gleichbreit, der

A)

34

Mundsaum sehr zart und dünn, gegen die Mitte etwas eingebogen, unten schief abgeschnitten und leicht ausgerandet. Die Grundfarbe ist weils, mit violettröthlichen Flecken und einer Menge Längslinien, welche aus unterbrochenen gröberen und feineren braunröthlichen Punkten bestehen, so wie durch schwarzbräunliche Flecken marmorirt. Mündung 'weifs, Mundsaum mit einem aus den Farben der Oberfläche bestehenden Rand. Länge 23°, Breite 14.

Var. A. Unterscheidet sich von ae Grundform durch die rosenrothe Farbe und die zahlreichen dreieckigen braunen Punkte uud Flecken, welche die ganze Oberseite bedecken.

Encyclop. method., Tabl. p. 320. £. 5.

Im ostindischen Ocean.

22. Conus einereus, Hwafs. Die aschgraue Kegel- Schnecke. Taf. 5. Fig. 5. Taf. 15. Fig. 8. Rumph, Mus. t. 32. f. R. | Petiv, Amboin. t. 15. f. 6. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. C. 2. Martini, Conchyliencab. 2. t. 52. f. 578. Conus rusticus, Linne Gmelin, p. 3383. n. 18. | ceinereus, Hwafs. Brugiere, Eneycl. method. p. 673. n. 67., Tabl. - pl. 331. f.7. 2 ., Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 273. n. S0., Hist. nat. Tom. VIl. p. 480. n. 80.

Gehäuse schmal, oben abgerundet, das Basalende tiefgefurcht, leicht ausgebogen, die Oberfläche glatt. Gewinde gewölbt, stumpfispitzig, aus 12 Windungen bestehend, diese concentrisch gestreift, die Naht deutlich abgesetzt. Farbe weifsgrau, mit drei Reihen bräunlicher Längsstreifen und vielen weifs und braun gegliederten Fäden. Ausserdem finden sich noch zwei Binden von der Grundfarbe, welche zwischen den Flecken- reihen stehen. Das Gewinde ist röthlich geflammt. Länge 22, Breite 127%. (Taf. 15. F. 8).

35

Var. A. Unterscheidet sich durch röthliche Grundfarbe, mit drei Rei- hen dunkelbrauner Flecken und weifsgegliederten braunen Häden; das Gewinde ist weils, braun. geflammt.

Encyclop. method. Tabl. pl. 331. f. 4.

Var.B. Gehäuse braun, mit paralelllaufenden, weillksniitieiän Längs-

linien, und einigen weilsen Wolkenflecken. (Taf. 5. Fig. 5.) Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 142. f. 1319, Aus den ostindischen Meeren. |

23. Conus Amadis Chemnitz. Der Amadis - Kegel, Taf. 5. Fig. 7. 8. Taf. 12. Fig. 7.

D’Argenville, Conch. Append. pl. 1.f.S.

Favanne, Conchyl. pl. 17. f. M.ı

Knorr, Vergn. d. Aug. VI. t. 5. f. 3.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 58. f. 642. 643,

Chemnitz, Conchyl. 10. t. 142.. f. 1322. 1323.

Brugiere, Encyelop. method. p. 689. n. 7S., Tabl. pl. 335. f. 2.

Linne Gmelin, p. 3388. n. 32.

Blainville, Diet. des Scienc. nat. Tom. X. p. 258.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 279. n. 98, Hist. nat, Tom. VII. p. 489. n. 98.

Gehäuse sehr glatt und glänzend, zuweilen mit einzelnen Querfur- chen von den neuen Ansätzen, gegen die Basis längsgefurcht, die Fur- chen mit kleinen Hohlpunkten besetzt. Das Gewinde bildet einen ziemlich hervorragenden Wirbel, die 12 bis 13 abgesetzten Windungen sind ziemlich breit, ausgekehlt, mit schwach wellenförmigen, feinen, gegen die Naht seichteren concentrischen Streifen; die Naht ist regelmäfsig, wenig ver- tieft. Mündung länglich schmal, Mundsaum schneidend. Auf weifsem Grunde finden sich über die ganze Oberfläche unzählige rothbräunliche oder kastanienbraune, netzartig verschlungene, durcheinanderlaufende, dreieckige, theils feinere, theils gröbere Zikzakstreifen und Linien zer- streut, zwischen denen überall die weiflse Farbe durchschimmert. Ein paar breite Binden von dunklerer Farbe mit weilsen Flecken liegen, die

ax

36

eine in der Mitte, die andre auf der untern Hälfte, um die Schale. Das Gewinde ist weifs, mit kastanienbraunen Flecken, Wirbel röthlich. Mün- dung weifs; Länge 31% 4”, Breite 11% 1°. (Taf. 5. Fig. 7. 8.)

Var. A, Gehäuse weils, von drei orangefarbenen Binden umgeben, wovon die mittelste die breiteste ist. Auf dieser Mittelbinde steht ein aus weilsen und braunen abwechselnden Flecken zusammsngesetzter Gür- tel. Das übrige Gehäuse ist weifs, mit lichtbraunen oder orangefarbenen dreieckigen und zickzackförmigen Flecken. Gewinde mit ausgekehlten Windungen, weils, lichtbraun gefleckt. (Taf. 12. Fig. 7.) |

Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 139. f. 1293. Encyclop. meth., Tabl. pl. 335. f. 1.

Im ostindischen Ocean, an den Küsten von Borneo und Java.

24. Conus magus Linne. Der Magier-Kegel. Taf. 6. Fig. 1.3. Taf. 15. Fig. 3.4. Taf. 19. Fig. 5. 6.

D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 2. f. C.

Favanne, Conchyl. pl. 17. f. A. 1.

Seba, Mus. 3. t. 44. f. 30.

.Koorr, Vergn. d. Aug. 6.t. 16, £.5.

Martini, eng 2.4.5 f 579. 580.

Linne, Syst. Nat. 2. p. 1171. n. 317. |

_Brugiere, Eheyelip method. p. 723. n. 119., Tabl. pl. 341. f. 8.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 198. n. 147., Hist. nat. Tom. VM. p. 509. n. 148;

Gehäuse länglich kegelförmig, fast iii: glatt, mäfsig glänzend, mit zahlreichen erhöhten Längsfäden und einzelnen, durch neue Ansätze entstandenen Querfurchen. Gewinde aus 9 bis 10 Windungen bestehend, und in einen ziemlich spitzigen Wirbel erhöht. Die Windungen sind et- was ausgekehlt, mit 3 vertieften concentrischen Linien, die Naht gerade, schwach abgesetzt. Basis quer abgeschnitten, etwas ausgebogen, mit einem kurzen Spindelumschlag, aufsen längsgefurcht. Weifs, mit roth- braunen Flecken oder Querbinden, welche jedoch am Rande der Win- dung und etwas unter der Mitte ‘unterbrochen sind, wodurch zwei un-

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deutliche weifse Längsbinden gebildet werden. Ausserdem sind die er- höhten Längsfäden auf den rothbraunen Stellen des Grundes dunkler braun und weils gegliedert, auf dem Weifsen dagegen nur durch sehr zarte braune Punkte angedeutet. Mündung weils, an einigen Stellen des Mundsaumes scheint die Farbe der Obenseite hindurch, .so dafs der Rand desselben gefleckt erscheint. Gewinde weifs, mit rothbraunen Flecken und Streifen. Länge 22, Breite 10. (Taf. 15. Fig. 3. 4.)

Var. A. Gehäuse ziemlich dick, weifs, mit grofsen länglichen violet- ten Flecken. Gewinde weifs, mit bläulich braunen Flecken, die Naht mit erhabenem, weifs und violettbräunlichen Gürtel umgeben. (Taf. 6. Fig. 1.) |

Conus indicus, Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 140. f. 1295. p. 36. Encyclop. pl. 341. f. 4,

Var. B. Gehäuse braunroth, mit vielen weifs und braungegliederten, sehr zarten Schnüren und weifsen Flecken, die auf der Mitte eine un- vollkommene Binde bilden. Gewinde weils, mit rothbraunen Adern und Flecken. (Taf. 6. Fig. 3.)

| Conus clandestinus. Chemnitz, Gonchilienicai 10. t. 140. f. 1296. p. 37.

Var. ©. Gehäuse mit drei weils und braungefleckten Binden, übri- sens braungelb, hier und da weilsgefleckt. Gewinde weifs, mit braunen Flecken und Linien. Mundsaum mit schwarzbraunem Innenrande. (Taf. 19. Fig. 5. 6.) |

Aus den ostindischen Meeren, Var. C. bei den Molukken,

25. Conus acuminatus, Hwafs. Der zugespitzte Kegel, Taf. 6. Fig. 2. Taf. 17. Fig. 6. 7.

Rumph, Mas. t. 34. f. F.

Petiv, Amboin. t. 15. f. 19.

D’Argenville, Conch. Append. pl. 1. f. L.

Favanne, Conchyl. pl. 1. f.N. 1.

Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 38. t. 140. f. 1297. Brugiere, Eneycl. method. p. 688. n. 77., Tabl. pl. 336. f. 3.

38

Lamarck , Annäl. du Mus. Vol. XV. p. 78. n. 97, Hist. nat. Tom. vn. p. 488. n. 97. Ehrenberg‘, Symbolae plıysicae, Animal. evert. Mollusca t. IL £. IV.

Gehäuse sehr glatt, glänzend, kegelförmig, dem Admiral-Kegel in der Bildung sehr ähnlich. Gewinde abgesetzt, mälsig hoch, die 9 bis 10 ‚Windungen ausgekehlt, mit merklich erhabenem Rand. Mündung ziem- lich schmal, Mundsaum scharf und schneidend, oben tief ausgeschnitten. Basis mit schieflaufenden Längsfurchen, dazwischen feine Runzeln. Die Grundfarbe ist weifs, mit braunröthlichen und schwärzlichen zusammen- flielsenden netzartigen und kettenförmigen in einander geflochtenen grö- beren und feineren Linien, wodurch die Grundfarbe in unregelmäfsige Dreiecke oder herzförmige Flecken getheilt wird. Die braunrothen Li- nien stehen am Oberrande, in der Mitte und gegen die Basis, wodurch gleichsam zwei dunklere Binden, aus den schwärzlichen Linien gebildet, entstehen. Gewinde weils, mit regelmäfsigen braunrothen Flammen- flecken. ‚Mündung weils, Mundsaum am Rande mit braunen Flecken. Länge 18‘, Breite 11. (Taf. 6. Fig. 2.)

Das Thier dieser Art ist braunröthlich, der Leib mit roh Lfüpnfleckeßl, neben den Bauchrand ein schwarzes Band, Athemröhre gelb, mit schwarzem Querband, das Ende weifs, Rüssel und Tentakeln gelb. Deckel blafsgelb. Vordere Hälfte der Bauchscheibe mit vielen röthlichen kurzen Längslinien.

Var. A. Gehäuse durch rothbraune und schwarze Linien gleichsam bandirt, die untere Binde ohne Punktlinien. (Taf. 17. Fig. 6. 7.)

D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. f. k. Favanne, Conchyl. pl. 17. £. N. 2.

Knorr, en: d. Aug. 5. t. 24. f. 4.

Martini, Couchsiiee rn 2. t. 57. f. 638. 639. p. 984. Encyclop. method. Tabl. pl. 336. f. 4. |

Aus dem rothen Meer, nach Lamarck auch bei den Molukken.

30

26. Conus Proteus, Wagner. Der Proteus - Kegel. Taf. 6. Fig. 4. 6. Taf. 3. Fig. 8. Taf. 17. Fig. 11.

- Rumph, Mus. t. 34. f. M. Gualteri, Testac. t. 22. f. E. D’Argenville, Conchyl. pl. 12. f. C. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. C. 1. Seba, Mus. 3. t. 44. f. 24.25. Knorr, Vergn. d. Aug. V. t. 2%. f. 3. Martini, Conchyliencab. 2. t. 56. f. 626. 627. p. 267.

Conus proteus, Hwals. Brugiere, Eneycel, method. p- 682. n. 72., Tabl. pl. 334. £. 1. _ Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 276. n. 91., Hist. nat. Toni VII. p. 486. n. 91. -_ Wagner, Forts. d. Conchyliencab. 12. p. 59. c) maculis rubicundis, confertis, aequaliter distributis. Lamarck. Seba, Mus. 3. t. 46. f. 24. 25. ee Knorr, Vergn. d. Aug. II. t. 18, £.5, V.t. 9% f. 6. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 42. t. 140. f. 1300. Encyclop. method., Tabl. pl. 334. f. 2.

Gehäuse konisch, glatt und an der Basis gestreift. Der Wirbel er- hebt sich sehwach, oder ist flach und verläuft in eine, aus der Mitte vortretende Spitze; seine Windungen sind glatt, ungestreift, etwas aus- gehöhlt und nach aussen mit einem etwas vortretenden Rande eingefafst. Diese Art ändert sehr in der Färbung, vom Conus papilionaceus, mit dem sie nahe verwandt ist, unterscheidet sie sich durch geringere Gröfse und durch den Mangel der Streifen an den Windungen. Die Grundform der Art zeigt auf reinweilsem Grunde zwei oder drei Reihen grofser, unregelmäfsiger, . kastanienbrauner, oder fast sehwärzlicher, zuweilen blau eingefafster Querflecken und ausserdem noch mehrere Reihen von ovalen oder viereckigen Punkten von derselben Farbe. Das Gewinde ist weifs und dunkelbraun gefleckt. In der Spielart « werden die Flecken sröfser, haben eine undeutliche Gestalt und sind röthlichbraun. Die Länge beträgt ohngefähr 2 (Taf. 6. Fig. 6.)

Im ostindischen Ocean und bei den Antillen.

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Var. A: Gualteri, Testac. t. 21. f. D. | Knorr, Vergn. d. Aug. vet 11 fa. Conus leoninus, Hwafs, Brugiere, er method. p. 683. n. 73., Tabl. pl. 334. £. 5. 6. -— Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 277. n. 92, Hist. nat. Tom. VII. p. 486. n. 98. proteus, var. b. Wagner, Forts. d. dt 12, pP. 60. t. 222. f. 3075. &) punctis raris, seriatis, maculis magnis, plerisque comnatis. Lamarck. - Knorr, Vergn. d. Aug. VL. t.1. f. 3. Martini, Conchyliencab. 2, t. 57. f. 640. > Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 140. f. 1299. Encyclop. method., Tabl. pl. 335. f. 5. ß) castanea, maculis raris albis. Eneyelop. method., Tabl. pl. 334. f. 9.

Diese Varietät, oder der Conus leoninus von Hwals, Brugiere und Lamarck, hat gewöhnlich ein gegen den Umfang flacheres Gewinde, was indefs keinen Grund abgiebt, eine eigene Art daraus zu bilden, da auch in andern Arten das flache Gewinde zuweilen etwas erhaben wird. Auf dem weifsen Grunde finden sich eine Menge Längsreihen von roth- braunen oder röthlichen gröfsern und kleinern Flecken oder länglichen Tupfen; ausserdem noch zwei Reihen längsgedehnter, mehr oder minder nahe beisammenstehender Flecken. Das Gewinde ist weils, und roth- braun oder röthlich gefleckt (Taf. 3. Fig. 8.). Die Spielart «x wird grös- ser, hat auf dem weifsen Grunde einige Punktreihen und zwei grofse Reihen von unregelmäfsigen braunrothen Flecken, die hier und da in einandergeflossen sind (Taf. 6. Fig. 4., Taf. 17. Fig. 11.). Die Spielart ß ist fast ganz kastanienbraun, mit einigen weifsen Flecken und Spuren von Punktreihen. Länge 2'%“, Breite 1?/%”. |

An den amerikanischen Küsten.

Der Conus proteus und leoninus, Hwafs müssen durchaus vereinigt werden, da, wie schon Brugiere zugesteht, der ganze Unterschied auf der Färbung beruht, Der Conus proteus Hwals geht durch seine Varie-

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tät b unmittelbar in den sogenannten Conus leoninus über. Hwals, Bru- giere und Lamarck haben bei Bestimmung der Kegelschnecken zu viel Gewicht auf Farbe und Zeichnung gelegt, welche zu sehr ändern, und allein keinen wesentlichen Charakter abgeben. |

27. Conus lacteus. Lamarck. Die milchweilse Kegel- schnecke. | Take me Conus spectrum album. Chemnitz, Conchyliencabinet 10. p. 45. t.140. f. 1304. lacteus. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 274. n.83., Hist. nat. Tom. VII. p. 481. n. 83.

Gehäuse glatt, mäfsig glänzend, mit entfernten Längsfurchen, wel- che von der Basis nach oben hin allmählig undeutlicher werden, mit Hohlpunkten versehen und durch feine Querstreifen runzlich und wie gekerbt sind. Das Gewinde ist gewölbt, in einen spitzigen Wirbel en- digend, die Windungen sind zart concentrisch gestreift, die Naht merk- lich vertieft. Mündung ziemlich weit, Mundsaum durch die ziemlich tie- fen Basalfurchen unten etwas eingeschnitten. Die Farbe ist reinweils, ältere Exemplare sind meist gelbröthlich. Länge 14. Breite 7'/..

Im ostindischen Ocean. |

28. Conus puncticulatus, Hwafs. Die getüpfelte Ke- gelschnecke. Taf. 6. Fig. 8. Seba, Mus.3. t.48. f. 46. 47. Martini, Conchyliencab. 2. p. 255. t. 53. f. 612. b. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 46. t. 140. f. 1305. | Brugiere, Encyclop. method. p. 702. n. 92., Tabl. pl. 331. f. 2. Lamarck, Annales du Mus. Vol. XV. p.283. n.114., Hist. nat. Tom. VII. 495. n. 114.

Gehäuse ziemlich klein, gewölbt, die obere Hälfte glatt, die untere von der Basis an schief längsgestreift, die unteren 6 bis 7 Streifen sind 6

42%

erhöht und durch breite und flache Furchen gesondert, in den Furchen viele feine Querstriche. Das Gewinde erhebt sich in einen stumpfen Wirbel, die S bis 9 Windungen sind etwas ausgehöhlt, sehr fein con- centrisch gestreift, mit erhöhtem Aussenrand. Mündung etwas eng, oben tief ausgeschnitten, Mundsaum scharf. Farbe weifs, mit zwanzig oder mehr, aus röthlichen Punkten bestehenden Längslinien, welche gegen die Mitte sedrängter stehen, Gewinde weils, mit rothbraunen Punkten. Mündung violett; Mundsaum weilsgesäumt. Länge 1’, Breite 8‘. An den chinesischen Küsten. Van As, ; | Gualteri, Testac. t. 22. f. 2 Favanne, Conchyl. pl. 19. M. 4.

Martini, Conchyl. 2. t. 55. f. 612. a. Encyclop. method., Tabl. pl. 331. £. S.

Die Streifen der öraheie Hälfte des Gehäuses höhlen, etwas granulirt, statt der einfachen Punktreihen wellenförmige Flecken und Flammen, daneben 16 Reihen gröfserer und entfernterer brauner Punkte. Gewinde

weifs, braun marmorirt, Sehr häufig bei Fee ah, S. Domingo und Martinique.

29. bone EN Dar. Miscumteht eh Die Zierde des Meeres. Taf. 7. Fig. 1.2.

Schroeter, Einleitung in d. Conchylienkenntnifs I. p. 63. n. 18. Conus elorfe maris, Museum Geversianum, p. 366. n. 1087.

_— 00 Chemnitz, Conchyliencab. 10. p.73. t.143..f. 1324. 1325. _-—— _ Brugiere, Encycl. meth. p. 756. n.146., Tabl. pl. 347. £.7. a n. ie Blainville, Diet. des scienc. nat. a X. p- 260.

, Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 438. n. 178., | Hist. nat. Tom. VII. p. 526. n. 180.

ie eyie kegelförmig, ziemlich gestreckt, glatt, mit fei- nen erhöhten Längsstreifen ‚über die ganze Oberfläche, die gegen die Basis höher und stärker werden. Das Gewinde ist ziemlich hoch, zu-

45

gespitzt keglich, die 12 Windungen sind leicht ausgekehlt, abgesetzt, unten ausgebogen, mit vielen zackigen Querstreifen und einigen concen-

trischen Streifen bedeckt. Mündung oben tief ausgeschnitten, etwas eng, innen glatt, durchscheinend und nach dem Mundsaum zu etwas faltig, vorzüglich von der Mitte bis zur Basis herab. Die weifse Oberfläche wird bis in das Innerste der Windungen von einem netzartigen, durch braungelbliche oder gelbrothe Winkelzüge und Zikzaklinien Kettenförmig in einandergeschlungenen Gewebe bedeckt. Ueber das Gehäuse legen sich einige etwas heller und lichter gezeichnete Binden, wovon die brei- teste auf ihrer Mitte einen gegliederten Gürtel, nach Art der Admirale, trägt. Das Gewinde ist ebenfalls weils, ganz mit braunen oder orange- farbenen netzartigen Maschen bedeckt, ausserdem finden an den Säumen der Windungen lebhaft orangegelbe Flecken. Die Mündung ist glänzend weifs, der scharfe Mundsaum hat einen aus violetten und orangegelben Flecken zusammengesetzten Saum. Länge 3% 6%, Breite 18,

Aus den ostindischen Meeren, sehr selten und theuer.

30. Conus nussatella Linned, Die Bohrer-Kegelschnecke. Taf. 7. Fig. 3. |

Lister, Conch. t. 744. f. 95. Gualteri, Test. t. 25. f. H. Knorr, Vergn. d. A. Il. t. 19. £f. 4. Favanne , Conchyl. pl. 18. f. E. 2. Conus terebra. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p- 81. t. 143. f. 1329. nussatella, Hwafs. Brugiere, Encyclop. meth. p. 736. n. 131., Tabl. Kr. DE SAT. 8 ei, BE Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 431. In. 160., | Hist. nat- Tom. Vll. p. 515. n. 162. |

Gehäuse sehr gestreckt, walzenförmig, an beiden Enden fast gleich- förmig verschmälert, über die Oberfläche laufen zahlreiche feine erhöhte Längslinen, welche nach der Basis zu entfernter und höher sind. Diese Längsstreifen werden durch mehrere Querstreifen, von den neuen An-

6*

44

sätzen herrührend, durchkreuzt. Das Gewinde ist hoch, stumpfkeglich, die 10 Windungen sind etwas abgesetzt, nicht ausgekehlt, glatt, mit sehr feinen gebogenen @Querstreifen und einigen vertieften concentrischen Streifen, die Nath ist vertieft. Mündung lang und eng, oben tief ausge- schnitten, Mundsaum scharf, mit einigen undeutlichen Furchen am untern Ende. Auf weifsem Grund finden sich grofse, wolkenähnliche zusam- menhängende @Querflecken von rostgelber Farbe, während die erhöhten Linien Reihen von rothbraunen Längsfleckchen tragen. Diese Fleckchen sind gegen die Basis am gröfsten, während auf der Basis selbst nur kleine Punkte sich zeigen. Das Gewinde ist weifs, mit orangegelben Flecken und paralell mit der Naht laufenden braunrothen Strichen und Punkten. Mündung weifs. Länge 2 5, Breite 1”.

| Var. A.

Conus nussatella. Linn, Syst. Nat. p. 1170. n. 314. -Rumph, Mus. t. 33. f. E. E. | Petiver, Amboin. t. 15. f. 13. Gualteri, Testac. t. 25. f. L. D’Argenville, Conch. pl. 13. £. P. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. E. 4. Knorr, Vergnüg. d A. II. t. 4 f. 7. Martini, Conchyliencab. 2. t. 51. f. 567. Encyclop. method., Tabl. pl. 342. f. 2. Unterscheidet sich von der Grundform durch geringere Gröfse, vor-

züglich aber, dafs die erhöhten Längslinien granulirt' sind.

Var. B. Proceedings of the zoological society of London. P. II. p. 18.

Müller, Synopsis novorum testaceorum viventium, p. 122. d. Gehäuse dünn, weils, gelblich gewölkt, mit Längsreihen brauner Pünktchen auf den sehr feinen Längsstreifen. Im indischen Meer, an der Insel Nussatella, an’ den Küsten von China, der Philippinen, von Neuguinea, die Var. B. hat Cuming bei der Insel Annaa gesammelt.

45

31, Conus tendineus Hwals, Die gestreckte Kegel- schnecke.

Taf Fi Tal 15. ; Kies, 6.

Lister, Conchyl., t. 745. f. 36. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 143. f. 1330. p. 83. Brugiere, Encycel. method. p. 753. n. 127., Tabl. pl. 342. £. 6. Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 439. n. 154., Hist. nat. Tom. VI. p. 512. n. 156.

Gehäuse langgestreckt walzenförmig, an beiden Enden gleichförmig verschmälert. Die Oberfläche ist mit gleichlaufenden, erhöhten Längs- streifen bedeckt, welche vorzüglich gegen das Gewinde hin etwas un- merklich werden. Diese Längsstreifen werden durch 7 bis 8, von neuen Ansätzen herrührenden Furchen durchkreuzt. Das Gewinde, in einen ziemlich langen Kegel verlängert, endigt in eine stumpfe Spitze. Die Windungen sind etwas convex und abgesetzt. Grundfarbe weils, mit drei violetten Längsbinden, welche von drei breiten bräunlichvioletten Querflecken durchschnitten werden. Gewinde weilsgefleckt, übrigens bräunlichviolett. Mündung und Mundsaum weifs, letzterer mit bräunlich- violetten Saum. Länge 2, Breite 10% (Taf. 7. Fig. 4.)

Var. A.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 52. f. 572. Conus laevis, Gmelin Linne p. 3391. n. 49.

Gehäuse mit schwächeren Längslinien, gelbröthlich, mit rothbraunen Flecken und Strichen. (Taf. 15. Fig. 6.) Var. B. Proceedings of the zoological society of London. P. I. p- 18. Müller, Synopsis p. 122. e. Gehäuse wie die Stammform, aber mit eranulirten Längsstreifen. An den Küsten der Insel Frankreich, bei der Moritzinsel, die Var. B. von Cuming bei der Insel Annaa gesammelt.

46

32. Conus glans. Hwafs. Die Eichel-Kegelschnecke, Taf. 7. Fig. 5. D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 2. f. D. Favanne, Conchyl., pl. 17.£.G Seba, Mus. 3. t. 53. f. Z. | | Brugiere, Encyclop. method. p. 735. n. 130., Tabl. pl 31.8 7.

Lamarck, Annales du Mus. pt XV. u a1. n. 158., Hist. nat. Tom. VI. p. 514. n.160.. |

Diese Art ist mit voriger nahe verwandt, unterscheidet sich aber hinlänglich durch ein gewölbteres Gehäuse, welches dadurch etwas eiför- mie wird, und durch geringere Gröfse. Das Gehäuse gewölbt, dick, die Oberfläche mit schwach erhöhten Längsstreifen bedeckt, welche von mehreren Anwuchsfurchen durchkreuzt werden. Gewinde ziemlich lang ausgezogen, stumpfkeglich, mit 10 bis 11 gewölbten, schwach gerande- ten und mit concentrischen Streifen versehenen Windungen. Naht etwas vertieft. Mündung eng, oben seicht ausgeschnitten, unten durch die Enden der erhöhten Streifen etwas gezähnt. Die Farbe ist bläulich- kastanienbraun, etwas unterhalb der Mitte ist eine weilse, blaugewölkte Längsbinde, welche durch Flecken von der Farbe des. Grundes unter- brochen ist, eine undeutlichere ähnliche Binde zeigt sich am Oberrand der letzten Windung. Gewinde violett, gelblich gewölkt, mit. weifsen Zikzaklinien, der Wirbel ist weifslich. Die Mündung ist weils, Basis und Mundsaum violett gesäumt. Länge 1?/;“, Breite 9.

Var. A. |

Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 143. f. 1331. 1. Encyclop. meth., Tabl. pl. 342. f. 9.

Gehäuse mit gekörnten Längsstreifen, mit einer weilsen Längsbinde etwas. unterhalb der Mitte, einer andern am Oberrande der letzten Win- dung, beide violett und braun gefleckt. Gewinde blafsviolett, mit gelben Fiecken. | |

In den afrikanischen und asiatischen Meeren. Nicht gemein.

47

3.5)

33. Conus elavus. Linne. Gmelin. Die Keulen-Kegel- | schnecke., Taf. 7. Fig. 6. Taf. 15: Fig. 2

Conus clavus. Linne Gmelin, p. 3390. n. 42.

Lister , Conch. t. 744. f. 34.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 52. f. 570.

Chemnitz, Conchyl. 10. t. 143. f. 1327.

Conus auricomus. Bwalk: Brugiere, Eneyclop. meth. p. 742. n. 136., Tabl. pl. 346. f. 3.

Conus elavus. Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p. 433. n. 164., Hist. nat. Tom. Vll. p. 517. n. 166. |

| Gehäuse länglich, walzenförmig, die Oberfläche mit Längslinien be- deckt, aber ohne Anwuchsfurchen, glatt und glänzend. Das kegelförmig erhöhte Gewinde endigt in eine ziemlich scharfe Spitze und besteht aus 10, etwas concaven, mit feinen Quer- und vertieften Längsstreifen ver- sehenen Windungen. Mündung fast gleichbreit. Mundsaum oben und unten ausgeschnitten, scharf. Der Grund des Gehäuses ist weiß, dar- über legen sich drei ziegelröthliche breite Bänder, welche aus lauter, dicht neben einander stehenden Strichen bestehen, die häufig von dazwi- schen vorkommenden weifsen Flecken unterbrochen werden. Diese Bän- der wechseln mit drei etwas schmäleren Binden ab, welche aus rothgel- ben Strichen und Flecken gebildet werden. Das Gewinde ist weifs und hat einige röthlichgelbe oder lichtcastanienbraune Adern, die Spitze röth- lich. Mündung weils, Basis und Mundsaum violett gesäumt. Länge 2 10, Breite 15°. Im ostindischen Ocean. Sehr yallen und theuer.

34. Conus Abbas. Hwafs. Die Abt- ei oh Taf. 7. Fig. 7. 8.

Chemnitz, Conchyliencab, 10. t. 143. f. 1326. üit. b. c.

Brugiere, Eneyclop. meth., p. 750. n. 144., Tabl. pl. 345. f. 3.

Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 436. n. 174,, Hist. nat. Tom. vll. p- 523. n. 176.

48 /

Gehäuse gegen das obere Ende etwas gewölbt, konisch- eiförmig, ziemlich dick. Ueber die Oberfläche laufen sehr feine Längsstreifen, gegen die Basis sind selbige etwas stärker und höher. Gewinde spitzig, doch wenig ausgezogen und ziemlich breit, einen kurzen Kegel bildend, besteht aus 9 bis 10, leicht ausgehöhlten, mit concentrischen Längs- und feinen Q@uerstreifen versehenen Windungen. Mündung nach unten stark erweitert, Mundsaum oben etwas ausgeschnitten. Die Grundfarbe ist weils, doch stehen darauf schwärzliche und braungelbliche Streifen, Fäden, Adern und Züge so nahe und so enge zusammengedrängt bei einander, dafs bei dem netzartigen Gewebe nur die engsten Maschen vorkommen und nur ganz kleine weifse Flecken vom Grunde sichtbar werden können. Ueber die glatte Oberfläche legen sich drei breite, aus einem netzartigen Gewebe bestehende, Längsbinden, die breiteste steht unter dem Oberrand der letzten Windung, die andere auf der Mitte, die dritte an der Basis. Die obere wird von dem Mundsaum an bis zur Hälfte ihrer Länge durch einen dunkleren Gürtel getheilt, der sich nach hinten allmählig verliert. Zwischen diesen Binden ist die Oberfläche mit gelblich-schwarzbräunlichen, flammigten, dicht beisammenstehenden länglichen Streifen, die mit lichteren oder weifsgelblichen abwechseln, besetzt. Hier und da finden sich aber auch netzartige Stellen mit enge- ren und weiteren Maschen. Gewinde mit dunkelbraungelblichen Adern und Linien bezeichnet. Mündung weifs, Mundsaum mit braunem Rand. Länge 2'/“, Breite 1”. |

Var. A. Grau, ohne Binden. |

Eine der seltnern Arten, aus den ostindischen Meeren.

35. Conus episcopus, Hwafs, Die Bischoff-Kegelschnecke. Taf.?7. Fig. 9.

Brugiere, Encycl. method, p. 748. n. 142., Tabl. p. 345. f. 2. oma, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 436. n. 173., Hist. nat. Tom. VII. p- 592, n. 175.

Gehäuse ziemlich kegelförmig , olatt, mit feinen Längsstreifen, die

49

gegen die Basis etwas stärker werden. Das Gewinde ist niedrig, einen stumpfen Kegel bildend, besteht aus 9 glatten, etwas concaven, gegen die Spitze platten Windungen. Mündung ziemlich lang, unten erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten. Der Grund ist dunkelbraun. mit einer Menge schwarzen, weilsgegliederten Fäden und mit weifsen Flecken bestreut, die vielfach zusammenhängen und Dreiecke oder schup- penförmige Figuren bilden. Die gröfsten sind in drei Binden vereinist, von denen die erste am Oberrand der letzten Windung, die zweite auf der Mitte und die letzte vor der Basis steht. Gewinde weifs, mit weni- gen braunen, weifspunktirten Flecken und dunkelkastanienbraunen Adern. Wirbel weifslich-rosenroth. Mündung rein weils, Mundsaum am Rande schwarzbraun gefleckt. Länge 3— 4%, Breite 13/1. Var. A.

Seba, Mus. 3. t. 43. f. 6. Encyclop. meth. Tabl. pl. 345. f. 6.

Gehäuse mit zahlreichen kleinen weifsen Flecken, welche aber keine Binden bilden. Die Flecken sind länglich dreieckig und stehen auf kasta- nienbraunem, mit dunkleren, weifsgegliederten Fäden geziertem Grund.

Var. B.

Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 143. f. 1328. Conus aulicus, Brugiere, a. a. O. var. b., Tabl. pl. 343. f. 2.

Gehäuse weifs, mit grofsen, ungleichen netzartig mit einander ver- bundenen braunen Flecken. Gewinde weils, braun geflammt, Wirbel rosenroth. Die Basis zeigt sehr starke Längsstreifen, die nach oben aber immer schwächer werden (Taf. 7. Fig. 9.).

Im ostindischen Ocean.

36, Conus omaicus. Hwafs. Die omaische Kegelschnecke. Taf . Fig. 1.

D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. f. Y. Favanne, Conch. pl. 17. £, F. Martini, Conchyliencab. 2. t. 55. f 690.

.

30

Chemnitz, Conchyl. 10. t. 143. f. 1331. 2.

Conus Thomae. Gmelin Linne. p. 3394. n. 70.

Conus omaicus. Hwafls, Brugiere, Eneycelop. metl. p. 714. n. 111., Tabl. pl. 339. f. 3. |

Blainville, Diet. des Scienc. nat. Tom. X. p. 259.

Lamarck , Annal. du Mus. XV. p. 425. n. 138., Hist. nat. Tom. VII. p. 503. n. 158.

Gehäuse länglich, walzig-kegelförmig, sehr glatt, mit einigen mehr und minder entfernten Querfurchen, Basis etwas ausgebogen. Das stumpfkegliche Gewinde besteht aus zehn glatten, concaven, gerandeten, abgesetzten, verloschen concentrisch gestreiften Windungen. Der Mund- saum ist scharf, oben tief ausgeschnitten. Grundfarbe orangegelb, zahl- reiche, gedrängt stehende, braun und weilsgegliederte Linien umziehen das ganze Gehäuse, zerstreut überall zeigen sich weifse ungleiche Quer- flecken. Von den drei, die letzte Windung umziehenden weifsen Bin- den, wovon die unter dem Oberrand stehende die schmalste, steht die zweite breitere unter der Mitte und die breiteste dritte an der Basis. Ueber diese Binden laufen die gegliederten Linien ebenfalls fort, doch sind die braunen Punkte darauf länglich und gröfser als die weilsen. Gewinde weifs, unregelmäfsig kastanienbraun gefleckt. Mündung weils, Mundsaum glatt, am Unterrand röthlich. Länge 2 5, Breite 14

Aus dem:asiatischen Ocean, von der Insel Oma.

37. Conus rubiginosus. Hwafs. Die brünette Kegel- schnecke, Tak8 -Fiı. 2,3% Favanne, Conchyl. pl. 18. f. C. 4. Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. f. 595. Brugiere, Encyclop. meth. p. 744. n. 138., Tabl. pl. 344. f. 1. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 434. n. 167., Hist. nat. Tom. VM. p- 519. n. 169. Gehäuse eyförmig-cylindrisch, etwas gewölbt, glatt, über die Ober- fläche ziehen sich mehr oder weniger deutliche Ansatzstreifen, die von zahlreichen feinen Längslinien durchschnitten werden. Die Basis ist

al

schwach gefurcht. Das sehr stumpfe Gewinde besteht aus 10 bis 11 etwas gewölbten, glatten, und durch eine sehr feine braune, neben der Naht hinlaufende Linie bezeichneten Windungen. Mündung nach unten erweitert, Mundsaum oben tief ausgeschnitten.

Die Farbe ist ein helleres oder dunkleres Braun, worauf viele weilse, fast herzförmige Flecken, zwischen denen eine Menge kleinere von der- selben Farbe sichtbar sind. Die gröfseren Flecken bilden einige unzu- sammenhängende weilse Binden, gewöhnlich eine unter dem Oberrand der letzten Windung, eine andere unter der Mitte und zuweilen eine dritte an der Basis. Das Gewinde ist weils, rothbraun marmorirt, der Wirbel bläulich. Mündung weifs, Mundsaum am Rande weifs und violett eefleckt. Länge 2 9, Breite 1 4. (Taf. 8. Fig.1.).

Var. B.

Martini, Conchyliencabinet 2. t. 54. f. 593. 594. Encyclop. meth., Tabl. pl. 344. £. 2.

Der Grund des Gehäuses dunkel orange, mit grofsen, unregelmäßigen weifsen Querflecken und En 6m kleineren dazwischen. (Taf, 8. Fig. 2. 3.).

Aus dem asiatischen Ocean.

35. Conus textile. Linne, Der Netz-Kegel, Tab 4 MHei:9) Taf %. Fig, 10. - Taf, 8. Eier. 4, 5°6.

Bonanni, Recr. 3. f, 135.

Gualteri, Testac. t. 25. f. A. A.

D’Argenville, Conchyl. pl. 13. f. F.

Favanne, Conchyl., pl. 18. f. B. 1.

Seba, Mus. 3. t. 47, £. 16. 17.

Knorr, Vergn. d. Aug. 1. t. 18. £. 6.

Martini, Conchyliencab. t. 54, f. 599. 600.

Linne, Syst. Nat. p. 1171. n. 319., ed. Gmelin, p. 3393. n. 59.

Brugiere, Encyclop. meth., p. 751. n. 145., Tabl. pl. 344. f. 5.

Blainville, Diet. des Scienc. nat. tom. X. p. 260.

Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p.437. n. 176., Hist, nat. Tom, VII p, 924. n. 178.

TR

52

Sowohl in Beziehung auf die Form des Gehäuses als der Färbung ist diese Schnecke höchst veränderlich, so dafs eine Menge Varietäten unterschieden werden. Das Gehäuse ist ziemlich grofs, etwas dick, schwer, eyförmig-cylindrisch, mit zahlreichen erhöhten Längsstreifen, die an der Basis beinahe Furchen bilden. Das Gewinde ist breitkegel- förmig, zugespitzt, besteht aus 10 bis 11 kaum abgesetzten, etwas aus- eekehlten, gerandeten und sehr fein quergestreiften Windungen ohne concentrische Streifen. Die Mündung ist wenig erweitert, unten zeigt sich eine deutliche Columelilarfalte, Mundsaum oben tief ausgeschnitten, ganzrandig und scharf.

Die Grundfarbe ist ein dunkles Dottergelb, mit braunen gewellten Querlinien und vielen weifsen herzförmigen oder dreieckigen, rothbraun oder braun eingefafsten Flecken geziert. Die weilsen Flecken, überall unregelmäfsig zerstreut, stehen unter dem Oberrand der letzten Win- dung, unter der Mitte und an der Basis gedrängter und bilden dort un- deutliche Binden. Das Gewinde ist gefärbt wie das übrige Gehäuse, doch sind die Flecken in der Form weniger gleich und mit gebogenen oder zackigen @uerlinien eingefafst. Der Wirbel ist rosenroth. Mündung und Mundsaum rein weifs, am untern Theil des letztern sind Andeutun- een von Falten, der Rand ist mit violetten Flecken geziert. Länge 37/4, Breite 1% 7 (Taf. 8. Fig. 5. 6.). |

Var. A. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 14. Knorr, Vergnüg. d. Aug. 1.8 f. 3. Martini, Conchyl. 2. t. 54. f. 698. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 143. f. 1326. a. Encyclop. method., pl. 345. f. 7 Brugiere a.a.0®. var. b. In Gröfse und Ansehn der Grundform ähnlich, auch ne die wellen- förmigen Querstreifen und die Einfassungen der weifsen Flecken vorhan- den, aber es zeigen sich vier schmale, aus netzförmigen weifsen Flecken

sebildete Binden. (Taf. 7. Fig. 10. Taf. 8. Fig. 4.).

53 Var. B.

Lamarck a.a. 0. var. c. Gebändert, mit feiner netzartiger violetter Zeichnung. Var. C.

Favanne, Conchyl. pl. 18, f. B. 5. Brugiere, a.a.O. var. e, Encycl. Tabl, MR 347. £.5. Lamarck, a.a.0. var. d.

Kurz , BERN N ohne Binden. Var. D.

Brugiere, a. a. O. var. f. Encyclop. method., Tabl. pl. 346. f. 2.

Unterscheidet sich vorzüglich durch eine Einschnürung in der Mitte des Gehäuses. Die Binden wie bei der Grundform, die ganze Gestalt aber kürzer und gedrungener. |

Var. E.

Favanne, Conchyl. pl. 18. £f. B. 4. Brugiere, a. a. ©. var. h., Encyclop. Tabl, pl. 347. f. 4. Lamarck, a. a. ©. var. f.

Orangeroth, mit weifsen, violett gewölkten, in Binden beisammen stehenden Flecken. | Var. FE. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. B. 3.

Brugiere, var. l., Encycl. Tabl. pl. 347. f. 2 Lamarck, a. a. 0. var. g.

Eyförmig -keglich, fleischfarben, mit zahlreichen, kleinen, netzartig zusammenhängenden, roth eingefafsten Flecken. Var. G.

Seba, Mus. 3. t. 43. f. 11. 12. Chemnitz, Conchyl. 10. t. 141. f. 1311. Brugiere, Encyclop. method. a. a. ©., Tabl. pl. 331. f. 2. Lamarck, a.a.O. var. h. Gehäuse dick, gewölbt, mit erhöhten Längsstreifen, welche am Rande des Mundsaumes in zahnförmige Fortsätze auslaufen. Gewinde breit,

mit kurzem Wirbel. Auf rostgelbem Grunde finden sich weifse, blauge-

54

wölkte netzartig zusammenhängende Flecken, welche vier undeutliche Binden bilden (Taf. 4. Fig. 9.). Var. H. Lamarck,, a. a. O. var. i. Schmal, blafsgelb. Yyar u

Adanson, Seneg: pl. 6. f. 7. Lamarck, a. a. O. var. k.

Grund bräunlichgelb, durch breite weifse Binden fast ganz bedeckt. Var. K.

Brugiere, a. a. O. var. d., Encycl. Tabl. pl. 347. f. 3. Lamarck, a. a. O. var. |.

Eyförmig, nach vorn bauchig heraustretend, mit zahlreichen weifsen, durch orangefarbene Wolken unterbrochenen Flecken. In den indischen und afrıkanischen Meeren.

39, Conus omaria. Hwafs. Die weilsbunte Kegelschnecke. Taf. 8. Fig. 7. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 13. Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 1. f. 3. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. C. 5. Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. f. 596. Brugiere, Encycel. method. p. 743. n. 137., Tabl. p. 344. f£. 3. Lamarck, Annal. du Mus. p. 434. n. 166., Hist. nat. Tom. VII. p. 512. n. 168.

Gehäuse walzig kegelförmig, glatt, glänzend, nach unten allmählig verschmälert, Basis gefurcht, schwach ausgebogen, die Furchen erstrecken sich, immer feiner werdend, fast bis zur Mitte des Gehäuses hinauf. Gewinde stumpf zugespitzt, die Windungen etwas abgesetzt, mit feinen gebogenen @uerlinien und undeutlichen concentrischen Streifen, die letzte Windung mit deutlich vortretendem Rand. Mundsaum scharf, oben tief, unten kaum ausgeschnitten.

' Die Grundfarbe ist ein schönes Rostbraun, welches grofse, mit dun-

3)

kelbraun und weifs gegliederten Fäden gezierte Flecken bildet. Auf die- sem dunklen Grund stehen eine Menge gröfsere und kleinere, dreieckige weifse Flecken, die drei Längsbinden bilden, welche durch ähnliche, aus Flecken zusammengesetzte @uerbinden zusammenhängen. Sämmtliche weilse Flecken sind dunkelrostbraun eingefalst, aber einfärbig, da sich die gegliederten Fäden nicht darüber fortsetzen. Das Gewinde ist rost- gelb, unregelmäfsig weiflsgefleckt, der Wirbel rosenroth,. Mündung und Mundsaum weifs, letzterer am Rande bräunlich violett punktirt. Länge 2”, Breite 11’. Im asiatischen Ocean.

40. Conus praelatus, Hwafs. Die Prälat-Kegelschnecke, Taf. 8. Fig. 8.

Favanne, Conchyl. pl. 18. f. B. 7.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. f. 601.

Brugiere, Encyel. meth. p. 746. n. 140., Tabl. pl. 345. f. 4.

Lamarck, Annales du Mus. Vol.XV. p.435. n.169., Hist. nat. Tom. VII.

p- 520. n. 171. | | Gehäuse ziemlich glatt, gegen die Basis verschmächtigt und dort leicht ausgebogen und punktirt gestreift. Das Gewinde ist etwas flach zugespitzt, besteht aus 9 glatten Windungen mit erhöhtem Rand, die durch die vertiefte Naht etwas abgesetzt erscheinen. Mundsaum wenig ausgeschnitten. Farbe rothgelb oder orange, mit feinen, weils und dun- kelbraun gegliederten Längslinien. An den Ansatzfurchen finden sich olivengrünliche oder orangerothe Wolken. Die Oberfläche trägt zahlreiche schuppenförmige weilse Flecken, welche in Form von @Quer- und Längs- binden beisammen stehen, und mit purpurrothen Fäden eingefafst sind. Eine Längsbinde steht am Oberrand der letzten Windung, die zweite breitere und durch Flecken von der Grundfarbe getheilte, unter der Mitte. Gewinde röthlichgelb mit weifsen Flecken und hraunen Linien. Mündung weifs, Mundsaum kastanienbraun gesäumt. Länge 1'/.“, Breite 9. Im ostindischen Ocean. Selten.

56 41. Conus aulicus, Linne. Die Porphyr-Kegelschuecke. Taf. 8. Fie. 9. |

Linne, Syst. nat. 2. p. 1171. n. 320.

Rumph, Mus. t. 33. f. 3. |

Gualteri, Testac. t. 25. f. 2.

D’Argenville, Conch. pl. 13. f. G.

Favanne, Conchyl. pl. 18. f. €. 7

Seba, Mus. 3. t. 47. f. 10—12. |

Knorr, Vergn. d. Aug. II. t. 19. f. 1.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 53. f. 592.

Brugiere, Encyclop. meth. p. 738. n. 133., Tabl. pl. 343. f. 4.

Lamarck, Annales du Mus. Vol. XV. p. 432. n. 161., Hist. nat. Tom. VI. p- 515. n. 163. |

Gehäuse walzig-kegelförmig, mälfsig glänzend, glatt, die ganze Ober- fläche mit nur wenig erhabenen, feinen Fäden umwunden, welche an der Basis stärker werden und Furchen bilden. Gewinde stumpfkeglich, besteht aus 10 bis 11 flachen, kaum abgesetzten, sehr fein concentrisch gestreiften Windungen, mit etwas vertiefter Naht. Mündung wenig er- weitert, oben in einen schiefen Ausschnitt endigend. Der Grund ist kastanienbraun, mit zahlreichen, ungleichen, dreieckigen Flecken, welche so beisammen stehen, dafs sie sehr unvollkommene Längs- und @Quer- binden bilden. Gewinde weils gefleckt und marmorirt, der Wirbel weifs- lich. Mündung weils oder gelblich, an der Basis röthlich. Länge 4'%”, Breite 17 9%.

Var. A. D’Argenville, Conchyl. pl. 13. £. D. Favanne, Conchyl. pl. 18. N C. 3. Seba, Mus. 3. t. 43. £. 1. Knorr, Vergn. d. Aug. u 2% 1.8.8, Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. f. 597. Conus auratus, Brugiere, Eooyeldn: method. p.740. n. 134., Tabl. pl. 343. f.3. Lamarck, a. a. ©. var. b. Dunkelor erben mit vielen weilsen ee En. welche

vorzüglich auf der untern Hälfte sehr grofs werden und zusammenhän-

97

gen, wodurch ein ziemlich deutliches Längsband gebildet wird. Das Gewinde ist ausgehöhlt, der Wirbel etwas spitzig. (Taf. 8. Fig. 9.). Var. B. Lamarck, a. a. ©. var. c. Grundfarbe braun, mit grofsen weilsen unregelmäfsigen Flecken. Var. C. Lamarck, a. a. O. var. d. Blafs orangegelb. Var. D. | Proceedings. P. II. 1834. p. 18. Müller, Synopsis. p. 122. c. Grundfarbe und Gehäuse wie bei der Stammform, die Flecken un- regelmäfsig dreieckig, rosenroth. Aus dem ostindischen Ocean, Varietät D. von Cuming an der Insel

Annaa gesammelt.

42. Conus Archiepiscopus. Hwafs. Die Erzbischofts- Kegelschnecke. Taf,s. Fig. 10. Brugiere, Encyclop. meth. p. 747. n. 141., Tabl. pl- 346. f. 7. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 435. n. 171., Hist. nat. Tom. VII. p. 521. n. 173.

Gehäuse eiförmig-walzig, gegen den Oberrand bauchig, mit sehr feinen Längsstreifen umgeben, die auf der oberen Hälfte kaum merklich, auf der untern, vorzüglich gegen die Basis aber vorragender sind. Ge- winde kegelförmig, in einen spitzigen Wirbel endigend, besteht aus 12 etwas gerandeten, concaven Windungen mit deutlicher, wenig vertiefter Naht. Mündung etwas weit, oben tief ausgeschnitten. Grundfarbe roth- braun, mit braunen Längslinien und braunen Querflecken. Ausserdem finden sich eine Menge kleiner, dreieckiger, rothbraun eingefafster Fle- cken, welche vier Binden bilden, von denen die zwei ersten auf der obern Hälfte, die dritte auf der untern und die vierte an der Basis steht.

8

38

Die Einfassung der Flecken ist ausserordentlich fein und bildet ein zar- tes Netz. Das Gewinde ist auf weilsen Grund braun wellenförmig linirt und bläulich bewölkt. Der Wirbel ist weifslich violett. Mündung weils, Länge 2”, Breite 13. | |

Var. A. | D’Argenville, Conchyl. pl. 13. £. L. . Favanne, Conchyl. pl. 18. f. B. 2%.

Encyclop. meth. Tabl. pl. 346. £. 1. Lamarck, a. a. ©. var. b.

Gehäuse violett, die Binden wegen der zerstreuter nteheufn Flecken

weniger deutlich.

Var. B. Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. £. 602. Conus canonieus, Benciine, Enneyclop. method. p- 749. n. 143., var. a., Tabl. pl. 345. f.5. Lamarck a.a.0®. var. c. Die aus einem feinem Netz mit weilsen Flecken bestehenden Binden

sind hier deutlich gesondert, die Mündung ist rosenroth. Aus dem ostindischen Ocean.

43. Conus glaueus Linne Gmelin. Der Eisen -Kegel, Taf. 9. Fig. 1.2.

Rumph, Mus. t. 33. f. ©. 6. Petiv. Amb. t. 9. f. 10. Seba, Mus. 3. t. 54, f. 5. Favanne, Conch. pl. 15. f. D. 2 Chemnitz, Conchyl. 10. t. 138. f. 1277. 1278. Gmelin Linne, p. 338%. n. 15. | Brugiere, Encyclop. meth. p. 668. n. 62., Tabl. pl. 329. f. 3 Lamarck, Annales du Mus. Vol. XV. p. 271. n, 74., Hist. nat, Tom. VI. p- 472. n.74, | Gehäuse kegelförmig, gewölkt, glatt, an der Basis schief längsge- streift, Gewinde abgestumpft keglich, aus 10 sehr glatten und leicht ge- ‚rundeten Windungen bestehend. : Gewöhnlich finden sich auf dem Ge-

39

häuse 3 bis 4 Ansatzfurchen von ziemlicher Tiefe. Mündung mäfsig weit, oben in einen tiefen Ausschnitt endigend. Farbe aschgrau bläulich, mit feinen, unterbrochene Längslinien bildende, braunröthlichen oder schwarzbraunen Strichen. In vielen Linien wechseln weilse und braun- röthliche Striche mit einander ab. Gewinde weifs, mit braunen und bläu- lichen Flecken; Mündung weifs, Mundsaum braun eingefafst, das ausge- schnittene Basalende braun gesäumt. Länge 11%”, Breite 13. |

Ostindien bei Boero, sehr selten.

44, Conus regus Chemnitz, Der königliche Kegel, | Taf. 9. Fig. 3.

Favanne, Conchyl. pl. 17. f. B. Conus princeps. Linne, Syst. nat. 2. p. 1167. n. 297. Conus regius. Chemnitz , eihlehytieniih 10. t. 138. f. 1276. Brugiere, Encyel. meth. p. 617. n. 12., Tabl. pl. 318. f. 3. Damarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p. 31. n. 10., Hist. nat. Tom. VI. p- 446. n. 10. Blainville, Diet. des Science. nat. tom. X. p. 251.

Gehäuse dick, breit kegelförmig, glatt, glänzend, mit Ansatzfurchen, an der Basis 9 erhöhte queraufsteigende Längsstreifen, Gewinde ge- wölbt, mit nur wenig ausgebildeten Höckern gekrönt, stumpf zuge- spitzt, aus 9 bis 10 etwas concaven, durch die wellenförmige Naht ab- gesetzten Windungen bestehend. Die Grundfarbe ist ein weifsliches Ro- senroth , zwischen den Höckern des Gewindes stehen rostrothe Flecken, über die letzte Windung laufen blothrothe oder ziegelrothe Querbänder herab, die tlieilweise zusammenhängen. Etwas unterhalb der Mitte zeigt sich eine verloschene weifse Binde. Mündung weifs. Länge 1% 10, Breite 1 3, | |

Eine der seltensten Arten dieser Gattung, aus dem ostindischen Ocean.

SH

60

45. Conus marmoreus, Linne Gmelin. Die marmorirte | Kegelschnecke. | Taf. 9. Fig. 4. Taf. 18. Fig. 3 Lister, Conchyl. t. 787. £. 39. Bonanni, Reecr. 3. f. 123. Rumph, Mus. t. 32. f. N. Petiv. Gazoph. t. 47. £. 11. Gualteri, Testac. t. 22. f. D. D’Argenville, Conch. pl. 12. f. O. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. E. 4. Seba, Mus. 3. t. 46. f. 1—4. 13— 19, t. 47. f. 1. Knorr, Vergn. I. t. 15. f. 2. Martini, Conchyliencab. 2. t. 62. f. 685. Linne, Gmelin, p. 3374. n. 1. Brugiere, Encyclop. meth. p. 608. n. 4. Tabl. pl. 317. f. 5. | Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 29. n. 1., Hist. nat. Tom. VI. p. 442. n. 1. | Gehäuse länglich-kegelförmig, erhöht längsgestreift, gegen die Basis stärker. Gewinde stumpf keglich, gekrönt, aus 11 bis 12 etwas ausge- höhlten, glatten, am Rande mit zungenförmigen Höckern versehenen Windungen bestehend. Mündung oben in einen tiefen, schlieflaufenden Ausschnitt endigend. Der Grund ist schwarzbraun oder tief kastanien- braun und allerorts bedeckt mit grofsen, länglichdreieckigen, unregel- mäfsig zerstreuten weifsen Flecken. Mündung weilslich-rosenfarben. Länge 3 3, Breite 20 (Taf. 18. Fig. 3.). Var. A. Eneyclop. method., Tabl. pl. 317. f, 10. Lamarck, a.a.0. var. b. Unterscheidet sich durch geringere Gröfse, und die granulirten Längs- linien, so wie durch die verhältnifsmäfsig kleinen weifsen Flecken. Var. B. Rumph, Mus. t. 39. f. 1. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 6.

Encyclop. method., pl. 317. f. 6. Lamarck,. a. a. O. var, e.

61

Fast gröfser als die Stammform, schwärzlich, mit dreieckigen, wei- fsen Flecken besetzt, die in drei Reihen beisammenstehen, so dafs die Grundfarbe gleichsam zwei Zwischenbinden bildet.

Var. €. |

Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 138. f. 1279. Lamarck, a.a.®. var. d.

Gehäuse etwas klein, mit weilsen Flecken und zwei weilsen Längs- linien. (Taf. 9. Fig. 4.) Var. D.

Encyclop. meth., Tabl. pl. 317. f. 8. Lamarck, a. a. O. var. e.

Gröfser als Vorige, die weilsen Flecken bilden unzusammenhängende

Querbinden.

Eine ziemlich gemeine Art, an den Molukken, an Insel Frankreich, Madagaskar, der Küste Malabar und an vielen andern Küsten des ostin- dischen Oceans. |

46. Conus distans. Hwafs. Die entfernigestreifte Kegel- schnecke. Taf. 9. Fig. 5.

Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 24. t. 138. f. 1281.

Brugiere, Encyclep. method. n. 32., Tabl. p. 312. f. 11.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 58. n.35., Hist. nat. Tom. Vi. p- 459. n. 35.

Gehäuse gekrönt, walzig-kegelförmig, glatt, mit entfernten Reihen vertiefter Punkte, welche gegen die Basis näher zusammentreten. Das Gewinde bildet einen wenig erhöhten Kegel und besteht aus 10, mit Höckern regelmäfsig besetzten Umgängen. Mündung wenig erweitert, Basis seicht ausgerandet, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten. Farbe gelblich-aschgrau gemiseht, mit einigen helleren und dunkleren Streifen; Basis violett, Gewinde rothbraun gefleckt, die Höcker weifs. Länge 3, Breite 1 8%,

Iın stillen Meer, an den Küsten von Neuseeland.

62

47. Conus papilionaceus. Hwals. Der Schmetterlings- | | Kegel.

Taf. 9. Fig. 7.8. Taf. 11. Fig. 4.

Bonnani, Recreat. 3. f. 132.

Gualteri, Testaec. t. 21. f. F.,t.22.f.C.

Seba, Museum 3.t. 45. f. 8.

Brugiere , Encyel. meth. p. 665. n. 60., Tabl. pl. 330. f. S.

Lamarck, Annal du Mus. Vol. XV. p. 270. n. 71., Hist. nat. Tom. VII. p- 4%. n. 71.

Gehäuse stumpfkegelförmig, dick, schwer, elatt; Gewinde wenig erhöht, in einen kleinen Wirbel ausgezogen, die 12 bis 13 Windungen sind breit, etwas concav, abgerundet, der obere Rand etwas erhöht, wo- durch die schwach wellenförmige Naht vertieft erscheint. Die Oberfläche . ist glatt, mit wellenförmigen Querstreifen und concentrischen wellenför- migen Längsstreifen. Die Grundfarbe ist gewöhnlich weifs, mit Gürteln und Bändern, die aus braunen Flecken zusammengesetzt sind. Die 5 oder 6 breiten Gürtel bestehen aus unregelmäfsigen rothbraunen Flecken, | die Bänder dagegen aus länglich viereckigen braunen Flecken, die dich- ter beisammen stehen. Auf der unteren Hälfte ist die weifse Farbe überwiegend, die Basis ist einfarbig weils. Gewinde weifs, mit roth- braunen Flammen. . Länge 3 bis 4, Breite 21%”. |

Var. A. |

D’Argenville, Conchyl. pl. 12, £. 9. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. Z. 1.

. Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 669. Encyclop. method., Tabl. pl. 33. £. 5. Lamarck a. a. O. var. b.

Constant kleiner, der Grund weifs, mit regelmäfsigen gelben Strei- fen und Gürteln aus braunen unregelmäfsigen Flecken, über die Mitte eine breite weifse, beiderseits von braunen Flecken eingefafste Binde. Basis und Gewinde wie bei voriger. (Taf. 11. Fig. 4.)

Var. B.

Lister, Conchyl. t. 773. f. 19.

63

Seba, Museum 3. t. 44. f.5. 7. Knorr, Vergn. d. Aug. V. t. 24.1.5

* Conus pseudo thomas, Chemnitz, en 10. p. 25. t. 158. f. 1282, 1283. Encyclop. method., Tabl. pl. 330. 2, | | Lamarck a. a. ©. var. c.

In Form und Gröfse der vorigen ähnlich. Grund weifs mit 8 oder 9, aus kastanienbraunen, unregelmäfsigen Schriftzügen ähnlichen Flecken zusammengesetzten Gürteln. (Taf. 9. Fig. 7. 8.) | |

Var. €. u

Lister, Conchyl. t. 767. f. 16.

Seba, Mus. 3.1.6. 4

Knorr, Vergn. d. Aug. 3.1.6f. 4 Encyclop. method., Tabl. pl. 330. £. 1. Lamarck, a. a. O. var. d.

Kleiner als die vorigen, weifs, mit braunen Fleckengürteln, braun- seeliederten Fäden und Bändern. Die Gürtelflecken sind braun, vier- eckig oder halbmondförmig gekrümmt, die Spitzen gegen die Lippe ge- neigt. Die Bänder sind sehr erhöht,, meist zwei und zwei beisammen- stehend, und durch gegliederte Linien getheilt. Gewinde weils, braun

seflammt. Nieht selten im asiatischen Ocean und an den Bösen von Guinea.

48; Conus varius Linne. Die bunte Kegelschnecke. | 12:0: Fe Conus varius. Linne. Syst. Nat. 2. p. 1170. n. 312%. D’Argenville, Conchyl. pl. 12. £. R. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. E. 3. Seba, Mus. 3. t. 48. f. 26 28. Chemnitz ‚Conchyliencab. 10. t. 138. f. 1284. Conus varius, Brugiere, Encyelop. meth. p. 624. n. 20., Tabl. pl. ya © Ha Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 35. n. 22. Hist. nat. Tom. VII. p. 454. n. 22. Gehäuse länglich walzenförmig, mäfsig dick , olatt, mit einigen An- satzstreifen und 16 bis 17 Reiben granulirter Querstreifen. Das Gewinde

ist hochkegelförmig und bildet einen ziemlich spitzigen Wirbel, die 10

64

bis 11 Windungen sind etwas ausgehöhlt, mit zahlreichen Höckern ge- krönt und zeigen viele, wenig vertiefte concentrische Streifen, die selbst über die Höcker weglaufen. Die Basis ist abgerundet, die Mündung kaum erweitert, der Mundsaum oben tief ausgeschnitten. Weils, mit zwei, aus unregelmäfsigen kastanienbraunen Flecken zusammengesetzten Gürteln. Gewinde weils, Wirbel röthlich. Länge 18, Breite 9. Var. A. Brugiere, a. a. ©. var. B., Tabl. pl. 321. e 4. Lamarck, a. a. O. var. b. Weifslich fleischfarben mit braunen Flecken, die obere Hälfte ia letzten Windung glatt ohne Granulirung. In dem westindischen Meer.

49. Conus lineatus, Chemnitz, Die linirte Kegel- schnecke. ' Taf. 9. Fig. 10. Chemnitz, Conchyliencab, 10. p. 27. t. 138. f. 1285. Brugiere, Encyclop. method. p. 645. n. 44., Tabl. pi. 326. f. 2.

Lamarck, Annal du Mus. Vol. XV. p. 264. n. 52., Hist. nat. Tom. VI. p. 466. n. 52.

Gehäuse kurz, etwas gewölbt, mäfsig glänzend. Gewinde stumpf- kegelförmig, zugespitzt, die 10 bis 11 Windungen etwas abgesetzt, schwach ausgekehlt und zeigen drei oder vier vertiefte concentrische Streifen, der Rand ist kaum erhöht. Die ganze Oberfläche der letzten Windung mit Ausschlufs der Basis ist fein quergestreift. Die Grundfarbe ist weifs, mit grofsen braunrothen Flecken, welche als unterbrochene Gürtel das Gehäuse umziehen. Das Gewinde ist weifs, mit rothbraunen Flecken und Flammen. Länge 18‘, Breite 10. |

In den ostindischen Meeren,

49. Conus informis Hwafs. Die unförmliche Kegel- schnecke.

Taf. 10. Fig. 1.2. 3. 4. Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 1. f. 6.

65

Favanne , Conchyl. pl. 17. £. N. die ganze Tafel. | Conus Speck Sumatrae. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 91. t. 144. | | A.f.g.h | —_ informis; Hwafs, Brugiere, Encycl. meth. p. 699. n. SS., Tabl. pl. 337..f. 8.

—_ _ Lamarck, Ann, du Mus. Vol. XV. p. 282. n. 108., Hist. nat. Tom. VII. p. 493. n. 110.

Gehäuse gewölbt, zuweilen sehr bauchig, dünn, durchscheinend und glänzend; Gewinde erhöht, aus acht concentrisch gestreiften, durch eine etwas vertiefte unregelmäfsige Naht gesonderten Windungen zusammen- gesetzt, Oberrand der letzten Windung eine kleine Kante bildend, Basis mit vielen erhöhten Streifen, leicht ausgerandet, Mündung weit, Mund- saum oben ausgeschnitten. Farbe weifs, mit rothbraunen, bläulich schat- tirten unregelmäfsig stehenden Flecken, Gewinde bläulich weifßs, mit wenigen braunen Flecken, Mündung weils, an der Basis ein bläulicher Fleck. Länge 2, Breite 13 (Taf. 10. Fig. 3. 4.) |

Var. A.

Conus wüdie, Chemnitz, Conchyliencab. 10. pag. 90. t. 144. A. f. e. f., Lamarck, a. a. O. var, b.

Gehäuse sehr dick und schwer, mit zahlreichen, starken Anwuchs- furchen, Basis gestreift, die Streifen gekörnt, Gewinde etwas querge- streift, ziemlich lang ausgezogen. Die ganze Oberfläche ist weils und braun gefleckt und gewölkt, Gewinde röthlich schattirt und braun gefleckt. Innere Theile weils. (Fig. 1. 2.)

Aus dem amerikanischen Ocean, (nach Chemnitz) auch bei Sumatra?

51, Conus araneosus. Hwafs. Der Spinnennetz - Kegel, Taf. 10. Fig. 5. 6. Taf. 20. Fig. 7.

D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. £. T. Favanne, Conchyl. pl. ji f. P.

Knorr, Vergn. d. Aug . t.4f. 4

Martini, Cnakslieneh- d . t. 61. f. 676.

Conus arachnoideus. Gmelu. Linne, p. 33SS. n. 34.

66

Conus araneosus, Hwafs, Brugiere, Eneyclop. method. p. 612. n. 8., Tabl. | p.318 8% | 5 Lamarck, Annal du Mus. Vol. XV. p. 30. n. 5., Hist. nat. Tom. VII. p. 444. n. 5,

Gehäuse glatt, das untere Ende schief längsgestreift, Gewinde sehr breit, stumpf und mäfsig erhöht, die 14 Windungen etwas ausgehöhlt und bis zur Spitze durch Randhöcker. gekrönt. Basis. kaum ausgerandet, Mundsaum oben tief ausgeschnitten. Grundfarbe weils, über der ganzen Oberfläche liegt ein sehr feines, aus rothbraunen Fäden bestehendes Netz, welches mit einem Spinnengewebe grofse Aebnlichkeit hat. Dieses Netz wird von oben bis unten durch breite Streifen der Grundfarbe, worauf nur einzelne Fäden des Netzes liegen, so wie der Länge nach durch drei dunkelbraune Bänder durchschnitten, welche durch die weifsen senk- rechten Streifen ebenfalls getheilt werden. Das oberste dieser Bänder ist ganz schmal, das mittelste und untere viel breiter, alle drei aber sind aus ganz engen Maschen in ein dichtes, dunkles Netz zusammengewebt. Das Gewinde ist dem übrigen gleich gefärbt. Mündung und Mundsaum weils. Länge 21%”, Breite !%”. (Taf. 20. Fig. 7.)

Var. A. |

Conus peplum. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 89. t. 144. A. f. c. d.

Encyclop. meth., Tabl. pl. 318. £. 7. Lamarck, a. a. OÖ. var. b.

Gehäuse glatt, mit einigen schwachen Anwuchsstreifen, weils, mit feinem mit rostfarbigen Fäden durchwirktem Gewebe, welches gröfsere und kleinere Maschen bildet, und von zwei breiten schwarzbraunen Bin- den umwunden. Innenseite weils, schwefelgelb überlaufen.

Im ostindischen Ocean, vorzüglich bei den Molukken.

52. Conus sumatrensis. Hwafs. Die sumatraische Kegel- schnecke. Taf. 10. Fig. 7. 8.

Lister, Conchyl. t. 781. f. 28. Seba, Mus. 3. t. 42. f. 26.

67

Chemnitz, Conchyliencab. 10, p. 87.1. 14. A. f.a.b.

Brugiere, Eneyclop. method. p. 655. n. 54., Tabl. pl. 327. £. 8.

Blainville, Dietion. des science. nat, Tom. X. p. 255. |

Lamarck, Annal du Mus. Vol. XV. p. 268. n. 66., Hist, nat. Tom. VI. p- 472.:n.66. /

Ehrenberg, Symbolae physicae, Animal. evert. Malie; N N A

Gehäuse gewölbt kegelförmig, glatt, glänzend, gegen die schiefge- streifte Basis sehr verschmälert. Gewinde abgesetzt, wenig erhöht, die 11 Windungen sind flach, mit 5 bis 6 concentrischen Streifen umzogen, der Oberrand der letzten als scharfe Kante vortretend. Basis abgerun- det, Mundsaum oben ausgeschnitten, Mündung. wenig erweitert. Der Grund des Gehäuses ist weils und gelblich. Auf der Oberfläche sieht man viele längliche braune und schwarzgelbliche, etwas schlangenförmig gebogene Streifen, welche nahe beisammen stehen, auch vielfach in ein- ander fliefsen und sich zum Theil wie zackige Acste und Zweige aus- breiten, ausserdem finden sich noch einige breite gelbliche und schmälere weilse Längsbinden. Wirbel braun gefleckt und gestreift, indem die Flecken sich ästig zertheilen, die Spitze gelblich. Alle inneren Theile rein weils. Länge fast 3, Breite 1?/,”.

Thier ockergelb, mit schwarzen Punkten, Kopf graulich, Athemröhre lang hervorragend, schwarz, Vordertheil der Bauchscheibe zuerst weils, dann schwarz mit gelbem Rand. Deckel sichelförmig, hornfarben.

Im ostindischen Ocean, von Ehrenberg auch im rothen Meer gefunden.

53. Conus daucus. Hwafs. Die orangefarbene Kegel-

schnecke. Taf. 10. Fig. 9. Favanne, Conchyl. pl. 15. f. O. Obemuftz, Conchyliencab. 10. t. 144. A. f. L. Brugiere, Encyclop. method. p. 651. n. 51., Tabl. pl. 327. f. 3. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 266. n. 59., Hist. nat. Tom. VII.

p- 468. n. 59. Gehäuse glatt, dickschalig, mit sehr feinen Linien umzogen, die Basis mit 10 bis 12 erhöhten, etwas granulirten, schiefen Längsstreifen. g%*

68 Das Gewinde ist flach, erhebt sich nur in der Mitte zu einen kleinen Wirbel , besteht aus 12 etwas concaven, mit feinen Linien versehenen, ‚scharfrandigen Umgängen. Die Farbe ist ein lebhaftes Orangeroth , zu- weilen finden sich ein, zwei oder drei einfache oder aus Flecken zu- sammengesetzte weilse, oder weifs und rosenroth überlaufene Binden. Das Gewinde ist mehr orangegelb, mit wenigen weifsen Flecken, der Wirbel rosenroth. Mündung herrlich rosenroth, an der Innenseite der Basis ein violetter Fleck. Länge 2”, Breite 14. | N A. | | Encyclop. method., Tall. pl. 397. f. 4. Bräunlich mit weifsen, gewöhnlich unterbrochenen Binden, die Basal- hälfte des Gehäuses reihenweise granulirt. Var. B. | Encyclop. method., Tabl. pl. 327. f. 9. Gelbbraun, mit weifsen Binden und braun und röthlich gegliederten Fäden umzogen. Gewinde weils und braungelb gefleckt. | | In den amerikanischen Meeren, ee bei S. Domingo eg Gua- daloupe.

54.Conus hebraeus. Linne Gmelin, Der schwarzbandirte Kegel. Taf. 10. Fig. 10. 11. Taf. 23. Fig. 1.

Lister, Conchyl. t. 779. £. 25. Bonanni, Recr. 3. f. 122.

Rumph, Mus. t. 33. f. BB.

Petiv. Gazoph. t. 99. f. 12., Amboin. t. 9. f. 12. Gualteri, Testac. t. 25. f£. T. D’Argenville, Conch. pl. 12. f. G. Favanne, Conchyl. pl. 14. £. B. 2. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 28. 29.

Kur, Vergn. d. Aug. 3.1.6. f. 2 Adanson, Seneg. pl. 6. f. 5.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 56. f. 617.

69

Linne, Gmelin,, p. 3384. n. 22. Brugiere, Encyclop. meth. p. 619. n. 15. Tabl. pl. 321. f. 9. Blainville, Dietion. des scienc. nat. Tom. X. p. 249. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 34. n. 16., Hist. nat. Tom. VII. | p- 451. n. 16. ve Gehäuse kurz, stumpf, kegelförmig, dickschalig, glatt, mit mehreren starken Anwuchsfurchen, die Basis erhöht gestreift. Gewinde niedrig, die 9 Windungen sind etwas gesondert, gekrönt, mit schwachkielförmigem Unterrand, der Wirbel meist abgerieben. Mündung schmal, Basis leicht ausgerandet, Mundsaum scharf, oben quer ausgeschnitten. Die Grund- farbe ist ein helles Fleischroth oder schmutziges Weils, mit vier Reihen schwarzbrauner @uerflecken, die vorzüglich in der dritten Reihe sehr breit sind. Das Gewinde zeigt eine ähnliche Färbung, die braunen Flecken stehen zwischen den Knoten, doch sind die ersten Windungen gewöhnlich einfärbig fleischfarben. Mündung bläulich weifs, Mundsaum mit braunen Randflecken. Länge 13’, Breite 9. (Taf. 23. Fig. 1.)

Var. A.

| Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 94. t. 144. A. f. q. r. Encyclop. meth. Tabl. pl. 321. f. 1. | Lamarck, a. a. O. var. b.

Etwas gröfser, der Grund rosenroth mit grofsen, öfters zu Bändern zusammenfliefsenden schwarzen Flecken. Mundsaum ziemlich durch- scheinend, so dafs die äussere Zeichnung auch innen sichtbar ist. Mün- dung bläulich. (Taf. 10. Fig. 10. 11.)

Nicht selten, in den afrikanischen, asiatischen und amerikanischen

Meeren.

55. Conus taeniatus. Hwals. Der Flaggen - Kegel. Taf. 10. Fig. 14. 15. Taf. 17. Fig. 9.

Lister, Conchyl. t. 763. f. 12. - Martini, Conchyliencab. 2. t. 57. f. 632. Chemnitz, ebend. 10. p. 93. t. 144. A. f. m. n. Brugiere, Encyclop. meth. p. 628. n. 24., Tabl: pl. 319. f. 5.

70

Lamarck, Annales du Mus. Vol. XV. p. 36. n. 26., Hist. nat. Tom. VII. p- 456. n. 26, wen Symbolae physicae, Anim. evert. Mollusca. t. II. f. II. Gehäuse stumpfkegelförmig, glatt, glänzend, mit fünf oder sechs tiefen Anwuchsstreifen, die Basis leicht ausgerandet. Gewinde stumpf, es besteht aus 9, mit vorragenden Höckern gekrönten flachen Windungen. Auf der Oberfläche wechseln weifse und bläuliche Bänder mit einander ab, die aus weifsen und schwarzen Würfeln, Punkten oder Linien be- stehen. Das Gewinde ist weifs, mit einigen schwarzbläulichen Flecken, Mündung bläulich, Mundsaum oben schief ausgeschnitten, am Rande braun gefleckt. Länge 1” 8%, Breite 13. Thier blafsgelblich, Bauchscheibe oben schwärzlich punktirt, Kopf und Tentakeln gelb, Athemröhre schwärzlich. Nicht gemein. Im rothen Meer (Ehrenberg), an den chinesischen Küsten (Lamarck) und im ostindischen Ocean (Chemnitz).

56. Conus betulinus. Linne. Der Birken -Kegel,

Taf.5. Fig.6. Taf.ı1. Fig.ı. Taf.20. Fig. Ss. Seba, Mus. 3. t. 45. f. 4. Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 11. f. 3. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. L. 2 Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 665. Linne Gmelin, p. 3383. n. 20. | Brugiere, Encyel. meth. p. 677. n. 69., Tabl. pl. 353. f. 8. Blainville, Diet. des Scienc. nat. tom. X. p. 257. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 275. n. 88., Hist. nat. Tom. VII. p. 483. n. 88.

Gehäuse sehr stumpf kegelförmig, matt glänzend, mit feinen Quer- linien, und mehreren seichten Anwuchsfurchen, Basis etwas ausgeschnit- ten, gefurcht, dazwischen einige weifse, braun gefleckte Leisten. Ge- winde flach, nur in der Mitte zu einen kleinen spitzigen Wirbel erhoben, die 11 bis 12 Gewinde sind fein quergestreift, am Rande etwas kantig

und durch eine seichte, regelmäfsige Naht getrennt. Mündung ziemlich

71

weit, Mundsaum oben quer abstehend, Columellarsäule unten ausgebogen. Färbung gelbröthlich, mit 12 bis 16 Reihen brauner oder schwarzer Flecken, welche mit längeren hellgelben abwechseln, so dafs dadurch gleichsam abwechselnd braun und hellgelb gefleckte Bänder entstehen. Zwischen den grofsen Fleckenreihen zeigen sich ähnliche aus sehr klei- nen Flecken bestehende, vorzüglich am Oberrand der letzten Windung. Gewinde fleischfarben, mit kastanienbraunen @uerflecken, -Wirbel ein- färbig. Mündung weifslich fleischfarben. Länge 41/%, Breite 23/4 —3. Var. A. | Rumph, Mus. t. 31. f. C.

Petiv. Amb. t. 15. f. 2.

Seba, Mus. 3. t. 45. f. 7.

Encyclop. method., Tabl. pl. 334. f. 8.

Lamarck, a. a. O. var. c.

&rundfarbe wie bei der vorigen, aber es zeigen sich mehrere, oft bis 24, Reihen von kleineren braunen Flecken, die mit gröfseren ab- wechseln.

Var. B.

Lister, Conchyl. t. 762. f. 11.

Seba, Museum 3. t. 44. f. 1—4.

Favaune, Conch. pl. 16. £. L. 1.

Eneyclop. method., Tabl. pl. 333. f. 5.

Lamarck, a. a. O. var. c. Kleiner, mit wenigern, in weifsen Bändern stehenden Fleckenreihen, Oberrand der letzten Windung mit einer Reihe zackiger Kastanienbrauner Flecken, die übrigen Flecken am Hinterrand bläulich.

Var. C.

Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 142. f. 1521.

Encyclop. method., Tabl. pl. 333. f. 1.

Lamarck a. a. ©. var. d.

Röthlich, mit Reihen grofser brauner Längsflecken auf helleren Bändern.

Var. D.

Gualteri, Testac. t. 21. f. B.

Enneyclop. pl. 333. f. 2. Lamarck, a. a. O. var. e.

Gewinde etwas erhöht, die Grundfarbe weils, mit 12 bis 13 Reihen brauner Querflecken, Gewinde braun geflammt. | . Var. E.

Seba, Mus. 3. t. 45. f. 6.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 61. f. 673. Encyclop. method. Tabl. 335. f. 8. Lamarck, a. a. ©. var. f.

Weifs, mit Längsreihen brauner er Flecken. (Taf. 20. Fig. 8.). Im EEE Ocean, von Madagascar bis China.

57, Conus millepunctatus, Lamarck. Die tausendfach- punktirte wg

Taf. 11, Fig. 2

Conus lietersknn, Brugiere, Encyel. meth. n. 38. var. i., Tabl. pl. 323. £. 5. _ Lamarck, Annal. du Mus. Vol.:XV. p. 40. n. 45. millepunctatus, Lam. Hist. nat. Tom. VII. p. 461. n. 45.

Gehäuse lang-kegelförmig, glatt, mäfsig glänzend, mit zahlreichen feinen Querlinien, die öfters paarweise stehen, auch finden sich zuweilen einige seichte Anwuchsfurchen. Die Basis ist ziemlich schmal, etwas ausgerandet, mit vielen feinen erhöhten Längsstreifen, die von der Mün- dung heraus schief abwärts laufen. Gewinde fast flach, nur in der Mitte etwas erhöht, die 9 bis 10 Windungen sind rinnenförmig ausgehöhlt, mit einigen tieferen und (nach aussen) mehreren feineren concentrischen Streifen umzogen, letztere gleichsam nur aus kleinen Vertiefungen zu- sammengesetzt. Der Aussenrand der Windungen ist erhöht und bildet eine etwas scharfe Kante. Mündung schmal, fast durchaus gleichbreit, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten und quer abstehend. Farbe weils, mit schwarzen oder braunen, reihenweise stehenden Längsflecken. Gewinde braun geflammt, Wirbel röthlich, Mündung weils, Mundsaum am Rande braun gefleckt. Länge 4, Breite 2 4.

73

Var. A. | Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 666. ' Brugiere, a. a. O. var. g., Tabl. pl. 323. f. 5. Lamarck a. a. OÖ. var. b. Weils, mit halbmondförmigen, br nn; blafsblau überlaufenen Flecken. (Taf. 11. Fig. 3.) Var. B.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 667. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. A. 1.

Brugiere, a. a. ©. var. e., Tabl. pl. 323. f. 2. Lamarck, a.a. O. var. c.

Grundfarbe hellroth, fast rosenfarben, mit kleineren, fast viereckigen rothbraunen Flecken. (Taf. 11. Fig. 2.)

Var. C.

Seba, Museum 3. t. 45. f. 1. Brugiere, a. a. ©. var. d., Tabl. pl. 324. f. 4 Lamarck, a.a.©. var. d.

Weifs, mit zahlreichen, aus viereckigen bläulichschwarzen Längs- flecken bestehenden Gürteln, zwischen denen sich einzelne, aus kleineren punktähnlichen Flecken zusammengesetzte finden. Am Rand der letzten Windung steht eine Reihe schriftähnlicher Querstriche und Flecken von bräunlicher Farbe. Oi

Var. D.

Brugiere, Encyecl. var. c., Tabl. pl. 323. f. 3. Lamarck, a.a.©. var. e.

Gewinde stumpf zugespitzt, kegelförmig aufsteigend, braun geflammt, Gehäuse mit braunen rundlichen, entfernt stehende Gürtel bildenden Flecken.

Im asiatischen Ocean.

58, Conus litteratus. Linne Gmelin. Der Schrift-Kegel.

Taf. 11. Fig. 5. Bonnani, Recreat. 3. f. 363. Gualteri, Testac. t. 21. f. O. 10

14

Favanne, Conchyl. pl. 18. f. A. 3. Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 668. Conus litteratus. Linne Gmelin, p. 3575. n. 3. —_ vn Brugiere, Ehöyelop. meth. n.38., var. a., Tabl. pl. 323. £. 1. 2 Blainville, Diet. des Scienc. nat. Tom. X. p. 254. _ Lamarck, Hist. nat. Tom. VII. p. 462. n. 46. arabicus, Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 40. n. 46.

Gehäuse dick, schwer, sehr glatt und glänzend, regelmäfsig kegel- förmig, Basis abgerundet, ohne alle Ausrandung und ohne Streifen oder Furchen. Das Gewinde bildet eine ebene Fläche und ist nach innen etwas concav, so dafs der meist nur eben merklich erhabene Wirbel gewöhn- lich nicht den Aussenrand überragt. Die 9 bis 10 Windungen sind rin- nenartig vertieft, wodurch der Innen-(Ober-)Jrand als Saum abgesondert wird, sonst aber ohne concentrische Streifen, der Aussenrand bildet eine etwas erhöhte abgerundete Kante. Die Mündung ist schmal, der Mund- saum scharf, oben tief ausgeschnitten, etwas quer abstehend. Farbe weils, mit drei gelben breiten Binden, auf und zwischen denen sich Reihen von schwarzen oder braunen Flecken finden, auf der obersten Binde, die durch zwei Fleckenreihen eingefafst ist, finden sich drei Reihen, eine mittlere aus grofsen, und zwei äussere aus kleinen punktförmigen Flecken zusammengesetzt. Gewinde mit gelbbraunen Querflecken, die sich über den Obeırand der letzten Windung fortsetzen und dort eine Reihe unregelmäfsiger Flecken bilden. Die Basis ist braun, innen bräun- lichblau, Mündung weils, Mundsaum am Rande violettgefleckt. Länge 3“, Breite 21%

Var. A.

Brugiere, a. a. O. var. f., Tabl. pl. 323. f. 4. Lamarck, a. a. O. var. b.

Gehäuse rosenroth, mit braunen Fieökenfäihen, die Flecken am Ober- theil gröfser, länglich viereckig, unten kleiner, unregelmäfsig geformt. Gewinde braun geflammt., |

Var. B.

Lister, Conchyl. t. 770. f. 17. ec

75

Rumph, Mus. t. 31. f. D.

Petiver, Amboina, t. 2. f. 5. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. A. 2 Brugiere, var. h., Tabl. pl. 324. f. 5. Lamarck, var. c.

Gehäuse weiße! mit braunen Fleckenreihen, die Flecken unregel- mäfsig geformt, der Quere nach verlängert, auf der Oberhälfte der letzten Windung zusammenhängend, und Schriftzeichen ähnliche Lüge bildend.

Var. €.

Brugiere, var. h., Tabl. pl. 324. f. 6. | | | Lamarck, var. .d. | |

„Sehr klein, Ani Gewinde etwas vorragend. Weifs, mit rothen reihen- weise stehenden Längsflecken. | | |

So nahe diese Art der vorigen auch steht, so ist sie doch durchaus nicht damit zu vereinigen, wie Brugiere that, da sich sehr erhebliche Unterschiede zeigen, welche die Trennung rechtfertigen. Diese sind: der Mangel der concentrischen Streifen auf den Windungen, die rinnen- artige Vertiefung derselben, der nicht so scharfkantige Aussenrand, so- dann vollkommnere Glätte der Schale und vorzüglieh der Mangel aller Streifen und Furchen an der Basis, die bei voriger Art deutlich genug hervortreten. Auch die drei breiten selben Bänder, sowie die violette Färbung der Innenseite der Basis fehlen der vorigen Art.

Man findet diese Kegelschnecke im ostindischen Ocean nicht sehr selten, nach Adanson auch an den afrikanischen Küsten. |

59. Conus zonatus. Hwafs. Die gegürtelte Kegelschnecke. af.:9. Din.l. 2.3,

Favanne, Conchyl. pl. 14. f. E. 1.

Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 139. f. 1236—1288.

Brugiere, Eneyel. method. p. 613. n. 9., Tabl. pl. 318. f. 4. Lamarck, Annal. du Mus. Vol.XV. p. 30. n. 6. Hist. nat. Tom. VIl. p. 445. n. 6.

Gehäuse stark, dick, stumpfkegelförmig, glatt und glänzend, Gewinde wenig erhöht, die 10 Windungen sind etwas ausgehöhlt und ihren gan-

10 *

16

zen Verlauf nach durch vorstehende Höcker gekrönt. Auf einem grün- lich violetten Grund finden sich 34 bis 36 safrangelbe, etwas wellenför- mige Längsfäden, deren Farbe am reinsten auf den hellen Stellen des Gehäuses hervortritt, und vier, aus mehreren Reihen weifser Flecken zusammengesetzte Binden. Die schmalste steht am Oberrand der letzten Windung, die zweite, gleichbreit mit der vierten an der Basis stehenden, etwas oberhalb der Mitte, die dritte breiteste beginnt auf der Mitte und erstreckt sich ziemlich weit gegen die Basis herab. Die in den weifsen Querbinden stehenden Flecken der Grundfarbe sind fast gleichgrofs und gleichen in ihrer Vertheilung den Noten. Mündung weils, Mundsaum so wie die Basis schwarzblau, Gewinde weifslich und bräunlichgrün ge- fleckt. Länge 3, Breite 21.

Var. A.

Lamarck, a. a. O. var. b.

Die weilsen Flecken schmäler , wurmförmie.

Diese eben so schöne als seltene Kegelschnecke findet sich im ost- indischen Ocean, vorzüglich an den Küsten der Nicobarischen Inseln.

60. Conus viridulus, Bi mung: Die grünliche Kegel- schnecke.

Taf. 12. Fig. 4.

Chemnitz , Conchyliencab. 10. t. 139. f. 1289. p. 30.

Conus ee var. b. Brugiere, Encyclop. method. p. 616. Tabl. m 319. f. 3.

viridulus. Lamarck, Annal. du Mus. p. 31. n. 9., Hist. nat, Tom. VII. p-. 446. n. 9.

Gehäuse stumpfkegelförmig, glatt, mit zahlreichen Fäden umzogen, Gewinde wenig erhöht, mit stark hervortretenden Höckern besetzt. Basis schwach ausgerandet, etwas schief längsgestreift. Mundsaum scharf, oben ausgeschnitten, etwas abstehend. Farbe grünlich gelbbraun, mit grofsen, unregelmäfsigen weifen Flecken. Die Fäden sind schwarz und weils. gegliedert. Gewinde weifs und bräunlich gefleckt, Mündung im Grunde

“7

weils, Mundsaum bläulich, am Rande etwas gefleckt, Basis schwarz- bläulich gesäumt. Länge 1'/%, Breite 13. An der Moritzinsel und der Insel Bourbon.

61. Conus monstrosus. Chemnitz Die monströse Kegelschnecke. Taf. 12. Fig. 5. 6.

Chemnitz, Conchyliencab. 10. pag. 31. t. 139. f. 1290, 1291.

Gehäuse mälsig dick, glatt, glänzend, an der Basis mit schiefen Längsstreifen umzogen, das Gewinde wenig erhöht, die Ränder der Win- dungen mit kleinen Knoten besetzt, die aber bei der letzten als grofse, innerlich hohle Beulen hervortreten. Basis etwas ausgerandet, Mündung mäfsig weit, in der Mitte durch den dort eingebogenen Mundsaum ver- engt, letzterer oben nicht ausgeschnitten, sondern herabgebeugt und erst um einige Linien tiefer, als bei andern Arten, anschliefsend. Der Grund ist schwärzlich, mit vielen weifsen, schwarz eingefassten, herzförmigen weifsen Flecken, welche vorzüglich auf der untern Hälfte des Gehäuses sehr zahlreich sind. Gewinde gelblichweifs, mit einigen Flecken. Mün- dung weilsgelb, Basis schwärzlich gesäumt. Länge 1 10%, Breite 1'/,.

Diese seltne, aus dem indischen Ocean herstammende Kegelschnecke zeigt manche Eigenthümlichkeiten, vorzüglich sind die hohlen Beulen oder Knoten am Rande der letzten Windung, so wie die eingebogene Lippe bis jetzt bei keiner andern Art dieses daran so zahlreichen Ge- schlechtes gefunden worden. Der Annahme, als möchte diese Art viel- leicht nur das unausgebildete Gehäuse einer, zu einer andern Gattung gehörigen Conchylie seyn, wiederspricht die regelmäfsige, in dieser Schönheit nur den Kegelschnecken eieenthümliche Zeichnung, diese netz- artig verbundenen dreieckigen oder herzförmigen helleren Flecken, eine Zeichnung, die, zwar manchen Verschiedenheiten unterworfen, doch im Allgemeinen eben so constant nur dieser Gattung angehörig sich zeigt, als die fünf dunkleren Binden dem Gehäuse der Schnirkelschnecken (Helix).

78

62. Conus nicobaricus. Hwafs. Die nicobarische Kegel- -schnecke. | rrnm. re9 Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 32. t. 139. f. 1292. - Brugiere, Encyclop. method. p. 612. n. 7., Tabl. pl. 318. f. 9.

rauck Annal. du Mus. Vol. XV. p. 30. n. 4., Hist. nat. Tom. VI. p- 444. n. 4

Gehäuse stumpfkegelförmig, glatt, glänzend, am Basilarende schief Jlängsgestreift. ° Gewinde stumpf, ziemlich flach, in der Mitte in einen kleinen Wirbel erhöht, die 10 Windungen sind glatt, und mit Höckern besetzt. Basis etwas ausgerandet, Mundsaum oben ziemlich tief ausge- schnitten. Die Grundfarbe ist ein bräunliches Rosenroth, welches durch netzartig verbreitete und zusammenhängende rostrothe Fäden in herz- förmige Flecken getheilt wird, so, dafs immer die gröfsern von zahlreichen kleineren umgeben sind. Ueber die Mitte und weiter hinab laufen schwarze Binden um das Gehäuse, die jedoch ebenfalls von Herzflecken unter- brochen 'sind. Das Gewinde ist weils, die Vertiefungen zwischen den Knoten braun, der Wirbel röthlichgelb. Mündung weifs, Mundsaum' blafsgelblich. Länge 2'%”, Breite 1” 5%. | Im ostindischen Ocean.

63. Conus tessellatus. Born, Die gewürfelte Kegel- schnecke. |

131.35. Be, 19,

Lister, Conchyl. t. 767. f. 17. Gualteri, Testac. t. 21. f. H. Seba, Mus. 3. t. 55. f. 4—6. Knorr, Vergn. d. Aug. 2 t. 12. f.3. 6. t. 11. f. 4. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. A. 2. Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 653. 654. p. 275. Conus tesselatus. Born. Ind. Mus. caes. p. 131., Testac. p. 151. - = Brugiere, Encyclop. method. p. 641. n. 40., Tabl. pl. 326. f. 7. | al

19

Conus tesselatus. Blainville, Dietion. des sciene. nat. Tom. X. p. 254. —_. Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p. 265. n. 48., Hist. nat. Tom. VII. p. 464. n. 48.

Gehäuse mäfsig stark, glatt, glänzend, mit einigen geraden Anwuchs- furchen, die Basis ausgeschnitten, mit vielen, ziemlich tiefen Furchen. Gewinde flach, die Mitte als ein kleiner Wirbel hervorstehend. Die 9 bis 10 Windungen haben einen kantigen Aussenrand, der Innenrand ist etwas erhöht, auf der Mitte finden sich mehrere sehr feine und zwei tiefere, öfters zusammenfliefsende und so eine Rinne bildende, concen- trische Streifen. Häufig fehlen auch die feineren concentrischen Streifen ganz. Mündung wenig erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausge- schnitten, seitlich abstehend. Auf dem weifsen Grund finden sich zahl- reiche viereckige, zinnoberrothe Flecken, welche mehrfache Reihen bilden, die in Form von Bändern beisammenstehen. Zuweilen fliesen fast alle Flecken zusammen, und bilden dann Bänder, welche durch eine feine, weifslichviolette Linie in zwei Theile gesondert sind. Das Gewinde ist weifs, mit rothen Querflecken, die Basis amethistblau, Mündung blafs- fleischfarben. Länge 2 2, Breite 14%.

Var. A.

Seba, Mus. 3. t. 55. f. 7. Encyclop. method., Tabl. pl. 326. f. 9. Lamarck, a. a. O. var. b.

Die zusammenhängenden Vierecke bilden unregelmäfsige Flecken, welche oben als Querflecken, in der Mitte und auf dem Untertheil des Gehäuses als unterbrochene Binden erscheinen.

Im ostindischen Ocean.

64. Conus Centurio. Born. Der Centurionen - Kegel. Taf. 13. Fig. 3.

Favanne, Conchyl. pl. 14. f. K. ı. Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 655. p. 298. Conus centurio, Born, Mus. caes, t. 7. f, 10.

80

Conus tribunus a 3377. n.7. bifaseiatus p. 3392. n. 54. _ centurio, Brugiere, Encyel. meth. p. 647. n:48., Tabl. pl. 326. f. 1. = Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 265. n. 54. Hist. nat. Tom. VII. p. 466. n. 54. | Gehäuse glatt, stumpfkegelförmig, gegen die Basis sehr verschmälert, Gewinde mit stumpfen Wirbel, aus 12 bis 13 abgesetzten, concaven, ge- randeten Windungen bestehend. Basis schief erhöht gestreift. Mündung kaum erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten. Grund weifs, mit queren braunrothen Zikzaklinien, die sich in der Mitte des Gehäuses und weiter abwärts in Winkelzügen vereinigen, um zwei Binden zu bilden. Die Zwischenräume dieser winklichen Figuren sind mit einer matten Orangefarbe ausgefüllt, welche Farbe sich auch am Oberrand und an der Basis als Binde zeigt, so dafs das ganze Gehäuse vier Binden trägt. Zwischen den schrägen Streifen der Basis stehen noch einzelne Reihen braunrother Würfel. Gewinde weils, selbbraun gefleckt, Basis bläulich, Mündung blafsrosenroth. Länge %%, Breite 15% 'An den antillischen Inseln, sehr selten.

65. Conus figulinus. Linne Gmelin. Der Lehm- Kegel. Taf. 13. Fig. 4. 6.

Lister, Conchyl. t. 785. f. 32.

Rumph, Mus. t. 31. f. V.

Petiv. Amb. t. 5. f. 7.

Gualteri, Testac. t. 20. f. E.

D’Argenville, Conchyl. pl. 12. f. A.

Favanne, Conchyl. pl. 15. f. D. 1.

Seba, Mus. 3. 1.54. 1.3.4. |

Martini, Conchyliencab. 2. pag. 299. t. 59. f. 656.

Linne, Gmelin, p. 3384. n. 21.

Brugiere, Encyclop. meth. p. 679. n. 70. Tabl. pl. 332. f. 1,

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 276. n. 89., Hist. nat. Tom. VII. p. 484. n. 89.

fo] |

Gehäuse stumpfkegelförmig, oben bauchig abgerundet, dick, schwer, glatt mit fettigem Glanz, die Basis schief gefurcht. Gewöhnlich zeigen sich auch einige gerade, ziemlich tiefe Anwuchsfurchen. Gewinde kaum erhöht, die ersten Windungen in einen spitzigen Wirbel sich erhebend. Die 10 bis 11 Windungen sind ziemlich flach, etwas abgesetzt, fein quer- streifig und durch eine vertiefte wellenförmige Naht gesondert. Mündung etwas erweitert, Basis ausgerandet, Mundsaum scharf, oben tief ausge- schnitten, quer -abstehend. Die Farbe ist ein schönes helles Gelbroth,

mit vielen fadenförmigen roströthlichen Längsstreifen, Gewinde gelblich _ rostbraun, über den Oberrand der letzten Windung liegt ein weifsgelbes Band. Wirbel weifslich, Mündung weifs, Mundsaum am Rande er Länge 3”, Breite 17/,. «Taf. 13. Fig. 4.)

Var. A. Encyclop. meth. Tabl. pl. 332. f. 9.

Lamarck, a. a. O. var. b.

Grund dunkelgraubraun oder zimmtbraun, mit unterbrochenen braunen Längslinien.

Var. B.

Rumph, Mus. t. 33. f. 1. Seba, Mus. 3. t. 54. f. 1. 2. | Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 658. Encyclop. method. Tabl. 332. f. 2

- Lamarck, a. a. O. var. c.

Gewinde dunkelzimmtbraun, übriges Gehäuse graubräunlich, mit dunkelbraunen, abwechselnd breiteren und schmäleren, Längslinien und zwei weifslichen Binden, die eine am Oberrand der letzten Windung, die andere etwas unterhalb der Mitte, letztere öfters durch eine braune Linie getheilt. (Taf. 13. Fig. 6.) |

Im ostindischen Ocean, an den Küsten der Molukken und Philippinen.

Nicht gemein. 11

82

66. Conus quereinus. Hwafs. Der Eichenholz -Kegel. Taf. 13. Fig. 5. |

Koorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 11. f. 2

Favanne, Conchyl. pl. 15. f. D. 3.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 657. !

Brugiere, Encyel. meth. p. 681. n. 71., Tabl. pl. 332. f. 6.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 276. n. 90., Hist. nat. Tom. VII. : p. 485. n. 90.

Mit der vorigen nahe verwandt, doch durch die concentrischen Streifen des Gewindes und schlankere Form verschieden. Das Gehäuse ist etwas bauchigkegelförmig, glatt, das Gewinde sehr flach, die 13 Win- dungen sind etwas abgesetzt, die sieben äussern platt, mit concentrischen Längsstreifen umzogen, die innern glatt und ausgebogen und bilden einen kurzen Wirbel. Basis stark erhöht gestreift, übriger Theil des Gehäuses mit etwas erhöhten, feinen, zahlreichen Längsfäden versehen, welche von mehreren geraden Anwuchsfurchen durchkreuzt werden. Farbe blafsrothgelb, die Längsfäden braun oder ochergelb. Gewinde wie das übrige Gehäuse, Wirbel blafsgelblich. Mündung weifs, Mundsaum gelb- braun serandet. Länge 3, Breite

Im ostindischen Ocean, an den Küsten von Timor, Amboina, nach Favanne auch am Vorgebirg der guten Hoffnung, bei Madagascar und der Insel Frankreich. Selten.

67. Conus miles. Linnd Gmelin. Der Soldaten - Kegel. Taf. 13. Fig. 11. 12.

Lister, Conchyl. t. 786, f. 34.

Rumpf, Mus. t. 33. f. W.

Petiver, Amboin. aquat. t. & £. 1. Gualtieri, Test. t. 20. £ N.

D’Argenville, Conch. pl. 12. f. L.

Seba, Museum 3. t. 42. f. 23—25.

Knorr, Vergn. d. Aug. 1. t. 15. f. 4. Martini, Conchyliencab. 2. t. 59, f. 663. 664.

‚83

Fe)

Linne Gmelin, p. 3377. n. 8.

Brugiere, Encyclop. method. p. 657. n. 36., Tabl. pl. 329. f. 7

Blainville, Diet. des Seienc. nat. tom. X. p. 256.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. " p- 269. n. 68., Hist. nat, Tom. VI. p- 473. n. 68.

Gehäuse etwas bauchigkegelförmig, unten ziemlich verschmälert, sehr glatt und glänzend, mit einzelnen streifigen Anwuchsfurchen. Basis mit einigen erhöhten Längsreifen, am Rande etwas ausgeschnitten. Das Gewinde bildet einen stumpfen Kegel, die 9 bis 10 Windungen sind ab- gesetzt, durch eine tiefe Naht getrennt, ausgehöhlt, mit concentrischen Streifen versehen und haben einen kantigen Unterrand, an den sich bei den letzten Windungen schwache Erhabenheiten zeigen. Die Mündung ist ziemlich gleichbreit, der Mundsaum schneidend, oben schwach ausge- schnitten, etwas quer abstehend. Die Grundfarbe dieses Kegels ist weils mit goldgelben Flammen und @uerflecken, auf dem weilsen und gold- gelben finden sich zahlreiche wellenförmige rostbraune Adern oder Quer- fäden, welche etwas oberhalb der Mitte durch ein braunes Band unter- brochen werden und an der braunen Basis endigen. Das braune Längs- band zeigt sich zuweilen weniger dunkel, als die Basis und erscheint dann aus dunkelbraunen Bändchen und Linien zusammengesetzt, die dunkle Färbung der Basis reicht bis zu den letzten erhöhten Streif, Gewinde wie der Obertheil des Gehäuses, Mündung weils, unten blau- lichbraun, am Mundsaum scheint die braune Farbe des Bandes und der Basis mehr oder weniger stark hindurch. Länge 3”, Breite 21°.

Var. A.

Knorr , Vergn. d. Aug. 3.1.1. f. 2. Lamarck, a. a. O. var. b.

Wie die Grundform, aber ohne Längsbinde, Im ostindischen Ocean, an Amboina und an den Molukken. Gemein.

68. Conus vexillum. Linne Gmelin, Die Fahnen-

Kegelschnecke, Taf. 14. Fig,1.2% Taf. ı7. Fig. 18. Rumpf, Mus. t. 31. £.5 11 *

54 Petiver, Amboin. t. 21.21.12. Gualteri, Testac. t. 20. f. M., t. 21. f. E. Seba, Mus. 3. t. 44. f. s—11. Kincits Vergn. d. Aug. 3.1.1... Martini, Krarhızlläneah 2. p. 269. 1.57. £. 629. Gmelin Linne, p. 3397. n. 68. Es Be Brugiere, ala method. p. 693. n. 82., Tabl. pl. 336. f. S. EN Annal. du Mus. Vol. -. p- 268. n. 65. Hist. nat. Tom. VII. p. 472. n. 69.

Gehäüse dick, schwer, langkegelförmig, glatt, Asia! mit einigen ungleichen Anwuchsfurchen, die Basis erhöht gestreift, gewöhnlich zwei Streifen nahe beisammen stehend. Das Gewinde bildet einen stumpfen- Kegel mit feiner Spitze, die 10 durch eine etwas ungleiche, vertiefte Naht getrennten Windungen sind kaum merklich ausgehöhlt, in der Aus- höhlung concentrisch gestreift. Der Oberrand der letzten Windung ist abgestumpft kantig. Mündung etwas weit, ziemlich gleichbreit, die Basis ausgerandet, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten, quer abstehend, unter den Ausschnitt eine in das Innere des Gehäuses laufende Vertiefung. Die Farbe ist gelbbraun, mit gelblichen und weifsen Flecken unterbrochen, in der Mitte eine aus grofsen ungleichen weifsen Flecken zusammen- gesetzte Binde. Ueber das Gelbe des Grundes, so wie über die weifsen Flecken laufen öfters bräunliche Fäden herab, welche stärker auf dem Gelben, auf dem Weisen nur als höchst feine Striche sichtbar sind. Das Gewinde ist weifs, mit rothbraunen, 'bläulich oder braun schattirten Flecken. Basis schwärzlichbraun. Mündung und Mundsaum weiß. Länge 4, Breite 2”. (Taf. 17. Fig u |

var, A, ü

Conus mutabilis. Chemnitz, Conchyliencab, 11. p. 52. t. 182. f. 1758. 1759. Lamarck, a. a. ©. var. b. Ä |

Gehäuse braungelblich, dunkler oder heller gewölkt, am Oberrand der letzten Windung und in der Mitte finden sich mehrere Längsbinden, welche aus abwechselnden weifsen und dunkelbraunen Flecken zusam- ıengesetzt sind. (Taf. 14. Fig. 1. 2.)

Var: B. Lamarck, a. a: ©. var. c. | Gelbbraun oder rostgelb, ohne Fleckenbinden, an deren Stelle nur einige weilse Wolkenflecken. | Ziemlich weit verbreitet, bei Madagascar, Zeylon, den Molukken, und an der malabarischen Küste,

69. Conus caerulans, Mihi, Die blaumündige Kegel- | schnecke. | Taf. 14. Fig. 3. 4. Conus caerulescens. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 54. t. 182. f. 1762. 1763. Gehäuse stnmpfkegelförmig, oben etwas bauchig, glatt, mit sehr fein granulirten Längsstreifen, die an der Basis stärker vortreten, Gewinde wenig erhöht, die 8 Windungen sind glatt und gerade. Mündung etwas erweitert, Basis gerade, Mundsaum wenig scharf, oben ausgeschnitten. Die Farbe ist ein helles Weifsblau, mit vielen, Schriftzügen ähnlichen schwarzbraunen Flecken, welche Bänder bilden, die in der Mitte und auf der untern Hälfte am deutlichsten sind. Mündung und Mundsaum licht- blau, am Rande der letztern zeigt sich ein bläulichbrauner Saum. Länge 20°, Breite 11. Im westindischen Meer, an der Insel St. Thomas.

70. Conus characteristicus. Chemnitz, Die charac- teristische Kegelschnecke. Taf. 14. Fig. 5.6 | Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 54. t. 182. f. 1760. 1761.

Gehäuse stumpfkegelförmig, unten wenig verschmälert, dick, schwer, glänzend, mit sehr feinen @uerstreifen, und geraden Anwuchsfurchen, die Basis schief erhöht gestreift. Gewinde platt, die ersten Windungen bilden einen kleinen kurzen Wirbel. Die 10 bis 11 Windungen sind flach,

Ss6

kaum merklich ausgehöhlt, mit zwei breiten, tiefen und einen feinern concentrischen Streifen, der Rand bildet eine stumpfe Kante. Mündung nach unten ziemlich erweitert, Basis ausgerandet, Mundsaum stumpfran- dig, oben wenig ausgeschnitten, etwas abstehend. Auf weilsem Grunde stehen ungleiche, zackige, wie zerrissen aussehende roströthliche Flecken, welche drei Reihen bilden und theilweise durch gleichfarbige Adern ver- bunden sind. Aufden erhöhten Basalstreifen zeigen sich ebenfalls Reihen von länglichen rothbraunen Flecken. Gewinde weils, die äussern Win- dungen rostbraun gefleckt. Mündung weils. Länge 18, Breite 11%. Im westindischen Ocean, von der Insel Barthelemi?

71. Conus sponsalis. Chemnitz, Die hochzeitliche Kegelschnecke. Taf. 14. Fig. 7. &.

Chemnitz, Conchyliencab. 11. pag. 56. t. 182. f. 1766. 1767.

Brugiere, Encyel. method. n. 34., Tabl. pl. 322. f. 1. |

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 38. n. 38., Hist. nat. Tom. VII. p. 460. n. 38.

Gehäuse sehr bauchig, glatt, glänzend, an der Basis granulirte Längsstreifen. Gewinde erhöht, zugespitzt, die 8 Windungen sind mit ziemlich grofsen, wenig hervorragenden Höckern besetzt. Mündung wenig erweitert, Mundsaum oben etwas ausgeschnitten und abstehend. Farbe weils oder gelblich, mit rosenrothen oder rothbraunen Querflecken, die in der Mitte und unten reihenweise beisammen stehen. Auch das Gewinde zeigt zwischen den Höckern gleichfarbige Flecken. Mündung und Basis himmelblau. Länge 10, Breite 6.

In der Südsee.

72 Conus acutangulus. Chemnitz, Der Spitz - Kegel. Taf. 14. Fig. 9. 10. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 59, t. 1772. 1773.

57

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 286. n. 121., Hist. nat. Tom. VII. p- 498. n. 121.

Gehäuse länglichkegelförmig, mit zahlreichen vertieften, mit Hohl- punkten versehenen Längsstreifen, Basis kaum ausgeschnitten. Gewinde sehr ausgezogen, zugespitzt, es besteht aus 10 kaum etwas abgesetzten, glatten Windungen. Mündung fast gleichbreit. Farbe weifs, mit einzel- nen gelben Flecken. Länge 11, Breite 4.

Im ostindischen Ocean, nach Chemnitz bei der Insel Ceylon.

73. Conus amabils. Lamarck, Die liebliche Kegel- schnecke. Taf. 14. Fig. 11. 1%. Valentyn, Verhandling. p. 68. t. 3. f. 21. Schroeter, Einleitung. I. p. 36. t. 1. f. 4. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 57. t. 182. f. 1770. 1771. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p- 425. n. 137. Hist. nat. Tom. VII p: 503. n. 157.

Gehäuse stumpfkegelförmig, mit Längsfurchen umwunden, in denen sich feine Hohlpunkte finden. Basis etwas ausgerandet. Gewinde stumpf, die 8 Windungen sind etwas rundlich, gestreift, die Streifen zuweilen fein ausgezackt. Die Farbe ist ein dunkles Fleisch- oder Rosenroth, mit purpurfarbenen Wolken und drei weifsen Fleckenbinden, wovon die erste am Rande der letzten Windung, die zweite in der Mitte und die dritte an der Basis steht. Gewinde röthlich, mit weilsen Flecken. Mün- dung weifslich-rosenroth. Länge 20%, Breite 9.

In den ostindischen Gewässern, nach Chemnitz und Valentyn vorzüg- lich an den molukkischen Inseln, jedoch ziemlich selten.

74. Conus terebra. Born, Der Schrauben - Kegel, | Taf. 15. Fig. 1. .

Favanne, Conchyl. pl. 17. £. K. 2. Martini, Conchyliencab. 2. p. 228. t. 52. f. 577,

88

Conus terebellum. Linne Gmelin, p. 3390. n. 44. terebra. Born. Ind. Mus. caes. p. 145. Brugiere, Encyclop. method. p. 721. n. 117., Tabl. pl. 339. 4.1. Ä —_ Lamarck, Anu. du Mus. p.427. n.144., Hist. nat. Tom. VII. | 'p. 507. n. 145,

Dieser Kegel ist nahe mit Conus aurisiacus und verulosus verwandt, unterscheidet sich aber von beiden leicht durch die flachen Windungen, die bei ersteren concav, bei verulosus gewölbt sind. Das Gehäuse unsrer Art ist mit zahlreichen, feinen Längsreifen umzogen, die gegen die Basis noch feiner, aber höher werden. Gewinde stumpfkegelförmig, die 10 bis 11 Windungen sind breit, flach, kaum abgesetzt und mit einigen concen- trischen Streifen umzogen, die Naht ist wenig vertieft. Basis kaum aus- gerandet, Mündung schmal, Mundsaum schneidend, unten gezähnelt. Die Farbe ist blafs rosenroth oder röthlichweifs, mit röthlichen Wolken. Zwei breite gelbröthliche Binden legen sich, die eine um die Mitte, die andre an der Basis um das Gehäuse. Mündung weils, Mundsaum mit zwei blafsvioletten Flecken, die Basis violett. Länge 22, Breite 10.

Var. A.

Gröfser, weils, ohne die beiden röthlichen Binden.

Im ostindischen Ocean, bei Batavia und an den Nicobarischen Inseln.

75 Conus praefeetus. Hwals, Der Präfeeten - Kegel. Taf. 15. Fig. 7. Martini, Conchylieneab. 2. t. 52. f. 573. Conus ochroleucus. Linne, Gmelin, p. 3391. n. 48. praefectus. Hwals, Brugiere, Encyclop. meth. p. 752. n. 128., Tabl. | pl. 343. f. 6. : Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 430. n. 155., Hist. nat. Tom. VI. p. 513. n. 157. Gehäuse walzenförmig, länglich, glatt, mit sehr feinen @uerlinien, über die Basis laufen 10 bis 12 schiefe, abstehende Längsreife. Das

sg

Gewinde ist ziemlich lang, zugespitzt, und besteht aus 10 etwas ge- wölbten, durch eine ziemlich vertiefte wellenförmige Naht getrennten Windungen. Der Oberrand der letzten Windung ist leicht ausgehöhlt, welche Aushöhlung sich schwächer auch über die nächsten fortsetzt. Mündung schmal, fast gleichbreit, oben etwas ausgeschnitten, Basis aus- eerandet. Farbe blafsgelb, unter der Mitte ist ein weifsliches Band von zwei Linien Breite. Gewinde gelb, blafsorange oder hellkastanienbraun eefleckt. Mündung weils. Länge 24, Breite 11%. In den amerikanischen Meeren, selten.

76. Conus granulatus. Linnde Gmelin. Die granulirte Kegelschnecke. | Taf. 15, Fig. 9. 10. Lister, Conchyl. t. 760. f. 5. Seba, Mus. 3. t. 48. f. 21. 22. 26. Knorr, Vergn. d. Aug. IM. t.6.£.5. V.t. 24.2. Favanne, Conchyl. pl. 15. f, @. 2. Martini, Conchyliencab. 2. t. 52. f. 574. 575. Conus granulatus. Linne Gmelin, p. 3391. n. 52.

_ ers Bruguiere, Encyclop. method. p. 718. n.114., Tabl, pl. 339. f. 9. = Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 427. n. 143.,

Hist. nat. Tom. VII. p. 507. n. 144.

Gehäuse eylindrisch -kegelförmig, unten etwas eingebogen, mit 16 17 vorspringenden Längsreifen, welche gewöhnlich durch eine oder zwei vertiefte Linien getheilt und mit Körnern besetzt sind. Das Gewinde bildet einen etwas langen, spitzigen Wirbel und besteht aus 11 sehr ge- wölbten, dicht fein längsgestreiften, oben etwas flachen Windungen, die durch eine wenig vertiefte, feine Naht getrennt sind, und wovon die er- sten sechs eine Reihe von Höckerchen oder Körnern tragen. Basis et- was ausgerandet, quer abgeschnitten, schwach erhöht gestreift, Mündung länglichgleiehbreit, Mundsaum oben etwas ausgeschnitten, abstehend, leicht ausgezackt. Die Farbe ist gewöhnlich hoch -, rosen- oder fleisch-

12

roth, zuweilen mit brandgelben Wolkenflecken, bis zum tiefsten Schar- lachroth. Ueber die Mitte des Gehäuses legt sich ein weifses breites Band, welches braungefleckt ist, zuweilen sind auch zwei Bänder vor- handen, wo dann das zweite schmälere den Oberrand der letzten Win- dung einnimmt. Die Körnchen auf den Längsreifen sind braun oder schwärzlich. Gewinde weifs, mit braunen Querflecken. Mündung weils- lich rosenroth, Mundsaum fleischfarben. Länge 1” 9%, Breite 11%.

Im amerikanischen Ocean, bei Brasilien und Surinam, nach Martini auch an den antillischen Inseln.

77. Conus asper, Lamarck, Die rauhe Kegelschnecke. Taf. 16. Fig. 1.2.3.

Conus costatus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 47. t. 181. f. 1745 1747.

asper. Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p.39. n.44., Hist. nat. Tom. VII. p. 461. n. 44,

Blainville, Diction. des scienc. nat. Tom. X. p. 253.

Gehäuse kegelförmig, mit breiten starken Längsrippen und dazwi- schen laufenden Furchen und feinen Streifen besetzt. Bei einigen sind diese Rippen glatt, bei andern werden sie durch Querstreifen rauh gemacht. Die Basis ist eingebogen, kaum ausgerandet, quer abgeschnitten. Das Gewinde bildet einen ansehnlich hervortretenden Wirbel und besteht aus 10 stark abgesetzten, höckrig gekrönten, concaven Windungen, die meh- rere feine concentrische Streifen zeigen, der Rand tritt kielförmig her- vor. Die Mündung ist gleichbreit, etwas weit, der Mundsaum oben aus- geschnitten, meist abstehend und am Rande gezähnelt. Die Grundfarbe ist ein blasses Gelb, in den Furchen etwas dunkler, Mündung weilfslich. Länge 2'/, Breite 1'/4. |

Nach Chemnitz wohnt diese Kegelschnecke an den Küsten von Neuholland und Neu-Südwallis, nach Lamarck dagegen in den chine-

sischen Meeren. Sie ist ziemlich selten, daher auch der Fundort so schwer zu berichtigen.

91

78. Conus flammeus. Lamarck, Der Flammen-Kegel. Taf. 16. Fig. 4. 5.

Conus Lorenzianus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p.51. t. 181. £. 1754. 1755. flammeus. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 279. n. 100., Hist. nat. Tom. VII. p. 490. n. 100.

Gehäuse walzig-kegelförmig, glatt, gelblich mit rothbraunen quer herablaufenden Flammenflecken, die Basis abgerundet, schief längsge- streift, mit rothbraunen Flecken und Punkten. Gewinde ziemlich erhöht, in einen spitzigen Wirbel endigend, die S bis 9 Windungen sind kaum abgesetzt, flach, rothbraun gefleckt. Länge 15%, Breite 9%.

Im ostindischen Ocean (Chemnitz), und in den afrikanischen Ge- wässern, (Lamarck).

79, Conus mallaccanus. Hwafs. Die ausgerandete Kegelschnecke, Taf. 16. Fig. 6. 7.

Conus canaliculatus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p.48. t. 181. f. 1748. 1749. malaccanus. Hwals, Bruguiere, Enceyclop. meth. p. 645. n.43., Tabl. pl. 325. £. 9. _— Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 264, n.51., Hist, nat. Tom. VII. p. 465. n. 51.

Gehäuse kegelförmig, nach oben ziemlich breit, glatt; mit mehreren Querfurchen, an der Basis 7 bis 8 tiefe Längsfurchen. Das Gewinde ist stumpf, nur in der Mitte allmählig erhöht und besteht aus 10 bis 12 schwach gewölbten, mit drei oder vier concentrischen Streifen besetzten Windungen, die einen scharfen Rand und eine Hohlkehle zeigen, wo- durch diese Art sich leicht von allen unterscheidet. Die Basis ist kaum merklich ausgerandet, quer abgeschnitten, die Mündung fast gleichbreit, Mundsaum einfach ,„ abstehend. Die Färbung zeigt sich nach den Wohn- orten verschieden. Die Grundfarbe ist gewöhnlich weils, mit gelblich- braunen Flecken, Streifen und Adern, in der Mitte eine weilse gelbroth

12 *

92

scfleckte Binde. Häufig umziehen das Gehäuse auch weifs und roth- braun gegliederte Linien. Länge 3, Breite 1%”.

Im ostindischen Ocean, bei Ceylon und den Nicobarischen Inseln, so wie an der malaccanischen Küste.

80. Conus pellis hyaenae. Chemnitz, Das Hyänenfell, Taf. 16, Fig. 8. 9. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 49. t. 181. f. 1750. 1751.

Gehäuse kegelförmig, oben ziemlich breit, glatt, die Basis längsge- streift. Gewinde stumpf, der Rand der letzten Windung abgerundet, die 7 bis S Windungen nicht abgesetzt, flach. Mündung ziemlich weit, Mund- saum scharf, oben ausgeschnitten, abstehend. Der Grund ist weifslich, mit braunröthlichen, flammenähnlichen Querbinden, in denen sich dunk- lere Streifen befinden. Auch legen sich ein Paar weilse, braungefleckte Binden um das Gehäuse. Gewinde weifs, mit rothbraunen Flecken. Mündung weils. Länge 1%, Breite 1. |

Aus dem rothen Meer. _

81. Conus suratensis,. Hwals. Die suratische Kegel- schnecke., Taf. 16. Fig. 10. 11. Conus betulinus lineatus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. ® 50. t. 181. f. 1752. 1753. suratensis. Hwafs. Bruguiere, Encyclop. method. p. 669. n. 63., Tabl. pl. 329. f. 4. _ Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 271. n.75., Hist. h nat. Tom. VII. p. 478. n. 75.

Gehäuse stumpf kegelförmig, diek, schwer, sehr glatt und glänzend und nur an der Basis mit entfernten, vertieften Längsstreifen besetzt, deren Zwischenräume etwas erhöht sind. Das sehr flache Gewinde er- hebt sich in der Mitte in einen kurzen Wirbel und besteht aus 9 leicht

gewölbten, sehr glatten, nicht abgesetzten Windungen. Die Basis ist

95

stark ausgerandet, Mündung nach unten erweitert, Mundsaum wenig ausgeschnitten, dick, stumpfrandig. Auf blafs weilsgelblichem Grunde stehen Reihen von linienförmigen braunröthlichen Flecken, die gegen die Basis zu allmählig aufhören. Das Gewinde ist mit grofsen, braunrothen Flecken geziert. Mündung weils. Länge 2%, Breite 1” 4.

Im ostindischen Ocean, ziemlich selten.

82. Conus aurora, Lamarck. Die rosenrothe Kegel- schnecke. Taf. 16. Fig. 12. 13.

Conus rosaceus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 52. 181. f. 1756. 1757. Aurora. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 423. n. 151., Hist. nat. Tom. VII. p. 501. n. 131.

Gehäuse nicht grofs, kegelförmig, glatt, an der Basis mehrere ge- schlängelte Längsfurchen, oberhalb dieser einige gleichlaufende Linien. Basis ausgerandet. Gewinde niedrig, in einen stumpfen Wirbel auslau- fend, die 9 Windungen sind abgesetzt, ausgehöhlt, mit einigen undeut- lichen concentrischen Streifen, nach aufsen kantig, der Wirbel ist glatt, Mündung eng, gleichbreit, Mundsaum nur wenig ausgeschnitten, etwas abstehend, stumpfrandig. Die Farbe ist entweder dunkel rosenroth bis zum Corallenroth oder gelbroth. Etwas unterhalb der Mitte liegt eine schmale weifse Binde, die obere Kante der letzten Windung zeigt eben- falls ein blafsrosenrothes Band, welches aber von den gelbrothen oder röthlichen Wirbelflecken, die über die Kante fortlaufen, unterbrochen wird. Wirbel rosenroth. Mündung röthlichweifs. Länge 16%, Breite 10.

Nach Chemnitz in den ostindischen Meeren.

83. Conus lithoglyphus. Meuschen. Der Stein-Kegel, Taf. 6. Fig. 5. Taf. 17. Fig. 1. 2. Taf. 19. Fig. 7.

Favanne, Conchyl. 2. p-581. pl. 18. £. F. Seba, Museum 3. t. 42. f. 40—42.

94

Martini, Conchyliencab. 2. t. 57. f. 630. 631. Chemnitz, ebendas. 10. p. 39. t. 140. f. 1298. Bruguiere, Encyclop. method. p. 692. n. 81., Tabl. pl. 338. f. 8. Blainville, Diet. des Scienc. nat. tom. X. p. 258. | Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 280. n. 101., Hist. nat. Tom. X.

p. 490. n. 191. | Wagner, Fortsetz. d. Conchyliencab. 12. p. 159.

Gehäuse kegelförmig, dick, glatt, an der Basis erhöht längstreifig, die Streifen granulirt; Gewinde einen stumpfen Wirbel bildend, besteht aus 10 flachconvexen, wenig abgesetzten, durch eine ziemlich tiefe Naht getrennten Windungen. Mündung unten etwas erweitert, Mundsaum scharf, oben wenig ausgeschnitten. Farbe rothgelblich, mit zwei weifsen Längsbinden. Auf der obersten breiteren Binde sieht man längliche, eelbröthliche, vom Wirbel herablaufende Querflecken, die untere erscheint wie ausgezackt. Mündung weifs, Basis bräunlich. Länge 2, Breite 1”. (Taf. 6. Fig.5. Taf. 17. Fig. 1. 2.)

Var. A. Wagner, Fortsetzung des Conchyliencab. 12. p. 159. t. 234. f. A,

Gestalt gestreckter, nach unten stark verschmächtigt. Um die Basis legen sich neun vorspringende und granulirte Längsstreifen, auf den übrigen Theil des Gehäuses sieht man nur Andeutungen von Streifen. Das Gewinde ist erhaben und besteht aus 10 Windungen, von denen die zwei oder drei ersten eine kleine Spitze bilden. Die letzte Windung bildet oben eine scharfe Kante. Der Grund ist röthlichorangefarben, mit dunklerer Basis. Ueber diesen Grund laufen zwei Längsreifen schnee- weifser Flecken, die eine, aus schieflaufenden Längsflecken bestehende, befindet sich am obern Ende; die zweite Reihe liegt in der Mitte und besteht aus unregelmäfsigen Flecken. Der Wirbel ist weifs geflammt; die Mündung blafsgelbliehbraun. (Taf. 19. Fig. 7.).

In den ostindischen Meeren.

95

84. Conus aurisiacus. Linne Gmelin., Der Orange- admiral,

Taf. 17. Fig. 4. 5.

Rumph, Mus. t. 34. f. A.

Petiver, Amboin. t. 7. f. 7.

D’Argenville, Conch. Append. pl. 1. f. J.

Favanne, Conchyl. pl. 1. f. K. ı.

Seba, Mus. 3. t. 48 f. 7.

Knorr, Vergn. d. Aug. 1.1.8 f.3.,5.1.24. fl.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 57. f. 636. 637.

Linne Gmelin, p. 3392. n. 56.

Bruguiere, Encyclop. method. p. 720. n. 116., Tabl. pl. 339. f. 4.

Blainville, Dietion. des Science. nat. Tom. X. p. 259. Conus aurantiacus.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 426. n. 140., Hist. nat. Tom. VL p. 505. n. 140.

Gehäuse ganz mit zahlreichen, ungleiehen, entfernt stehenden Längs- fäden bedeckt, die an der Basis feiner und gedrängter werden. Die Basis ist etwas eingebogen und ziemlich ausgeschnitten. Das Gewinde bildet einen stumpfen Kegel und besteht aus 10 concaven oder rinnen- artigen, concentrisch und quer gestreiften, kantigen Windungen, die durch die feine Naht nur wenig abgesetzt sind. Mündung ziemlich gleichbreit, Mundsaum fein ausgezackt, oben ausgeschnitten. Der Grund ist mehr oder weniger silberfarben, röthlich überlaufen, auf welchem zwei bis drei oranienfarbige Bänder herum laufen. Ueber den weifsen Grund so- wohl, als über die Bänder laufen die zwanzig bis dreifsig braun und weifs gegliederten Fäden, die auch noch auf den Windungen sichtbar sind. Am Oberrande der letzten Windung ist eine Art von sehr breiten, sleich den übrigen gefärbten, Längsfaden, zwischen den Fäden zeigen sich zuweilen auch einige granulirte. Mündung weils. Länge 2” 44, Breite 14°. |

Diese prächtig gefärbte Kegelschnecke ist sehr selten, man findet sie im asiatischen Ocean und an den südamerikanischen Küsten.

‘96

85. Conus noeturnus. Hwafs. Die nächtliche Kegel- sehnecke. Taf. 18. Fig. 4 5.

Seba, Mus. 3. p- 134. t. 46. f. 5. 6.

Regenfufs, Conchyl. tom. 2. t. 3. f. 26.

Martini, Conchyliencab, 2. p. 333. t. 62. f. 687. 688.

Favanne, Conchyl. 2. pl. 14. f. E. 3.

Bruguiere, Eneyel. method. p. 611. n. 6., Tabl. pl. 318. £. 1.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 30. n. 3., Hist. nat. Tom. VII. p. 445. n. 3.

Gehäuse stark, schwer, glatt und glänzend, mit feinen Querfurchen und mehreren starken Anwuchsstreifen; Basis etwas eingebogen, quer abgeschnitten und kaum merklich ausgerandet, mit mehreren seichten Längsfurchen. Gewinde kurz, breit, kegelförmig, aus 11 bis 12 durch eine wellenförmige Naht getrennten Windungen bestehend. Der Aulsen- rand derselben bildet eine scharfe Kante, welche abwechselnd in scharfe Höcker erhoben ist, die an den ersten Windungen kaum merklich sind. Die Windungen selbst sind ausgehöhlt, und mit mehreren concentrischen Streifen umzogen. Mündung ziemlich schmal, unten etwas erweitert, Mundsaum schneidend, oben tief ausgeschnitten und abstehend. Die Grundfarbe ist bei reinen Exemplaren ein dunkles Kastanienbraun, zu- weilen ins Schwärzliche ziehend, mit vielen weifsen, herzförmig drei- eckigen Flecken, die drei unterbrochene Längsbinden bilden, welche durch querherablaufende Fleckenreihen zusammenhängen. Der Rand aller Flecken ist hellröthliehbraun, durch Streifen von gleicher Farbe sind auch die zusammstolsenden Flecken getrennt. Die Mündung ist blafs- rosenroth, zuweilen schimmert die Grundfarbe schwärzlich hindurch, der Rand des Mundsaums zeigt eine schwärzliche Färbung, die aber öfters nur als einzelne Fleckchen vorhanden ist. Gewinde weils, mit rothbraunen Flecken. Länge 2‘/, Breite 11/2.

Var. A.

Encyclop. meth. Tabl. pl. 318. f, 6. Lamarck, a. a, O. varı b.

Die Flecken stehen hier weniger gedrängt, zerstreut zwischen der obern und Mittelbinde, ohne zusammenhängende Querreihen''zu bilden, auch zeigt sich am Gewinde das’ Braune viel stärker,

Var. B. eh

Encyclop. method. , Tabl. ; 318. L2 2. Lamarck, a. a. ©. var. c.

Kleiner als die Vorigen, mit drei zerrissen gezackten Binden, ‚fast ohne Flecken dazwischen, die erhöhten Längslinien am Basilarende ge- körnt.

Im asiatischen Ocean, vorzüglich an den Molukken.

S6. Conus: nebulbosus. -Solander. Der Kronen -Kegel. Taf. 18. Fig. 6. Taf. 2, Fig. 4. 5. Seba, Mus. 3. t. 44. f. 17. - Favanne, Conchyl. pl. 16. f. E. 4. Martini, Conchyliencab. 2. p. 321. t. 62. f. 684. Conus nebnläsie: Solarden, Bruguiere, Encyel. meth. p. 606. n. a Tabl. pl. 317. £. 1. _ Blainville, Dietion. des Science. nat. Tom. X. p- 249. _— Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV, p. 33. n. 13., Hist. nat. Tom. VII. p. 449. n. 13.

Gehäuse kegelförmig, dick, die Oberfläche ist mit gesonderten, er- höhten Längsstreifen bis zur Basis belegt, wo sie meist granulirt sind. Ausserdem zeigen sich noch mehrere Anwuchsfurchen. Das Gewinde ist mäfsig erhöht, zugespitzt, etwas abgeplattet; besteht aus 9 bis 10, durch Reihen starker Höcker gekrönten, Windungen. Mündung schmal, gleichweit, Mundsaum oben ausgeschnitten. Basis abgerundet. Grund weifs .oder fleischfarben, mit grofsen. braunen Flecken, welche zwei deutliche Bänder bilden, das weifse zeigt grauliche Wolkenflecken, die Längsstreifen sind schwärzlichbraun, auf dem Weifsen sehr fein schwarz- braun gefleckt. Gewinde weifs und braun gefleckt, Mundsaum weils. Länge 24, Breite 14. (Taf. 18. Fig. 6.) |

13

98

- Var: A.

Guakihrtz Test. t. 21. f. @. D’Argenville, Conch. Append. pl. 1. R R. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. E. 5. Martini, Conchyliencab. 2. t. 61. £f. 677. Encyclop. meth. pl. 317. f. 3. | Lamarck, a. a. O. var. b.

Gehäuse weils, olivengrau und braun marmorirt, gegen die Basis

mit abwechselnd weils und braunen Streifen, Wirbel a (Taf. 20. Fig. 4.) a

Var, B.

Gualtieri, Testac. t. 21. f. L. Knorr , Vergn. d. Aug. 5. t. 2 LI-EI.LMt 18 5 Martini, Donchslienerh, 2. t. 61. f. 678. Encyclop. meth. pl. 317. 9. Lamarck, a. a. O. var. c. an Gehäuse ziemlich klein, orangegelb, mit drei Reihen weilser Flecken. (Taf. 20. Fig. 5.)

Var. C. | | _Favanne,, Conchyl. pl. 16. £. E. 2. _Encyclop. meth. pl. 317. f. 2. Lamarck, a. a. O. var. d. Die ganze Oberfläche ist durch reihenweise Hehende a rauh, die Farbe ist rothgelb mit weifsen Flecken. |

Var. D.

Lister, Conchyl. t. 75% f. 4. Encyclop. method. pl. 317. f. 4. Lamarck, a. a. ©. var. e. | Einfärbig citrongelb, Basis längsgestreift, die Streifen mit scharfen SU DISUNEEE besetzt.

In den ne ER die Varietäten B u D auch an Madagascar und Isle de France.

87. Conus imperialis. Linne ne "on: Der Kaiser- Kegel.

Taf. 18. Fig. 8.9. Taf. 24. Fig. 1.

Lister, Conchyl. t. 766. f. 15. Gualt, Test. t. 22. f. A. Klein, Ostr. t. 4. f. 84. D’Argenville, Conch. pl. 12. f. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. A. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 21. | Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 11. f. 2

Martini, Conchyliencab. 2. t. 62. f 690. 691. Linne Gmelin, p. 3374. n. 2%.

Born, Ind. Karat Mus. Caes. p. 125.

Erusautäen, Eneyel. method. p. 614. n. 10., Tabl. pl. 319. f, 1.

Blainville, Diction. des Scienc. nat. Tom. X. p. 250. Ba Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 30. n. 7., Hist. nat. Tom. VIL

p- 445. n. 7. |

z

Gehäuse dick, schwer, lanekegelförmig,, glatt und sehr glänzend, gegen die Basis verschmälert, mit mehreren starken Anwuchsfurchen, ausserdem finden sich auf der untern Hälfte erhöhte Längslinien, welche an der Basis stärker werden und nicht selten etwas eekörnt sind. Das Gewinde ist fast flach, nur in der Mitte in einen stumpfen Wirbel erho- ben, die 10 bis 11 Windungen sind mit sehr starken, spitzigdreieckigen emporstehenden Höckern gekrönt, ausserdem vertieft, kaum mit Spuren einer Streifung. Die Mündung ist fast gleichbreit, nur unten durch die plötzliche Verschmälerung an der Basis etwas erweitert, der Mundsaum oben ausgeschnitten und wenig abstehend, mit scharfem Rand. Die Grundfarbe ist weils, mit zwei olivengrün und rostgelben, aus Flammen- fleecken bestehenden Binden. Die olivengrüne Färbung zeigt sich am meisten an der obern Binde. Ausserdem umziehen das Gehäuse noch zahlreiche braunrothe Längsstreifen, die, auf dem Weifsen nur durch Längsstriche angedeutet, weiter nach der Basis immer vollständiger wer- den, nur durch weilse Punkte oder, Fleckchen unterbrochen, dort endlich

13 *

100

auf bläulichem Grunde mit weifsen Flecken. abwechselnd die erhabenen Streifen einnehmen. Das Gewinde ist weifs, mit wenigen rostbraunen Streifen und Flecken. Mündung weils, rosenröthlich überlaufen, Rand des Mundsaumes und der Basis bräunlich- violett ‚gefleckt. Länge 3’, Breite 21%. e N un

Var. A.

Rumph, Mus. t. 34. f. H. Petiver, Amboin. t. 7. f. 6. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 18 20. Encyclop. meth. pl. 319. f. 2. Lamarck, a. a. O. var. b.

Unterscheidet sich durch das höhere Gewäihle.. so wie durch die re- gelmäfsigere Vertheilung der braunen, weils gegliederten Längsstreifen.

Diese eben so schöne als ansehnliche Schnecke findet sich nicht schr selten an den Molukken und andern ostindischen Inseln. :

88. Conus australis. Hhemadtz Der Südsee - Regel. Taf. 19. Fig. 1. in Conchyliencab. 11. p. 59. t. 183. f. 1774. 1775.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 439. n. 179., Hist. nat. Tom. VII -p- 526. n. 181. |

Gehäuse länglich kegelförmig, fast eylindrisch, IE die ganze Oberfläche von paralell laufenden Längsfurchen umgeben und rauh ge- macht. Das Gewinde ist ziemlich erhöht, zugespitzt, und besteht aus 12, kaum abgesetzten, flachen, gesäumten Windungen. Die Mündung ist unten erweitert, der Rand des Mundsaums durch die über ihn fortge- setzten Längsfurchen etwas. gekerbt. Die Grundfarbe ist weißs, sie wird meist durch braunröthliche Flecken, Punkte und Adern bunt gemacht. Diese Flecken bilden gleichsam drei Binden, indem sie sich am Ober- rand, in der Mitte und auf den Untertheil vergrölsern,, und dichter zu- sammenstehen. Gewinde ebenfalls braunroth gefleckt; Mündung weifs- lich violett. Länge: 2 4%, Breite 11. |

An den Küsten von Neusüdwallis.

101

::89%° Conus eaerulescens, Lamarck, Die bläuliche | Kegelschnecke. Taf. 19. Fig. 3..4.°

Conus lividus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 60. t. 183. f. 1776. 1777.

PErDRNe Senn. ck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 423. n. 130., | | Hist. nat. Tom. Vl. p. 501. n. 130. |

Cohänee kenn glatt, wenig glänzend, die untere Hälfte wird von zwölf Querfurchen umgeben, die, je mehr sie sich der Basis nähern, immer tiefer werden. Mit bewafinetem Auge entdeckt man in den Fur- chen viele Runzeln. Gewinde ziemlich ‘erhöht, spitzig endigend, die Windungen glatt, abgesetzt. Mündung ziemlich weit, Mundsaum vortre- tend, oben ausgeschnitten. Der Grund ist bläulich-bleifarben und mit vielen gelblichen Flecken, welche den Sommersprossen gleichen, wie besäet. Mündung blau, nahe am Rande läuft dem Mundsaum entlang ein breites bräunliches Band herab. Länge 1?/4, Breite 10.

Im ostindischen Meer bei den Molukken.

R. Conus pulicarius. Hwafs. Der Floh-Kegel. Taf. 19. Fig. 8. 9, Lister, Conchyl. t. 774. f. 20. Martini, Conchyliencab. 2. t. 63. f. 698. 698 a Bruguiere, Eneyclop. hienoHl. p- 622. n. 17., Tabl. pl. 320. f. 2 Blainville, Diet. des Scienc. nat. Tom. X. p-. 250. n. 8. Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 34. n. 19., Hist. nat. Tom. VII, p- 455. n, 19. |

Gehäuse aufgetrieben, glatt und glänzend mit fünf bis sechs schief aufsteigenden Längsstreifen an der Basis; Gewinde gekrönt, aus 10 mit sechs concentrischen Streifen umzogenen: Windungen- bestehend. Basis tief ausgeschnitten, Mündung weit, Mundsaum heraustretend, schneidend, oben ausgeschnitten ‘und abstehend. Die Farbe ‘ist weils, mit vielen braunen Flecken, welche unregelmäfsig reihenweise stehen, bei. ganz reinen Exemplaren finden sich noch zwei blafscitrongelbe Binden, die

i

102

eine über die Mitte der obern, die andere über die Mitte der untern Hälfte laufend. Mündung rosenroth. Länge 19°, Breite 13. An den Inseln des stillen Meers.

9. Conus vermiculatus, Eniin are. Die eingelegte bi Kegelschnecke. Taf. 19. Fig. 10. 11.

Lister, Conchyl. t. 779. f. 26. Bonnani, Recreat. 3. f. 138. Gualtieri, Test. t. 25. f. @.

Seba, Mus. 3. t. 47. f. 30. 31. ‚Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 4. f. 2. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. B. 3. Martini, Conchyl. 2. t. 63. f. 699. 700.

Conus hebraeus, Bruguiere, Encyclop. method. p. 619. var. e., Tabl. pl. 321. f. _ S.

vermiculatus. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p.34. n. 17. Hist. nat. Tom. Vll. p. 452. n. 17.

Gehäuse stumpfkegelförmig, glatt, mit Längsstreifen umgeben, Ge- winde wenig hervorstehend, mit einer Höckerkröne, die 8 bis 9 Win- dungen sind etwas abgesetzt und gehen in eine stumpfe Spitze aus. Mündung etwas erweitert, Mundsaum scharf, oben ausgeschnitten, Basis stark ausgerandet. Farbe weils, mit schwarzen, durch eine weifse Mit- telbinde unterbrochenen,, 'Querlinien und Flammen. Gewinde weifs und schwarz gefleckt, Mündung weils. Länge 1'/, Breite 9.

Var. A.

Encyclop. , method. Tabl. pl. 321. £. 7. Lamarck, a. a. O. var. b. Wie die Grundform, aber die Streifen sind granulirt.

In den Meeren der wärmeren Zone, nach Martini bei der Moritz- insel.

105

"9%. Conüs elassiarius, Hwals. Der Matrosen- Kegel. Bi. ‚ayas Taf. 19. Fig. 12. 13. | Couus capitaneus senex. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 65. t. 183. | je .. f. 1786. 1787. en = classiarius. Hwals, Bruguiere ‚‚Enceyel. meth. p. 705. n. 96., Tabl. | p- 335. f. 7. u _ Lamarck, Annal. du Mus. Vol.XV. p. 267. n. 62., Hist. nat. Tom. VII. p. 470. n. 62.

Gehäuse kegelförmig , glatt, mäfsig slänzend, gegen die Basis schief längsgestreift. Das Gewinde ist mäfsig erhöht, in einen ziemlich spitzi- gen Wirbel ausgezogen, und besteht aus sieben glatten, etwas gewölb- ten, vor der Naht mit einer vertieften Linie versehenen Windungen. Die Mündung ist mäfsig weit, fast gleichbreit, der Mundsaum oben etwas ausgeschnitten. Die Farbe ist ocherbraun, mit dunkleren Flecken oder unterhalb der Mitte liegt ein weilses braungeflecktes Band, ein zweites ähnliches am Oberrande der letzten Windung, welches sich über die an- dern fortsetzt und so das Gewinde weils und braun gefleckt erscheinen läfst. Mündung weils, Rand des Mundsaums etwas gefleckt. Länge 16‘, Breite 9,

Im asiatischen Ocean.

93. Conus pusillus. Chemnitz, Der kleine Kegel, Taf. 19. Fig. 14, 15. Chemnitz , Conchyliencab. 11. p. 65. t. 183. f. 1788. 1789. | Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV, p. 39. n. 42., Hist. nat. Tom. VII. p. 461. n. 42. | Blainville, Diection. des Seienc. nat. Tom. RD. 2.

Gehäuse klein, oben breit, unten sehr schmal zulaufend, glatt, an der Basis längsgestreift, Gewinde ‚wenig erhöht, rund, in einen kurzen Wirbel verlängert, die sieben -Windungen sind kaum merklich abgesetzt, durch kleine Knoten gekrönt. Mündung eng, Mundsaum oben ausge- schnitten, schneidend. Der weifse Grund ist mit länglichen braunröth-

104

lichen Bändern bezeichnet, 4 Streifen an der Basis sind abwechselnd roth und weifs punktirt. Mündung und Basis violett. Länge 9, Breite 5°. An der Küste von Guinea.

:94 Conus speetrum,. Linne Gmelin, Der Gespenst- N | Taf. 20. Fig. 2. 3.

Lister, Eondhsl, t. 783. f. 30.

Rumph, Mus. t. 32. f. 5.

Petiver, Amboin. t. 15. 5.

Seba, Mus. 3. t. 43. f. 26.

Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 8. 5 4.

Favanne, Conchyl. pl. 14. f. H. |

Martini, Bonbhyliehenl)% ar 4 582. 583. Linne Gmelin, p. 3395. n. 62.

_ Bruguiere, ul meth. p. 728. n. 122., Tabl. pl. 341. f. 9.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 128. n. 148., Hist. nat. Tom. VO. p- 509. n. 149.

Gehäuse walzenförmig, dünn, leicht, glänzend, olatt, auf der Basi- larhälfte vertieft längsgestreift, Basis ausgerandet und etwas eingebogen. Gewinde fast glatt, am Rande abgerundet, in einen kleinen Wirbel auf- steigend, aus acht kaum etwas abgesetzten, fein quergestreiften, mit zwei concentrischen Streifen umzogenen, flachen Windungen bestehend, die Naht vertieft. Mündung weit, nach unten breiter, Mundsaum oben nicht ausgeschnitten, abstehend, mit scharfem Rand. Die Farbe ist weils, mit rostgelben oder braunrothen gebogenen und gezackten Querflecken, welche theilweise zusammenhängen, Gewinde und Mündung ebenfalls weils, ersteres rostgelb gefleckt. Länge 2, Breite 1”. |

‚Im ostindischen Ocean, an den Küsten n Molukken.

95. Conus aurantius, Hwafs. Der Landkarten - Kegel. Taf. 20. Fig. 6.

Lister, Conchyl. t. 775. f. 21. Gualtieri, Test, t. 20. f. L. °

105 “Martini, Conchyliencab. 2. t. 61. f. 679. p. 324. Bruguiere, Encyel. method. p. 606. n. 2., Tabl. pl. 317. £. 7. Blainville, Diction. des Scienc. nat. Tom.; X. p. 249. n. 2.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 23 n. 12., Hist. nat. Tom. VII. p. 449. n. 12.

Gehäuse länglich kegelförmig, mit feinen, schwach gekörnten Längs- streifen umzogen, die nach der Basis an Stärke zunehmen. Das Ge- winde besteht aus 10, wenig ausgekehlten, durch eine tiefe Naht getrenn- ten, und mit Höckerreihen versehenen Windungen, die einen ziemlich spitzigen Wirbel bilden. Mündung etwas erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten; Basis kaum ausgerandet. Die Farbe besteht aus abwechselnden unregelmäfsigen weilsen und gelbrothen Wolkenflecken, welche so vertheilt sind, dafs durch die weifsen zwei undeutliche Bän- der gebildet werden, wovon die eine über die Mitte, die andere am Rande der letzten Windung lieg. Mündung weifslich. Länge 1” 7, Breite 10. |

Im asiatischen Ocean, an den Philippinen.

96. Conus eburneus. Hwafs. Der Elfenbein -Kegel. j Taf. 20. Fig. 9, | Lister, Conchyl. t. 774. f. 20. Bonnani, Recreat. 3. f. 128. Gualtieri, Test. t. 22. f. F. | Knorr, Vergn. d. Aug. 1. 1. 17.f.4,3. 1.3. f. 2. Martini, Conchyliencab. 2. p. 316. t. 61. f. 674. Bruguiere, Encyel. meth. p. 640. n. 39., Tabl. pl. 324. f. 1. Blainville, Diet. des Science. nat. Tom. X. p. 254. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 263. n. 47., Hist. nat. Tom. VII. p- 465. .n. 47, | Gehäuse ziemlich breit kegelförmig, glatt, glänzend, mit mehreren ziemlich tiefen Anwuchsfurchen, Basilarende vertieft längsgestreift. Ge- winde ziemlich flach, zu einen kurzen spitzigen Wirbel ausgezogen, aus 10 bis 11 flachen, fein quergestreiften, und mit zwei mäfsig tiefen con-

centrischen Streifen umzogenen Windungen bestehend, die durch eine

" |

106

etwas vertiefte Naht gesondert sind. Mündung eng, fast gleichbreit, Ba- sis schwach‘ 'ausgerandet, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten. Grundfarbe weils, mit zwei. deutlichen und einer dritten fast verloschenen gelbröthlichen Längsbinden; auf der ganzen Fläche des Gehäuses stehen Reihen von schwärzlichen oder rothbraunen viereckigen Flecken, zwi- schen denen hie und da rostrothe schmale Längsflecken, aus welchen auch die Reihe am Oberrand der letzten Windung besteht. Auf der obern Längsbinde sind die Flecken am gröfsten, nehmen gegen die Basis allmählig an Gröfse ab, und werden dort undeutlich. Gewinde röthlich- weils, mit rostbraunen Querflecken, Wirbel rosenröthlich. Mündung weils. Länge 1% 9, Ai u 6 |

Var. A. | u Martini, Conchyliencab. 2. t. 61. f. 670.

Encyclop. meth. pl. 324. f. 2

Gewinde etwas mehr erhöht nd ee, die zahlreicheren Ficken reihen bestehen aus runden rostbraunen Flecken.

Im ostindischen Ocean. &

97. Conus siamensis. Hwafs. Die siamische Kegel- schnecke. Taf. 20. Fig. 1. Rumph, Mus. t. 34. f. E. Seba, Mus. 3. t. 46. f. 20. 21. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. B. Conus ammiralis archithalassus. Linne, Syst. Nat. 2. p. 1167. n. 298. var. d, siamensis. Hwafs. Bruguiere, Encyel. meth. p. 662. n. 58., Tabl. "PL 220. 1. 8, Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 270. n. 72., Hist, | nat. Tom. VII. p. 477. n. 782. Fr Wagner, Forts. d. Conchylien. 12. p. 160. t. 234. f. B.

Gehäuse kegeliöriiff, unter der Mitte etwas zusammengezogen, grols, stark und schwer. Die Oberfläche ist glatt, mit einigen schwachen An- wuchsfurchen, bei jüngeren Exemplaren die Basis längsgestreift. Das

107

Gewinde ist wenig erhaben, endigt in einen ziemlich stumpfen Wirbel und besteht aus 11 bis 12 breiten, glatten Windungen. Die letzte Win- dung trägt oben eine stumpfe abgerundete Kante. Mündung nach unten etwas erweitert, Mundsaum oben wenig ausgerandet.

Auf dem fahlgelben Grunde laufen eine Menge breiter Längslinien, die durch länglich viereckige, abwechselnd braunroth und weils gefärbte Flecken gegliedert sind. Ausserdem legen sich noch drei weifse, eben- falls gegliederte Linien tragende, Binden um das Gehäuse herum, wovon die eine im ersten Drittel, die zweite etwas unter der Mitte und die dritte gegen die Basis hin liegt. Das Gewinde ist weils, mit breiten, fahlgelben Querflecken geziert. Mündung weils. Länge 2” 9% 5%, Breite 1% 8% 3%. | Im asiatischen Ocean.

9, Conus cardinalis. Hwafs. Der Kardinals- Kegel, Taf. 20. Fig. 10. Knorr, Vergn d. Aug. 5. t. 17. f. 5. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. J. Martini, Conchyliencab. 2. p. 327. t. 61. f. 680. Bruguiere, Encyclop. method. n. 30., Tabl. pl. 322. f. 6. Blainville, Dietion. des Scienc. nat. Tom. X. p. 251. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 37. n. 33., Hist. nat. Tom. VII p. 458. n. 33.

Gehäuse klein, dünn, etwas körnig, glänzend, an der Basis längs- gestreift, Gewinde wenig erhöht, in einen stumpfen Wirbel endigend, die 7 bis 8 Windungen sind durch Reihen von Höckern gekrönt. Der Grund ist tief rosen- oder korallenroth, mit weifsen, gekörnten Reifen und mit zwei weilsen braungefleckten Längsbinden umzogen, deren eine etwas unter der Mitte, die andere am Oberrand der letzten Windung liegt, Mündung und Gewinde weils, letzteres braun gefleckt. Länge 11,

Breite 7 Ki In den ostindischen und amerikanischen Meeren.

13 *

108

99, Conus lividus. Hwafs. Der Käse -Kegel, Taf. 3. Fig. 4. Taf. 20. Fig. 11. Taf. 21. Fig. 4. Knorr, Vergn. d. Aug. 4. t. 13. f. 3. Favanne, Conchyl. pl. 15. f. M. Bruguiere, Encycl. meth. n. 28., Tabl. p. 321. f. 5. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 36. n. 30., Hist. nat. Tom. VII. p- 457. n. 30. | Wagner, Conchyliencab. 12. p. 51. t. 222. f. 3071.

Gehäuse kegelförmig, von der Basis bis an die Mitte mit erhabenen Streifen umwunden, welche nahe beisammenstehende, etwas gedehnte, starke Körner tragen. Das Gewinde ist etwas erhaben, die Windungen sind am Aussenrande durch starke, nahe beisammenstehende Höcker ge- krönt und mit zwei concentrischen Streifen umzogen.. Die Mündung ist schmal, Basis ganz und gerundet, Mundsaum oben ausgeschnitten. Auf dem blafsgrünlich- oder bläulich gelben Grunde ist etwas unter der Mitte eine weifsliche Binde und zuweilen gegen die Basis hin noch eine zweite, die aber undeutlicher und auch etwas dunkler ist. Die Basis selbst ist innen und aussen violettbraun eingefafst; das Gewipde lichtgrünlichgelb mit weifsen Höckern, die Mündung violett. Länge 19 bis 20, Breite 11.

Var. A.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 63. f. 694. Lamarck, a. a. ©. var. b.

Gehäuse glatt, ohne die granulirten Längslinien, Farbe grünlich roth- braun. (Taf. 21. Fig. 4.)

Var, B. Martini, Conchyl. 2. t. 61. f. 681. Conus citrinus. Gmelin p. 3389. n. 37. Lamarck, a.a. O. var. c. Untertheil des Gehäuses gekörnt, Basis und Gewinde weilslich, übri-

gens eitronengelb. Mündung weils. (Taf. 20. Fig. 11.)

100, Conus stercus muscarum, Linnd, Der Sand-Kegel, Taf. 19. Fig. 1. 2. 3. Lister, Conchyl. t, 757. f. 9.

109

Bonanni, Mus. Kirch. p. 476.

Rumph, Mus. t. 33. f. 2. |

Petiver, Gazoph. t. 75. f.1., Amboin. ag. t. 15. f. 21.

Gualtieri, Test. t. 3. f. ©. |

D’Argenville, Couch. pl. 13. f. E.

Seba, Mus. 3. t. 55. |

Regenfufs, Conchyl. 1. t. 7. f. 2.

Favanne, Conchyl. pl. 15. f. F. 4. - Knorr, Vergn. d. Aug. 1.1.7. £ 5.

Martini, Conchyliencab. 2. p. 349. t. 64. f. 711. 712.

Linne, Syst. Nat. 2. p. 1169. n. 311.

Bruguiere, Encyclop. method. p. 716. n. 113., Tabl. pl. 341. f. 6. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 429. n. 150., Hist. nat, Tom. VII.

p- 511. n. 152. | |

Gehäuse kegelförmig walzig, mittelmäfsig grofs, dick und schwer, glatt, wenig glänzend, mit mehreren seichten Anwuchsfurchen und zahl- reichen, sehr feinen @uerstreifen, an der Basis vertieft längsgestreift, die Basis selbst durch eine Einschnürung gesondert und tief ausgeschnit- ten. Gewinde kurz, einen breiten Kegel bildend, spitzig, besteht aus 8 bis 9 stark ausgekehlten Windungen, deren Unterrand kantig vortritt, woran sich der hinaufgezogene Oberrand genau anschliefst. In der Mitte der Auskehlung läuft ein schwach erhöhter Längsfaden. Mündung nach unten etwas erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten.

Grund weifs, etwas ins Röthliche, mit einer Menge von braunen Punktreihen, die häufig unterbrochen, an andern Stellen dagegen in Menge und dicht beisammen stehend, der Schnecke ein geflecktes Ansehn geben. Vorzüglich am Oberrande der letzten Windung und an der Basis zeigen sich zwischen den andern auch Reihen von kleinen rostrothen Punkten, die an der Basis regelmäfsig mit den braunen abwechseln. Gewinde ‘weils, braun gefleckt, Oberrand der Windungen mit braunen Punkten, Wirbel rosenroth. Mundsaum weils, innen schön dunkel fleischroth. Länge 2, Breite 13. (Taf. 21. Fig. 1. 2.)

Var. A. Knorr, Vergn. d. Aug. 6. t. 16. £. 713.

110

Martini, Conchyliencab. 2 .t. 645 13. Lamarck, a. a. O, var. b.

Stimmt ganz mit der Grundform, nur En hier die Punkte hell pur- purroth. (Taf. 21. Fig. 3.) | |

Im asiatischen Ocean, an Amboina und andern ostindischen Inseln, "wenig selten.

101. Conus virgo. Linne. Die INREFÄUNGNE Kegel- schnecke. Taf. 21. Fig. 5. 6.

Lister, Conchyl. t. 754. f. 2 Rumph, Mus. t. 31. f. E. Petiver, Amboin. t. & f. 9. Gualtieri, Testaec. t. 20. f. A. B. 'Klein, Ostr. t. 4. f. 8. Seba, Mus. 3. t 4.1.8.9. Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 22%. f. 1. Favanne, Conchyl. pl. 15. £. P. @. Martini, Conchyliencab. 2. t. 53. f. 585. 5S6. Linne, Syst. nat. 2. p. 1166. n. 294. Linne Gmelin, p. 3376. n. 5. Bruguiere, Encycel. method. p. 650. n. 50., Tabl. pl. 326. f. 5. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 266. n. 58., Hist. nat. Tom, VL. p- 468. n. 58.

Gehäuse gestreckt kegelförmig, ziemlich grofs, schwer und dick, schwach glänzend, mit seichten Anwuchsfurchen und parallellaufenden feinen Querstreifen, die von zahlreichen, etwas geschlängelten Längs- streifen durchkreuzt werden. An der Basis stehen letztere näher bei- sammen und werden stärker, reichen jedoch nicht bis an das Ende herab. Das Gewinde ist breit kegelförmig, stumpfspitzig, und besteht aus 10 bis 11 flachen, etwas quergestreiften, mit zwei concentrischen Streifen, deren je einer am Ober- und Unterrand steht, versehenen Windungen. Die Mündung ist schmal, fast durchaus gleichbreit, Mundsaum scharf, oben abstehend und seicht ausgeschnitten; Basis nur im jugendlichen Zu-

111

stand tief ausgerandet. Grundfarbe. blafsfleischfarben, Basis innen und aussen violett, Wirbel weifslich; jüngere Individuen sind gelbröthlich, mit weifslicher Mittelbinde und gleichem Rand der letzten Windung, Ba- sis ebenfalls violett, welehe Färbung durchaus constant ist. Mündung weils, bei jüngeren bläulich. Länge 3”, Breite 19.

In den ostindischen Meeren, an Amboina, Java, an der Insel Eianke reich etc.

02. Conus geographus. Linne. Der Geographen - Kegel. Taf. 21. Fig

Lister, Giichell; t. 747. f. Al.

Bonanni, Recreat. 3. f. 319.

Rumph, Mus. t. 31. f. G.

Petiver, Gazoph. t. 98. f. 8., Amboin. t. 23.3.4

Gusltienkg Test. t. 26. f. E.

Klein, Ostrac. t. 5. f. 90.

Br Auperriällen Conch. pl. 13. f. A.

Favanne, Conchyl. pl. 19. f. L. 1.

Seba, Mus. 3. t. 42. f. 1—4. |

Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 21. f. 2.

Martini, Conchyliencab. 2. p. 354. t. 64, f. 717.

Linne Gmelin, p. 3396. n. 65.

Bruguiere, Encyel. method. p. 626. n. 22., Tabl. p. 322. f. 12.

Blainville, Diction. des Sciene. nat. Tom. X. p. 241. |

Lamarck, Annal. du Mus. Vel. XV. p. 35. n. 24., Hist. nat. Tom. VII. p- 455. n. 24.

Gehäuse grofs, dünn und leicht, sehr glänzend, mit Spuren von An- wuchsfurchen, unten vor der Basis eingeschnürt, Basis nur wenig aus- gerandet. Das.etwas flache Gewinde erhebt sich plötzlich in einen schma- len, spitzigen Wirbel und besteht aus 9 bis 10 etwas concaven, fein quer und concenfrisch gestreiften, am Rande mit spitzigen, etwas platten Höckern gekrönten Windungen, die durch eine wenig vertiefte Naht ge- trennt sind. Die Mündung ist weit, nach unten sehr erweitert, der Mund- Saum mäfsig scharf, oben wenig ausgeschnitten und breit abstehend.

112

Die Grundfarbe ist bläulich- oder röthlichweifs, mit violetter Schatti- rung, und hell- und dunkelrothbraunen Wolken, Fäden und Netzen, die etwas ober der Mitte und zwischen Mitte und Basis zusammentreten, wodurch zwei mehr oder weniger deutliche Binden gebildet werden. Beide Binden sind wieder durch quer herablaufende Fleeken und netzartige Zeiehnungen verbunden. Das Gewinde ist röthlich violett, rostbraun ge- strichelt und gefleckt, die Mündung ist weifsbläulich, die äussere Zeich- nung überall violett durchschimmernd. Länge 4 4'Ja”, Breite 179” —2.

Var. A.

Knorr, Vergn. d. Aug. 6. t. 17. f. 4. Lamarck, a. a. ©. var. b.

Auf weifsem Grunde finden sich zahlreiche, dreieckige, netzartig ver- bundene Streifen und Striche von rothbrauner Farbe.

Var. B. Rn | Proceedings of the zoological society. 1833. P. I. p. 55.

Müller, synopsis p. 121. a

Unterscheidet sich durch geringere Gröfse (2 Länge, Js” Breite) und durch einfärbig rosenrothe Färbung.

Die Verbreitung dieser Art ist ziemlich grofs, man findet sie an den ostindischen Inseln, am. Kap, an Madagaskar, die Varietät B wurde von Cuming im stillen Meer an der Insel Annaa gefunden.

103. Conus genuanus. Linne Gmelin. Die polirte Kegelschnecke. Taf. 22. Fig. 1. 2. 8. Lister, Conchyl. t. 769. f. 176. Bonanni, Recreat. 3. f. 337. Rumph, Mus. t. 34. f. G. _ Gualtieri, Test. t. 22. f. H. Martini, Conchyliencab. 2. p. 265. t. 56. f. 624. 625. Linne Gmelin, p. 3381. n. 14. Bruguiere, Encyel. method. p. 663. n. 59., Tabl. pl. 329. f£. 5. Blainville, Dict. des Scienc. nat. Tom. X. p. 257. Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 269. n. 70., Hist. nat. Tom. VII. p- 475. n..%0. |

113

Gehäuse mäfsig grofs, dick, schwer, glatt und ausserordentlich glän- zend, mit mehreren seichten Anwuchsfurchen, ausserdem selbst an der Basis ohne alle Streifung. Das Gewinde bildet einen sehr niedrigen Ke- sel mit stumpfer Spitze und besteht aus 11 bis 12 fein quer gestreiften, flachen, durch eine wenig vertiefte Naht getrennten Windungen. Mün- dung eng, fast vollkommen gleichbreit, Basis ohne Ausrandung, Mund- 'saum dick, oben nicht ausgeschnitten. Die Farbe ist ein schönes gelbli- ches Rosenroth. Der ganzen Breite nach liegen um das Gehäuse weilse, braun gefleckte Binden, welche mit der Grundfarbe abwechseln. Zur Verschönerung sind öfters zwischen zwei weiflsen Binden auf der Grund- farbe noch weifs und braun gegliederte Streifen, die nach unten an Breite zunehmen. Die braunen Bindenflecken sind viereckig, länglich, öfters durch weifsliche Wölkchen getheilt und um so dunkler, je mehr sie sich dem .Mundsaum nähern. Gewinde. weifslich, mit blafsgelben Flecken, beide Ränder der Windungen sind mit braunen, allmählig. nach dem Wir- bel heller werdenden Flecken eingefafst. Wirbel weils, ebenso die Mün- dung, Mundsaum am Rande gelb gefleckt. Länge 21/2’, Breite 1 4. (Taf. 22. Fig. 1.2.)

Var. A.

D’Argenville, Conch. pl. 12. f. V. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. J. 3. Seba, Mus. 3. t. 48. f. 1—3. Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t.1. f. 1. Martini, Conchyl. 2. t. 56. f. 623. Encyclop. meth. pl. 329. f. 6. Lamarck, a. a. O. var. b.

Grundfarbe rosenroth, Binden wie bei der Stammform, nur zeigen sie sich hier abwechselnd gröfser, so, dafs gewöhnlich die vierte weilse Binde sehr breit, die andern dann wieder verschmälert sind. (Taf. 22. Fig. 3.)

15

114 104, Conus Hwafs. Der Augur-Kegel. Taf. 22. Fig. 4.

Lister, Conchyl. t. 755. f. 7. Rumph, Mus. t. 32. f. @. Petiver, Amboin. t. 5. f. 10. D’Argenville, Conch. Append: pl. 2. f. B. Favanne, Conchyl. pl. 17. f. E. 2%. Seba, Mus. 3. t. 54. die dritte Figur oben rechts. Martini, Conchyliencab, 2 ..p- 288. t. 58. f. 641. Bruguiere, Encyclop. method. p. 685. n. 74., Tabl. pl. 333. f. 6. Lamarck, Annal. du Mus. Tab XV. p. 277. n. 93., Hist. nat. Tom. vn. p. 487. n. 9.

Gehäuse länglich En elatt, mit sehr feinen Längs - und Querstreifen, gegen die Mitte etwas eingeschnürt, an der Basis vertieft längsgestreift.. Das Gewinde erhebt sich in einen ziemlich spitzigen Wir- bel und besteht aus 12 bis 13 nur wenig ausgekehlten Windungen, die kaum abgesetzt und mit drei oder vier concentrischen Streifen versehen sind. Die Basis ist abgerundet, Mündung nach unten etwas erweitert, Mundsaum nur wenig ausgeschnitten. Der Grund des Gehäuses ist weils- lich rosenroth und mit zahlreichen Reihen von sehr kleinen rothen Punk- ten besetzt, ausserdem legen sich noch zwei Binden herum, wovon die eine die obere Hälfte der letzten Windung einnimmt, die andere, schmä- lere etwas unter der Mitte liegt. Die obere Binde besteht aus rothbrau- nen Flammenflecken, die theilweise zusammenhängen, die untere ist aus Flecken von derselben Farbe zusammengesetzt, die jedoch weniger un- terbrochen sind. Das Gewinde ist weifslich, am Oberrande der Windun- gen finden sich unregelmäfsige rothbraune 'Flecken, die mit der Naht pa- rallel laufen. Mündung. weifs, Mundsaum am Rande braun gefleckt. Länge 20°, Breite 11. |

Im asiatischen Ocean, vorzüglich an den Küsten von Ceylon.

115

| 105. 'Conus fulgurans, Hwafs. Die geflammte Kegel- | schnecke. | Taf. 22. Fig. 5.

Martini, Conchyliencab. 2. p. 291. t. 58. f. 644. Conus fulmineus, en; p- 3358. n. 33. fulgurans. Hwafs. Bruguiere, Encyecl. method. p. 687. n. 76., Tabl. pl. 337. f£.'3 Lamarck, Auhsli du Mus. Vol. XV. p. 278. n. 96., Hist. nat. Tom. VII p. 488. n. 96.

Gehäuse eiförmig keglich, etwas gestreift, an der Basis regelmäfsig längsgerippt. Das Gewinde besteht aus 11 Windungen, die einen ziem- lich hohen und spitzigen Kegel bilden. Die Windungen sind etwas aus- gekelht, abgesetzt, glatt. Basis abgerundet ohne Ausschnitt, etwas zu- rückgebogen. Die Mündung ist nach unten etwas erweitert, Mundsaum oben ausgeschnitten. Auf weifsem Grunde stehen Reihen von runden, rothbraunen Flecken, Flammen und Zikzakstreifen von derselben Farbe. Das Gewinde ist weils und braun marmorirt, der Aussenrand der Win- dungen mit einer Fleckenreihe besetzt. Die Mündung ist braunröthlich- weifs, der Mundsaum am Rande braun gefleckt. Länge 17°, Breite 9.

An den afrikanischen Küsten, ziemlich selten.

106. Conus arenatus, Hwafs. Der gekrönte Sand - Kegel, Taf. 22. . Fig. 6..7.

Lister, Conchyl. t. 761. f. 10.

Rumph, Mus. t. 33. f. AA.

Petiver, Amboin. t. 15. f. 20.

Gualtieri, Test. t. 25. f. P.

Favanne, Conchyl. pl. 15. f. F. 2.

Martini, Conchyliencab. 2. p. 341. t. 63. f. 696.

Bruguiere, Encyel. method. p. 621. n. 16., Tabl. pl. 320. f. 6.

Blainville, Dietion. des Scienc. nat. Tom. X. p. 250. n. 7.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 34. n. 18., Hist. nat. Tom. VII. win: pP: 452. n. 18. Gehäuse walzigkegelförmig, dick, schwer, glatt, mit zahlreichen An-

15 *

116

"wuchsfurchen, an der ‘eingeschnürten Basis vertieft längsgestreift, die Basis selbst läuft ziemlich spitzig zu und ist tief ausgerandet. Das Ge- winde ist fast in einer Ebene aufgerollt, die ersten der 10 bis 11 Win- dungen bilden eine warzenförmige Spitze, die übrigen sind durch Höcker gekrönt, durch eine etwas vertiefte Naht gesondert und concentrisch ge- streift. Mündung eng, unten erweitert, Mundsaum wenig scharf, oben tief ausgeschnitten, kaum abstehend. Auf. weilsem Grunde stehen eine Menge schwarze oder rothe Punkte, welche in gröfsern Parthieen verei- nigt, zikzakförmige Querflecken und Streifen bilden. Durch das Zusam- mentreten dieser Punktstreifen so wie durch intensivere Färbung der Punkte selbst werden zwei Längsbinden gebildet, von denen die obere ziemlich undeutlich, die untere aber fast vollkommen ist. Das Gewinde ist weist, an den letzten Windungen zeigen sich zwischen den Höckern braunrothe Striche und Punkte, der Wirbel rosenroth. Mündung weils, röthlich überlaufen. Länge 25, Breite 10%. (Taf. 22. Fig. 7.) | Thier blafsroth, dunkler gefleckt, Athemröhre mit schwarzem Ring, am Ende weifs. Deckel gelblich. 2 Var. A. |

Seba, Mus. 3. t. 55. f. 1.

Born, Mus. Caes. t. 7. f. 12.

Favanne, Conchyl. pl. 15. f. F. 3. Martini, Conchyliencab. 2. t. 63. f. 697. Encyclop. method. pl. 320. f. 3. 7. Lamarck, a. a. ©. var. b.

Ehrenberg, Symbolae phys. Aula evert. Mellusca: t. I. £.V. Die Punkte weniger zahlreich oder sehr klein, Gewinde kegelförmig erhöht. (Taf. 22. Fig. ie; Var. B.

Eneyclop. meth. pl. 320. f. 4. Lamarck, a. 2. Ö. var. © Gewinde etwas erhöht, die ganze Oberfläche des Gehäuses mit Kör- nern reihenweise besetzt.

347

107. Conus Janus. Hwafs. Der Janus -Kegel. "Tat. 22, Fig: 8, | | Lister, Conchyl. t. 785. f. 33. Gualtieri, Test. t. 25. f. S. Favanne , Conchyl. pl. 17. f. O. Regenfufs, Conchyl. 2. t. 10. f. 33. Martini, Conchyliencab. 2. t. 58. f. 647. Bruguiere, Encycl. meth. p. 690. p. 79., Tabl. pl. 336. f. 5. Lamarck, Annal. du Mus. Vel. XV. p. 279. n. 99., Hist. nat. Tom. VII. p- 489. n. 99. | | Der nächstfolgenden Art steht diese sehr nahe, doch zeigen sich so wesentliche Unterschiede, dafs man sie nicht mit Martini als blofse Va- rietät ansehen darf. Diese Unterschiede treten am Gewinde am deut- lichsten hervor. Das Gehäuse ist langkegelförmig, glatt, am untern Theil gestreift, an der Basis zeigen sich sechs bis sieben Längsfurchen, die fein quer gestrichelt sind. Die Basis ist etwas ausgerandet. Das Ge- winde besteht aus 12 Windungen, die einen ziemlich spitzigen, in der Mitte aufsteigenden Kegel bilden. Die Windungen sind etwas concav und mit drei oder vier concentrischen Streifen umzogen, der Unterrand bildet eine abgestumpfte Kante. Mündung fast gleichbreit. Mundsaum wenig ausgeschnitten, abstehend. Auf dem weifsen Grund des Gehäuses laufen etwas schief zahlreiche zackige Flecken und Flammen herab, die, röthlich oder kastanienbraun, von drei Reihen dunklerer Flecken be- deckt oder unterbrochen werden. Die oberste Fleckenreihe besteht aus sehr grofsen, die Flecken der beiden untern Reihen sind kleiner und zahlreicher. Das Gewinde ist weils mit rostbraunen Flammen, der Wir- bel röthlich. Länge 2 2%, Breite 1”. | ai Va | Seba, Mus. 3. t. 47. f. 24.

Eneyclop. meth. pl. 336. f. 6. Lamarck, a. a. ©. var. b.

Grund gelblich, braun bandirt, mit unregelmäfsigen Reihen von wei- fsen Flecken, von denen die auf der Mitte die breitesten sind.

118

Im asiatischen Ocean, an den Molukken, an Neuguinea, an) Otaheiti und der Insel Frankreich. Nicht sehr selten.

108. Conus generalis. Linne, Der Generals - Kegel, Taf. ı. Fig. 7. 8. Taf. 6. Fig. 9. 10. 11. Taf. 22. Fig. 9. 10. 11. 12.

Lister, Conchyl. t. 7S6. f. 35. Rumph, Mus. t. 33. f. Y. Petiver, Ambein. t. 3. f. 9. Seba, Mus. 3. t. 54. f. 13. Knorr, Vergn d.: Aug. 3..1..17. f. & 5. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. K. 2%. Linne, Syst. nat. 2. p. 1166. n. 293. Bruguiere, Encyel. method. p. 642. n. 41., Tabl. pl. 325. f. 4. Lamwarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 263. n. 49., Hist. nat. Tom. VII. p- 464. n. 49. | Blainville, Diet. des Science. nat. Tom. X. p. 254. co) testa citrina; fasciis albis, fuscomaculatis. Lamarck. Petiver, Gazoph. t. 27. f. 11. Gualtieri, Testac. t. 20. f. G. Knorr, Vergu..d. Aug;, 2. t. 5..f.25.,3.,.4,18-,f..3.;4. Martini, Conchyliencab. 2. p. 291. t. 58. f. 649 652. Encyclop. method. pl. 325. f. 2. P) testa castanea; fascia alba, fusco - punctata. Lamarck. Encyclop. meth. pl. 325. f. 3. >) fascia alba linea fusca lateribus ramosa per medium divisa. Lamarck. Encyclop. meth. pl. 325. f. 1.

Eine durch Gestalt und Färbung ausgezeichnete und schöne Art. Das Gehäuse ist lang kegelförmig, glatt und glänzend, nicht sehr grofs und zeigt an seiner Basis einige schiefe, erhöhte Längsstreifen. Das Gewinde ist durch die Kante des Oberrandes der letzten Windung geschieden, be- steht aus 11 bis 12 fein quergestreiften, etwas ausgehöhlten Windungen, die zuerst fast in einer Ebene liegen, in der Mitte aber plötzlich aufstei- sen und einen dünnen und spitzigen Wirbel bilden. Die Mündung ist gleichbreit, der Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten, quer abste- hend, die Basis kaum ausgerandet. Die Färbung ist sehr verschieden,

119

constant bleibt nur die schwärzliche Farbe der Basis. Auf weifsem Grunde stehen gewöhnlich zwei schmälere oder breitere, gelbe, rostrothe oder kastanienbraune Binden, von denen die untere zuweilen in Quer- flecken aufgelöst ist. Beide Binden hängen öfters durch die von dem Oberrand herablaufenden braunen Flammen und Zikzakflecken zusammen, die sich auch meistens über die weifsen Stellen fortsetzen, zuweilen bis zur Basis herabreichen, zuweilen dort in kleine Fleckenreihen übergehen. An einzelnen Exemplaren findet sich, wie bei der Spielart y, in dem Weifsen zwischen den braunen Binden, eine ästige Längslinie, wodurch dieses Weifse. gleichsam in zwei Streifen getheilt erscheint. Das Gewinde ist weifs, mit braunen Flammen oder Querflecken. Mündung weils, Mundsaum am Rande bräunlich. Länge bis 2'/2”, Breite 14'/.“ (Taf. 22. Fig. 9 12.) Var. A. el. | Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 6. f. 3. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 40. f. 1301 1303. Conus monile. Hwals. Bruguiere, Enceycl. method. p. 646. n. 45., Tabl. | pl. 35.0.7, | _ Blainville, Diet. des Science, nat. Tom. X. p. 255. Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 264. n. 53., Hist. nat. Tom. VIl. p. 466. n. 53. = Wagner, Forts. d. Conchyliencab. Bd. 12. p. 42. a) testa majore, maculis oblongis irregularibus biseriatim pieta. . Lamarck. | | Eneycl. meth. pl. 395. f. 8. | Wagner, Conchyliencab. 12. t. 221. f. 3061. 3062.

Diese Varietät zeigt im Bau durchaus keine Verschiedenheiten, nur die Farben und bei der Spielart & die bedeutendere Gröfse unterscheiden sie. Die Grundfarbe ist ein zart roth überflogenes Weifs, zuweilen nur mit einigen rothbraunen Fleckenreihen geziert, öfters aber finden sich zwei Binden von citrongelber oder rostrother Farbe, die entweder eben- falls Fleckenreihen oder Linien und Zikzakstreifen von dunklerer Farbe tragen. Letztere ziehen sich auch in die weifse Grundfarbe, wodurch ‘ein vollkommener Uebergang zu der Färbung der Stammform gebildet

120

Die Spielart & ist bedeutend gröfser (3 lang) und zeigt auf gelblich- weilsem Grunde oben ein breiteres, unten ein viel schmäleres röthlich- gelbes Band, ausserdem aber eine Menge regelmäfsig gestellter Bängs- reihen von rothbraunen Punkten und Flecken, zwischen diesen Reihen stehen mehrere aus kleineren Punkten gebildete. Gegen die Mitte des Gehäuses steht eine Reihe gröfserer, unregelmäfsiger, länglicher, eben- falls rothbrauner Flecken, bei manchen Exemplaren findet sich auch noch eine ähnliche zweite Reihe im untern Dritttheil des Gehäuses. (Taf. 1. Fig. 7. 8.) | |

Im indischen Ocean, wenig selten, vorzüglich die Stammferm.

109. Conus Tulipa. Linne. Der Tulpen -Kegel. Taf. 2 Fig. 2, 3 Taf. al. Fig- S. 7

Lister, Conchyl. t. 764. f. 13.

Gualtieri, Test. t. 26. f. G.

Seba, Mus. 3. t. 42. f. 16— 20.

Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t: 11. f. 4 und 5. t. 20. f. 1. 2%.

Adanson, Senegal pl. 6. f. S.

Favanne, Conchyl. pl. 19. f. L. 2.

Martini, Conchyliencab. 2. t. 64. f. 718. 719. t. 65. f. 720. 721.

Linne Gmelin, p. 3395. n. 64.

Bruguiere, Encyclop. method. p. 625. n. 21., Tabl. pl. 322. f. 11.

Lamarek, Annal. du Mus. Vel. XV. p. 35. n. 23., Hist. nat. Tom. VIl.

p. 454. n. 23. | Gehäuse mäfsig grofs, dünn und leicht, mit glatter, glänzender Ober-

fläche, auf welcher einige Anwuchsfurchen, unten plötzlich eingezogen, cylindrisch kegelförmig, Basalende sehr schief vertieft gestreift. Das Ge- winde bildet einen kurzen, zugespitzten Kegel und besteht aus 7 bis 8 ausgekehlten, kaum quergestreiften und mit höckerartigen Erhöhungen des Randes versehenen Windungen, welche durch eine etwas breite und wenig tiefe Naht getrennt sind. Mündung weit, vorzüglich unten sehr erweitert, Basis gerade abgeschnitten ohne Ausrandung, Mundsaum scharf,

oben schief abstehend und nur etwas ausgerandet. Die Farbe ist ein

121

Gemisch von weifs, blau, roth und braun, so, dafs auf den verschiede- nen Exemplaren gewöhnlich eine Farbe besonders vorherrschend ist. Das ganze Gehäuse umziehen aber zahlreiche gleichlaufende, weils und braun gegliederte Fäden. Etwas unter der Mitte ist eine undeutliche helle Binde, auf der diese gegliederten Fäden am reinsten und deutlichsten vorkom- men. Das Gewinde ist weifslich und rosenroth, mit rostgelben Flecken, der Wirbel einfärbig roth, Mündung weifslich violett, Basis und eine | gegen den Mundsaum laufende Binde weifs. Länge 2 4, Breite 14.

Ziemlich weit verbreitet, in den asiatischen, afrikanischen und ame- rikanischen Meeren. Nicht selten.

110. Conus moluccensis. Chemnitz. Die molukkische Kegelschnecke. Taf. 23. Fig. 4. 5. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 63. t. 183. f. 1780. 1781.

Gehäuse ziemlich klein, dick und schwer, kegelförmig, die Oberfläche gekrönt, mit vertieften Längsstreifen, in denen unzählige, dem blofsen Auge kaum merkliche Punkte stehen. An der Basis werden die Quer- streifen zu wirklichen Furchen. Das Gewinde tritt breit kegelförmig her- vor und endigt in einen spitzigen Wirbel. Die 7 mit Höckern besetzten Windungen sind kaum abgesetzt und mit concentrischen Streifen umzo- gen. Mündung etwas weit, Basis ausgerandet, Mundsaum oben ausge- schnitten, quer abstehend. Der Grund ist weifs und wird von vielen dun- kelröthlichen, kleinern oder gröfseren Flecken umzogen. Gewinde weils- lich, zwischen den Höckern stehen ebenfalls rothe Flecken. Mündung weils. Länge 19, Breite 10%, |

Nach Chemnitz an den molukkischen Inseln.

111. Conus striatus. Linne. Die gestreifte Kegelschnecke. | ie Taf. 23. Fig.6—8 | Lister, Conchyl. t. 760. f. 6. Rumph, Mus. t. 31. f. F, 16

122

Petiver, Amboin. t. 15. f. 4.

Gualtieri, Test. t. 26. f. D.

D’Argenville, Conchyl. pl. 13. f. C.

Favanne, Conch. p. 19. f. N.

Seba, Mus. 3. t. 42. f. 5—11.

Knorr, Vergn. d. Au. 1... 18. 1.,3.1 1. f 5 t 21 £ 1.

Adanson, Senegal. pl. 6. f. 2 |

Martini, Conchyliencab. 2. p. 551. t. 64. f. 714. 715.

Linne, Syst. nat. p. 1117. n. 318, |

Linne Gmelin, p. 3393. n. 58. |

Bruguiere, Ehnycl. meth. p. 725. n. 120., Tabl. pl. 340. f£. 1.

Lamarck, Annal. du Mus. Vol. AV. p- 196. n. 142., Hist. nat. Tom. VII. p- 506. n. 142.

Gehäuse ziemlich grofs, dünn und leicht, glänzend, walzenförmig, gegen die Basis wenig verschmälert. Die Oberfläche ist mit vielen, dicht neben einander liegenden erhöhten Längsstreifen versehen, die gegen die Basis stärker und breiter werden; häufig werden sie auch von meh- reren Anwuchsfurchen durchkreuzt. Das Gewinde wird durch eine scharfe Kante begränzt, bildet einen ‚kurzen, stumpfen Wirbel und besteht aus 9 bis 10 tief ausgekehlten, fein quergestreiften, mit einigen feinen con- centrischen Streifen umzogenen Windungen. Die Mündung ist ziemlich weit, vorzüglich unten, die Basis breit, ziemlich ausgerandet, der Mund- saum oben sehr tief ausgeschnitten. Farbe weifslichrosenroth oder bläu- lichroth mit braunrothen oder braunen unregelmälsigen Flecken, über die die erhöhten Längsstreifen als dunklere Linien weglaufen. Basis weifs- lich. Das Gewinde ist weifs, mit brandgelben, dunkler gestreiften und braun eingefafsten Flecken. Wirbel rosenroth. Mündung weifs, Rand des Mundsaums röthlichbraun. Länge 3”, Breite 1”. (Taf. 23. Fig. 7. 8.)

Var. A. | |

Encyclop. meth. pl. 340. f. 2. Martini, Conchyliencab. 2 t. 64. f 616. Lamarck, a. a. O. var. b.

Schwarz, mit weißslich rosenrothen und bläulichen Flecken. (Taf. 23. Fig. 6.) Ve

123 Var, B.

Lamarck, a.a. O. var. c. Weifslich fleischfarben, mit rothbraunen, blau überlaufenen Flecken. Var. C.

Knorr, Vergn. d. Aug. 3. 1.22. f. 4. Encyclop. meth. pl. 340. f. 3. Lamarck, a. a. O, var. d.

Weifs, mit sehr feinen, unregelmäfsigen, zertheilten rothbraunen Flecken. |

An den afrikanischen Küsten, an Madagascar, im indischen Ocean ziemlich gemein.

112. Conus Nisus, Chemnitz. Der Sr Saal Taf. 23. Fig. 9. 10.

| Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 64. t. 183. Fig. 1784. 1785.

Gehäuse länglich kegelförmig, dünn, vertieft längsstreiig am untern Theil der letzten Windung. Gewinde ziemlich hervorragend, mit spitzigen Wirbel, besteht aus 7 glatten, nicht abgesetzten Windungen. Mündung fast gleichbreit, Mundsaum oben ausgeschnitten. Die Grundfarbe ist aschfar- big, mit weifsen Wolken und braunen Flecken und Punkten, die in Form von Bändern beisammen stehen. Das Gewinde ist weifslich, dunkelbraun gefleckt. Mündung braun. Länge 15, Breite 7”.

Nach Chemnitz in den ostindischen Gewässern.

113. Conus mediterraneus. Hwafs, Der mittelmeerische | Kegel, e Taf. 24. Fig 2—9 Seba, Mus. 3.1. 47. £ 97. | Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 578. 579. , t. 55. f. 611. 613. Conus rusticus. Gmelin p. 3383. n. 18. -— mediterraneus, Hwafs. Bruguiere, Encyclop. method. p- 701. n. 91., Tabl. pl. 330. f. 4. _ 2 Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 283. n. 113., Hist. nat. Tom. VIL p. 494, n. 113.

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Conus mediterraneus. Blainville, Dietion. des Scienc. nat. Tom. X. p. 259. —_ Wagner, Forts. d. Conchyliencab. 12. p. 45. t. 221.

f. 3064. —_ Payraudeau, Catalogue des Mollusques de Corse.

.p- 171. n. 346. _ Philippi, Enumeratio molluscorum Siciliae. p. 238. | t. 12. f. 17. 19. 99. | Wahrscheinlich ist diese Kegelschnecke die einzige in unseren Meeren vorkommende Art, obgleich schon früher und neuerlich mehrere Arten unterschieden wurden, die aber bei Vergleichung zahlreicher Exemplare so wenig Bestimmtes und Sicheres zeigen, dafs man sie nur als Varie- täten unserer, freilich sowohl der Gestalt als der Farbe nach, so viel- fach abändernder Art annehmen kann. Nur die Vergleichung sehr vieler Exemplare gewährt hier Sicherheit, man findet dann bald, dafs alle Formen allmählig in einander übergehen, und dafs die Farben doch manches Bleibende darbieten. Philippi zog zuerst den Conus Francis- canus hieher, nach meinen an den Küsten Sardiniens angestellten Unter- suchungen und Vergleichung der dort gesammelten Gehäuse kann ich un- bedenklich die neuen Arten Brocchi’s ebenfalls mit mediterraneus ver- einigen, wie Philippi schon fragweise gethan hat. | Bei dem eigentlichen C. mediterraneus ist das Gehäuse breit kegel- förmig, glatt, an der Basis schief längsgestreift, mit mehreren Anwuchs- furchen versehen und ziemlich dick und stark, aber wenig glänzend. Das Gewinde ist ziemlich erhöht, bei manchen in einen spitzigen Wirbel aus- gezogen, bei andern mehr platt, bei noch andern gewölbt und abgesetzt. Die 8 bis 9 Windungen sind meist fein querstreifig, an der Naht stellen- weise eingedrückt, wodurch diese selbst ungleich wird. Die Mündung ist schmal, fast gleichbreit, der Mundsaum scharf, fast schneidend, oben ausgeschnitten und schief abstehend. Die Grundfarbe ist graubläulich, oft in Olivengrün oder Rothbraun übergehend, mit braunen Wolken und Flecken. Ueber die ganze Oberfläche ziehen sich weifs und braun ge- gliederte Fäden. Am Rand der letzten Windung, so wie unter der Mitte zeigte sich ein weilsliches Band.

Conus erschienen, sind, von PR und. Einzel - vun: nic ih zu reden wird. mir von der Verlagshandlung der ehrenvolle Auftrag, die von Dr. Küster a

n i i Karr x f rg 57 { Kirn x } - : 4 IRRLAN.

begonnene Monographie zu beendigen. Rn Bor A u a Re a Ein sehr ‚grosses Material, das mir aus den Sammlungen der Herren Geh. es Rath Dr. Lischke, Lrekberbr von Maltzan, Jickeli u. A. bereitwillig zur a

Ergänzung des Meirigen zur Verfügung gestellt worden, setzt. mich in den ‚Stand, n

dies schwierige Werk in Angriff nehmen und "halten die Kräfte aus eine . N \ vollständige Monographie des bevorzuglesien Geschlechtes der Meeresschnecken “u. Ende führen zu kömen. a ee in ee

Zunächst wird es meine Aufgabe sein, den Rest der deutungsfähigen Figuren der alten Ausgabe zur Darstellung. zu bringen, dann eine Anzahl von Berichligungen und Zusätze des Dr. ster schen Textes folgen zu lassen. Damit wit rd diese n Lieferung auszufüllen sein. Die späteren Lieferungen bringen dann alles: was bei I Küster fehlt, wohl nahe an 250 Species. en en

Grouznaehiim April 1873. od il ; | ia

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nen Bee u ; ea in Taf. 24. Fig. 10. 11. Tal. 25. Fig. 1.2. u = “. Testa oblongo-turbinata, coronata, fusco-virescente albo- maculata, filis transversis nigris; a... spira planissima, truncata; apertura basi fusca (Lamarck), MN f sa... Long. 69 Mm. lata 32 Mm. Long. apert. 57 Mm. | wi den Conus fuscatus, Born. Test. mus. Caes. p. 147, Martini Conch. Cab. II t. 62. ir I fig. 692. 693. Hwass-Brugiere Diet. Nr. 11. Var. c. Encycl. meth. 1. 319, en Ki. Ä f 7. Lamarck Ann. du Mus. XV, ‚PB. ‚Nr..8. Dillwyn Cat. L. p. 356 NE Ä excl. Vär. Lamarck hist. nat. vll. p. 446. Wood Ind. test. t. 14. f. 6. LT G. B. Sowerby jr. Conch. Ill. fig. 130. Reeve Gonch. Syst. 1,00. 274, % en ee int de 120. .19r. (dem onen, Lak. 33. f. 184. Deshayes-Lamarck 2 N ‘ed. XI. p. 13. 'Chenu Man. 1. fig. 1518. a Thes. Conch. t. 1.1.3. 5 : : ee Conus imperialis Var.-P. Me Syst. nat. ecl. RR . ie, Var. B. Spira convexa, | en "Conus fuscatus Var. ß. Hwass- Bruguiere, Encyel, meih. \ 319. 6 1. a Var. C. Spira convexa, flammulis longitudinalibus picta. ...® Conus fuscatus Var. G. B. Sowerby, Coneh. u. fig. 131. : : Ä ‚Schale länglich-kegelförmig, gekrönt, glatt, nur an der Basis. gefurcht, srün- = 0 lichbraun oder olivenfarbig mil ‚schwarzen oder. dunkelbraunen, meistens nicht ge- 2 nn nn... gliederten Schnüren umzogen und mit weissen, unregelmässigen Placken gezeichnet. 0... 8pira abgestutzt, fast eben, nur der Wirbel steht hervor und bildet eine stumpfe B Bi 0... Spitze. Sie besteht aus sehr zahlreichen eng aneinander schliessenden Umgängen, nn die wenig ausgehöhlt: und mit Höckern besetzt oder stalt deren durch eine undulirte nn I Naht umzogen, sowie weiss gefleckt gezeichnet sind. Die Kante ist scharf, auf sah sind die Höcker am grössten und scharf ausgeprägl. Mündung ziemlich eng, e E. | er . oben ni unten weiter als in der Mitte, sie ist innen weiss mit bläulichem Grund. 00 Mundrand scharf, mit ziemlich vertiefter Bucht von der Spira abtretend, in der a Mitte etwas umgebogen, braun gesäumt. Serie. 4 Ä ee ; Bei der Var. B. ist bei ähnlicher Färbung der Spira convex. \ En a Bei der Var. C. ist die Spira convex oder auch plait, die Färbung ist durch .

ee die Westküste von Südafrika. in I Die Var. B. von Mauritius. a we a EN

Ich habe diese. ‚Art, die von meinem V rgä inger a Beschreibung De | nn

war, als solche behandelt, obgleich ich sie nur für eine Varietä it des C. imperilis

f

ansehe. Me N, u, ee a ae

'binde

435: Gonus.testwdinarius Martinb..n 3u,.,058 © Taf. 25. Fig. 3.4. Taf. 28. Fig. 112, |

' "Testaturbinata, alba, fusco et pallide caesio- -nebulata, 'maculis fulvis aut fuscis per fascias | h knersie: spira obtusiuscula (Lamarck). | | De. Long. 62 Mm. lata 34 Mm. Long. apert. 55 Mm. u | El, Seba Mus. I. ı. 44. f. 13. Knorr Vergn. de Aug. SS RR PAAR 4. Fayanne Conch. ei 1. 16.1.6. | | | En Conus testudinarius Martini. Conch. Cab. I. p. 250. t. 55. £. 605. Schrore- ter Einl. I. p. 64. Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 83. Encyel. meth. . 35. f. 6. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 280. Nr. 3 idem hist. nat. VL p. 490. Dillwyn Cat. 1. p. 396. Wood Ind. test. t. 15. £ 3. Reve Conch.’Ie, t. 39. 1. 214. Deshayes- -Lamarck 2 ed. % p. 78. Kiener Gg.3. 200 viv. t. 5%. £ 1.1. b. ce. Sowerby Thes. Conch. t. 18. f. 348. 30. a ee _ aspersus Sowerby, Conch. Ic. f. 16. iu . Da Var. B. testa aurantia, albo variegata (Taf. 25. Fig. 4). ee Regenfuss Conch. 1. t. 3. f. 37. ı. 11. f. 54. Martini Coke Cab. II. t. 55. nt on | 5.5 608., Enecycl. meth. t. 395.1, 5.

Var, €. aih saslanda ai ihnen (Taf. 28. Fig. 1). Kiener Coq. viv. t. 5261.00 RT Thes. f. 15. Fig. 349. |

Schale kegelförmig, A: breitschulterig, glatt oder schwach gestreift, an der Basis stärker. Färbung sehr wechselnd. Die meisten Exemplare haben eine weissliche Grundfarbe, die aber wenig sichtbar, sondern bedeckt, überwaschen und

*) Es ist hier zu erklären, dass ich der Bezeichnungsweise Dr. Küsters (s. Ss. 9) nicht folgen werde. Man hat in neuerer Zeit allgemein die Bezeichnung, quer mit spiral gleichbe- deutend angenommen, dem entsprechend sind also Querstreifen solche, die mit der Spirale der Schale (Naht bei Küster) parallel und Längsstreifen solche, die die ie durchschneiden, also

parallel der indung, sind. TE | u, H,O, VW,

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gewolkt ist, mit gelb und fahl rauchgrau. "Gegliederte "Spirallinien" dieser re ‚gewöhnlich etwas dunkler, laufen über die Schale hinweg. ‚und ‚grössere Flecken- parthieen sind zu Zonen geordnet, zwischen denen die Grundfarbe in einzelnen blau angelaufenen Flecken oder mehr oder: weniger regelmässigen Binden hindurch leuchtet. Spira wenig erhoben und stumpflich, besteht aus 11 bis 12 ein wenig gewölbten und mit 4 oder 5 deutlichen Spiralstreifen umlaufenen Umgängen, die durch eine sehr deutliche, etwas undulirte Naht getrennt sind; mit den Farben der Schale gefleckt. Apex braun oder fleischfarben, einfarbig. Kante abgerundet.

vn Mündung ziemlich weit, innen weiss mit mehr oder weniger stark violettem

a os $Saum. Mundrand scharf, oben schwach gebuchtet.

Die Varietät B. ist glatt (wohl Folge der Kun weiss mit orangegelben

Zonen, ohne Binde.

Die Varietät C. hat kastanienbraune Zonen mit ungegliederten dunklern Streifen und deutlichen Binden. Das weisse der Binden (Grundfarbe) ist sehr verschieden- arlig braun betupft und bestrichen und stellt sich als aus weissen braun gerandeten vielgestaltigen Flecken zusammengesetzt, dar.

Vorkommen im tropischen Theil des atlantischen Ocean an der Westküste von Africa und der Ostküste von Süd- und Central-America. (Aus meiner Sammlung).

116. Conus verrucosus Hwass-Bruguiere. Tab. 25. Fig. 5. 6. Be

Testa turbinata, sulcata, granulata, albida vel Havida, Iulvo- Sandoala; spira acuminala, granosa (Lamarck). | | Long. 25 Mm. lata 15 Mm. ' kons, aperi. 22 Mm. Favanne Conch. t. 18. f. 11. Martini Conch, Cab 55. f. 612 c. Conus verrucosus Bruguiere Dict. Nr. 100. Encyel. meih. t. 833. L 4. La- marck Ann. du Mus. XV. p. 285. Nr. 120. Dillwyn Cat. I. p. 410. Lamarck hist. nat. VII. p. 498. Wood. Ind. test. t. 15, f. 105. Reeve C.J. t. 37. f, 210. Kiener Cog. viv. t. 66. f. 6. 6a. Sowerby Conch. t. 6. 125. 127. = var. B. alba non variegala.

Lister Conch. t. 756. 129% Martini Conch. Cab. 55. f. 612 d. Sowerby Thes. t. 5. t. 126.

Schale conisch, mit 12 bis 15 erhöhten Streifen umzogen, die ziemlich ent-

129

fernt stehend "und mit knopfförmigen Erhöhungen geziert sind; in der Nähe der Kante sind sie mehr genähert. Grundfarbe weiss oder rölhlichweiss, zwischen den Intervallen der Knöpfchen mehr oder weniger dunkel braunroth gezeichnet, oft dies nur sehr zerstreut und dann mit grössern Tupfen, die an der Basis fast zu einer Binde zusammenfliessen, oft ist wie bei Var. B. die Schale ganz weiss, ohne Spur von Tupfen. Die Spira ist sehr erhaben und spitz, sie besteht aus 10 dachförmigen Umgängen, deren Oberfläche mit*dünnen Streifen spiral umzogen und die unten scharf gekielt sind. Nur bei alten Exemplaren tragen die Kiele der zwei untersten feine Knöpfchen, bei jüngern sind sie gänzlich glatt und selbst die Kante des letzten Umgangs ist bei ihnen davon frei. Mündung ziemlich eng, unten sehr wenig weiter. Mundrand oben sehr unbedentend ausgebuchlet, sonst scharf.

Vaterland das atlantische Meer an den Küsten von Senegal und Guinea, ich habe ihn auch von Guateloup.

Die Martini’schen Figuren, die hier reproduzirt sind, genügen ziemlich, um mit Hülfe der Beschreibung erkannt werden zu können. Eine Erneuerung scheint nicht nöthig zu sein. |

117. Conus jaspideus Gmelin. Tab. 25. Fig. T. Testa turbinata, flavescente, variegata, lineis transversis albo fuscoque articulato-punctata fauce violacea, spira acuminata (Lamarck). | Martini Conchylien Cab. I. t. 55. f. 612 (Jaspistute). Conus and Gmelin-Linne ed. XL. p. 3387. Schroeter Einl. I. p. 64 Dillwyn Cat, p. 411. Wood Ind. test. t. 15. f. 108. Deshayes- | Lamarck 2 ed. XI. p. 90 (Nota) non Kiener. pusio Brugniere Dict. Nr. 103. Encyel. meth. t. 334. f. 4 Lamarck Ann, du Mus. XV. p. 286. Nr. 124. idem Hist. nat. VII. p. 499. Ed. Deshayes p. 90. non Sowerby. jaspideus Var. B. alba, pallide rulo nebulosa. Favanne Cönch,. 1. 18. f. 1.1.12.

Schale klein, kegelförmig, unten gefurcht, gelblich gefleckt, mit spiralen weiss und gelb gegliederten Punktreihen, unter der Mitte eine dunklere Binde. Spira hoch und kegelförmig, ziemlich spitz und etwa 9 dachförmigen Umgängen, die geplackt sind, bestehend. Kante scharf. Mündung eng.