ESRERTÄRTTLRIENT r / | Library % N IR > IN Re © = yo 10Na N NE 7 vision oO Dect = 7, UN NE 5 ZaKERRRARDEL wi LIAM ei DALL SECTION. IRBRARY - DIviIs! ION or NOLLUSKS N ; RL I d j 4 in # ht N hal In Verbindung mit Tai Bam VNA \ D \ DrDr. Philippi, Pfeiffer, Römer, Dunker, Kobelt, I. ©, Weinkauf, S. Clessin, Brot und von Martens | u neu herausgegeben und vervollständigt En Ne Dan N en | en 0.0. Vierten Bandes zweite Abtheilung. | 7 1 j N | Nürnberg, 18%5. ee u | N Verlag von Bawer & Baspe ae | Kr N IN i (Emil Küster.) ; ji | | . . s der Coneae oder Conidae. I. Conus Linne angefangen von Dr. Küster, durchgesehen, ergänzt und vollendet von H. ©. Weinkauff in Oreuznach. Nürnberg, 15%. Verlag ron Bauer & Raspe, (Emil Küster.) ur A MOLLUSCA GASTEROPODA. GONEA. Kegelschnecken. ee —— H EN Achte Familie. Conea Menke. Kegelschnecken. Giehäuse eingerollt, verkehrt kegelförmig, mit kurz ausgezogenem oder ganz flachem Gewinde. Mündung lang, fast gerade, eng, ohne Ein- schnitte, Falten oder Zähne; Basis quer abgeschnitten. Conus Linne. Kegelschnecke. Cylinder, Rollus, Hermes, Rhombus und Conus, Montfort; Conus und Utriculus , Schumacher. Gehäuse tutenförmig eingerollt, einen Kegel bildend, dessen Grund- fläche von dem Gewinde gebildet wird. Das Gewinde ist meist flach, bei manchen Arten in eine kurze Spitze ausgezogen, nur bei wenigen ist es länger und bildet gleichsam einen zweiten, stumpfen Kegel. Der Umfang der Windungen ist bei mehreren Arten höckrig (gekröntes Ge- winde), bei den andern ist er glatt. Die Mündung ist lang, gerade, ziemlich 'eng, fast durchaus gleich breit, ohne Falten, Zähne, oder an- dere Einschnitte, die Basis quer abgeschnitten. Im frischen Zustand sind die Kegelschnecken mit einem rauhen, einfärbig dunklen Ueberzug bedeckt, nach dessen Hinwegnahme erst die Substanz des Gehäuses zum Vorschein kommt. Die Oberfläche ist meist glatt, fein reihenweise vertieft punktirt, zuweilen körnig, immer aber fin- 19 4 den sich an der Basis mehr oder weniger deutliche schiefe Längsfurchen. Die Färbung ist sehr manniegfaltis, fast immer dunklere Flecken und Punkte auf hellem Grunde. Nur wenige sind einfärbig. Die Thiere der Kegelschnecken sind schmal, läsglich, mit langer, über den Kopf vorstehender, Athemröhre,- Rüssel vorragend, kürzer als die zugespitzten Tentakeln, welche an der Seite die Augen tragen. Fufs breit, vorn quer abgeschnitten, auf dem abgerundeten Hinterende ein kleiner säbelförmiger Deckel von horniger Consistenz. Unter den einschaligen Seeconchylien ist die Gattung der Kegel- schnecken die reichste an Arten. Lamarck zählt im Jahr 1822 schon 181 lebende Arten. Die zahlreichen Entdeckungen der neueren Zeit er- streckten sich auch auf diese Gattung und. man kann mit Sicherheit die Zahl der Jetzt bekannten Arten zu 250 annehmen. n Es giebt wenige Conchyliengattungen, bei denen es so schwer hält, die Arten zu bestimmen, da die äussere Form keine grofsen Verschie- denheiten darbietet und die Farbe nichts beständiges ist. Selbst in einer und derselben Art erscheinen grolse Abweichungen, nicht nur hinsicht- lich der Farbe, sondern auch hinsichtlich der Beschaffenheit des Wirbels und der Glätte des Gehäuses, denn von derselben Art finden sich Exem- plare mit flachem und andere mit erhabenem Wirbel; eben so haben die einen eine glatte, die andern ein gekörntes Gehäuse. Weil die Bestimmung der Arten so schwierig und oft so willkühr- lich ist; so haben manche Naturforscher die vielen Arten von Kegel- schnecken ;als blofse Varietäten von einigen wenigen Arten betrachtet. Da von den meisten Kegelschnecken das Thier noch ganz unbekannt ist, so wird diese Bestimmung um: so schwieriger, und wir müssen uns vor der Hand blos an die Schale halten und diejenigen als eigenthüm- liche Arten aufstellen, welche mehrere auffallende Merkmale darbieten. Da ein einzelnes Kennzeichen leicht ändert, so müssen bei der Aufstel- lung von Arten immer mehrere Merkmale zusammengenommen werden. Die Farben sind, wie schon gesagt, bei den Kegelschnecken den meisten Aenderungen teen theils ändert sich dieFarbe des Grun- > des; theils sind die Flecken und Zeichnungen anders gestaltet. Stimmen aber solche Individuen, die in der Beschaffenheit der Farbe differiren, in den übrigen Merkmalen überein, so müssen sie als eigne Art zusam- mengefafst, und ihre Farbenabweichungen als Varietäten aufgeführt wer- den. Solche Farben-Varietäten sind auch gewöhnlich nach dem Wohnort verschieden. Der Conus Cedonulli kann zu. dem. Gesagten ein Beleg werden. Man findet von ihm neun Haupt-Varietäten, die durch die Fär- bung des Grundes und die Vertheilung und Gestaltuug der Flecken von einander verschieden sind, und von welchen man niemals zwei oder mehrere an denselben Wohnorten findet. | Nur ein Merkmal, auf das gerade Linne kein Gewicht legte, bleibt constant, und dies besteht darin, ob der Wirbel gekrönt, oder elatt ist. Linne sagt, dafs zwischen den gekrönten und ungekrönten Kegeln keine wesentliche Verschiedenheit statt findet. Defshalb hat er auch zu seinen Conus stercus muscarum den Conus arenatus Hwafs gerechnet, obschon jener Kegel eine eylindrische Schale mit concaver Wirbelwindung hat, dieser aber oval konisch und gekrönt ist. Schon Born und Schröter “indessen unterscheiden die gekrönten und ungekrönten Kegel, und diese Beschaffenheit der Wirbelwindungen giebt jetzt den Haupteintheilungs- grund der Gattung ab: Die einzige Abweichung, die man hier trifft, besteht darin, dafs die Höcker der Windungen zuweilen kleiner und weiter auseinanderstehend sind; jedesmal aber bleiben sie sichtbar. | Bei einer Bestimmung von Arten wird man also zuerst darauf sehen müssen, ob die Windungen gekrönt, oder glatt sind und danach zwei Hauptabtheilungen von Kegeln bilden. Hat man diese Sonderung vor- genommen, so wird man zusehen, wie die äussere Gestalt geformt ist, ob die Oberfläche gefurcht, mit Reifen umlegt, oder glatt ist, ob die Windungen des Wirbels ausgekehlt, concav oder convex ‚sind, ob die Mündung schmal, oder klaffend ist, und wie die Farben beschaffen und vertheilt sind. Stimmen Kegel in den angeführten Merkmalen überein, 30 bilden sie eine Art, weichen sie in einem einzigen Kennzeichen ab, so giebt es eine Varietät. Dies sind die Grundsätze, die Hwafs, Bru- 6 giere und Lamarck mit Recht bei Bestimmung der Art geleitet haben. Nur haben diese Conchyliologen noch immer auf die Farbe zu viel Ge- wicht gelegt und dadurch unnöthiger Weise die Zahl der Arten vermehrt, so ist z. B. der Conus monile dieser Autoren weiter nichts, als eine Farben-Varietät des Conus generalis Linne und Conus mustelinus eine Abänderung des Conus capitaneus Linne. Man wird indefs gar leicht: durch die schönen Farben, die sich gewöhnlich an den Kegelschnecken finden, bestochen, mehr Rücksicht auf sie zu nehmen, als sie ver- dienen. Die genauere Auseinandersetzung der Arten verdanken wir dem dä- nischen Justizrath Hwafs, der zu seiner Zeit die reichhaltigste Samm- lung von Kegelschnecken in ihren Arten und Hauptabänderungen besafs. Da eine grofse Anzahl von Kegelschnecken in hohen Preifse steht, so wird man nicht leicht Gelegenheit habeu, diese Gattung so vollständig, beisammen zu treffen, als dies in jener Sammlung der Fall war. Hwals charakterisirte die Arten mit den hauptsächlichsten Varietäten, und über- gab diese treffliche Arbeit an Brugiere, der in der Encyclopedie metho- dique zu den von Hwafs bestimmten Arten und Varietäten eine ausführ- liche und genaue Beschreibung lieferte. Lamarck legte diese höchst schätzbare Beschreibung der Kegelschnecken in seinem Werke ebenfalls zu Grunde, fügte einige Veränderungen und Verbesserungen hinzu, und charakterisirte noch die ihm seit dieser Zeit bekannt gewordenen Arten: Ein grofses Verdienst erwarb sich Lamarck dadurch, dafs er die in der Encyclopedie abgebildeten Arten bestimmte. Hwafs liefs nämlich mit grofser Sorgfalt von sehr geschickten Künstlern die Exemplare abbilden, nach welchen er die Arten und Varietäten bestimmt hatte. Da Brugiere diese Abbildungen nicht eitiren konnte, indem sie erst nach seinem Tode in der Encyclopedie, ohne die Arten zu benennen, bekannt gemacht wurden, so mufste es natürlich sehr schwer halten, besonders die neuen oder sehr seltenen Arten, von welchen man nicht leicht Originale an- treffen wird, und eben so die Varietäten in diesen Kupfern. aufzufinden. Lamarck hat daher das Studium dieser Gattung dadurch sehr erleichtert, 7 dafs er in seinem angeführten Werke und früher schon in’den Annales du Museum diese Abbildungen citirte und bestimmte. Auffallend scheint es, dafs, obschon die Kegelschnecken in der jetzi- gen Welt so viele Arten aufzuweisen haben, man aus der Vorwelt so wenige Arten erst aufgefunden hat, denn Lamarck führt nur 9 fossile an. Das Auffallende wird sich aber mindern, wenn man bedenkt, dafs die Kegelschnecken in der äussern Form, auf die allein bei fossilen Conchylien Rücksicht genommen werden kann, so wenig Abweichungen darbieten, und viele unserer Arten nur nach der Farbe und Zeichnung bestimmt sind. Was die geographische Verbreitung der lebenden Arten anbelangt, so sind diese meistens nur in den Meeren der wärmeren Zonen anzu- treffen. Vorzüglich haben Ostindien und Südamerika eine Menge Arten, nur wenige und weniger bunt gefärbte finden sich im mittelländischen Meer, in den nördlichen Meeren gar keine. Die Kegelschnecken bilden eine so natürliche Gattung, dafs sie von allen Naturforschern vereinigt blieben. Nur Montfort, der am Zersplit- tern seine Freude hatte, bildete aus ihnen folgende 5 Gattungen: 1) Cy- linder z. B. Conus textile, 2) Rollus z. B. Conus geographus, 3) Her- mes, zZ. B. Conus nussatella, 4) Rhombus z. B. Conus imperialis und 5) Eonus z.B. Conus generalis. Natürlich hat Niemand diese Gattungen angenommen, eben so wenig die Sonderung Schumacher’s in Conus und Utriculus. 1. Conus Pier? Linne. Der Hermelinkegel. Taf. 1. Fig. 1. 2. Taf. 9. Fig. 6. Taf. 13. Fig. 8. 9. 10. Taf. 14. Fig. 13. 14. Conus capitaneus Linne Gmelin p. 3376. Nr. 6. Lister Conchyl. t. 780. £. 27. Bonanni Recreat. 3: f. 361. Rumph Museum t.33: EX. Petiv. Gazoph. t. 28. f.4., Amboin. t. 9. f. 1. Gualter. Testac. t. 22. f. M. D’Argenville Conchyl. pl.12, f. K. 8 Seba Museum 3, 1.42. f. 27. 3. a Knorr Vergn. d. Augen 1. t. 15. £.3. 5., t.16. f.2. Martini Conchyl. - Cab. 2. t. 59. f. 660 — 662. | | Brugiere Encyclopedie method. vers I. p. 652. n.52. — Tableau pl. 327. f. 2. Lamarck Annales du Museum vol. XV. n. 61., Hist. nat. Tom. VII. p. 469. n.61. Diction. des Science. natur. Tom. X. p. 255. | Gehäuse zugespitzt kegelförmig, Wirbel stumpf und wenig erhaben, weifs mit gelbrothen Querflecken, letzte Windung rost- oder olivengelb, mit zwei weilsen Längsbinden und vielen Reihen schwärzlicher Flecken. Die eine Binde nimmt den obern Rand der letzten Windung ein und ist durch die als Flammen und Striche darüber fortgesetzten Wirbelflecken unterbrochen, die zweite ist etwas unter der Mitte und hat beiderseits unregelmäfsig stehende rothbraune Flecken als Einfassung. Der übrige Theil ist rost- oder olivengelb und mit Längsreihen von rothbraunen oder schwärzlichen Fleckchen besetzt, welche letztere zuweilen mit un- deutlichen weifsen abwechseln. Die Basis ist dunkler, mit Reihen ein- gestochener Punkte, dazwischen erhöhte Linien. Mündung weifs, an der Basis bläulich. Länge bis 31%”, Breite 2”. or 13. F. S. 9. 10.) Wohnort der asiatische Ocean. _ Hauptvarietäten sind: A. Gehäuse braungelb, nicht punktirt, mit drei weifsen mit braunen Fleckenreihen eingefafsten Binden; die ersten beiden wie oben, die dritte an der Basis. Bonamni Reer. 3. f. 139. Seba Museum 3. t. 42. f. 29. Encyclop. :method. Tabl. pl. 327. f. 1. Lamarck a. a. O. p.470. Var. B. Gehäuse grünlich-braun, mit zwei weifslichen Binden, die ganze untere Hälfte der letzten Windung, so wie die Mittelbinde mit zahlrei- chen weifsen Punkten wie beschneit oder bespritzt. Basis und Innen- wände bläulich. (Taf. 14. F. 13. 14.) Bei Ceylon. Chemnitz Conchyl.- Cab. 11. t: 182, £- 1764. 1765. Lamarck a. a. O. 9 Var. C. Gehäuse sehr klein, ohne die braunen Längsflammen und 'Fleckenreihen, grünlich oder röthlich braun, mit weilser, ze ai tleckter Mittelbinde. Lamarck a. a. O. Var. D. Gehäuse grofs, glatt, ohne die punktirten Querlinien, schön orangegelb mit zwei weifsen Binden, die obere mit einer Reihe dunkel- brauner Flecken, die zweite durch Fleckenreihen eingefafst. Die Linien an der Basis fehlen zuweilen. Mündung weifs, Lippe gegen die Basis violett (Taf. 1. F.1. 2.) I | Seba Museum 3. t. 42. f. 31. Knorr Vergn. d. Augen 2. 1.6. f. 3. Favanne Conch. pl. 15. f. A. 2 Conus mustelinus Hwalfs, Kragütte Eneyel. method. Vers 1. p- 654. n. 53., Tabl. pl. 327. £. 6. Lamarck Annal. du Museum, vol. XV. p.266. n.64., Hist. natur. Tom. VII. p. 471. n.64. Wagner Fortsetz. d. Conchyl.-Cab. 12, T. 221. f. 3059. 3060. Var. E. Kleiner als Vorige, blafs grün, mit 2 weifsen Binden, deren jede von zwei Reihen schwarzbrauner Flecken eingefafst ist. Wirbel weils und schwarzbraun gefleckt und geflammt. (Taf. 9. F. 6.) Chemnitz Conchyl,- Cabin. 10. t.108. £.1280. 2, Conus verulosus Hwafs. Der Reifen - Kegel. Taf. 1. Fig. 3. Favanne Conchyl. pl. 15. f. G. 3. Brugiere Encyclop. method. vers.I. p. 719. n.115., Tabl. pl. 341. £. 7. Lamarck Hist. nat. Tom.Vll. p. 508. n. 146., Ann. d. Mus. Vol. XV. p.427. n. 145. / Wagner Fortsetz. d. Conchyl.-Cab. 12. p. 47. Tab. 221. f. 3066. Gehäuse schmal kegelförmig, sehr dünn, seiner ganzen Quere nach mit Längsreifen X) umwunden, die nicht, wie bei Conus granulatus, ge- .*) Ich verstehe unter längslaufen d, Streifen, Binden etc, die mit der Nacht paralell laufen, unter querlaufend dagegen paralell mit dem Mundsaum laufende Striche, Bin- den, Flecken u. dgl. 2 v 10 streift, sondern einfach sind. Diese Reifen werden gegen das untere Ende stärker, nach oben hin schwächer und entfernter, sie sind flach und fast körnig. Das Gewinde besteht aus neuen konvexen, gestreiften Windungen, die sich in einen spitzigen Winkel erheben. Die Mündung ist sehr schmal, Mundsaum dünn, schneidend und fein gezähnelt. Farbe eraulichweifs, gegen die Basis milchweißs. Länge 20‘, Breite 9. In den amerikanischen Meeren, ziemlich selten. 3. Conus Columba Hwafs. Der Tauben -Kegel. Taf. 1. Fig. 4. Gualteri Index. test. 1.25. f. @. Favanne Conchyl. tab. 18. f. K. 1. Brugiere Eneyclop. method. Vers I. p.709. n.101., Tabl. pl. 334. f. 3. Lamarck Ann. d. Mus. vol. XV. p. 422.n.125, Hist. nat. Tom. VII. p. 499. n.125. Blainville Diet. d. Scienc. natur. Tom. X. p. 258. Wagner Fortsetzung des Conchyl.- Cab. 12. T. 221. £. 3067. Eine der kleinsten der Gattung. Gehäuse glatt, auf der untern Hälfte mit 7— 8 feinen, durch deutliche Furchen geschiedenen Schnüren umwunden, nach oben-erweitert und von der Mitte an gegen die Basis stark verschmälert. Der Wirbel besteht aus acht etwas gestreiften con- caven Windungen und bildet einen erhabenen spitzen Winkel. Mündung schmal, unten weiter, Mundsaum dünn, schneidend und unterhalb, ent- sprechend den Schnüren der Aussenseite, etwas gefaltet. Farbe rein weils, zuweilen rosenroth. Länge 8, Breite 4'/, Im asiatischen Ocean mit Varietät A. nicht selten. Varietät A. Gehäuse weils, über die Mitte zwei körnige Schnüre, Basis gestreift. | Var. B. Doppelt gröfser, ganz weils. Encyclop. method. Tabl. pl. 331. f. 3. 4. Conus-gubernator Hwals. Der Gouverneurs -Kegel. Taf. 1. Fig. 9. Brugiere Enceyclop. method. Vers I. p. 727. n. 121., Tabl. pl. 340. f. 5. 11 ' Lamarck Ann. d. Mus. Vol. XV. p.426. n. 142. bis., Hist. nat. Tom. VII. p: 516. n. 143. / | Wagner Fortsetzung des Conchyl.- Cab. 12..p. 43. T, 221. £. 3063. Gehäuse länglich kegelförmig, oben stark gewölbt, in der Mitte et- was zusammengezogen und nach unten sehr verschmächtigt. Die Ober- fläche zeigt nur einige entfernt stehende, wenig merkliche Längsstrei- fen, Basis stark gefurcht und quer abgeschnitten mit seichtem Aus- schnitt. Das Gewinde besteht aus zwölf Windungen, von denen die zwei oder drei äusseren fast in einer horizontalen Ebene liegen und die übrigen plötzlich emporsteigen und einen spitzigen Kegel bilden. Die Mündung ist schmal, unten breiter, Mundsaum dünn und schneidend. Auf dem weilsen, ins Rosafarbene fallenden Grunde zeigen sich zwei Reihen brauner Flecken und zwei weilse Bänder, wovon das eine in der Mitte, das andre an der Basis liegt. Die Flecken sind unregelmälsig, länglich, zuweilen gespalten, nicht zusammenhängend, ohne Querlinien und der Länge nach mit einigen undeutlichen weifsen Adern. Das Ge- . winde ist weils, an den äussern Windungen heller oder dunkler braun-, an den übrigen gelbgefleckt. Mündung innen weils, Mundsaum dünn, rosenröthlich oder braunlich, indem die äussere Färbung durcehschimmert. Länge 2” 7. . Breite 1% 4. | ‚Aus dem asiatischen Ocean, ziemlich selten, Var. A. am seltensten. Var. A. Gehäuse etwas gefleckter, gegen die Mitte nicht oder kaum merklich zusammengezogen, mit etwas höherem Wirbel. Auf blaulich- weilsem Grunde befinden. sich 2 orangefarbene Bänder und kastanien- braune, gelblich geaderte Flecken. Die eine Binde ist im oberen Drit- theil, die andre, doppelt so breite ist im unteren, an ihren Rändern sind unregelmälsige, einfache, kastanienbraune Tropfenflecken. Gewinde weifs- lich violett, hell kastanienbraun gefleckt, die Spitze fleischfarben. Länge 2.10, Breite 13%. Eneyclop. method. Tabl. pl. 340. f. 6. Var. B. In der Gestalt wie Vorige. Auf dem bläulich weifsen, an einigen Stellen ins Violette fallenden Grunde laufen kastanienbraune, in y% 12 der Mitte und den Enden der Schale häufig unterbrochenen Längsflam- men. Diese Flammenlinien sind sehr ausgezackt, an einem ihrer Ränder mit Gelb untermischt, und zuweilen unregelmäfsig braun geadert. Das Gewinde ist violettweifs und eelblich- kastanienbraun gefleckt, die Spitze rosenroth. Länge 2” 4 Breite13. Eneyel. method. Tabl. 340. f. 4. 5. Conus caledonicus Hwals. Der kaledonische Kegel. Taf, 2, 2 ı, | a | | Brugiere Encyel. method. Vers I. p. 654. n.33., Tabl. pl. 321. £. 10. Lamarck Annal. d. Mus. Vol. XV. p.38.n.37., Hist. nat. Tom.VII. p. 438. n. 37. Blainville Diction. d. Sciene. nat. Tom. X. p. 252. Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. p. 29. T.220. f. 3050. Gehäuse konisch, stark, die letzte Windung trägt paralell laufende Längslinien, die Schnüren ähnlich, etwas vorspringen und wovon die auf der untern Hälfte etwas gekörnt sind. Ausserdem sieht man noch einige entfernte Querfurehen, die von den neuen Ansätzen herrüh- ren. Das Gewinde besteht aus zehn Windungen, wovon die beiden äussern etwas ausgehöhlt und verflacht, während die innern mit zwar wenig vorspringenden, aber doch immer deutlich ausgedrückten Höckern gekrönt sind und sich in einen spitzen Winkel erheben. Die Mündung ist schmal und am obern Ende durch einen tiefen Ausschnitt geendigt, weils, Gehäuse lebhaft orangeroth, die Schnüre dunkelroth; Gewinde dunkel orange. Länge 2 1%, Breite 1 2. Bei Cooks Weltumseglung im stillen Meer an den Küsten von Neu- Caledonien entdeckt. 6. Conus Dux Hwafs. Der Commandanten - Kegel. Taf. 2. Fig.2., Taf. 3. Fig.2., Taf. 15. Fig. 5. | Valentyn Verhandl. p. 140. 1.2. f.11. Martini Conchyl. - Cab. 2. p. 224. t. 52. f, 571. Favaune Conchyl. 11. p. 480. n. 18. Conus eircumeinetus, Born test, mus. Caes. p- 163. 13 Conus affinis 'Linne Gmelin p. 3391. n:50. | — dux Hwals Brugiere Eneyclop. method. Vers I. p. 732. n. 126., Tabl. pl. 342..f. 4. —. — Lamarck Annal. d. Mus. Vol. XV. p.430. n. 153. , Histoir, nat. Tom. VII. p.512 n. 155. — — Blainville Diction. d. Science. nat. Tom. x. p. 260. — . — Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. 12. p. 30. 't.220. f. 3051. Gehäuse sehr schmächtig eylindrisch, von Längsstreifen umwunden, die auf der untern ‚Hälfte weit tiefer sind, als auf der obern. Basis unmerklich ausgeschnitten. Das Gewinde bildet einen vorragenden Ke- gel und besteht aus zwölf, ganz schwach concaven Windungen, die ei- nige feine concentrische Streifen und deutliche Nähte zeigen. Mündung unten dreimal breiter als oben, wo sie sich auffallend verengert. Auf dem rosenfarbenen, hell violett überlaufenen @runde finden sich mehrere ungleiche röthlich gelbe Bänder und Reihen von rothbraunen Flecken, die in den obern gröfser, in der untern kleiner sind und näher bei ein- ander stehen. Ausserdem zeigen sich noch einige schmale, weißs und braun gegliederte Bänder. Die äusseren Windungen des Gewindes sind licht kastanienbraun, die folgenden mehr gelblich gefleckt, die Spitze und Mündung weils. Länge 2 8, Breite 1”. (Taf.2, F.2, Taf. 15. F.5.) Im ostindischen Ocean, jedoch wie Var. A. sehr selten. Var. A. Unterscheidet sich nur durch die Färbung. Auf röthlichem, fahl marmorirtem Grunde sind mehrere Reihen von dunkel kastanien- braunen und weifslichen Flecken, wovon die letzteren oft braun punktirt sind. Gewinde weilslich, rosenfarben oder violett überlaufen und orange- oder citrongelb marmorirt, Spitze weils. Mit dem Wachsthum des Ge- häuses verschwinden die Linien zum Theil, so dafs sie zuweilen auf dem Rücken kaum sichtbar, auf der Bauchseite aber schr bestimmt sind. Länge 2, 2, Breite 10°. (Taf. 3. Fig. 2.) Re: 7. Conus raphanus Hwafs. Der Rettig-Kegel. oh Taf, 2. Fig. 3. Favanne Conchyl. II. p. 481. n. 16. var 1. Brugiere Enceyclop. method. Vers I. p- 72% n.118., Tabl. pl. 341. f. 2. 14 Lamarck Annal. d. Mus. Vol.XV. p: 428. n.146., Hist. nat. Tom. VI. | p. 508. n. 147. | Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. 12. p. 81. t. 220. f. 3052. Gehäuse unten verschmächtigt, über die Oberfläche laufen eine Menge feiner Längsstreifen, die nach der Basis zu. stärker hervortreten. Auf dem rein weilsen Grunde stehen zwei breite citrongelbe Bänder, wovon das eine im oberen .Dritttheil, das andere im untern steht. Diese Bän- der zeigen eine Menge Längsreihen von sehr kleinen fahlen, mit blofsem Auge nur schwach bemerkbaren Punkten, die die Streifen begleiten. Die weifsen Stellen zeigen ebenfalls solche Punktreihen, die aber noch einmal so weit auseinanderstehen, als auf den gelben Bändern. Das Gewinde ist stumpf und besteht aus eilf Windungen, von denen die bei- den äusseren etwas ausgekehlt, die andern fast flach und mit feinen Streifen umlegt sind. Das Gewinde ist weifs, worauf kastanienbraune oder tiefbraune und gelbe Tupfen stehen, die Spitze rosenroth. Mündung weils, Mundsaum röthlichgelb punktirt oder quergestreift. Länge 27°, Breite 14°. Im asiatischen Ocean. Var. A. Gehäuse kleiner, auf weilsem Grunde röthlichgelb oder ka- stanienbraun unterbrochen gebändert, die Streifen auf den weilsen Stel- len entfernter und braun punktirt, auf den röthlichgelben oder braunen Bändern weils und braun ungleich gegliedert. Wirbel weifs, mit brau- nen Flammen, die Spitze rosenroth. ‚Favanne Conchyl. II. p. 487. n.16. var. 2. Seba Thesaur. 3. t. 44. f. 12. Encyclop. method., Tabl. pl. 341. £.1. 8. Conus cedo nulli Klein. Die unvergleichliche Kegel- | schnecke. Taf.2. Fig. 4. 5. 6. Taf. 4. Fig. 1. 8. Taf. 17. Fig. 3. Taf. 18. Fig. ı. 2. Klein ostracol, p.70. n. 46. Brugiere Encycloped. method. Vers I. p. 602. n.1. Lamarck Annal. du Mus. Vol. XV, p.31. n.11., Hist. natur. Tom. Vll. p- 447. n. 11. 15 Diction. des Seienc. nat. Tom. X. p. 247. n.1. Wagner Fortsetzung des Conchyl. -Cabinets 12. p. 32. Gehäuse nicht grofs, mit gekröntem Gewinde, Wirbel concav zuge- spitzt. In der Färbung zeichnet sich diese Art durch weifse, getrennte oder zusammenfliefsende Flecken und durch weifs und braun gegliederte Längslinien aus. Man kennt sie bis jetzt unter 9 verschiedenen Abän- derungen, die alle sehr selten sind. Ihr Wohnort ist das Meer an den Antillen und an der östlichen Küste von Südamerika. Var. A. Cedo nulli Ammiralis. Gehäuse kegelförmig, das Gewinde besteht aus 9—10 ausgehöhlten und mit kleinen Höckern gekrönten Windungen, welche einen concav spitzigen Wirbel bilden. Die letzte Windung hat einen zimmtbraunen Grund, auf welchen 26—30 braune, durch weifse Punkte gegliederte Schnüre herumlaufen. In der Mitte befinden sich zwei Längsreihen un- regelmäfsiger milchweifser und röthlichbraun eingefafster Flecken, von welchen einige etwas länglich sind. Die Basis so ‘wie der Oberrand der letzten Windung haben ähnliche milchweifse und braun eingefafste Flecken. Ausser diesen Fleckenreihen und den punktirten Schnüren fin- den sich noch vier Längsreihen von weifsen runden Tupfen, die Perl- schnüren gleichen, die eine Reihe steht über, die drei andern unter der doppelten Fleckenreihe. Das Gewinde ist ebenfalls zimmtbraun, mit einer Menge milchweifser Flecken, welche wieder fein zimmtfarben punktirt sind. Die Mündung ist milchweifs. Länge 1”, 7, Breite 1. (Taf. 2. Fig. 6.) | Man findet diesen ächten Cedonulli, die seltenste unter den neun Varietäten, überhaupt eine der seltensten Conchylien, die noch jetzt sehr theuer bezahlt wird, in den südamerikanischen Meeren. D’Argenville Conchyl. Append. pl. 1. f. H. Seba Museum 3. t. 48. fr} | Faväanne Conchyl. U. pl. 16. f. D. 5., D. 8, Regenfufs Sammlung II. t. 10. f. 30. Knorr Vergn. d. Augen VI. t.1. f. 1. Martini Conchyl.- Cabinet 2. t. 57. f. 633. 16 Linne Gmelin p. 3380. Brugiere Encyclop. method. Vers I. p. 602: n.1. var A., Tabl. pl. 316. f.1. Lamarck a. a. O. var. a. | Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. 12. p. 33. t. 220. f. 3055. Die nun folgenden acht Varietäten können unter der Benennung unächter Cedonulli, Conus Pseudo -Cedonulli zusammengefafst wer- den. Es fehlen ihnen die zwei Fleckenreihen in der Mitte, so wie die 4 Perlschnüre, sie zeigen nur unregelmäfsig stehende weilse Flecken, die selten eine braune Einfassung haben, und tragen nur die braunen oder röthlichen, durch weifse Punkte gegliederten Schnüre. Var. B. Cedo nulli Mappa. Bi | Gehäuse etwas gröfser und a AR bei der vorhergehen- ‚den.. ‘Wie bei dieser, ist der Grund zimmtfarben, aber er, ist durch grofse,. bläulich weilse und dunkelbraun eingefafste, zusammenlaufende Flecken marmorirt. Diese Flecken laufen an der Höhe der letzten Win- dung und erstreckten sich bis zur Mitte herab, in der Mitte und an der ‚Basis des Gehäuses bilden diese Flecken zwei unregelmäfsige Bänder, die durch den zimmtfarbenen. Grund getrennt sind, der aber hier selbst wieder zwei Reihen kleiner, weifser, Aa stehender Flecken zeigt. Ausserdem laufen über die ganze Windung bis an vierzig braune, ganz fein weifs punktirte Schnüre, die aber auf den weifsen Flecken die Farbe ändern, und hier bläulichweifs und fein braun punktirt sind. Gewinde und die Mündung sind wie bei dem ächten Cedonulli gebildet, : doch ist der Wirbel eewöhnlich weifser und mit einigen zimmtbraunen Flecken besetzt; zuweilen herrscht aber die Zimmtfarbe vor. Länge 2”. (Taf. 2. Fig. 4.) An denselben Orten, wo die vorige. Knorr Vergn. d. Augen I. t.8. f.4. Favanne Conchyl. 11. pl. 16. f. D.7. Brugiere Eneyclop. method. Vers. p. 602. var. B, Tabl. pl. 316. f.7. Lamarck a. a. O. var. b. Wagner Fortsetzung des Eoschyl. Dune 12, D.99. t. 220. f. 3053. Var. C. Cedo nulli curassaviensis. 17° Gehäuse etwas glätter, als bei den vorhergehenden, und mit vor- herrschend weifser Färbung. Auf diesen weifsen Grund finden sich ei- nige dreifsig milchweifse und fein braun punktirte Schnüre, auf der obern Hälfte grofse zusammenlaufende, röthlich eitrongelbe Flecken, auf wel- chen die punktirten Schnüre ebenfalls sichtbar sind, auf der untern Hälfte zeigt sich ein röthlich citrongelbes, zuweilen unterbrochenes Band mit einigen weilsen Flecken. Länge 1” 10. (Taf. 18. Fig. 1.) An den Küsten der Insel Curassao. D’Argenville Conchyl. Append. pl. 1. f. 10. Seba Thesaur. III. t. 44. f.19— 22? Regenfuls Sammlung t. 7. £. 9. 10. Favanne Conchyl. 1. pl. 16. f. D. ı. Martini Conchyl.- Cabinet 2. t. 62. f. 682. Brugiere a. a. ©. p. 602. var. C., Tabl. pl. 316. f. 4. Lamarck a. a. O. var. ce. Var. D. Cedo nulli trinitarius. Unterscheidet sich vorzüglich durch ihre Farbe. Der Grund ist oli- venfarben, auf welchem sich braune, fein weifs punktirte Schnüre fin- den. Die obere Hälfte zeigt drei Längsreihen ovaler, ungleicher, bläu- lich weifser Flecken. In der Mitte ist ein weilser Gürtel, auf welchen die Schnüre nur punktirt sind; die untere Hälfte ist wie die obere. Das Gewinde ist weifs und dunkelbraun gefleckt. Die Mündung blafs violett. Länge 1° 6°. | Bei der Insel Trinitat. Favanne Conchyl. II. pl. 16. f. D. 6. Brugiere Eneyel. meth. p. 603. var. D., Tabl. pl. 316. SW Lamarck a. a. O. var. d. Var. E. Cedo nulli martinicanus. Gehäuse glatt, kastanienbraun, mit braunen, fein weils punktirten Schnüren. In der Mitte sind zwei weifse, braun eingefafste und unre- gelmäfsige Binden, auf welchen die Schnüre braun punktirt sind. Die untere Binde hat die doppelte Breite der obern. Am Grunde der Schale ist ein drittes Band. Gewinde weils, kastanienbraun gefleckt. Länge 19°. 3 18 Bei der Insel Dominiea. Doch wahrscheinlich auch bei Martinie, da sie daher den Namen hat. | Knorr Vergn. d. Augen I. t.24. f.5. Brugiere a. a. O. var. E., Tabl. pl. 316. f. 3. Lamarck a. a. O. var. e. Var. F. Cedo nulli dominicanus. Gehäuse vorherrschend weifs, mit braun punktirten, etwas gekörn- ten Schnüren. Die obere Hälfte hat drei Reihen an einander gefügter Flecken, die gleichsam drei Bänder bilden, wovon das mittlere zusam- menhängend ist, die beiden seitlichen ausgezackt und doch mit den mitt- lern vereinigt sind. Der weiflse Grund hat einfach braun punktirte Schnüre, auf den safrangelben Flecken sind diese braun und weifs ge- gliedert. An der Basis ist ein viertes safrangelbes Band, dessen untere Hälfte weifs gefleckt ist. Gewinde weifs, mit safrangelben Flecken. Länge 21°. (Taf. 4. Fig. 1?) An denselben Orten wie die vorige. Chemnitz Conchyl.- Cabinet 10. t. 141. f. 1306. Brugiere a. a. ©. var. F., Tabl. pl. 316. f. 5. Lamarck a. a. ©. var. f. Var. &. Cedo nulli surinamensis. Gehäuse gegen die Basis granulirt, der Grund weifs, mit braun punktirten Schnüren und auf der obern Hälfte ocherfarbene Flecken, die braun und weifs gegliedert, mit einigen weilsen getrennten Flecken und einzelnen dunkelbraunen Strichen bestreut sind, die bei den andern Va- rietäten nicht vorkommen. Auf den weifsen Stellen finden sich einfach braun punktirte Schnüre. Die untere Hälfte zeigt ähnliche Flecken, wie die obere, die ebenfalls durch weilse, theils zerrissene, theils zusam- menhängende Flecken getrennt oder vermengt sind. Das Gewinde ist weifs, mit dunkelbraunen Flecken. Auch die Mündung ist weils, zuwei- len etwas bläulich. Länge 23’. (Taf. 4. Fig, 8.) | An der Küste von Surinam. Favanne Conchyl. II. pl. 16. f. D.3. Chemnitz Conchyl. - Cabin. 10. t. 141. f. 1310. 19 Conus solidus Linne. Gmelin p. 3389. n.69. Brugiere a. a. O. var. @., Tabl. pl. 316. £. 9. Lamarck a. a. O. var. g. Var. H. Cedo nulli grenadensis. Gehäuse bläulich weifs mit Schnüren aus sehr kleinen, gelben, ent- fernten Punkten. Die obere Hälfte hat grofse gelbe, zusammenhängende, am obern und untern Rand ausgezackte Flecken, deren Schnüre dunkel- gelb und bläulichweifs gegliedert sind. Um die Mitte des Gehäuses läuft ein grofses bläulichweifses, zackiges Band. Die untere Hälfte ist mit ähnlichen gelben Flecken, wie die obere, besetzt, ausser an der Basis, wo der bläulichweifse Grund sichtbar ist. Gewinde weifs und dunkel- ‚ gelb geflammt. Länge 21‘ (Taf. 18. Fig. 2.) An den Küsten der Insel Be eine der kleinen Antillen. Martini Conchyl. - Cab. 2. t. 62. f. 683. Conus insularis Linne ae p: 3389. n. 38. — cedo nulli grenadensis. Brug. a. a. O. var. H., Tabl. pl. 316. £.5 Lamarck a. a. ©. var. h. Var. I. Cedo nulli caracanus. Gehäuse bläulichweifs mit dunkelbraun punktirten Schnüren. Auf der obern Hälfte sind zerrissene, längliche, tief dunkelbraune, an man- chen Stellen zusammenhängende Flecken, deren Schnüre aus kleinen, weifsen, gedrängt stehenden Punkten bestehen. Die untere Hälfte hat eine zweite Reihe ähnlicher Flecken, nur sind sie schmäler und enger beisammen. Gewinde weils mit tief dunkelbraunen Punkten bestreut. Länge 22%. (Taf. 2. Fig. 4.) An den Küsten von Caracas. Brugiere a. a. O. var. I., Tabl. pl. 316. f. 6. Lamarck a. a. ©. var. i. Wagner Fortsetzung des Conchyl.-Cabinets, 12. t. 220. f. 3054. 9. Conus nemocanus, Hwafs. Der Eschen - Kegel. Taf 2. :Big, 7. Brugiere Büoyelop, method. Vers. p. 712. n.106., Tabl. pl. 338. £. 5 a 20 Lamarck Annal. du Mus. Vol. XV. p. 422. n.127., Histoire natur. Tom. VI. p. 500. n. 127. Wagner Fortsetzung des Conchyl.- Cab. 12. p. 38. t. 220. f. 3056. Gehäuse ziemlich grofs, vorn verschmächtigt, in der Mitte etwas zusammengezogen, in der Gestalt dem Conus distans Lam (Taf. 9. Fig. 5.) ähnlich, aber durch das nicht geekrönte Gewinde von ihm verschieden. Die Oberfläche zeigt viele ganz feine Furchen oder ungleiche Querstrei- fen, welche von den Mündungsansätzen herrühren. Das Gewinde ist stumpf und besteht aus 10 bis 11 Windungen, wovon nur die beiden äussersten sehr schwach ausgehöhlt, die andern aber gewölbt sind, sie zeigen zwei bis vier concentrische, vertieft punktirte Streifen, diese Hohlpunkte sind an den äussersten Windungen nur wenig deutlich, wer- den es aber nach der Spitze zu immer mehr. Die Mündung ist schmal, bläulich weils, das Gehäuse gelblich oder röthlich, mit zahlreichen fah- len, höchstens eine Linie breiten Bändern umgeben, zwischen welchen viele wellenförmige, haarfeine fahle Längslinien laufen. Am oberen Ende der letzten Windung zeigt sich eine weilsliche Binde; etwas unter der Mitte ist eine zweite, undeutlichere, auf welcher sich eine Reihe fast viereckiger, dunkelbrauner Flecken findet. Gewinde bläulich weils, mit kastanienbraunen Flecken. Länge 3, 3°, Breite 22. Nach Hwafs findet sich diese schöne und seltne Kegelschnecke im stillen Ocean, an den Küsten der Insel Nemoca. 10. Conus tinianus, Hwafs. Der tinianische Kegel. Taf. 2. Fig. S. Brugiere Encyclop. method. Vers. p. 713. n. 109., Tabl. pl. 338. f. 2 Lamarck Ann. d. Mus. Vol. XV. p.424. n. 134., Hist. en Tom.VIl. p. 502. n. 134. Diction. des Science. nat. Tom. X. p. 258. Wagner Fortsetz. d. Conchyl.-Cab. 12. p. 39. t. 220. f. 3057. Gehäuse glatt, oben gewölbt, gegen die Basis verschmächtigt. Ge- winde convex, aus 8 etwas gewölbten, breiten und glatten Windungen bestehend. Auf einem zinnoberrothen Grund, dessen Farbe in die Sub- stanz des Gehäuses selbst eindringt, zeigen sich drei Reihen unregel- 21 ‚mäfsiger, licht aschblauer Flecken, davon die eine am oberen Drittel, die zweite etwas unter der Mitte und die dritte an der Basis befindlich ist. Auf diesen Flecken sind Reihen von gelben und weifsen Punkten, die auf dem rothen Grunde ganz verschwinden, oder nur noch undeut- lieh wahrzunehmen sind.. Auf dem aschfarbenen, etwas ins Röthliche fallenden Grund des Gewindes sind einige röthlichgelbe oder kastanien- braune Flecken, die Spitze ist blafsroth., Mündung etwas erweitert, Mundsaum innen hellroth, die untere Hälfte röthlichweifs. Länge 22. Diese sehr seltne Schnecke findet sich im stillen Meer, an den Kü- sten der Insel Tinian. 11. Conus mozambicus, Hwafs. Die afrikanische Kegel- schnecke. Taf.2. Fig.9., Taf. 10. Fig. 12. 13. Conus elongatus Chemnitz Conchyl. - Cab. 10. t.144. A.,f. i. k. p. 92. — mozambicus. Hwals, Brugiere Enceyclop. method. p. 696. n.$5., Tabl. pl. 337. f. 2. ; —_ 2. Lamarck Annal. du Mus. Vol.XV. p. 281. n. 107., ab Hist. nat. Tom. VII. p.492. n. 107. | _ -— Wagner Fortsetzung d. Conchyl,-Cab. 12. p. 40, Gehäuse langgestreckt, am obern Ende abgerundet, oben glatt, oder kaum merklich gestreift, am untern Drittel mit zahlreichen, vorragenden Streifen. Das Gewinde ist gestreckt, zugespitzt, besteht aus 7 Windun- gen, über die vier schwach wellenförmige Längsstreifen laufen, die an den beiden äussern Windungen am deutlichsten sind. Grundfarbe hell kastanienbraun, mit mehreren schmalen Gürteln, die weils und braun gegliedert sind, etwas unter der Mitte der Schale eine Binde, die aus weifsen und braunen Flecken besteht und zuweilen durch einen Gürtel von der Farbe des Grundes getheilt ist. Das Gewinde ist weifs, mit einigen braunen Flecken. Mündung bläulich. Länge 2'/;”, Breite 15. (Taf. 10. Fig. 12. 18.) | An den ostafrikanischen Küsten. ka 22 Var. A. Gelblich mit vielen Gürteln, die braun und weifs gegliedert und fast über die ganze Oberfläche verbreitet sind, nur etwas unter der Mitte bemerkt man eine Art weifser Binde, auf welcher die Flecken etwas entfernter stehen und nicht so regelmäfsig sind. Gewinde weifs oder blafsviolett, mit grofsen braunen Flecken. Encyclop. method., Tabl. pl. 337. £. 1. Wagner a. a. ©. t. 220. f. 3058. 12. Conus auricomus, Lamarck. Der geflammte Kegel. Tat. 3. Fin. Knorr Vergn. d. Augen V. t.11. f.5. Conus aureus Brugiere Encyel. method. p. 742. n.135., Tabl. pl. 346. f. 4. — auricomus Lamarck Annal. du Mus. Vol. XV. 9.433. n.165., Hist. Mi nat. Tom. VII. p. 518. n. 167. a _ Wagner Fortsetz. d. Conchyl.-Cab. 12, p. 50. t. 222. f.3070. Gehäuse langgestreckt, eylindrisch, stark, mit vorspringenden Längs- streifen umwunden. Gewinde konisch und besteht aus 9 bis 10 gestreif- ten Windungen, wovon die äusserste durch eine stumpfe Kante, nach aussen zu begrenzt ist. Grundfarbe hell orangegelb, mit vielen schma- len, etwas wellenförmigen, braunrothen Längsflammen. Ausserdem lau- fen nach der Länge und der Quere nach netzförmige Bänder, die durch feine, netzartig zusammenlaufende, röthlichgelbe Fäden, deren Maschen als weilse, fast dreieckige, kleine Flecken erscheinen, gebildet werden. Von den längslaufenden Netzbinden liegt die eine am obersten Ende der letzten Windung und zwei oder drei auf der untern Hälfte. Diese Netze sind sehr zart gegittert. Gewinde orangegelb, mit weifsen Flammen und rothbraunen Querlinien. Mündung weifs, lang und schmal, mit tie- fen Ausschnitt am obern Ende. Länge 2” 7 Breite 9. Im indischen Ocean an den Küsten von China. Nicht häufig; nahe verwandt mit Conus clavus, von dem er sich aber durch die kantig ge- randete letzte Windung, so wie durch die gegitterten Binden un- terscheidet. 23 13. Conus punctatus, Chemnitz. Der punktirte Kegel, Taf. 3. Fig.3. Taf. 2., Fig. 8. Chemnitz Conchylien - Cab. 10. t. 139. f. 1294. Brugiere Encyelop. method. p. 628. n.23., Tabl. pl. 319. £. S. Lamarck Annal. d. Mus. Vol. XV. p. 36. n. 25, Hist. nat. Tom.VII. A 433. n.2 Diction. des Science. nat. Tom.X. p. 251. Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab. 12. p. 49, t. 222. f. 1368. Gehäuse konisch, stark, Gewinde wenig ausgezogen, die Windun- sen auf ihrer obern Hälfte concentrisch gestreift und schwach concav, auf ihrer untern Hälfte convex, glatt und gekrönt. Die Höcker sind dick, aber wenig vorspringend, auf der äussern Hälfte der letzten Win- dung sind sie wenig merklich und auf den fünf Windungen der Spitze fast gar nicht. Um die letzte Windung legen sich eine Menge wenig erhabener Längsstreifen. Der Grund ist blafs röthlichgelb, etwas unter der Mitte mit einer weilsen Binde, die Längsstreifen sind braun punk- _ tirt, das Gewinde in den Zwischenräumen seiner Höcker braun gefleckt. Mündung blafs röthlich. Länge 2, 1. Breite 1% 2%. | Aus dem ostindischen (Chemnitz) und afrikanischen (Brugiere) Ocean. 14. Conus Ammiralis, Linne. Der Admirals -Kegel. Taf. 3. Fie5. Tara. Fie.2.3.% Tarı7r. Peer. Linne Gmelin p. 3378. n. 10. Brugiere Encyclop. method. p. 658. n. 57. Lawmarck Annal. du Mus. Vol.XV.p. 269. n. 69., Hist. nat, Tom. VI. p. 473. n.69. Diction. des Scienc. nat. Tom. X. p. 256. Wagner Fortsetzung d. Conchyl.-Cab. 12. p. 52. Gehäuse orangegelb oder kastanienbraun, mit einer Menge kleinerer oder gröfserer, milchweilser, dreieckiger Flecken und einigen citron- gelben, äusserst fein und zierlich gegitterten Binden. Er erscheint in vielerlei Abänderungen, von denen manche zu den seltnern Conchylien gehören. Diese Abänderungen entstehen aus der verschiedenen Anzahl der netzartigen Binden, aus ihrer Stellung, aus den Linien, durch wel- 24 che sie getheilt werden und aus der glatten oder granulirten Oberfläche. Die aus der Südsee kommenden Admirale haben immer grölsere weifse Flecken, als die andern. Ausser den genannten Meer kommen sie auch im ostindischen Ocean vor. Var. A. Ammiralis summus. | | n Diese Varietät, der eigentliche Admiral, hat ein glattes, verschmäch- tigtes Gehäuse, mit kaum sichtbaren Längsstreifen, die nur an der Ba- sis merklicher werden und mit feinen Querstreifen, die von den neuen | Ansätzen herrühren. Das Gewinde ist concav, vorgezogen und durch eine feine Spitze geendigt. Die Grundfarbe ist röthlichgelb, fast citron- gelb oder kastanienbraun. Auf diesem Grunde finden sich eine Menge über die ganze letzte Windung unregelmäfsig vertheilter, dreieckiger Flecken, dann eine Menge feiner dunkler Längslinien und zuletzt drei selbe, fein gegitterte Längsbinden, wovon die eine am obersten Ende der letzten Windung, die zweite in der Mitte, und die dritte an der Basis liegt. Diese Binden sind, wie bei allen Varietäten dieser Art überhaupt, eigentlich weils, aber sie sind mit einem so feinen, gelben, nur ganz kleine Maschen bildenden netzartigen Gewebe bedeckt, dafs sie dadurch gelb erscheinen. Die Beschaffenheit der mittlern Binde charakterisirt diese Varietät, dieselbe ist nämlich durch einen weifs und kastanienbraun gegliederten Gürtel in 2 Theile getheilt. Zuweilen finden sich vier Längsbinden, die vierte ist dann zwischen der obern und mitt- lern eingeschoben. Das Gewinde ist weifs und dunkel orangefarben marmorirt. Mündung rein weils oder blafsröthlich. Länge 2 '/“, Breite 1” 4, (Taf. 3. Fig. 5. Taf. 4. Fig. 2. Taf. 17. Fig. 10.) Rumph, Mus. t.34. f. B. Petiver, Amboin t. 15. f. 18. D’Argenville, Conchyl. pl. 12. f. N. Favanne, Conchyl. pl. 17. f. J. 1. Seba, Mus. III. t.48. f. 4—6. Regenfuls, Sammlung 1. t.1. £. 1. Born, Testac. Mus. Caes. p. 145. vign. f. B. Martini, Conchylien - Cabin. 2. t. 57. f. 634. 25 Brugiere, Encyclop. method. var. A., Tabl. pl. 328. £. 1. Chemnitz, Conchylien - Cabinet 10, t.141. f. 1308. Lamarck a. a. O. var. a. Wagner, Fortsetzung des Conchylien-Cab. 12. p. 55. t. 222. f. 3072. Var. B. Ammiralis polyzonus. Unterscheidet sich von der vorigen dadurch, dafs die mittlere Binde durch zwei gegliederte Gürtel in drei Theile getheilt ist. Die untere Binde ist ebenfalls durch zwei, oder nur einen Gürtel getheilt. D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. £. ©. Favanne, Conchyl. pl. 17. f. J. 2. Born, Testac. mus. Caes. p. 154. t. 7. £. 11. Brugiere a. a. O. var. B. Tabl. pl. 328. f. s. Lamarck,, var. h. Var. C. Ammiralis vicarius. Die drei oder vier Binden nicht durch gegliederte Gürtel getheilt. (Taf. 4. Fig. 2.) Rumph, Mus. t. 34. f. C. Petiver, Amboin. t. 15. f. 14. D’Argenville, Conchyl. pl. 12. f. H. Favanne, Conchyl. t. 17. £. J. 5. Knorr, Vergn. d. Augen. IV. t. 3. f. 1. Chemnitz Conchylien - Cab. 10. t. 141. f. 1307. Brugiere a. a. ©. var. E., Tabl. pl. 328. f. 2. Lamarck, var. b. Var. D. Ammiralis Archithalassus. Stimmt in der Anzahl und Lage seiner Binden, so wie in der Thei- lung der mittlern durch einen gegliederten Gürtel mit dem eigentlichen Admiral überein; aber sie ist kleiner und mit deutlichen Längsstreifen umwunden, die mehr oder minder vorspringende und fast runde Körner tragen. D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. f. M. Favanne, Conchyl. pl. 17. £. J. 7. Knorr, Vergn. d. Aug. h a Martini Conchyl. - Cab. 2. p. 214. ang 26. 52. Brugiere, var. F., Tas pl. 328, f.4. Tamanı var. d. 26 Var. E. Ammiralis Archithalassus vicarius. Stimmt mit Varietät C. überein, und hat, wie diese, ungetheilte Binden, aber die Oberfläche ist, wie bei der vorigen, granulirt, D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. f. N. | Favanne, Conchyl. pl. 17.f.9.6 Martini, Conchylien-Cab. 2. p. 214. vign. 26. f. 1. Brugiere, var. G., Tabl. pl. 328. f. 3. Lamarck, var. c. Var. F. Ammiralis summus australis. Hat, wie der eigentliche Admiral, drei Binden, wovon die mittelste durch einen gegliederten Gürtel getheilt ist, sie unterscheidet sich nur durch ihre gröfseren weifsen Flecken. (Taf. 4. Fig. 4.) Chemnitz, Conchylien- Cab. 10. t. 141. f. 1309. "Eneyelop. method., Tabl. un 328. f. 5. Lamarck,, var. e. Var. 6. Ammiralis australis vicarius. Gehäuse mit drei Binden, die durch keinen Gürtel getheilt werden, die weifsen Flecken sehr grofßs. Encycelop. method , Tabl. pl. 328. f. 6. Lamarck, var. f. Var. H. Ammiralis personatus. Entweder alle Binden fehlen, oder es fehlt nur die mittlere, während die beiden, an den Enden liegenden, vorhanden sind. Ist gewöhnlich klein, höchstens 17’ lang. (Taf. 17. Fig. 8.) D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. £. V. Favanne, Conchyl. pl. 17. £. J. 3. Martini, Conchylien- Cab. 2. t. 57. f. 655 a Brugiere, var. H., Tabl. pl. 328. 7. Lamarck, var. g. Var. I. Ammiralis extraordinarius. Gehäuse mit 4. Binden, wovon jede der drei untern durch einen punktirten Gürtel getheilt ist. | D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. £. P. Favanne, Conchyl. pl. 17, f. J. 4. 27 Brugiere, var. C., Tabl. pl. 328. f. 9. Lamarck, var. i. 15. Conus catus, Hwafs. Der Katzen - Kegel. | | Taf. 3. Fig. 6. Martini, Conchylien- Cab, 2. t. 55. f. 609. 610. Brugiere, Encyclop. method. Vers. p. 707. n. 99., Tabl. pl. 332. f. 7. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 285. n. 119., Hist. natar. Tom. V1l. p- 497. n. 109. | Diction. des Scienc. nat. Tom. X. p. 258. Wagner, Fortsetzung d. Conchyl.-Cab. 12. p. 62. Gehäuse kurz, dick, gewölbt, mit Längsfurchen und dadurch wie mit vorspringenden Schnüren umwunden, die auf der untern Hälfte convex und stark granulirt, auf der obern Hälfte flach und wenig vorstehend sind. Das Gewinde ist vorstehend, die zwei oder drei äussern Windun- gen desselben sind etwas concav und concentrisch gestreift, die übrigen sind flach, schief erhöht und endigen in eine wenig scharfe Spitze, der obere Rand dieser Windungen springt etwas vor. Grundfarbe weils, mit zwei bis drei Querreihen aus unregelmäfsigen röthlichgelben oder röthlichbraunen Flecken, wovon die eine am oberen Ende, die andere in der Mitte und die dritte an der Basis liegt. Ausserdem sind die Schnüre noch braun und weils punktirt, und auf der obern Hälfte der letzten Windung findet man noch öfters braune und weifse Querstriche. Der bläulichgraue Grund des Gewindes ist braun oder röthlichgelb gefleckt. Mündung weifs. Länge 18. | Sowohl die Grundform als die zwei Abänderungen sind gemein, und finden sich an den Küsten der Antillen, am Senegal, bei Isle de France und am Vorgebirg der guten Hoffnung. Var. A. In Gestalt und Gröfse wie vorige, abweichend aber in der Färbung. Auf dem gelblichbraunen, mehr oder weniger ins Olivenfarbene fallenden Grunde laufen weifse, bläulich eingefasste, geflammte Flecken, die besonders in der Mitte eine Art Binde bilden, welche von dem brau- nen Grunde in schmalen gewellten Querflammen durchschnitten wird. 4% 28 Die braunen Längsstriche der Grundform finden sich hier nur auf den weifsen Flecken. Mündung milchweifs, Mundsaum am Rande braun und weils gestreichelt. (Taf. 3. Fig. 6.) Knorr, Vergn. d. Augen. Hl. t. 97. f. 5. Encyelop. method., Tabl. pl. 332. £. 3. | Wagner Fortsetzung des Conchyl.-Cabinets, 12. t. 222. f. 3076. Var. B. Etwas kleiner, als die beiden vorigen Formen. Auf dem ins orangefarbige ziehenden rothen Grunde zeigt sich in der Mitte eine etwas hellere Zone, eine andere, weifsliche am obersten Ende der letz- ten Windung, und ein weißser Fleck an der Basis. Die Schnüre tragen auf der untern Hälfte grofse Höcker, auf der obern aber nur kleine Körner. Das Gewinde hat einen etwas helleren Grund, als die letzte Windung und ist weifsgefleckt. Encyclop. method., Tabl. pl. 332. f. 4. 16. Conus mus, Hwafs. Der Mäuse -Kegel, Taf. 3. Fig. 9. "Gualteri, Testae. t. 20. £ K. Brugiere Encyclop. method. V. p. 630. n.27., Tabl. pl. 320. £. 9. -Lamarck Ann. du Mus. Vol. XV. p.36. n.29., Hist. nat. Tom. Vil. p. 457. n. 29. Wagner Fortsetz. d. Conchyl.- Cab. 12. p. 29. t. 222. f. 3074. Gehäuse nicht sehr grofs , oben ziemlich stark gewölbt, unten sehr verschmächtigt. Auf der ganzen letzten Windung stehen eine Menge er- habener feiner Längsstreifen. Das Gewinde bildet eine kurze Spitze; seine Windungen sind flach, concentrisch gestreift, an ihrem äussern Rande gekrönt und diese Höcker nehmen nach aussen an Gröfse zu. Die Mündung ist schmal, schmutzig weils, Mundsaum bräunlich; Grund- farbe des Gehäuses bläulichgrau, mit unregelmäfsigen, oft zusammen- fliefsenden, und dadurch den gröfsten Theil des Grundes bedeckenden, gelblichbraunen Querflammen; um die Mitte legt sich eine weifse Binde. Das Gewinde hat eine blässere Farbe, als die Querflammen; die Höcker, die man gewöhnlich schon etwas abgerieben antrifft, sind weils und 20 zwischen je zwei Höckern findet sich in der Vertiefung ein braunrother Fleck. Länge 18°, Breite 12%. | Ä Im westindischen Ocean, an den Küsten von Guadeloupe, sehr häufig. 17. Conus vulpinus, Wagner. Der Fuchs -Kegel. | | Ä Taf.3. Fig.7., Taf. 13. Fig. 7. | Wagner, Fortsetzung des Conchyl.- Cab. 12. p. 56. Gehäuse konisch, an der Basis mehr oder weniger vorspringende Längslinien, Gewinde wenig erhaben, die Windungen schwach ausge- höhlt und deutlich gestreift. Der Grund ist röthlichgelb oder röthlichbraun, mit zwei weilsen Binden, die zuweilen von dunklen Querflammen durch- schnitten werden. Die Basis hat einen dunkelvioletten Fleck. Gewinde weils, dunkel rothbraun gefleckt. Länge 2. Man findet diesen Kegel, von dem drei Varietäten bekannt sind, in den afrikanischen Meeren. | Var. A. Gehäuse dunkelröthlichgelb oder kastanienbraun mit zwei weilsen Binden, wovon die eine am obern Ende der letzten Windung, die andere etwas unter der Mitte steht. Diese Binden sind von dunkel- braunen, geflammten und gewellten @uerlinien durchschnitten. Die con- centrischen Streifen des Gewindes sind mit feinen Punkten durchstochen, die Basis mit stark granulirten Längsstreifen bezeichnet (Taf. 3. Fig. 7.). Favanne Conchyl. pl. 15. £. R. Conus vitulinus, Brugiere, Encyel. method. p. 648. n.47. Tabl. pl. 326. f. 3. Ta — Blainville, Dietion. des Scienc. nat. Tom. X. p. 255. nn _ Lawarck, Annal. du Mus. Vol, XV. p. 265. n. 55., Hist. | nat. Tom. VII. p. 467. n. 55. Wagner Fortsetzung d. Conchyl.- Cab, 12. t. 222. f. 3073. Var. B. Unterscheidet sich von voriger nur dadurch, dafs den Strei- fen des Wirbels die vertieften Punkte fehlen und die Längsstreifen der Basis nicht so stark granulirt sind. Die Farbe ist im Allgemeinen röth- lichgelb mit undeutlichen weifsen Bändern. Auf dem röthlichgelben Grunde a 30 sieht man eine Menge Längslinien, die den Binden fehlen, welche dafür zuweilen, besonders die obere, braune Längsflammen tragen. Manchmal zeigt auch die ganze Oberfläche granulirte Streifen und der röthlichgelbe und braungefleckte Grund noch einige weilse Flecken. Conus planorbis, Born, Test. mus. Caes. t. 7. f. 13. — polyzonius, Linne. Gmelin, p. 3392. n. 53. — vulpinus, Hwals, Brugiere Encyel. method. p. 648. n. 48. Tabl. pl. 326. f. 6. 8. pe — Lamarck Annal. du Mus. Vol. XV. p. 265.n. nt Hist. nat. Tom. Vll. p. 467. n.56. var. a. b. Var. C. Gehäuse röthlichgelb, mit entfernt stehenden dunklen Längs- linien, und breiten, geflammten, rostfarbnen oder schwärzlichbraunen Flecken. Am obern Ende der letzten Windung, und etwas unterhalb der Mitte laufen zwei weifse Binden, wovon die obere von den braunen Flecken des Grundes durchschnitten wird, die andere aber ungefleckt ist. Diese zweite Binde fehlt auch bisweilen (Taf. 13. Fig. 7.). Lister, Conchyl. t. 784, f. 31. Knorr, Vergn. d. Aug. VI. t. 15. f. 2 . Martini, Conchylien - Cabin. 2. t. 59. f. 659. Conus Senator, Linne. Gmelin, p. 3381. n. 12. — . ferrugineus, Hwafs. Brugiere, Encycl. meth. p. 649. n. 49. Tabl. pl. 326. f. 4. —. vulpinus, var. c. Lamarck a. a. O. 18. Conus nobilis, Linne. Die edle Kegelschnecke, Taf. 4. Fig. 5. 6. 7. Taf. ı8., Fig. 7 Seba, Mus. III. t. 43. f. 13. 14. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. E. 2 Martini, Conchyl.- Cabinet 2. t. 62. f. 689, Chemnitz, Conchyl. 10. t. 141. f. 1312. Linne. Gmelin, p. 3381. n. 13. Brugiere Encyel. meth. p. 715. n. 112, Tabl. pl. 339. f. S. Lamarck Annal. d. Mus. Vol. XV. p. 425. n.139., Hist.nat. Tom. VII. p. 504. n. 139. Blainville, Diet. des Seiene. nat. Tom. X. p. 259. 31 Gehäuse länglich walzenförmig, dünn, glatt, Basis mit einigen erhöh- ten Längsstreifen. Gewinde mit scharfen Rand, tief ausgekehlt, ohne Streifen, der Wirbel abgestumpft. Mundsaum scharf, oben etwas ausge- schnitten. Die Grundfarbe ist dotter- oder citronengelb, mit zahlreichen, herzförmig-dreieckigen Flecken, welche in der Gröfse sehr variiren, und zuweilen von feinen punktirten, gelblichen Fäden umgeben sind. Gewinde weils, spärlich gelbgefleckt, der Wirbel röthlich. Mündung weifs, unten zuweilen etwas violett. Länge 2”. (Taf. 4. Fig. 7. Taf. 18. Fig. 7.) In den chinesischen Meeren und bei den Molukken. Var. A. Gehäuse in der Bildung der Grundform ähnlich, gelblichroth oder rothbraun, mit vielen netzartig verbundenen und kettenförmig zu- sammenhängenden weifsen Flecken, Ausserdem finden sich noch zwei weilsgefleckte, breite rothbraune Längsbinden, nebst einer dritten, schma- leren, auf denen zahlreiche, aus weifslichen und braunen Punkten be- stehenden, Fäden, die jedoch nicht über die weifsen Bindenflecken fort- gesetzt sind. Gewinde weils, rothbraun gefleckt, mit röthlichen Wirbel. Mündung weifs, unten violett, Mundsaum oben und unten ausgeschnitten. Länge 2'/. (Taf. 4. Fig. 5. 6.) Chemnitz, Conchylien- Cab. 10. t. 141. f, 1313. 1314. Encyel. method. Tabl. pl. 339. f. 7. An den, Nieobarischen Inseln. 19. Conus bullatus, Linne, Gmelin. Die aufgeblasene Kegelschnecke. Taf. 5, Fig. 1. 2. Gualteri, Conchyl. t. 26. f. C. D’Argenville, Conchyl. pl. 13. f, H. ' Seba, Mus. III. t. 42. f. 14. 15. Knorr, Vergn. d. Aug. V. t. 11. fı 4. Regenfufs, Sammlung 11. t. 11. £. 47. Favanne Conchyl. pl. 18. f, C, S. Linne. Gmelin, p. 3595. n. 63. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t, 142. f. 1315. 1316. 32 Brugiere, Eneyel. meth. p.730. n. 123., Tabl. pl. 339. £. 5. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 429. n. 149. Hist. nat. Tom. VII. p: 510. n. 150. Gehäuse bauchig kegelförmig, länglich, glatt, die Mündung durch den ausgezogenen Mundsaum und die zurücktretende Columelle erweitert, Gewinde wenig erhöht, die Windungen merklich ausgekehlt. Die Basis zeigt mehrere starke concentrische Streifen. Die Grundfarbe ist weils, mit vielen unregelmäfsigen, theilweise zusammenhängenden, rothen oder dottergelben Flecken, die Mündung orangeroth. Länge 21%”. Breite 1'/,”. An den Küsten der Molukken und Philippinen. Var. A. gelbroth, mit rothen, orangegelben und el gegliederten Längslinien und zwei weifslichen Binden. Encyclop. method., Tabl. pl. 339. f. 6. An den Molukken, selten. 20. Conus achatinus, Hwafs. Der Achat-Kegel. 73 Taf. 5. Fig. 3% D’Argenville, Conchyl. pl. 13. f.B. Favanne, Conchyl. pl. 19. f. M. 2. Martini, Conchylien- Cab. 2% t. 55. f. 615. Chemnitz, 10. t. 142. f. 1317. Brugiere, Eneyclop. method. p. 672. n.66., Tabl. pl. 330. f. 6. Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p.272. n.79., Hist. nat. Tom. VII p.480. n.79. Gehäuse gewölbt, glatt, eiförmig-keglich, Gewinde zugespitzt, aus 11 bis 12 concaven Windungen bestehend, auf denen concentrische Strei- fen befindlich sind, die aber bei der letzten Windung fast unmerklich werden. Die Naht ist wenig vertieft und wellenförmig. Basis mit er- höhten, zuweilen körnigen Längsstreifen. Die Grundfarbe ist ein bläu- liches Rothbraun, mit grofsen, weifsen Flammen und Flecken. Ueber die ganze Oberfläche laufen braune Fäden, welche weifs gegliedert und auf den weifsen Flecken nur durch Punkte angedeutet sind. Etwas un- terhalb der Mitte der letzten Windung ist ein verloschenes weifses Band, auf welchen drei Reihen weifser und brauner Punkte. Mündung unten 33 etwas erweitert, weils. Gewinde weifs, mit rothbraunen Flammen und Flecken. Länge 2!/”, Breite 13. (Taf.5. Fig. 3). Var. A. Schmäler als vorige, Grund bläulich, weifs gefleckt und ge- flammt mit zwei aus braunen Flecken bestehenden undeutlichen Binden. Die Fäden sind hier einfach, nur auf den weifsblauen Grund weifs und braun gegliedert. Gewinde weils, braun gefleckt, Wirbel rosenroth. Mündung weils, Mundsaum braun gefleckt. | Seba, Mus. 3. t. 48. £. 38. Favanne, Conchyl. II, p. 438. n. 18. var. 3. Var. B. Braun, mit weifsen Flecken und Flammen, erstere eine un- terbrochene Binde bildend, Fäden dunkler braun, nur auf den weifsen Flecken unterbrochen und weifs gegliedert, gegen die Basis erhöht. _Das Gewinde ist weils, mit rostrothen Blecken, Wirbel weifs. (Taf. 5. Fig. 9). Rumph, Mus. t. 34. f. L. Knorr, Vergn. d. Augen. VI. t. 1. f. 5. Chemnitz, Conchyliencabinet. 10. t. 142. f. 1320. Encycl. method., Tabl. pl. 331. f. 9. | Im asiatischen Ocean. ‚ Conus obesus, Hwals. Der Civett-Kegel. Taf. 5. Fig. 4. Conus zeylanicus, Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 142. f. 1318. — .— — _ Linne Gmelin, p. 3389. n. 41. Ins obesus. Hwafs, Brugiere, Encyel. method. p. 623. n. 9., Tabl. DE. 320. 1. I au — Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p.35. n.21., Hist. nat... Tom. VII. p. 453. n. 21. Gehäuse konisch, dick, schwer, die Oberfläche sehr glatt und glän- zend, nur an der Basis stehen 7 bis S' erhöhte Streifen. Das stumpfe Gewinde besteht aus 11 oder 12 concaven Windungen, die Windungen sind leicht gekrönt, jede hat in der Mitte eine Furche, so dafs sie da- dadurch zweitheilig werden. Die Mündung ist länglich gleichbreit, der A) 34 Mundsaum sehr zart und dünn, gegen die Mitte etwas eingebogen, unten schief abgeschnitten und leicht ausgerandet. Die Grundfarbe ist weils, mit violettröthlichen Flecken und einer Menge Längslinien, welche aus unterbrochenen gröberen und feineren braunröthlichen Punkten bestehen, so wie durch schwarzbräunliche Flecken marmorirt. Mündung 'weifs, Mundsaum mit einem aus den Farben der Oberfläche bestehenden Rand. Länge 23°, Breite 14. Var. A. Unterscheidet sich von ae Grundform durch die rosenrothe Farbe und die zahlreichen dreieckigen braunen Punkte uud Flecken, welche die ganze Oberseite bedecken. Encyclop. method., Tabl. p. 320. £. 5. Im ostindischen Ocean. 22. Conus einereus, Hwafs. Die aschgraue Kegel- Schnecke. Taf. 5. Fig. 5. Taf. 15. Fig. 8. Rumph, Mus. t. 32. f. R. | Petiv, Amboin. t. 15. f. 6. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. C. 2. Martini, Conchyliencab. 2. t. 52. f. 578. Conus rusticus, Linne Gmelin, p. 3383. n. 18. | — ceinereus, Hwafs. Brugiere, Eneycl. method. p. 673. n. 67., Tabl. - pl. 331. f.7. 2 — ., Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 273. n. S0., Hist. nat. Tom. VIl. p. 480. n. 80. Gehäuse schmal, oben abgerundet, das Basalende tiefgefurcht, leicht ausgebogen, die Oberfläche glatt. Gewinde gewölbt, stumpfispitzig, aus 12 Windungen bestehend, diese concentrisch gestreift, die Naht deutlich abgesetzt. Farbe weifsgrau, mit drei Reihen bräunlicher Längsstreifen und vielen weifs und braun gegliederten Fäden. Ausserdem finden sich noch zwei Binden von der Grundfarbe, welche zwischen den Flecken- reihen stehen. Das Gewinde ist röthlich geflammt. Länge 22, Breite 127%. (Taf. 15. F. 8). 35 Var. A. Unterscheidet sich durch röthliche Grundfarbe, mit drei Rei- hen dunkelbrauner Flecken und weifsgegliederten braunen Häden; das Gewinde ist weils, braun. geflammt. Encyclop. method. Tabl. pl. 331. f. 4. Var.B. Gehäuse braun, mit paralelllaufenden, weillksniitieiän Längs- linien, und einigen weilsen Wolkenflecken. (Taf. 5. Fig. 5.) Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 142. f. 1319, Aus den ostindischen Meeren. | 23. Conus Amadis Chemnitz. Der Amadis - Kegel, Taf. 5. Fig. 7. 8. Taf. 12. Fig. 7. D’Argenville, Conch. Append. pl. 1.f.S. Favanne, Conchyl. pl. 17. f. M.ı Knorr, Vergn. d. Aug. VI. t. 5. f. 3. Martini, Conchyliencab. 2. t. 58. f. 642. 643, Chemnitz, Conchyl. 10. t. 142.. f. 1322. 1323. Brugiere, Encyelop. method. p. 689. n. 7S., Tabl. pl. 335. f. 2. Linne Gmelin, p. 3388. n. 32. Blainville, Diet. des Scienc. nat. Tom. X. p. 258. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 279. n. 98, Hist. nat, Tom. VII. p. 489. n. 98. Gehäuse sehr glatt und glänzend, zuweilen mit einzelnen Querfur- chen von den neuen Ansätzen, gegen die Basis längsgefurcht, die Fur- chen mit kleinen Hohlpunkten besetzt. Das Gewinde bildet einen ziemlich hervorragenden Wirbel, die 12 bis 13 abgesetzten Windungen sind ziemlich breit, ausgekehlt, mit schwach wellenförmigen, feinen, gegen die Naht seichteren concentrischen Streifen; die Naht ist regelmäfsig, wenig ver- tieft. Mündung länglich schmal, Mundsaum schneidend. Auf weifsem Grunde finden sich über die ganze Oberfläche unzählige rothbräunliche oder kastanienbraune, netzartig verschlungene, durcheinanderlaufende, dreieckige, theils feinere, theils gröbere Zikzakstreifen und Linien zer- streut, zwischen denen überall die weiflse Farbe durchschimmert. Ein paar breite Binden von dunklerer Farbe mit weilsen Flecken liegen, die ax 36 eine in der Mitte, die andre auf der untern Hälfte, um die Schale. Das Gewinde ist weifs, mit kastanienbraunen Flecken, Wirbel röthlich. Mün- dung weifs; Länge 31% — 4”, Breite 11% — 1°. (Taf. 5. Fig. 7. 8.) Var. A, Gehäuse weils, von drei orangefarbenen Binden umgeben, wovon die mittelste die breiteste ist. Auf dieser Mittelbinde steht ein aus weilsen und braunen abwechselnden Flecken zusammsngesetzter Gür- tel. Das übrige Gehäuse ist weifs, mit lichtbraunen oder orangefarbenen dreieckigen und zickzackförmigen Flecken. Gewinde mit ausgekehlten Windungen, weils, lichtbraun gefleckt. (Taf. 12. Fig. 7.) | Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 139. f. 1293. Encyclop. meth., Tabl. pl. 335. f. 1. Im ostindischen Ocean, an den Küsten von Borneo und Java. 24. Conus magus Linne. Der Magier-Kegel. Taf. 6. Fig. 1.3. Taf. 15. Fig. 3.4. Taf. 19. Fig. 5. 6. D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 2. f. C. Favanne, Conchyl. pl. 17. f. A. 1. Seba, Mus. 3. t. 44. f. 30. .Koorr, Vergn. d. Aug. 6.t. 16, £.5. Martini, eng 2.4.5 f 579. 580. Linne, Syst. Nat. 2. p. 1171. n. 317. | _Brugiere, Eheyelip method. p. 723. n. 119., Tabl. pl. 341. f. 8. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 198. n. 147., Hist. nat. Tom. VM. p. 509. n. 148; Gehäuse länglich kegelförmig, fast iii: glatt, mäfsig glänzend, mit zahlreichen erhöhten Längsfäden und einzelnen, durch neue Ansätze entstandenen Querfurchen. Gewinde aus 9 bis 10 Windungen bestehend, und in einen ziemlich spitzigen Wirbel erhöht. Die Windungen sind et- was ausgekehlt, mit 3 vertieften concentrischen Linien, die Naht gerade, schwach abgesetzt. Basis quer abgeschnitten, etwas ausgebogen, mit einem kurzen Spindelumschlag, aufsen längsgefurcht. Weifs, mit roth- braunen Flecken oder Querbinden, welche jedoch am Rande der Win- dung und etwas unter der Mitte ‘unterbrochen sind, wodurch zwei un- 37 deutliche weifse Längsbinden gebildet werden. Ausserdem sind die er- höhten Längsfäden auf den rothbraunen Stellen des Grundes dunkler braun und weils gegliedert, auf dem Weifsen dagegen nur durch sehr zarte braune Punkte angedeutet. Mündung weils, an einigen Stellen des Mundsaumes scheint die Farbe der Obenseite hindurch, .so dafs der Rand desselben gefleckt erscheint. Gewinde weifs, mit rothbraunen Flecken und Streifen. Länge 22, Breite 10. (Taf. 15. Fig. 3. 4.) Var. A. Gehäuse ziemlich dick, weifs, mit grofsen länglichen violet- ten Flecken. Gewinde weifs, mit bläulich braunen Flecken, die Naht mit erhabenem, weifs und violettbräunlichen Gürtel umgeben. (Taf. 6. Fig. 1.) | Conus indicus, Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 140. f. 1295. p. 36. Encyclop. nö pl. 341. f. 4, Var. B. Gehäuse braunroth, mit vielen weifs und braungegliederten, sehr zarten Schnüren und weifsen Flecken, die auf der Mitte eine un- vollkommene Binde bilden. Gewinde weils, mit rothbraunen Adern und Flecken. (Taf. 6. Fig. 3.) | Conus clandestinus. Chemnitz, Gonchilienicai 10. t. 140. f. 1296. p. 37. Var. ©. Gehäuse mit drei weils und braungefleckten Binden, übri- sens braungelb, hier und da weilsgefleckt. Gewinde weifs, mit braunen Flecken und Linien. Mundsaum mit schwarzbraunem Innenrande. (Taf. 19. Fig. 5. 6.) | Aus den ostindischen Meeren, Var. C. bei den Molukken, 25. Conus acuminatus, Hwafs. Der zugespitzte Kegel, Taf. 6. Fig. 2. Taf. 17. Fig. 6. 7. Rumph, Mas. t. 34. f. F. Petiv, Amboin. t. 15. f. 19. D’Argenville, Conch. Append. pl. 1. f. L. Favanne, Conchyl. pl. 1. f.N. 1. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 38. t. 140. f. 1297. Brugiere, Eneycl. method. p. 688. n. 77., Tabl. pl. 336. f. 3. 38 Lamarck , Annäl. du Mus. Vol. XV. p. 78. n. 97, Hist. nat. Tom. vn. p. 488. n. 97. Ehrenberg‘, Symbolae plıysicae, Animal. evert. Mollusca t. IL £. IV. Gehäuse sehr glatt, glänzend, kegelförmig, dem Admiral-Kegel in der Bildung sehr ähnlich. Gewinde abgesetzt, mälsig hoch, die 9 bis 10 ‚Windungen ausgekehlt, mit merklich erhabenem Rand. Mündung ziem- lich schmal, Mundsaum scharf und schneidend, oben tief ausgeschnitten. Basis mit schieflaufenden Längsfurchen, dazwischen feine Runzeln. Die Grundfarbe ist weifs, mit braunröthlichen und schwärzlichen zusammen- flielsenden netzartigen und kettenförmigen in einander geflochtenen grö- beren und feineren Linien, wodurch die Grundfarbe in unregelmäfsige Dreiecke oder herzförmige Flecken getheilt wird. Die braunrothen Li- nien stehen am Oberrande, in der Mitte und gegen die Basis, wodurch gleichsam zwei dunklere Binden, aus den schwärzlichen Linien gebildet, entstehen. Gewinde weils, mit regelmäfsigen braunrothen Flammen- flecken. ‚Mündung weils, Mundsaum am Rande mit braunen Flecken. Länge 18‘, Breite 11. (Taf. 6. Fig. 2.) Das Thier dieser Art ist braunröthlich, der Leib mit roh Lfüpnfleckeßl, neben den Bauchrand ein schwarzes Band, Athemröhre gelb, mit schwarzem Querband, das Ende weifs, Rüssel und Tentakeln gelb. Deckel blafsgelb. Vordere Hälfte der Bauchscheibe mit vielen röthlichen kurzen Längslinien. Var. A. Gehäuse durch rothbraune und schwarze Linien gleichsam bandirt, die untere Binde ohne Punktlinien. (Taf. 17. Fig. 6. 7.) D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. f. k. Favanne, Conchyl. pl. 17. £. N. 2. Knorr, en: d. Aug. 5. t. 24. f. 4. Martini, Couchsiiee rn 2. t. 57. f. 638. 639. p. 984. Encyclop. method. Tabl. pl. 336. f. 4. | Aus dem rothen Meer, nach Lamarck auch bei den Molukken. 30 26. Conus Proteus, Wagner. Der Proteus - Kegel. Taf. 6. Fig. 4. 6. Taf. 3. Fig. 8. Taf. 17. Fig. 11. - Rumph, Mus. t. 34. f. M. Gualteri, Testac. t. 22. f. E. D’Argenville, Conchyl. pl. 12. f. C. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. C. 1. Seba, Mus. 3. t. 44. f. 24.25. Knorr, Vergn. d. Aug. V. t. 2%. f. 3. Martini, Conchyliencab. 2. t. 56. f. 626. 627. p. 267. Conus proteus, Hwals. Brugiere, Eneycel, method. p- 682. n. 72., Tabl. pl. 334. £. 1. _ — Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 276. n. 91., Hist. nat. Toni VII. p. 486. n. 91. -_ — Wagner, Forts. d. Conchyliencab. 12. p. 59. c) maculis rubicundis, confertis, aequaliter distributis. Lamarck. Seba, Mus. 3. t. 46. f. 24. 25. ee Knorr, Vergn. d. Aug. II. t. 18, £.5, V.t. 9% f. 6. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 42. t. 140. f. 1300. Encyclop. method., Tabl. pl. 334. f. 2. Gehäuse konisch, glatt und an der Basis gestreift. Der Wirbel er- hebt sich sehwach, oder ist flach und verläuft in eine, aus der Mitte vortretende Spitze; seine Windungen sind glatt, ungestreift, etwas aus- gehöhlt und nach aussen mit einem etwas vortretenden Rande eingefafst. Diese Art ändert sehr in der Färbung, vom Conus papilionaceus, mit dem sie nahe verwandt ist, unterscheidet sie sich durch geringere Gröfse und durch den Mangel der Streifen an den Windungen. Die Grundform der Art zeigt auf reinweilsem Grunde zwei oder drei Reihen grofser, unregelmäfsiger, . kastanienbrauner, oder fast sehwärzlicher, zuweilen blau eingefafster Querflecken und ausserdem noch mehrere Reihen von ovalen oder viereckigen Punkten von derselben Farbe. Das Gewinde ist weifs und dunkelbraun gefleckt. In der Spielart « werden die Flecken sröfser, haben eine undeutliche Gestalt und sind röthlichbraun. Die Länge beträgt ohngefähr 2 (Taf. 6. Fig. 6.) Im ostindischen Ocean und bei den Antillen. 40 Var. A: Gualteri, Testac. t. 21. f. D. | Knorr, Vergn. d. Aug. vet 11 fa. Conus leoninus, Hwafs, Brugiere, er method. p. 683. n. 73., Tabl. pl. 334. £. 5. 6. -— — Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 277. n. 92, Hist. nat. Tom. VII. p. 486. n. 98. — proteus, var. b. Wagner, Forts. d. dt 12, pP. 60. t. 222. f. 3075. &) punctis raris, seriatis, maculis magnis, plerisque comnatis. Lamarck. - Knorr, Vergn. d. Aug. VL. t.1. f. 3. Martini, Conchyliencab. 2, t. 57. f. 640. > Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 140. f. 1299. Encyclop. method., Tabl. pl. 335. f. 5. ß) castanea, maculis raris albis. Eneyelop. method., Tabl. pl. 334. f. 9. Diese Varietät, oder der Conus leoninus von Hwals, Brugiere und Lamarck, hat gewöhnlich ein gegen den Umfang flacheres Gewinde, was indefs keinen Grund abgiebt, eine eigene Art daraus zu bilden, da auch in andern Arten das flache Gewinde zuweilen etwas erhaben wird. Auf dem weifsen Grunde finden sich eine Menge Längsreihen von roth- braunen oder röthlichen gröfsern und kleinern Flecken oder länglichen Tupfen; ausserdem noch zwei Reihen längsgedehnter, mehr oder minder nahe beisammenstehender Flecken. Das Gewinde ist weils, und roth- braun oder röthlich gefleckt (Taf. 3. Fig. 8.). Die Spielart «x wird grös- ser, hat auf dem weifsen Grunde einige Punktreihen und zwei grofse Reihen von unregelmäfsigen braunrothen Flecken, die hier und da in einandergeflossen sind (Taf. 6. Fig. 4., Taf. 17. Fig. 11.). Die Spielart ß ist fast ganz kastanienbraun, mit einigen weifsen Flecken und Spuren von Punktreihen. Länge 2'%“, Breite 1?/%”. | An den amerikanischen Küsten. Der Conus proteus und leoninus, Hwafs müssen durchaus vereinigt werden, da, wie schon Brugiere zugesteht, der ganze Unterschied auf der Färbung beruht, Der Conus proteus Hwals geht durch seine Varie- 41 tät b unmittelbar in den sogenannten Conus leoninus über. Hwals, Bru- giere und Lamarck haben bei Bestimmung der Kegelschnecken zu viel Gewicht auf Farbe und Zeichnung gelegt, welche zu sehr ändern, und allein keinen wesentlichen Charakter abgeben. | 27. Conus lacteus. Lamarck. Die milchweilse Kegel- schnecke. | Take me Conus spectrum album. Chemnitz, Conchyliencabinet 10. p. 45. t.140. f. 1304. — lacteus. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 274. n.83., Hist. nat. Tom. VII. p. 481. n. 83. Gehäuse glatt, mäfsig glänzend, mit entfernten Längsfurchen, wel- che von der Basis nach oben hin allmählig undeutlicher werden, mit Hohlpunkten versehen und durch feine Querstreifen runzlich und wie gekerbt sind. Das Gewinde ist gewölbt, in einen spitzigen Wirbel en- digend, die Windungen sind zart concentrisch gestreift, die Naht merk- lich vertieft. Mündung ziemlich weit, Mundsaum durch die ziemlich tie- fen Basalfurchen unten etwas eingeschnitten. Die Farbe ist reinweils, ältere Exemplare sind meist gelbröthlich. Länge 14. Breite 7'/.. Im ostindischen Ocean. | 28. Conus puncticulatus, Hwafs. Die getüpfelte Ke- gelschnecke. Taf. 6. Fig. 8. Seba, Mus.3. t.48. f. 46. 47. Martini, Conchyliencab. 2. p. 255. t. 53. f. 612. b. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 46. t. 140. f. 1305. | Brugiere, Encyclop. method. p. 702. n. 92., Tabl. pl. 331. f. 2. Lamarck, Annales du Mus. Vol. XV. p.283. n.114., Hist. nat. Tom. VII. 495. n. 114. Gehäuse ziemlich klein, gewölbt, die obere Hälfte glatt, die untere von der Basis an schief längsgestreift, die unteren 6 bis 7 Streifen sind 6 42% erhöht und durch breite und flache Furchen gesondert, in den Furchen viele feine Querstriche. Das Gewinde erhebt sich in einen stumpfen Wirbel, die S bis 9 Windungen sind etwas ausgehöhlt, sehr fein con- centrisch gestreift, mit erhöhtem Aussenrand. Mündung etwas eng, oben tief ausgeschnitten, Mundsaum scharf. Farbe weifs, mit zwanzig oder mehr, aus röthlichen Punkten bestehenden Längslinien, welche gegen die Mitte sedrängter stehen, Gewinde weils, mit rothbraunen Punkten. Mündung violett; Mundsaum weilsgesäumt. Länge 1’, Breite 8‘. An den chinesischen Küsten. Van As, ; | Gualteri, Testac. t. 22. f. 2 Favanne, Conchyl. pl. 19. “ M. 4. Martini, Conchyl. 2. t. 55. f. 612. a. Encyclop. method., Tabl. pl. 331. £. S. Die Streifen der öraheie Hälfte des Gehäuses höhlen, etwas granulirt, statt der einfachen Punktreihen wellenförmige Flecken und Flammen, daneben 16 Reihen gröfserer und entfernterer brauner Punkte. Gewinde weifs, braun marmorirt, Sehr häufig bei Fee ah, S. Domingo und Martinique. 29. bone EN Dar. Miscumteht eh Die Zierde des Meeres. Taf. 7. Fig. 1.2. Schroeter, Einleitung in d. Conchylienkenntnifs I. p. 63. n. 18. Conus elorfe maris, Museum Geversianum, p. 366. n. 1087. _— 00 — Chemnitz, Conchyliencab. 10. p.73. t.143..f. 1324. 1325. _-—— — _ Brugiere, Encycl. meth. p. 756. n.146., Tabl. pl. 347. £.7. a n. ie Blainville, Diet. des scienc. nat. a X. p- 260. — — , Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 438. n. 178., | Hist. nat. Tom. VII. p. 526. n. 180. ie eyie kegelförmig, ziemlich gestreckt, glatt, mit fei- nen erhöhten Längsstreifen ‚über die ganze Oberfläche, die gegen die Basis höher und stärker werden. Das Gewinde ist ziemlich hoch, zu- 45 gespitzt keglich, die 12 Windungen sind leicht ausgekehlt, abgesetzt, unten ausgebogen, mit vielen zackigen Querstreifen und einigen concen- trischen Streifen bedeckt. Mündung oben tief ausgeschnitten, etwas eng, innen glatt, durchscheinend und nach dem Mundsaum zu etwas faltig, vorzüglich von der Mitte bis zur Basis herab. Die weifse Oberfläche wird bis in das Innerste der Windungen von einem netzartigen, durch braungelbliche oder gelbrothe Winkelzüge und Zikzaklinien Kettenförmig in einandergeschlungenen Gewebe bedeckt. Ueber das Gehäuse legen sich einige etwas heller und lichter gezeichnete Binden, wovon die brei- teste auf ihrer Mitte einen gegliederten Gürtel, nach Art der Admirale, trägt. Das Gewinde ist ebenfalls weils, ganz mit braunen oder orange- farbenen netzartigen Maschen bedeckt, ausserdem finden an den Säumen der Windungen lebhaft orangegelbe Flecken. Die Mündung ist glänzend weifs, der scharfe Mundsaum hat einen aus violetten und orangegelben Flecken zusammengesetzten Saum. Länge 3% 6%, Breite 18, Aus den ostindischen Meeren, sehr selten und theuer. 30. Conus nussatella Linned, Die Bohrer-Kegelschnecke. Taf. 7. Fig. 3. | Lister, Conch. t. 744. f. 95. ‘ Gualteri, Test. t. 25. f. H. Knorr, Vergn. d. A. Il. t. 19. £f. 4. Favanne , Conchyl. pl. 18. f. E. 2. Conus terebra. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p- 81. t. 143. f. 1329. — nussatella, Hwafs. Brugiere, Encyclop. meth. p. 736. n. 131., Tabl. Kr. DE SAT. 8 ei, BE Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 431. In. 160., | Hist. nat- Tom. Vll. p. 515. n. 162. | Gehäuse sehr gestreckt, walzenförmig, an beiden Enden fast gleich- förmig verschmälert, über die Oberfläche laufen zahlreiche feine erhöhte Längslinen, welche nach der Basis zu entfernter und höher sind. Diese Längsstreifen werden durch mehrere Querstreifen, von den neuen An- 6* 44 sätzen herrührend, durchkreuzt. Das Gewinde ist hoch, stumpfkeglich, die 10 Windungen sind etwas abgesetzt, nicht ausgekehlt, glatt, mit sehr feinen gebogenen @Querstreifen und einigen vertieften concentrischen Streifen, die Nath ist vertieft. Mündung lang und eng, oben tief ausge- schnitten, Mundsaum scharf, mit einigen undeutlichen Furchen am untern Ende. Auf weifsem Grund finden sich grofse, wolkenähnliche zusam- menhängende @Querflecken von rostgelber Farbe, während die erhöhten Linien Reihen von rothbraunen Längsfleckchen tragen. Diese Fleckchen sind gegen die Basis am gröfsten, während auf der Basis selbst nur kleine Punkte sich zeigen. Das Gewinde ist weifs, mit orangegelben Flecken und paralell mit der Naht laufenden braunrothen Strichen und Punkten. Mündung weifs. Länge 2 5, Breite 1”. | Var. A. Conus nussatella. Linn, Syst. Nat. p. 1170. n. 314. -Rumph, Mus. t. 33. f. E. E. | Petiver, Amboin. t. 15. f. 13. Gualteri, Testac. t. 25. f. L. D’Argenville, Conch. pl. 13. £. P. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. E. 4. Knorr, Vergnüg. d A. II. t. 4 f. 7. Martini, Conchyliencab. 2. t. 51. f. 567. Encyclop. method., Tabl. pl. 342. f. 2. Unterscheidet sich von der Grundform durch geringere Gröfse, vor- züglich aber, dafs die erhöhten Längslinien granulirt' sind. Var. B. Proceedings of the zoological society of London. P. II. p. 18. Müller, Synopsis novorum testaceorum viventium, p. 122. d. Gehäuse dünn, weils, gelblich gewölkt, mit Längsreihen brauner Pünktchen auf den sehr feinen Längsstreifen. Im indischen Meer, an der Insel Nussatella, an’ den Küsten von China, der Philippinen, von Neuguinea, die Var. B. hat Cuming bei der Insel Annaa gesammelt. 45 31, Conus tendineus Hwals, Die gestreckte Kegel- schnecke. Taf Fi Tal 15. ; Kies, 6. Lister, Conchyl., t. 745. f. 36. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 143. f. 1330. p. 83. Brugiere, Encycel. method. p. 753. n. 127., Tabl. pl. 342. £. 6. Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 439. n. 154., Hist. nat. Tom. VI. p. 512. n. 156. Gehäuse langgestreckt walzenförmig, an beiden Enden gleichförmig ‘ verschmälert. Die Oberfläche ist mit gleichlaufenden, erhöhten Längs- streifen bedeckt, welche vorzüglich gegen das Gewinde hin etwas un- merklich werden. Diese Längsstreifen werden durch 7 bis 8, von neuen Ansätzen herrührenden Furchen durchkreuzt. Das Gewinde, in einen ziemlich langen Kegel verlängert, endigt in eine stumpfe Spitze. Die Windungen sind etwas convex und abgesetzt. Grundfarbe weils, mit drei violetten Längsbinden, welche von drei breiten bräunlichvioletten Querflecken durchschnitten werden. Gewinde weilsgefleckt, übrigens bräunlichviolett. Mündung und Mundsaum weifs, letzterer mit bräunlich- violetten Saum. Länge 2, Breite 10% (Taf. 7. Fig. 4.) Var. A. Martini, Conchyliencab. 2. t. 52. f. 572. Conus laevis, Gmelin Linne p. 3391. n. 49. Gehäuse mit schwächeren Längslinien, gelbröthlich, mit rothbraunen Flecken und Strichen. (Taf. 15. Fig. 6.) Var. B. Proceedings of the zoological society of London. P. I. p- 18. Müller, Synopsis p. 122. e. Gehäuse wie die Stammform, aber mit eranulirten Längsstreifen. An den Küsten der Insel Frankreich, bei der Moritzinsel, die Var. B. von Cuming bei der Insel Annaa gesammelt. 46 32. Conus glans. Hwafs. Die Eichel-Kegelschnecke, Taf. 7. Fig. 5. D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 2. f. D. Favanne, Conchyl., pl. 17.£.G Seba, Mus. 3. t. 53. f. Z. | | Brugiere, Encyclop. method. p. 735. n. 130., Tabl. pl 31.8 7. Lamarck, Annales du Mus. pt XV. u a1. n. 158., Hist. nat. Tom. VI. p. 514. n.160.. | Diese Art ist mit voriger nahe verwandt, unterscheidet sich aber hinlänglich durch ein gewölbteres Gehäuse, welches dadurch etwas eiför- mie wird, und durch geringere Gröfse. Das Gehäuse gewölbt, dick, die Oberfläche mit schwach erhöhten Längsstreifen bedeckt, welche von mehreren Anwuchsfurchen durchkreuzt werden. Gewinde ziemlich lang ausgezogen, stumpfkeglich, mit 10 bis 11 gewölbten, schwach gerande- ten und mit concentrischen Streifen versehenen Windungen. Naht etwas vertieft. Mündung eng, oben seicht ausgeschnitten, unten durch die Enden der erhöhten Streifen etwas gezähnt. Die Farbe ist bläulich- kastanienbraun, etwas unterhalb der Mitte ist eine weilse, blaugewölkte Längsbinde, welche durch Flecken von der Farbe des. Grundes unter- brochen ist, eine undeutlichere ähnliche Binde zeigt sich am Oberrand der letzten Windung. Gewinde violett, gelblich gewölkt, mit. weifsen Zikzaklinien, der Wirbel ist weifslich. Die Mündung ist weils, Basis und Mundsaum violett gesäumt. Länge 1?/;“, Breite 9. Var. A. | Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 143. f. 1331. 1. Encyclop. meth., Tabl. pl. 342. f. 9. Gehäuse mit gekörnten Längsstreifen, mit einer weilsen Längsbinde etwas. unterhalb der Mitte, einer andern am Oberrande der letzten Win- dung, beide violett und braun gefleckt. Gewinde blafsviolett, mit gelben Fiecken. | | In den afrikanischen und asiatischen Meeren. Nicht gemein. 47 3.5) 33. Conus elavus. Linne. Gmelin. Die Keulen-Kegel- | schnecke., Taf. 7. Fig. 6. Taf. 15: Fig. 2 Conus clavus. Linne Gmelin, p. 3390. n. 42. Lister , Conch. t. 744. f. 34. Martini, Conchyliencab. 2. t. 52. f. 570. Chemnitz, Conchyl. 10. t. 143. f. 1327. Conus auricomus. Bwalk: Brugiere, Eneyclop. meth. p. 742. n. 136., Tabl. pl. 346. f. 3. Conus elavus. Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p. 433. n. 164., Hist. nat. Tom. Vll. p. 517. n. 166. | | Gehäuse länglich, walzenförmig, die Oberfläche mit Längslinien be- deckt, aber ohne Anwuchsfurchen, glatt und glänzend. Das kegelförmig erhöhte Gewinde endigt in eine ziemlich scharfe Spitze und besteht aus 10, etwas concaven, mit feinen Quer- und vertieften Längsstreifen ver- sehenen Windungen. Mündung fast gleichbreit. Mundsaum oben und unten ausgeschnitten, scharf. Der Grund des Gehäuses ist weiß, dar- über legen sich drei ziegelröthliche breite Bänder, welche aus lauter, dicht neben einander stehenden Strichen bestehen, die häufig von dazwi- schen vorkommenden weifsen Flecken unterbrochen werden. Diese Bän- der wechseln mit drei etwas schmäleren Binden ab, welche aus rothgel- ben Strichen und Flecken gebildet werden. Das Gewinde ist weifs und hat einige röthlichgelbe oder lichtcastanienbraune Adern, die Spitze röth- lich. Mündung weils, Basis und Mundsaum violett gesäumt. Länge 2 10, Breite 15°. Im ostindischen Ocean. Sehr yallen und theuer. 34. Conus Abbas. Hwafs. Die Abt- ei oh Taf. 7. Fig. 7. 8. Chemnitz, Conchyliencab, 10. t. 143. f. 1326. üit. b. c. Brugiere, Eneyclop. meth., p. 750. n. 144., Tabl. pl. 345. f. 3. Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 436. n. 174,, Hist. nat. Tom. vll. p- 523. n. 176. 48 / Gehäuse gegen das obere Ende etwas gewölbt, konisch- eiförmig, ziemlich dick. Ueber die Oberfläche laufen sehr feine Längsstreifen, gegen die Basis sind selbige etwas stärker und höher. Gewinde spitzig, doch wenig ausgezogen und ziemlich breit, einen kurzen Kegel bildend, besteht aus 9 bis 10, leicht ausgehöhlten, mit concentrischen Längs- und feinen Q@uerstreifen versehenen Windungen. Mündung nach unten stark erweitert, Mundsaum oben etwas ausgeschnitten. Die Grundfarbe ist weils, doch stehen darauf schwärzliche und braungelbliche Streifen, Fäden, Adern und Züge so nahe und so enge zusammengedrängt bei einander, dafs bei dem netzartigen Gewebe nur die engsten Maschen vorkommen und nur ganz kleine weifse Flecken vom Grunde sichtbar werden können. Ueber die glatte Oberfläche legen sich drei breite, aus einem netzartigen Gewebe bestehende, Längsbinden, die breiteste steht unter dem Oberrand der letzten Windung, die andere auf der Mitte, die dritte an der Basis. Die obere wird von dem Mundsaum an bis zur Hälfte ihrer Länge durch einen dunkleren Gürtel getheilt, der sich nach hinten allmählig verliert. Zwischen diesen Binden ist die Oberfläche mit gelblich-schwarzbräunlichen, flammigten, dicht beisammenstehenden länglichen Streifen, die mit lichteren oder weifsgelblichen abwechseln, besetzt. Hier und da finden sich aber auch netzartige Stellen mit enge- ren und weiteren Maschen. Gewinde mit dunkelbraungelblichen Adern und Linien bezeichnet. Mündung weifs, Mundsaum mit braunem Rand. Länge 2'/“, Breite 1”. | Var. A. Grau, ohne Binden. | Eine der seltnern Arten, aus den ostindischen Meeren. 35. Conus episcopus, Hwafs, Die Bischoff-Kegelschnecke. Taf.?7. Fig. 9. Brugiere, Encycl. method, p. 748. n. 142., Tabl. p. 345. f. 2. oma, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 436. n. 173., Hist. nat. Tom. VII. p- 592, n. 175. Gehäuse ziemlich kegelförmig , olatt, mit feinen Längsstreifen, die 49 gegen die Basis etwas stärker werden. Das Gewinde ist niedrig, einen stumpfen Kegel bildend, besteht aus 9 glatten, etwas concaven, gegen die Spitze platten Windungen. Mündung ziemlich lang, unten erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten. Der Grund ist dunkelbraun. mit einer Menge schwarzen, weilsgegliederten Fäden und mit weifsen Flecken bestreut, die vielfach zusammenhängen und Dreiecke oder schup- penförmige Figuren bilden. Die gröfsten sind in drei Binden vereinist, von denen die erste am Oberrand der letzten Windung, die zweite auf der Mitte und die letzte vor der Basis steht. Gewinde weifs, mit weni- gen braunen, weifspunktirten Flecken und dunkelkastanienbraunen Adern. Wirbel weifslich-rosenroth. Mündung rein weils, Mundsaum am Rande schwarzbraun gefleckt. Länge 3— 4%, Breite 13/1. Var. A. Seba, Mus. 3. t. 43. f. 6. Encyclop. meth. Tabl. pl. 345. f. 6. Gehäuse mit zahlreichen kleinen weifsen Flecken, welche aber keine Binden bilden. Die Flecken sind länglich dreieckig und stehen auf kasta- nienbraunem, mit dunkleren, weifsgegliederten Fäden geziertem Grund. Var. B. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 143. f. 1328. Conus aulicus, Brugiere, a. a. O. var. b., Tabl. pl. 343. f. 2. Gehäuse weifs, mit grofsen, ungleichen netzartig mit einander ver- bundenen braunen Flecken. Gewinde weils, braun geflammt, Wirbel rosenroth. Die Basis zeigt sehr starke Längsstreifen, die nach oben aber immer schwächer werden (Taf. 7. Fig. 9.). Im ostindischen Ocean. 36, Conus omaicus. Hwafs. Die omaische Kegelschnecke. Taf . Fig. 1. D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. f. Y. Favanne, Conch. pl. 17. £, F. Martini, Conchyliencab. 2. t. 55. f 690. . 30 Chemnitz, Conchyl. 10. t. 143. f. 1331. 2. Conus Thomae. Gmelin Linne. p. 3394. n. 70. Conus omaicus. Hwafls, Brugiere, Eneycelop. metl. p. 714. n. 111., Tabl. pl. 339. f. 3. | Blainville, Diet. des Scienc. nat. Tom. X. p. 259. Lamarck , Annal. du Mus. XV. p. 425. n. 138., Hist. nat. Tom. VII. p. 503. n. 158. Gehäuse länglich, walzig-kegelförmig, sehr glatt, mit einigen mehr und minder entfernten Querfurchen, Basis etwas ausgebogen. Das stumpfkegliche Gewinde besteht aus zehn glatten, concaven, gerandeten, abgesetzten, verloschen concentrisch gestreiften Windungen. Der Mund- saum ist scharf, oben tief ausgeschnitten. Grundfarbe orangegelb, zahl- reiche, gedrängt stehende, braun und weilsgegliederte Linien umziehen das ganze Gehäuse, zerstreut überall zeigen sich weifse ungleiche Quer- flecken. Von den drei, die letzte Windung umziehenden weifsen Bin- den, wovon die unter dem Oberrand stehende die schmalste, steht die zweite breitere unter der Mitte und die breiteste dritte an der Basis. Ueber diese Binden laufen die gegliederten Linien ebenfalls fort, doch sind die braunen Punkte darauf länglich und gröfser als die weilsen. Gewinde weifs, unregelmäfsig kastanienbraun gefleckt. Mündung weils, Mundsaum glatt, am Unterrand röthlich. Länge 2 5, Breite 14 Aus dem:asiatischen Ocean, von der Insel Oma. 37. Conus rubiginosus. Hwafs. Die brünette Kegel- schnecke, Tak8 -Fiı. 2,3% Favanne, Conchyl. pl. 18. f. C. 4. Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. f. 595. Brugiere, Encyclop. meth. p. 744. n. 138., Tabl. pl. 344. f. 1. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 434. n. 167., Hist. nat. Tom. VM. p- 519. n. 169. Gehäuse eyförmig-cylindrisch, etwas gewölbt, glatt, über die Ober- fläche ziehen sich mehr oder weniger deutliche Ansatzstreifen, die von zahlreichen feinen Längslinien durchschnitten werden. Die Basis ist al schwach gefurcht. Das sehr stumpfe Gewinde besteht aus 10 bis 11 etwas gewölbten, glatten, und durch eine sehr feine braune, neben der Naht hinlaufende Linie bezeichneten Windungen. Mündung nach unten erweitert, Mundsaum oben tief ausgeschnitten. Die Farbe ist ein helleres oder dunkleres Braun, worauf viele weilse, fast herzförmige Flecken, zwischen denen eine Menge kleinere von der- selben Farbe sichtbar sind. Die gröfseren Flecken bilden einige unzu- sammenhängende weilse Binden, gewöhnlich eine unter dem Oberrand der letzten Windung, eine andere unter der Mitte und zuweilen eine dritte an der Basis. Das Gewinde ist weils, rothbraun marmorirt, der Wirbel bläulich. Mündung weifs, Mundsaum am Rande weifs und violett eefleckt. Länge 2 9, Breite 1 4. (Taf. 8. Fig.1.). Var. B. Martini, Conchyliencabinet 2. t. 54. f. 593. 594. Encyclop. meth., Tabl. pl. 344. £. 2. Der Grund des Gehäuses dunkel orange, mit grofsen, unregelmäßigen weifsen Querflecken und En 6m kleineren dazwischen. (Taf, 8. Fig. 2. 3.). Aus dem asiatischen Ocean. 35. Conus textile. Linne, Der Netz-Kegel, Tab 4 MHei:9) Taf %. Fig, 10. - Taf, 8. Eier. 4, 5°6. Bonanni, Recr. 3. f, 135. Gualteri, Testac. t. 25. f. A. A. D’Argenville, Conchyl. pl. 13. f. F. Favanne, Conchyl., pl. 18. f. B. 1. Seba, Mus. 3. t. 47, £. 16. 17. Knorr, Vergn. d. Aug. 1. t. 18. £. 6. Martini, Conchyliencab. t. 54, f. 599. 600. Linne, Syst. Nat. p. 1171. n. 319., ed. Gmelin, p. 3393. n. 59. Brugiere, Encyclop. meth., p. 751. n. 145., Tabl. pl. 344. f. 5. Blainville, Diet. des Scienc. nat. tom. X. p. 260. Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p.437. n. 176., Hist, nat. Tom, VII p, 924. n. 178. TR 52 Sowohl in Beziehung auf die Form des Gehäuses als der Färbung ist diese Schnecke höchst veränderlich, so dafs eine Menge Varietäten unterschieden werden. Das Gehäuse ist ziemlich grofs, etwas dick, schwer, eyförmig-cylindrisch, mit zahlreichen erhöhten Längsstreifen, die an der Basis beinahe Furchen bilden. Das Gewinde ist breitkegel- förmig, zugespitzt, besteht aus 10 bis 11 kaum abgesetzten, etwas aus- eekehlten, gerandeten und sehr fein quergestreiften Windungen ohne concentrische Streifen. Die Mündung ist wenig erweitert, unten zeigt sich eine deutliche Columelilarfalte, Mundsaum oben tief ausgeschnitten, ganzrandig und scharf. Die Grundfarbe ist ein dunkles Dottergelb, mit braunen gewellten Querlinien und vielen weifsen herzförmigen oder dreieckigen, rothbraun oder braun eingefafsten Flecken geziert. Die weilsen Flecken, überall unregelmäfsig zerstreut, stehen unter dem Oberrand der letzten Win- dung, unter der Mitte und an der Basis gedrängter und bilden dort un- deutliche Binden. Das Gewinde ist gefärbt wie das übrige Gehäuse, doch sind die Flecken in der Form weniger gleich und mit gebogenen oder zackigen @uerlinien eingefafst. Der Wirbel ist rosenroth. Mündung und Mundsaum rein weifs, am untern Theil des letztern sind Andeutun- een von Falten, der Rand ist mit violetten Flecken geziert. Länge 37/4, Breite 1% 7 (Taf. 8. Fig. 5. 6.). | Var. A. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 14. Knorr, Vergnüg. d. Aug. 1.8 f. 3. Martini, Conchyl. 2. t. 54. f. 698. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 143. f. 1326. a. Encyclop. method., pl. 345. f. 7 Brugiere a.a.0®. var. b. In Gröfse und Ansehn der Grundform ähnlich, auch ne die wellen- förmigen Querstreifen und die Einfassungen der weifsen Flecken vorhan- den, aber es zeigen sich vier schmale, aus netzförmigen weifsen Flecken sebildete Binden. (Taf. 7. Fig. 10. Taf. 8. Fig. 4.). 53 Var. B. Lamarck a.a. 0. var. c. Gebändert, mit feiner netzartiger violetter Zeichnung. Var. C. Favanne, Conchyl. pl. 18, f. B. 5. Brugiere, a.a.O. var. e, Encycl. Tabl, MR 347. £.5. Lamarck, a.a.0. var. d. Kurz , BERN N ohne Binden. Var. D. Brugiere, a. a. O. var. f. Encyclop. method., Tabl. pl. 346. f. 2. Unterscheidet sich vorzüglich durch eine Einschnürung in der Mitte des Gehäuses. Die Binden wie bei der Grundform, die ganze Gestalt aber kürzer und gedrungener. | Var. E. Favanne, Conchyl. pl. 18. £f. B. 4. Brugiere, a. a. ©. var. h., Encyclop. Tabl, pl. 347. f. 4. Lamarck, a. a. ©. var. f. Orangeroth, mit weifsen, violett gewölkten, in Binden beisammen stehenden Flecken. | Var. FE. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. B. 3. Brugiere, var. l., Encycl. Tabl. pl. 347. f. 2 Lamarck, a. a. 0. var. g. Eyförmig -keglich, fleischfarben, mit zahlreichen, kleinen, netzartig zusammenhängenden, roth eingefafsten Flecken. Var. G. Seba, Mus. 3. t. 43. f. 11. 12. Chemnitz, Conchyl. 10. t. 141. f. 1311. Brugiere, Encyclop. method. a. a. ©., Tabl. pl. 331. f. 2. Lamarck, a.a.O. var. h. Gehäuse dick, gewölbt, mit erhöhten Längsstreifen, welche am Rande des Mundsaumes in zahnförmige Fortsätze auslaufen. Gewinde breit, mit kurzem Wirbel. Auf rostgelbem Grunde finden sich weifse, blauge- 54 wölkte netzartig zusammenhängende Flecken, welche vier undeutliche Binden bilden (Taf. 4. Fig. 9.). Var. H. Lamarck,, a. a. O. var. i. Schmal, blafsgelb. Yyar u Adanson, Seneg: pl. 6. f. 7. Lamarck, a. a. O. var. k. Grund bräunlichgelb, durch breite weifse Binden fast ganz bedeckt. Var. K. Brugiere, a. a. O. var. d., Encycl. Tabl. pl. 347. f. 3. Lamarck, a. a. O. var. |. Eyförmig, nach vorn bauchig heraustretend, mit zahlreichen weifsen, durch orangefarbene Wolken unterbrochenen Flecken. In den indischen und afrıkanischen Meeren. 39, Conus omaria. Hwafs. Die weilsbunte Kegelschnecke. Taf. 8. Fig. 7. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 13. Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 1. f. 3. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. C. 5. Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. f. 596. Brugiere, Encycel. method. p. 743. n. 137., Tabl. p. 344. f£. 3. Lamarck, Annal. du Mus. p. 434. n. 166., Hist. nat. Tom. VII. p. 512. n. 168. Gehäuse walzig kegelförmig, glatt, glänzend, nach unten allmählig verschmälert, Basis gefurcht, schwach ausgebogen, die Furchen erstrecken sich, immer feiner werdend, fast bis zur Mitte des Gehäuses hinauf. Gewinde stumpf zugespitzt, die Windungen etwas abgesetzt, mit feinen gebogenen @uerlinien und undeutlichen concentrischen Streifen, die letzte Windung mit deutlich vortretendem Rand. Mundsaum scharf, oben tief, unten kaum ausgeschnitten. ' Die Grundfarbe ist ein schönes Rostbraun, welches grofse, mit dun- 3) kelbraun und weifs gegliederten Fäden gezierte Flecken bildet. Auf die- sem dunklen Grund stehen eine Menge gröfsere und kleinere, dreieckige weifse Flecken, die drei Längsbinden bilden, welche durch ähnliche, aus Flecken zusammengesetzte @uerbinden zusammenhängen. Sämmtliche weilse Flecken sind dunkelrostbraun eingefalst, aber einfärbig, da sich die gegliederten Fäden nicht darüber fortsetzen. Das Gewinde ist rost- gelb, unregelmäfsig weiflsgefleckt, der Wirbel rosenroth,. Mündung und Mundsaum weifs, letzterer am Rande bräunlich violett punktirt. Länge 2”, Breite 11’. Im asiatischen Ocean. 40. Conus praelatus, Hwafs. Die Prälat-Kegelschnecke, Taf. 8. Fig. 8. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. B. 7. Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. f. 601. Brugiere, Encyel. meth. p. 746. n. 140., Tabl. pl. 345. f. 4. Lamarck, Annales du Mus. Vol.XV. p.435. n.169., Hist. nat. Tom. VII. p- 520. n. 171. | | Gehäuse ziemlich glatt, gegen die Basis verschmächtigt und dort leicht ausgebogen und punktirt gestreift. Das Gewinde ist etwas flach zugespitzt, besteht aus 9 glatten Windungen mit erhöhtem Rand, die durch die vertiefte Naht etwas abgesetzt erscheinen. Mundsaum wenig ausgeschnitten. Farbe rothgelb oder orange, mit feinen, weils und dun- kelbraun gegliederten Längslinien. An den Ansatzfurchen finden sich olivengrünliche oder orangerothe Wolken. Die Oberfläche trägt zahlreiche schuppenförmige weilse Flecken, welche in Form von @Quer- und Längs- binden beisammen stehen, und mit purpurrothen Fäden eingefafst sind. Eine Längsbinde steht am Oberrand der letzten Windung, die zweite breitere und durch Flecken von der Grundfarbe getheilte, unter der Mitte. Gewinde röthlichgelb mit weifsen Flecken und hraunen Linien. Mündung weifs, Mundsaum kastanienbraun gesäumt. Länge 1'/.“, Breite 9. Im ostindischen Ocean. Selten. 56 41. Conus aulicus, Linne. Die Porphyr-Kegelschuecke. Taf. 8. Fie. 9. | Linne, Syst. nat. 2. p. 1171. n. 320. Rumph, Mus. t. 33. f. 3. | Gualteri, Testac. t. 25. f. 2. D’Argenville, Conch. pl. 13. f. G. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. €. 7 Seba, Mus. 3. t. 47. f. 10—12. | Knorr, Vergn. d. Aug. II. t. 19. f. 1. Martini, Conchyliencab. 2. t. 53. f. 592. Brugiere, Encyclop. meth. p. 738. n. 133., Tabl. pl. 343. f. 4. Lamarck, Annales du Mus. Vol. XV. p. 432. n. 161., Hist. nat. Tom. VI. p- 515. n. 163. | Gehäuse walzig-kegelförmig, mälfsig glänzend, glatt, die ganze Ober- fläche mit nur wenig erhabenen, feinen Fäden umwunden, welche an der Basis stärker werden und Furchen bilden. Gewinde stumpfkeglich, besteht aus 10 bis 11 flachen, kaum abgesetzten, sehr fein concentrisch gestreiften Windungen, mit etwas vertiefter Naht. Mündung wenig er- weitert, oben in einen schiefen Ausschnitt endigend. Der Grund ist kastanienbraun, mit zahlreichen, ungleichen, dreieckigen Flecken, welche so beisammen stehen, dafs sie sehr unvollkommene Längs- und @Quer- binden bilden. Gewinde weils gefleckt und marmorirt, der Wirbel weifs- lich. Mündung weils oder gelblich, an der Basis röthlich. Länge 4'%”, Breite 17 9%. Var. A. D’Argenville, Conchyl. pl. 13. £. D. Favanne, Conchyl. pl. 18. N C. 3. Seba, Mus. 3. t. 43. £. 1. Knorr, Vergn. d. Aug. u 2% 1.8.8, Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. f. 597. Conus auratus, Brugiere, Eooyeldn: method. p.740. n. 134., Tabl. pl. 343. f.3. Lamarck, a. a. ©. var. b. Dunkelor erben mit vielen weilsen ee En. welche vorzüglich auf der untern Hälfte sehr grofs werden und zusammenhän- 97 gen, wodurch ein ziemlich deutliches Längsband gebildet wird. Das Gewinde ist ausgehöhlt, der Wirbel etwas spitzig. (Taf. 8. Fig. 9.). Var. B. Lamarck, a. a. ©. var. c. Grundfarbe braun, mit grofsen weilsen unregelmäfsigen Flecken. Var. C. Lamarck, a. a. O. var. d. Blafs orangegelb. Var. D. | Proceedings. P. II. 1834. p. 18. Müller, Synopsis. p. 122. c. Grundfarbe und Gehäuse wie bei der Stammform, die Flecken un- regelmäfsig dreieckig, rosenroth. Aus dem ostindischen Ocean, Varietät D. von Cuming an der Insel Annaa gesammelt. 42. Conus Archiepiscopus. Hwafs. Die Erzbischofts- Kegelschnecke. Taf,s. Fig. 10. Brugiere, Encyclop. meth. p. 747. n. 141., Tabl. pl- 346. f. 7. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 435. n. 171., Hist. nat. Tom. VII. p. 521. n. 173. Gehäuse eiförmig-walzig, gegen den Oberrand bauchig, mit sehr feinen Längsstreifen umgeben, die auf der oberen Hälfte kaum merklich, auf der untern, vorzüglich gegen die Basis aber vorragender sind. Ge- winde kegelförmig, in einen spitzigen Wirbel endigend, besteht aus 12 etwas gerandeten, concaven Windungen mit deutlicher, wenig vertiefter Naht. Mündung etwas weit, oben tief ausgeschnitten. Grundfarbe roth- braun, mit braunen Längslinien und braunen Querflecken. Ausserdem finden sich eine Menge kleiner, dreieckiger, rothbraun eingefafster Fle- cken, welche vier Binden bilden, von denen die zwei ersten auf der obern Hälfte, die dritte auf der untern und die vierte an der Basis steht. 8 38 Die Einfassung der Flecken ist ausserordentlich fein und bildet ein zar- tes Netz. Das Gewinde ist auf weilsen Grund braun wellenförmig linirt und bläulich bewölkt. Der Wirbel ist weifslich violett. Mündung weils, Länge 2”, Breite 13. | | Var. A. | D’Argenville, Conchyl. pl. 13. £. L. . Favanne, Conchyl. pl. 18. f. B. 2%. Encyclop. meth. Tabl. pl. 346. £. 1. Lamarck, a. a. ©. var. b. Gehäuse violett, die Binden wegen der zerstreuter nteheufn Flecken weniger deutlich. Var. B. Martini, Conchyliencab. 2. t. 54. £. 602. Conus canonieus, Benciine, Enneyclop. method. p- 749. n. 143., var. a., Tabl. pl. 345. f.5. Lamarck a.a.0®. var. c. Die aus einem feinem Netz mit weilsen Flecken bestehenden Binden sind hier deutlich gesondert, die Mündung ist rosenroth. Aus dem ostindischen Ocean. 43. Conus glaueus Linne Gmelin. Der Eisen -Kegel, Taf. 9. Fig. 1.2. Rumph, Mus. t. 33. f. ©. 6. Petiv. Amb. t. 9. f. 10. Seba, Mus. 3. t. 54, f. 5. Favanne, Conch. pl. 15. f. D. 2 Chemnitz, Conchyl. 10. t. 138. f. 1277. 1278. Gmelin Linne, p. 338%. n. 15. | Brugiere, Encyclop. meth. p. 668. n. 62., Tabl. pl. 329. f. 3 Lamarck, Annales du Mus. Vol. XV. p. 271. n, 74., Hist. nat, Tom. VI. p- 472. n.74, | Gehäuse kegelförmig, gewölkt, glatt, an der Basis schief längsge- streift, Gewinde abgestumpft keglich, aus 10 sehr glatten und leicht ge- ‚rundeten Windungen bestehend. : Gewöhnlich finden sich auf dem Ge- 39 häuse 3 bis 4 Ansatzfurchen von ziemlicher Tiefe. Mündung mäfsig weit, oben in einen tiefen Ausschnitt endigend. Farbe aschgrau bläulich, mit feinen, unterbrochene Längslinien bildende, braunröthlichen oder schwarzbraunen Strichen. In vielen Linien wechseln weilse und braun- röthliche Striche mit einander ab. Gewinde weifs, mit braunen und bläu- lichen Flecken; Mündung weifs, Mundsaum braun eingefafst, das ausge- schnittene Basalende braun gesäumt. Länge 11%”, Breite 13. | Ostindien bei Boero, sehr selten. 44, Conus regus Chemnitz, Der königliche Kegel, | Taf. 9. Fig. 3. Favanne, Conchyl. pl. 17. f. B. Conus princeps. Linne, Syst. nat. 2. p. 1167. n. 297. Conus regius. Chemnitz , eihlehytieniih 10. t. 138. f. 1276. — — Brugiere, Encyel. meth. p. 617. n. 12., Tabl. pl. 318. f. 3. — — Damarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p. 31. n. 10., Hist. nat. Tom. VI. p- 446. n. 10. — — Blainville, Diet. des Science. nat. tom. X. p. 251. Gehäuse dick, breit kegelförmig, glatt, glänzend, mit Ansatzfurchen, an der Basis 9 erhöhte queraufsteigende Längsstreifen, Gewinde ge- wölbt, mit nur wenig ausgebildeten Höckern gekrönt, stumpf zuge- spitzt, aus 9 bis 10 etwas concaven, durch die wellenförmige Naht ab- gesetzten Windungen bestehend. Die Grundfarbe ist ein weifsliches Ro- senroth , zwischen den Höckern des Gewindes stehen rostrothe Flecken, über die letzte Windung laufen blothrothe oder ziegelrothe Querbänder herab, die tlieilweise zusammenhängen. Etwas unterhalb der Mitte zeigt sich eine verloschene weifse Binde. Mündung weifs. Länge 1% 10, Breite 1 3, | | Eine der seltensten Arten dieser Gattung, aus dem ostindischen Ocean. SH 60 45. Conus marmoreus, Linne Gmelin. Die marmorirte | Kegelschnecke. | Taf. 9. Fig. 4. Taf. 18. Fig. 3 Lister, Conchyl. t. 787. £. 39. Bonanni, Reecr. 3. f. 123. Rumph, Mus. t. 32. f. N. Petiv. Gazoph. t. 47. £. 11. Gualteri, Testac. t. 22. f. D. D’Argenville, Conch. pl. 12. f. O. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. E. 4. Seba, Mus. 3. t. 46. f. 1—4. 13— 19, t. 47. f. 1. Knorr, Vergn. I. t. 15. f. 2. Martini, Conchyliencab. 2. t. 62. f. 685. Linne, Gmelin, p. 3374. n. 1. Brugiere, Encyclop. meth. p. 608. n. 4. Tabl. pl. 317. f. 5. | Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 29. n. 1., Hist. nat. Tom. VI. p. 442. n. 1. | Gehäuse länglich-kegelförmig, erhöht längsgestreift, gegen die Basis stärker. Gewinde stumpf keglich, gekrönt, aus 11 bis 12 etwas ausge- höhlten, glatten, am Rande mit zungenförmigen Höckern versehenen Windungen bestehend. Mündung oben in einen tiefen, schlieflaufenden Ausschnitt endigend. Der Grund ist schwarzbraun oder tief kastanien- braun und allerorts bedeckt mit grofsen, länglichdreieckigen, unregel- mäfsig zerstreuten weifsen Flecken. Mündung weilslich-rosenfarben. Länge 3 3, Breite 20 (Taf. 18. Fig. 3.). Var. A. Eneyclop. method., Tabl. pl. 317. f, 10. Lamarck, a.a.0. var. b. Unterscheidet sich durch geringere Gröfse, und die granulirten Längs- linien, so wie durch die verhältnifsmäfsig kleinen weifsen Flecken. Var. B. Rumph, Mus. t. 39. f. 1. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 6. Encyclop. method., pl. 317. f. 6. Lamarck,. a. a. O. var, e. 61 Fast gröfser als die Stammform, schwärzlich, mit dreieckigen, wei- fsen Flecken besetzt, die in drei Reihen beisammenstehen, so dafs die Grundfarbe gleichsam zwei Zwischenbinden bildet. Var. €. | Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 138. f. 1279. Lamarck, a.a.®. var. d. Gehäuse etwas klein, mit weilsen Flecken und zwei weilsen Längs- linien. (Taf. 9. Fig. 4.) Var. D. Encyclop. meth., Tabl. pl. 317. f. 8. Lamarck, a. a. O. var. e. Gröfser als Vorige, die weilsen Flecken bilden unzusammenhängende Querbinden. Eine ziemlich gemeine Art, an den Molukken, an Insel Frankreich, Madagaskar, der Küste Malabar und an vielen andern Küsten des ostin- dischen Oceans. | 46. Conus distans. Hwafs. Die entfernigestreifte Kegel- schnecke. Taf. 9. Fig. 5. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 24. t. 138. f. 1281. Brugiere, Encyclep. method. n. 32., Tabl. p. 312. f. 11. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 58. n.35., Hist. nat. Tom. Vi. p- 459. n. 35. Gehäuse gekrönt, walzig-kegelförmig, glatt, mit entfernten Reihen vertiefter Punkte, welche gegen die Basis näher zusammentreten. Das Gewinde bildet einen wenig erhöhten Kegel und besteht aus 10, mit Höckern regelmäfsig besetzten Umgängen. Mündung wenig erweitert, Basis seicht ausgerandet, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten. Farbe gelblich-aschgrau gemiseht, mit einigen helleren und dunkleren Streifen; Basis violett, Gewinde rothbraun gefleckt, die Höcker weifs. Länge 3, Breite 1 8%, Iın stillen Meer, an den Küsten von Neuseeland. 62 47. Conus papilionaceus. Hwals. Der Schmetterlings- | | Kegel. Taf. 9. Fig. 7.8. Taf. 11. Fig. 4. Bonnani, Recreat. 3. f. 132. Gualteri, Testaec. t. 21. f. F.,t.22.f.C. Seba, Museum 3.t. 45. f. 8. Brugiere , Encyel. meth. p. 665. n. 60., Tabl. pl. 330. f. S. Lamarck, Annal du Mus. Vol. XV. p. 270. n. 71., Hist. nat. Tom. VII. p- 4%. n. 71. Gehäuse stumpfkegelförmig, dick, schwer, elatt; Gewinde wenig erhöht, in einen kleinen Wirbel ausgezogen, die 12 bis 13 Windungen sind breit, etwas concav, abgerundet, der obere Rand etwas erhöht, wo- durch die schwach wellenförmige Naht vertieft erscheint. Die Oberfläche . ist glatt, mit wellenförmigen Querstreifen und concentrischen wellenför- migen Längsstreifen. Die Grundfarbe ist gewöhnlich weifs, mit Gürteln und Bändern, die aus braunen Flecken zusammengesetzt sind. Die 5 oder 6 breiten Gürtel bestehen aus unregelmäfsigen rothbraunen Flecken, | die Bänder dagegen aus länglich viereckigen braunen Flecken, die dich- ter beisammen stehen. Auf der unteren Hälfte ist die weifse Farbe überwiegend, die Basis ist einfarbig weils. Gewinde weifs, mit roth- braunen Flammen. . Länge 3 bis 4, Breite 21%”. | Var. A. | D’Argenville, Conchyl. pl. 12, £. 9. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. Z. 1. . Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 669. Encyclop. method., Tabl. pl. 33. £. 5. Lamarck a. a. O. var. b. Constant kleiner, der Grund weifs, mit regelmäfsigen gelben Strei- fen und Gürteln aus braunen unregelmäfsigen Flecken, über die Mitte eine breite weifse, beiderseits von braunen Flecken eingefafste Binde. Basis und Gewinde wie bei voriger. (Taf. 11. Fig. 4.) Var. B. Lister, Conchyl. t. 773. f. 19. 63 Seba, Museum 3. t. 44. f.5. 7. Knorr, Vergn. d. Aug. V. t. 24.1.5 * Conus pseudo thomas, Chemnitz, en 10. p. 25. t. 158. f. 1282, 1283. Encyclop. method., Tabl. pl. 330. 2, | | Lamarck a. a. ©. var. c. In Form und Gröfse der vorigen ähnlich. Grund weifs mit 8 oder 9, aus kastanienbraunen, unregelmäfsigen Schriftzügen ähnlichen Flecken zusammengesetzten Gürteln. (Taf. 9. Fig. 7. 8.) | | Var. €. u Lister, Conchyl. t. 767. f. 16. Seba, Mus. 3.1.6. 4 Knorr, Vergn. d. Aug. 3.1.6f. 4 Encyclop. method., Tabl. pl. 330. £. 1. Lamarck, a. a. O. var. d. Kleiner als die vorigen, weifs, mit braunen Fleckengürteln, braun- seeliederten Fäden und Bändern. Die Gürtelflecken sind braun, vier- eckig oder halbmondförmig gekrümmt, die Spitzen gegen die Lippe ge- neigt. Die Bänder sind sehr erhöht,, meist zwei und zwei beisammen- stehend, und durch gegliederte Linien getheilt. Gewinde weils, braun seflammt. Nieht selten im asiatischen Ocean und an den Bösen von Guinea. 48; Conus varius Linne. Die bunte Kegelschnecke. | 12:0: Fe Conus varius. Linne. Syst. Nat. 2. p. 1170. n. 312%. D’Argenville, Conchyl. pl. 12. £. R. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. E. 3. Seba, Mus. 3. t. 48. f. 26 — 28. Chemnitz ‚Conchyliencab. 10. t. 138. f. 1284. Conus varius, Brugiere, Encyelop. meth. p. 624. n. 20., Tabl. pl. ya © Ha — Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 35. n. 22. Hist. nat. Tom. VII. p. 454. n. 22. Gehäuse länglich walzenförmig, mäfsig dick , olatt, mit einigen An- satzstreifen und 16 bis 17 Reiben granulirter Querstreifen. Das Gewinde ist hochkegelförmig und bildet einen ziemlich spitzigen Wirbel, die 10 64 bis 11 Windungen sind etwas ausgehöhlt, mit zahlreichen Höckern ge- krönt und zeigen viele, wenig vertiefte concentrische Streifen, die selbst über die Höcker weglaufen. Die Basis ist abgerundet, die Mündung kaum erweitert, der Mundsaum oben tief ausgeschnitten. Weils, mit zwei, aus unregelmäfsigen kastanienbraunen Flecken zusammengesetzten Gürteln. Gewinde weils, Wirbel röthlich. Länge 18, Breite 9. Var. A. Brugiere, a. a. ©. var. B., Tabl. pl. 321. e 4. Lamarck, a. a. O. var. b. Weifslich fleischfarben mit braunen Flecken, die obere Hälfte ia letzten Windung glatt ohne Granulirung. In dem westindischen Meer. 49. Conus lineatus, Chemnitz, Die linirte Kegel- schnecke. ' Taf. 9. Fig. 10. Chemnitz, Conchyliencab, 10. p. 27. t. 138. f. 1285. Brugiere, Encyclop. method. p. 645. n. 44., Tabl. pi. 326. f. 2. Lamarck, Annal du Mus. Vol. XV. p. 264. n. 52., Hist. nat. Tom. VI. p. 466. n. 52. Gehäuse kurz, etwas gewölbt, mäfsig glänzend. Gewinde stumpf- kegelförmig, zugespitzt, die 10 bis 11 Windungen etwas abgesetzt, schwach ausgekehlt und zeigen drei oder vier vertiefte concentrische Streifen, der Rand ist kaum erhöht. Die ganze Oberfläche der letzten Windung mit Ausschlufs der Basis ist fein quergestreift. Die Grundfarbe ist weifs, mit grofsen braunrothen Flecken, welche als unterbrochene Gürtel das Gehäuse umziehen. Das Gewinde ist weifs, mit rothbraunen Flecken und Flammen. Länge 18‘, Breite 10. | In den ostindischen Meeren, 49. Conus informis Hwafs. Die unförmliche Kegel- schnecke. Taf. 10. Fig. 1.2. 3. 4. Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 1. f. 6. 65 Favanne , Conchyl. pl. 17. £. N. die ganze Tafel. | Conus Speck Sumatrae. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 91. t. 144. | | A.f.g.h | —_ informis; Hwafs, Brugiere, Encycl. meth. p. 699. n. SS., Tabl. pl. 337..f. 8. —_ _ Lamarck, Ann, du Mus. Vol. XV. p. 282. n. 108., Hist. nat. Tom. VII. p. 493. n. 110. Gehäuse gewölbt, zuweilen sehr bauchig, dünn, durchscheinend und glänzend; Gewinde erhöht, aus acht concentrisch gestreiften, durch eine etwas vertiefte unregelmäfsige Naht gesonderten Windungen zusammen- gesetzt, Oberrand der letzten Windung eine kleine Kante bildend, Basis mit vielen erhöhten Streifen, leicht ausgerandet, Mündung weit, Mund- saum oben ausgeschnitten. Farbe weifs, mit rothbraunen, bläulich schat- tirten unregelmäfsig stehenden Flecken, Gewinde bläulich weifßs, mit wenigen braunen Flecken, Mündung weils, an der Basis ein bläulicher Fleck. Länge 2, Breite 13 (Taf. 10. Fig. 3. 4.) | Var. A. Conus wüdie, Chemnitz, Conchyliencab. 10. pag. 90. t. 144. A. f. e. f., Lamarck, a. a. O. var, b. Gehäuse sehr dick und schwer, mit zahlreichen, starken Anwuchs- furchen, Basis gestreift, die Streifen gekörnt, Gewinde etwas querge- streift, ziemlich lang ausgezogen. Die ganze Oberfläche ist weils und braun gefleckt und gewölkt, Gewinde röthlich schattirt und braun gefleckt. Innere Theile weils. (Fig. 1. 2.) Aus dem amerikanischen Ocean, (nach Chemnitz) auch bei Sumatra? 51, Conus araneosus. Hwafs. Der Spinnennetz - Kegel, Taf. 10. Fig. 5. 6. Taf. 20. Fig. 7. D’Argenville, Conchyl. Append. pl. 1. £. T. Favanne, Conchyl. pl. ji f. P. Knorr, Vergn. d. Aug . t.4f. 4 Martini, Cnakslieneh- d . t. 61. f. 676. Conus arachnoideus. Gmelu. Linne, p. 33SS. n. 34. 66 Conus araneosus, Hwafs, Brugiere, Eneyclop. method. p. 612. n. 8., Tabl. | p.318 8% | 5 “ — Lamarck, Annal du Mus. Vol. XV. p. 30. n. 5., Hist. nat. Tom. VII. p. 444. n. 5, Gehäuse glatt, das untere Ende schief längsgestreift, Gewinde sehr breit, stumpf und mäfsig erhöht, die 14 Windungen etwas ausgehöhlt und bis zur Spitze durch Randhöcker. gekrönt. Basis. kaum ausgerandet, Mundsaum oben tief ausgeschnitten. Grundfarbe weils, über der ganzen Oberfläche liegt ein sehr feines, aus rothbraunen Fäden bestehendes Netz, welches mit einem Spinnengewebe grofse Aebnlichkeit hat. Dieses Netz wird von oben bis unten durch breite Streifen der Grundfarbe, worauf nur einzelne Fäden des Netzes liegen, so wie der Länge nach durch drei dunkelbraune Bänder durchschnitten, welche durch die weifsen senk- rechten Streifen ebenfalls getheilt werden. Das oberste dieser Bänder ist ganz schmal, das mittelste und untere viel breiter, alle drei aber sind aus ganz engen Maschen in ein dichtes, dunkles Netz zusammengewebt. Das Gewinde ist dem übrigen gleich gefärbt. Mündung und Mundsaum weils. Länge 21%”, Breite !%”. (Taf. 20. Fig. 7.) Var. A. | Conus peplum. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 89. t. 144. A. f. c. d. Encyclop. meth., Tabl. pl. 318. £. 7. Lamarck, a. a. OÖ. var. b. Gehäuse glatt, mit einigen schwachen Anwuchsstreifen, weils, mit feinem mit rostfarbigen Fäden durchwirktem Gewebe, welches gröfsere und kleinere Maschen bildet, und von zwei breiten schwarzbraunen Bin- den umwunden. Innenseite weils, schwefelgelb überlaufen. Im ostindischen Ocean, vorzüglich bei den Molukken. 52. Conus sumatrensis. Hwafs. Die sumatraische Kegel- schnecke. Taf. 10. Fig. 7. 8. Lister, Conchyl. t. 781. f. 28. Seba, Mus. 3. t. 42. f. 26. 67 Chemnitz, Conchyliencab. 10, p. 87.1. 14. A. f.a.b. Brugiere, Eneyclop. method. p. 655. n. 54., Tabl. pl. 327. £. 8. Blainville, Dietion. des science. nat, Tom. X. p. 255. | Lamarck, Annal du Mus. Vol. XV. p. 268. n. 66., Hist, nat. Tom. VI. p- 472.:n.66. / Ehrenberg, Symbolae physicae, Animal. evert. Malie; N N A Gehäuse gewölbt kegelförmig, glatt, glänzend, gegen die schiefge- streifte Basis sehr verschmälert. Gewinde abgesetzt, wenig erhöht, die 11 Windungen sind flach, mit 5 bis 6 concentrischen Streifen umzogen, der Oberrand der letzten als scharfe Kante vortretend. Basis abgerun- det, Mundsaum oben ausgeschnitten, Mündung. wenig erweitert. Der Grund des Gehäuses ist weils und gelblich. Auf der Oberfläche sieht man viele längliche braune und schwarzgelbliche, etwas schlangenförmig gebogene Streifen, welche nahe beisammen stehen, auch vielfach in ein- ander fliefsen und sich zum Theil wie zackige Acste und Zweige aus- breiten, ausserdem finden sich noch einige breite gelbliche und schmälere weilse Längsbinden. Wirbel braun gefleckt und gestreift, indem die Flecken sich ästig zertheilen, die Spitze gelblich. Alle inneren Theile rein weils. Länge fast 3, Breite 1?/,”. Thier ockergelb, mit schwarzen Punkten, Kopf graulich, Athemröhre lang hervorragend, schwarz, Vordertheil der Bauchscheibe zuerst weils, dann schwarz mit gelbem Rand. Deckel sichelförmig, hornfarben. Im ostindischen Ocean, von Ehrenberg auch im rothen Meer gefunden. 53. Conus daucus. Hwafs. Die orangefarbene Kegel- schnecke. Taf. 10. Fig. 9. Favanne, Conchyl. pl. 15. f. O. Obemuftz, Conchyliencab. 10. t. 144. A. f. L. Brugiere, Encyclop. method. p. 651. n. 51., Tabl. pl. 327. f. 3. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 266. n. 59., Hist. nat. Tom. VII. p- 468. n. 59. Gehäuse glatt, dickschalig, mit sehr feinen Linien umzogen, die Basis mit 10 bis 12 erhöhten, etwas granulirten, schiefen Längsstreifen. g%* 68 Das Gewinde ist flach, erhebt sich nur in der Mitte zu einen kleinen Wirbel , besteht aus 12 etwas concaven, mit feinen Linien versehenen, ‚scharfrandigen Umgängen. Die Farbe ist ein lebhaftes Orangeroth , zu- weilen finden sich ein, zwei oder drei einfache oder aus Flecken zu- sammengesetzte weilse, oder weifs und rosenroth überlaufene Binden. Das Gewinde ist mehr orangegelb, mit wenigen weifsen Flecken, der Wirbel rosenroth. Mündung herrlich rosenroth, an der Innenseite der Basis ein violetter Fleck. Länge 2”, Breite 14. | N A. | | Encyclop. method., Tall. pl. 397. f. 4. Bräunlich mit weifsen, gewöhnlich unterbrochenen Binden, die Basal- hälfte des Gehäuses reihenweise granulirt. Var. B. | Encyclop. method., Tabl. pl. 327. f. 9. Gelbbraun, mit weifsen Binden und braun und röthlich gegliederten Fäden umzogen. Gewinde weils und braungelb gefleckt. | | In den amerikanischen Meeren, ee bei S. Domingo eg Gua- daloupe. 54.Conus hebraeus. Linne Gmelin, Der schwarzbandirte Kegel. Taf. 10. Fig. 10. 11. Taf. 23. Fig. 1. Lister, Conchyl. t. 779. £. 25. Bonanni, Recr. 3. f. 122. Rumph, Mus. t. 33. f. BB. Petiv. Gazoph. t. 99. f. 12., Amboin. t. 9. f. 12. Gualteri, Testac. t. 25. f£. T. D’Argenville, Conch. pl. 12. f. G. Favanne, Conchyl. pl. 14. £. B. 2. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 28. 29. Kur, Vergn. d. Aug. 3.1.6. f. 2 Adanson, Seneg. pl. 6. f. 5. Martini, Conchyliencab. 2. t. 56. f. 617. 69 Linne, Gmelin,, p. 3384. n. 22. Brugiere, Encyclop. meth. p. 619. n. 15. Tabl. pl. 321. f. 9. Blainville, Dietion. des scienc. nat. Tom. X. p. 249. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 34. n. 16., Hist. nat. Tom. VII. | p- 451. n. 16. ve Gehäuse kurz, stumpf, kegelförmig, dickschalig, glatt, mit mehreren starken Anwuchsfurchen, die Basis erhöht gestreift. Gewinde niedrig, die 9 Windungen sind etwas gesondert, gekrönt, mit schwachkielförmigem Unterrand, der Wirbel meist abgerieben. Mündung schmal, Basis leicht ausgerandet, Mundsaum scharf, oben quer ausgeschnitten. Die Grund- farbe ist ein helles Fleischroth oder schmutziges Weils, mit vier Reihen schwarzbrauner @uerflecken, die vorzüglich in der dritten Reihe sehr breit sind. Das Gewinde zeigt eine ähnliche Färbung, die braunen Flecken stehen zwischen den Knoten, doch sind die ersten Windungen gewöhnlich einfärbig fleischfarben. Mündung bläulich weifs, Mundsaum mit braunen Randflecken. Länge 13’, Breite 9. (Taf. 23. Fig. 1.) Var. A. | Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 94. t. 144. A. f. q. r. Encyclop. meth. Tabl. pl. 321. f. 1. | Lamarck, a. a. O. var. b. Etwas gröfser, der Grund rosenroth mit grofsen, öfters zu Bändern zusammenfliefsenden schwarzen Flecken. Mundsaum ziemlich durch- scheinend, so dafs die äussere Zeichnung auch innen sichtbar ist. Mün- dung bläulich. (Taf. 10. Fig. 10. 11.) Nicht selten, in den afrikanischen, asiatischen und amerikanischen Meeren. 55. Conus taeniatus. Hwals. Der Flaggen - Kegel. Taf. 10. Fig. 14. 15. Taf. 17. Fig. 9. Lister, Conchyl. t. 763. f. 12. - Martini, Conchyliencab. 2. t. 57. f. 632. Chemnitz, ebend. 10. p. 93. t. 144. A. f. m. n. Brugiere, Encyclop. meth. p. 628. n. 24., Tabl: pl. 319. f. 5. 70 Lamarck, Annales du Mus. Vol. XV. p. 36. n. 26., Hist. nat. Tom. VII. p- 456. n. 26, wen Symbolae physicae, Anim. evert. Mollusca. t. II. f. II. Gehäuse stumpfkegelförmig, glatt, glänzend, mit fünf oder sechs tiefen Anwuchsstreifen, die Basis leicht ausgerandet. Gewinde stumpf, es besteht aus 9, mit vorragenden Höckern gekrönten flachen Windungen. Auf der Oberfläche wechseln weifse und bläuliche Bänder mit einander ab, die aus weifsen und schwarzen Würfeln, Punkten oder Linien be- stehen. Das Gewinde ist weifs, mit einigen schwarzbläulichen Flecken, Mündung bläulich, Mundsaum oben schief ausgeschnitten, am Rande braun gefleckt. Länge 1” 8%, Breite 13. Thier blafsgelblich, Bauchscheibe oben schwärzlich punktirt, Kopf und Tentakeln gelb, Athemröhre schwärzlich. Nicht gemein. Im rothen Meer (Ehrenberg), an den chinesischen Küsten (Lamarck) und im ostindischen Ocean (Chemnitz). 56. Conus betulinus. Linne. Der Birken -Kegel, Taf.5. Fig.6. Taf.ı1. Fig.ı. Taf.20. Fig. Ss. Seba, Mus. 3. t. 45. f. 4. Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 11. f. 3. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. L. 2 Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 665. Linne Gmelin, p. 3383. n. 20. | Brugiere, Encyel. meth. p. 677. n. 69., Tabl. pl. 353. f. 8. Blainville, Diet. des Scienc. nat. tom. X. p. 257. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 275. n. 88., Hist. nat. Tom. VII. p. 483. n. 88. Gehäuse sehr stumpf kegelförmig, matt glänzend, mit feinen Quer- linien, und mehreren seichten Anwuchsfurchen, Basis etwas ausgeschnit- ten, gefurcht, dazwischen einige weifse, braun gefleckte Leisten. Ge- winde flach, nur in der Mitte zu einen kleinen spitzigen Wirbel erhoben, die 11 bis 12 Gewinde sind fein quergestreift, am Rande etwas kantig und durch eine seichte, regelmäfsige Naht getrennt. Mündung ziemlich 71 weit, Mundsaum oben quer abstehend, Columellarsäule unten ausgebogen. Färbung gelbröthlich, mit 12 bis 16 Reihen brauner oder schwarzer Flecken, welche mit längeren hellgelben abwechseln, so dafs dadurch gleichsam abwechselnd braun und hellgelb gefleckte Bänder entstehen. Zwischen den grofsen Fleckenreihen zeigen sich ähnliche aus sehr klei- nen Flecken bestehende, vorzüglich am Oberrand der letzten Windung. Gewinde fleischfarben, mit kastanienbraunen @uerflecken, -Wirbel ein- färbig. Mündung weifslich fleischfarben. Länge 41/%, Breite 23/4 —3. Var. A. | Rumph, Mus. t. 31. f. C. Petiv. Amb. t. 15. f. 2. Seba, Mus. 3. t. 45. f. 7. Encyclop. method., Tabl. pl. 334. f. 8. Lamarck, a. a. O. var. c. &rundfarbe wie bei der vorigen, aber es zeigen sich mehrere, oft bis 24, Reihen von kleineren braunen Flecken, die mit gröfseren ab- wechseln. Var. B. Lister, Conchyl. t. 762. f. 11. Seba, Museum 3. t. 44. f. 1—4. Favaune, Conch. pl. 16. £. L. 1. Eneyclop. method., Tabl. pl. 333. f. 5. Lamarck, a. a. O. var. c. Kleiner, mit wenigern, in weifsen Bändern stehenden Fleckenreihen, Oberrand der letzten Windung mit einer Reihe zackiger Kastanienbrauner Flecken, die übrigen Flecken am Hinterrand bläulich. Var. C. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 142. f. 1521. Encyclop. method., Tabl. pl. 333. f. 1. Lamarck a. a. ©. var. d. Röthlich, mit Reihen grofser brauner Längsflecken auf helleren Bändern. Var. D. Gualteri, Testac. t. 21. f. B. Enneyclop. pl. 333. f. 2. Lamarck, a. a. O. var. e. Gewinde etwas erhöht, die Grundfarbe weils, mit 12 bis 13 Reihen brauner Querflecken, Gewinde braun geflammt. | . Var. E. Seba, Mus. 3. t. 45. f. 6. Martini, Conchyliencab. 2. t. 61. f. 673. Encyclop. method. Tabl. 335. f. 8. Lamarck, a. a. ©. var. f. Weifs, mit Längsreihen brauner er Flecken. (Taf. 20. Fig. 8.). Im EEE Ocean, von Madagascar bis China. 57, Conus millepunctatus, Lamarck. Die tausendfach- punktirte wg Taf. 11, Fig. 2 Conus lietersknn, Brugiere, Encyel. meth. n. 38. var. i., Tabl. pl. 323. £. 5. _ Lamarck, Annal. du Mus. Vol.:XV. p. 40. n. 45. — millepunctatus, Lam. Hist. nat. Tom. VII. p. 461. n. 45. Gehäuse lang-kegelförmig, glatt, mäfsig glänzend, mit zahlreichen feinen Querlinien, die öfters paarweise stehen, auch finden sich zuweilen einige seichte Anwuchsfurchen. Die Basis ist ziemlich schmal, etwas ausgerandet, mit vielen feinen erhöhten Längsstreifen, die von der Mün- dung heraus schief abwärts laufen. Gewinde fast flach, nur in der Mitte etwas erhöht, die 9 bis 10 Windungen sind rinnenförmig ausgehöhlt, mit einigen tieferen und (nach aussen) mehreren feineren concentrischen Streifen umzogen, letztere gleichsam nur aus kleinen Vertiefungen zu- sammengesetzt. Der Aussenrand der Windungen ist erhöht und bildet eine etwas scharfe Kante. Mündung schmal, fast durchaus gleichbreit, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten und quer abstehend. Farbe weils, mit schwarzen oder braunen, reihenweise stehenden Längsflecken. Gewinde braun geflammt, Wirbel röthlich, Mündung weils, Mundsaum am Rande braun gefleckt. Länge 4, Breite 2 4. 73 Var. A. | Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 666. ' Brugiere, a. a. O. var. g., Tabl. pl. 323. f. 5. Lamarck a. a. OÖ. var. b. Weils, mit halbmondförmigen, br nn; blafsblau überlaufenen Flecken. (Taf. 11. Fig. 3.) Var. B. Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 667. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. A. 1. Brugiere, a. a. ©. var. e., Tabl. pl. 323. f. 2. Lamarck, a.a. O. var. c. Grundfarbe hellroth, fast rosenfarben, mit kleineren, fast viereckigen rothbraunen Flecken. (Taf. 11. Fig. 2.) Var. C. Seba, Museum 3. t. 45. f. 1. Brugiere, a. a. ©. var. d., Tabl. pl. 324. f. 4 Lamarck, a.a.©. var. d. Weifs, mit zahlreichen, aus viereckigen bläulichschwarzen Längs- flecken bestehenden Gürteln, zwischen denen sich einzelne, aus kleineren punktähnlichen Flecken zusammengesetzte finden. Am Rand der letzten Windung steht eine Reihe schriftähnlicher Querstriche und Flecken von bräunlicher Farbe. Oi Var. D. Brugiere, Encyecl. var. c., Tabl. pl. 323. f. 3. Lamarck, a.a.©. var. e. Gewinde stumpf zugespitzt, kegelförmig aufsteigend, braun geflammt, Gehäuse mit braunen rundlichen, entfernt stehende Gürtel bildenden Flecken. Im asiatischen Ocean. 58, Conus litteratus. Linne Gmelin. Der Schrift-Kegel. Taf. 11. Fig. 5. Bonnani, Recreat. 3. f. 363. Gualteri, Testac. t. 21. f. O. 10 14 Favanne, Conchyl. pl. 18. f. A. 3. Martini, Conchyliencab. 2. t. 60. f. 668. Conus litteratus. Linne Gmelin, p. 3575. n. 3. —_ vn Brugiere, Ehöyelop. meth. n.38., var. a., Tabl. pl. 323. £. 1. 2 — Blainville, Diet. des Scienc. nat. Tom. X. p. 254. _ — Lamarck, Hist. nat. Tom. VII. p. 462. n. 46. — arabicus, Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 40. n. 46. Gehäuse dick, schwer, sehr glatt und glänzend, regelmäfsig kegel- förmig, Basis abgerundet, ohne alle Ausrandung und ohne Streifen oder Furchen. Das Gewinde bildet eine ebene Fläche und ist nach innen etwas concav, so dafs der meist nur eben merklich erhabene Wirbel gewöhn- lich nicht den Aussenrand überragt. Die 9 bis 10 Windungen sind rin- nenartig vertieft, wodurch der Innen-(Ober-)Jrand als Saum abgesondert wird, sonst aber ohne concentrische Streifen, der Aussenrand bildet eine etwas erhöhte abgerundete Kante. Die Mündung ist schmal, der Mund- saum scharf, oben tief ausgeschnitten, etwas quer abstehend. Farbe weils, mit drei gelben breiten Binden, auf und zwischen denen sich Reihen von schwarzen oder braunen Flecken finden, auf der obersten Binde, die durch zwei Fleckenreihen eingefafst ist, finden sich drei Reihen, eine mittlere aus grofsen, und zwei äussere aus kleinen punktförmigen Flecken zusammengesetzt. Gewinde mit gelbbraunen Querflecken, die sich über den Obeırand der letzten Windung fortsetzen und dort eine Reihe unregelmäfsiger Flecken bilden. Die Basis ist braun, innen bräun- lichblau, Mündung weils, Mundsaum am Rande violettgefleckt. Länge 3“, Breite 21% Var. A. Brugiere, a. a. O. var. f., Tabl. pl. 323. f. 4. Lamarck, a. a. O. var. b. Gehäuse rosenroth, mit braunen Fieökenfäihen, die Flecken am Ober- theil gröfser, länglich viereckig, unten kleiner, unregelmäfsig geformt. Gewinde braun geflammt., | Var. B. Lister, Conchyl. t. 770. f. 17. ec 75 Rumph, Mus. t. 31. f. D. Petiver, Amboina, t. 2. f. 5. Favanne, Conchyl. pl. 18. f. A. 2 Brugiere, var. h., Tabl. pl. 324. f. 5. Lamarck, var. c. Gehäuse weiße! mit braunen Fleckenreihen, die Flecken unregel- mäfsig geformt, der Quere nach verlängert, auf der Oberhälfte der letzten Windung zusammenhängend, und Schriftzeichen ähnliche Lüge bildend. Var. €. Brugiere, var. h., Tabl. pl. 324. f. 6. | | | Lamarck, var. .d. | | „Sehr klein, Ani Gewinde etwas vorragend. Weifs, mit rothen reihen- weise stehenden Längsflecken. | | | So nahe diese Art der vorigen auch steht, so ist sie doch durchaus nicht damit zu vereinigen, wie Brugiere that, da sich sehr erhebliche Unterschiede zeigen, welche die Trennung rechtfertigen. Diese sind: der Mangel der concentrischen Streifen auf den Windungen, die rinnen- artige Vertiefung derselben, der nicht so scharfkantige Aussenrand, so- dann vollkommnere Glätte der Schale und vorzüglieh der Mangel aller Streifen und Furchen an der Basis, die bei voriger Art deutlich genug hervortreten. Auch die drei breiten selben Bänder, sowie die violette Färbung der Innenseite der Basis fehlen der vorigen Art. Man findet diese Kegelschnecke im ostindischen Ocean nicht sehr selten, nach Adanson auch an den afrikanischen Küsten. | 59. Conus zonatus. Hwafs. Die gegürtelte Kegelschnecke. af.:9. Din.l. 2.3, Favanne, Conchyl. pl. 14. f. E. 1. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 139. f. 1236—1288. Brugiere, Eneyel. method. p. 613. n. 9., Tabl. pl. 318. f. 4. Lamarck, Annal. du Mus. Vol.XV. p. 30. n. 6. Hist. nat. Tom. VIl. p. 445. n. 6. Gehäuse stark, dick, stumpfkegelförmig, glatt und glänzend, Gewinde wenig erhöht, die 10 Windungen sind etwas ausgehöhlt und ihren gan- 10 * 16 zen Verlauf nach durch vorstehende Höcker gekrönt. Auf einem grün- lich violetten Grund finden sich 34 bis 36 safrangelbe, etwas wellenför- mige Längsfäden, deren Farbe am reinsten auf den hellen Stellen des Gehäuses hervortritt, und vier, aus mehreren Reihen weifser Flecken zusammengesetzte Binden. Die schmalste steht am Oberrand der letzten Windung, die zweite, gleichbreit mit der vierten an der Basis stehenden, etwas oberhalb der Mitte, die dritte breiteste beginnt auf der Mitte und erstreckt sich ziemlich weit gegen die Basis herab. Die in den weifsen Querbinden stehenden Flecken der Grundfarbe sind fast gleichgrofs und gleichen in ihrer Vertheilung den Noten. Mündung weils, Mundsaum so wie die Basis schwarzblau, Gewinde weifslich und bräunlichgrün ge- fleckt. Länge 3, Breite 21. Var. A. Lamarck, a. a. O. var. b. Die weilsen Flecken schmäler , wurmförmie. Diese eben so schöne als seltene Kegelschnecke findet sich im ost- indischen Ocean, vorzüglich an den Küsten der Nicobarischen Inseln. 60. Conus viridulus, Bi mung: Die grünliche Kegel- schnecke. Taf. 12. Fig. 4. Chemnitz , Conchyliencab. 10. t. 139. f. 1289. p. 30. Conus ee var. b. Brugiere, Encyclop. method. p. 616. Tabl. m 319. f. 3. — viridulus. Lamarck, Annal. du Mus. p. 31. n. 9., Hist. nat, Tom. VII. p-. 446. n. 9. Gehäuse stumpfkegelförmig, glatt, mit zahlreichen Fäden umzogen, Gewinde wenig erhöht, mit stark hervortretenden Höckern besetzt. Basis schwach ausgerandet, etwas schief längsgestreift. Mundsaum scharf, oben ausgeschnitten, etwas abstehend. Farbe grünlich gelbbraun, mit grofsen, unregelmäfsigen weifen Flecken. Die Fäden sind schwarz und weils. gegliedert. Gewinde weifs und bräunlich gefleckt, Mündung im Grunde “7 weils, Mundsaum bläulich, am Rande etwas gefleckt, Basis schwarz- bläulich gesäumt. Länge 1'/%, Breite 13. An der Moritzinsel und der Insel Bourbon. 61. Conus monstrosus. Chemnitz Die monströse Kegelschnecke. Taf. 12. Fig. 5. 6. Chemnitz, Conchyliencab. 10. pag. 31. t. 139. f. 1290, 1291. Gehäuse mälsig dick, glatt, glänzend, an der Basis mit schiefen Längsstreifen umzogen, das Gewinde wenig erhöht, die Ränder der Win- dungen mit kleinen Knoten besetzt, die aber bei der letzten als grofse, innerlich hohle Beulen hervortreten. Basis etwas ausgerandet, Mündung mäfsig weit, in der Mitte durch den dort eingebogenen Mundsaum ver- engt, letzterer oben nicht ausgeschnitten, sondern herabgebeugt und erst um einige Linien tiefer, als bei andern Arten, anschliefsend. Der Grund ist schwärzlich, mit vielen weifsen, schwarz eingefassten, herzförmigen weifsen Flecken, welche vorzüglich auf der untern Hälfte des Gehäuses sehr zahlreich sind. Gewinde gelblichweifs, mit einigen Flecken. Mün- dung weilsgelb, Basis schwärzlich gesäumt. Länge 1 10%, Breite 1'/,. Diese seltne, aus dem indischen Ocean herstammende Kegelschnecke zeigt manche Eigenthümlichkeiten, vorzüglich sind die hohlen Beulen oder Knoten am Rande der letzten Windung, so wie die eingebogene Lippe bis jetzt bei keiner andern Art dieses daran so zahlreichen Ge- schlechtes gefunden worden. Der Annahme, als möchte diese Art viel- leicht nur das unausgebildete Gehäuse einer, zu einer andern Gattung gehörigen Conchylie seyn, wiederspricht die regelmäfsige, in dieser Schönheit nur den Kegelschnecken eieenthümliche Zeichnung, diese netz- artig verbundenen dreieckigen oder herzförmigen helleren Flecken, eine Zeichnung, die, zwar manchen Verschiedenheiten unterworfen, doch im Allgemeinen eben so constant nur dieser Gattung angehörig sich zeigt, als die fünf dunkleren Binden dem Gehäuse der Schnirkelschnecken (Helix). 78 62. Conus nicobaricus. Hwafs. Die nicobarische Kegel- -schnecke. | rrnm. re9 Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 32. t. 139. f. 1292. - Brugiere, Encyclop. method. p. 612. n. 7., Tabl. pl. 318. f. 9. rauck Annal. du Mus. Vol. XV. p. 30. n. 4., Hist. nat. Tom. VI. p- 444. n. 4 Gehäuse stumpfkegelförmig, glatt, glänzend, am Basilarende schief Jlängsgestreift. ° Gewinde stumpf, ziemlich flach, in der Mitte in einen kleinen Wirbel erhöht, die 10 Windungen sind glatt, und mit Höckern besetzt. Basis etwas ausgerandet, Mundsaum oben ziemlich tief ausge- schnitten. Die Grundfarbe ist ein bräunliches Rosenroth, welches durch netzartig verbreitete und zusammenhängende rostrothe Fäden in herz- förmige Flecken getheilt wird, so, dafs immer die gröfsern von zahlreichen kleineren umgeben sind. Ueber die Mitte und weiter hinab laufen schwarze Binden um das Gehäuse, die jedoch ebenfalls von Herzflecken unter- brochen 'sind. Das Gewinde ist weils, die Vertiefungen zwischen den Knoten braun, der Wirbel röthlichgelb. Mündung weifs, Mundsaum' blafsgelblich. Länge 2'%”, Breite 1” 5%. | Im ostindischen Ocean. 63. Conus tessellatus. Born, Die gewürfelte Kegel- schnecke. | 131.35. Be, 19, Lister, Conchyl. t. 767. f. 17. Gualteri, Testac. t. 21. f. H. Seba, Mus. 3. t. 55. f. 4—6. Knorr, Vergn. d. Aug. 2 t. 12. f.3. 6. t. 11. f. 4. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. A. 2. Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 653. 654. p. 275. Conus tesselatus. Born. Ind. Mus. caes. p. 131., Testac. p. 151. - = Brugiere, Encyclop. method. p. 641. n. 40., Tabl. pl. 326. f. 7. | al 19 Conus tesselatus. Blainville, Dietion. des sciene. nat. Tom. X. p. 254. — —_. Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p. 265. n. 48., Hist. nat. Tom. VII. p. 464. n. 48. Gehäuse mäfsig stark, glatt, glänzend, mit einigen geraden Anwuchs- furchen, die Basis ausgeschnitten, mit vielen, ziemlich tiefen Furchen. Gewinde flach, die Mitte als ein kleiner Wirbel hervorstehend. Die 9 bis 10 Windungen haben einen kantigen Aussenrand, der Innenrand ist etwas erhöht, auf der Mitte finden sich mehrere sehr feine und zwei tiefere, öfters zusammenfliefsende und so eine Rinne bildende, concen- trische Streifen. Häufig fehlen auch die feineren concentrischen Streifen ganz. Mündung wenig erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausge- schnitten, seitlich abstehend. Auf dem weifsen Grund finden sich zahl- reiche viereckige, zinnoberrothe Flecken, welche mehrfache Reihen bilden, die in Form von Bändern beisammenstehen. Zuweilen fliesen fast alle Flecken zusammen, und bilden dann Bänder, welche durch eine feine, weifslichviolette Linie in zwei Theile gesondert sind. Das Gewinde ist weifs, mit rothen Querflecken, die Basis amethistblau, Mündung blafs- fleischfarben. Länge 2 2, Breite 14%. Var. A. Seba, Mus. 3. t. 55. f. 7. Encyclop. method., Tabl. pl. 326. f. 9. Lamarck, a. a. O. var. b. Die zusammenhängenden Vierecke bilden unregelmäfsige Flecken, welche oben als Querflecken, in der Mitte und auf dem Untertheil des Gehäuses als unterbrochene Binden erscheinen. Im ostindischen Ocean. 64. Conus Centurio. Born. Der Centurionen - Kegel. Taf. 13. Fig. 3. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. K. ı. Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 655. p. 298. Conus centurio, Born, Mus. caes, t. 7. f, 10. 80 Conus tribunus a 3377. n.7. — bifaseiatus ’ p. 3392. n. 54. — _ centurio, Brugiere, Encyel. meth. p. 647. n:48., Tabl. pl. 326. f. 1. — = Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 265. n. 54. Hist. nat. Tom. VII. p. 466. n. 54. | Gehäuse glatt, stumpfkegelförmig, gegen die Basis sehr verschmälert, Gewinde mit stumpfen Wirbel, aus 12 bis 13 abgesetzten, concaven, ge- randeten Windungen bestehend. Basis schief erhöht gestreift. Mündung kaum erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten. Grund weifs, mit queren braunrothen Zikzaklinien, die sich in der Mitte des Gehäuses und weiter abwärts in Winkelzügen vereinigen, um zwei Binden zu bilden. Die Zwischenräume dieser winklichen Figuren sind mit einer matten Orangefarbe ausgefüllt, welche Farbe sich auch am Oberrand und an der Basis als Binde zeigt, so dafs das ganze Gehäuse vier Binden trägt. Zwischen den schrägen Streifen der Basis stehen noch einzelne Reihen braunrother Würfel. Gewinde weils, selbbraun gefleckt, Basis bläulich, Mündung blafsrosenroth. Länge %%, Breite 15% 'An den antillischen Inseln, sehr selten. 65. Conus figulinus. Linne Gmelin. Der Lehm- Kegel. Taf. 13. Fig. 4. 6. Lister, Conchyl. t. 785. f. 32. Rumph, Mus. t. 31. f. V. Petiv. Amb. t. 5. f. 7. Gualteri, Testac. t. 20. f. E. D’Argenville, Conchyl. pl. 12. f. A. Favanne, Conchyl. pl. 15. f. D. 1. Seba, Mus. 3. 1.54. 1.3.4. | Martini, Conchyliencab. 2. pag. 299. t. 59. f. 656. Linne, Gmelin, p. 3384. n. 21. Brugiere, Encyclop. meth. p. 679. n. 70. Tabl. pl. 332. f. 1, Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 276. n. 89., Hist. nat. Tom. VII. p. 484. n. 89. fo] | Gehäuse stumpfkegelförmig, oben bauchig abgerundet, dick, schwer, glatt mit fettigem Glanz, die Basis schief gefurcht. Gewöhnlich zeigen sich auch einige gerade, ziemlich tiefe Anwuchsfurchen. Gewinde kaum erhöht, die ersten Windungen in einen spitzigen Wirbel sich erhebend. Die 10 bis 11 Windungen sind ziemlich flach, etwas abgesetzt, fein quer- streifig und durch eine vertiefte wellenförmige Naht gesondert. Mündung etwas erweitert, Basis ausgerandet, Mundsaum scharf, oben tief ausge- schnitten, quer -abstehend. Die Farbe ist ein schönes helles Gelbroth, mit vielen fadenförmigen roströthlichen Längsstreifen, Gewinde gelblich _ rostbraun, über den Oberrand der letzten Windung liegt ein weifsgelbes Band. Wirbel weifslich, Mündung weifs, Mundsaum am Rande er Länge 3”, Breite 17/,. «Taf. 13. Fig. 4.) Var. A. Encyclop. meth. Tabl. pl. 332. f. 9. Lamarck, a. a. O. var. b. Grund dunkelgraubraun oder zimmtbraun, mit unterbrochenen braunen Längslinien. Var. B. Rumph, Mus. t. 33. f. 1. Seba, Mus. 3. t. 54. f. 1. 2. | Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 658. Encyclop. method. Tabl. 332. f. 2 - Lamarck, a. a. O. var. c. Gewinde dunkelzimmtbraun, übriges Gehäuse graubräunlich, mit dunkelbraunen, abwechselnd breiteren und schmäleren, Längslinien und zwei weifslichen Binden, die eine am Oberrand der letzten Windung, die andere etwas unterhalb der Mitte, letztere öfters durch eine braune Linie getheilt. (Taf. 13. Fig. 6.) | Im ostindischen Ocean, an den Küsten der Molukken und Philippinen. Nicht gemein. 11 82 66. Conus quereinus. Hwafs. Der Eichenholz -Kegel. Taf. 13. Fig. 5. | Koorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 11. f. 2 Favanne, Conchyl. pl. 15. f. D. 3. Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 657. ! Brugiere, Encyel. meth. p. 681. n. 71., Tabl. pl. 332. f. 6. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 276. n. 90., Hist. nat. Tom. VII. : p. 485. n. 90. Mit der vorigen nahe verwandt, doch durch die concentrischen Streifen des Gewindes und schlankere Form verschieden. Das Gehäuse ist etwas bauchigkegelförmig, glatt, das Gewinde sehr flach, die 13 Win- dungen sind etwas abgesetzt, die sieben äussern platt, mit concentrischen Längsstreifen umzogen, die innern glatt und ausgebogen und bilden einen kurzen Wirbel. Basis stark erhöht gestreift, übriger Theil des Gehäuses mit etwas erhöhten, feinen, zahlreichen Längsfäden versehen, welche von mehreren geraden Anwuchsfurchen durchkreuzt werden. Farbe blafsrothgelb, die Längsfäden braun oder ochergelb. Gewinde wie das übrige Gehäuse, Wirbel blafsgelblich. Mündung weifs, Mundsaum gelb- braun serandet. Länge 3, Breite 2° Im ostindischen Ocean, an den Küsten von Timor, Amboina, nach Favanne auch am Vorgebirg der guten Hoffnung, bei Madagascar und der Insel Frankreich. Selten. 67. Conus miles. Linnd Gmelin. Der Soldaten - Kegel. Taf. 13. Fig. 11. 12. Lister, Conchyl. t. 786, f. 34. Rumpf, Mus. t. 33. f. W. Petiver, Amboin. aquat. t. & £. 1. Gualtieri, Test. t. 20. £ N. D’Argenville, Conch. pl. 12. f. L. Seba, Museum 3. t. 42. f. 23—25. Knorr, Vergn. d. Aug. 1. t. 15. f. 4. Martini, Conchyliencab. 2. t. 59, f. 663. 664. ‚83 Fe) Linne Gmelin, p. 3377. n. 8. Brugiere, Encyclop. method. p. 657. n. 36., Tabl. pl. 329. f. 7 Blainville, Diet. des Seienc. nat. tom. X. p. 256. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. " p- 269. n. 68., Hist. nat, Tom. VI. p- 473. n. 68. Gehäuse etwas bauchigkegelförmig, unten ziemlich verschmälert, sehr glatt und glänzend, mit einzelnen streifigen Anwuchsfurchen. Basis mit einigen erhöhten Längsreifen, am Rande etwas ausgeschnitten. Das Gewinde bildet einen stumpfen Kegel, die 9 bis 10 Windungen sind ab- gesetzt, durch eine tiefe Naht getrennt, ausgehöhlt, mit concentrischen Streifen versehen und haben einen kantigen Unterrand, an den sich bei den letzten Windungen schwache Erhabenheiten zeigen. Die Mündung ist ziemlich gleichbreit, der Mundsaum schneidend, oben schwach ausge- schnitten, etwas quer abstehend. Die Grundfarbe dieses Kegels ist weils mit goldgelben Flammen und @uerflecken, auf dem weilsen und gold- gelben finden sich zahlreiche wellenförmige rostbraune Adern oder Quer- fäden, welche etwas oberhalb der Mitte durch ein braunes Band unter- brochen werden und an der braunen Basis endigen. Das braune Längs- band zeigt sich zuweilen weniger dunkel, als die Basis und erscheint dann aus dunkelbraunen Bändchen und Linien zusammengesetzt, die dunkle Färbung der Basis reicht bis zu den letzten erhöhten Streif, Gewinde wie der Obertheil des Gehäuses, Mündung weils, unten blau- lichbraun, am Mundsaum scheint die braune Farbe des Bandes und der Basis mehr oder weniger stark hindurch. Länge 3”, Breite 21°. Var. A. Knorr , Vergn. d. Aug. 3.1.1. f. 2. Lamarck, a. a. O. var. b. Wie die Grundform, aber ohne Längsbinde, Im ostindischen Ocean, an Amboina und an den Molukken. Gemein. 68. Conus vexillum. Linne Gmelin, Die Fahnen- Kegelschnecke, Taf. 14. Fig,1.2% Taf. ı7. Fig. 18. Rumpf, Mus. t. 31. £.5 11 * 54 Petiver, Amboin. t. 21.21.12. Gualteri, Testac. t. 20. f. M., t. 21. f. E. Seba, Mus. 3. t. 44. f. s—11. Kincits Vergn. d. Aug. 3.1.1... Martini, Krarhızlläneah 2. p. 269. 1.57. £. 629. Gmelin Linne, p. 3397. n. 68. Es Be Brugiere, ala method. p. 693. n. 82., Tabl. pl. 336. f. S. EN Annal. du Mus. Vol. -. p- 268. n. 65. Hist. nat. Tom. VII. p. 472. n. 69. Gehäüse dick, schwer, langkegelförmig, glatt, Asia! mit einigen ungleichen Anwuchsfurchen, die Basis erhöht gestreift, gewöhnlich zwei Streifen nahe beisammen stehend. Das Gewinde bildet einen stumpfen- Kegel mit feiner Spitze, die 10 durch eine etwas ungleiche, vertiefte Naht getrennten Windungen sind kaum merklich ausgehöhlt, in der Aus- höhlung concentrisch gestreift. Der Oberrand der letzten Windung ist abgestumpft kantig. Mündung etwas weit, ziemlich gleichbreit, die Basis ausgerandet, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten, quer abstehend, unter den Ausschnitt eine in das Innere des Gehäuses laufende Vertiefung. Die Farbe ist gelbbraun, mit gelblichen und weifsen Flecken unterbrochen, in der Mitte eine aus grofsen ungleichen weifsen Flecken zusammen- gesetzte Binde. Ueber das Gelbe des Grundes, so wie über die weifsen Flecken laufen öfters bräunliche Fäden herab, welche stärker auf dem Gelben, auf dem Weisen nur als höchst feine Striche sichtbar sind. Das Gewinde ist weifs, mit rothbraunen, 'bläulich oder braun schattirten Flecken. Basis schwärzlichbraun. Mündung und Mundsaum weiß. Länge 4, Breite 2”. (Taf. 17. Fig u | var, A, ü Conus mutabilis. Chemnitz, Conchyliencab, 11. p. 52. t. 182. f. 1758. 1759. Lamarck, a. a. ©. var. b. Ä | Gehäuse braungelblich, dunkler oder heller gewölkt, am Oberrand der letzten Windung und in der Mitte finden sich mehrere Längsbinden, welche aus abwechselnden weifsen und dunkelbraunen Flecken zusam- ıengesetzt sind. (Taf. 14. Fig. 1. 2.) Var: B. Lamarck, a. a: ©. var. c. | Gelbbraun oder rostgelb, ohne Fleckenbinden, an deren Stelle nur einige weilse Wolkenflecken. | Ziemlich weit verbreitet, bei Madagascar, Zeylon, den Molukken, und an der malabarischen Küste, 69. Conus caerulans, Mihi, Die blaumündige Kegel- | schnecke. | Taf. 14. Fig. 3. 4. Conus caerulescens. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 54. t. 182. f. 1762. 1763. Gehäuse stnmpfkegelförmig, oben etwas bauchig, glatt, mit sehr fein granulirten Längsstreifen, die an der Basis stärker vortreten, Gewinde wenig erhöht, die 8 Windungen sind glatt und gerade. Mündung etwas erweitert, Basis gerade, Mundsaum wenig scharf, oben ausgeschnitten. Die Farbe ist ein helles Weifsblau, mit vielen, Schriftzügen ähnlichen schwarzbraunen Flecken, welche Bänder bilden, die in der Mitte und auf der untern Hälfte am deutlichsten sind. Mündung und Mundsaum licht- blau, am Rande der letztern zeigt sich ein bläulichbrauner Saum. Länge 20°, Breite 11. Im westindischen Meer, an der Insel St. Thomas. 70. Conus characteristicus. Chemnitz, Die charac- teristische Kegelschnecke. Taf. 14. Fig. 5.6 | Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 54. t. 182. f. 1760. 1761. Gehäuse stumpfkegelförmig, unten wenig verschmälert, dick, schwer, glänzend, mit sehr feinen @uerstreifen, und geraden Anwuchsfurchen, die Basis schief erhöht gestreift. Gewinde platt, die ersten Windungen bilden einen kleinen kurzen Wirbel. Die 10 bis 11 Windungen sind flach, Ss6 kaum merklich ausgehöhlt, mit zwei breiten, tiefen und einen feinern concentrischen Streifen, der Rand bildet eine stumpfe Kante. Mündung nach unten ziemlich erweitert, Basis ausgerandet, Mundsaum stumpfran- dig, oben wenig ausgeschnitten, etwas abstehend. Auf weilsem Grunde stehen ungleiche, zackige, wie zerrissen aussehende roströthliche Flecken, welche drei Reihen bilden und theilweise durch gleichfarbige Adern ver- bunden sind. Aufden erhöhten Basalstreifen zeigen sich ebenfalls Reihen von länglichen rothbraunen Flecken. Gewinde weils, die äussern Win- dungen rostbraun gefleckt. Mündung weils. Länge 18, Breite 11%. Im westindischen Ocean, von der Insel Barthelemi? 71. Conus sponsalis. Chemnitz, Die hochzeitliche Kegelschnecke. Taf. 14. Fig. 7. &. Chemnitz, Conchyliencab. 11. pag. 56. t. 182. f. 1766. 1767. Brugiere, Encyel. method. n. 34., Tabl. pl. 322. f. 1. | Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 38. n. 38., Hist. nat. Tom. VII. p. 460. n. 38. Gehäuse sehr bauchig, glatt, glänzend, an der Basis granulirte Längsstreifen. Gewinde erhöht, zugespitzt, die 8 Windungen sind mit ziemlich grofsen, wenig hervorragenden Höckern besetzt. Mündung wenig erweitert, Mundsaum oben etwas ausgeschnitten und abstehend. Farbe weils oder gelblich, mit rosenrothen oder rothbraunen Querflecken, die in der Mitte und unten reihenweise beisammen stehen. Auch das Gewinde zeigt zwischen den Höckern gleichfarbige Flecken. Mündung und Basis himmelblau. Länge 10, Breite 6. In der Südsee. 72 Conus acutangulus. Chemnitz, Der Spitz - Kegel. Taf. 14. Fig. 9. 10. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 59, t. 1772. 1773. 57 Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 286. n. 121., Hist. nat. Tom. VII. p- 498. n. 121. Gehäuse länglichkegelförmig, mit zahlreichen vertieften, mit Hohl- punkten versehenen Längsstreifen, Basis kaum ausgeschnitten. Gewinde sehr ausgezogen, zugespitzt, es besteht aus 10 kaum etwas abgesetzten, glatten Windungen. Mündung fast gleichbreit. Farbe weifs, mit einzel- nen gelben Flecken. Länge 11, Breite 4. Im ostindischen Ocean, nach Chemnitz bei der Insel Ceylon. 73. Conus amabils. Lamarck, Die liebliche Kegel- schnecke. Taf. 14. Fig. 11. 1%. Valentyn, Verhandling. p. 68. t. 3. f. 21. Schroeter, Einleitung. I. p. 36. t. 1. f. 4. Chemnitz, Conchyliencab. 10. p. 57. t. 182. f. 1770. 1771. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p- 425. n. 137. Hist. nat. Tom. VII p: 503. n. 157. Gehäuse stumpfkegelförmig, mit Längsfurchen umwunden, in denen sich feine Hohlpunkte finden. Basis etwas ausgerandet. Gewinde stumpf, die 8 Windungen sind etwas rundlich, gestreift, die Streifen zuweilen fein ausgezackt. Die Farbe ist ein dunkles Fleisch- oder Rosenroth, mit purpurfarbenen Wolken und drei weifsen Fleckenbinden, wovon die erste am Rande der letzten Windung, die zweite in der Mitte und die dritte an der Basis steht. Gewinde röthlich, mit weilsen Flecken. Mün- dung weifslich-rosenroth. Länge 20%, Breite 9. In den ostindischen Gewässern, nach Chemnitz und Valentyn vorzüg- lich an den molukkischen Inseln, jedoch ziemlich selten. 74. Conus terebra. Born, Der Schrauben - Kegel, | Taf. 15. Fig. 1. . Favanne, Conchyl. pl. 17. £. K. 2. Martini, Conchyliencab. 2. p. 228. t. 52. f. 577, 88 Conus terebellum. Linne Gmelin, p. 3390. n. 44. — terebra. Born. Ind. Mus. caes. p. 145. — — Brugiere, Encyclop. method. p. 721. n. 117., Tabl. pl. 339. 4.1. Ä —_ — Lamarck, Anu. du Mus. p.427. n.144., Hist. nat. Tom. VII. | 'p. 507. n. 145, Dieser Kegel ist nahe mit Conus aurisiacus und verulosus verwandt, unterscheidet sich aber von beiden leicht durch die flachen Windungen, die bei ersteren concav, bei verulosus gewölbt sind. Das Gehäuse unsrer Art ist mit zahlreichen, feinen Längsreifen umzogen, die gegen die Basis noch feiner, aber höher werden. Gewinde stumpfkegelförmig, die 10 bis 11 Windungen sind breit, flach, kaum abgesetzt und mit einigen concen- trischen Streifen umzogen, die Naht ist wenig vertieft. Basis kaum aus- gerandet, Mündung schmal, Mundsaum schneidend, unten gezähnelt. Die Farbe ist blafs rosenroth oder röthlichweifs, mit röthlichen Wolken. Zwei breite gelbröthliche Binden legen sich, die eine um die Mitte, die andre an der Basis um das Gehäuse. Mündung weils, Mundsaum mit zwei blafsvioletten Flecken, die Basis violett. Länge 22, Breite 10. Var. A. Gröfser, weils, ohne die beiden röthlichen Binden. Im ostindischen Ocean, bei Batavia und an den Nicobarischen Inseln. 75 Conus praefeetus. Hwals, Der Präfeeten - Kegel. Taf. 15. Fig. 7. Martini, Conchylieneab. 2. t. 52. f. 573. Conus ochroleucus. Linne, Gmelin, p. 3391. n. 48. — praefectus. Hwals, Brugiere, Encyclop. meth. p. 752. n. 128., Tabl. | pl. 343. f. 6. — — : Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 430. n. 155., Hist. nat. Tom. VI. p. 513. n. 157. Gehäuse walzenförmig, länglich, glatt, mit sehr feinen @uerlinien, über die Basis laufen 10 bis 12 schiefe, abstehende Längsreife. Das sg Gewinde ist ziemlich lang, zugespitzt, und besteht aus 10 etwas ge- wölbten, durch eine ziemlich vertiefte wellenförmige Naht getrennten Windungen. Der Oberrand der letzten Windung ist leicht ausgehöhlt, welche Aushöhlung sich schwächer auch über die nächsten fortsetzt. Mündung schmal, fast gleichbreit, oben etwas ausgeschnitten, Basis aus- eerandet. Farbe blafsgelb, unter der Mitte ist ein weifsliches Band von zwei Linien Breite. Gewinde gelb, blafsorange oder hellkastanienbraun eefleckt. Mündung weils. Länge 24, Breite 11%. In den amerikanischen Meeren, selten. 76. Conus granulatus. Linnde Gmelin. Die granulirte Kegelschnecke. | Taf. 15, Fig. 9. 10. Lister, Conchyl. t. 760. f. 5. Seba, Mus. 3. t. 48. f. 21. 22. 26. Knorr, Vergn. d. Aug. IM. t.6.£.5. V.t. 24.2. Favanne, Conchyl. pl. 15. f, @. 2. Martini, Conchyliencab. 2. t. 52. f. 574. 575. Conus granulatus. Linne Gmelin, p. 3391. n. 52. _ ers Bruguiere, Encyclop. method. p. 718. n.114., Tabl, pl. 339. f. 9. — = Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 427. n. 143., Hist. nat. Tom. VII. p. 507. n. 144. Gehäuse eylindrisch -kegelförmig, unten etwas eingebogen, mit 16 — 17 vorspringenden Längsreifen, welche gewöhnlich durch eine oder zwei vertiefte Linien getheilt und mit Körnern besetzt sind. Das Gewinde bildet einen etwas langen, spitzigen Wirbel und besteht aus 11 sehr ge- wölbten, dicht fein längsgestreiften, oben etwas flachen Windungen, die durch eine wenig vertiefte, feine Naht getrennt sind, und wovon die er- sten sechs eine Reihe von Höckerchen oder Körnern tragen. Basis et- was ausgerandet, quer abgeschnitten, schwach erhöht gestreift, Mündung länglichgleiehbreit, Mundsaum oben etwas ausgeschnitten, abstehend, leicht ausgezackt. Die Farbe ist gewöhnlich hoch -, rosen- oder fleisch- 12 9» roth, zuweilen mit brandgelben Wolkenflecken, bis zum tiefsten Schar- lachroth. Ueber die Mitte des Gehäuses legt sich ein weifses breites Band, welches braungefleckt ist, zuweilen sind auch zwei Bänder vor- handen, wo dann das zweite schmälere den Oberrand der letzten Win- dung einnimmt. Die Körnchen auf den Längsreifen sind braun oder schwärzlich. Gewinde weifs, mit braunen Querflecken. Mündung weils- lich rosenroth, Mundsaum fleischfarben. Länge 1” 9%, Breite 11%. Im amerikanischen Ocean, bei Brasilien und Surinam, nach Martini auch an den antillischen Inseln. 77. Conus asper, Lamarck, Die rauhe Kegelschnecke. Taf. 16. Fig. 1.2.3. Conus costatus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 47. t. 181. f. 1745 — 1747. — asper. Lamarck, Ann. du Mus. Vol. XV. p.39. n.44., Hist. nat. Tom. VII. p. 461. n. 44, — — Blainville, Diction. des scienc. nat. Tom. X. p. 253. Gehäuse kegelförmig, mit breiten starken Längsrippen und dazwi- schen laufenden Furchen und feinen Streifen besetzt. Bei einigen sind diese Rippen glatt, bei andern werden sie durch Querstreifen rauh gemacht. Die Basis ist eingebogen, kaum ausgerandet, quer abgeschnitten. Das Gewinde bildet einen ansehnlich hervortretenden Wirbel und besteht aus 10 stark abgesetzten, höckrig gekrönten, concaven Windungen, die meh- rere feine concentrische Streifen zeigen, der Rand tritt kielförmig her- vor. Die Mündung ist gleichbreit, etwas weit, der Mundsaum oben aus- geschnitten, meist abstehend und am Rande gezähnelt. Die Grundfarbe ist ein blasses Gelb, in den Furchen etwas dunkler, Mündung weilfslich. Länge 2'/, Breite 1'/4. | Nach Chemnitz wohnt diese Kegelschnecke an den Küsten von Neuholland und Neu-Südwallis, nach Lamarck dagegen in den chine- sischen Meeren. Sie ist ziemlich selten, daher auch der Fundort so schwer zu berichtigen. 91 78. Conus flammeus. Lamarck, Der Flammen-Kegel. Taf. 16. Fig. 4. 5. Conus Lorenzianus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p.51. t. 181. £. 1754. 1755. — flammeus. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 279. n. 100., Hist. nat. Tom. VII. p. 490. n. 100. Gehäuse walzig-kegelförmig, glatt, gelblich mit rothbraunen quer herablaufenden Flammenflecken, die Basis abgerundet, schief längsge- streift, mit rothbraunen Flecken und Punkten. Gewinde ziemlich erhöht, in einen spitzigen Wirbel endigend, die S bis 9 Windungen sind kaum abgesetzt, flach, rothbraun gefleckt. Länge 15%, Breite 9%. Im ostindischen Ocean (Chemnitz), und in den afrikanischen Ge- wässern, (Lamarck). 79, Conus mallaccanus. Hwafs. Die ausgerandete Kegelschnecke, Taf. 16. Fig. 6. 7. Conus canaliculatus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p.48. t. 181. f. 1748. 1749. — malaccanus. Hwals, Bruguiere, Enceyclop. meth. p. 645. n.43., Tabl. pl. 325. £. 9. — _— Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 264, n.51., Hist, nat. Tom. VII. p. 465. n. 51. Gehäuse kegelförmig, nach oben ziemlich breit, glatt; mit mehreren Querfurchen, an der Basis 7 bis 8 tiefe Längsfurchen. Das Gewinde ist stumpf, nur in der Mitte allmählig erhöht und besteht aus 10 bis 12 schwach gewölbten, mit drei oder vier concentrischen Streifen besetzten Windungen, die einen scharfen Rand und eine Hohlkehle zeigen, wo- durch diese Art sich leicht von allen unterscheidet. Die Basis ist kaum merklich ausgerandet, quer abgeschnitten, die Mündung fast gleichbreit, Mundsaum einfach ,„ abstehend. Die Färbung zeigt sich nach den Wohn- orten verschieden. Die Grundfarbe ist gewöhnlich weils, mit gelblich- braunen Flecken, Streifen und Adern, in der Mitte eine weilse gelbroth 12 * 92 scfleckte Binde. Häufig umziehen das Gehäuse auch weifs und roth- braun gegliederte Linien. Länge 3, Breite 1%”. Im ostindischen Ocean, bei Ceylon und den Nicobarischen Inseln, so wie an der malaccanischen Küste. 80. Conus pellis hyaenae. Chemnitz, Das Hyänenfell, Taf. 16, Fig. 8. 9. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 49. t. 181. f. 1750. 1751. Gehäuse kegelförmig, oben ziemlich breit, glatt, die Basis längsge- streift. Gewinde stumpf, der Rand der letzten Windung abgerundet, die 7 bis S Windungen nicht abgesetzt, flach. Mündung ziemlich weit, Mund- saum scharf, oben ausgeschnitten, abstehend. Der Grund ist weifslich, mit braunröthlichen, flammenähnlichen Querbinden, in denen sich dunk- lere Streifen befinden. Auch legen sich ein Paar weilse, braungefleckte Binden um das Gehäuse. Gewinde weifs, mit rothbraunen Flecken. Mündung weils. Länge 1%, Breite 1. | Aus dem rothen Meer. _ 81. Conus suratensis,. Hwals. Die suratische Kegel- schnecke., Taf. 16. Fig. 10. 11. Conus betulinus lineatus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. ® 50. t. 181. f. 1752. 1753. — suratensis. Hwafs. Bruguiere, Encyclop. method. p. 669. n. 63., Tabl. pl. 329. f. 4. _ Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 271. n.75., Hist. h nat. Tom. VII. p. 478. n. 75. Gehäuse stumpf kegelförmig, diek, schwer, sehr glatt und glänzend und nur an der Basis mit entfernten, vertieften Längsstreifen besetzt, deren Zwischenräume etwas erhöht sind. Das sehr flache Gewinde er- hebt sich in der Mitte in einen kurzen Wirbel und besteht aus 9 leicht gewölbten, sehr glatten, nicht abgesetzten Windungen. Die Basis ist 95 stark ausgerandet, Mündung nach unten erweitert, Mundsaum wenig ausgeschnitten, dick, stumpfrandig. Auf blafs weilsgelblichem Grunde stehen Reihen von linienförmigen braunröthlichen Flecken, die gegen die Basis zu allmählig aufhören. Das Gewinde ist mit grofsen, braunrothen Flecken geziert. Mündung weils. Länge 2%, Breite 1” 4. Im ostindischen Ocean, ziemlich selten. 82. Conus aurora, Lamarck. Die rosenrothe Kegel- schnecke. Taf. 16. Fig. 12. 13. Conus rosaceus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 52. 181. f. 1756. 1757. — Aurora. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 423. n. 151., Hist. nat. Tom. VII. p. 501. n. 131. Gehäuse nicht grofs, kegelförmig, glatt, an der Basis mehrere ge- schlängelte Längsfurchen, oberhalb dieser einige gleichlaufende Linien. Basis ausgerandet. Gewinde niedrig, in einen stumpfen Wirbel auslau- fend, die 9 Windungen sind abgesetzt, ausgehöhlt, mit einigen undeut- lichen concentrischen Streifen, nach aufsen kantig, der Wirbel ist glatt, Mündung eng, gleichbreit, Mundsaum nur wenig ausgeschnitten, etwas abstehend, stumpfrandig. Die Farbe ist entweder dunkel rosenroth bis zum Corallenroth oder gelbroth. Etwas unterhalb der Mitte liegt eine schmale weifse Binde, die obere Kante der letzten Windung zeigt eben- falls ein blafsrosenrothes Band, welches aber von den gelbrothen oder röthlichen Wirbelflecken, die über die Kante fortlaufen, unterbrochen wird. Wirbel rosenroth. Mündung röthlichweifs. Länge 16%, Breite 10. Nach Chemnitz in den ostindischen Meeren. 83. Conus lithoglyphus. Meuschen. Der Stein-Kegel, Taf. 6. Fig. 5. Taf. 17. Fig. 1. 2. Taf. 19. Fig. 7. Favanne, Conchyl. 2. p-581. pl. 18. £. F. Seba, Museum 3. t. 42. f. 40—42. 94 Martini, Conchyliencab. 2. t. 57. f. 630. 631. Chemnitz, ebendas. 10. p. 39. t. 140. f. 1298. Bruguiere, Encyclop. method. p. 692. n. 81., Tabl. pl. 338. f. 8. Blainville, Diet. des Scienc. nat. tom. X. p. 258. | Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 280. n. 101., Hist. nat. Tom. X. p. 490. n. 191. | Wagner, Fortsetz. d. Conchyliencab. 12. p. 159. Gehäuse kegelförmig, dick, glatt, an der Basis erhöht längstreifig, die Streifen granulirt; Gewinde einen stumpfen Wirbel bildend, besteht aus 10 flachconvexen, wenig abgesetzten, durch eine ziemlich tiefe Naht getrennten Windungen. Mündung unten etwas erweitert, Mundsaum scharf, oben wenig ausgeschnitten. Farbe rothgelblich, mit zwei weifsen Längsbinden. Auf der obersten breiteren Binde sieht man längliche, eelbröthliche, vom Wirbel herablaufende Querflecken, die untere erscheint wie ausgezackt. Mündung weifs, Basis bräunlich. Länge 2, Breite 1”. (Taf. 6. Fig.5. Taf. 17. Fig. 1. 2.) Var. A. Wagner, Fortsetzung des Conchyliencab. 12. p. 159. t. 234. f. A, Gestalt gestreckter, nach unten stark verschmächtigt. Um die Basis legen sich neun vorspringende und granulirte Längsstreifen, auf den übrigen Theil des Gehäuses sieht man nur Andeutungen von Streifen. Das Gewinde ist erhaben und besteht aus 10 Windungen, von denen die zwei oder drei ersten eine kleine Spitze bilden. Die letzte Windung bildet oben eine scharfe Kante. Der Grund ist röthlichorangefarben, mit dunklerer Basis. Ueber diesen Grund laufen zwei Längsreifen schnee- weifser Flecken, die eine, aus schieflaufenden Längsflecken bestehende, befindet sich am obern Ende; die zweite Reihe liegt in der Mitte und besteht aus unregelmäfsigen Flecken. Der Wirbel ist weifs geflammt; die Mündung blafsgelbliehbraun. (Taf. 19. Fig. 7.). In den ostindischen Meeren. 95 84. Conus aurisiacus. Linne Gmelin., Der Orange- admiral, Taf. 17. Fig. 4. 5. Rumph, Mus. t. 34. f. A. Petiver, Amboin. t. 7. f. 7. D’Argenville, Conch. Append. pl. 1. f. J. Favanne, Conchyl. pl. 1. f. K. ı. Seba, Mus. 3. t. 48 f. 7. Knorr, Vergn. d. Aug. 1.1.8 f.3.,5.1.24. fl. Martini, Conchyliencab. 2. t. 57. f. 636. 637. Linne Gmelin, p. 3392. n. 56. Bruguiere, Encyclop. method. p. 720. n. 116., Tabl. pl. 339. f. 4. Blainville, Dietion. des Science. nat. Tom. X. p. 259. Conus aurantiacus. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 426. n. 140., Hist. nat. Tom. VL p. 505. n. 140. Gehäuse ganz mit zahlreichen, ungleiehen, entfernt stehenden Längs- fäden bedeckt, die an der Basis feiner und gedrängter werden. Die Basis ist etwas eingebogen und ziemlich ausgeschnitten. Das Gewinde bildet einen stumpfen Kegel und besteht aus 10 concaven oder rinnen- artigen, concentrisch und quer gestreiften, kantigen Windungen, die durch die feine Naht nur wenig abgesetzt sind. Mündung ziemlich gleichbreit, Mundsaum fein ausgezackt, oben ausgeschnitten. Der Grund ist mehr oder weniger silberfarben, röthlich überlaufen, auf welchem zwei bis drei oranienfarbige Bänder herum laufen. Ueber den weifsen Grund so- wohl, als über die Bänder laufen die zwanzig bis dreifsig braun und weifs gegliederten Fäden, die auch noch auf den Windungen sichtbar sind. Am Oberrande der letzten Windung ist eine Art von sehr breiten, sleich den übrigen gefärbten, Längsfaden, zwischen den Fäden zeigen sich zuweilen auch einige granulirte. Mündung weils. Länge 2” 44, Breite 14°. | Diese prächtig gefärbte Kegelschnecke ist sehr selten, man findet sie im asiatischen Ocean und an den südamerikanischen Küsten. ‘96 85. Conus noeturnus. Hwafs. Die nächtliche Kegel- sehnecke. Taf. 18. Fig. 4 5. Seba, Mus. 3. p- 134. t. 46. f. 5. 6. Regenfufs, Conchyl. tom. 2. t. 3. f. 26. Martini, Conchyliencab, 2. p. 333. t. 62. f. 687. 688. Favanne, Conchyl. 2. pl. 14. f. E. 3. Bruguiere, Eneyel. method. p. 611. n. 6., Tabl. pl. 318. £. 1. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 30. n. 3., Hist. nat. Tom. VII. p. 445. n. 3. Gehäuse stark, schwer, glatt und glänzend, mit feinen Querfurchen und mehreren starken Anwuchsstreifen; Basis etwas eingebogen, quer abgeschnitten und kaum merklich ausgerandet, mit mehreren seichten Längsfurchen. Gewinde kurz, breit, kegelförmig, aus 11 bis 12 durch eine wellenförmige Naht getrennten Windungen bestehend. Der Aulsen- rand derselben bildet eine scharfe Kante, welche abwechselnd in scharfe Höcker erhoben ist, die an den ersten Windungen kaum merklich sind. Die Windungen selbst sind ausgehöhlt, und mit mehreren concentrischen Streifen umzogen. Mündung ziemlich schmal, unten etwas erweitert, Mundsaum schneidend, oben tief ausgeschnitten und abstehend. Die Grundfarbe ist bei reinen Exemplaren ein dunkles Kastanienbraun, zu- weilen ins Schwärzliche ziehend, mit vielen weifsen, herzförmig drei- eckigen Flecken, die drei unterbrochene Längsbinden bilden, welche durch querherablaufende Fleckenreihen zusammenhängen. Der Rand aller Flecken ist hellröthliehbraun, durch Streifen von gleicher Farbe sind auch die zusammstolsenden Flecken getrennt. Die Mündung ist blafs- rosenroth, zuweilen schimmert die Grundfarbe schwärzlich hindurch, der Rand des Mundsaums zeigt eine schwärzliche Färbung, die aber öfters nur als einzelne Fleckchen vorhanden ist. Gewinde weils, mit rothbraunen Flecken. Länge 2‘/, Breite 11/2. Var. A. Encyclop. meth. Tabl. pl. 318. f, 6. Lamarck, a. a, O. varı b. Die Flecken stehen hier weniger gedrängt, zerstreut zwischen der obern und Mittelbinde, ohne zusammenhängende Querreihen''zu bilden, auch zeigt sich am Gewinde das’ Braune viel stärker, Var. B. eh Encyclop. method. , Tabl. ; 318. L2 2. Lamarck, a. a. ©. var. c. Kleiner als die Vorigen, mit drei zerrissen gezackten Binden, ‚fast ohne Flecken dazwischen, die erhöhten Längslinien am Basilarende ge- körnt. Im asiatischen Ocean, vorzüglich an den Molukken. S6. Conus: nebulbosus. -Solander. Der Kronen -Kegel. Taf. 18. Fig. 6. Taf. 2, Fig. 4. 5. Seba, Mus. 3. t. 44. f. 17. - Favanne, Conchyl. pl. 16. f. E. 4. Martini, Conchyliencab. 2. p. 321. t. 62. f. 684. Conus nebnläsie: Solarden, Bruguiere, Encyel. meth. p. 606. n. a Tabl. pl. 317. £. 1. _ — Blainville, Dietion. des Science. nat. Tom. X. p- 249. _— — Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV, p. 33. n. 13., Hist. nat. Tom. VII. p. 449. n. 13. Gehäuse kegelförmig, dick, die Oberfläche ist mit gesonderten, er- höhten Längsstreifen bis zur Basis belegt, wo sie meist granulirt sind. Ausserdem zeigen sich noch mehrere Anwuchsfurchen. Das Gewinde ist mäfsig erhöht, zugespitzt, etwas abgeplattet; besteht aus 9 bis 10, durch Reihen starker Höcker gekrönten, Windungen. Mündung schmal, gleichweit, Mundsaum oben ausgeschnitten. Basis abgerundet. Grund weifs .oder fleischfarben, mit grofsen. braunen Flecken, welche zwei deutliche Bänder bilden, das weifse zeigt grauliche Wolkenflecken, die Längsstreifen sind schwärzlichbraun, auf dem Weifsen sehr fein schwarz- braun gefleckt. Gewinde weifs und braun gefleckt, Mundsaum weils. Länge 24, Breite 14. (Taf. 18. Fig. 6.) | 13 98 - Var: A. Guakihrtz Test. t. 21. f. @. D’Argenville, Conch. Append. pl. 1. R R. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. E. 5. Martini, Conchyliencab. 2. t. 61. £f. 677. Encyclop. meth. pl. 317. f. 3. | Lamarck, a. a. O. var. b. Gehäuse weils, olivengrau und braun marmorirt, gegen die Basis mit abwechselnd weils und braunen Streifen, Wirbel a (Taf. 20. Fig. 4.) a Var, B. Gualtieri, Testac. t. 21. f. L. Knorr , Vergn. d. Aug. 5. t. 2 LI-EI.LMt 18 5 Martini, Donchslienerh, 2. t. 61. f. 678. Encyclop. meth. pl. 317. 9. Lamarck, a. a. O. var. c. an Gehäuse ziemlich klein, orangegelb, mit drei Reihen weilser Flecken. (Taf. 20. Fig. 5.) Var. C. | | _Favanne,, Conchyl. pl. 16. £. E. 2. _Encyclop. meth. pl. 317. f. 2. Lamarck, a. a. O. var. d. Die ganze Oberfläche ist durch reihenweise Hehende a rauh, die Farbe ist rothgelb mit weifsen Flecken. | Var. D. Lister, Conchyl. t. 75% f. 4. Encyclop. method. pl. 317. f. 4. Lamarck, a. a. ©. var. e. | Einfärbig citrongelb, Basis längsgestreift, die Streifen mit scharfen SU DISUNEEE besetzt. In den ne ER die Varietäten B u D auch an Madagascar und Isle de France. 87. Conus imperialis. Linne ne "on: Der Kaiser- Kegel. Taf. 18. Fig. 8.9. Taf. 24. Fig. 1. Lister, Conchyl. t. 766. f. 15. Gualt, Test. t. 22. f. A. Klein, Ostr. t. 4. f. 84. D’Argenville, Conch. pl. 12. f. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. A. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 21. | Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 11. f. 2 Martini, Conchyliencab. 2. t. 62. f 690. 691. Linne Gmelin, p. 3374. n. 2%. Born, Ind. Karat Mus. Caes. p. 125. Erusautäen, Eneyel. method. p. 614. n. 10., Tabl. pl. 319. f, 1. Blainville, Diction. des Scienc. nat. Tom. X. p. 250. Ba Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 30. n. 7., Hist. nat. Tom. VIL p- 445. n. 7. | z Gehäuse dick, schwer, lanekegelförmig,, glatt und sehr glänzend, gegen die Basis verschmälert, mit mehreren starken Anwuchsfurchen, ausserdem finden sich auf der untern Hälfte erhöhte Längslinien, welche an der Basis stärker werden und nicht selten etwas eekörnt sind. Das Gewinde ist fast flach, nur in der Mitte in einen stumpfen Wirbel erho- ben, die 10 bis 11 Windungen sind mit sehr starken, spitzigdreieckigen emporstehenden Höckern gekrönt, ausserdem vertieft, kaum mit Spuren einer Streifung. Die Mündung ist fast gleichbreit, nur unten durch die plötzliche Verschmälerung an der Basis etwas erweitert, der Mundsaum oben ausgeschnitten und wenig abstehend, mit scharfem Rand. Die Grundfarbe ist weils, mit zwei olivengrün und rostgelben, aus Flammen- fleecken bestehenden Binden. Die olivengrüne Färbung zeigt sich am meisten an der obern Binde. Ausserdem umziehen das Gehäuse noch zahlreiche braunrothe Längsstreifen, die, auf dem Weifsen nur durch Längsstriche angedeutet, weiter nach der Basis immer vollständiger wer- den, nur durch weilse Punkte oder, Fleckchen unterbrochen, dort endlich 13 * 100 auf bläulichem Grunde mit weifsen Flecken. abwechselnd die erhabenen Streifen einnehmen. Das Gewinde ist weifs, mit wenigen rostbraunen Streifen und Flecken. Mündung weils, rosenröthlich überlaufen, Rand des Mundsaumes und der Basis bräunlich- violett ‚gefleckt. Länge 3’, Breite 21%. e N un Var. A. Rumph, Mus. t. 34. f. H. Petiver, Amboin. t. 7. f. 6. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 18 — 20. Encyclop. meth. pl. 319. f. 2. Lamarck, a. a. O. var. b. Unterscheidet sich durch das höhere Gewäihle.. so wie durch die re- gelmäfsigere Vertheilung der braunen, weils gegliederten Längsstreifen. Diese eben so schöne als ansehnliche Schnecke findet sich nicht schr selten an den Molukken und andern ostindischen Inseln. : 88. Conus australis. Hhemadtz Der Südsee - Regel. Taf. 19. Fig. 1. in Conchyliencab. 11. p. 59. t. 183. f. 1774. 1775. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 439. n. 179., Hist. nat. Tom. VII -p- 526. n. 181. | Gehäuse länglich kegelförmig, fast eylindrisch, IE die ganze Oberfläche von paralell laufenden Längsfurchen umgeben und rauh ge- macht. Das Gewinde ist ziemlich erhöht, zugespitzt, und besteht aus 12, kaum abgesetzten, flachen, gesäumten Windungen. Die Mündung ist unten erweitert, der Rand des Mundsaums durch die über ihn fortge- setzten Längsfurchen etwas. gekerbt. Die Grundfarbe ist weißs, sie wird meist durch braunröthliche Flecken, Punkte und Adern bunt gemacht. Diese Flecken bilden gleichsam drei Binden, indem sie sich am Ober- rand, in der Mitte und auf den Untertheil vergrölsern,, und dichter zu- sammenstehen. Gewinde ebenfalls braunroth gefleckt; Mündung weifs- lich violett. Länge: 2 4%, Breite 11. | An den Küsten von Neusüdwallis. 101 ::89%° Conus eaerulescens, Lamarck, Die bläuliche | Kegelschnecke. Taf. 19. Fig. 3..4.° Conus lividus. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 60. t. 183. f. 1776. 1777. — PErDRNe Senn. ck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 423. n. 130., | | Hist. nat. Tom. Vl. p. 501. n. 130. | Cohänee kenn glatt, wenig glänzend, die untere Hälfte wird von zwölf Querfurchen umgeben, die, je mehr sie sich der Basis nähern, immer tiefer werden. Mit bewafinetem Auge entdeckt man in den Fur- chen viele Runzeln. Gewinde ziemlich ‘erhöht, spitzig endigend, die Windungen glatt, abgesetzt. Mündung ziemlich weit, Mundsaum vortre- tend, oben ausgeschnitten. Der Grund ist bläulich-bleifarben und mit vielen gelblichen Flecken, welche den Sommersprossen gleichen, wie besäet. Mündung blau, nahe am Rande läuft dem Mundsaum entlang ein breites bräunliches Band herab. Länge 1?/4, Breite 10. Im ostindischen Meer bei den Molukken. R. Conus pulicarius. Hwafs. Der Floh-Kegel. Taf. 19. Fig. 8. 9, Lister, Conchyl. t. 774. f. 20. Martini, Conchyliencab. 2. t. 63. f. 698. 698 a Bruguiere, Eneyclop. hienoHl. p- 622. n. 17., Tabl. pl. 320. f. 2 Blainville, Diet. des Scienc. nat. Tom. X. p-. 250. n. 8. Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 34. n. 19., Hist. nat. Tom. VII, p- 455. n, 19. | Gehäuse aufgetrieben, glatt und glänzend mit fünf bis sechs schief aufsteigenden Längsstreifen an der Basis; Gewinde gekrönt, aus 10 mit sechs concentrischen Streifen umzogenen: Windungen- bestehend. Basis tief ausgeschnitten, Mündung weit, Mundsaum heraustretend, schneidend, oben ausgeschnitten ‘und abstehend. Die Farbe ‘ist weils, mit vielen braunen Flecken, welche unregelmäfsig reihenweise stehen, bei. ganz reinen Exemplaren finden sich noch zwei blafscitrongelbe Binden, die i 102 eine über die Mitte der obern, die andere über die Mitte der untern Hälfte laufend. Mündung rosenroth. Länge 19°, Breite 13. An den Inseln des stillen Meers. 9. Conus vermiculatus, Eniin are. Die eingelegte bi Kegelschnecke. Taf. 19. Fig. 10. 11. Lister, Conchyl. t. 779. f. 26. Bonnani, Recreat. 3. f. 138. Gualtieri, Test. t. 25. f. @. Seba, Mus. 3. t. 47. f. 30. 31. ‚Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 4. f. 2. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. B. 3. Martini, Conchyl. 2. t. 63. f. 699. 700. Conus hebraeus, Bruguiere, Encyclop. method. p. 619. var. e., Tabl. pl. 321. f. _ S. — vermiculatus. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p.34. n. 17. Hist. nat. Tom. Vll. p. 452. n. 17. Gehäuse stumpfkegelförmig, glatt, mit Längsstreifen umgeben, Ge- winde wenig hervorstehend, mit einer Höckerkröne, die 8 bis 9 Win- dungen sind etwas abgesetzt und gehen in eine stumpfe Spitze aus. Mündung etwas erweitert, Mundsaum scharf, oben ausgeschnitten, Basis stark ausgerandet. Farbe weils, mit schwarzen, durch eine weifse Mit- telbinde unterbrochenen,, 'Querlinien und Flammen. Gewinde weifs und schwarz gefleckt, Mündung weils. Länge 1'/, Breite 9. Var. A. Encyclop. , method. Tabl. pl. 321. £. 7. Lamarck, a. a. O. var. b. Wie die Grundform, aber die Streifen sind granulirt. In den Meeren der wärmeren Zone, nach Martini bei der Moritz- insel. 105 "9%. Conüs elassiarius, Hwals. Der Matrosen- Kegel. Bi. ‚ayas Taf. 19. Fig. 12. 13. | Couus capitaneus senex. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 65. t. 183. | ” je .. f. 1786. 1787. en = — classiarius. Hwals, Bruguiere ‚‚Enceyel. meth. p. 705. n. 96., Tabl. | p- 335. f. 7. u _ Lamarck, Annal. du Mus. Vol.XV. p. 267. n. 62., Hist. nat. Tom. VII. p. 470. n. 62. Gehäuse kegelförmig , glatt, mäfsig slänzend, gegen die Basis schief längsgestreift. Das Gewinde ist mäfsig erhöht, in einen ziemlich spitzi- gen Wirbel ausgezogen, und besteht aus sieben glatten, etwas gewölb- ten, vor der Naht mit einer vertieften Linie versehenen Windungen. Die Mündung ist mäfsig weit, fast gleichbreit, der Mundsaum oben etwas ausgeschnitten. Die Farbe ist ocherbraun, mit dunkleren Flecken oder unterhalb der Mitte liegt ein weilses braungeflecktes Band, ein zweites ähnliches am Oberrande der letzten Windung, welches sich über die an- dern fortsetzt und so das Gewinde weils und braun gefleckt erscheinen läfst. Mündung weils, Rand des Mundsaums etwas gefleckt. Länge 16‘, Breite 9, Im asiatischen Ocean. 93. Conus pusillus. Chemnitz, Der kleine Kegel, Taf. 19. Fig. 14, 15. Chemnitz , Conchyliencab. 11. p. 65. t. 183. f. 1788. 1789. | Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV, p. 39. n. 42., Hist. nat. Tom. VII. p. 461. n. 42. | Blainville, Diection. des Seienc. nat. Tom. RD. 2. Gehäuse klein, oben breit, unten sehr schmal zulaufend, glatt, an der Basis längsgestreift, Gewinde ‚wenig erhöht, rund, in einen kurzen Wirbel verlängert, die sieben -Windungen sind kaum merklich abgesetzt, durch kleine Knoten gekrönt. Mündung eng, Mundsaum oben ausge- schnitten, schneidend. Der weifse Grund ist mit länglichen braunröth- 104 lichen Bändern bezeichnet, 4 Streifen an der Basis sind abwechselnd roth und weifs punktirt. Mündung und Basis violett. Länge 9, Breite 5°. An der Küste von Guinea. :94 Conus speetrum,. Linne Gmelin, Der Gespenst- N | Taf. 20. Fig. 2. 3. Lister, Eondhsl, t. 783. f. 30. Rumph, Mus. t. 32. f. 5. Petiver, Amboin. t. 15. f» 5. Seba, Mus. 3. t. 43. f. 26. Knorr, Vergn. d. Aug. 2. t. 8. 5 4. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. H. | Martini, Bonbhyliehenl)% ar 4 582. 583. Linne Gmelin, p. 3395. n. 62. _ Bruguiere, ul meth. p. 728. n. 122., Tabl. pl. 341. f. 9. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 128. n. 148., Hist. nat. Tom. VO. p- 509. n. 149. Gehäuse walzenförmig, dünn, leicht, glänzend, olatt, auf der Basi- larhälfte vertieft längsgestreift, Basis ausgerandet und etwas eingebogen. Gewinde fast glatt, am Rande abgerundet, in einen kleinen Wirbel auf- steigend, aus acht kaum etwas abgesetzten, fein quergestreiften, mit zwei concentrischen Streifen umzogenen, flachen Windungen bestehend, die Naht vertieft. Mündung weit, nach unten breiter, Mundsaum oben nicht ausgeschnitten, abstehend, mit scharfem Rand. Die Farbe ist weils, mit rostgelben oder braunrothen gebogenen und gezackten Querflecken, welche theilweise zusammenhängen, Gewinde und Mündung ebenfalls weils, ersteres rostgelb gefleckt. Länge 2, Breite 1”. | ‚Im ostindischen Ocean, an den Küsten n Molukken. 95. Conus aurantius, Hwafs. Der Landkarten - Kegel. Taf. 20. Fig. 6. Lister, Conchyl. t. 775. f. 21. Gualtieri, Test, t. 20. f. L. ° 105 “Martini, Conchyliencab. 2. t. 61. f. 679. p. 324. Bruguiere, Encyel. method. p. 606. n. 2., Tabl. pl. 317. £. 7. Blainville, Diction. des Scienc. nat. Tom.; X. p. 249. n. 2. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 23 n. 12., Hist. nat. Tom. VII. p. 449. n. 12. Gehäuse länglich kegelförmig, mit feinen, schwach gekörnten Längs- streifen umzogen, die nach der Basis an Stärke zunehmen. Das Ge- winde besteht aus 10, wenig ausgekehlten, durch eine tiefe Naht getrenn- ten, und mit Höckerreihen versehenen Windungen, die einen ziemlich spitzigen Wirbel bilden. Mündung etwas erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten; Basis kaum ausgerandet. Die Farbe besteht aus abwechselnden unregelmäfsigen weilsen und gelbrothen Wolkenflecken, welche so vertheilt sind, dafs durch die weifsen zwei undeutliche Bän- der gebildet werden, wovon die eine über die Mitte, die andere am Rande der letzten Windung lieg. Mündung weifslich. Länge 1” 7, Breite 10. | Im asiatischen Ocean, an den Philippinen. 96. Conus eburneus. Hwafs. Der Elfenbein -Kegel. j Taf. 20. Fig. 9, | Lister, Conchyl. t. 774. f. 20. Bonnani, Recreat. 3. f. 128. Gualtieri, Test. t. 22. f. F. | Knorr, Vergn. d. Aug. 1. 1. 17.f.4,3. 1.3. f. 2. Martini, Conchyliencab. 2. p. 316. t. 61. f. 674. Bruguiere, Encyel. meth. p. 640. n. 39., Tabl. pl. 324. f. 1. Blainville, Diet. des Science. nat. Tom. X. p. 254. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 263. n. 47., Hist. nat. Tom. VII. p- 465. .n. 47, | Gehäuse ziemlich breit kegelförmig, glatt, glänzend, mit mehreren ziemlich tiefen Anwuchsfurchen, Basilarende vertieft längsgestreift. Ge- winde ziemlich flach, zu einen kurzen spitzigen Wirbel ausgezogen, aus 10 bis 11 flachen, fein quergestreiften, und mit zwei mäfsig tiefen con- centrischen Streifen umzogenen Windungen bestehend, die durch eine " | 106 etwas vertiefte Naht gesondert sind. Mündung eng, fast gleichbreit, Ba- sis schwach‘ 'ausgerandet, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten. Grundfarbe weils, mit zwei. deutlichen und einer dritten fast verloschenen gelbröthlichen Längsbinden; auf der ganzen Fläche des Gehäuses stehen Reihen von schwärzlichen oder rothbraunen viereckigen Flecken, zwi- schen denen hie und da rostrothe schmale Längsflecken, aus welchen auch die Reihe am Oberrand der letzten Windung besteht. Auf der obern Längsbinde sind die Flecken am gröfsten, nehmen gegen die Basis allmählig an Gröfse ab, und werden dort undeutlich. Gewinde röthlich- weils, mit rostbraunen Querflecken, Wirbel rosenröthlich. Mündung weils. Länge 1% 9, Ai u 6 | Var. A. | u Martini, Conchyliencab. 2. t. 61. f. 670. Encyclop. meth. pl. 324. f. 2 Gewinde etwas mehr erhöht nd ee, die zahlreicheren Ficken reihen bestehen aus runden rostbraunen Flecken. Im ostindischen Ocean. & 97. Conus siamensis. Hwafs. Die siamische Kegel- schnecke. Taf. 20. Fig. 1. Rumph, Mus. t. 34. f. E. Seba, Mus. 3. t. 46. f. 20. 21. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. B. Conus ammiralis archithalassus. Linne, Syst. Nat. 2. p. 1167. n. 298. var. d, — siamensis. Hwafs. Bruguiere, Encyel. meth. p. 662. n. 58., Tabl. "PL 220. 1. 8, — — Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 270. n. 72., Hist, | nat. Tom. VII. p. 477. n. 782. Fr — Wagner, Forts. d. Conchylien. 12. p. 160. t. 234. f. B. Gehäuse kegeliöriiff, unter der Mitte etwas zusammengezogen, grols, stark und schwer. Die Oberfläche ist glatt, mit einigen schwachen An- wuchsfurchen, bei jüngeren Exemplaren die Basis längsgestreift. Das 107 Gewinde ist wenig erhaben, endigt in einen ziemlich stumpfen Wirbel und besteht aus 11 bis 12 breiten, glatten Windungen. Die letzte Win- dung trägt oben eine stumpfe abgerundete Kante. Mündung nach unten etwas erweitert, Mundsaum oben wenig ausgerandet. Auf dem fahlgelben Grunde laufen eine Menge breiter Längslinien, die durch länglich viereckige, abwechselnd braunroth und weils gefärbte Flecken gegliedert sind. Ausserdem legen sich noch drei weifse, eben- falls gegliederte Linien tragende, Binden um das Gehäuse herum, wovon die eine im ersten Drittel, die zweite etwas unter der Mitte und die dritte gegen die Basis hin liegt. Das Gewinde ist weils, mit breiten, fahlgelben Querflecken geziert. Mündung weils. Länge 2” 9% — 5%, Breite 1% 8% — 3%. | Im asiatischen Ocean. 9, Conus cardinalis. Hwafs. Der Kardinals- Kegel, Taf. 20. Fig. 10. Knorr, Vergn d. Aug. 5. t. 17. f. 5. Favanne, Conchyl. pl. 16. f. J. Martini, Conchyliencab. 2. p. 327. t. 61. f. 680. Bruguiere, Encyclop. method. n. 30., Tabl. pl. 322. f. 6. Blainville, Dietion. des Scienc. nat. Tom. X. p. 251. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 37. n. 33., Hist. nat. Tom. VII p. 458. n. 33. Gehäuse klein, dünn, etwas körnig, glänzend, an der Basis längs- gestreift, Gewinde wenig erhöht, in einen stumpfen Wirbel endigend, die 7 bis 8 Windungen sind durch Reihen von Höckern gekrönt. Der Grund ist tief rosen- oder korallenroth, mit weifsen, gekörnten Reifen und mit zwei weilsen braungefleckten Längsbinden umzogen, deren eine etwas unter der Mitte, die andere am Oberrand der letzten Windung liegt, Mündung und Gewinde weils, letzteres braun gefleckt. Länge 11, Breite 7 Ki In den ostindischen und amerikanischen Meeren. 13 * 108 99, Conus lividus. Hwafs. Der Käse -Kegel, Taf. 3. Fig. 4. Taf. 20. Fig. 11. Taf. 21. Fig. 4. Knorr, Vergn. d. Aug. 4. t. 13. f. 3. Favanne, Conchyl. pl. 15. f. M. Bruguiere, Encycl. meth. n. 28., Tabl. p. 321. f. 5. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 36. n. 30., Hist. nat. Tom. VII. p- 457. n. 30. | Wagner, Conchyliencab. 12. p. 51. t. 222. f. 3071. Gehäuse kegelförmig, von der Basis bis an die Mitte mit erhabenen Streifen umwunden, welche nahe beisammenstehende, etwas gedehnte, starke Körner tragen. Das Gewinde ist etwas erhaben, die Windungen sind am Aussenrande durch starke, nahe beisammenstehende Höcker ge- krönt und mit zwei concentrischen Streifen umzogen.. Die Mündung ist schmal, Basis ganz und gerundet, Mundsaum oben ausgeschnitten. Auf dem blafsgrünlich- oder bläulich gelben Grunde ist etwas unter der Mitte eine weifsliche Binde und zuweilen gegen die Basis hin noch eine zweite, die aber undeutlicher und auch etwas dunkler ist. Die Basis selbst ist innen und aussen violettbraun eingefafst; das Gewipde lichtgrünlichgelb mit weifsen Höckern, die Mündung violett. Länge 19 bis 20, Breite 11. Var. A. Martini, Conchyliencab. 2. t. 63. f. 694. Lamarck, a. a. ©. var. b. Gehäuse glatt, ohne die granulirten Längslinien, Farbe grünlich roth- braun. (Taf. 21. Fig. 4.) Var, B. Martini, Conchyl. 2. t. 61. f. 681. Conus citrinus. Gmelin p. 3389. n. 37. Lamarck, a.a. O. var. c. Untertheil des Gehäuses gekörnt, Basis und Gewinde weilslich, übri- gens eitronengelb. Mündung weils. (Taf. 20. Fig. 11.) 100, Conus stercus muscarum, Linnd, Der Sand-Kegel, Taf. 19. Fig. 1. 2. 3. Lister, Conchyl. t, 757. f. 9. 109 Bonanni, Mus. Kirch. p. 476. Rumph, Mus. t. 33. f. 2. | Petiver, Gazoph. t. 75. f.1., Amboin. ag. t. 15. f. 21. Gualtieri, Test. t. 3. f. ©. | D’Argenville, Couch. pl. 13. f. E. Seba, Mus. 3. t. 55. | Regenfufs, Conchyl. 1. t. 7. f. 2. Favanne, Conchyl. pl. 15. f. F. 4. - Knorr, Vergn. d. Aug. 1.1.7. £ 5. Martini, Conchyliencab. 2. p. 349. t. 64. f. 711. 712. Linne, Syst. Nat. 2. p. 1169. n. 311. Bruguiere, Encyclop. method. p. 716. n. 113., Tabl. pl. 341. f. 6. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 429. n. 150., Hist. nat, Tom. VII. p- 511. n. 152. | | Gehäuse kegelförmig walzig, mittelmäfsig grofs, dick und schwer, glatt, wenig glänzend, mit mehreren seichten Anwuchsfurchen und zahl- reichen, sehr feinen @uerstreifen, an der Basis vertieft längsgestreift, die Basis selbst durch eine Einschnürung gesondert und tief ausgeschnit- ten. Gewinde kurz, einen breiten Kegel bildend, spitzig, besteht aus 8 bis 9 stark ausgekehlten Windungen, deren Unterrand kantig vortritt, woran sich der hinaufgezogene Oberrand genau anschliefst. In der Mitte der Auskehlung läuft ein schwach erhöhter Längsfaden. Mündung nach unten etwas erweitert, Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten. Grund weifs, etwas ins Röthliche, mit einer Menge von braunen Punktreihen, die häufig unterbrochen, an andern Stellen dagegen in Menge und dicht beisammen stehend, der Schnecke ein geflecktes Ansehn geben. Vorzüglich am Oberrande der letzten Windung und an der Basis zeigen sich zwischen den andern auch Reihen von kleinen rostrothen Punkten, die an der Basis regelmäfsig mit den braunen abwechseln. Gewinde ‘weils, braun gefleckt, Oberrand der Windungen mit braunen Punkten, Wirbel rosenroth. Mundsaum weils, innen schön dunkel fleischroth. Länge 2, Breite 13. (Taf. 21. Fig. 1. 2.) Var. A. Knorr, Vergn. d. Aug. 6. t. 16. £. 713. 110 Martini, Conchyliencab. 2 .t. 645 13. Lamarck, a. a. O, var. b. Stimmt ganz mit der Grundform, nur En hier die Punkte hell pur- purroth. (Taf. 21. Fig. 3.) | | Im asiatischen Ocean, an Amboina und andern ostindischen Inseln, "wenig selten. 101. Conus virgo. Linne. Die INREFÄUNGNE Kegel- schnecke. Taf. 21. Fig. 5. 6. Lister, Conchyl. t. 754. f. 2 Rumph, Mus. t. 31. f. E. Petiver, Amboin. t. & f. 9. Gualtieri, Testaec. t. 20. f. A. B. 'Klein, Ostr. t. 4. f. 8. Seba, Mus. 3. t 4.1.8.9. Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 22%. f. 1. Favanne, Conchyl. pl. 15. £. P. @. Martini, Conchyliencab. 2. t. 53. f. 585. 5S6. Linne, Syst. nat. 2. p. 1166. n. 294. Linne Gmelin, p. 3376. n. 5. Bruguiere, Encycel. method. p. 650. n. 50., Tabl. pl. 326. f. 5. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 266. n. 58., Hist. nat. Tom, VL. p- 468. n. 58. Gehäuse gestreckt kegelförmig, ziemlich grofs, schwer und dick, schwach glänzend, mit seichten Anwuchsfurchen und parallellaufenden feinen Querstreifen, die von zahlreichen, etwas geschlängelten Längs- streifen durchkreuzt werden. An der Basis stehen letztere näher bei- sammen und werden stärker, reichen jedoch nicht bis an das Ende herab. Das Gewinde ist breit kegelförmig, stumpfspitzig, und besteht aus 10 bis 11 flachen, etwas quergestreiften, mit zwei concentrischen Streifen, deren je einer am Ober- und Unterrand steht, versehenen Windungen. Die Mündung ist schmal, fast durchaus gleichbreit, Mundsaum scharf, oben abstehend und seicht ausgeschnitten; Basis nur im jugendlichen Zu- 111 stand tief ausgerandet. Grundfarbe. blafsfleischfarben, Basis innen und aussen violett, Wirbel weifslich; jüngere Individuen sind gelbröthlich, mit weifslicher Mittelbinde und gleichem Rand der letzten Windung, Ba- sis ebenfalls violett, welehe Färbung durchaus constant ist. Mündung weils, bei jüngeren bläulich. Länge 3”, Breite 19. In den ostindischen Meeren, an Amboina, Java, an der Insel Eianke reich etc. 02. Conus geographus. Linne. Der Geographen - Kegel. Taf. 21. Fig Lister, Giichell; t. 747. f. Al. Bonanni, Recreat. 3. f. 319. Rumph, Mus. t. 31. f. G. Petiver, Gazoph. t. 98. f. 8., Amboin. t. 23.3.4 Gusltienkg Test. t. 26. f. E. Klein, Ostrac. t. 5. f. 90. Br Auperriällen Conch. pl. 13. f. A. Favanne, Conchyl. pl. 19. f. L. 1. Seba, Mus. 3. t. 42. f. 1—4. | Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 21. f. 2. Martini, Conchyliencab. 2. p. 354. t. 64, f. 717. Linne Gmelin, p. 3396. n. 65. Bruguiere, Encyel. method. p. 626. n. 22., Tabl. p. 322. f. 12. Blainville, Diction. des Sciene. nat. Tom. X. p. 241. | Lamarck, Annal. du Mus. Vel. XV. p. 35. n. 24., Hist. nat. Tom. VII. p- 455. n. 24. Gehäuse grofs, dünn und leicht, sehr glänzend, mit Spuren von An- wuchsfurchen, unten vor der Basis eingeschnürt, Basis nur wenig aus- gerandet. Das.etwas flache Gewinde erhebt sich plötzlich in einen schma- len, spitzigen Wirbel und besteht aus 9 bis 10 etwas concaven, fein quer und concenfrisch gestreiften, am Rande mit spitzigen, etwas platten Höckern gekrönten Windungen, die durch eine wenig vertiefte Naht ge- trennt sind. Die Mündung ist weit, nach unten sehr erweitert, der Mund- Saum mäfsig scharf, oben wenig ausgeschnitten und breit abstehend. 112 Die Grundfarbe ist bläulich- oder röthlichweifs, mit violetter Schatti- rung, und hell- und dunkelrothbraunen Wolken, Fäden und Netzen, die etwas ober der Mitte und zwischen Mitte und Basis zusammentreten, wodurch zwei mehr oder weniger deutliche Binden gebildet werden. Beide Binden sind wieder durch quer herablaufende Fleeken und netzartige Zeiehnungen verbunden. Das Gewinde ist röthlich violett, rostbraun ge- strichelt und gefleckt, die Mündung ist weifsbläulich, die äussere Zeich- nung überall violett durchschimmernd. Länge 4 — 4'Ja”, Breite 179” —2. Var. A. Knorr, Vergn. d. Aug. 6. t. 17. f. 4. Lamarck, a. a. ©. var. b. Auf weifsem Grunde finden sich zahlreiche, dreieckige, netzartig ver- bundene Streifen und Striche von rothbrauner Farbe. Var. B. Rn | Proceedings of the zoological society. 1833. P. I. p. 55. Müller, synopsis p. 121. a Unterscheidet sich durch geringere Gröfse (2 Länge, Js” Breite) und durch einfärbig rosenrothe Färbung. Die Verbreitung dieser Art ist ziemlich grofs, man findet sie an den ostindischen Inseln, am. Kap, an Madagaskar, die Varietät B wurde von Cuming im stillen Meer an der Insel Annaa gefunden. 103. Conus genuanus. Linne Gmelin. Die polirte Kegelschnecke. Taf. 22. Fig. 1. 2. 8. Lister, Conchyl. t. 769. f. 176. Bonanni, Recreat. 3. f. 337. Rumph, Mus. t. 34. f. G. _ Gualtieri, Test. t. 22. f. H. Martini, Conchyliencab. 2. p. 265. t. 56. f. 624. 625. Linne Gmelin, p. 3381. n. 14. Bruguiere, Encyel. method. p. 663. n. 59., Tabl. pl. 329. f£. 5. Blainville, Dict. des Scienc. nat. Tom. X. p. 257. Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 269. n. 70., Hist. nat. Tom. VII. p- 475. n..%0. | 113 Gehäuse mäfsig grofs, dick, schwer, glatt und ausserordentlich glän- zend, mit mehreren seichten Anwuchsfurchen, ausserdem selbst an der Basis ohne alle Streifung. Das Gewinde bildet einen sehr niedrigen Ke- sel mit stumpfer Spitze und besteht aus 11 bis 12 fein quer gestreiften, flachen, durch eine wenig vertiefte Naht getrennten Windungen. Mün- dung eng, fast vollkommen gleichbreit, Basis ohne Ausrandung, Mund- 'saum dick, oben nicht ausgeschnitten. Die Farbe ist ein schönes gelbli- ches Rosenroth. Der ganzen Breite nach liegen um das Gehäuse weilse, braun gefleckte Binden, welche mit der Grundfarbe abwechseln. Zur Verschönerung sind öfters zwischen zwei weiflsen Binden auf der Grund- farbe noch weifs und braun gegliederte Streifen, die nach unten an Breite zunehmen. Die braunen Bindenflecken sind viereckig, länglich, öfters durch weifsliche Wölkchen getheilt und um so dunkler, je mehr sie sich dem .Mundsaum nähern. Gewinde. weifslich, mit blafsgelben Flecken, beide Ränder der Windungen sind mit braunen, allmählig. nach dem Wir- bel heller werdenden Flecken eingefafst. Wirbel weils, ebenso die Mün- dung, Mundsaum am Rande gelb gefleckt. Länge 21/2’, Breite 1 4. (Taf. 22. Fig. 1.2.) Var. A. D’Argenville, Conch. pl. 12. f. V. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. J. 3. Seba, Mus. 3. t. 48. f. 1—3. Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t.1. f. 1. Martini, Conchyl. 2. t. 56. f. 623. Encyclop. meth. pl. 329. f. 6. Lamarck, a. a. O. var. b. Grundfarbe rosenroth, Binden wie bei der Stammform, nur zeigen sie sich hier abwechselnd gröfser, so, dafs gewöhnlich die vierte weilse Binde sehr breit, die andern dann wieder verschmälert sind. (Taf. 22. Fig. 3.) 15 114 104, Conus Hwafs. Der Augur-Kegel. Taf. 22. Fig. 4. Lister, Conchyl. t. 755. f. 7. Rumph, Mus. t. 32. f. @. Petiver, Amboin. t. 5. f. 10. D’Argenville, Conch. Append: pl. 2. f. B. ‘ Favanne, Conchyl. pl. 17. f. E. 2%. Seba, Mus. 3. t. 54. die dritte Figur oben rechts. Martini, Conchyliencab, 2 ..p- 288. t. 58. f. 641. Bruguiere, Encyclop. method. p. 685. n. 74., Tabl. pl. 333. f. 6. Lamarck, Annal. du Mus. Tab XV. p. 277. n. 93., Hist. nat. Tom. vn. p. 487. n. 9. Gehäuse länglich En elatt, mit sehr feinen Längs - und Querstreifen, gegen die Mitte etwas eingeschnürt, an der Basis vertieft längsgestreift.. Das Gewinde erhebt sich in einen ziemlich spitzigen Wir- bel und besteht aus 12 bis 13 nur wenig ausgekehlten Windungen, die kaum abgesetzt und mit drei oder vier concentrischen Streifen versehen sind. Die Basis ist abgerundet, Mündung nach unten etwas erweitert, Mundsaum nur wenig ausgeschnitten. Der Grund des Gehäuses ist weils- lich rosenroth und mit zahlreichen Reihen von sehr kleinen rothen Punk- ten besetzt, ausserdem legen sich noch zwei Binden herum, wovon die eine die obere Hälfte der letzten Windung einnimmt, die andere, schmä- lere etwas unter der Mitte liegt. Die obere Binde besteht aus rothbrau- nen Flammenflecken, die theilweise zusammenhängen, die untere ist aus Flecken von derselben Farbe zusammengesetzt, die jedoch weniger un- terbrochen sind. Das Gewinde ist weifslich, am Oberrande der Windun- gen finden sich unregelmäfsige rothbraune 'Flecken, die mit der Naht pa- rallel laufen. Mündung. weifs, Mundsaum am Rande braun gefleckt. Länge 20°, Breite 11. | Im asiatischen Ocean, vorzüglich an den Küsten von Ceylon. 115 | 105. 'Conus fulgurans, Hwafs. Die geflammte Kegel- | schnecke. | Taf. 22. Fig. 5. Martini, Conchyliencab. 2. p. 291. t. 58. f. 644. Conus fulmineus, en; p- 3358. n. 33. — fulgurans. Hwafs. Bruguiere, Encyecl. method. p. 687. n. 76., Tabl. pl. 337. f£.'3 — — Lamarck, Auhsli du Mus. Vol. XV. p. 278. n. 96., Hist. nat. Tom. VII p. 488. n. 96. Gehäuse eiförmig keglich, etwas gestreift, an der Basis regelmäfsig längsgerippt. Das Gewinde besteht aus 11 Windungen, die einen ziem- lich hohen und spitzigen Kegel bilden. Die Windungen sind etwas aus- gekelht, abgesetzt, glatt. Basis abgerundet ohne Ausschnitt, etwas zu- rückgebogen. Die Mündung ist nach unten etwas erweitert, Mundsaum oben ausgeschnitten. Auf weifsem Grunde stehen Reihen von runden, rothbraunen Flecken, Flammen und Zikzakstreifen von derselben Farbe. Das Gewinde ist weils und braun marmorirt, der Aussenrand der Win- dungen mit einer Fleckenreihe besetzt. Die Mündung ist braunröthlich- weifs, der Mundsaum am Rande braun gefleckt. Länge 17°, Breite 9. An den afrikanischen Küsten, ziemlich selten. 106. Conus arenatus, Hwafs. Der gekrönte Sand - Kegel, Taf. 22. . Fig. 6..7. Lister, Conchyl. t. 761. f. 10. Rumph, Mus. t. 33. f. AA. Petiver, Amboin. t. 15. f. 20. Gualtieri, Test. t. 25. f. P. Favanne, Conchyl. pl. 15. f. F. 2. Martini, Conchyliencab. 2. p. 341. t. 63. f. 696. Bruguiere, Encyel. method. p. 621. n. 16., Tabl. pl. 320. f. 6. Blainville, Dietion. des Scienc. nat. Tom. X. p. 250. n. 7. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 34. n. 18., Hist. nat. Tom. VII. win: pP: 452. n. 18. Gehäuse walzigkegelförmig, dick, schwer, glatt, mit zahlreichen An- 15 * 116 "wuchsfurchen, an der ‘eingeschnürten Basis vertieft längsgestreift, die Basis selbst läuft ziemlich spitzig zu und ist tief ausgerandet. Das Ge- winde ist fast in einer Ebene aufgerollt, die ersten der 10 bis 11 Win- dungen bilden eine warzenförmige Spitze, die übrigen sind durch Höcker gekrönt, durch eine etwas vertiefte Naht gesondert und concentrisch ge- streift. Mündung eng, unten erweitert, Mundsaum wenig scharf, oben tief ausgeschnitten, kaum abstehend. Auf. weilsem Grunde stehen eine Menge schwarze oder rothe Punkte, welche in gröfsern Parthieen verei- nigt, zikzakförmige Querflecken und Streifen bilden. Durch das Zusam- mentreten dieser Punktstreifen so wie durch intensivere Färbung der Punkte selbst werden zwei Längsbinden gebildet, von denen die obere ziemlich undeutlich, die untere aber fast vollkommen ist. Das Gewinde ist weist, an den letzten Windungen zeigen sich zwischen den Höckern braunrothe Striche und Punkte, der Wirbel rosenroth. Mündung weils, röthlich überlaufen. Länge 25, Breite 10%. (Taf. 22. Fig. 7.) | Thier blafsroth, dunkler gefleckt, Athemröhre mit schwarzem Ring, am Ende weifs. Deckel gelblich. 2 Var. A. | Seba, Mus. 3. t. 55. f. 1. Born, Mus. Caes. t. 7. f. 12. Favanne, Conchyl. pl. 15. f. F. 3. Martini, Conchyliencab. 2. t. 63. f. 697. Encyclop. method. pl. 320. f. 3. 7. Lamarck, a. a. ©. var. b. Ehrenberg, Symbolae phys. Aula evert. Mellusca: t. I. £.V. Die Punkte weniger zahlreich oder sehr klein, Gewinde kegelförmig erhöht. (Taf. 22. Fig. ie; Var. B. Eneyclop. meth. pl. 320. f. 4. Lamarck, a. 2. Ö. var. © Gewinde etwas erhöht, die ganze Oberfläche des Gehäuses mit Kör- nern reihenweise besetzt. 347 107. Conus Janus. Hwafs. Der Janus -Kegel. "Tat. 22, Fig: 8, | | Lister, Conchyl. t. 785. f. 33. Gualtieri, Test. t. 25. f. S. Favanne , Conchyl. pl. 17. f. O. Regenfufs, Conchyl. 2. t. 10. f. 33. Martini, Conchyliencab. 2. t. 58. f. 647. Bruguiere, Encycl. meth. p. 690. p. 79., Tabl. pl. 336. f. 5. Lamarck, Annal. du Mus. Vel. XV. p. 279. n. 99., Hist. nat. Tom. VII. p- 489. n. 99. | | Der nächstfolgenden Art steht diese sehr nahe, doch zeigen sich so wesentliche Unterschiede, dafs man sie nicht mit Martini als blofse Va- rietät ansehen darf. Diese Unterschiede treten am Gewinde am deut- lichsten hervor. Das Gehäuse ist langkegelförmig, glatt, am untern Theil gestreift, an der Basis zeigen sich sechs bis sieben Längsfurchen, die fein quer gestrichelt sind. Die Basis ist etwas ausgerandet. Das Ge- winde besteht aus 12 Windungen, die einen ziemlich spitzigen, in der Mitte aufsteigenden Kegel bilden. Die Windungen sind etwas concav und mit drei oder vier concentrischen Streifen umzogen, der Unterrand bildet eine abgestumpfte Kante. Mündung fast gleichbreit. Mundsaum wenig ausgeschnitten, abstehend. Auf dem weifsen Grund des Gehäuses laufen etwas schief zahlreiche zackige Flecken und Flammen herab, die, röthlich oder kastanienbraun, von drei Reihen dunklerer Flecken be- deckt oder unterbrochen werden. Die oberste Fleckenreihe besteht aus sehr grofsen, die Flecken der beiden untern Reihen sind kleiner und zahlreicher. Das Gewinde ist weils mit rostbraunen Flammen, der Wir- bel röthlich. Länge 2 2%, Breite 1”. | ai Va | Seba, Mus. 3. t. 47. f. 24. Eneyclop. meth. pl. 336. f. 6. Lamarck, a. a. ©. var. b. Grund gelblich, braun bandirt, mit unregelmäfsigen Reihen von wei- fsen Flecken, von denen die auf der Mitte die breitesten sind. 118 Im asiatischen Ocean, an den Molukken, an Neuguinea, an) Otaheiti und der Insel Frankreich. Nicht sehr selten. 108. Conus generalis. Linne, Der Generals - Kegel, Taf. ı. Fig. 7. 8. Taf. 6. Fig. 9. 10. 11. Taf. 22. Fig. 9. 10. 11. 12. Lister, Conchyl. t. 7S6. f. 35. Rumph, Mus. t. 33. f. Y. Petiver, Ambein. t. 3. f. 9. Seba, Mus. 3. t. 54. f. 13. Knorr, Vergn d.: Aug. 3..1..17. f. & 5. Favanne, Conchyl. pl. 14. f. K. 2%. Linne, Syst. nat. 2. p. 1166. n. 293. Bruguiere, Encyel. method. p. 642. n. 41., Tabl. pl. 325. f. 4. Lamwarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 263. n. 49., Hist. nat. Tom. VII. p- 464. n. 49. | Blainville, Diet. des Science. nat. Tom. X. p. 254. co) testa citrina; fasciis albis, fuscomaculatis. Lamarck. Petiver, Gazoph. t. 27. f. 11. Gualtieri, Testac. t. 20. f. G. Knorr, Vergu..d. Aug;, 2. t. 5..f.25.,3.,.4,18-,f..3.;4. Martini, Conchyliencab. 2. p. 291. t. 58. f. 649 — 652. Encyclop. method. pl. 325. f. 2. P) testa castanea; fascia alba, fusco - punctata. Lamarck. Encyclop. meth. pl. 325. f. 3. >) fascia alba linea fusca lateribus ramosa per medium divisa. Lamarck. Encyclop. meth. pl. 325. f. 1. Eine durch Gestalt und Färbung ausgezeichnete und schöne Art. Das Gehäuse ist lang kegelförmig, glatt und glänzend, nicht sehr grofs und zeigt an seiner Basis einige schiefe, erhöhte Längsstreifen. Das Gewinde ist durch die Kante des Oberrandes der letzten Windung geschieden, be- steht aus 11 bis 12 fein quergestreiften, etwas ausgehöhlten Windungen, die zuerst fast in einer Ebene liegen, in der Mitte aber plötzlich aufstei- sen und einen dünnen und spitzigen Wirbel bilden. Die Mündung ist gleichbreit, der Mundsaum scharf, oben tief ausgeschnitten, quer abste- hend, die Basis kaum ausgerandet. Die Färbung ist sehr verschieden, 119 constant bleibt nur die schwärzliche Farbe der Basis. Auf weifsem Grunde stehen gewöhnlich zwei schmälere oder breitere, gelbe, rostrothe oder kastanienbraune Binden, von denen die untere zuweilen in Quer- flecken aufgelöst ist. Beide Binden hängen öfters durch die von dem Oberrand herablaufenden braunen Flammen und Zikzakflecken zusammen, die sich auch meistens über die weifsen Stellen fortsetzen, zuweilen bis zur Basis herabreichen, zuweilen dort in kleine Fleckenreihen übergehen. An einzelnen Exemplaren findet sich, wie bei der Spielart y, in dem Weifsen zwischen den braunen Binden, eine ästige Längslinie, wodurch dieses Weifse. gleichsam in zwei Streifen getheilt erscheint. Das Gewinde ist weifs, mit braunen Flammen oder Querflecken. Mündung weils, Mundsaum am Rande bräunlich. Länge bis 2'/2”, Breite 14'/.“ (Taf. 22. Fig. 9 — 12.) Var. A. el. | Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t. 6. f. 3. Chemnitz, Conchyliencab. 10. t. 40. f. 1301 — 1303. Conus monile. Hwals. Bruguiere, Enceycl. method. p. 646. n. 45., Tabl. | pl. 35.0.7, | _ — Blainville, Diet. des Science, nat. Tom. X. p. 255. — — Lamarck, Annal, du Mus. Vol. XV. p. 264. n. 53., Hist. nat. Tom. VIl. p. 466. n. 53. = — — Wagner, Forts. d. Conchyliencab. Bd. 12. p. 42. a) testa majore, maculis oblongis irregularibus biseriatim pieta. . Lamarck. | | Eneycl. meth. pl. 395. f. 8. | Wagner, Conchyliencab. 12. t. 221. f. 3061. 3062. Diese Varietät zeigt im Bau durchaus keine Verschiedenheiten, nur die Farben und bei der Spielart & die bedeutendere Gröfse unterscheiden sie. Die Grundfarbe ist ein zart roth überflogenes Weifs, zuweilen nur mit einigen rothbraunen Fleckenreihen geziert, öfters aber finden sich zwei Binden von citrongelber oder rostrother Farbe, die entweder eben- falls Fleckenreihen oder Linien und Zikzakstreifen von dunklerer Farbe tragen. Letztere ziehen sich auch in die weifse Grundfarbe, wodurch ‘ein vollkommener Uebergang zu der Färbung der Stammform gebildet 120 Die Spielart & ist bedeutend gröfser (3 lang) und zeigt auf gelblich- weilsem Grunde oben ein breiteres, unten ein viel schmäleres röthlich- gelbes Band, ausserdem aber eine Menge regelmäfsig gestellter Bängs- reihen von rothbraunen Punkten und Flecken, zwischen diesen Reihen stehen mehrere aus kleineren Punkten gebildete. Gegen die Mitte des Gehäuses steht eine Reihe gröfserer, unregelmäfsiger, länglicher, eben- falls rothbrauner Flecken, bei manchen Exemplaren findet sich auch noch eine ähnliche zweite Reihe im untern Dritttheil des Gehäuses. (Taf. 1. Fig. 7. 8.) | | Im indischen Ocean, wenig selten, vorzüglich die Stammferm. 109. Conus Tulipa. Linne. Der Tulpen -Kegel. Taf. 2 Fig. 2, 3 Taf. al. Fig- S. 7 Lister, Conchyl. t. 764. f. 13. Gualtieri, Test. t. 26. f. G. Seba, Mus. 3. t. 42. f. 16— 20. Knorr, Vergn. d. Aug. 3. t: 11. f. 4 und 5. t. 20. f. 1. 2%. Adanson, Senegal pl. 6. f. S. Favanne, Conchyl. pl. 19. f. L. 2. Martini, Conchyliencab. 2. t. 64. f. 718. 719. t. 65. f. 720. 721. Linne Gmelin, p. 3395. n. 64. Bruguiere, Encyclop. method. p. 625. n. 21., Tabl. pl. 322. f. 11. Lamarek, Annal. du Mus. Vel. XV. p. 35. n. 23., Hist. nat. Tom. VIl. p. 454. n. 23. ‘ | Gehäuse mäfsig grofs, dünn und leicht, mit glatter, glänzender Ober- fläche, auf welcher einige Anwuchsfurchen, unten plötzlich eingezogen, cylindrisch kegelförmig, Basalende sehr schief vertieft gestreift. Das Ge- winde bildet einen kurzen, zugespitzten Kegel und besteht aus 7 bis 8 ausgekehlten, kaum quergestreiften und mit höckerartigen Erhöhungen des Randes versehenen Windungen, welche durch eine etwas breite und wenig tiefe Naht getrennt sind. Mündung weit, vorzüglich unten sehr erweitert, Basis gerade abgeschnitten ohne Ausrandung, Mundsaum scharf, oben schief abstehend und nur etwas ausgerandet. Die Farbe ist ein 121 Gemisch von weifs, blau, roth und braun, so, dafs auf den verschiede- nen Exemplaren gewöhnlich eine Farbe besonders vorherrschend ist. Das ganze Gehäuse umziehen aber zahlreiche gleichlaufende, weils und braun gegliederte Fäden. Etwas unter der Mitte ist eine undeutliche helle Binde, auf der diese gegliederten Fäden am reinsten und deutlichsten vorkom- men. Das Gewinde ist weifslich und rosenroth, mit rostgelben Flecken, der Wirbel einfärbig roth, Mündung weifslich violett, Basis und eine | gegen den Mundsaum laufende Binde weifs. Länge 2 4, Breite 14. Ziemlich weit verbreitet, in den asiatischen, afrikanischen und ame- rikanischen Meeren. Nicht selten. 110. Conus moluccensis. Chemnitz. Die molukkische Kegelschnecke. Taf. 23. Fig. 4. 5. Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 63. t. 183. f. 1780. 1781. Gehäuse ziemlich klein, dick und schwer, kegelförmig, die Oberfläche gekrönt, mit vertieften Längsstreifen, in denen unzählige, dem blofsen Auge kaum merkliche Punkte stehen. An der Basis werden die Quer- streifen zu wirklichen Furchen. Das Gewinde tritt breit kegelförmig her- vor und endigt in einen spitzigen Wirbel. Die 7 mit Höckern besetzten Windungen sind kaum abgesetzt und mit concentrischen Streifen umzo- gen. Mündung etwas weit, Basis ausgerandet, Mundsaum oben ausge- schnitten, quer abstehend. Der Grund ist weifs und wird von vielen dun- kelröthlichen, kleinern oder gröfseren Flecken umzogen. Gewinde weils- lich, zwischen den Höckern stehen ebenfalls rothe Flecken. Mündung weils. Länge 19, Breite 10%, | Nach Chemnitz an den molukkischen Inseln. 111. Conus striatus. Linne. Die gestreifte Kegelschnecke. | ie Taf. 23. Fig.6—8 | Lister, Conchyl. t. 760. f. 6. Rumph, Mus. t. 31. f. F, 16 122 Petiver, Amboin. t. 15. f. 4. Gualtieri, Test. t. 26. f. D. D’Argenville, Conchyl. pl. 13. f. C. Favanne, Conch. p. 19. f. N. Seba, Mus. 3. t. 42. f. 5—11. Knorr, Vergn. d. Au. 1... 18. 1.,3.1 1. f 5 t 21 £ 1. Adanson, Senegal. pl. 6. f. 2 | Martini, Conchyliencab. 2. p. 551. t. 64. f. 714. 715. Linne, Syst. nat. p. 1117. n. 318, | Linne Gmelin, p. 3393. n. 58. | Bruguiere, Ehnycl. meth. p. 725. n. 120., Tabl. pl. 340. f£. 1. Lamarck, Annal. du Mus. Vol. AV. p- 196. n. 142., Hist. nat. Tom. VII. p- 506. n. 142. Gehäuse ziemlich grofs, dünn und leicht, glänzend, walzenförmig, gegen die Basis wenig verschmälert. Die Oberfläche ist mit vielen, dicht neben einander liegenden erhöhten Längsstreifen versehen, die gegen die Basis stärker und breiter werden; häufig werden sie auch von meh- reren Anwuchsfurchen durchkreuzt. Das Gewinde wird durch eine scharfe Kante begränzt, bildet einen ‚kurzen, stumpfen Wirbel und besteht aus 9 bis 10 tief ausgekehlten, fein quergestreiften, mit einigen feinen con- centrischen Streifen umzogenen Windungen. Die Mündung ist ziemlich weit, vorzüglich unten, die Basis breit, ziemlich ausgerandet, der Mund- saum oben sehr tief ausgeschnitten. Farbe weifslichrosenroth oder bläu- lichroth mit braunrothen oder braunen unregelmälsigen Flecken, über die die erhöhten Längsstreifen als dunklere Linien weglaufen. Basis weifs- lich. Das Gewinde ist weifs, mit brandgelben, dunkler gestreiften und braun eingefafsten Flecken. Wirbel rosenroth. Mündung weifs, Rand des Mundsaums röthlichbraun. Länge 3”, Breite 1”. (Taf. 23. Fig. 7. 8.) Var. A. | | Encyclop. meth. pl. 340. f. 2. Martini, Conchyliencab. 2 t. 64. f 616. Lamarck, a. a. O. var. b. Schwarz, mit weißslich rosenrothen und bläulichen Flecken. (Taf. 23. Fig. 6.) Ve 123 Var, B. Lamarck, a.a. O. var. c. Weifslich fleischfarben, mit rothbraunen, blau überlaufenen Flecken. Var. C. Knorr, Vergn. d. Aug. 3. 1.22. f. 4. Encyclop. meth. pl. 340. f. 3. Lamarck, a. a. O, var. d. Weifs, mit sehr feinen, unregelmäfsigen, zertheilten rothbraunen Flecken. | An den afrikanischen Küsten, an Madagascar, im indischen Ocean ziemlich gemein. 112. Conus Nisus, Chemnitz. Der Sr Saal Taf. 23. Fig. 9. 10. | Chemnitz, Conchyliencab. 11. p. 64. t. 183. Fig. 1784. 1785. Gehäuse länglich kegelförmig, dünn, vertieft längsstreiig am untern Theil der letzten Windung. Gewinde ziemlich hervorragend, mit spitzigen Wirbel, besteht aus 7 glatten, nicht abgesetzten Windungen. Mündung fast gleichbreit, Mundsaum oben ausgeschnitten. Die Grundfarbe ist aschfar- big, mit weifsen Wolken und braunen Flecken und Punkten, die in Form von Bändern beisammen stehen. Das Gewinde ist weifslich, dunkelbraun gefleckt. Mündung braun. Länge 15, Breite 7”. Nach Chemnitz in den ostindischen Gewässern. 113. Conus mediterraneus. Hwafs, Der mittelmeerische | Kegel, e Taf. 24. Fig 2—9 Seba, Mus. 3.1. 47. £ 97. | Martini, Conchyliencab. 2. t. 59. f. 578. 579. , t. 55. f. 611. 613. Conus rusticus. Gmelin p. 3383. n. 18. -— mediterraneus, Hwafs. Bruguiere, Encyclop. method. p- 701. n. 91., Tabl. pl. 330. f. 4. _ 2 Lamarck, Annal. du Mus. Vol. XV. p. 283. n. 113., Hist. nat. Tom. VIL p. 494, n. 113. 424 Conus mediterraneus. Blainville, Dietion. des Scienc. nat. Tom. X. p. 259. —_ — Wagner, Forts. d. Conchyliencab. 12. p. 45. t. 221. f. 3064. — —_ Payraudeau, Catalogue des Mollusques de Corse. .p- 171. n. 346. _ — Philippi, Enumeratio molluscorum Siciliae. p. 238. | t. 12. f. 17. 19. 99. | Wahrscheinlich ist diese Kegelschnecke die einzige in unseren Meeren vorkommende Art, obgleich schon früher und neuerlich mehrere Arten unterschieden wurden, die aber bei Vergleichung zahlreicher Exemplare so wenig Bestimmtes und Sicheres zeigen, dafs man sie nur als Varie- täten unserer, freilich sowohl der Gestalt als der Farbe nach, so viel- fach abändernder Art annehmen kann. Nur die Vergleichung sehr vieler Exemplare gewährt hier Sicherheit, man findet dann bald, dafs alle Formen allmählig in einander übergehen, und dafs die Farben doch manches Bleibende darbieten. Philippi zog zuerst den Conus Francis- canus hieher, nach meinen an den Küsten Sardiniens angestellten Unter- suchungen und Vergleichung der dort gesammelten Gehäuse kann ich un- bedenklich die neuen Arten Brocchi’s ebenfalls mit mediterraneus ver- einigen, wie Philippi schon fragweise gethan hat. | Bei dem eigentlichen C. mediterraneus ist das Gehäuse breit kegel- förmig, glatt, an der Basis schief längsgestreift, mit mehreren Anwuchs- furchen versehen und ziemlich dick und stark, aber wenig glänzend. Das Gewinde ist ziemlich erhöht, bei manchen in einen spitzigen Wirbel aus- gezogen, bei andern mehr platt, bei noch andern gewölbt und abgesetzt. Die 8 bis 9 Windungen sind meist fein querstreifig, an der Naht stellen- weise eingedrückt, wodurch diese selbst ungleich wird. Die Mündung ist schmal, fast gleichbreit, der Mundsaum scharf, fast schneidend, oben ausgeschnitten und schief abstehend. Die Grundfarbe ist graubläulich, oft in Olivengrün oder Rothbraun übergehend, mit braunen Wolken und Flecken. Ueber die ganze Oberfläche ziehen sich weifs und braun ge- gliederte Fäden. Am Rand der letzten Windung, so wie unter der Mitte zeigte sich ein weilsliches Band. Conus erschienen, sind, von PR und. Einzel - vun: nic ih zu reden wird. mir von der Verlagshandlung der ehrenvolle Auftrag, die von Dr. Küster a n i i Karr x f rg 57 { Kirn x } - : 4 IRRLAN. begonnene Monographie zu beendigen. Rn Bor A u a Re a Ein sehr ‚grosses Material, das mir aus den Sammlungen der Herren Geh. “ es Rath Dr. Lischke, Lrekberbr von Maltzan, Jickeli u. A. bereitwillig zur a Ergänzung des Meirigen zur Verfügung gestellt worden, setzt. mich in den ‚Stand, n dies schwierige Werk in Angriff nehmen und — "halten die Kräfte aus — eine . N \ vollständige Monographie des bevorzuglesien Geschlechtes der Meeresschnecken “u. Ende führen zu kömen. a ee in ee Zunächst wird es meine Aufgabe sein, den Rest der deutungsfähigen Figuren der alten Ausgabe zur Darstellung. zu bringen, dann eine Anzahl von Berichligungen und Zusätze des Dr. Kü ster schen Textes folgen zu lassen. Damit wit rd diese n Lieferung auszufüllen sein. Die späteren Lieferungen bringen dann alles: was bei I Küster fehlt, wohl nahe an 250 Species. en en Grouznaehiim April 1873. od il ; | ia ® ! ar a nen Bee u ; ea in Taf. 24. Fig. 10. 11. Tal. 25. Fig. 1.2. u = “ “. Testa oblongo-turbinata, coronata, fusco-virescente albo- maculata, filis transversis nigris; a... spira planissima, truncata; apertura basi fusca (Lamarck), MN f sa... Long. 69 Mm. lata 32 Mm. Long. apert. 57 Mm. | wi den Conus fuscatus, Born. Test. mus. Caes. p. 147, Martini Conch. Cab. II t. 62. ir I fig. 692. 693. Hwass-Brugiere Diet. Nr. 11. Var. c. Encycl. meth. 1. 319, en Ki. Ä f 7. Lamarck Ann. du Mus. XV, ‚PB. ‚Nr..8. Dillwyn Cat. L. p. 356 NE Ä excl. Vär. Lamarck hist. nat. vll. p. 446. Wood Ind. test. t. 14. f. 6. “ LT G. B. Sowerby jr. Conch. Ill. fig. 130. Reeve Gonch. Syst. 1,00. 274, % en ee int de 120. .19r. (dem onen, Lak. 33. f. 184. Deshayes-Lamarck 2 N ‘ed. XI. p. 13. 'Chenu Man. 1. fig. 1518. a Thes. Conch. t. 1.1.3. 5 : : ee Conus imperialis Var.-P. Me Syst. nat. ecl. RR . ie, Var. B. Spira convexa, | en "Conus fuscatus Var. ß. Hwass- Bruguiere, Encyel, meih. \ 319. 6 1. a Var. C. Spira convexa, flammulis longitudinalibus picta. ...® Conus fuscatus Var. G. B. Sowerby, Coneh. u. fig. 131. : “ : Ä ‚Schale länglich-kegelförmig, gekrönt, glatt, nur an der Basis. gefurcht, srün- “ = 0 lichbraun oder olivenfarbig mil ‚schwarzen oder. dunkelbraunen, meistens nicht ge- 2 nn nn... gliederten Schnüren umzogen und mit weissen, unregelmässigen Placken gezeichnet. 0... 8pira abgestutzt, fast eben, nur der Wirbel steht hervor und bildet eine stumpfe B Bi 0... Spitze. Sie besteht aus sehr zahlreichen eng aneinander schliessenden Umgängen, nn die wenig ausgehöhlt: und mit Höckern besetzt oder stalt deren durch eine undulirte nn I Naht umzogen, sowie weiss gefleckt gezeichnet sind. Die Kante ist scharf, auf sah sind die Höcker am grössten und scharf ausgeprägl. Mündung ziemlich eng, e E. | er . oben ni unten weiter als in der Mitte, sie ist innen weiss mit bläulichem Grund. “ 00 Mundrand scharf, mit ziemlich vertiefter Bucht von der Spira abtretend, in der a Mitte etwas umgebogen, braun gesäumt. Serie. 4 Ä ee ; Bei der Var. B. ist bei ähnlicher Färbung der Spira convex. \ En a Bei der Var. C. ist die Spira convex oder auch plait, die Färbung ist durch . ee die Westküste von Südafrika. in I Die Var. B. von Mauritius. a we a EN Ich habe diese. ‚Art, die von meinem V rgä inger a Beschreibung De | nn war, als solche behandelt, obgleich ich sie nur für eine Varietä it des C. imperilis f ansehe. Me N, u, ee a ae 'binde 435: Gonus.testwdinarius Martinb..n 3u,.,058 © Taf. 25. Fig. 3.4. Taf. 28. Fig. 112, | ' "Testaturbinata, alba, fusco et pallide caesio- -nebulata, 'maculis fulvis aut fuscis per fascias | h knersie: spira obtusiuscula (Lamarck). | | De. Long. 62 Mm. lata 34 Mm. Long. apert. 55 Mm. u | El, Seba Mus. I. ı. 44. f. 13. Knorr Vergn. de Aug. SS RR PAAR 4. Fayanne Conch. ei 1. 16.1.6. | | | En Conus testudinarius Martini. Conch. Cab. I. p. 250. t. 55. £. 605. Schrore- ter Einl. I. p. 64. Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 83. Encyel. meth. . 35. f. 6. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 280. Nr. 3 idem hist. nat. VL p. 490. Dillwyn Cat. 1. p. 396. Wood Ind. test. t. 15. £ 3. Reve Conch.’Ie, t. 39. 1. 214. Deshayes- -Lamarck 2 ed. % p. 78. Kiener Gg.3. 200 viv. t. 5%. £ 1.1. b. ce. Sowerby Thes. Conch. t. 18. f. 348. 30. a ee — _ aspersus Sowerby, Conch. Ic. f. 16. iu . Da Var. B. testa aurantia, albo variegata (Taf. 25. Fig. 4). ee Regenfuss Conch. 1. t. 3. f. 37. ı. 11. f. 54. Martini Coke Cab. II. t. 55. nt on | ‘ 5.5 608., Enecycl. meth. t. 395.1, 5. Var, €. aih saslanda ai ihnen (Taf. 28. Fig. 1). Kiener Coq. viv. t. 5261.00 RT Thes. f. 15. Fig. 349. | Schale kegelförmig, A: breitschulterig, glatt oder schwach gestreift, an der Basis stärker. Färbung sehr wechselnd. Die meisten Exemplare haben eine weissliche Grundfarbe, die aber wenig sichtbar, sondern bedeckt, überwaschen und *) Es ist hier zu erklären, dass ich der Bezeichnungsweise Dr. Küsters (s. Ss. 9) nicht folgen werde. Man hat in neuerer Zeit allgemein die Bezeichnung, quer mit spiral gleichbe- deutend angenommen, dem entsprechend sind also Querstreifen solche, die mit der Spirale der Schale (Naht bei Küster) parallel und Längsstreifen solche, die die ie durchschneiden, also parallel der Mü indung, sind. TE | u, H,O, VW, E | 7° / ® gewolkt ist, mit gelb und fahl rauchgrau. "Gegliederte "Spirallinien" dieser re ‚gewöhnlich etwas dunkler, laufen über die Schale hinweg. ‚und ‚grössere Flecken- parthieen sind zu Zonen geordnet, zwischen denen die Grundfarbe in einzelnen blau angelaufenen Flecken oder mehr oder: weniger regelmässigen Binden hindurch leuchtet. Spira wenig erhoben und stumpflich, besteht aus 11 bis 12 ein wenig gewölbten und mit 4 oder 5 deutlichen Spiralstreifen umlaufenen Umgängen, die durch eine sehr deutliche, etwas undulirte Naht getrennt sind; mit den Farben der Schale gefleckt. Apex braun oder fleischfarben, einfarbig. Kante abgerundet. vn Mündung ziemlich weit, innen weiss mit mehr oder weniger stark violettem a os $Saum. Mundrand scharf, oben schwach gebuchtet. Die Varietät B. ist glatt (wohl Folge der Kun weiss mit orangegelben Zonen, ohne Binde. Die Varietät C. hat kastanienbraune Zonen mit ungegliederten dunklern Streifen und deutlichen Binden. Das weisse der Binden (Grundfarbe) ist sehr verschieden- arlig braun betupft und bestrichen und stellt sich als aus weissen braun gerandeten vielgestaltigen Flecken zusammengesetzt, dar. Vorkommen im tropischen Theil des atlantischen Ocean an der Westküste von Africa und der Ostküste von Süd- und Central-America. (Aus meiner Sammlung). 116. Conus verrucosus Hwass-Bruguiere. Tab. 25. Fig. 5. 6. Be Testa turbinata, sulcata, granulata, albida vel Havida, Iulvo- Sandoala; spira acuminala, granosa (Lamarck). | | Long. 25 Mm. lata 15 Mm. ' kons, aperi. 22 Mm. Favanne Conch. t. 18. f. 11. Martini Conch, Cab 55. f. 612 c. Conus verrucosus Bruguiere Dict. Nr. 100. Encyel. meih. t. 833. L 4. La- marck Ann. du Mus. XV. p. 285. Nr. 120. Dillwyn Cat. I. p. 410. Lamarck hist. nat. VII. p. 498. Wood. Ind. test. t. 15, f. 105. Reeve C.J. t. 37. f, 210. Kiener Cog. viv. t. 66. f. 6. 6a. Sowerby Conch. t. 6. 125. 127. = — var. B. alba non variegala. Lister Conch. t. 756. 129% Martini Conch. Cab. 55. f. 612 d. Sowerby Thes. t. 5. t. 126. Schale conisch, mit 12 bis 15 erhöhten Streifen umzogen, die ziemlich ent- 129 fernt stehend "und mit knopfförmigen Erhöhungen geziert sind; in der Nähe der Kante sind sie mehr genähert. Grundfarbe weiss oder rölhlichweiss, zwischen den Intervallen der Knöpfchen mehr oder weniger dunkel braunroth gezeichnet, oft dies nur sehr zerstreut und dann mit grössern Tupfen, die an der Basis fast zu einer Binde zusammenfliessen, oft ist wie bei Var. B. die Schale ganz weiss, ohne Spur von Tupfen. Die Spira ist sehr erhaben und spitz, sie besteht aus 10 dachförmigen Umgängen, deren Oberfläche mit*dünnen Streifen spiral umzogen und die unten scharf gekielt sind. Nur bei alten Exemplaren tragen die Kiele der zwei untersten feine Knöpfchen, bei jüngern sind sie gänzlich glatt und selbst die Kante des letzten Umgangs ist bei ihnen davon frei. Mündung ziemlich eng, unten sehr wenig weiter. Mundrand oben sehr unbedentend ausgebuchlet, sonst scharf. Vaterland das atlantische Meer an den Küsten von Senegal und Guinea, ich habe ihn auch von Guateloup. Die Martini’schen Figuren, die hier reproduzirt sind, genügen ziemlich, um mit Hülfe der Beschreibung erkannt werden zu können. Eine Erneuerung scheint nicht nöthig zu sein. | 117. Conus jaspideus Gmelin. Tab. 25. Fig. T. Testa turbinata, flavescente, variegata, lineis transversis albo fuscoque articulato-punctata fauce violacea, spira acuminata (Lamarck). | Martini Conchylien Cab. I. t. 55. f. 612 (Jaspistute). Conus and Gmelin-Linne ed. XL. p. 3387. Schroeter Einl. I. p. 64 Dillwyn Cat, p. 411. Wood Ind. test. t. 15. f. 108. Deshayes- | Lamarck 2 ed. XI. p. 90 (Nota) non Kiener. — pusio Brugniere Dict. Nr. 103. Encyel. meth. t. 334. f. 4 Lamarck Ann, du Mus. XV. p. 286. Nr. 124. idem Hist. nat. VII. p. 499. Ed. Deshayes p. 90. non Sowerby. — jaspideus Var. B. alba, pallide rulo nebulosa. Favanne Cönch,. 1. 18. f. 1.1.12. Schale klein, kegelförmig, unten gefurcht, gelblich gefleckt, mit spiralen weiss und gelb gegliederten Punktreihen, unter der Mitte eine dunklere Binde. Spira hoch und kegelförmig, ziemlich spitz und etwa 9 dachförmigen Umgängen, die geplackt sind, bestehend. Kante scharf. Mündung eng. Mundrand scharf. Die Varietät hat noch gelblichrothe Nebelflecke auf dem Hauptumgang. ni Dies ist eine ziemlich verschollene ‚Rpbsies; die job nur enden Martini’schen Figur . wegen wiedergeben muss. Die Beschreibung ist nach den Figuren der Encycl. . meth. und Martini in Uebereinstimmung mit der Lamarck’schen Diagnose entworfen. Kiener vereinigt C. pusio mit ©. catus und wahrscheinlich soll die Fig. 1 a der ne Tafel 43 diese Art vorstellen. Reeve setzt C. pusio Brug zu mediterraneus und I. | Sowerby gibt für C. pusio den Conus pygmeus Reeve aus. Man sieht, dass die ni Meinungen über die Hwass-Brugiere und Lamarck’sche Art ebenso unsicher sind, | als über die hier reproduzirte Gmelin’sche. Eine Entscheidung zu treffen, ist nicht mehr möglich. Keine einzige lässt sich mit dem Bilde Martini’s vereinigen. Der Fundort soll an den Antillen sein. . | | | 118. Conus roseus Lamarck. een Taf. 25. Fig. 8. Taf. 29. Fig. 3. 4. N Testa turbinala, coronata, transversim sulcata, rosea, fascia albida; spira obtusa (Lamarck). Long. 32 Mm. lata 20 Mm. Long. apert. 26 Mm. | Conus roseus Lamarck An. du Mus. XV. p. 39. Nr. 32. Martini Conch. Cab. I. t. 63. f. 707. Eneycl. meth. t. 322. f. 7. Dillwyn Cat. I. p. 404. Lamarck hist. nat. VI. p. 458. Wood Ind. test. t. 15. f. 89. Reeve Conch. Ic. t. 32. f. 186. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 32. Kiener Cogq. viv. t. 9. f. 3. Sowerby Thes. Conch. t.5. f. 94. 95. Schale kegelförmig, stark, oben etwas aufgeirieben, unten eng, gekrönt; deutlich spiral gefurcht, unten gröber. Die Färbung ist ein gelbliches Rosenroth, selbst rothbraun-gelblich, mit einer blassen Binde und fast alternirend blassere Spi- ralreifchen. Kante mit 11 weissen abgerunndeten Höckern besetzt. Spira stumpf und nicht hoch, sie besteht aus 8 bis 9 leicht ausgehöhlten und spiral gestreiften, mit einer Reihe stumpfer Knoten besetzien Umgängen. Zwischen den meist weiss- lichen Höckern befinden sich braune Flecken. Mündung nicht eng, unten erwei- tert, im Grund weiss, mit rosenrothem Saum. Basis pürpurlarben. Mundsaum scharf, oben nur leichi gebuchltel. Vorkommen in caribischen Meer an den kleinen Antillen. Aus der Sammlung von Herrn von Maltzan-Federow. Martini hatte seine Figur nicht abgesondert behandelt, sondern sie mit 303—8 zusammengehalten (Conus minimus); er sagt aber von ihr, sie sei abgerieben und 131 N habe daher keine gekörnten Spiralstreifen. Lamarck halte aber — ohne Zweifel nur auf die Figur — seinen Conus roseus vorzugsweise gegründet und dies macht die Erneuerung derselben nöthig. Wäre dies nicht der Fall, so würde ich sie nicht wieder reproduzirt und der Vergessenheit anheimgegeben haben , wie es die Ab- bildung einer abgeriebenen Conchylie verdient hätte. Ich ergänze sie durch eine neuere bessere Abbildung (t. 29. 1. Si 4). Kiener behauptet, Reeve habe eine Varietät des Conus lividus für diese Art genommen und abgebildet, was mir beim Vergleich der beiden Bilder doch nicht wahrscheinlich erscheint. Darin hat er aber Recht, dass die Art mit ©. mus Hwass näher verwandt ist, als mit. C. lividus. 119. Conus coronaius Dillwyn. Tal. 25. Fig. 9-11. Taf. 28. Fig. 5. 6. Testa turbinata, coronata, glaucina fulvo maculata, lineis transversis fusco et albo articu- latis, spira brevi, obtusa (Lamarck). | Long. 34 Mm. lata 24 Mm. Long. apert. 29 Mm. | Martini Conch. Cab. II. t. 63. fig. 703— 705. Conus coronatus Dillwyn Desc. Cat. I. p. 403. Wood Ind. test. t. 15. [. 87. — minimus Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 18. Encycl. meth. t. 332. f. 2, La- märck Ann. du Mus. XV. p. 33. Nr. 14, idem Hist. nat. VII. p.. 450. Reeve Conch. Ic. t. 26. f. 143. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl..p. 19. Kiener Cog. viv. t. 14. f. 1. 1a—c. Sowerby Thes. Conch. t., 3. f. 54. 58. 1. 5: £.87. non Linne,. — tiaratus Broderip Proc. Zool. Soc. 1833. Sowerby C. Ill. f. 10. Thes. Conch. t. 4. f. 80. Die Schale ist kurz-kegelförmig, mit abgerundeter Kante, oben breit, deut- lich spiral gestreift und zuweilen unterhalb der Mitte gekörnt - gestreift. Färbung: sehr wechselnd, gewöhnlich blaugrau oder aschfarbig bis nelllleischroth; die Streifen weisslich und bräunlich gegliedert, die Körner weiss und deren Zwischenräume bräunlich, ausserdem sind sehr verschieden seformte grössere dunklerbraune oder zimmtfarbige Flecken vorhanden, die zuweilen zu einer oder mehrere Zonen zu- sammenfliessen, die auch auf der Innenseite des Mundsaumes bemerklich sind. Die Spira ist theils stumpf mit knopfförmig hervorstehendem Embryonalende, theils regelmässig breitkegelförmig und besteht aus 9 — 10 platten, an ihrer Basis mit Aa 5: ee A EEE OR RE RUN) € ‚) dr “ Ra He % j \ ge eg N at a einer, Reihe Höcker und 4 bis 5 Spiralstreifen. verzierien Umgängen. | RE schen. den weissen. Höckern und der Naht stehen rothbraune Flecken. Das Embryo- nalende und oft noch. weitere 2 bis 3 Umgänge sind. ‚glatt ‚und ‚glänzend, sowie mehr oder weniger lebhaft roth. Mündung. oben eng, unten weiter, im Grund purpurfarben, ein oder mehreremale weiss unterbrochen, je nachdem aussen Zonen oder Fleckenparthieen vorhanden sind. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Die indo-pacifische Provinz und zwar: Ceylon (Hanley), Cochin- china (Crosse), Philippinen (Cuming),, Neu-Üaledonien ‚(Crosse ), Sandwich-Inseln (Pease) und Galopagos-Inseln (©. tiaratus, Broderip). Die Originale zu den Fig. 5u. 6 der Taf. 28 gehören Herrn von Maltzan- Federow. Die Veränderlichkeit in der Färbung, in der Gestalt und der Grösse und Deut- lichkeit der Höcker ist ungemein gross. Es liegen mir einige 30 Exemplare vor, die fast alle kleine Verschiedenheiten zeigen. Es ist indess kaum möglich, be- stimmte Merkmale festzuhalten, um sie zur Aufstellung besonderer Varietäten ver- werthen zu können, dazu sind sie zu schwankend und individuell. Selbst die als Art festgehaltene und einem andern Verbreitungsgebiet angehörige Abänderung (€. tiaratus) macht hievon keine Ausnahme. Kiener rechnet als Varietät den C. abbreviatus (Nuttal) hierher, hat aber, wie es scheint, nur nach der. Reeve’- schen Abbildung geurtheilt. Dies ist unrichtie. Diese Art gehört in die Ver- wandischaft des C. taeniatus. Ich rechne dahin auch den C. Aristophanes Duclos. Schon Chemnitz hatte darauf hingewiesen, dass unsre Art nicht der Conus minimus Linne’s sein könne ; das Wort minimus sollte hier nicht „klein“, sondern von Le minime Argenville’s (des einzigen Citats bei Linne) der „Minorit“ heissen. Hanley fand die Art nicht in der Linne’schen Sammlung vor, constatirt aber auch, ebenso Deshayes, dass Linne nicht unsre Art gemeint haben könne und deutet sie auf eine Abänderung des Conus magus. Es wird dadurch nöthig, Linne’s Art als unermitielt zu betrachten und den Namen ruhen zu lassen, für unsre Art aber aufzugeben. | 120. Conüs ee Röhre. Taf. 26. Fig. 2, Testa turbinata, leviter pyriformi, tenui undique sulcata sulcis basalis laterioribus, pro- fundis, alteris regularibus, subtilissimis undulatis; alba. tota superficie striis Iongitidlineltbiik elevatis peculiariter sculpta; spira subobiuso-convexa, obsolete coronata (Reeve). Long. 35 Mm. lata 13 Mm. Martini Conch. Cab. II. t. 53. f. 587. Conus tabidus Reeve Conch. Ic. t. 44. f. 243. Kiener Coq. viv. t. 66. f. 2. | Sowerby Thes. Conch. f. 108. Schale kegel-, ein wenig birnförmig, dünn, fast ganz gefurcht, die Furchen unten breit und tief, oben sehr fein, oft obsolet, undulirt; weisslich, über die ganze Oberfläche laufen eigenthümliche, erhabene Längstreifen ( Reste von Mundrändern ?). Kante scharf, mit schwachen Höckern besetzt. Spira stumpflich, im Profil con- vex, besteht aus 8 wenig ausgekehlten und gestreiften Umgängen, durch eine un- dulirte Naht getrennt. Mündung eng, innen weiss. Mundrand scharf. Vaterland: Westküste von Africa. Es ist etwas gewagt, die schlechte Martini’sche Figur, die hier wiedergegeben ist, und die nichts sagende Beschreibung auf diese Weise zu deuten, doch konnte ich keine andere Species finden, die besser passte. 121. Conus oculatus Gmelin. 1al,.26. Big. Testa conica flava; ocellis ae albis, basi oblique striata (Gmelin). Long. 44 Mm. lata 25 Mm. apud. figuram Martinii. | Martini Conch. Cab. II. t. 56. f. 616. idem. Allg. Gesch. der Natur II. p. 216. 1,82, 128, Conus occulatus Gmelin Linne ed. XII. p. 3387. Schröter Einl. 1. p. 66. Martini nannte diese Art „die gelbe Argus Tute* und bemerkt, er habe noch in keiner Sammlung ein ähnliches Siück gesehen. Es ‚gehöre um seines schimmern- den Glanzes, um seiner Schönheit, Regelmässigkeit und Seltenheit willen, unter die Rangstücke der Berliner akademischen Sammlung. Das Martini'sche Bild und die von Gmelin darauf basirte Species ist bis jetzt noch nicht genügend gedeutet wor- den. Die meiste Aehnlichkeit hat sie mit Conus narcissus Lamarcks. Das regel- IN, 2. | 18 f R huge“ sind die nen en on mit u bvse, a ae en be ngenen. Bu Wie dem, eh sei, der. Zweck der Repro- duetion, dieser, sowie einiger andern ih nur auf die betreffenden Bilder hinzu- weisen und dadurch eine spätere Identification vielleicht möglich zu machen. 122, Conus mercator ge Taf. 26. Fig. 4—6. 1.28. 8. 9.10, Te sta ovato- ‚oblonga, angulo spirali obscura, albo- Iutea, fasciis reticulalis lavis aut nigris eincta; spira subdepressa apice mucronato (Kiener). | I en Long. 36°Mm, lata 19 Mm. Long. apert. 27 Mm. a, a ur Si » Lister »Bonch. Ei 788: LAT: | | | Argenville Conch. t. YarllhBess. Due A ei SR Favanne Conch. t. 14. f. 62. | u ze ; nn | ‚Knorr Verg. AHA, LA, au = N Conus mercator Linne Syst, nal, & XI. p. 1169. ed. XII. p. 3383, Schröter U 0000 Einl. I p. 41. Martini Conch. Cab. I. t. 56. f. 620. Hwass- | | Bruguiere Diet. Nr. 68. Encyel. meth. t. 338. f. 7. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 275. Nr. 86. idem hist. nat. VII. p. 482. Dillwyn Cat. I. p. 391. Wood Ind. test. t. 15. f. 65. Reeve Conch. Ic. t. 16. f. 83. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 66. n Kiener Coq. viv. p. 222. t. 54. f 3. a. c. Chenu Manuel I, | f. 1490-1491. Sowerby Thes, Conch. t. 13. f. 296. Var. B. testa flava, fulvo fasciatim reticulata. | ‚Bonanni Recr. I. f. 136. | Adanson Senegal. t. 6. f. 136 le Tilin. Favanne Conch. t. 1A. f. 6. 3. | Kiener Cog. viv. t. 54. f. 3. Sowerby Thes. Conch. t. 13. f. 294. Var. C. testa flavescente fulvo reticulato absque fasciis. Seba Mus. II. t. 48. f. 42. | | | | Martini Conch. Cab. II. t. 56. f. 61. ei | RN 'Kiener Coq. viv. t. 54. f. 3 b. Sowerby Thes. t. 18. f. 428. Var. D. testa olivacea, fasciis fulvis reticulata. Encyel. meth. t. 333. f. 9. ' Kiener Cogq. viv. t. 54. f. 3 d. ” I Var. E. testa olivacea, fasciis reticulatis obsoletis (t. 28. f. 9). Conus cuneus Kiener var. t. 93. f. 3 a. non Reeve. | Var. F, olivacea zonis albidis obsoletis, absque fascis reticulatis (t. 28. £. 10). Sowerby Thes. Conch, t. 18. f. 429. Schale länglich-eiförmig mit abgerundeter Kante, keulenförmig, mit kaum convexen Seiten, glatt und an der Basis gefurcht, weissgelblich oder braun von Grundfarbe mit Netzbinden, deren Maschen verschieden gross und deren Fäden — ebenfalls in verschiedener Stärke — theils gelb, gelbroth oder schwarzbraun sind, spiral umzogen. Spira wenig hoch, breitkegelförmig, mit spitzem Ende. Sie besteht aus 7”—8 nicht oder kaum ausgehöhlten, durch undulirte Nähte geschiedenen Umgängen, in deren oberen Theil über einer wulstartigen Erhöhung 3 bis 4 deut- liche Spiralstreifen hinweglaufen. Das Embryonalende 2'/. Windungen enthaltend, ist glatt und spitzig. Mündung oben ziemlich, unten recht weit, innen weiss. Mundrand scharf, oben kaum ausgebuchtet. | Die Varietät B. trägt bei gelber Grundfarbe braungelbe Netzbänder. C. hat keine Binden und ist ganz mit Netzen besetzt (unsre Fi- gur 6 der Taf. 26). D. olivenfarbig mit braunen Netzbinden. E. olivenfarbig mit sehr obsoleten Netzen. F. olivenfarbig ohne Netze und mit obsoleter Binde. Das Vaterland dieser Art ist Afrika an beiden Meeren der Südhälfte. Ausser den aufgestelllen Varietäten giebt es noch manche Abänderungen mit nur einer oder 3 und 4 Binden u. s. w. Am seltensten scheinen die. Varietät C. und die mit vier Binden — C. cenneus Kiener t. 93.t. 3. zu sein, denn unter ca. 50 Exemplaren, die mir vorliegen, fand sich keins derselben vor. Martini nannte die sebänderten Varietäten „Fischerkegel“, in der Vorstellung, dass ein Fischer seine Netze um den Leib gewickelt trage. Die Var. Ü. dagegen den „Netzkegel“, weil hier das ganze Netz zu sehen sei. Seine Figuren werden hier reproducirt, da sie die Species und die Varietäten erkennen lassen. 123. Conus radiatus Gmelin. Taf. 26. Fig. 9. t. 28. f. 1-2. Testa cylindraceo-turbinata, fusca vel luteolo-fusca, ad basim et per spirae marginem 18* albida: ne infra nm. silcnta, enkeis Iatiuscnlis, subdistantibus, strüs prominentibus cancel- latis; spira convexa, spiraliter sulcata, sulcis BR Pen ash .. elato, ‚acuto (keeve). Long. 55 Mm; .Iata 27 .Mm.. in. en Valentin Anboina t. 6.8. 51. Martini konch; Cab, 1. t. 33. £ 584, Conus radiatus Gmelin-Linne ed. XI. p. 3386. (Testa radiis faciisque albis) ne, | Dillwyn Cat. I. p. 361 excl. Var. B. Deshayes-Lamarck. 2 ed. En. u | | XL p. 151. Sowerby Thes. Conch. t. 20, f. 490. nn... un — Manilinianus Reeve Conch. Ice. t. 40. 1.217. Kiener Coq. viv. t. 60, 1.2, Das Gehäuse ist irren, oben glatt, unten gefurcht, mit ziemlich breiten, etwas entfernt stehenden Zwischenräumen; es ist einfarbig hellgelb bis kastanienbraun, alle Zwischenfarben durchlaufend, unten und oben weiss. An alten Exemplaren Ireten auch weisse Längszonen auf, die den stärkeren Anwachstreiten folgen. Die Spira ist ziemlich unbeständig, theils im Profil regelmässig kegelför- g, theils etwas convex, mehr oder weniger hoch; sie besteht aus 12 durch eine deutliche und gerandete Naht getrennte Umgänge, die mit zahlreichen, sehr deut- jichen und tiefen, gekörnten Streifen spiral umzogen sind. Kante der Hauptmün- mündurg stumpf. Mündung nicht sehr eng, unmerklich weiter werdend nach der ' Basis, die in einen ziemlich tiefen Ausschnill endig. Mundrand scharf, oben kaum gebuchtet. - | | | Das Vaterland dieser Art ist die Philippinische Insel Luzon. Obschon das Martini’sche Bild zur Erkennung der Spesies hinreichend gewesen, so habe ich doch ein Exemplar aus der Maltzan’ schen Sammlung (t. 28. f. 1. 2.) m | zeichnen lassen, um darzulhun, dass die Furchen bis weit hinauf gehen, was die nn ce Martini’sche Figur nicht zeigt. | a | Kiener hat sehr recht, wenn er meint, die Unterschiede zwischen unsrer Art und €. lacteus Lam., noch mehr C. parius Reeve seien nicht gross. on 124. Conus nubecula Gmelin, Be | RL Taf. 26. Fig. 8. Testa alba aurantio nebulosa et maculata, punctis sparsis albis, spira prominente acula (Gmelin). | Long. 55 Mm. late 31 Mm. apud Martini. Seba Mus. III. t. 42, f. 14. 15. Martini Conch, Cab. N. t. 56. f. 622. Der Pfannkuchen. a Sehroeter Einl. I. p. 66. en | Conus nubecula Gmelin-Linne ed. XlIll. p. 33%. | | * Conus eoncatenatus Kiener Coq. viv. p. 362. t. 110. f. 1. Sowerby Thes. ..Conch. f. 583. | | Auch diese Art ist mit Sicherheit noch nicht gedeutet worden. Martini be- schreibt sie wie folgt: „Sie hat auf orangefarbenem Grunde unregelmässige weisse Flecken, die zuweilen wolkigte Bande formiren, und sich bis in die Spitze der stark hervorstehenden Windungen erstrecken. Ganz vorn an der Nase laufen einige schräge Furchen. Uebrigens ist die Schale glatt und glänzend. Durch die Mündung schimmert von den äusseren Farben, und an jungen Stücken gibt sie einen angenehmen röthlichen Wiederschein“ und vorher „Ich vermuthe, dass der- gleichen Tuten unter die sellenen gehören, weil ihrer nur von den wenigsten Con- chyliologen gedacht, auch in Holland ein paar derselben mit 9 fl. bezahlt wird.“ Von allen vorhandenen Bildern konnte nur das zu Kiener’s Conus concatenatus hieher bezogen werden (Taf. 110. Fig. 1). Kiener’s Beschreibung lässt sich auch ganz gut mit der voranstehenden Martini’s vereinigen, doch eitire ich nur mit Zweifel. 125. Conus tenellus Chemnitz. Tal 20. Pie. 12.19, Testa cylindrica, angusta, !ransversim granoso-striata, spira convexa, rodundata; albida aurantio-fusco Irifasciatim nebulosa, interstitiis punctatis; apertura lineari (Reeve). Long. 42 Mm. lata 16 Mm. Long. apert. 36 Mm. Conus tenellus, Chemnitz Conch. Cab. XI. p. 64. t. 183. f, 1782. 88. Sowerby Thes. Conch. fig. 556. — artoptus, G. B. Sowerby jr. Conch. il. fig. 35. Reeve Conch. Ic. t. 13. fig. 71. Deshayes-Lamarck 2 ed, XI. p. 152. Kiener Cog. viv. p. 3008. 1.94. 1. 8... Obenu Man. 1. 1.1559. — spectabilis, A. Ad. Proc. Zool. Soc. 1853. Chemnitz beschreibt diese Art folgendermassen: „Bei diesem cylindrischen Kegel ist alles fein und zart. Man findet bei ihm eine zarte Schale, welche von den feinsten Querstreifen und Furchen, die sehr dicht beisammenstehen, umgeben wird. Der Grund ist weiss, wird aber durch allerhand vermischte Farben, die auf lichten und dunklen Bändern und auf unzählige Punkte und Linien wunderbar ver- theilt und nur sehr dünm aufgetragen worden, bunt gemacht. Auf dem hervortre- 48 | tenden rothbräunlich gefleckten Wirbel zeigen sich etwas ausgekehlte | Stockwerke. Auf den inneren Wänden erblickt man eine blassröthliche Farbenmischung. Es wohnt auch dieser zierliche Kegel wie der vorige, bei den Molukkischen Inseln.“ Gehäuse cylindrisch, lang, unten etwas eingezogen, über die ganze Oberfläche laufen zahlreiche granulirte Spiralstreifen durch deutliche Furchen getrennt‘ Fär- bung: Auf hell-gelblichem Grnnd stehen drei Spiralzonen von dunkelbraunen, un- gleichen Nebelflecken; zwischen diesen ist die Schale mit feinen, gegliederten Punkt- reihen, aus länglichen braunen Punkten bestehend, gezier. Spira ist kurz, im Profil etwas gewölbt und fein zugespilzt. Sie besteht aus 8 bis 9 wenig vertieften Umgängen, der gestreift und braun und weiss gefleckt sind. Mündung lang, eng, unten kaum erweitert, innen röthlich-aschfarben. Mundrand scharf und fein crenu- lirt, oben abgerundet, | Vaterland: Australien nach Sowerby. | Man vergleiche diese Beschreibung mit jener von Chemnitz und wird finden, dass es ein guter Gedanke Sowerby’s war, seinen C.artoptus auf die Chemnitz’- sche Art zu deuten, eine Identification, die man nur accepliren kann. / 126. ne scabriusculus Chemnitz. i. 26. Fig. 14. 10. Testa conica alba, fasciis quinque rufescentibus insignita, ou obtusa maculata, siriis transversis elevatis scabiuscula (Chemnitz). Testa subobeso-turbinata, superne solida, transversim striala, striis Abelllissime granulosis, granulis aequidistantibus regularibus; alba fusco hie et illae longitudinaliter confluente, bifas- - ciata, inquinata; spira obtuso-rolundata, apice parvo, elato, acuto 9: Long 40 Mm. late 20 Mm. Long. aperi. 34 Mm. ‚ Conus scabiusculus, Chemnitz Conch. Cab. Xl. p. 56. t. 182. f. 1768—69. -@. B. Sowerby Thes. Conch. t. 22. f. 543. — fabala, @ B. Sowerby Conch. Il, f.5 u. 5 a. Reeve Conch. Ic. t. 26. f. 147. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl. p. 147. Kiener Coq. viv. p.. 201,1: 78.1: 2, 2,8. Schale bauchig-kegelförmig, unten eng, oben Birchhasn spiral gestreift und die Streifen mit sehr feinen, gleichweit abstehenden, regelmässigen Körnern besetzt. Streifen und Körner an der Basis stärker. Färbung zimmtbraun, mit grossen unregelmässigen, in der Längsrichtung zusammenhängende Placken von n, a... weisser Farbe, einzelne kleinere isolirt. Spira convex im Profil, spitz zulaufend, besteht aus 11 eng aneinander liegenden, spiral gestreiften Umgängen, auf denen braune und weisse Flecken unregelmässig vertheilt sind. Kante abgerunde. Mün- dung ist sehr eng, unten etwas weiter, innen hell violett, von einer weissen Zone unterbrochen. Mundrand scharf. | | Vorkommen im. atlantischen Ocean an der africanischen Küste bei Siera Leone (Chemnitz); im grossen Ocean, an den Philippinen und Neucaledonien (Sow.). Sowohl in der Gestalt als der Färbung ist diese Art wenig beständig. Es gibt lange und kurze Formen. Sowerby’s Typus ist in dieser Beziehung dem Chemnitz’schen am nächsten. Bei einigen herrscht das Weiss der Zeichnung, bei andern das Braun vor und dieses ist heller oder dunkler. Diese Veränderlichkeit ‚lässt es auch zu, zu billigen, dass Sowerby selbst seine Art eingezogen und mit der Chemnitz’schen verbunden hat. Ich habe oben die Diagnosen von Chemnitz und Reeve unter einander gestellt. Auf dem Chemnitz’schen Bild ist die Art nur halbgestreift, Chemnitz bemerkt aber ausdrücklich, dass dies nur ein Fehler des Zeichners sei. Bei ihm ist aber von Körnelung der Streifen keine Rede — er mag ein etwas gerolltes Exemplar vor sich gehabt haben — dieses und die Fund- ortangabe, bei ihm meistens correct, lassen Zweifel an der Möglichkeit der Identität, über die ich jedoch wegsehe, weil es eben der Gründer desConus fabula selbst ist, der die Identification vorgenommen hat. Ich wüsste auch keine bessere vor- zuschlagen. Conus eapitaneus, Ditwyn I Dose: Cat. T p- 362. w Wood Ind. test. Lie | S a BROT. N ‚Sowerby Conch. I. f. 133—1 35. Reeve Conch. Ic. Beh ee x a0, a Kiener Coq. viv. 20. Kid. Deshayes - La- er a 2 s _ marck 2 ed. Xl. p. 48. -Chenu Man. Fi 1484. ‚Sowerby nn . I ee u N er N Thes. ( Conch. t. Bf 175. 176. ns - a en ne al. Pig. 3. Br , ee a ne Conus verulosus, Kiener ‚Coq. viv, p. 301. t. 69. l. Br Deshayes - Lamarck 2 et na en re ed. XI. 2 102. Chenu Manuel I. f 1494. a nn wre fusus, Dillwyn Desc. Cat. I. p. 419. Wood Ind. Mn 1oe | ee | NE ‚Gmelin (Martini 1.4. 52..6. 326). er granulatus Var. Sowerby Thes. Conch. f. 54. nn oo B. »Donus: columbe Hwass, . eh | Tal. 1, Big, 4. I van | 2 “ Conus columba, Dillwyn Cat. L p. 4l pars. Wood Ind. Test. % 10,1 106, a | u ec Reswe Vonch. Ic, f. 97. Kiener Dog: ir. m 209. 1.0.62. \ IR _ Deshayes- -Lamarck 2 ed. Xl. p. 90. _ Sowerby Thes. Conch. f. 310. 511. | Kt Die Varietäten A. und B. sind zu streichen ; sie bilden gute Arten (C. lacteus und C. parius), die später folgen sollen. Ya, nn de Bonus euhernator Hwass. _ en. | ed De, 5, ee. N | | Conus gubernator Dillwyn balz 1, P- 423. Wood Ind. test. de 16. f. 133; / U. p. 505. ed. XL p A \ Conus terminus, Lamarck u EN pi N ER EV a 4 "Dos - Lamarck 2 ER I. DR Gaası ikea Boys a. Be | a Rn Tat. 2. Fig, . R en n i ee nn len | Conus caledonicus, Dillwyn Cat. 1. p. 289. Wood Ind. test. . 16. A Bi. Ep ea un Reeve Conch. Ic.:1., 83: 1.488. Kiener Coq. viv. p. 34. N a N. D. Deshayes-Lamarck 2: ed. ALP. 34. Sowerby | ne has Bandit, Ad, u 0 Statt Conus dux Hwass ist zu seizen: % a .. ; nn 6. Conus eir cumeisus Born. . | Tat. 2. ‚Fig; 8., Talıd. Fig. Tal ls Mg ee . Conus circumeisus, Dillwyn Ca LM _Deshayes-Lamarck 2 ed. AL »B 109 “ 2. nota. Sowerby Thes. Conch. f 562, 563. ne .— affinis, Wood Ind. test. t. 16. f. 11. ee | — .dux, Reeve Conch. Ie. t. 3.f. 13. Kiener Coq. viv. p. 292. t. 62. f. 1; 2. bi Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 109. Chenu Man. T. f. 1560. ne 7. Conus raphanus fällt aus und in die Synonymie des ee 8. Conus cedo-nulli Hwass. Taf. 2. Fig. 4—6. Taf. 4. Fig. t.18., Taf. IT Pie, 3.” Tal. 48 Mg. Conus cedo-nulli, Dillwyn Cat. I. p. 374. Wood Ind. test iA. E 3 Delessert Rec. t. 40. €. 19. Reeve Conch. Ic. t. % f£. 46 | ag. Kiener Cogq. viv. p. 18. t. 16. f. 1 a—e. Des- Re hayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 16. _Chenu Man. f. 1520— A 08 1445—1455. ‚Sowerby Thes. Conch. fig. BA-b8. N KREA ER Ah wi A ig. 152. 158. vs Conus ae ee u) Msohah! Te. 1t. a8, y 236. Kiener Dr viv. p. 202. 3. 61. Be ae, ig Beh garen 2: ed. XI p. %. Sowerby Thes. Conch. . Statt Conus m De, I in selzn: a . I : z Hi ae RT Aid 10. s ei Nee > n h Conus 'elongatus a, Cat, si 43 Wood Ind. test. t. 16. f. 146. Des- nn. LM XlLp. 80 nota. Sowerby Thes. Conch. a: onus mozambicus dene Gchek, ie t, 21. f 118. ' Kiener Coq. viv. p. 231. . I Bel 2.1 allge 4. 31: id: 19] aldi Desha es-Lamarck 2.00. XD 080: en \ ’ e ; Y K i s 5 \ R % } % \ x nn Li, ‚elongatus Reeve ist eine Varielät des. C ‚lividus Hw. he a R x BR r \ En | Statt Conus auricomus Lamarck ist zu setzen | en a 9 Oomus aureus Buuguißren ı „u cn IN a n | clan, Fig. 1, . en | a | N Er Gonus aureus s Dilen. Cat, L® A183. Wood Ind. test. 1. 16. td. Reeve an | Conch. ie, 15.36, £.,496. _ Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 117 Er ” “ 4 a e Non .nota, - Kiener Coq. viv. ‚P 322. t. 82. f, 2. Sowerby Thes. Bi Be Conch, fig. 55 a 2 n | Ä 2 Das Citat Knorr en der Augen. v. 1. 14. £5 ist zu cassiren, es gehört ZU... 1 elävus Lois el a ee re 2 Ei P 30 excl. Kiener Con, ” | Wood nd tes. e% Me f 38. Reeve- es ie ge : N Be en Se Conch. 6% a: 3, v. 1 a—e f _Deshayes- - Lamarck 2 ed. AL 0» u TA, ERSE 1 eo. Kienef Coq. viv. Dis natrTtea hend 2 - Tröhsilgeg, mil Idorma 10 nuelsh fig)i153221888| "SowerbpThesi Conch. 1.0.2 Conus; vicarius. sLa Schroeter Einl. 1. pP 5. Kiener Cog: viv. p. 135. ah Rab mon Baar land &re ee h Biel Conus Bleinvillei Vignard Desc. non aeineR anolınn "ala Nnhinunn M leide: Conus catus Hwass. Halgiiea esse DE ‚asdonlus Conus catus Dillwyn Cat. I.;p. 379. Wood Ind. test. t. 14, f. 41. ReeveConch, n a | alt... Desk: oe Deshayes-Lamarck: 2 ed: XL p. 8TiisKiener Cd viv. p. 185. t. At a—d. Sowerby Thes. Conch. f, 277—280, a 16. Conus mus Hwass. a | | / ar Taf 3,7 Big39.,0 . Conus mus aa Cat. Ip. ‚388. Wood Ind. test. t. 15: f. 59. Reeve Conch. 000000 le. 4. 19, f.. 103. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl. p. 30. Kiener og. viv. P- 28, 1. 2. Sowerby Thes. Conch. fig. 18. ee Statt Conus vulpinus Waca ist zu en Ei, ' | 1% Conus ‚planorbis Bart | | ne Fig. 7. Taf. 26.. fig, Ds, 00 ‚Gonus planorbis Born. ‚Test. Mus. Caes. 7.6.18. Martini Conch. Cab. II. 1m Ne, N. 584, ‚ Rölioenh Cat. Ip. 378, echayan Tansick 2 N XI. p. 44 nota. Sowerby Thes. Conch. fig. 491. Conus senator Dillwyn Cat. 1. p. 878. Nr. 42, Wood Ind. test. t. 14. f. 40. Reeve Conen. Ic. t. 86. f. 197 non Linne, Kiener Cogq. viv. p. 205.1. Ser 1’non RR Sowerby Thes. Conch. f. 221. 2232 non Linne. n Conus vulpinus Deshayes-Lamarck 2 “A Xl. p. 44, \ Die Varietät A. muss ausgeschlossen werden, sie wird überall als selbständige Species (Ü. vitulinus) angesehen und soll später aufgeführt werden. ‚Reeve und Kiener nennen die vorliegende Art C. senator, der erste nach Linne, der zweite nach Gmelin; beides ist unrichtig und willkürlich. Linne’s C. senator kann unmöglich der Unsrige sein, denn er spricht ihm „gegliederte Spiralstreifen* zu. Dies kann nur auf eine ähnlich gefärbte Varietät des C. ma- cus passen. Hanley’s Ermitielungen ergaben kein Resultat; er wiederholt das, was Deshayes schon beigebracht hatte, nämlich, dass die Linne’sche Beschreibung auf viele andere, nicht aber auf unsre Art passe. Ebensowenig kann man auf C. senator Gmelin’s zurückgehen, denn Gmelin’s Quelle Schroeter bemerkt ausdrück- lich, dass auch sein Beispiel der Linne’schen Beschreibung entsprechend mehr als 30 gelbbraune getüpfelte Querstreifen habe, also gar nicht auf die angeführten Citate (Lister 184 f. 31 und Martini t. 59. f. 659) passen könnte u. s. w. Dem- nach muss man den C. senator Linne, Schroeter-Gmelin als unermittelt aufgeben. Specielle Fundorte dieser Art sind: Ceylon Kar), Mauritius (Sowerby ), Neu-Caledonien (Crosse) u. Ss. w. 18. Conus nobilis Linne. Tal.d. Fig2930 77 Wal. 18. Fig. 7. Conus nobilis Dillwyn Cat. I. p. 380. Wood Ind. test. t. 14. f. 42. _ Sowerby Gen. of shells t. 3. Sowerby jun. Conch, Ill. fig. 116. 117. Reeve Conch, Ic. t. 1. f. 2 a—c. Delessert Rec. t. 40. f. 10 a. b. Des- hayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 97. Kiener Coq. viv. p. 290. t, 49. f. 1 a— c. Chenu Manuel I. fi 1479. Sowerby Thes. Conch. f. 498. 499. | 19. Conus bullatus Linne, Tab. 5. Fig. 1—2. | Conus bullatus Dillwyn I. p. 432. Wood Ind. test. t. 16. f: 150. Sowerby Gen. of sh. fig. 9. Sowerby jun. Conch. Ill. f.. 24, 96. Reeve Conch. Ic. t. 17. f& 93 a. b. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p 106. Kiener Coq. viv. p. 349. t. 58 f. 2. Chenu Man. I. fig. 1485. Sowerby Thes. Conch. fig. 550. | | 20. Conus achatinus Hwass. | tal, 8, File, 9.4 | a | Conus achatinus Dillwyn Cat. I. p. 386. Wood Ind. test. t. 15. f. 54. Sowerby Conch. Ill. fig. 109. Reeve Conch. Ic. t. 35. f. 191. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 62. Kiener Cogq. viv. p. 188. t.40 a—c. 'Chenu Man. I. f. 1529 — 30, 1553. Sowerby Thes. Conch. - fig. 335. 336. 343. = Conus minimus Gmelin-Linne’s Ed. XII. p. 3382 non Auct. test. Deshayes. Conus ranunculus Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 65. Seba Mus. II. t. 43. f. 36. ‚Encyel. meth. t. 331. f. 1. Lamarck Ann. du Mus. XVI, p. 272, Nr. 77, Dillwyn Cat. I, p. 385.. Lamarck bist. nat. VII. p. 479... Wood Ind. test. t. 15. f. 53. Deshayes- ‚Lamarck 2 ed. XI. p. 61. Kiener Cogq. viv. t. 40. f. 1.d. Conus nigropunctatus Sowerby Thes. Conch. fig. 342. 21. Conus ceylonicus Chemnitz. al Depbrie 1 Statt Conus obesus Hwass. Zuzusetzen ist: Conus ceylanicus Wood Ind. test. t. 1. f. 81. — ceylonicus Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 24 nota. Sowerby Thes. Conch.: t..2. f. 22. Ä Conus obesus Dillwyn Cat. I. p. 401. Reeve Conch. Ic. t. 7. f. 37. Kiener Coq. viv. p, 41.1.10.8. 3. | Specieller Fundort: Ceylon (Hanley). 22. Conus cinereus Hwass. Taf. 5, Bern 40%, Conus cinereus Reeve Conch. Ic. t. 41. f. 220. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 63. Kiener Coq. viv. p. 233. t. 46. f, 1 a—c. Sowerby Thes. Conch. fig. 467. ? Conus caerulescens Lamarck hist. nat. VII. p. 501. idem 2 ed. XI. p. 92 et | nota. Siehe Küster p. 101. 146 Coinue rusticus Diliwyn Cat. 1. D. 387 excl. Var. B.D. E. Wood Ind. test. t. 15. f. 46 vix Linne. | Conas modestus Sowerby Conch. ill. f. 19. Conus nisus Kiener Cog. viv. p. 217.:t. 59. f. 4 non Chemnitz. Conus Kieneri Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 9. f. 282. Sowerby Thes. Conch. u 1.20: 1.482 Conus roseus Kiener Cog. viv. t. 107. f. A non Lamarck. Fundort: Madagascar (Kiener). 23. Conus amadis Chemnitz. Taf;.5.:-Big: 17.8! Ta 12. 7. Conus amadis Dillwyn Cat. I. p. 370. Wood Ind. test. t. 14. f. 30. Reeve | Conch. le. t. 41. f. 222. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI, p. 75. Kiener Coq. viv. p. 120. t. 41. f£ 1.1 a. t. 84. f. 2. Chenu Man. 1. f, 1551. 1552. Sowerby Thes. Conch. 1. 8. f. 169. 170. 24. Conus magus Linne. Taf. 2, Fig. 3. Taf. 6. Fig. 1. 3. Tal. 15. Fig. 3. 4. Tal. 19. Fig. 5. 6. Conus magus Dillwyn Cat. I. p. 422. Wood Ind. test. t. 16. f. 131. Reeve Conch. Ic. t. 35. f, 190 a—c. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 105. Kiener Coq. viv. p. 283. t. 67. £ 1a—c. Sowerby Thss. Conch. fig. 503. 511—513. Conus raphanus Hwass (siehe pag. 13). Dillwyn Cat. I. p. 420. Wood Ind. test. t. 16. f. 128. Quoy & Gaimard Voy. Astr. II. p. 85. t. 52. f. 1. Deshayes - Lamarck 2 ed. Al. p. 103. Sowerby Thes. Conch. f. 494. Conus Gircae Chemnitz Conch. Cab. XI. t. 183. f. 1778. 1779. Sowerby Thes. Conch. f. 509. 510. Conus Consul Boivin Il. de Conch. XI. p. 33. t. 1.1.5. 6. Sowerby Thes. Conch. 509, | Conus carinatus Swainson Zool. Il. t. 112. Reeve Conch. Ic. t. 31. f. 175. | Kiener Cogq. viv. p. 111. t. 27. f. 2. 2 a. Sowerby Thes. Conch. fig. 495. | Conus Frauenfeldi Crosse I. de Conch. XV, p. 3t1. t. 10. 4. 1:0. 80- werby Thes. Conch. fig. 514. 525. | Conus Rollandi Bernardi I. de Conch. VII. t. 12. f. 4. idem Monogr. t. 2. | f. 14. Sowerby Thes. Conch. Suppl. fig. 652. Sämmtliche angeführten Namen stellen Varietäten dar, rechnet man dazu noch 147 die bereits angeführten, so kommt eine schöne Reihe heraus. In der Loebbecke’- schen Sammlung liegen sie alle neben einander und documentiren die Zusammen- | gehörigkeit. Es wird wohl noch manchen Kampf geben, bevor sich die Urheber mit dieser Darstellung befreunden werden. Ich rathe ihnen eine Reise nach Duis- burg an, nach dieser werden sie sich wohl befriedigt erklären. 27. Conus acuminatus Hwass. re er Ir Te met "RER MT, Conus acuminatus Dillwyn Cat. I. p. 371. Wood Ind. test. t. 14. f. 31. Reeve Conch. Ic. t. 31. f. 173. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 74. Kiener Coq. viv. p. 137. t. 39. f. 1. 1 a. b. Sowerby Thes. ‚Conch, t. 9. f. 196. 197. Issel Mar. rosso p. 142. Mac Andrew Rep. Jickeli in litt. Conusinsignis Sowerby Conch. Il. fig. 18. Conus textilinus Kiener Cogq. viv. p. 333. t. 103. f. 5 Die in diesem Werk sowohl als in denen von Bruguiere, Lamarck, Deshayes, Reeve, Kiener und Sowerby zur Beschreibung und Abbildung genommenen Exem- plare gehören alle einer kleinen Form an, wie sie an der Insel Massaua, den nörd- lichen Strichen und der arabischen Seite des rothen Meeres vorkommen und von da in den Verkehr gekommen sind, Ich verdanke der Güte meines Freundes Carl Jickeli von Hermannstadt eine Anzahl schöner Exemplare, die er an den Dahlack- Inseln gesammelt hatte. Diese gehören entweder ganz alten Exemplaren oder einer constant grösseren und stärkeren Varietät an. Um dies zur Anschauung zu brin- sen, lasse ich 3 Formen abbilden. 1) Normal nach Gestalt und Färbung 63 Mm, lang, 32 Mm. breit, 57 Mm. Länge der Mündung (t. 27. f. 2). 2) Normal nach Gestalt, nur etwas breiter, fast ganz weiss, nur mit ein- zelnen Zickzacklinien an den Anwachslinien (kommt übrigens auch ganz weiss vor). 58 Mm. lang, 31 Mm. breit, 47° Mm. M. (t. 27. f. 3). “ 5 treppenförmig abgesetztem Gewinde. (4 Mm. l., 34 Mm. br. 56 Mm. M. (t. 27. 1. 1). Er rind noch grösser bis zu 90 Mm. ‚Lönon! Die Anzahl’ der von Jickeli von Dahlack und Massaua mitgebrachten Exem- 148 plare ist sehr gross; ich konnte aus den mir mitgetheilten, etwa 100 Exemplare, _ eine ganze Musterkarte von Formen und Färbungen zusammenstellen, die so be- schaffen war, dass mir alle Lust verging, daraus besondere Varieiäten zusammen- zustellen. Ich will nur 3 erwähnen, die sich besonders auszeichnen. 1) Eine sehr hoch scalarirte Gestalt mit der fein gegitterten Zeichnung und Färbung des C. gloria maris. 2) Eine Abänderung von dottergelber Färbung, ähnlich wie die Fig. b. bei Kiener, doch mit breiteren Bandzonen und weniger Streifen in den Zwi- schenzonen, diese aber ausgezeichnet durch ihre aneinander gereihten Pfeilspitzen; sie ist von besonderer Schönheit. 3) Eine ganz dunkelkastanienbraune Abänderung von leuchtender Färbung. Die 3 Binden bestehen aus Netzwerk, die Zwischenräume sind einfarbig. dunkelbraun, nur durch einen gegliederten Streifen getheilt. Diese Abänderungen sind wohl vermittell mit den zahlreichen andern; man kann sich kaum einen Begriff von der grossen Mannigfaltigkeit machen, wenn man die Reihe nicht gesehen, die ich vor mir habe. Von den 100 Exemplaren sind. kaum zwei ganz übereinstimmend. \ | Der Fundort Dahlack hat die grosse Anzahl mit treppenförmig gebildeter Spira vor andern voraus, wenn diese auch anderwärts nicht zu den Seltenheiten gehören. Es verdient auch noch Erwähnung, dass an den beiden africanischen Fundstellen (Dahlack und Massana) jene kurzen gedrungenen Formen (Taf. 17. Fig. 7) zu fehlen scheinen, die in den Sammlungen so verbreitet sind. Unter den 100 mir vorlie- senden ist nicht ein Einziges. 26. Conus proteus Hwass. Taf. 3. Fig. 8. Taf. 17. Fig. 11. Taf. 26. Fig. 10. Aus der Synonymie dieser Species, wie sie durch Dr. Küster nach dem Vor- gang Schubert’s und Wagner’s festgestellt worden, müssen zwei gute Arten aus- geschieden werden und zwar: 1. Var. a. (Taf. 6. Fig. 6) die kleine klimmende Loewentute Chemnitzen’s aus dem rothen Meer. Diese stellt die grosse Form des C.erythraeensis Beck non Reeve dar, wie sie im Museum zu Copenhagen aus den Sammelvorräthen 149 Forskals liegt und von Chemnitz beschrieben ist. Jickeli brachte sie in zahlreichen Exemplaren von Massaua und Dahlack mit. | 2. Var. A. a. (Taf. 6. Fig. 4) die grosse klimmende Loewentute Chemnitzen’s aus Ostindien, die sich sehr leicht von allen Formen des C. proteus scheiden lässt, selbst von solchen, die Hwass mit in seinen C. leoninus eingeschlossen hatte. Beide Arten werden später folgen. | Dem solchergestalt gereinigten C. proteus ist nun folgendes zuzufügen: Conus spurius Gmelin-Linne ed. XIll. p. 3396. Dillwyn Cat. I. p. 366. Wood Ind. test. t. 14. f. 21. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI, p. 70 nota. Sowerby Thes. Conch. fig. 235. 241. Conus proteus Reeve Conch. Ic. t. 40. f. 218b. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl. p. 70. Kiener Cogq. viv. p. 165. t. 42.1. 2.2 a. Conus leoninus pars Reeve Conch. Ic. t. 5. f. 26. Sowerby Thes. Conch. fig. 232. Conus breviculus Sowerby Conch. Ill. fig. 55. Ich acceptire den Namen C. spurius nicht, weil Gmelin’sche Namen über- haupt mit Misstrauen zu betrachten sind. In unserem Fall kann der Name doch nichts anderes besagen, als dass der Gründer desselben einen Zweifel ausdrücken will. Fast stets im Irrthum, wird es doppelt geboten, da wo er selbst Zweifel ausdrückt, noch grösseres Misstrauen zu haben. Wer trotz dessen den Namen fest- “halten will, dem ist Gelegenheit gegeben, da der C. proteus, so wie ich ihn fest- gestellt habe, noch Formen enthält, die viele andere zu C. leoninus gestellt hatten; diese möge man abzweigen und C. spurius nennen; auf sie passt auch der Name „Bastard.“ | 27. Conus lacteus Lamarck ist hier zu streichen. Lamarck hatte den Conus spectrum album Chemnitz (Taf. 140, Fig. 1304), der hier reproduzirt ist, mit ? zu seinem Conus lacteus gesetzt, der in der That eine selbständige Art darstellt. Reeve hatte dies erkannt und auf die Chemnitz’- sche Art seinen Conus DANS gegründet. Die Ueberschrift muss also dahin ge- ändert werden: II, 20 . 237. Conus parius Reeve. Na Conus spectrum album Chemnitz Conch. Cab. X. p- 45. 1. 140. f. 1304. — : columba Var. C. Lamarck hist. nat. VII. p. 499. Enoyel. meth. t. 331. f. 3. .— parius Reeve Conch. Ic. t. 60. f. 235. RL TEN 2.ed. XI. p. 137. Kiener Cog. viv. p. 277. t. 60. 1. — lacteus G. B. Sowerby jr. Thes. CGonch. | 20. f. 473 non Lamarck, Die Küster "sche Beschreibung kann iroiz ihrer Kürze bestehen bleiben, es ist ihr nur hinzuzufügen: Glattes ungestreiftes Gewinde und gelbes Embryonalende. Der Name wurde von der Aehnlichkeit der Rn. mit parischen Marmor hergenommen. 28. Conus puncticulatus Hwass. Taf. 6. Fig. 8. t. 38. f. 29. Conus puncticulatus Dillwyn Cat. I. p. 409. Wood Ind. test. t. 15. f. 102. Reeve Conch: Ic. t, 20. f. 116. Deshayes-Lamerck 2 ed. XL p. 85. Kiener Cogq. viv. p. 172. 6 60.£.1.9 ab. Sowerby Thes. Conch. t. 17. f. 391. 1. 6. f. 128. 130. Carpenter Report. | Conus mauritianus Kiener Cogq. viv. t. 69. f. 2 non Brug. Conus pustulatus Kiener Coq. viv, p. 272. t. 102. f, 2. Sowerby Thes. Conch. [. 392. Conus perplexus Sowerby Thes. Conch. t. 14. f. 324. 325. Carpenter Report. Fundort: Die Westküste von Nord-, Central- und Südamerica, von Californien bis Westcolumbien (Carpenter). Ob die Angaben der älteren Conchyliologen vom Vorkommen an den Küsten von China richtig ist, konnte ich mit Sicherheit nicht Das Vorkommen an den Antillen bezieht sich allerwärts auf C. pyg- maeus Reeve, der nur eine geographische Abänderung zu sein scheint. Er wird später zur Darstellung kommen. | . 29. Conus gloria maris Chemnitz, | Tal. 7. Fig. 1.2. Gonns gloria maris Dillwyn Cat. I. p. 424. Wood Ind. test. t. 16. 6.134. De- | lessert Rec. t. 40. f. 16 a. b. Reeve Conch. Ic. t. 6. f. 31. Sowerby Cat. Tank. t. 8. f. 1. 2. Deshayes-Lamarck 2 ed. 151 XI. p. 126. Kiener Coq. viv. p. 326. t. 76.8.1. 7. £. 4. Sowerby Thes. Conch. t, 24. f. 526. Chenu Manuel I. fig. 1496. 1525. Der exacte Fundort ist die Philippinische Insel Bohol an Korallriffen in seich- tem Wasser (Cuming). | 30. Conus musatella Linne. | Taf. 7. Fig. 3. | Conus musatella Dillwyn Cat. I. p. 417. Wood Ind. test. t. 16. f. 123. So- | werby Gen. of sh. f. 7, idem Conch. Ill. fig, 62. Reeve Conch. Ic. t. 11. f. 56. Kiener Cogq. viv. p. 2%. t. 53. f. 2. Sowerby Thes. Conch. t. 23. f. 553. 554. Hanley Ipsa Linnei Conch. p. 174, Chenu Man. Il. f. 1561. Mac Andrew Rep. Hanley in Tennent’s Ceylon. Den Fundortangaben ist hinzuzufügen: Golf von Suez (MA. I Ras Geripe (Jickeli) im rothen Meer; Ceylon (Hanley). a 31. Conus tendineus Hwass. Taf. 7. Fig. 4. Taf. 15. Fig. 7 (nicht 6 wie pag. 45 steht). Conus tendineus Dillwyn Cat. I. p: 414. Wood Ind. test. t. 16. f. 115. So- werby Conch. Ill. t. 9. f. 64. Reeve Conch. Ice. t. 11. f. 55. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 110. Kiener Cogq. viv. p.304. t. 8. f. 2. 2 a. Sowerby Thes. Conch. t. 22. f. 534. Chenu Man. 1. f. 149. | 32. Conus glans Hwass. "Ta 7. Pie, D. | Conus glans Dillwyn Cat. I. p. 416. Wood Ind. test. t. 16. f. 121. Sowerby Conch. Il. f. 39. Reeve Conch. Ic. t. 26. f. 145. Deshayes-La- marck 2 ed. XI. p. 111 et nota. Kiener Coq. viv. .p. 300. t. 80, f. 1.1 a—c. Sowerby Thes. Conch. t. 22. f. 530. 531. Hanley in Tennent’s Ceylon. | Conus tenuistriatus Sowerby Thes. Conch. t. 22. f. 532. 533. Specielle Fundorte sind: Philippinen (Cuming), Ceylon (Hanley). Deshayes wollte die gekörnelte Varietät als guie Art abtrennen, fand aber 20° 152 keinen Beifall; ich ziehe als Exiröme in anderer Richtung noch den fein gestreiften €. tenuistriatus Sowerby hierher. on 33. Conus clavus Linne. os clavus Dillwyn Cat. L p. 413. Wood Ind. test. t. 16. [. 112. Reeve Conch. Ic. t. 36. f. 194. Deshayes - Lamarck 2 ed. XI. p. 116. Kiener Coq. viv. p. 321. 1. 87. f. 2. Hanley Ipsa Lin. Conch. p. 174. Sowerby Thes. Conch. t. 23. f. 561. Specieller Fundort: Philippinen (Cuming). 34. Conus abbas Hwass. Conus abbas Dillwyn Cat. I. p. 426. Wood Ind. test. t. 16. f. 137. Reeve Conch. Ic. t. 28 u. 32. f. 162. 162 a. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 122. Kiener Coq. viv. p. 388. t. 86. f. 1. Sowerby Thes. Conch. t. 23. f. 575. Chenu Man. I. f. 1551. | Snanielle Fundorte sind: Ceylon (Reeve), Madagascar (Sowerby). 35. Conus episcopus Hwass: Taf. 385. Fig. 1—8. Dr. Küster war hier dem falschen Beispiele Lamarck’s gefolgt und hatte die Var. b. Bruguiere’s bei C. aulicus hierhergesetz. Die Figur 1328 Chemnitz’s C. C. gehört aber ganz entschieden zu den Varietäten des C. aulicus L. Der Irrthum mag wohl daher gekommen sein, dass Chemnitz selbst sagt, seine Art sei ganz verschieden von dem C. aulicus Linne. Er legte dabei zu viel Gewicht auf die besonders grossen Flecken und scheint überhaupt die Linne’sche Art nicht in dem Sinne aufgefasst zu haben, wie es seit Hwass gebräuchlich ist. Man muss also aus der Synonymie des C. episcopus die Var. B. ausschei- den und mit ihr die Fig. 9 der Taf. 7. Die Species ist also ohne Illustration, die ich später auf Taf. 35 Fig. 1—3 geben werde. Zuzusetzen ist: Conus episcopus Dillwyn Cat. I. p. 427. Wood Ind. test. t. 16. f. 140. Reeve Conch. Ic. t. 34. f. 189. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 121. Kiener Coq. viv. p. 319. t. 91. f. 1. 1 a—c. Sowerby Thes. 153 os . Conch. 1. 24. f. 59698. Hanley in Tennents N Crosse a Species Fundorte sind: Ceylon (Hanley), Philippinen (Sowerby), Neu-Cale- donien (Crosse), Massaua im rothen Meer (Jickeli). 36. Conus omaicus Hwass. Tat ke. 1, _ / Conus omaicus Sowerby Conch. Il. fig. 115. Reeve Conch. syst. II, t. 293, f. 115. idem Conch. Ic. t. 10. f. 50. Kiener Coq. viv. p. 291. t. 32. f. 2. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 9%. Sowerby ' Thes. Conch. t. 21. fig. 497. Chenu Man. fig. 1477. 1504. Conus Thomae Dillwyn Cat. I. p. 372. Wood Ind. test. t. 14. f. 32. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 96 nota. Es ist unzulässig, wie Deshayes nach Dillwyn vorschlägt, den Namen in C. Thomae Chemnitz umzuändern, denn dieser beruht auf einer falschen Voraussetzung. Chemnitz meinte nämlich, die Schreibweise Omastute und St. Omastute der alten Auctoren sei ungenau, man müsse ihn in St. Thomastute verbessern. Nun heisst aber die kleine molukkische Insel Oma und nicht St. Omas, einige der Alten schreiben auch so (Cornet d’Oma). Chemnitz wusste zwar wohl, dass diese Art weder von St. Thomas (Antillen) noch von St. Thomas in Westafrica stammen, er vermuthet aber, dass es im indischen Ocean noch irgeudwo eine St. Thomas Insel gäbe, woher dieser Conus stamme. Von der Insel Oma wusste er nichts. Es ist also evident, dass der Chemnitz’sche Name auf einer unrichtigen Localitätsangabe beruht; er müsste nach den Regeln über Priorität geändert werden, wenn er be- stände, darf also noch weniger neu eingeführt werden. 37. Conus rubiginosus Hwass. Taf. 8. Fig. 1-3. Conus rubiginosus Dillwyn Cat. I. p. 428. Wood Ind. test, t. 16. fig. 143. Deshayes - Lamarck 2 ed. Äl, p. 118. Kiener Coq. viv. p. 824. 1.82. f. 1. 1a. Sowerby Thes. Conch. t. 24. 1.5%. 'Conus colubrinus Reeve Conch. Ic, fig. 123, a. b. non Lam, Sowerby Thes. f. 587. 154 38. Conus textile Linne Taf. 7. Fig. 10. Taf. 8. Fig. 4. 5. 6. Conus textile Dillwyn Cat. I. p. 424. Wood Ind. test. t. 16. f. 160. Quoy et Gaimard Voy. Astr. IN. p. 100. t. 53. f. 15—17. Reeve Conch. lc. t. 38. f. 209. Deshayes-Lamarck 2 ed. p. 123. Kiener Cogq. viv..p. 328. t. 90 ganz. t. 102. f. 4. Sowerby Thes. Conch. t.23. f. 567. Chenu Man. I. fig. 1497. Hanley Ipsa Lin. Conch. p. 176. Specielle Fundorte sind: Massaua im R. M. (Jickeli), Ceylon. (Hanley), Cochin- china (Crosse), Japan (Lischke), Neu-Caledonien (Crosse). Die Var. G. mit Taf. 4. Fig. 9 scheint auszuscheiden zu sein. Der Umriss, sowie die Zeichnung deuten auf C. solidus Sow. hin, der später abgehandelt wird. 39. Conus omaria Hwass. Taf. 8. Fig. 7. Conus omaria Dillwyn Cat. I. p. 429. Wood Ind. test. t. 16. f. 144. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 117. Kiener Coq. viv. p. 342. t. 79. £ 1. 1 a. Sowerby Thes. Conch. t. 24. f. 594. 595. Specielle Fundorte: Ceylon (Hanley), Societäts-Inseln (Sow.). 40. Conus praelatus Hwass. Taf. 8. Fig. 8. Taf. 35. Fig. 10. Conus praelatus Dillwyn Cat. I. p. 427. Wood Ind, test. t. 16. f. 141. Reeve Conch. Ic. t. 21. f. 141. t. 15. f. 77. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 119. Kiener Coq. viv. p. 340. t. 89. f. 1. 1a. Sowerby Thes. Conch. fig. 595. Zum Ersatz der schlechten Figur 8 der Taf. 8 gebe ich später auf Taf. 35 eine bessere nach einem Exemplare der Maltzan’schen Sammlung. 41. Conus aulicus Linne. Taf. 7. Fig. 9. Die Var. A. nebst Taf, 8 Fig. 9 muss hier ‘ausfallen. Erstere gehört dem Conus auratus Brug an, der selbständig später abgehandelt wird. Die Figur steht wohl besser bei C. episcopus. 455 Zuzusetzen ist noch: Conus aulicus Chemnitz Conch. Cab. x. t. 148. f. 1328. Dillwyn Cat.I. p. 429. excl. Var. D. Wood Ind. test. t. 16. f. 145. Reeve Conch. Ic. t. 24. f. 134. Kiener Coq. viv. p. 318. t. 53. f. 1. :Sowerby Thes. Conch. t. 24. f. 593, ‚ Hanley in Tennent’s Ceylon. Chenu Man. 1. fig. 1494. Specielle Fundorte sind: Ceylon (Hanley), Mauritius (Sowerby), Philippinen (Cuming), Insel Annaa en | 42. Conus archiepiscopus Hwass. Taf. 8. Fig. 10. Conus archiepiscopus Dillwyn Cat. I. p. 426. Wood Ind. test. t. 16. f. 139. Reeve Conch, Ic. t. 41. f. 223. Deshayes - Lamarck 2 ed. XI. p. 121. Kiener Cog. viv, p. 336. ti. 96. f,1.1a. Sowerby Thes. Conch. t. 23. f. 571. 572. Specieller Fundort: Madagascar (Sowerby). 43. Conus glaucus Linne. Tat, 9. De 12, Conus glaucus Dillwyn Cat. I. p. 384. Wood Ind. test. t. 15. f. 50. Reeve Conch. Ic. t. 2. f. 10. Kiener Coq. viv. p. 78. t. 25. f. 2. Des- hayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 59. Sowerby Thes. Gonch, t. 11, f. 272. Hanley Ipsa. Linnei Conch. p. 168. Chenu Man. I. n 1545. Weitere Fundorte sind: Philippinen und Molukken mwerby); 44. Conus princeps Linne. | Taf.ı9, : Big, 8: Für den Namen C. regus Chemnitz (Druckfehler für regius). Conus princeps Dillwyn Cat. I. p. 368. Wood Ind. test. t. 14. f.45. Swainson Zool. N.1. t. 86. Sowerby Conch. Ill. f. 30. a. b. Reeve Conch. t. 7. £. 36. a. b. Chenu Man. I. f. 1547. Sowerby Thes. Conch, t.,3. f, 31. 32. Hanley Ipsa Linnei Conch, p. 167. Conus regius Chemnitz Conch. Cab.X. p.138. t. 1276. Deshayes Lamarck 2 ed. XI. | p. 14 excl. nota. Kiener Coq. vivv. p. 1.1.3.2. 11.f. A 156 - Conus lineolatus Valencien in Humbolv’s et Bompland’s Reise p. 337. Car- penter Rep. Sowerby C. Il. f. 30. Thes. 32. Vaterland‘ nicht ‚ostifdjscher Ocean, sondern die Westküste von Nord-, Central- und Südamerica und zwar Golf von Californien, Mexico, Centralamerica, Golf von Panama, West-Columbia, Monte Christo, St. Elena (Carpenter). 45. Conus marmoreus Linne. Taf. 9. Fig, 4: Taf. 18. Bg.'2. Conus marmoreus Dillwyn Cat. I. p. 352 excl. Var.G. Wood. Ind. test. t. 14. [. 1. Quoy et Gaimard Voy. Astrol. II. t. 52. f. 4. So- werby Conch. Ill. fig. 120. 120 b. Reeve Conch. Ic. t. 14. f.. 75. Kiener Coq. viv. p. 1.1.2. f. 1. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 8. Hanley Ipsa Linnei Conch. f. 161. Sowerby Thes. Conch., t.:1. f. 5. Conus Crosseanus Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 26. f. 628. 629 vix Bernardi. Ausser den angeführten Fundorten sind noch zu erwähnen: Sandwichs-Inseln, Japan, China, Cochinchina, Philippinen, Molucken, Australien, Neu-Caledonien, Neu- seeland und einzelne Südsee-Inseln. 46. Conus distans Hwass. | Taf. 9. Fig. 5. Conus distans Dillwyn Cat. 1. p. 389 (pars). !Wood Ind. test. t. 16. f. 60. Reeve Conch. Ie. t. 31. f. 174. Kiener Coq. viv. p. 28. 1.3. f. 1. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 33. Sowerby Thes. Conch. t. 2. f.. 28.29. Fernere Fundstellen: Tahiti (Sowerby), Philippinen (Cuming.). 47. Conus papillionaceus Hwass. Taf. 2.: Fig. ‚2.8. „Taf...11. Fig, 4. Conus papillionaeus Dillwyn Cat. I. p. 381. Wood Ind. test. t. 14. f. 45. Reeve Conch. Ic. t. 34. f. 183. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 57. Kiener Coq. viv. p. 69. t. 24. f. 1. Chenu Man. I. fig. 1465. v. Martens Mal. 136. Sowerby Thes. Conch. t. 11. f. 2393. | Das Verhreitungsgebiet dieser Species ist die tropische Westküste von Africa, 157 doch soll eine Varietäl von Tahiti durch Bouchainville mitgebracht worden sein (v. Martens). | | 48. Gonus varius Linne. Taf. 9. Fig. 9. Conus varius Dillwyn Cat. I. p. 402. Wood Ind. test. t. 15. f. 84. Reeve Conch. Ic. t. 12. f. 58. t. 41. f. 58 a. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl’ip.' 25. Kiener''Cog. viv. pP. 20.7. £3 u.3a if 4. Hanley Ipsa Linn. Conch. p. 173. Sowerby Thes. Conch. t. 3. | f. 40-42. Conus pulchellus Sowerby Proc. Zool. Soc. 1843. idem Conch. Ill. f. 61 non Brod. | Conus interruptus (Mawe) Gray in Wood’s Ind. test. Suppl. t. 3. f. 1. So- werby Thes. Conch. t. 3. f. 43. 44 non Brod. Fundort: nicht West-Indien, sondern die Philippinen und Molucken, die Va- rietät — (. interruptus an der Westküste von America, besonders an den Galo- pagos-Inseln (Carpenter). 49. Conus lineatus Chemnitz. Tat. 9. Fig. 10, Conus lineatus Dillwyn Cat. I. p. 394. Wood Ind. test. t. 15. f. 69. Reeve Conch, Ic. t. 23. f. 131. Deshayes - Lamarck 2 ed. XI. p. 42. Kiener Coq. viv. p. 107. 1. 18. f. 4. Sowerby Thes. Conch. t. 10. £. 218. 219. Hanley in Tennents Ceylon, Mac Andrew Rep. Specielle Fundstellen: Rothes Meer, im Golf von Suez (M. Andrew), Ceylon (Hanley), Philippinen (Sowerby). 50. CGonus informis Hwass. ist ganz unhaltbar. Es war aus der Darstellung von Chemnitz schon zu entnehmen, dass die Formen, die Hwass-Bruguiere hier zusammengestellt halten, nicht zusammen gehören können. Die eine Form auf C.spectrum sumatrae Chemnitz gegründet, stammt, wie schon der Name besagt, von den Sunda - Inseln und ist durch Belcher auf der Reise nach Samarang an den Inseln Balembangan gefunden und mitgebracht, IV.:2, 21 158 von Reeve im Suppl. zu der Iconographie C. pica genannt worden; auf sie könnte man, müsste man die Confusion nicht vermeiden, den €. informis beschränken. Die zweite Form (der C. rudis Chemnitz) von Ostamerica ist von dem C. pica ganz verschieden und bildet eine gute Art für sich, unter dem Chemnitz’schen Na- men, der nur die schlanken Exemplare von Westafrica, denen man jetzt vorzugs- weise den Namen C. informis beilegt, als Varietät beigezählt werden kann. 50. Conus rudis Chemnitz. Taf. 10. Fig. 1. 2. Conus informis Dillwyn Cat. I. p.431. Wood Ind. iest. t. 16. f. 148. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 82. Kiener Cogq. viv. p. 230. t. 51. f.2. non Reeve. | Conus elongatus pars Sowerby Thes. Conch. t. 18. f. 241 non Chemn. Conus inquinatus Reeve Conch. Ie. Suppl. t. 5. f. 251. 51. Conus araneosus Hwass. Deshayes bemerkt zu dieser Species, dass das Beispiel Dillwyn’s, ihr den Na- men Conus arachnoides Gmelin beizulegen, befolgt werden müsse, denn dieser Name sei der erste in der chronologischen Reihe. Dies ist ein Irrthum, denn Chemnitz halte ihr schon vor Gmelin einen Namen gegeben. Nur diesen darf die Species künftig führen, wenn man den gebräuchlichen ändern will. Ich begründe ihn fol- gendermassen: 51. Conus peplum Chemnitz. Tas. 10. 118. 9.0. dal. 20. To. Conus peplum Chemnitz Conch. Cab. X. p. 89. t. 144 A. fig. c. d. Sowerby Thes: Lonch, t. 1.8.43, 1. 17.5.4032. — arachnoides Gmelin-Linne ed. XIN. p. 35888. Martini Conch. Cab. II. | f. 676. Dillwyn Cat. I. p. 354. Wood Ind. tesi. t. 14. f.8. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 10 nota. Sowerby Thes, Gonch. L, 1.1, 14. — araneosus Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 51. Encyel. meth. t. 327. f. 3.9. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 266. Nr. 59, idem hist. nat. VII. p. 468. 6. B. Sowerby Conch. Ill. f. 125. 126. Reeve Conch. 159 le. t. 8. f. 44. Kiener Coq. viv. t. 6. f. 1. Deshayes - La- marck 2 ed. XI. p. 10. Küster d. W. p. 6. Vorkommen im indischen Ocean und zwar: im Rothen Meer (Sowerby), an den Küsten von Oeylon (Hanley), Philippinen (Reeve), Molucken (Küster). G. B. Sowerby hat die Var. B. bei Bruguiere und Küster als Art ausgeschieden und den eigentlichen araneosus Hw. dann noch als eine zweite Art aufrecht gehalten und für diese dann den Gmelin’schen Namen gewählt. Dies ist nicht zu billigen. Im Gegentheil wäre es natürlicher, noch den sehr wenig verschiedenen Conus nico- baricus als Varietät hierher zu ziehen. 52. Conus sumatrensis Hwass. Taf..10: Bel 4:83: Val Ass: Pig. 1. Conus sumatrensis Sowerby Conch. I, . 104. Reeve Eonch, Syst. II. 1.292. f. 104. idem Conch. Ie. t. 3. f. 12. Deshayes-Lamarck 2 ed. AL. B. 53, Bi Coq. viv. p. 80. t. 86. f. 3. So- werby Thes. Conch. t. 7. f. 158. 159. Issel mar. rosso p. 143. M’Andrew Rep. Conus leopardus Dillwyn at, I. p. 364. Vorkommen im rothen Meer, im Golf von Suez (M’A.), Massaua, Dahlack (Jickeli). | i | 53 Conus daucus Hwass. Tab. 10: Pig: 9. Conus daucus Sowerby Conch. Ic. fig. 27. Revve Conch. Ile. t. 20. fig. 114. Kiener Cog. viv. p. 98. t. 26. fi. 1. 1 a—d. Deshayes-Lainarck 2 ed. XL, p. 47.: :Sowerby: Thes.. Conch. t. 9. f. 188. 189. t. 14. f. 330. Conus radiatus pars Dillwyn Cat. I. p. 361. Wood Ind. test. ı. 14. f. 12. Conus pastinaca Kiener Cogq. viv. t. 26. f. 2 non Lamarck. 54. Gonus hebraeus Linne. Taf...10; ..Eig. 10. 167. Tak,23. Eig..d, n. Conus hebraeus Quoy ei Gaimard Voy. Astrol. II p. 91. t. 52. f.5.5a. 160 ‚Reeve Conch. Ic. t, 19. f. 104 b. excl. Var. Kiener Cog. viv. p. 45.1. 4.£ 2. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 20. Conus ebraeus Dillwyn Cat. I. p. 398 excl. Var. Wood Ind. test, t. 15. f. 77, Sowerby Thes. Conch. t. 3. f. 56, oh Arscidis Fundorte sind: Guinea, Cap der guten Hoffnung (Krauss), Ceylon (Hanley), Cochinchina (Crosse), China (M’A. )> Japan (A. Aa Neu - Caledonien (Crosse). 55. Conus taeniatus Hwass. Taf. 10. Fig. 14. 15. Taf. 17. Fig, 9. Conus taeniatus Dillwyn Cat. I. p. 382. Wood Ind. test. t. 14. f. 47. Reeve Conch. Ice. t. 19. f. 107. Deshayes - Lamarck 2 ed. XI. p. 29. Kiener Coqg. viv. p. 164. ti. 8. f. 4. Sowerby Thes. Conch. t. 4. f. 84. Issel Mar. rosso p. 143. Specielles Ylander im Rothen Meer, Golf von Suez (M’A.), Akabah (Issel), Massaua (Jickeli), sodann Singapore (A. Ad.). 56. Conus betulinus Linne. Taf. 5. Fig. 6. Taf. 11. Fig. 1. Taf. 20. £ 8. Conus betulinus Dillwyn Cat. I. p. 392. » Wood Ind. test. t. 15. f. 66. Reeve Conch, Ic. t. 13. f. 67. Quoy et Gaimard Voy. Asir. Il. p. 83. t. 52. f. 2. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 68. Kiener Cogq. viv. p. 74.1.38. 1.1 a. b. Sowerby Thes. Conch. t. 11. £, 244. Hanley Ipsa Linn. Conch. p. 171. Der Fundort: Ceylon (Hanley) ist noch -zuzusetzen. 57.- CGonus millepunctatus Lamarck. | Taf, 1. Eie,.2,.3 Conus millepunctatus Reeve Conch. Ic. t. 32. f, 178. Deshayes-Lamarck 2. ed: Al. p. 06, Kiener Vog, Yiv. p. 62.°4,38. 51. Sowerby Thes. Conch. t. 7. f. 51. Specielle Fundorte sind: Philippinen (Cuming), Annaa (Cuming), Tahiti (schon ‘von Bouchainville mitgebracht — Martens —), Neu-Caledonia (Crosse). 161 58. Conus litteratus Linne. Taf, 11. Fig. 95. Conus litteratus Born Test. Mus. Caes. p. 148. Vign. f. 2. Dillwyn Cat. I. p. 357. z. Th. Reeve Conch. Ic. t. 33. f. 183. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 38. Kiener Cogq. viv. p. 65. t. 19. f. 4. Sowerby Thes. Conch. t. 7. f. 155. 156. excl. Syn. Chenu Man. 1. fig. 1472. Hanley Ipsa Linn. Conch. p. 162. ‚Specielle Fundorte sind: Ceylon (Hanley), Philippinen (Cuming), Molukken (Sowerby), Neu-Caledonia (Crosse). En: 59, Conus zonatus Hwass. Taf. 12. Fig. 1-8. Conus zonatus Dillwyn Cat. I. p. 355. Wood Ind. test. t. 14. f. 4. Sowerby | Conch. Ul. f. 127. Reeve Conch. Ic. t. 1. f. 4. Kiener Cogq. viv. p. 14.1.3. f. 3. Deshayes - Lamarck 2 ed. XI. p. 11. Chenu Man. I. p. 75. Sowerby Thes. Conch. t. 2. f. 15. Hanley in Tennent’s Ceylon. | Zuzusetzen als Fundort: Ceylon (Hanley). 60. Conus viridulus Lamarck. Taf. 12. Fig. 4. Conus viridulus Sowerby Conch. Il. f. 132. Reeve Conch. Syst. I. p. 271, t. 194. f, 132. idem Conch. Ic. t, 33. f. 182. Deshayes-La- marck 2 ed. XI. .p. 13. Sowerby Thes. Conch. t. 1. f. 1. Fundort: zuzusetzen Zanzibar (Sowerby). Ist kaum zu halten und besser mit C. fuscatus als Varietät zu C. imperia- lis zu stellen. 61. Conus monstrosus CGhemnilz. Taf. 12. Fig. 5. 6. Diese Art muss eingezogen werden. Sie ist nur eine monströse Form von C. nicobaricus. Siehe dessen Synonymie auf der folgenden Seite. 162 . 62. Conus nicobaricus Hwass. 7 Tat.+12. ::Figs 5..6. 9. N nicobaricus Sowerby Conch. Il. fig. 124. Reeve Conch. Ice. it. 8. f, 41. | | Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 10. Kiener Coq. viv. p. 9. t. 8. f. 1.2. Sowerby Thes. Conch. t. 1. f. 11. 12. — marmoreus Var.: Dillwyn Cat. I. p. 354. Wood Ind. test. t. 14. f. 2. — monstrosus Chemnitz Conch. Cab. X. . 159. f. 1290. 1291. Küster |. c. nn %L — vidua Reeve Conch. Ie. t. 8. f. 45. ' Sowerby Thes. Conch. t. 1. 9 10. Zuzusetzen als Fundorte: Ceylon (Hanley), Nicobaren und Philippinen (Cuming), 63. Conus tessellatus Born. Tal, t8: Big e2. Conus tessellatus Dillwyn Cat. I. p. 358 Wood Ind. test. t. 14. f. 9. So- werby Conch. Ill. £. 97. 98. Reeve Conch. Ic. t. 28. f. 162. Kiener Coq. viv..p. 68. t. 17. f. 1. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl. p. 39. Sowerby Thes. Conch. t. 12. f. 52. Chenu Man, fig. 1470. Issel Mar. rosso p. 142. Fischer Il. de C, Mac Andrew Rep. Fundorte zuzusetzen: Rothes Meer und zwar Golf von Suez (M’A.), Akabah (Issel), Persischer Golf (M’A.), Mauritius (Desh.), Ceylon (Hanley), Neu-Caledonia (Crosse). 64. CGonus centurio Born. Taf. 13: Fig. >. 7 Conus ceniurio Dillwyn Cat. I. p. 365. Sowerby Conch. Ill. p:' 103. Reeve Conch. Syst. II. t. 292. f. 103. idem Conch. Ic. 1.4. 21. t. 28. f. 21 a. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl. p. 43. Kiener Cog. viv. p. 148. 1.86. f. 2.2 a. Chenu Man. l. fig. 1250. Sowerby Thes. Conch. t. 16. f. 367. v. Martens Mal. Bl. Specieller Fundort: Margarita Ins. im caraibischen Meer an der Küsie von Venezuela. v. Martens erwähnt, dass dieser Conus von Bouchainville von Tahiti mitgebracht worden sei. (?) 163 65. . figulinus Linne. ‚49, 28.3.0; Conus figulinus . Cat. I. p. 393. Wood Ind. test. t. 15. £. 67. Quoy et Gaim. Voy. Astrol. GL p. 84. t. 52. f. 3. Reeve Conch. Ic. t. 28. f. 160. Kiener Coq. viv. p. 76. 1. 28. f. 1. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 68. Sowerby Thes. Conch. t. 11. f. 242. Chenu Man. I. f. 1467. Hanley Ipsa Linn. Conch. p. 172. Weitere Fundorte sind: Oeylon (Hanley), Neu-Caledonia (Crosse). 66. Conus quercinus Hwass. Tat. 19... Fig, 2. Conus quercinus Dillwyn Cat. I. p. 393. Wood Ind. test. t. 15. f. 68. So- werby Conch. Hl. f. 102. Reeve Conch. Ic. t. 26. f. 148. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl. p. 69. Kiener Coq. viv. p. 98. t. 32. f.1. 4.33. £ 2. Sowerby. Thes. Conch...t. 11. 1.239.240. v. Martens in Mal. Bi. Issel Mar. rosso p. 143. Fundortszusätze: Ceylon (Hanley), Rothes Meer — Akabah (Issel) und Ras Mohamed (Loebbecke), Neu-Caledonia (Crosse), Freundschafts - Inseln (v. Martens von Cook’s 2ter Reise). 67. Conus miles Linne. Tat. 19, Die. 11.412 Conus miles Dillwyn Cat. I. p. 365. Wood Ind. test. t. 14. f. 19. Quoy et Gaim. Voy. Astr. II. p. 97. t. 52. f. 11. 13. Sowerby Thes. Conch. 11. f. 100. Reeve Conch. Ic. t, 2. f. 9. Deshayes Lamarck 2 ed. XI. p. 52. Kiener Cogq. viv. p. 94. t. 88. f. 2. Chenu Man. I. f. 1535. Sowerby Thes. Conch. t. 7. f,157. Hanley Ipsa Linn. Conch. p.165. Zuzusetzen: Ceylon (Hanley), Philippinen (Cuming), Neu-Oaledonia (Crosse), Tahiti (nach v. Martens von Bouchainville’s Reise). 68. Conus vexillum Gmelin. Taf. 1 Eig.., Die Varietät A. nebst Taf. 14. Fig. 1. 2, den Gonus nintahlfie Chemnitz Ba ® darstellend, wird jetzt allgemein als gute Art aufgefasst, muss daher aus der Sy- nonymie entfernt werden. Sie soll später abgehandelt werden. | Zuzusetzen ist: | Conus vexillum Dillwyn Cat. I. p. 335. ' Wood Ind. test. ı. 15. f. 72? Reeve Conch. Ic. t. 1. f£ 3. Kiener Coq. viv. p. 79. t. 34. f. 1. Des- hayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 51 excl. Var. b. Sowerby Thes. Coneh. t. 7. f. 163. t. 9. f. 207. Chenu Man. I. f. 1538. Fundortszusätze: Cochinchina und Neu-Caledonia (Crosse), Philippinen und Ge- sellschafts-Inseln (Cuming). 69. Conus caerulans Küster. Dr. Küster hatte hier den Chemnitz’schen Namen C. caerulescens wegen des gleichlautenden Lamarck’schen geändert, was nicht angeht. "Abgesehen davon, dass Lamarck’s Art wahrscheinlich in die Synonymie des Conus cinereus fällt, | so ist er viel Jünger und kann den Chemnitz’schen nicht ausschliessen. Der Chemnitz’sche Name muss also wieder hergestellt werden. 69. Conus caerulescens Chemnitz. Taf. 14. Fig. 3.4. Conus caerulescens Chemnitz Conch. Cab. XI. p. 54. t. 1762. 1763. Deshayes- Lamarck 2 ed. Xl. p. 92 nota. G. B. Sowerby Thes. Conch. t. 18. f. 12 ı non Lamarck. | — caerulans Küster d. W. p. 8. — aemulus Reeve Conch. Ic. fig. 256 a. b. # 70. CGonus characteristicus Ohemnitz. Taf. 14. Fig. 5. 6. Conus characteristicus Chemnitz Conch. Cab. XI. p. 54. t. 182. f. 1760. 1761. Dillwyn Cat. p. 367. Wood Ind. test. t. 14. f. 23. Reeve Conch. Ic. t. 29. f. 167. Deshayes - Lamarck 2 ed. Xl. p. 79. Kiener Coq. viv. t. 49. f. 1. So- werby Thes. Conch, f. 327. 328. Conus questor Lamarck An. du Mus. XV. p. 281. Nr. 164. Knorr Dilic. Nat. Selec. I. Coq. t. B. IM. f.5. Lamarck hist. nat. VII. p. 491. 165 Deshayes-Lamarck ? ed. XL p. 79. i Kiener Cogq. viv. t. 49. a | Conus muscosus Lamarck An. du Mus. XV. p.281. Nr. 105. idem hist. nat. VII. | p- 492. Deshayes-Lamarck XI. p. 79 nota. Kiener Cog. viv. 1 a | | Nehmen wir C. characterislicus, wie ihn Chemnitz beschrieben und abgebildet hat, zum Type, so stellt C.questor eine Varielät mit unregelmässigen Längsflam- men und Zickzacklinien und fast platter Spira dar, während C. muscosus eine junge Schale einer andern Varietät sein soll. _So urtheilt Reeve und Deshayes stimmt dem bei. Nun vergleiche man aber einmal die Maasse der 3 Formen. Chemnitz gibt dem C. characteristicus 18‘ Länge, Lamarck seinen ©. quae- stor 22“ und seinen muscosus deren 0. Wie kann man da von „junger Schale“ reden, wenn sie 2% länger als der Typus. Und solche Kritiklosigkeit schreibt ein Altmeister ohne Umstände nach. Das Kiener’sche Bild ist etwas schmaler an dem Winkel des leizten Umgangs und hat eine etwas höhere Spira. Wie steht es aber mit Conus Paulinae Kiener t. 108. fie. 3%. Dies scheint wohl eine junge Schale des C. characteristicus zu sein, die Sowerby zu seinem C. bi- color setzt, der wohl nur. eine Abänderung des C. proteus ist. 71. Conus sponsalis Chemnitz. Ta 14. 000.8 | Conus sponsalis Dillwyn Cat. I. p. 405. Wood Ind. test. t. 15. f. 92. Reeve Conch, Ic. 1.20. f, 109,:, Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 34. Kiener Cogq. viv, p. 48. t. 14. f. 4. Chenu Man. I. f. 1461. | Sowerby Thes. Conch. t. 6. f. 133. 134. Specielle Fundorte: Lord Hood’s Ins. (Cuming), St. Georgs Ins. (Kiener), Samoa (Mus. Godefroy), Philippinen (Cuming), Neu-Caledonia (Crosse). 72. 'Conus acutangulus Chemnitz. Taf. 14, "Tg. 10. Conus acutangulus Reeve Conch. Ic. t. 37. f, 200. Deshayes-Lamarck 2 ed. xl. p. 88. Kiener Coq. viv. p. 155. t. 72. £. 1. Sowerby Thes. Conch. t. 16. f. 356. Vorkommen bei Mindanao (Philippinen nach Cuming), Japan (Kiener). IV..\2. 28; Bi Bra 166 Statt C onus am ab Hi is Lamarck ist zu setzen: 73. Conus festivus Chemnitz. Taf, 14. Fig. 11. 12. Conus festivus Chemnitz Conch. Cab. XI. p. 57. t. 1770. 1771. Dillwyn Cat. I. p. 413. Wood Ind. test. t. 16. f. 111. Sowerby Thes. Conch. ke a Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 97 nota. Conus amabilis Lamarck An. du Mus. XV. p. 425. idem hist. VIL p. 503. De- lessert Rec. t. 40. f.13. Reeve Conch. Ic. t. 11. f. 57. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 9. | Conus pertusus Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 75. Encycl. meih. t. 336. f.2. La- marck An. Ju Mus. XV. p. 378. idem Hist. nat. p. 487. Reeve Conch. Ic. t. 5. 1.25. Deshayes - Lamarck 2 ed, XL p. 73. Kiener Cogq. viv. p. 84. 1..35. f. 1. 1 a. Sowerby Thes. Conch. t, 13.0. 272, / | Fundorte: Philippinen (Cuming), Insel Annaa (do.). 74. Conus terebra Born. 1a, 19. Fig. t: Conus terebra Dillwyn Cat. 1. p. 420. Wood. Ind. test. t. 16. f. 127. Swain- son Zool. D. II. t. 70. Sowerby Gen. of shells f, 6. Reeve Gonch. Ic hin 6.082 Kienen. dog. iv. p. 298. t. 32. £ 2. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 101. Chenu Man. 1. f. 1501. Conus terebellum Sowerby Thes. Conch.. t. 23. f. 559. Conus coeleps Reeve Conch. le. i. 64, Fundortszusätze: Ceylon (Hanley), Philippinen (re, Neu - Caledonia (Crosse). Es ist eine Verirrung, diese Ast C. terebellum Martini zu nennen. Der alte, verdiente Martini kann für Namen kein Prioritätsrecht in Anspruch nehmen, da ‘er keine Vorstellung von den Linne’schen Regeln halte. Im vorliegenden Falle begriff er eine ganze Reihe von Formen unter Terebellum, das. er jedoch nicht im Sinne der Species genommen, sondern zur Gruppenbezeichnung als Uebertragung des französischen Tarriere der alten Autoren. Unter diesen Terebellum - Arten nimmt die unsrige den Öten Platz ein und ist im Register bezeichnet als Conus teres seu Terebellum striatum, ex toto albidum. Gmelin’s Name C. tere- bellum ist jünger als der. Born’s. | 167 Statt Conus praefectus Hwass ist zu setzen: 75. Conus ochroleucus Gmelin. ab 19. Fig. 6. (nicht 7, wie bei Küster steht). Conus ochroleueus Dillwyn: Cat. I. p. 415. ' Wood Ind. test. t. 16. f. 118. | Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 110 nota. | Conus praefectus Sowerby Conch. Il. fig. ff1. Reeve Conch. Ill. ı. 25. f. 138. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 110. Kiener Coq. viv. p.296. wäl. ie | N ‚ Conus fasciatus Sowerby Thes. Conch. t. 20. f. 87—89 non Gmelin. Fundort: Swans river, Westküste von Neuholland (Reeve). Wegen des letzten Namens aus Martini verweise ich auf das bei C. terebra Gesagte. Im Martini steht für C. ochroleueus die Bezeichnung Gonus teres seu Terebellum fasciatum! 76. Conusıgranulatus Linne. Tai. 15. Fig. 9 10. Conus granulatus Dillwyn Cat. I. p. 418. Wood Ind. test. :t. 16. fig. 124. | Reeve Conch. Ic. t. 5. f. 27. Kiener Cog. viv. p. 294. t. 68. ‘55. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl. p. 101. Sowerby Thes, 1. 22. f. 540. Hanley Ipsa Linn, Conch. p. 174. Fernerer Fundort: Antigua (Kl. Antillen). Wie bei ©. verulosus bemerkt, wird dieser von Vielen als Varietät des C. granulatus angesehen. | | 77. Conus sulcatus re Tal, 16... Piss. .2.9; Statt C. asper Lam, zu seizen. Conus sulealle Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 15. Encyel. meth. t. 321. f, 6. La- marck. Ann. du Mus. XI. p. 33. : Dillwyn' Cat. I. p. 410. La- marck Hist. nat. VII. p. 451. Wood Ind. test. t. 15. f. 104. Reeve Conch, Ic. t. 18. f.99. Deshayes-Lamarck 2 ed. Al. p. 20. Sowerby Thes. Coneh, t. 2. f. 30. Conus costatus Chemnitz Conch.: Cab. XI. p. 47. ı. 181... ATAS- TAT. Kiener (og, ‚yiv..Dp. B1..84.6:6- 2, | x oh 22 # 168 n ee Eas asper Dali Ann. du Mus. xv pi 39. den! hist. nat. VII. p. 161. | ‚Bleinville Diet. des Sc. X. p. 258. Deshayes-Lamarck 2 ed. p.36. Chenu Man. Akad n\ Er 78. Bon Lorenzianus Chemnitz. ee, n | Tat. 16. Fig. 4. ö. a | statt C. flammeus Lam. zu setzen. | Conus Lorenzianus Dillwyn Cat. I. p. Wood Ind. test. t. 14. f. 29. Reeve Conch. Ic. t. 27. f. 952. Kiener Coq. viv. p. 139. . 909.51. rein 2 ed. XI. p. 76 nota. So- werby Thes. Conch. t. 10. f. 212. t. 1 f. 430. Carpen- ter Rep. Conus kind Kiener Cogq. viv. p. 138. t. 23. f. I. Deshayes-Lamarck 2 ed. "XI. p. 76. 1968 Fundorte: Acapulco (Kiener), Westcolumbia (Sowerby), Venezuela REN Westafrica. Sowohl diese Fundorte, 1 auch die citirten Figuren lassen vermuthen , dass wir es hier doch mit zwei verschiedenen Species zu thun haben, wie es Kiener | schon. behauptet hatte. Mein Material ist zu klein zu einer Entscheidung, ich muss diese also besser situirten überlassen, möchte sie aber dringend empfehlen. 79. Conus malaccanus Hwass. | r Taf. 16: Fig. 6.7. Conus malaccanus Wood Ind. test. t. 14. f. 11. Reeve Conch. Ic. t. 10. f. 49. Deshayes-Lamarck 2. ed. XI. p. 42. Kiener Coq. viv. p. 119. t. 22. f. 2. t. 101. f, 5. Sowerby Thes. Conch. Vign. f. 366. t. 16. f. 366. Mac Andrew Rep. Weitere Fundorte: -Jubal-Insel im Golf von Suez (M’Andrew). 80. Conus solie hyaenae Chemnitz. Taf. 16. Fig. 8. 9. Diese Art ist noch nicht genügend gedeutet. Reeve hatte sie auf C. punc- tatus Chemnitz, andere auf C. hyaena Hwass bezogen; ich glaube, dass es die im rothen Meer vorkommende Varietät des ©. nemocanus ist, mit sehr deutlichen, 169 röthlichen Spiralstrichen, etwa C. badius Kiener mit mehr korvortreiender Spira; wie sie Jickeli sehr schön zu Massaua gesammelt. 82, Conus suratrensis Hwass. | Taf. 16. Fig. 10. 11. Conus suratrensis Dillwyn Cat. 1. p. 384. Wood Ind. test, t. 15. A st. | Reeve Conch. Ic, t. 4. f. 18. Deshayes-Lamarck 2 ed. X. p. 60. Kiener Cogq. viv. p. 75. t. 37. f. 4. Sowerby Thes. Coach. t. 11. f. 246. | Vorkommen an der Insel Mindanao, Philippinen (Cuming). Diese Species wird von Vielen für eine blosse Localvarietät des veränderlichen Conus betulinus Hw, angesehen. 82. Conus aurora Lamarck. Hier ist wieder ein Chemnitz’scher Name vernachlässigt, der wieder zur Gel- tung zu bringen ist. Man selze: ' | 82. Conus rosaceus Öhemnitz. Tal, tote. 12. 1 Conus rosaceus Chemnitz Conch, Cab. XI. p. 52. t. 181. fig. 1756. 1757. Dill- wyn Cat. I. p. 433. Wood Ind. test. t. 16. f. 153. Sowerby Thes. Conch. t. 19. f. 455. 456 non Kiener. Krauss Südafr, Moll. p. 180. | — aurora Lamarck Ann. du Mus, XV. p. 423. idem hist, nat, VII. p. 501. Sowerby jr. Conch. Ill. fig. 7. Reeve Conch, Ie. t. 12. fig. 62. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 93. Kiener Coq. viv. p. 244, t.45. f. 1. Küster d. W. p. 98. Fundort: Südafrica, besonders Cap und Natal-Küste (Krauss). 83. Conus lithoglyphus Meuschen. Taf..,6.1, Big. 8. bafı 17... Fig, al 21. Tal. 19, Big, 2.1 Taf,ı29,. „£.5.:6, Conus lithoglyphus Swainson Zool.. Il. IL. t. 65.. Reeve Conch, Ic. t. 4. f. 20, Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p.77 excl. nota. Kiener Cogq. u, a a a a N Po 7 170 Conus ermineus Dillwyn Cat I. p. 395. Wood Ind. test. t. 15. fig. 51. Des- hayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 77 nota. Sowerby Thes. Conch. t. 9. f. 185— 187. Conus lacinulatus Kiener Coq. viv. p. 312. t. 108. 1.2, Deshayes sagt in der Note zu dieser Species (Lamarck hist. nat. 2 ed. XI. p. 77): Wenn man aus der Synonymie des Conus ermineus Born einige Fi- guren von Seba ausmerzt, so passt diese Art ganz auf C. lithoglyphus Meu- schen. Da aber Born 1780 und Meuschen 1787 ihre Arten aufgestellt haben, so folgt daraus das Born’sche Vorzugsrecht. Weiter heisst es dann: Lamarck nahm . in die Synonymie dieser Art zwei Figuren Martini’s (Taf. 57. Fig. 830. 831.) auf, die keinerlei Beziehung weder der Form.noch der Zeichnung nach mit dem ächten C. lithoglyphus zu haben scheinen. Diese Synonymie, auch von Dr. Küster aufrecht gehalten, darf ohne jedes Bedenken verworfen werden. Man bemerke die Logik. Zuerst soll Born’s erimineus ganz auf lithoglyphus passen, wenn man Seba’s Figuren auslässt — und zweitens sollen die Martini’schen Figuren nicht hier- her gehören! . Born hat aber ausser dem Seba’schen auch dieselben Martini- schen Figuren 630, 631, ja dessen ganze Synonymie inclusive Seba und des Na- mens erimineus auf Martini’s „Hermelinschwanz“ (Queue d’Hermine Davilla) ge- gründet. Man begreift so etwas gar nicht, noch weniger aber, dass ein so schlecht motivirter Vorschlag ohne Weiteres angenommen werden konnte. Man belasse es doch bei dem gebräuchlich gewordenen Namen. Conus erimineus Born ohne das Martini’sche Citat ist nichts; vielleicht höchstens wie Hanley meint — C. se- nator Linne oder doch — C. planorbis Var. Ich habe auf Taf. 29. Fig. 6. eine interessante Varietät der Form und Färbung nach zeichnen lassen, die den Conus lacinulatüs Kiener’s (Coq. viv. t. 108. f. 2.) darstellt und diese Art cassirt. NB. Leider ist durch ein Versehen des Zeichners ein nur zur Ansicht milge- sandtes zerbrochenes Exemplar (Fig. 5) gezeichnet worden, statt die Rückenseite des andern; meine Absicht, den Kiener’schen C. lacinulatus als Var. des ©. li- thoglyphus ersichtlich zu machen, ist dadurch nur halb erreicht, denn gerade die Rückenparthie zeigt die eigenthümliche Zeichnung. Der einzige Zweck der Re- production dieser schon dreimal dargestellten Art ist dadurch Mertlich verfehlt wor- den. Die BEENplare SRNIvEN m von Maltzan. | 11. 84. Conus aurisiacus Linne. Be a | | Bann: aurisiacus Dillwyn Cat. I. p. 419. Wood Ind. test. t. 16. f. 136. So- | werby Conch. Ill. fig. 110. Reeve Conch. Ic. t. 5. f. 29, Delessert Rec. t. 40, f, 12. a.b. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 98. Kiener Cogq. viv. p. 176... 49. f,1.1 a. Chenu Man. I. fig. 1407. Sowerby Thes. Conch. t. 21. £. 501. Hanley Ipsa Linn. Conch, 2.410. Specieller Fundort: Molucken (Hinds). 85. nlus anclurnys Hwass. Tat. le, Hip, 4.5: | Conus nocturnus Dillwyn Cat. I. p. 353. Sowerby Conch. Man. f. 459. GB. Sowerby jr. Conch. Il. f. 122. 123. Reeve Conch. Ie. t. 8, f. 42. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 9. Kiener Cogq. viy. p. 3.1.2. f, 2. Sowerby Thes. ganch. a > Conus Debourghiae Sowerby Thes. Conch. t. 1. f. 6. Findet sich vorzugsweise an den Molucken, doch auch an a (Hanley). Unsre Figur 5 stell den unnöthigerweise neuerdings aufgestellten C. De- bourghiae Sow. dar, offenbar eine Courtoisie-Species. 86. Conus nebolosus Solander. Ta£. 48, Fig,.:6.' Tal, 20.. Fig, 4. 5. Conus nebulosus Reeve Conch. Ie. t. 10. f. 51. Deshayes-Lamarck 2 ed, p. 17 excl: nota. Kiener Cogq. viv. p. 16. 1. 24. f. 2.2 a. So- werby Thes. Conch. t. 4. f. 61. 62. Conus maculiferus Reeve Conch. Ie. t. 18. f. 95 non Sowerby. 87. Conus imperialis Linne. Taf. 18. Fig. 8. 9. Taf. 24. Fig. 1. Conus imperialis Dillwyn Cat. I. p. 356. Wood Ind, test. t. 14. f. 5. So- werby Conch. Iil. fig. 128. 129. Reeve Conch. Syst. I. p. 271. t. 294. f. 129. idem Conch, Ic. t. 12. f. 60. Kiener 12 se oe | | | viv. p. 11. 4 2. l. Sowerby Thes. Conch, EIL2, ei 5 I | Ä ie 'Chenu Man, I. E 192, , m Ä | n Specielle Fundorte sind noch: Oeylon (Hinky), Not Onledonia (Crosse) 88, Conus australis a Taf.. 49.3 Rigl 14:2: Conus australis Dillwyn Cat. 1. p. 415. Wood Ind. test. t. 16. f. 116. So- _ werby Gen. of sh. fig. 4. Reeve Conch. Ic. t. 4. f. 19. Des- hayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 126. Kiener Coq. viv. p. 29. t. 41. f. 1. °Chenu Man. 1. f. 1500. ı ‚Sowerby . Thes. ‚Conch. t..20. f. 485. | 89. Conus caerulescens Lamarck non Chemnitz. ist gänzlich zu streichen. Die hier abgebildete und beschriebene Art ist nach Des- hayes eine constante Varietät der C. cinereus Hwass Nr. 22), wohin die Syno- nymie zu ‚übertragen ist. | 90. Conus pulicarius Hwass. Ta. 210.0. 9, Tat al. Te, 10. | Conus pulicarius Dillwyn Cat. I. p. 400. Wood Ind. test. t. 15. f. 80. Quoy et Gaim. Voy. Astr. II, p. 96. t. 52. f. 8. 8a. Reeve Conch. Ic. t. 17. f. 94. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 24. Kiener Coq. viv. p. 89.: 1. 10. £. 2... Sowerby Thes. Conch. t. 2, f. 19—21. Chenu Man. I. f. 1441. 1442. | CGonus fustigatus Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 18. Eneyel. meth. t. 320. f. 1. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 35. idem Hist. nat., VI. p.459. Reeve C. J. f. 94. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 24. Kiener Cogq. viv. p. 40. t..11. £. 5.. Chenu Manuel I, f. 1443. 91. Conus vermiculatus Lamarck. Taf, 19. Fig. 10. 11. Conus vermiculatus Quoy et Gaimard Voy. Astrol. I. p. 2. 1.82. £. 6. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 22. Sowerby Thes. Conch. t. 3. f.. 52. 53. 112: Chenu Man. 1. fig. 1457. Conus hebraeus Var. Dillwyn Cat. I. 391. Reeve Conch. Ic. t. 19. f. 114 a. | Kiener Cogq. viv..p. 46. 1.8. f. 3. FL 173 Findet sich ausserdem noch: an den Küsten von Ceylon (Sowerby), Philippinen (Cuming), Cochinchina (Crosse), Neu-Caledonien (Crosse). Ich glaube, dass die Autoren, die diese Art als Varielät der C. hebraeus neh- men, den richtigen C. vermiculatus nicht vor Augen halten. Die Figur bei Reeve sowohl als die Kiener’sche scheint mir nicht ganz sicher ‚als richtiger C. vermicu- latus zu deuten zu sein. | 92. Conus elassiarius Hwass muss ganz ausfallen. ‘Die hier beschriebene und nach dem Conus capitaneus senex abgebildete, ebenso die durch Hwass auf dieselbe Chemnitz’sche Figur begründete Art ist eine Varietät des C. coffea Gmelin’s (fumigatus Hw.). Da diese Gmelin’sche Art noch nicht abgehandelt, aber auf Martini t. 56. f. 618 beruht, so füge ich sie hier ein: 92. Conus coffea Gmelin. Tal.u26, Bias. 19 10.18, 14, 8,07.8.,10, Testa turbinata, laeviuscula ad basim sulcata, rufo-castanea unicolor lineisve nonnullis obscurioribus interdum interruptis et fasciis duabus albis saepius castaneo adspersis vel taeniatis signata; spira suboblusa conica, albo-castaneo maculata, anfraclibus laeviusculis octonis, sub- canaliculalis plus minusve distincte marginatis; aperiura subangusta; fauces livido-fuscae, albo interruptae; labrum tenue superne leviter sinuatum. Epidermis tenuis, membranacea. Long. 44 Millem. lata 25 Mm. Long. apert. 39 Mm. Conus coffea Gmelin -Linne ed. XUL p. 3383 auf Martini Conch. Cab. Il. t. 56. f. 618. Dillwyn Cat. I. p. 390. Wood Ind. test, t. 15. f. 62. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 86. nota. Sowerby Thes. Conch. t. 8. f. 173. 174. | | Conus fumigatus Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 94. Encyel. meth. t. 337. 1. 7. | Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 284. idem Hist. nat. VII. p. 496. Swainson Zool. Ill. 2 Serie ll. t. 68. Reeve Conch, Ic. t. 24. f. 135. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 86. Kiener | Coq. viv. p. 103. t. 59. f. 2 optima. | Var. A. castanea lineis fuscis distinctis. Conus capitaneus Chemnitz Conch. Cab. XI. t. 183. f. 1786. 1787. Conus classiarius Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 96. Encyel. meth. t. 135. f. 7. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 267. Nr. 62. Dillwyn Cat. 1. | p- 390. Lamarck hist. nat. VII. p. 470. Wood Ind. test. IV. 2. Ä 23 174 t. 15. f. 64. Draheks banal, 2 ed. Xl. p. Ars excl. Syn. | Reevei, non Reeve, nec Sowerby. N ‚Var. B. Hnyit, anfractibus excavatis, marginatis. Conus excavalus Sowerby Thes. Conch. Suppl. fig. e18. Var. C. incarnata, fasciis albis unicoloribus. | CGonus incarnatus Reeve Conch. Ic. t. 41. fig. 221. Kiener Coq. viv. t. 79. fig. 2. Svwerby Thes. Conch, t. 10, f, 228. 229. Gehäuse kegelförmig, nur an der Basis gefurcht, kastanien- oder kaffebraun; die Varietäten B. C. mehr und mehr heller werdend bis zu gelb-fleischfarben; ein- farbig oder. undeutlich dunkler gestreift, mit zwei weissen, vergleichsweise schmalen Querbinden, der theils unbespritzt, theils bespritzt sind, die Mittelbinde oft noch durch eine oder zwei dunklern Linien bordirt. Spira stumpf mit. punktförmigem glattem Embryonalende; sie besteht aus 3 braun: und weiss gefleckten mehr und weniger deutlich gerandeten, wenig ausgehöhlten, durch deutliche, doch nicht tiefe Nähte getrennten, ungefurchten Umgängen. Kante ziemlich scharf. Mündung ziemlich weil, innen schmutzig purpurfarben oder gelbbraun, weiss unterbrochen. Mund- rand scharf, oben leicht gebuchtet. Epidermis dünn und häutig, schmutzig gelb. Die Varietät A. ist deutlicher braun gestreift. Die Var. B. dunkelgelb mit stärker abgeseizten und ausgehöhlten Umgängen. Die Var. C. hellgelh oder fleisch- farbig mit einfarbig weissen Binden. Fundort: Das rothe Meer — Dahlack und Massaua (Jickeli alle Formen), Zanzibar (Dunker von Capt. Rodalz mitgebracht), Ost-Indien (Sowerky Var. B.), Malacca (Reeve Var. C.). West-Indien (Lamarck) ist wohl nur ein Irrthum. Kiener vereinigte noch mit dieser Species den Conus Orion Broderip aus dem Golf von Panama und Westmexico, was mir unwahrscheinlich erscheint; da- gegen habe ich seine Vereinigung des C. incarnatus Reeve acceptirt und kann sie aus den Jickeli’schen Sammelvorräthen belegen, gleichwie den C. excavatus, der ein sehr brauchbares Verbindungsglied in der Abstufung der Färbung darstellt. Zwischen der Sowerby’schen Art und dem C. incarnatus steht unsre Figur 12 der Taf. 27, die auch die scharfe Randung der Spira zeigt. Letzteres Merkmal kommt übrigens bei allen Formen vor, mehr oder weniger scharf ausgedrückt, auf der Figur ist dies ziemlich verfehlt *). -*) Der Herr Verleger hatte Unglück mit dem Zeichner, fast alle von diesem gezeichneten 175 93. Conus pusillus Chemnitz. Taf. -19. Fig.. 1A. 15; Bonus pusillus Dillwyn Cat. I. p. 407. Wood Ind. test. t. 15. £ 97. Reeve Conch. Ic. t. 29. f. 154. Deshayes-Lamarck, 2 ed. XI. p. 36 ' nota. Kiener Coq. viv. p. 63. 1. 59. 1.7.7 a. Sowerby Thes. Coneh. t.5. 5.144 non Lamarck. : De Fundort Guinea ist unrichlig. Die Species lebt im rothen Meer, an den Küsten von Osiafrica, namentlich an den Seychellen und ale lagnsoar, sowie an ‚Ceylon (Nevill). | | / Lamarck’s Species ist nach Kiener ein junges Exemplar des Conus catus (Cog. viv. t. 43. f. 2). ‘Die Citate Lamarck Ann. du Mus. und hist. nat. müssen also aus der Synonymie entfernt werden. 94. Conus spectrum Linne. Tal. 20. Fig. 2, 8. Conus spectrum Dillwyn Cat. I. p. 431. Wood Ind. test. t. 16. f. 147. So- werby Conch. Ill. fig. 44. Reeve Conch. Ic. t. 15. f. 80. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. 106. Kiener Coq. viv. p. 262. t. 54. f. 5.5 a. Chenu Man. I. f. 1488. Sowerby Thes. Conch. 1.19. f. 457. 458. Hanley Ipsa Linn. Conch. f. 178. ons stillatus Reeve Conch. Ic. f. 247. Sowerby Thes. Conch.' t. 19, fig. 461. 462. | ur 95. Conus aurantius Hwass. Taf. 20. Fig. 6. Conus aurantius Dillwyn Cat. I. p. 376. Wood Ind. test. t. 14. f. 36. Reeve | Coneh. le, t. 14. f 73. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 17. Kiener Coq. viv. p. 19. 1.15. f. 2. 2a. Chenu Män. I, fig. 1534. Conus leucostrictus. Sowerby Thes. Conch. t. 3. f. 35. 36. non Gmel. Figuren sind ungenau. Man wolle dies verzeihen. Die Zeichnung der Tafeln Tür die folgen- den Lieferungen hat Dr. Kobelt freundlich übernommen 'und damit ist alle Garantie für gute und correcte Abbildungen gegeben. i | H. C. W. | 2a* 176 96. Conus eburneus Hwass. | ' Taf. 20. Fig. 9. | | Conus eburneus Dillwyn Cat. I. p. 358. Wood Ind. test. t. 14.1. 8. Sowerby Conch. Ill. f. 109. Reeve Conch. Ic. t. 19. f. 106. Kiener Coq. viv. p. 67. t. 17. ££ 2. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. Be u | Sowerby Thes. Conch. t, 12. f. 247—249. Fundorte: Ceylon (Hanley), ns (Cuming), Neu-Caledonia (Crose), Gesellschafts-Inseln Opming), 97. Me siamensis Hwass. Taf. 20. Fig. 1. Conus siamensis Dillwyn Cat. I. p. 380. Wood Ind. test. t. 14. f. 13, Reeve Conch. Ic. t. 29. f. 166. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 58. Kiener Cog. viv. p. 70. t, 91. f. 1. Sowerby Thes. Conch. t. 15. f. 382. | 98. Conus cardinalis Hwass. Taf. 20. Fig. 10. Conus cardinalis ‚Reeve Conch. Ic. t. 18. f. 102. he Lodtarcli 2 ed. Xl. p. 32. Kiener Ceq. viv. p. 37. t. 14. f. 3. Sowerby Thes. | | Conch. t. 6. f. 117. 118. | Gönas coccineus Dillwyn Cat. I. p. 404 pars. Wood. id: test. t. 15. f. 90 non Gmelin. N | Conus ornatus Sowerby Conch. Il. fig. 22. Fundort: nicht ostindische, sondern westindische Meere, vorzugsweise die klei- nen Antillen und die Küste von Venezuela. 99. Conus lividus Hwass. Taf. 3. Fig. 4. Taf. 21. Fig. 4. Aus dei Synonymie dieser Art muss die Var. B. mit der Taf. 20. Fig. 11, ausgeschieden werden, sie bildet eine eigne Art den Conus citrinus Gmelin, der später aufgeführt werden wird. | - Zuzusetzen ist: Conus lividus Dillwyn Cat. I. p. 388. Wood Ind. test. t. 15. f. 58. Reeve Conch. Ic. t. 38. f. 211. Quoy et Gaimard Voy. Astr. II. p. 98. 177 t. 53. f. 19—21. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 30. Kiener | Coq. viv. p. 29. t. 9. £.,2. Sowerby Thes. Conch. t. 2. f, 27. Conus elongatus Reeve Conch. Ic, t. 27. f. 157. Kiener Cogq. viv. P- 30. t. 33. f. 1 non Chemnitz. Conus oblitus Reeve Emend. Sowerby Thes. Conch. t: 5. f. 100. Fundorte sind: Rothes Meer, Golf, von Suez und Akabah (M’Andrew, Loeb- becke), Ceylon (Hanley), Philippinen (Cuming), Neu-Caledonia (Crosse), Tahiti (Bougainville), Samoa (Mus. a 100. Conus stereus muscarum Linne. Taf. 21. Fig. 1-3. : Conus stereus muscarum Dillwyn Cat. I. p. 309. . Wood. Ind. test. t. 15. f. 78. Reeve Conch. Ic, t. 17. fig. 90. Deshayes- Lamarck 2 ed. Xl. p. 108. Kiener Coq. viv. p. 206. t..58..f. 3. Sowerby Thes. Conch. t. 15. f. 347. Hanley 1. L. C, p. 173. „price Fundorte sind noch: Ceylon on); Philippinen (Cuming). 101. Conus FRRRORRGEN Linne. Tat 212. Bie.T, Conus geographus Dillwyn Cat. I. p. 434. Wood Ind. test. t. 16. f. 155. So- werby Conch. Ill. f. 95. Reeve Conch. Ic. t. 23. f. 130. - Kiener Cog. viv. t. 12. f, 1. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. | p- 27. Sowerby Thes. t. 23. f. 560. Conus intermedius Reeve Conch, Ic. t. 23. f. 129. Broderip.Proc. Zool. 1833. p. 55. Sowerby Conch. Ill. f. 33. idem Thes. Coneh, t. 22, | f. 549. Conus obscurus Reeve Conch.. le. t. 16. f. 82. Sowerby Conch. Ill. f. 26. | Kiener Coq. viv. p. 247. t. 68. f. 2. Sowerby Thes. Conch. RL BRREN e Fundorte zuzusetzen: Rothes Meer — Massaua und Dahlack (Jickeli Conus obscurus), Ceylon (Hanley), Mauritius (Sowerby), ED (ung); China (Kiener). Ins. Annaa (Reeve C. III OIHGANE : | 178 103. Conus genuanus Linne | Taf. 22. Fig. 1-8. Conus genuanus Dillwyn Cat. I..p. 390. Wood Ind. test. t. 14. f.44. Sowerby Conch. IM. f. 99. _ Reeve Conch. Ic. t. 15, f. 81. Deshayes- Lamarck 2 Ed. XI. p. 56. Kiener Coq. viv. p. 168. t. 18. ££2. - Chenu.Man. I. f, 1468. Sowerby Thes. Conch. t. 12. f. 253. Hanley Ipsa Linn. Conch. p. 167. Fundort: Westküste von Africa — Senegal, Siera Leone (Beicher) — 104. Conus augur Hwass. | Tab 00 ad... | Conus augur Dillwyn Cat. I. p. 421. Wood Ind. test. t. 16. f. 130. Swainson 'Zool,.;1l. 1 Ser. 1. i. 65. Reeve Conch. Ic. t. 2. f. 7. Deshayes- 'Lamarck 2 ed. XI. p. 72 excl. nota. Kiener Coq. viv. p. 116. t. 18. f..3. Chenu Man. I. fig. 1517. Sowerby Thes, Conch. t. 7. f. 154. 105. Conus fulgurans Hwass. Die hier Taf. 22. Fig. 5 reproduzirte Figur Martin’’s II. p. 291. t. 58. f. 644. ist kein Conus und ganz sicher eine unausgewachsene Schale irgend eines Strombus, Figur und Citat: müssen also unterdrückt werden. Damit fälll dann auch der auf Martini’s Figur gegründete Conus fulmineus. Gmelin’s, den Deshayes in Folge Prioritäts-Recht für den Hwass’schen . Namen einführen wollte. C. fulgurans Hwass war lange verschollen, er war auch Deshayes nicht bekannt und Kiener musste eine colorirte Copie der Hwass’schen Zeichnung geben. Neuerdings ist er aber durch Reeve neu enideckt worden, die Art kann also bestehen bleiben. Conus fulgurans Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl. p. 74 excl. nota. Kiener Cogq. viv. p. 159. t. 101: f. 4. Reeve Conch. Ic. Suppl. ti. 1. £.271. Sowerby Thes. Conch. t. 8. f. 202. u Conus eximius Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 2. f. 286.. ‚Sowerby Thes. Conch, f. 201. | | Vorkommen: Indischer Ocean an den. Molucken (Sowerby). Wenn möglich, soll später eine neue Figur gegeben werden. Li 106. Conus arenatus ‚Hwass. Tal, 22.2 Big. 0.7. 'Conus arenatus Dillwyn Cat. I. p. 400. Wood Ind. test. t. 6. £. 12. Balany Descr. de PEgypt. t. 6. f. 12. Quoy et Gaimard Voy. Astr. p. 94. 1. 52. f. 9.’ Reeve Conch. Ic. t. 17. f. 92. Ehrenberg R. M. Moll. t. 2. f. 5. Deshayes-Lamarck 2 ed. p. 22. Kiener Coq. viv. p. 157. t. 72. f. 5. Chenu Man. 1. f. 1443. Sowerby Thes. Conch. t. 2. f. 17. 18. Issel mar. rosso p. 141. Fundorte zuzusetzen: Rothes Meer — Golf von Suez (M’Andr.), Golf von Akabah (Issel), Massaua, Dahlack (Jickeli) — Ceylon (Hanley), Philippinen (Cuming), Neu-Caledonia. (Crosse), Samoa ars; Godefroy). 107. Conus Janus Hwass. Taf. 22. Fig. 8. Conus Tanks Dillwyn Cat. I. p. 369.. Wood Ind. test. t. 14. f. 26. Rex Conch. Ic. t. 6. f. 33. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 76. Kiener Cog. viv. p. 128. t. 29. f.2. 2a.b. Sowerby Thes. Conch. t. 20. f. 478, Fundort zuzusetzen: Cochinchina (Crosse). 108. Conus generalis Linne. Taf, 6, Pig,,9.1.22,1. 9-12. ‚Tal 29. ‚Fig. 1,:2; | Aus der Synonymie dieser Species muss die Var. A. mit den Figuren 1t. 1. f£. 7. 8 t. 6. £. 9. 10. 11. ausgeschieden werden. Sie stellt den Conus monile Hw. dar, der allgemein als gute Art anerkannt ist und den ich später KALUDAINEOR werde. Conus generalis Dillwyn Cat. L. p. 359. . Wood Ind. test. t. 44 f. 10. Swain- son Zool. Ill. 1 Ser. IH. t. 118. Sowerby Conch. Il. f. 113, Reeve Conch. Ic. t. 10. f. 48. . Deshayes-Lamarck 2 ed. 40, Kiener Coq. viv. p. 35. t. 30. 1. 1. 1a. Chenu Man. I. f. 1483. Sowerby Thes., Conch. t. 8 f. 179—181. Fundorte zuzusetzen:' Ceylon ‘(Hanley), Philippinen (Cuming), Cochinchina), (Crosse), Neu-Caledonia (derselbe), ya | * 180. Var. A. neu (Taf. 29. Fig. 1. 2). Martini Conch. Cab. II. t. 58. f. 645. 646. 648, Favanne Conch. t. 15. fig. C.. Conus maldivus Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 42. Encyel. meth. t. 325. f. 5.6. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 264. Nr. 50.. idem Hist. nat. VII. p. 465. . Swainson Zool. Ill. 1 Ser. II. t. 127. 128. Sowerby Conch. Il. f. 114. Reeve Conch. Ic. 33. [. 185. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. A. Sowerby Thes. Conch. fig. 182. 183. 184. | Conus generalis Var. Dillwyn Cat. I. p. 359. Deshayes-Lamarck 2 0. X. | | p. 41 Note. Kiener Cogq. viv. p. 35. t. 30. f. 1 b. Diese Varietät ist in der Gestalt von der Hauptform nicht verschieden. Sie ist in der Färbung gewöhnlich dunkler und das obere Ordensband fehlt immer und ist durch einzelne Flecken ersetzt; das mittlere meistens auch, jedoch nicht immer. Man begegnet Exemplare, die auf der einen Seite Conus maldivus und auf der andern Seite Ü. Bene: sind; dies ist doch sicherer Beweis der a anlengen hörigkeit. Die Varietät ist auch im Golf. von Suez bei Ras Mahomed durch Loebbecke gefunden. 109. Conus tulipa Linne. Taf. 23. Fig. 2. 8. Taf. 21. Fig. 8.9. Conus tulipa Dillwyn Cat. I. p. 534. Wood Ind. test. t..16. f. 154. Quoy et Gaimard Voy. Astr. IL. p. 95. t. 53. f. 1—14. Sowerby ‚Conch. ‘M.f. 9. 93. Reeve Conch. Ice. t. 23. f. 128. Kiener Coq. viv. p. 376. t. 12. f. 2. Chenu Man. 1. f. 1464. Sowerby Thes. Conch. t. 22. f. 551. 552. Hanley Ipsa Linn. Conch. p. 179. Spezielle Fundorte: Rothes Meer — Massaua und Dahlack Ins. (Jickeli), Ceylon (Harley), Neu-Caledonia (Crosse), Kingsmill (Pease). Im rothen Meer kommt eine kleine gelbe Varietät mit Färbung und annähernd auch der Zeichnung des C. Deshayesi Reeve vor, die ich unbedingt dahin ziehen würde, wenn mir die den vorhandenen Zeichnungen entsprechenden Exemplare der | Gestalt nach unter den Jickeli’schen Vorräthen aufgestossen wären. Auch der von Sowerby aufgestellte ©. floridus Thes. Conch. Vignette scheint mir nur eine Abänderung der Ü. tulipa zu sein. 481 110. Conus moluccensis Chemnitz. Tat, 23. Me) 2.5, Conus moluccensis Kiener Cogq. viv. p. 49. t. 75. f. 2. Sowerby Thes. Conch, | 123. 1.40. — Stainforthi Reeve Conch. Ic. t. 1. £f. 1. 111. Conus striatus Linne. Taf. 23. Fig. 6-8. | | Conus striatus Dillwyn Cat. I. p. 423. Wood Ind. test. t. 16. f. 132. Quoy et Gaimard Voy. Astr. II. p. 89. t. 59. f. 10.10 a. Reeve Conch. Ic. t. 32. f. 179. Kiener Cogq. viv. p. 280. 1. 47. f. 1. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 100. Chenu Man. I. f. 1540. Sowerby Thes. Conch. t. 23. f. 553. Hanley Ipsa Linn. Conch, p. 176. Weitere Fundorte sind: Rothes Meer — Dahlack-Ins, (Jickeli), Ceylon (Han- ley), Cochinchina. (Crosse), Neu-Caledonia (Crosse). - 112. Conus nisus Chemnitz. | Taf. 23. Fig. 9. 10, Conus nisus Sowerby Thes. Conch. t. 19. f. 470. 471 non Kiener. Conus stramineus Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 273. Nr. 81. idem hist. nat, VII. p. 481. Reeve Conch. Ic. ti. 42. f. 225. Deshayes-La- marck 2 ed. XI. p. 64. Kiener Coq. viv. p. 234. 1. 46. f. 2, ‚Conus alveolus Sowerby Conch. Dl. fig, 11. Kiener Coq. viv. p. 166. t. 59. £.2. Conus Iynceus Sowerby Thes. Conch. t. 19. f. 469. Fundorte: Molucken und Philippinen. 113. Conus mediterraneus Hwass. | Taf. 24. Fig, 2—9. | Conus mediterraneus Dillwyn Cat. I. p. 409. Wood Ind. test. 1. 15. f. 101. Savigny Desc. de /’Eg. t. 6. f. 15. Reeve Conch. Ic. t. 16. fig. 89. Delle Chiaja-Poli IM. t. 45. f. 3. Kiener Coq. viv. p. 193. 1.56. £. 1. 1a—f. Sowerby Thes. Conch. t. 18. f.’437. 438. Weinkauff Mitt. Meer Conch. II. p. 146. IV. 2. | 24 | 182° Conus ignobilis Olivi Adr. p. 183. | | he Conus franciscanus Hwass- -Bruguiere Diet. Nr. 87. Lamarck Ann. du Mus. Nr. 109. idem hist. nat. VII. p. 493. Payraudeau Moll. de Corse p. 228. Bleinville Fann. fr. p. 213. Delle Chiaja- Poli II. t. 45. f. 1. 2. Schubert et Wagner Forts. t. 221. f. 3065. Reeve Conch. Ic. t. 389. f. 216. Kiener Cog. viv. p. 192. ı. 52. f. 2. Sowerby Thes. Conch. t. 14. f. 315. Conus rusticus Delle Chiaja-Poli IM. t. 45. f. 4—6. non Gmelin. Conus cinereus — — — t. 45. f. ‘7 non Hwass. Conus glaucescens Sowerby Conch. Ile. f. 60. Conus hybridus Kiener Cogq. viv. p. en Sa... Conus Hanleyi Sowerby Thes. Coneh. t. 17. f. 399. 400. Ausser dem Mittelmeer kommt diese Art noch im atlantischen Ocean vor und geht bis Guinea hinab (C. hybridus Kiener ). Die Localeitate sowie die über das fossile Vorkommen möge man in meinen M. M. Conch. nachlesen, 127. Conus mustellinus Hwass-Bruguiere Tat..1. Bio) 6.2: Tal. Die: 6, | Testa turbinata, pallide lutea vel virescente; fasciis duabus albis; superiore nigro-varie- gata; inferiore serie duplici maculorum nigricantibus; spira plano-obtusa Ra ck). Long. 92 Mm. lata 51 Mm. Long. apert. 86 Mm. Valentin Amboeina t. 3. flg. 22. 23. Seba Mus. II. 1.42. 1. 31. Knorr Verg. du Augen 11. 1, 6.1.2. . Favanne Conch. t. 15. I. A. 2. Encyel. meth. t. 327. f. 6, | Conus mustellinus Hwass-Bruguiöre Diet, Nr. 53. Dillwyn Desc. Cat. I. p.363. | Lamarck hist, nat. VII. p. 471. Bleinville Mal. t. 26. f. 2 W. Wood Ind. test. t. 14. f. 17, G. B. Sowerby Conch. ll. fig. 186. Reeve Conch. Syst. I. p. 271. ı. 294. f£ 136. idem, -Conehi Ic, t..6!f. 348 Kiener :Coq. viv. t. 20, 1, 2, G. B. Sowerby Thes. Conch. t. 7. f. 160. Chenu Man. I. fig. 1482. | Conus capitaneus Var. Chemnitz Conch. Cab. X. t. 138. f. 1280, Schubert et Wagner Forts. t. 221. f. 3059. 3060. Küster 2 ed. Da ld da Gehäuse gross, kegelförmig, glatt, orange gelb oder grünlich gelb, ohne Pe 183 Punktlinien, aber mit zwei weissen Querbinden, wovon die obere variegirt mit dunkelbraunen Flecken und die andere, ungefähr in der Mitte stehende, mit je einer Reihe entfernt stehender schwärzlicher Flecken von verschiedener Grösse und Form eingefasst ist. Spira schr niedrig, besteht aus 8 braun und weiss gefleckten und 2'/, einfarbigen Embryonalumgängen, die gerandet und über dem wulstförmigen Rande platt oder wenig ausgehöhlt und undeutlich spiral gestreift sin. Kante scharf, doch von unten abgerundet. Mündung nicht sehr eng, innen weiss, mit unterbrochenem blassviolettem Saum. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Der Indische Ocean, speciell angeführt von der Insel Ceylon (Hanley), Cochinchina (Crosse). | 125. Conus rattus Hwass-Bruguietre. Tal. 14. Bla 1e 1, Tal 29, Fie. ce. Testa turbinata, olivacea vel cinereo-violacea, fascia punctisque albis, sparsis notala, spira obtusa; fauce violaceo-rosea (Lamarck), | Long. 45 Mm. lata 25 Mm. Apert. long. 39 Mm. \ Conus rattus Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 89, Enayol möth. t. 398. f, 7. t. 338. f. 9. Lamarck Ann. du Mus, XV, p. 283. Nr. 111. Dillwyn Cat. 1. p. 408. Lamarck hist. nat. VII. p. 494. Wood Ind. test. t. 15. f. 99. Kiener Coq. viv. p. 186. t. 44. f. 3. Sowerby Thes. 2 T. t. 44. f. 3. Sowerby Thes. t. 7. £'T61.'162. Conus capitaneus Var. Chemnitz Conch. Cab, XI. fig. 1764. 1765. Küster 2 ed. DB: 9..1.11..7. 10 12: Conus taheitensis Reeve Conch. Ic. t. 15. f. 78. ' Var. B. Testa violaceo-nigricante, maculis et punctis albis raris. Conus taitensis Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 128, Encyel. meth. t. 336. f. 9. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 424. Nr. 132. Dillwyn Cat. 1. p. 406. Lamarck hist, nat, VII. p. 502. Wood Ind. Test. t. 15. f. 93. Kiener Coq. viv. p. 187. t. 66. f. 4. ? Sowerby Thes. Conch. t. 2. f. 20. Conus rattus G. B. Sowerby Couch, Ill. f. 137. Schale kegelförmig, unten stark verschmälert, oben mehr oder weniger verbreitert, breitschultrig, sehr fein und undeutlich spiral gestreift, an der Basis gröber. Färbung olivengrün, mit einem Stich in’s aschgraue oder ins violette, aschgrau oder grauvioleti, mit zwei Binden, deren obere breit, weiss und durch 24% 184 Flammenflecke unterbrochen ist. Das untere ist sehr verschieden gefärbt, weiss, gelb oder achatartig, gelb und violet marmorirt, ‘es liegt etwas unter der Mitte. Die ganze untere Parthie, die Binde mit eingeschlossen, ist mehr oder weniger dicht mit weissen oder fleischfarbigen Punkten oder Flocken überstreut, zuweilen ‚sind diese Flocken zu grösseren Nebelflecken vereinigt. Spira stumpf, sie be- steht aus 9—10 kaum ausgehöhlten, spiral gestreiften und mit deutlichen Anwachs- linien gegitterten Umgängen, die durch eine deutliche Naht getrennt sind. Die Mün- dung ist nicht sehr weit, innen violett auf beiden Seiten. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet. Ä | Die Varietät zeichnet sich aus durch ein noch stärkeres Missverhältniss zwi- schen der Basis und der Kante, die Färbung ist nur dadurch verschieden, dass die meisten Exemplare einen Stich in’s Braune haben, selbst ganz gelblich kastanien- braun sind, die violetten Nuancen fast schwarz. Das obere Band ist, wenn es vorhanden, ganz wie bei der Haupiform, meistens aber nur durch einzelne weiss- blau berandete Flecken angedeutet, ebenso das andere, das in der Regel schmal, sogar oft ganz fehlt und dann nur durch einzelne blau - weisse grössere Flecken angedeutet ist. Die Flocken sind minder zahlreich. Vaterland: Indischer Ocean und die Südsee, Ceylon Kicker: Hauptform), Bourbon (Deshayes) desgl., Neu-Caledonien (Lronse), Gesellschafts- und Freund- schafts-Inseln (Mus. Godefroy).. Ä Es liegen mir ?/, hundert Exemplare aus der Sammlung v. Maltzan’s vor, die mich in Stand setzen zu beurtheilen, ob man es mit einer oder zwei Arten zu thun habe. Reeve hatte sie schon vereinigt und dies will viel sagen bei seiner Tendenz zur Artenfabrication; trotzdem tritt ihm Deshayes entgegen, aber mit Unrecht. Wie ich die ganze Reihe so vor mir liegen babe, kann ich keinen Anhalt finden, wo die Trennungslinie hinzulegen ist. Weder die äussere Gestalt — C, Taitensis soll nach Kiener kürzer sein; ich könnte ihm das Gegen- theil beweisen — noch auch die Färbungscharaktere haben Bestand, nicht einmal für einen Conus, die berechtigten, eine Scheidung vorzunehmen. Man kann nicht einmal annehmen, beide stellten Verbreitungstypen dar, denn Crosse erwähnt beide Formen bei Neu-Caledonien. Ich habe zu dem Sowerby’schen Citat zu C. Taitensis ein Fragezeichen gesetzt, weil er die Art unter die gekrönten stellte. Die Species muss den Namen C, rattus tragen, weil er im Dictionair vor dem andern steht, ganz abgesehen von der Unhaltbarkeit eines auf eine bestimmte Localität begründeten Namens, wenn ein weiteres Vorkommen constatirt ist. 185 129. Conus vitulinus Hwass-Bruguiere. „dal, 0. Dia 2 Testa oblongo - turbinata, basi granosa, fulva, maculis flammeis fuscis fascias albas lon- gitutinaliter intersecantibus; spira obtusa, fusco maculata (Lamarck). Long. 48 Mm, lata 25 Mm. Long. apert. 44 Mm. Conus vitulinus Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 47. Encyel. meth. t. 326. fig. 3. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 265. Nr. 55. idem hist, nat. VI, p. 467. Dillwyn Cat. I. p. 377. Wood Ind. test. t. 14, f. 39. Swainson Zool. Ill. I. t. 126. Reeve Conch. Ie. t. 23. f.132. Kiener Cogq. viv. p. 106. t. 22. f. 1. Sowerby Thes. Conch. | t. 190. £. 233. 224, b | Conus vulpinus Var. B. Schubert et Wagner Conch. Gab. XI. p. 56. t. 222, f. 3043. Küster Conch. Cab. 2 ed. 1.3.8.7. | Gehäuse kegelförmig, oben glatt, unten gekörnt-gestreift, dunkelgelb bis tief- kastanienbraun, mit zwei weissen, durch braune Längs- oder Zickzackflammen unter- brochenen Querbinden, die Flammen der oberen Binde setzen über die sonst weisse Spira hinweg und maculiren diese. Spira stumpf und meistens sehr kurz, sie besteht aus 10 bis 11 leicht gekehlten und mit punktirten Spiralstreifen gezierien Umgängen, die zwei oberen sind glatt, meist aber 4 bis 5 bei sonst guter Erhaltung der Schale gänzlich abgerieben. Kante schar. Mündung oben eng, von der Mitte an sich erweiternd, etwas gebogen, innen weiss, mit’ einem blauen Schimmer. Mundrand scharf und schneidend, oben ziemlich tief‘ eingeschnitten und leicht gebuchtet, a | u Vorkommen: Im indischen und grossen Ocean, speciell wird sie von den Kü- sten von Ceylon (Hanley), Neu-Caledonien (Crosse) angeführt. Die Maasse sind nach einem Exemplar meiner Sammlung, das mit den vorhandenen Fi- guren stimmt, genommen. Die Art wird aber grösser und namentlich dicker, 130. Conus leoninus (Chemnitz) Weinkauff. Taf. 8. Pig, 4, Testa conica, solida, crassa, maeulis leonis seu leonibus assimilatis rubescentibus nube- culata, variegata, spira fere truncata, planiuscula, anfractibus subcanaliculatis marginatis, fauce candidissima (Chemnitz). Long. 70 Mm, lata 45 Mm. Long. apert, 62. 186 Conus leoninus (Chemnitz) Weinkauff. Chemnitz Conch. Cab. X. t. 140, f. 1299, Kiener Coq. viv. p. 72 pars. t. 19. f. 2. a. non Reeve nec Sowerby. Conus proteus Reeve Conch. Ic. pars. t. 40. f. 219 a. Conus spurius Sowerby Thes. Conch. pars t. 11. fig. 236. Gehäuse kegelförmig, oben breit, stark und solide, unten spiral gefurcht, sonst sehr glatt — Chemnitz sagt spiegelglatt — blendend weiss von Grundfarbe, mit zahlreichen hellgelben oft blau marmorirten Flecken von verschiedener Grösse, die grossen oft zu allerlei Figuren zusammengeflossen, alle aber mit der Tendenz zu spiralen Reihen, die grösseren zu Binden. Die Spira ist nicht hoch, Anfangs stumpf, doch die obere steil aufgerichtet, zu einer langen Spitze ausgezogen. Sie besteht aus 10—12 glatten, ungefurchten, etwas ausgehöhlten und ein wenig ge- _randeten Umgängen. Kante abgerundet. Mündung ziemlich weit, innen weiss, sehr glänzend, mit sehr zartem röthlichem Schimmer. Mündung scharf, oben leicht gebuchtet. | Vaterland: Ostindien nach Chemnitz. Das mir zur Beschreibung vorliegende Exemplar aus der Maltzan’schen Sammlung ist so sehr verschieden von den zahlreichen Exemplaren von C. proteus und stimmt mit Chemnitzen’s Beschreibung und Figur bis auf die Schwere so gut, dass ich es verantworten zu können glaube, nur auf diese den Coeus leoninus beschränken zu müssen. 131. Conus erythraeensis Beck. Tat; 20. Bio. ie biito, Testa turbinata, laevis ad basim sulcata, sulcis plus minusve latis, saepius striatis; albida maculis nummerosis castaneis, vel fuscis vel luteis, vel rufis, irregulariter punctiformibus vel subquadratis, interdum bi-trilaseiatim confluentibus, seriatim cincta; spira exserta, acuminala, tesselata, anfraciibus 9— 10 leviter canaliculatis submarginatis, spiraliter strialis; .striis 3 — 4 plus minusve distinclis; apex punctiformis, corneus, glaber (anfr. 11/—2). Aperlura linearis intus sulphurea vel aurantia, labrum tenue, superne leviter sinuatum. Long. 22 Mm, late 16 Mm. Apert. 27 Mm. Conus eryihraeensis Beck Mus. Cop. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 141. Sowerby Thes. Conch. f. 316. Vaillant in I. de Conch. Issel Mar. rosso® p. 142. ’ Mac Andrew Rep. Jickeli n in tt," | — piperatus Reeve Conch. Ice. t. 44. 1. 230 (unsre Taf. 27. f, 5 und 8). — Dillwyni Reeve Proc. Zool. Soc. 'Sowerby Thes.' Conch. f. 333. 334. 187 :Conus induratus Reeve Conch. Ic. Suppl: t..7. f. 268. , Sowerby Thes. Conch. | f. 396. — quadrato maculatus Sowerby Thes. Suppl. fig. 637. 638. (Taf. 27. f. 8). Schale kegelförmig, mehr .oder weniger schlank, zuweilen ein wenig bauchig, glatt, unten gefurcht, die Furchen ‚mehr oder ‚weniger weit, oft noch gestreift; weisslich von Grund, mit zahlreichen, 'castanien- oder gelbbraunen, gelben oder rotbgelben, unregelmässig punkt- ‚oder fast’ quadratförmigen Flecken, die in Reihen geordnet, zuweilen zu zwei oder drei bindenarligen Zonen zusammengeflossen sind. Kante deutlich und meistens scharf. Spira ziemlich hoch, konisch, in eine feine Spitze auslaufend, mit den Farben des letzten Umgangs und der Grundfarbe ge- sprenkelt, die Flecken oft sternförmig. auseinanderlaufend. Sie besteht aus 9 bis 10 ein wenig ausgehöhlten Windungen, die mehr oder weniger deutlich 2— 4 mal spiral gestreift, oft deutlich gegittert sind. Das Embryonalende ist ein stumpfliches Bläschen, hornartig und durchscheinend, glatt, 1'/a bis 2 Umgänge. Alle Umgänge zeigen sich an der Naht kantig, zuweilen selbst gerandet. Mündung eng, unten etwas erweitert, innen schwefelgelb bis orange, selbst zuweilen mit einem bläu- lichen Schimmer. Mundrand scharf und schneidend, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Das rothe Meer — arabische Küste (Forskal), Jubal-Inseln im Golf von Suez (M’Andrew u. A.), Massaua, Dahlack (Jickeli). — Die typische Form Beck’s war die kleine (Taf. 27, Fig. 6), keineswegs ein der Chemnitz’- schen Eigur entsprechende, das wie mir Mörch schreibt, ziemlich gross und mit dem kleinen eiwas unvermittelt war. Indess liegen in den Jickeli’schen Vorräthen (einige Hundert) alle Zwischenglieder vor, ‘ebenso die den angezogenen Figuren entsprechenden Exemplare, auch ganz weisse, fast wie C. columba aussehende und solche, die den Figuren 292, 233. der ver- unglückten Taf. IV, des Reeve’schen Suppl. ohne Namen und Beschreibung, entsprechen, ebenso wenig aber wie unter den 700 durch Forskal mitgebrachten, solche, die dem Reeve’schen Typus ganz entsprechen, was die Verwechselung wahrscheinlich macht (s. Bemerkung bei C. pygmaeus). 132. Conus pica Adams et Reeve. Tal, «404 Pig.o3, ld. | Testa cyliedraceo-ovata, tenuicula, tumida, inflata; spira depresso-convexa, creberime impresso-sulcata, apice parvo, acute elevato; basi lineari-sulcata,» suleis subdistantibus; alba fusco-nigricante plus minusve grandi-maculata et minute puncliata (Reeve). | Long. 40 Mm. lata 22 Min. long. apert. 34 Mm. Conus pica Adams et Reeve Voy. Samarang p. 18. t. d. f. 10. Reeve Conch. Ic. Suppl. fig. 281. a. b. Sowerby Thes. t. 13. f, 290. 291. 4 58 Conus re sumatrae Chemnitz Conch. Cab. X. p. 91. t. 144 A. f. g. und h. — informis pars Küster d. W. p. 65. Schale cylindrisch - eiförmig, dünn und durchscheinend, stumpf und aufge- blasen, an der Basis gefurcht, weiss mit rothbraunen, bläulich schattirten oder schwarzbraunen unregelmässigen grossen Flecken und kleinen Tupfen. Spira stumpf gewölbt, aus 8 spiral gefurchten Umgängen bestehend mit kleinem , spitz vorstehendem Embryonalende. Mündung hy innen weis. Mundrand wi oben leicht ausgeschnitten. Heart Die Reeve’sche Diagnose verträgt sich ganz gut mit der Beekisikhung von Chemnitz und Küster; ich habe daher gar ei Bedenken, die Reeve’sche Auffassung zu accepliren. 133. Conus mutabilis Chemnitz Taf. 14. Fig. 1.2. Testa turbinata, subpyriformi, laevigata, basim versus undulatim sulcata; fuscescente in 'medio saepe pallidissima, fusco irregulariter virgata, lineisque fuscis interruptis cincta; spira convexa, spiraliter siriata, suiuris rudibus, apice elato (Kiener). Long. 65 Mm. lata 41 Mm. Long. apert. 55 Mm. Conus mutabilis Chemnitz Conch. Cab. II. p. 52. t. 182. £. 1758. 1759. Kiener Coq. viv. p. 88. t. 70. f. 1. Sowerby Thes. t. 10. fig. 216. Die Schale ist stumpf-kegelförmig, oben breit, an der Basis eng, diese ist runzelig gefurcht, im Uebrigen ist die Schale sehr fein, ohne Loupe kaum erkennt- lich, quer gestreift, sonst glatt. Die Färbung ist braun-gelblich, in’s Olivengrüne scheinend, bedeckt mit zahlreichen feinen Spiralstreifen, an der Kante und in der Mitte spiral gebändert. Die Bänder bestehen aus abwechselnden braunen und weis- sen Linien, die oft zu Punktreihen unterbrochen sind. Kante wenig scharf, doch nicht abgerundet. Spira stumpf, sie besteht aus 10 gerandeten Umgängen durch deutliche, wenn auch nicht tiefe Nähte getrennt. Mündung etwas gebogen, innen weiss, auf der einen Seite mit zwei violetten Zonen markirt. Mundrand scharf und schneidend, oben ziemlich tief eingeschnitten. Vaterland: Der indische Ocean, vorzugsweise zu Bombai. Ich habe mit Widerstreben diese Art wieder hergestellt, denn es scheint mir hier — ebenso wie bei C. badius Kiener in dessen Verhältniss zu C. nemocanus — ein ganz analoges 189: x Verhältniss_ zu bestehen, ‚wie; zwischen ausgewachsenen jedoch nicht alten und wirklich alten Exemplaren des Conus quercinus. Ich meine die feinen Str eifen, die so zahlreich über die Schale hinweglaufen, die bei alten Exemplaren des C. quercinus A gänzlich verschwunden | sind, als bei €, vexillum und Conus nemocanus. Immerhin mögen die beiden Arten in einer‘ Monographie so lange Platz als gute Arten. behalten, als: man: »C. vexillum und‘ C. nemocanus auirecht. erhält, die in. den. extremen: Formen so. gut. zu scheiden, sind, aber doch bei Betrachtung zahlreicher Exemplare oft, An lassen, wohin man die Uebergangsformen _ stellen soll. | Air | 134. Conus Rüppelli Reeve. Tal. 24. Plo: 9210. Testa turbinata, ad saım lata, laeviuscula, basim versus leviter sulcata, alba zonis lerru- gineis vel vir escentibus, lineis fuscis interruptis picta; spira oblusa, anfraclibus 8— 9 laevius- culis subsanaliculatis, saepius marginatis, albo et fusco variegatis instructa; apex puncliformis, glaber. Apertura subangusta, intus purpurea albo NETBDIR, labrum tenue superne leviter sinualum. Long. 44 Mm., Iata 23 Min, Long. apert. 37 Mm. Pa EN: n 4) — Conus Rüppelli Reeve Conch. Ile. ‚Suppl. t. 2. f. 273. Sowerby Thes. Conch. | fig. 149. ; Conus classiarius Reeve Conch. Ic. t. 33, f. 180. Sowerby Thes. Conch. t. 10. f. 212. non Hwass etc. nec Kiener. Conus Bleinvillei Kiener Cog. viv. t. 111. £ 1. Conus Pazi Bernardi Il. de. Conch. VI. t. 11. f. 1. 2. Monographie f. 4. So- werby Thes. Conch. Suppl. t. 28. f. 649. _Testae juniores. Conus trigonus Reeve Conch. Ic. Suppl. ti. 9. n 286. Sowerby Thes. Conch. k 9, Be, :208, un: Conus adustus Sowerby Thes. Conch. t. 17. fig, 409. Schale kegellörmig, meistens unten eng und an der Kante breit, glatt, an der Basis gefurcht. Weiss von Grund mit rostfarbigen, oder braun - olivengrünen Zonen, die mit dunklern mehr oder weniger weit unterbrochenen Spirallinien ge- ziert sind. Auf den weissen Zonen befinden sich ‚oft Flecken, Striche oder Punkte. In den meisten Fällen entstehen durch; diese Färbungen breitere dunklere Parthieen und helle Binden, meistens deren drei, ‚oft ‚auch fünf und zuweilen zwei.,, ‚Spira stumpf, mit punktförmigen Embryonalende, meistens jedoch ist die ganze obere Parthie abgefressen und. incrustirt;, sie besteht aus 8 bis 9 sehr mässig ausgehöhl- IV, 2. 25 190 “ | | | ten — die oberen sind platt, selbst convex — ungefurchten Umgängen, die zuweilen | durch Ueberstehen gerandet erscheinen, zuweilen erhöhen sich bei undulirter Naht . einzelne Theile und es. entsteht eine falsche Krone. Sie ist weiss und dunkel ge- fleckt in sehr wechselndem Verhältniss, bald ist das Weisse, bald das Braune vor= ' herrschend.. Mündung nicht sehr eng, innen braun - pürpurfarbig, durch Weiss unterbrochen. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet. Vorkommen: Im roihen Meer — Jubal-Inseln im Golf von Suez (M’Andrew), an der arabischen Küste (Rüppel) zu Massaua: und Dahlack (Jickeli hier sehr häufig). Die grosse Veränderlichkeit dieser Species, sowie die Unsicherheit über den C. clas- siarius Auct. non Hwass, die ungenügenden Reeve’schen Bilder mögen wohl die Ursache ‚gewesen sein, dass die Autoren so viele Species gemacht haben, die ich einziehen muss. Die im Synonymen-Register verzeichneten Species lassen sich alle in meine Beschreibung ein- schliessen, ja sie können bei der grossen Unbeständigkeit nicht einmal als constante Varietäten festgehalten werden. So stellen meine auf Taf. 27. Fig. 9. 10. 11. abgebildeten Exemplare Mittelformen zwischen der typischen Form (Sowerby Thes. fig. 212) und C. Pazi vor. Der eigentliche C. Ruppelli Reeve ist nach einem halb ausgewachsenen Exemplar der Rüppel’schen Ausbeute von der arabischen Küste, das Cuming von Rüppel erhalten hatte, aufgestellt. Es ist, sowie alle Rüppel’schen Exemplare nicht gut erhalten und mit der Epidermis gezeichnet. C. Blainvillei steht durch seine dunkle Färbung am Entferntesten. 135. Conus citrinus Gmelin. Taf. 21. Fig. 4. Testa turbinata, laevigata, inferne granulato-lirata, citrina fasciis duabus signata; spira brevis, conica, coronata, anfractibus 10 convexis, siriatis, apex parvus, glaber. Apertura sub- lata, intus purpurea, albido interrupta. Labrum tenue, superne vix sinuatum. Long. 36 Mm., lata 20 Mm., apertura 32 Mm. Conus Kiste Einehih-Linnd ed. XII. p. 3339 auf Martini Conch. Cab. Ik.t, 61; f. 681. Deshayes-Lamarck 2 eb. Xl. p. 30. Kiener Cogq.: viv. t. 9. f.. 2. a. Sowerby: Thes. Conch. t. 4, f. 70. Conus lividus Var. B, Küster d. W. | AORUS BADBM RI NG Quoy et Gaimard ver I, IM. P- W. t. 2%. I 18. RAR er ea Cenus'oblitus Sowerby 'Thes. Conch. t. 3 f. 37. non f 100 nec Reeve. Schale kegelförmig, glatt, doch undeutlich gestreift und durch Anwachslinien gekreuzt, unten mit durch Perlen gezierten Leisten versehen, die gegen die Mitte der Schale am grössten sind, blasscitronen-, oft fahlgelb, mit zwei weisslichen 191 "Binden. Spira kurz-kegelförmig gekrönt, ‚mit kleinem, glattem Embryonalende und 10 spiralgestreiften Umgängen. Mündung nicht, eng, innen purpurfarben, mit weisslichem Saum ‚und weisslich.. zweimal unterbrochen. ‚Mundrand scharf und oben kaum ausgebuchtet. | . Vaterland: Die indo-pacifische . Bar, vorzugsweise : an den ‚Südsee- Inseln und Neu-Caledonien, doch auch sonst überall verbreitet. | Seit die Herren Quoy und Gaimard eine Verschiedenheit des Thieres dieser Art von dem des C. lividus Hw. nachgewiesen halten, war es geboten, sie von diesem, dem sie als Varietät zugezählt war, zu trennen. Ich mache aber darauf aufmerksam, dass die ‚hier beschriebene, auch von Quoy ‚et Gaimard untersuchte Art sich kaum mit der Darstelluug Martini’s verträgt, dessen Art u. A. eine innen weisse Mündung, sonst ausser citronengelb mit weisser Basis ein weissliches Gewinde haben soll, was alles bei unsre Art nicht zutrifft. 136. Conus flavidus Lamarck. Taf. 28. Fig. 7. 8. Testa turbinata, flave-rubente, fasciis duabis albis cincta, 'basi fusco-violacea, striis trans- versis, inferioribus subgranosis; spira obtusa, immaculata (Lamarck). Long. 60 Mm., lata 30 Mm, Long. apert. 45 Mm. (spira obtusa). a 2 - 50 — C— plana). Conus flavidus Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 264. Nr. 57. idem Hist. nat. VII. p. 468.° ?Reeve Conch. Ic. t. 38. f. 207. Kiener Cog. viv. p. 96. t. 26. f. 4. Deshayes - Lamarck 2 ed. XL. p. 45. Issel mar. rosso p. 143. Sowerby Thes. t. 8. f. 168. Conus virgo Var. Dillwyn Cat. I. p. 362. Schale kegelförmig, mehr oder weniger deutlich spiral gestreift, unten stärker und fast gekörnt, rothgelb- bis schwefelgelb, mit ungefleckter Spira, dunkelvioletter Basis und zwei weissen mehr oder. weniger breiten und deutlichen Binden, an der Kante und in der Mitte. Die Spira ist stumpf, oft ganz platt und angefressen, daher ein Embryonalende meistens nicht sichtbar. Sie besteht aus 9 bis 10 platten, gerandeten, gestreiften und mit gebogenen ‚Anwachsstreifen versehenen Windungen, die durch. eine undulirte Naht getrennt und etwas ungleich gemacht werden. Kante ‚abgerundet und oft leicht gekielt... Mündung schmal, in der Mitte eingezogen, unten etwas: weiter, innen violett, mit einer weisslichen Zone in der Mitte. Mund- rand scharf, oben nicht»tief aber schief gebuchtet. ‘Die Epidermis ist bei jungen | IB * 4199 Schalen dünn und faserig, bei alten Linien - dick Sand ig verfilzt, sie ist dunkel- braun bis fast schwarz von Farbe, wie bei C. virgo. ie Naterland: Die indo-paeifische Provinz und zwar im rothen’ Meer im Golf von Suez (M’Andrew), Golf von Akahah (Issel), zu Massaua (Jickeli), im Persischen Golf (M’Andrew), an den Küsten von 'Ceylon De Java en und Neu- Caledonia (Crosse), Tahiti (Cuming). | Diese Art erinnert durch ihre Färbung und Schwere an C. virgo, ist aber leicht von ihm zu scheiden und an den gekrönten €. lividus, von dem 'er, wenn dieser durch schlechte Er- haltung oder durch Abreiben oder Abfressen ohne Krone zu sein scheint, dann schwer zu unter- ‘scheiden ist, In manchen Sammlungen werden diese beiden Arten noch verwechselt. Die Exemplare mit platter Spira erinnern auch an C., DRS RDLLIEN >; wenn Wlan Punktreihen, wie es vorkommt, verwischt sind. | | In dem Glauben, die Fig. 2 der Taf. 26 nach Martini liesse sich auf diese Art deuten, ‘wurden diese beiden Bilder hier zur Ergänzung dargestellt; diese Species kommt also hier ausser der Reihe zur Abhandlung. Se 137. Conus monile Hwass-Bruguicre. Taf. t Fio. 7.0. Taf. b. Fis,. Ei | IR Testa oblongo- -turbinata, albo- robella, lineis mäculisque rufis transversim ls. fascia alba, punctata; spira plana, canaliculata, apice acuminata lHRRRNER | Knorr Veren. Il. 1.6. f. 3. Chemnitz Conch. Cab. X. t, 40, f. 1301-1308. | Conus monile Hwass-Bruguiere Dict. ‘Nr. 15. Eneyel. meth. t. 325. 7.8. Lamarck Ann. du Mus.'XV. p. 264. Nr. 53. Dillwyn Cat. I. 360. Lamarek hist, nat, VII. p. 466. Schubert. et Wagner Fort. XII. t. 221. f. 3061. 3062. G. B, Sowerby Conch. Ill. f. 118. 119. Reeve Conch. Syst. II. p. 271. t. 298. f. 118. 119. dem Conch. lc. 1. 12. f. 61. ""Deshayes-Lamarck 2: ed. XI. 'p.' 43. Kiener Cog. | viv. 6,31. 41.1 a. b. :Sowerby Thes. Conch.:t. 99. f. 168. RE seneralis Var. Küster, s. d. W. p.. 119. | Schale verlängert-kegelförmig, glatt, ander Basis leicht trofarckils Weiss von Grund: mit rosen- oder ‘blass ziegelroth'' leicht 'überlaufen und verwaschen; ‚diese ‚Färbung in verschiedenen 'Nuancen 'zu Zonen ‘oder Binden geordnet.‘ Ueber die ganze ‘Schale ziehen sich mehr ‘oder weniger zahlreiche Punktreihen, entweder ‚entfernt: stehend oder theilweise zu eng 'zusammenstehenden Parthieen ' gereiht. 193 "Die'Punkte sind braungelb, meistens etwas in die Länge gezogen, "zuweilen zn "grossen Flecken zusammengeflossen, theils zu Dreiecken oder Zickzack- oder Wap- penfiguren zusammengeschoben. ‘Manchmal sind die Binden schwefelgelb, mit oder ohne Punktreihen. Einen Uebergang in die Färbungscharaktere des C. generalis habe ich an den zahlreichen Exemplaren, die mir vorliegen, nicht bemerkt. Spira 'in den unteren Umgängen ‚platt, dann schnell und steil zu einer feinen Spitze aus- gezogen, weiss und gelbbraun gegliedert; sie besteht aus 12 nicht quersculptirten, ‘jedoch mit’deutlichen schiefen Anwachslinien versehenen, etwas gerandeten Umgängen und dem 'elasigen aus zwei Umgängen bestehenden Embryonalende. ‘Kante mei- stens sehr scharf. Mündung eng, in der Mitte etwas eingezogen, innen weiss. Mundrand: scharf und schneidend, oben schief ausgebuchtet. Vaterland: Der indische Ocean (Ceylon, Java, Philippinen). 1385. Conus bandanus Hwass. Baf, 30; ıEig; 1.2; Testa turbinata, coronata, basim versus sulcata, nigrescente, maculis trigono-cordatis albis roseo-caerulea tincta; spira depressa, maculata, anfractibus 12 canaliculatis, tuberculatis; apex elevatus, unicolor. Apertura angusla, inlus alba roseo tincta, inferne luteo maculata. Labrum acutum, superne profunde sinuatum, intus nigro et luteo marginalum. | “ Long. 80 Mm. late 46 Mm. Apert. 7A Mm. | ; Conus bandanus Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 5. _Encycl. meth. 1. 318. f. 5. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 29. idem. hist. nat, VII. p. 443. Quoy et Gaimard Voy., Astr. III. p. 86. 1. 52.1.7. Sowerby ‚Conch. Ill. f. 121. _Reeve Conch. Ic. t. 8. f. 48. Deshayes- . Lamarck 2 ed. XI. p. 8. Kiener Coq. viv. p.6. LA 1. Sowerby Thes. Conch. t. 1. f. 8. Crosse Observ. Cone p. 14. Conus marmoreus Born Tesi. Mus. Caes. p. 146. Var. y. Dillwyn Cat. I. d. 353. Ä 0. Var.:@. . Quoy et Gaimard Voy. Uranie t. 69. f. 7—10. Gehäuse gross, kegelförmig, mil etwas eingezogenen Seiten, gekrönt, olatt, segen die Basis 'gefurcht. Auf schwarzbraunem Grund stehen zahlreiche weisse, mehr oder weniger blass rosenroih überlaufene Flecken von unregelmässig drei- eckig bis herzförmiger Gestalt und verschiedener Grösse. In der Mitte und gegen die Basis hin sind die Flecken meistens kleiner, intensiver gefärbt und weiter aus- einander gerückt, sie bilden dadurch, dass hier die schwarze Grundfarbe vorherrscht, ‚194 zwei bandartige Zonen; oft tritt oben eine ‚dritte ‚hinzu. Spira niedrig, nur der Wirbel ist aufgerichtet; sie besteht aus 12 ‚oben ein wenig ausgehöhlten, unten mit einem Kranz von kegelförmigen seitlich gedrückten Knoten gezierten Umgängen von röthlichweisser Farbe, nur die unteren sind gefleck. Mündung oben eng, unten etwas erweitert, innen milchweiss. mit rothenrosem Schimmer, unten mit einigen _ gelben Flecken. Mundrand scharf und schneidend, ‚oben ziemlich tief gaanrhiet, innen mit braun und schwarz gelleckten Saum. Vaterland; Indo-australisches Meer an nn Küsten der Melticktschen: Inseln, vorzugsweise an der Insel Bauda, Rroher der Name. : erus der Maltzan’schen Sammlung). 58 ' Die Verwandtschaft mit 6. marmoreus ist in den. Augen fallend, unsere Art, von "Einigen für blosse Varietät desselben angesehen, mag als klimatische Abänderungen mit ‚constanten Merkmalen aufrecht gehalten werden, wie so viele andere Kegelschnecken, die man bei jedem andern Genus einziehen würde. 139. Conus marchionatus Hinds. Tat.’30. Fig.’ 3.4, Testa abbreviato- turbinata, laeviuscula, basim versus sulcata, ferruginea vel aurantio- -fusca, maculis albis trigono-cordatis picta; spira depressa, anfraclibus 8— 9 leviter canaliculatis et spiraliter striatis, superioribus subtuberculatis; apex mucronalus, pallide roseus, anfracibus 3 glabris. Apertura angusta, intus lactea; labrum acutum, infra maculatum, ‚superne profunde si- nuatum. Epidermis tenuissima, flavida. Long. 40 Mm. lata 25 Mm. Apert. 35 Mm. Founs Pure ae Hinds Ann. ei Mag. Nat. hist, 1843. Reeve Conch. Ic. 4413. f. 65. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 133. Kiener -Coq. viv. p. 5. 1.37. f. 1. Chenu Man. I. f. 1511. So- werby Thes. Conch. i. 8. f. 172. Gehäuse abgastiizt-kopelföntig, glatt, unten gefurcht, ch, bis orange, oft selbst braungelb, mit weissen dreieckig- herzförmigen Flecken von ungleicher Regelmässigkeit geziert. Spira niedrig, gelb und weiss gefleckt, aus 8— 9 leicht ausgehöhlten, spiral gestreiften Umgängen und einem spitzigen, blass rosenrothen Embryonal-Ende bestehend. Die oberen Umgänge sind fein ‚geknotet, ‚Mündung eng, innen milchweiss. Mundrand scharf und schneidend, oben tief gebuchtet, innen mit geflecktem Saum. 195 Vaterland: Grosser Ocean an den Marcheses-Inseln, woher der Name. (Aus. der Maltzan’schen Sammlung). | Diese Art ist der gelben Varietät des C. marmoreus sehr ähnlich , han diese ohne Krone. Eine Andeutung zu einer solchen auf den oberen Umgängen ‚ist vorhanden, die sich auf eine Kronenbildung in der Jugend deuten lässt, die im Alter verloren gen 140. 'Conus brunneus (Hawe) Gray. | | Taf, 30. Fig. 5. 6. 9. Testa turbinata, crassa, fortiter coronata, cingulata, cinculis ad basim subgranosis; nee vel intensive castanea, unicolor vel macuiis albis .sinuatis longitudinalibus bifasciatim cincla; spira brevis, albo brunneoque maculata, anfractibus 10—11 canaliculatis, spiraliter sulcatis, tuber- culais, tuberculis crassis; apertura latiuscula, intus pallide violacea vel rosacea; labrum tenue superne leviter sinuatum, intus brunneo-marginatum. | Long. 55 Mm. lata 63 Mm. apert. 46 Mm, | Conus brunneus Mawe Conch. 1828. Gray in Wood’s Ind. test. Suppl. t. 3. f..1.) Sowerby Proc. 'Zool. Soc.’ 1834. p. 18. G. B. Sowerby jr. C. 1. £. 63... Reeve, Conch. Ic..t. 14. f..72..a.:b. ‚Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p5 127: Kiener Cogq. viv. p. 24.1. 15. f. 1. 1 a. Sowerby Thes. Conch. t. 3. f, AT. 48.2 19. "'Conus diadema 6. B. Sowerby Conch. IM. f. 88, Carpenter Rep. Schale kurz-kegelförmig, oft fast keulenförmig, dickwandie, leicht doch deul- lich umgürtelt, unten stärker und hier fast gekörnt, die Furchen dazwischen flach; dunkelbraun bis tief kastanienbraun, theils. einfarbig mit intensiver gefärbten Gürteln, _ theils braun, mit weissen ausgezackten Längsplacken, die sich zu zwei undeutlichen Querbinden gestalten. Spira niedrig, breit und stark gekrönt, grob und meistens angefressen. Sie besteht aus zahlreichen, meist nicht zählbaren ausgekehlten und an den Rändern mit dicken Höckern besetzten Umgängen, die entweder einfarbig weiss oder doch heller als die Grundfarbe oder mit wenigen dunkleren Spritzen zwischen den Knoten ‘oder ganz braun mit weissen Knoten gezeichnet sin. Mün- dung ziemlich weit, unten sehr weit, innen mit violettem Schimmer, der bei jungen Schalen der einfarbigen Varietät dunkelviolett erscheint (C. diadema Sow.). Mund- rand scharf, nicht schneidend, braun gesäumt und oben seicht gebuchtet. Vaterland: Der grosse Ocean an der Westküste’ von Central-America (Puerto Portrero, Panama), Gnloppegeninsen in TALHIUNOR (Carpenter); (Aus der Maltzan’- schen Sanlınlung). | | 196. NB. Die Farce der Figuren, besonders der Fig. 9 ist etwas verfehlt, wodurch die Stücke minder breit erscheinen, als sie es in der That sind, darum auon, die engere Basis nicht recht hervortreten lassen. Bi 141. Conus balteatus Sowerby. - Taf. 30. Fig. 7. 8. Testa abbreviata-cenica, anguste lirata, basim: versus crassior, Inallidbie caeruleo- Havissente olivaceo-fusca mediane et inferne balteata, basis purpurea; .spira brevi-conica, coronata, an- fractibus 8—9 spiraliter striatis, tuberculatis; apex translucidus, roseus, anfractibus 2 — 21], laevibus. Apertura angusta, intus purpurea vel fusco-violacea, Pau NE labrum acutum superne leviter sinuatum. Epidermis tenuis pallide flava. Long. 37 Mm. lata 20 Mm. aperl. 34 Mm. Conus balteatus Sowerby Conch. Ill. f. 58. Reeve Conch. Ice. t. 16. f. 88. Deshayes- -Lamarck .2 ed. XI, p. 128. Kiener Cogq. viv. p. 27. t. 15. f. 3. Sowerby Thes. Conch. t. 4. f. 71. Gehäuse abgestutzt-kegelförmig bis rein kegelförmig, zuweilen durch con- vexe Seiten etwas keulenförmig, eng geleistet, gegen unten dies gröber, weisslich oder gelblich im Grund, in der Mitte und unten olivengrün, mehr oder weniger intensiv umzogen, wodurch mehr oder weniger reine Gürtel gebildet werden, oft steht oben noch ein einzelner allein und die Mittelzone tritt heller heraus. Basis purpurfarben, in’s Violette gehend. Spira breit-kegelförmig, nicht hoch, gekrönt, mit 8S— 9 spiral gestreiften und mit engstehenden Knoten gezierten. en Embryonalende aus 2!/, Umgängen, glatt, durchscheinend und. schön rosenroth. Mündung eng, innen purpurbraun, oft mit deutlichem Stich in’s Violette, oft. heller unterbrochen. Mundrand scharf und schneidend, ‚oben seicht gebuchtet. ee mis sehr dünn und häutig, hellgelb. Vaterland: Philippinische Inseln. (Aus der wm Bakalana, Unsere Figur, 8 stellt die typische Form ‚dar, ‚Fig. 7: eine schlanke ‚Varielät von intensi- verer Färbung, die das Besondere hat, dass sie zum Theil mit weissen Flocken: bestreut ist, wie Ü. rattus. | | 142. Conus gladiator Broderip. Taf 30. Fig. 10. Testa conica, solida, toviter coronata, ad basim sulcata, ER, albo obscure longitudinaliter | u 197 strigata, spiraliter obscure lineata et iclie albidis irregularibus,, fasciatim disposiiis, ornata; spira brevis, anlraciibus 7—8. marginatis, granuloso-striatis, tuberculatis, albido- fulvoque ma- culatis, Apertura latiuscula, intus pallide fusca albido interrupta; labrum acutum, superne le- viter sinuatum, Long. 41 Mm. lata 25 Mm., apert. 37 Mm. | Conus gladiator Broderip Proc. Zool. Soc. 1833. G. B. Sowerby Conch. Il. '£.34. Reeve Conch. Ic. t. 22. f. 127. Kiener Cog. viv. p.2d. 1.15: f. 4.4, 109, € A. :Sowerby. Thes. Conch, t. 3..f.59,60. Schale kegelförmig, stark, leicht gekrönt, rauh, an der Basis gefurcht, braun- gelb von Grund mit schmutzig weissen Längsstriemen und dunkleren Spirallinien, an der Kante und in der Mitte befinden sich weisse Querbinden, über die die Spiral- linien hinweglaufen und sie undeutlich machen. Auch die Grundfarbe unterbricht sie in Form von Längsstreifen. Spira ist kurz, breit-kegelförmig aus ’—8 gerandeten und gekörnelt-gestreiften, geknoteten, weiss und schwarzbraun gefleckten Umgängen bestehend. Mündung ziemlich weit, innen fahlgelb, mehrmals weisslich unterbro- chen. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet, doch ziemlich tief und schief ein- geschnitten. Epidermis dünn, grünlich-gelb. Vaterland: Grosser Ocean an den Küsten von Central-America, Panama (Carp.). (Aus meiner Sammlung). | | 143. Conus miliaris Hwass-Bruguiere. Taf.»32.° Mg: 2. Testa obtuso-turbinata, coronata, laeviuscula basim versus sulcala, interstitiis granulalis, carnea, albo interrupta, lineis transversis fuscis et fasciis albidis, carneo punctalis picta; spira obtusa, anfractibus 9 tuberculatis, transverse strialis, variegalis; apex glaber, translucidus 21/, _ anfractibus; apertura angusta intus intensive carnea, columbella uniplicata; labrum tenue, acu- tum superne leviter sinuatum. Epidermis tenuis, flavida. | Long. 30 Mm,, lata 21 Mm. Apert. 27 Mm. | Conus miliaris Hwass-Bruguiere Dict, Nr. 26. Eneyel. meth. t. 329. f. 6. La- marck Ann. du Mus. XV. p. 34. idem hist. nat. VII. p. 456. Dillwyn Cat. I. p. 383. Wood Ind. test. ı. 15. f. 49. Sowerby Conch. Ill. f. 81. Reeve Conch. Ice. t. 36. f. 198. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 30. Kiener Coq. viv. p. 42. 1. 13, f. 1. Sowerby Thes. Conch. t. 4. f. 73. 74. Schale kurz-kegelförmig, gekrönt, glatt, von unterhalb. der Mitte an gefurcht, zwischen den Furchen gekörnelt, fleischfarbig: bis in’s pfirsichblüthenfarbige, oft zick- IV. 2. 26 198 zackförmig mit weissen Unterbrechungen gezeichnet, ausserdem mit feinen Spiral- linien, die gewöhnlich etwas dunkler sind und zwei weissen, fleischfarbig punktirten Binden geziert. Die Färbung ist oft so delicat, dass sie im Detail fast nicht wie- derzugeben ist, so das Original zu unseren Figuren, die nicht entfernt diese subtile Zeichnung und Färbung zeigt. Spira mehr oder weniger stumpf, sie besteht aus 9 spiral gestreiften und mit zahlreichen Höckern gezierten, gefleckten Umgängen, und aus dem 2! Umgänge zählenden glatten, durchscheinenden Embryonalende. Mündung eng, innen tief fleischfarben, im Grund selbst braun, Spindel gedreht und mit einer Falte versehen. Mundrand dünn. und scharf, oben leicht Een | doch ziemlich tief und schief eingeschnitten. Vaterland: Die indo-pacifische Provinz und zwar im Rothen Meer bei Tor und Ras Mohamed (Jickeli, Löbbecke), Philippinen (Sowerby), China (Lamarck), Insel Annaa (Cuming), Viti-Inseln (Mus. Godefroy), Neu-Caledonien (Crosse). (Aus der Maltzan’schen Sammlung). 144. CGonus encaustus Kiener. Taf. 31. Fig. 4.5. | Testa oblongo-turbinata, transversim striata, fulvo aut rubescente, punclis albis lineo- lisque fuscescentibus vicissim aspersa, albido bi-vel trifasciata; spira brevis, anfraclibus 9 tu- berculatis, sulcatis, suleis profundis; apertura angushsciing; intus fusco-purpurea, columella sub- plicata; labrum acutum, superne leviter sinualam. Long. 33 Mm., lata 19 Mm., apert. 27 Mm. | Conus encaustus Kiewer Coq. viv. p. 54. t. 14. 2. Sowerby Thes. Conch. t. 4. fig. 79. .— praetextus Reeve Conch. Ic. Suppl. 2. L AT Schale länglich-kegelförmig, gestreift, unten etwas stärker. Färbung blau- lich - weisser Grund, der aber ausser zwei Binden und zuweilen einiger Längs- flammen, von einer wolkig aufgetragenen braunrothen oder olivengrünen Farben- schicht in Form von breiten ausgezackten Längszonen überdeckt ist, diese Zone fehlt zuweilen ganz und die Grundfarbe ist doch wenig. sichtbar, denn die zahl- reichen (circa 38 bis 42) feinen deutlich sichtbaren Spirallinien, weiss und roth- braun oder olivenfarbig gegliedert, bedecken sie ebenmässig. Sie stehen oben dichter als unten, wo sie genau den Rücken zwischen den Spiralstreifen folgen. Spira niedrig, doch ist das Ende sehr steil und spitz aufgerichtet, sie besteht ausser 199 dem glatten aus 2!/, Windungen bestehenden Embryonalende aus neun, stark abgesetzten, ‚sehr deutlich und tief gefurchten und mit zahlreichen, stark vorstehenden Knoten ver- sehenen Umgängen von gelblicher Färbung mit sehr dunkelbraunen schmalen Flecken zwischen den weissen Höckern. Mündung sehr eng, innen dunkel gelbbraun mit purpur Schimmer, zweimal heller unterbrochen. Spindel unten gedreht, mit fal- tenartiger Verdickun.. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet. Epidermis dünn und häutig, gelblich. ' Vaterland: Grosser Ocean an den Freundschafts- und Gesellschafts-Inseln. Das Original zu Fig. 4 ist aus der Maltzan’schen und das zu Fig. 5 aus der Loebbecke’- schen Sammlung. Ä Diese hübsche Art gebört in die nächste Nähe des C. coronalus Dillwyn (p. 131). Die Färbung stimmt ganz mit gewissen Varietäten dieser Art überein, doch ist sie sonst durch die schlanke Gestalt, die viel zahlreicheren Spirallinien, die sehr enge Mündung und die anders gesiellten, weit zahlreicheren Höcker verschieden. Jedenfalls eine gute Species. 145. Conus fulgetrum Sowerby. Tal. o1. Bigubısd, Testa turbinata, coronata, basi angusta, tuberculis planiusculis albidis per seriebus trans- versim dispositis rugulosa, auranlia vel carnea, lineolis punctisque subreticulatis, obscure fas- ciata; spira exserta, conico-mucronala, anfractibus 9 eonvexis, spiraliter striatis, tuberculatis; apex anfr. 21/, glabris. Apertura angusta, intus carnea, labrum acutum, superne leviter sinuatum. Long. 35 Mm,, lata 22 Mm., apert. 30 Mm. Conus fulgetrum Sowerby Proc. Zool. Soc. 1843. Conch. Ill. fig. 82. Thes. | Coneh. t. 4. f. 69. Lischke Jap. Conch. p. 8. — scaber Kiener Coq. viv. Suppl. p. 351. t. 100. f. 1. — miliaris Var. Reeve Conch, Ic, Suppl. t. 2. f. 198 b. Schale kegelförmig, durch Verengerung der Basis keulenförmig, stark, ge- krönt, die ganze Oberfläche spiral-gekörnelt, gestreift oder besser ausgedrückt, ve- hämmert, die Erhöhungen sind milchweiss, die übrige Färbung besteht aus einer weisslichen Grundfarbe, über die ein orange oder fleischrothes Netzwerk aus un- regelmässigen Maschen oder Ziekzacklinien ausgebreitet ist. Gewöhnlich ist nur eine Binde an der Kante vorhanden, doch kommen auch zwei und drei Binden und mehrere dunklere Zonen vor. Spira ausgezogen, breit- kegelförmig und spitz zu- laufend, besteht aus 9 spiral gestreiften und mit dicken, stumpfen Höckern. besetzten — 26*r 200 und aus 21), Umgängen des glatten, einfarbigen Embryonalendes. Mündung eng, innen fleischfarbig oder gelbbraun. Mundrand scharf, oben leicht Green Deckel sehr klein, mit sehr ausgebreitetem Muskelfleck. ‘Vaterland: Die indo-pacifische Provinz und zwar Tor im rothen Meer (Loeb- becke das abgebildete A Japan wie Neu-Caledonien aha, Ocea- . nien (Kiener). | | Obgleich dem C. miliaris nahe stehend, ee sich unsere Art durch seine gehämmerie rauhe Schale und die hohe mit viel weniger und stärkeren Höcker besetzte Spira aus und ist leicht zu scheiden. Die Oberflächensculptur erinnert an Helix aspersa Müller. 146. Conus Vautieri Kiener. Tal. 13. bie. Testa turbinata, subinflata, solida, laeviuscula ad basim sulcata; alba roseo-fusco nebu- losa et punctis fuscis vel castaneis sparsim ornala; spira plana, ‚anfractibus 10 spiraliter sul- catis, tuberculatis, variegalis, apex mucronalus, glaber, translucidus 21/, anfr. Apertura latius- cula, medio angustior, intus pallide carnea, columbella contorta, subplicata; labrum acutum, intus maculatum, superne et inferne sinuatum. Long. 355 Mm., lata 20 Mm,, apert. 30 Mm. Gonus Vautieri Kiener Coq. viv. p. 350. t. 100. 1. 3. Sowerby Thes. Conch. 28 Gehäuse kegelförmig, oben ein wenig aufgeblasen, in der Milte verschmälert, stark, glatt, nur unten gefurcht. Auf weisslichem Grund befinden sich rosenröthlich- braune Wolken, über diese sowohl als über einen Theil der ‚sichtbar bleibenden Grundfarbe vertheilen sich ziemlich unregelmässig eine grosse Anzahl von braun- gelben_bis tief kastanienbraunen, mehr eckiger als runder Flecken von verschiedener Grösse, die sich besonders auf den dunkleren Wolken zusammendrängen und un- deutliche Zonen bilden. Kante sehr deutlich markirt. Spira® niedergedrückt, nur die ältesten Umgänge mit dem spitzen glashellen Embryonalende stehen hervor. Sie besteht aus 10 tief gefurchten, gerandeten, ausgekehlten und durch starke Knoten gekrönten Umgänge. Zwischen den weissen Höckern stehen dunkle Flecken. Mün- dung ziemlich weit, in der Mitte verengt und unten erweitert, innen weiss mit fleischfarbenem Schimmer, Spindel gedreht, mit einer faltenartigen Schwiele. Mün- dung scharf, innen gefleckt, oben und und unten gebuchtet. | 201 Vaterland: Der grosse Ocean an der Küste der Marquesas - Inseln Boney), äus meiner Sammlung. | Diese Art ist kaum haltbar. Um dies zu zeigen, lasse ich darunter (Fig. 10) die ähnlich gefärbte Varietät des C. pulicarius abbilden, die Kiener selbst als solche anerkanut und Taf. 111, Fig. 4 abgebildet hatte. Man sieht daraus, dass die einzigen Unterschiede in der äusseren Gestalt (die von ungleichem Alter herrühren mag), in der etwas grösseren Anzahl der Flecken und in der Stärke der Krone liegen, Unterschiede also von. geringem Werth. 147. Conus nanus Broderip. Tal, 31. ‚ig. 11, Testa subobeso-iurbinata, solida, alba zonis pallidissime livides, basi livido-purpurescente, epidermide luteo-olivacea undala; spira convexa, coarctata subtiliter coronata, aperturae fauces basim versus livido-purpurascens (Broderip). Long. 21 Mm., lata 11 Mm, Apertura 18 Mm. Conus nanus Broderip Proc. Zool. Soc. 1833. p. 53. Sowerby Conch. Il. fig. 6 Reeve Conch. Ic. t. 27. f. 150. Deshayes-Lamarck 2ed. XI. p. 130. Sowerby Thes. Conch. t. 6. f. 114. 115. Schale klein, kurz-kegelförmig, stark, weiss mit hellgelben Zonen, schwärz- lich durchscheinenden Binden und schwärzlich-purpurfarbener Basis, glatt, nur unten mit wenigen Furchen versehen. Spira niedrig, aus 8 engen, mit zahlreichen klei- nen Höckern und zwei oder drei Spiralstreifen gezierten ungefleckten Umgängen bestehend. Mündung sehr eng, innen dunkelblau purpurfarben, jedoch nur im nnteren Theil, der obere ist ungelärbt, Mundrand scharf, oben sehr leicht ge- buchtet. | Vorkommen: Grosser Ocean an der Corall-Insel, Lord Hood genannt, die zu der Gruppe der s. g. Niederen Inseln gehört. Aus der Maltzan’schen Sammlung. Sowerby bildet (Fig. 116) eine Varietät von den Sandwichs-Inseln ab, die Punktreihen besitzt. Dies ist so unwahrscheinlich, dass ich eine solche Varietät, ohne sie vor Augen zu haben, nicht anerkennen kann. 148. Conus ceylonensis Hwass-Bruguiere. Taf. 31. Fg.12, Testa turbinata, coronata, basi granosa, flavida‘, fascia intermedia ramosa, pallide caesia; superne zona alba lineis fulvo-punctatis distinctis; spira obtusa, fauce violacea (Lamarck). Long. 17 Mm., lata 9 Mm. Apert. 13 Mm. 202 Conus ceylonensis Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 35bis. Encycl. meth. t. 322. on Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 39. Nr. 40. Dillwyn Cat. I, p. 407. Lamarck hist. nat, VII. p. 460. Wood Ind, test. t.15.f. 9%. Reeve Conch. Ic. t. 37. f. 199. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI. p. 35. Kiener Coq. viv. p. 59. t. 14. f. 5. Hanley in Tennent’s Ceylon. -Sowerby Thes. Conch. t. 6. f. 139. 141. H. Nevill in. schedis. ? Conus acutus Sowerby Thes. Conch. t. 6. f. 142. Schale klein, stumpf-kegelförmig, unten sehr eng, zur Hälfte glatt, von der Mitte bis zur Basis granulirt mit dazwischen liegenden Furchen, gelb mit zwei weissen unterbrochenen Binden, wovon die obere breitere, unter der Kante zu- weilen mit braunen Punktreihen umzogen ist; über die Mittelbinde laufen braune in’s olivengrüne fallende, mehr oder weniger breite Zickzackstreifen, die in der Nähe der Nase beginnen und durch die Binde hindurchlaufen und diese mit der oberen verbinden. Manchmal befindet sich über der dunkelvioletten Basis noch eine dritte schmale Binde, an der die Längsstreifen beginnen. Spira ist stumpf, be- steht aus 8 durch kleine, nahe bei einander stehende Höcker, gekrönten Umgänge. Mündung eng, unten violeit mit Weiss gemischt, innen weiss mit violeitem Grund. Mundrand scharf, oben tief gebuchtet, innen schwach gesäumt. Vaterland: Indischer Ocean an den Küsten von an (Hanley) und Bourbon (Deshayes), aus meiner Sammlung. Das Schneckchen ist in der Färbung wenig bastandiz und die oben beschriebene oft gänzlich verwischt und die Nuancen des Braunen sehr wechselnd, wie die Streifen und Flecken selbst. Eine Form mit treppenarlig ausgezogener Spira ist von Sowerby als Art abgetrennt und Conus acutus genannt worden, die wohl unhalibar ist. | 149. CGonus nux Broderip. Taf. 31. Fig. 15. 16. Testa obtuso-turbinata, coronata, laeviuscula, basim versus sulcata, interstitiis obsolete granulosis, alba maculis fuscis undatis bifasciata, basi nigricante; spira depressa, anfractibus 8—9 angustis, tuberculatis; apex subtusus. Apertura angusta, intus violacea; labrum acutum, intus fusco-marginatum, superne vix sinuatum. Long. 29 Mm., lata 17 Mm.; apert. 25 Mm. 4 Conus nux Broderip in Proc. Zool. Soc. 1833. Sowerby Conch. Ill. f. 31. Reeve Conch. Ic. t. 20. f. 110. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 129. Kiener 203 Cog. viv. p. AT. tr. 1128. 3. 6. 102. [..2.. Carpenter Rep. Sowerby Thes. 3. 0oneh. 2,0 8 135. ' Schale kurz-kegelförmig, unten sehr an breit, daher. keulenförmig, gekrönt, glatt, unter der Mitte mit einigen weit aus einander stehenden Furchen, deren Zwischenräume undeutlich gekörnelt sind, versehen. Färbung: graulich- weisser Grund mit zwei aus ungleichen braunen Placken bestehenden Zonen; an der oberen Zone sind die Placken in der Mitte verbunden und laufen nach oben und unten in Zungen aus, die untere Zone ist meistens zusammenhängend. Zwischen den beiden Zonen verbleibt die Grundfarbe unbedeckt, nur hin und wieder mit kleinen Fleckchen und einen oder zwei Punktreihen unterbrochen, Basis dunkel- violett, in’s Schwarze fallend. Spira niedrig, oft ganz platt, besteht aus 6 — 7 gestreilten und schwach gekrönten — und aus 2!/, glatten Embryonal-Windungen. Zwischen den weissen Höckern liegt je ein brauner Flecken. Mündung eng, innen violett. Mundrand scharf, ein wenig gebogen, innen braun sesäumt und. oben seicht gebuchtet, doch ziemlich tief und schief eingeschnitten. Vaterland: Grosser Ocean an den Küsten von Nord- und Central-Amerika, besonders den Galopagos-Inseln (Broderip), Golf von Californien und Panama (Car- penter.. Aus der Maltzan’schen Sammlung. Diese Art ist wenig von der vorhergehenden verschieden, ihre bedeutendere Grösse und verschiedene geographische Verbreitung rechtfertigen ihre Aufrechterhaltung. 150. Conus pontificalis Lamarck. Taf, 31. Bis, 19. 14, Testa ovato-turbinata, coronata, transversim sublilissime sulcata, alba, epidermide luteo- virescente; spira elevata, conica, anfractibus 9, striatis, tuberculatis; apertura latiuscula, intus lactea; Jabrum acutum, superne leviter sinualum. Long. 22 Mm., lata 19 Mm., aperi, 22 Mm. | Conus pontificalis Lamarck Ann, du Mus. XV. p. 34. Nr. 36. idem hist. nat. VI. p. 459. Delessert Rec. t. 40, f. 15.a.b. Reeve Conch. Ic. t. 4. f. 15. Deshayes-Lemarck 2 ed. XI. p. 34. Kiener Cogq. viv. p. 35.113. f. 3. Chenu Rn. I. f. 1458. So- Thes. Conch. t. 3..f. 51: Schale eiförmig-gethürmt, gekrönt, fein spiral gefurcht und durch feine An- wachsstreifen gegittert, meist mit gelbgrüner Epidermis bedeckt, die sich leicht, 204 jedoch in verschiedener Weise ablöst, wodurch Zonen mit aufliegender und solche mit fehlender Epidermis entstehen, es geschieht dies in der Regel so, wie es in der Abbildung angegeben ist, wo nur der Mittelzone des Hauptumganges die Epidermis erhalten ist, unten und oben aber fehlt. Spira erhoben, kegelförmig, deren Höcker so geordnet sind, dass sie einer päpstlichen Thiara ähnlich wird, woher der Name ; sie besteht aus 9 gestreiften aufrecht stehenden Umgängen. Mündung ziemlich weit, unten weit, innen milchweiss. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet, unten aus- geschnitten. | | | | a Vaterland: Südsee an den Küsten von Vandiemensland (Peron). Aus der _ Loebbecke’schen Sammlung. Diese Art verdient wegen ihrer Form und der Epidermis, unter der die feste glänzende Schalenschicht fehlt, vom Conus abgetrennt zu werden, meiner Auffassung nach mit grösserem Recht, wie Hermes und andere. | | 151. CGonus Maltzanianus Weinkauff. Taf. 32. Fig. 3—6. Testa turbinata, solida, iransversim lirata, liris simplieis vel granulosis, distantibus, pallide lutea, interstitiis lirarum profundioribus, bifasciata, basis profunde: violacea. Spira obtuso-con- vexa, immaculata, anfractibus 9 planis vel subconvexis, leviter striatis, apex tumidus 21/, anfr, Apertura latiuscula, intus violacea vel purpureo-nigricante, labrum acutum, intus Juteo margi- natum, superne vix sinuatum. | | Long. 51, lata 29 Mm., apert. 45 Mm. oa Schale kegelförmig, oft etwas keulenförmig, über die ganze Oberfläche laufen entfernt stehende Gürtel, die entweder glatt oder gekörnelt sind, die Färbung ist ein fahles Hellgelb, in’s Olivenfarbige, zwischen den Gürteln etwas dunkler, oft jedoch schmutzig braungelb bis rothgelb; zwei fahlere Querbinden heben sich deut- lich ab. Die Basis ist dunkelviolett. Spira stumpf, breit-kugelförmig, im Profil etwas convex, nicht gefleckt; 9 Windungen, platt oder leicht gewölbt, mit leichter Spiralstreifung und ein stumpfes, aus a, Windungen bestehendes glattes Embryonal- Ende setzen sie zusammen. Mündung ziemlich weit, innen an der Basis und nächst dem Rande dunkelviolett , im Uebrigen schwärzlich purpurfarben, jedoch heller als das Violette. Mundrand scharf, jedoch nicht dünn, oben kaum ge- buchtet. 205 Vaterland: Tahiti und andere Südsee-Inseln (aus der Maltzan’schen Samm- lung). | | | | Diese Art ist dem C. flavidus nahe verwandt, doch durch seine deutlichen Gürtel hinrei- chend verschieden, das Reeve’sche Bild von C. flavidus, obgleich von anderer Färbung scheint mir besser hier als bei der Hwass’schen Art gleichen Namens stehen zu müssen. Ich widme die Species dem Herrn Herm. von Malizan auf Federow, der von dieser Species 1/, Dutzend Exemplare besitzt und der mich mit seinem Conus - Material auf dankenswerthe Weise unter- stützt hat. ‚192. Conus emaciatus Reeve. Taf. 32. Fig. 7. 8. Testa anguste-turbinata, solida, medio contracta, liris anguslis undique filiatim funiculata, sulcis lalis reticulatis, pallide lutea, liris saturatioribus, basi intense - caeruleo-violacea; spira depressa anfractibus 10 obsolete striatis, planiusculis, immaculatis; apez violaceus. Apertura angusta, intus laciea ad basim violacea; labrum acutum, medio incurvalum, superne leviter si- nuatum,. Epidermiss tenuis, fulva., Long. 38 Mm., lata 21 Mm., apert. 35 Mm. | Conus emaciatus Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 5. f. 248. Sowerby Thes. Conch. a t. 10, fig.. 214.,1..12. 1.252. Schale schmal-kegelförmig, in der Mitte eingezogen, starkschalig, ganz um- zogen von, von oben nach unten weiter auseinander tretenden fadenförmigen Spiral- leistchen, die zuweilen unter der Mitte Körnchen tragen; die dazwischen liegenden Furchen, die ziemlich weit sind, sind noch gestreift, diese Streifen haben dann zwischen sich noch dünnere Fäden von verschiedener Stärke, die durch engstehende Anwachsstreifen gesgittert werden. Die Färbung ist ein blasses Gelb, nur in den Furchen etwas dunkler und zwei weissliche Binden. Die Basis ist dunkel blau-violett. Kante deutlich. Spira niedergedrückt, fast flach, besteht aus 10 undeutlich gestreiften, sehr platten, einfarbigen Umgängen, die meistens abgefressen oder incrustirt sind und ein violettes Embryonalende erkennen lassen. Mündung eng, innen milchweiss, nur an der Basis dunkel violett. Mundrand scharf, in der Mitte etwas eingebogen und umgeschlagen, oben leicht gebuchte. Epidermis dunkelbraun, dünn, lässt die Sculptur der Schale durchscheinen. Vaterland: Die indo-pacifische Provinz und zwar an den Küsten der Insel Java (Bernardi, woher ich ein grosses 52 Mm. langes Exempler besitze), Cochinchina IV. 2. 27 206 | (Crosse), Philippinen” (Cuming), netinlisgr (Bernard), Viti-Inseln ui Upolu or ‚ Godeffroy). Aus der Maltzan’schen Sammlung. Dieser nette Conus steht in der Mitte zwischen C. virgo und C. flavidus. Von Ersterem hat er die Sculptur und von Letzterem die Gestalt; er unterscheidet sich aber genügend von Beiden. | | 153. Conus sugillatus Reeve. Taf, 32. Fig. 9. 10. | Testa turbinata, solidiuscula, laevigala, basim versus obsolete noduloso-lirata; albida fasciis duabus latissimis livido-olivaceis liniisque fuscescente-punctatis, cincta; Spira plano-con- vexa, canaliculata, apice mucronala, elato, anfractuum marginibus subtilissime oblique nodulosis, basis et aperlurae fauces violaceo tincta (Reeve). Long. 33 Mm., lata 16 Mm, Apertura 27 Mm. der Reg | | Conus sugillatus Reeve Proc. Zool. Soc. 1843. idem Conch. Ic. t. 45. f, 247. Des- hayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 135. Kiener Coq. viv. p. 102. 1.20, f. 8. Sowerby Thes. oonch. fig. 50. | Schale kegelförmig, schmal, stark von Schale, glatt, nur an der Basis mit rauhen Leisten versehen; weisslicher Grund mit zwei sehr breiten gelb-olivenfar- bigen Zonen, die mit sehr feinen und zahlreichen Punktreihen von rothbrauner Farbe geziert sind, Die weisse Grundfarbe bleibt als drei Spiralbinden übrig, wovon die eine oft schön blau gefärbt erscheint (Fig. 10). Basis schön, violett. Kante ‚scharf und gekerbt. Spira nicht hoch, besteht aus 11 gekerbten, ausgekehlten und gegitterten Umgängen; das violett gefärbte Embryonalende steht steil hervor und ist glatt, Mündung eng, innen violett, weisslich. durchbrochen. Mundrand scharf, von der Mitte an ausgebogen und gegen die Basis immer. weiter werdend. Vaterland: Philippinen (Cuming nach Sowerby). : Aus meiner (eig, 9) und der Loebbecke’schen Sammlung (Fig. 10). | u Nächste Verwandte sind der C. lividus und C. .balteatus, beide, EN jedoch genügend spezifisch verschieden. 154. Conus Jickelii Weinkauft. Taf. 32. Fig. 11. 12. Testa oblongo- “arlhnaia, laeviuscula ad basim sulcata, albida maculis quadrangularis fulvis, bifascialim confusis, cincta; spira subplana apice elato, anfractibus 9 'planisisculis, 'submarginatis, 97 spiraliter striatis, maculatis; apex glaber rubido-fuscus, 21/, anfr.. Apertura lata, basim latior, intus caerulea, columella inferne contoria ; labrum tenue, acutum intus marginatum maculis ful- vis, superne 'sinuatum. Long. 51 Mm., ‚lata 25 Mm.; apert. 44 Mm. Schale länglich- -kegelförmig mit ziemlich abserundeter Kante und hier etwas aufgetrieben, glatt nur an der Basis deutlich gefurchi, weiter nach der Mitte hin ist die Furchung obsolet und verwischt; auf weisslichem Grunde stehen Reihen von cassiabraunen quadratischen Flecken, die sich oben und in der Mitte zu Binden zu- sammenhäufen; es entstehen dadurch s. 8. _Wappenfiguren, wie bei C. proteus u. A. Die Miitelzonen begrenzend schiebt sich je eine Reihe hellbrauner Punktreihen ein, die auf der Mundseite fehlen. Spira niedergedrückt, nur die oberen Umgänge stehen steil aufrecht und bilden eine stumpfe Spitze. Sie besteht aus 9 kaum aus- sehöhlten spiral sestreiften, gerandeten und sefleckten Umgängen und aus dem aus 2!/; Umgängen bestehenden glatten, rothbraun gefärbten Embryonalende. Mün- dung weit, unten sehr weit, innen blaulich oder bleifarben. Spindel unten ge- dreht, mit schwielenartiger Verdickung. Mundrand dünn und scharf, oben ge- buchtet, innen mit braunen Flecken gesäumt. Vaterland: Massaua im rothen Meer, von Jickeli entdeckt und zur Abbildung und Beschreibung freundlichst mitgetheilt. 155. Conus inscriptus Reeve. | Taf. 32. Fig. 13. 14. Testa anguste-turbinala, solidiuscula, laevi, basim versus sulcata, sulcis latis, striatis; caerulea-albida, maculis fuscescentibus, literis sinensibus simillimis, trifasciatim inscripta, inter- stitiis maculorum minorum serie unica cingulatis; spira mediocri, spiraliter striata, fuscescente variegata, apice acuto; aperlurae fauces violaceo-carneolata KRocYo). Long. 41 Mm., lata 18 Mm., apert. 36 Mm. Conus inscriptus Reeve Conch. Ic. p. 164. t. 29. f. 164 excl. Synonym, So- werby Thes. Conch. f. 477 vix Kiener. — Keati Sowerby Thes. Conch. fig. 479. Bohole länglich-kegelförmig, solid, glatt, gegen das Ende ziemlich weit ge- furcht ‚und ‚in den Furchen fein gestreift; weisslich mit blauem Schimmer oder milch- weiss ‚mit ‘grossen braungelben Flecken, in Form von, chinesischer. Schrift, die zu drei.Zonen zusammenstehen, da zwischen Reihen von kleineren Flecken, die besonders | SRE® 208 in der Mitte und oben deutlich werden. Spira mittelhoch, in eine stumpfe und hohe Spitze endigend, braun und weiss gefleckt. Sie besteht aus 8 ausgekehlien und sehr dicht spiral gestreiften und 1'/» glatten, durchscheinenden Embryonal-Um- gängen. Kante ziemlich scharf und deutlich. markirt. Mündung ziemlich weit, unten weiter, innen bläulich, mit fleischfarbiger Begränzung. Mundrand scharf, nicht schneidend, oben ausgeschnitten, kaum gebuchtet. | REN) Vaterland: Ostküste von Africa, speciell Massaua im Rothen Meer (Jickeli), Seychellen (M. Keati test. Sowerby). Aus Jickeli’s Sammlung. C. Keati ist ein weniges länger und die Punktreihen sind etwas zahlreicher als der Reeve’sche Typus; das ist auch alles. Unsere Figur stellt ihn dar. 156. hf venulatus Hwass-Bruguiere. Taf. 33. Fig. 1—4. Testa abbreviato-turbinata, laeviuscula, basim versus sulcata, albida, flavido aut aurantio. aut fusco aut castaneo venulata, venulis in maculis irregularibus aut fasciis aut zonts saepius confluens et maculis niveis trigonis vel quadrangulis adspersis picta. Spira brevis, variegata, anfractibus 10—11 planis, marginatis, apex elevatus; apertura latiuscula, intus caerulescens zonis obscuris interrupta; oe aculum, superne leviter sinuatum, intus labiatum et fusco vel flavido marginatum. | Long. 40 Mm., lata 25 Mm., apert. 35 Mm. Conus enafalı, Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 84. Encycl. meth. t. 337. £. 9. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 280. idem hist. nat. VII. p. 491. Dillwyn Cat. I. p. 397. Wood Ind. test. t. 15. f. 74. So- werby Conch. Ill. f. 14. 47. Reeve Conch. Ic. t. 36. f. 19. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 78. Kiener Coq. viv. p. 182. t. 69. f. 1. Sowerby Thes. Conch. t. 12. f. 261 —264. Conus nivosus Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 280. Nr. 95. idem. hist. nat. VII. p. 489. idem ed. Deshayes XI. p. 3. Kiener Cog. viv. p. 226. . 79.81 a1 f. | Conus ateralbus Kiener Cogq. viv. p. 313. t. 108. f. 4. A a, Conus nivifer Broderip Proc. Zool. Soc. 1833. p. 53. Sowerby Conch. Ill. f. 84. Deshayes-Lamarck 2 ed. Al. P- . nota. Sowerby Thes. Conch. t. 12. f. 265. | | We: "Schale kurz - kegelförmig, glänzend, an der Basis gefurcht. Grundfarbe weisslich, mit gelben, orangefarbenen, braungelben oder castanienbraunen Aderzeich- nungen, die oft zu grösseren Placken, zu Binden oder zu zusammenhängenden Zo- 209 nen zusammenfliessen. Die Placken und Zonen sind dann mit verschieden grossen drei- oder viereckigen oder unregelmässigen schnee- oder milchweissen Flocken überstreut, oft auch die freigebliebene Grundfarbe. Ist diese rein genug, so sind auf ihr die Flocken nur in auffallendem Licht sichtbar (Fig. 4). Kante ziemlich scharf, von unten serundet, oben winklig. Spira nicht hoch, breitkegelförmig, nur die oberen Umgänge steiler aufgerichtet. Sie besteht aus 10—11 (incl. Embryonal- ende) platten, gerandeten, ungestreiften Windungen, die durch deutliche Nähte ge- trennt sin. Mündung etwas weit, innen bleiblau, von etwas dunkleren Zonen unterbrochen. Mundrand dünn und schneidend, oben ausgebuchtet, innen bei alten Exemplaren deutlich gelippt, sonst nur braun oder gelb gesäumt. Vaterland: Westküste von Africa (Cap vert. Kanne) (Aus meiner Samm- lung ). Von unseren Figuren stellen 1 und 2 den typischen Conus errualhune Fig. 3 den Conus ateralbus und Fig. 4 eine der zahlreichen Varietäten des ©. nivosus Lam. vor. C. nivifer Brod., auf eine junge Schale gegründet, bedarf’ keiner Darstellung. 157. Conus trochulus Reeve. Taf. 33. Fig. 5. 6. Testa abbreviato-turbinata, obesa, 'solida, laeviuscula, basim versus sulcata, albida, roseo tincta; spira obluso-convexa, anfraclibus 10, submarginatis; apertura subangusta, intus rubido- violacea, labrum tenue, superne vix sinuosum, Long. 42 Mm,, lata 25 Mm. Apert. 39 Mm, Conus trochulus Reeve Proe. Zool. Soc. 1843. Conch, Ic. R Ab. Sowerby Thes. Conch. fig. 260. Schale kurz-kegelförmig, aufgebläht, starkschalig, glatt, doch unter der Lupe gestreift, unten gefurcht, weisslich mit einem Stich in’s Rosenrothe, einzelnen deut- lichen, röthlich-violetten Streifen, von Mundrändern herrührend. Kante mehr oder weniger deutlich. Spira niedrig, breit-kegelförmig, besteht aus 10 glatten, wenig ausgehöhlten und ein wenig gerandeten Umgängen. Embryonalende rosenroth, aus 2!/; Umgängen bestehend. Mündung nicht eng, unten erweitert, innen röthlich- violett. Mundrand scharf, oben wenig gebuchtet. Vaterland: Atlantischer Ocean an der tropischen Westküste von Africa, spez. ‘Cap Vertische Inseln (Sowerby). : (Meine Sammlung). Schon Reeve hatte auf die nahe Verwandtschaft mit C. niveus Lam, hingewiesen, 3 210 die in die Augen fallend ist. ‘Ich würde ihn: auch unteiish damit vereinigt haben, wenn mir nicht ein Exemplar aus der. v. Maltzan’schen Sammlung vorläge, dass bei gleicher Färhung, in der Form ganz aul Ü. nivosus herauskommt, doch von unserer. Art in der Bildung der Kante und der Spira verschieden ist. Diese Wahrnehmung veranlasst mich, die Art aufrecht zu er- halten, | Be | 158. Conus pyriformis Reeve. ; vn Tal, 33. Fig. 7. 8. Testa turbinato- -pyriformis, Iransversim hl siriata, hasim versus Iealer sulcata, albida, roseo vel carneo tincta; sprira brevis, superne pallide flavida, anfractibus 10 plano- con- vexiusculis, reticulalis, superioribus crenulatis; apex Slaber anfractibus 21/2. Aperiura latius- cula, intus lactea; columeilae basis recurva; labrum acutum superne sinuatum, Long. 64 Mm., lata 36 Mm. Apert. 59 Mm. Conus pyriformis Reeve Conch. Ice. t. 18. f. 70. Deshayes-Lamarck 2. ed. XI. :p. 148. Kiener Coq. viv. p. 275.1. 54. f. 4. ar Conch. it. 111.:8.:238. 1:18. 1354. | Schale länglich-kegelförmig, an der Kante aufgeblasen und an der Basis ein- gezogen, dadurch birnförmig; sehr ‘fein und undeutlich gestreift, an der Basis deut- licher, fast gefurcht. Kante ganz abgerundet. Färbung weisser Grund mit einem zarten Schimmer in’s rosenrothe oder fleischfarbige, hin und wieder auf einem Querstreifen ‚oder Anwachslinie intensiver hervoriretend. Spira niedrig, concav im Profil, nur die oberen Theile steiler aufgerichtet und diese auch von blassgelber Färbung. Sie besteht aus 10 platten oder leicht gewölbten, eng an einander lie- genden Umgängen, die gegittert sind, die ‚oberen 6 sind an den Nähten crenulirt. Das aus 2‘). Umgängen bestehende Embryonalende ist glatt und glänzend. Mün- dung nicht eng, in der Mitte etwas weiter, innen milchweiss , mit, einem leichten Schimmer in’s gelbpurpurfarbene. Mundrand ‚scharf. und schneidend, ‚oben ge- buchtet. Spindel unten gedreht. Vaterland: Central- - America, ‚Golf von n Panama, Aequstor. und Westcolumbia. (Caracas nach . Sowerhy, erscheint zweifelhaft). Aus der Maltzan’schen Sammlung. | 159; Conus nis Kiener. Talı:33.- Fig. 910, Testa turbinata, pyriformis, crassa, cinereo-virescente, lineis distantibus Elba; viri- 211 dibus eireumeincta; spirs convexa; supra Inevigala, infra ‚siriata; ABER griseo - viojacea (Kiener). Long. 58 Mm. lata 37 Mm., apert. 55 Mm. | | Conus Loroisi Kieher Coq. viv. D- 91. t. 65. f. 1. Sowerby Thes. .Conch., | nass. 05 | Mae, KERN SCAN Schale aufgeblasen, keulenförmig, glatt, an der Basis gestreift, grünlich- aschfarbig, mit dunkleren, eng und gleich weit abstehenden flachen Reifchen um- laufen, die durch deutliche, noch enger stehende schiefe Anwachslinien gekreuzt sind. Kante abgerundet. Spira nicht hoch, convex im Profil, besteht aus 10 ziemlich platten, durch eine undulirte bis zum Ende deutliche Naht begrenzten Um- sängen, deren obere beinahe sekörnt sind. Mündung ziemlich weit, im Grunde sraulich-violeit. Spindel unten etwas gedreht und mit einer schiefen Schwiele versehen. Mundrand scharf, innen gelbbraun ep und oben durch eine tiefe Bucht von der Kante abgelöst. eh | Vaterland: Indischer Ocean an Ceylon, Java und den Philippinen. (Aus von Maltzan’s Sammlung). | a Kiener hebt schon die nahe Verwandtschaft mit C. figulinus hervor. Eine grössere Anzahl von Exemplaren möchte vielleicht ergeben, dass er nur eine Varietät desselben darstellt. Mir wollte es nicht gelingen, obgleich ich einige Dutzend Exemplare von C, figelinus unter den Händen hatte, Uebergänge nach den beiden Exemplaren der anderen Art aufzufinden; ich bin deshalb genöthigt, die Art aufrecht zu erhalten. 160. Conus purpurascens Broderip. Taf. 34. Fig. 1. 2. Testa anbabeso- -conica, ein leviter granulosa, ‚caeruleo-violacea fusco-purpureo va- riegata et nebulosa, fasciis pallidioribus et lineis purpureis punclisque albis frequentibus cin- gulata; spira obtusa, anfraclibus 10 subcanaliculatis, spiraliter striatis, marginatis, variegatis; apex. minutus, translucidus, pallide carneus 21/, anfr,; ‚apertura lata, intus lacteo-caerulea, labrum acutum, intus violaceo-marginalum, superne leviter sinuatum, Long. 50 Mm., lata 30 Mm., apert. 41 Mm. a Conus ae Broderip Proc. Zool. Soc. 1833. Sowerby Conch. Ill. f. 13. Reeve Conch. Ic. t. 19. n 105. Deshayes-La- marck 2 ed. XI. p. 134. Kiener Coq. viv. p. 189. t, 39. f. 2. t. 61. f. 3. Carpenter Rep. Sowerby Thes. Conch. t. 9. £. 204. ı. 25. f. 346. | Conus luzonicus Sowerby Thes, Conch. t. 15. f. 344 non Bruguiere. 212 Schale etwas aufgetrieben-kegelförmig, hin und wieder leicht sekörnelt, an der Basis alle Gürtel, blaulich-violett von Grund mit verschieden gross und ver- schieden gestalteten purpurbraunen Placken und Flecken marmorirt und gewolkt, drei hellere Querbinden, deren Färbung weniger blau erscheint, sind vorhanden, jedoch nicht scharf abgegrenzt, ausserdem laufen zahlreiche Reihen von braunen Streifen, die mit minder zahlreichen weissen Punkten abwechseln, über die ganze Schale. Kante deutlich, doch nicht scharf. Spira niedrig, aus 10 ein wenig aus- ‚gekehlten, spiral gestreiften, deutlich gerandeten und gefleckten Haupt- und 2% kleinen, durchscheinenden, hell- fleischfarbigen Embryonal - Umgängen bestehend. Mündung weit, innen milchweiss mit blauem Grund. Mundrand scharf und schneidend, innen breit und intensiv violett gesäumt, oben leicht gebuchtet. Die Schnecke wird grösser, als das abgebildete Exemplar bis 65 Mm. | Vaterland: Der grosse Ocean an den Küsten von Westamerica und zwar im Golf von Californien, Paipknugies Golf von Panama (Carpenter). Aus meiner Sammlung. Die nächsten Verwandten sind C. Regalitatis aus dem gleichen Gebiet, ‚der C. nen von Japan und der C, testudinarius aus dem atlantischen Ocean, alle haben manches gemeinsam, lassen sich jedoch leicht unterscheiden. Eine nicht ganz ausgewachsene und über die ganze Schale gekörnelte Form hat Sowerby auf den verschollenen C. luzonicus Hwass zu deuten versucht. 161. _Conus regalitatis RT N. Taf. 34, Fig. 3.4. Testa turbinata, leviter ventricosa, laeviuscula, basim versus sulcala, interstitiis subgranu- losis, nigricante-fusca, caeruleo-tincta, maculis punctisque albido-caerulescentibus varia, aut roseo-carnea, zonis obscurioribus et maculis obscurissimis picta; spira late-conica, anfractibus 10 leviter canaliculatis, spiraliter striatis, variegatis, superiores pallidiores, apex finsteren, pallide carneus 21/, anfr.; apertura lata, intus lacteo- Caorulea, labrum aculum, intus roseo vel purpureo-marginaium, superne leviter sinuatum. | Long. 50 Mm., lata 26 Mm., apert. 40 Mm. Conus regalitatis Sowerby Conch. 1. f. 87. Reeve Conch. Ic. t. 40. f. 218, Deshayes-Lamurck 2 ed. XI. p. 134. Kiener Cog. viv. p. 237. t. 39. f. 3. Carpenter Report. Sowerby Thes. Conch. t. 15. f. 345. | Schale kegelförmig, ein wenig bauchig, glatt, gegen die. Basis gefurcht und 213 dazwischen mit leicht gekörnelten Gürteln versehen, schwärzlich-braun und blau überlaufen, mit weisslich-blauen Flecken und Punkten, die zu einer undeutlichen Binde vereinigt sind, wechselnd oder — wie unsere Figuren — rosenroth-fleisch- farbiger Grund, mit dunkleren Zonen und ganz dunklen Flecken gezeichnet; die Grundfarbe ist an drei Stellen unbedeckt, die sich als Binden drüber lassen, die mittlere ist dann von den dunklen in’s purpurbraune leuchtenden Flecken umgeben. Spira breit-kegelförmig, besteht aus 10 leicht ausgekehlten, spiral gestreiften und gefleckten Umgängen, deren obere heller gefärbt sind. Embryonalende besteht aus 2!/, durchscheinenden, hell-fleischfarbigen Umgängen, es ist klein. Mündung weit, innen blaulich-weiss, nach dem Grund dunkler werdend, oft leicht in’s rosen- rotbe schimmernd. Mundrand scharf, innen rosenroth oder purpurfarben, breit und schön gesäumt, oben nur leicht gebuchtet. Vaterland: Der grosse Ocean an der Westküste von Nord- und Central-Ame- rica, speziell im Golf von Californien und dem von Panama, dort an der Insel Real-Llejos, woher der Name. Aus der Maltzan’schen Sammlung. Diese schöne Art wird bedeutend grösser. Reeve’s Abbildung hat 70 Mm. Länge. Kiener bildete ein ganz keulenförmig gebildetes Exemplar ab, das an der Kante ganz abgerundet ist. Viele Autoren deuten den Conus Luzonicus Sowerby non Hwass als junge Schale dieser Art, die ich jedoch besser bei der vorigen untergebracht glaube. Diese Unsicherheit weisst auf die , nahe Verwandischaft beider Arten hin, die auch bei ausgewachsenen Schalen in die Augen fallend ist. 162. Conus fulmen Reeve. Taf, 34. Fig. 7. Testa elongato-conica, laeviuscula, basim versus sulcata, pallide roseo-purpurea, in medio albibalteata, strigis latis, purpureo-fuseis, perpaucis, undulatis longitudinaliter inquinala; spira mediocris, anfractibus 9 planis, maculatis, spiraliter leviter striatis, apex (21/, anfr.) transluci- dus, roseo-carneus; apertura latiuscula, intus lactea; labrum acutum, inlus purpureo -margina- tum, superne vix sinualum. Long. 55 Mm., lata 27 Mm., aperi. 43 Mm. Conus fulmen Reeve Proc. Zool. Soc. 1843. Conch. Ic. t. 39. f. 215. ‘Sowerby Thes. Conch. t. 15. f. 251... Lischke Conch. Jap. p. 3. Schale länglich- kegelförmig, ein wenig flaschenförmig, glatt, gegen die Basis gefurcht, hell rosenroth-purpurfarben, oft in’s ale schimmernd, 'mit weisslicher 13.2, 28 wohl begrenzter Miutelbinde, duikelpurpurbranhen Längsstriemen mit undulirten Rän- dern, laufen in verschiedener Grösse über die Schale. Kante abgerundet. Spira mittelhoch, besteht aus 9 ebenen, leicht gestreiften, gefleckten Umgängen. Em- bryon alende klein und spitz, aus 2!/, Umgängen bestehend, ist durchscheinend und rosenroih-fleischfarben. Mündung wenig weit, innen Be Mund- rand scharf, innen purpurfarben gesäumt, oben kaum gebuchtet. Vorkommen an der philippinischen Insel Bohol (Cuming) und Japan (Lischke). Aus der Loebbecke’ schen Sammlung. Auch pigne Art wird grösser, als die Abbildung zeigt, 74 Mm. nach Reeve. 163. Conus monachus Linne. Taf. 34. Fig. 5. 6. Testa oblongo-turbinata, subovata, laeviuscula, ad basim sulcata, albida fusco et albo- caerulescente undatim nebulosa; spira brevi-conica, acuta, anfractibus 9 marginatis, spiraliter striatis, nebulosis; apex acutus (2!/, anfr.) translucidus, albidus. Apertura latiuscula, inferne lata, intus caerulescente -alba, columella contorta; labrum aculum intus fusco - marginatum, su- perne vix sinualum, Long. 45 Mm., lata 53| Mm., apert. 36 Mm. Knorr Vergn. der Augen II. t. 16. f. 2. 3. V. t. 18. f. 4. | Conus monachus Linne Syst. nat. XII. p. 1165 exel. Syn. Mus. Lud. Ulr. p. 555. ?Martini Conch. Cab. U. p. 55. f. 614. Schroeter Einl. II. p. 39 pars. Gmelin-Linne ed. Xlll. p. 3382 excl. Syn. et Var. Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 64. Encyel. meth. t. 339. f. 1. 2. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 271. Dillwyn Cat. ]J. p. 384. Lamarck hist. nat. VII. p. 478. Wood Ind. test. t. 15. f. 2. Sowerby Conch. Ill. f. 73. 89. 'Reeve Conch. Ic. 1, 22. 1.122. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 60. Kiener Coq. viv. p. 236. t. 50. f. 1. a—d. Sowerby Thes. Conch. t. 21. f. 506. Schale länglich-kegelförmig, fast eiförmig, glatt, an der Basis gefurcht, weisslich von Grund,. braun in verschiedenen Nuangen und. bläulich - weiss undulirt bewolkt, oft-eine deutliche Bandzone lassend, die Wolken sind zuweilen nur als Flecken und Längsstriemen ausgebildet. Spira breit-kegelförmig, oben spitz, be- steht aus 9 gerandeten, spiral gestreiften, gewolkten oder gefleckten Umgängen. Embryonalende spitz (2'/. Windungen) durchscheinend, weisslich. Mündung 418 etwas, unten sehr weit, innen milchweiss in’s Blaue übergehend; Columelle gedreht, mit deutlicher Platte und Schwiele. Mundrand scharf und schneidend, innen braun gesäumt, oben kaum gebuchtet. _ Vaterland: Philippinen (Cuming), Neucaledonien (Orosse). ch habe lm, 8, 2. auch angeblich aus dem Rothen Meer stammend erhalten. V. Maltzan’s Sammlung. Die Färbung und Zeichnung diesr Art ist höchst mannigfaltig, die braunen. Wolken sind es vor Allem, die ir ihren Nuangen abändern, oft bis in’s kirschrothe hinein, ebenso ist es ihre Form, die von einfachen Flecken bis. zu fast. gänzlicher ' Bedeckung der Schale ändern, dann wieder gänzlich zurücktreten und blosse Punkte werden. Oft tritt die Grundfarbe ganz - zurück und es bleiben nur zwei Farben, dann tritt sie sehr stark heraus und Nebel und Flecken fehlen fast gänzlich, mit einem Wort, dieser Conus, in der äusseren Form den Conus mediter- raneus ähnlich, gleicht ihm auch in der Veränderlichkeit. Einzelne Abänderungen (z. B. Kiener Fig. d) möchte man für junge Schalen des C. achalinus nehmen, in dessen Verwandtschaft unsere Art. übrigens gehört. | 164. Conus guinaicus Hwass-Bruguiere. „Taf. 34, ‚Kigs 8 9,10, | f Testa turbtnata, laeviuscula, basim versus sulcata, rubiginosa, albo-caerulescente vel.ci- nereo-nebulata vel maculata, obsolete fasciata; spira convexo-oblusa, anfractibus 10 convexius- culis, spiraliter striatis, maculatis; apex pullus (2?/, anfr.) translucidus, caeruleus; apertura lata, intus albo-caerulescens; columella contorta, subplicata; labrum acutum, intus late purpureo- marginatam; superne leviter sinuatum. Epidermis tenuis, olivacea. Long. 50 Mm., lata 27. Mm.,.apert. 44 Mm, Conus guinaicus Hwass-Bruguiere Diet. Nr. 86. Eneycl. meth, t. 387. f. 4. 6. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 282. idem hist, nat. VI. p. 495. Dillwyn Cat. 9. p. 369. Wood Ind. test. t. 14. f. 27. So- werby Conch. Ill. f. 107. . Reeve Conch. Ic. t. 34. f. 187. 'Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 91. Kiener Coq. viv. p. 183. t. 52. f. 1. 4. a. b. ‚Sowerby Thes. Conch. t. 18. f. 434. 35. Schale kegelförmig, mit abgerundeter Kante, glatt, gegen die Basis gefurcht; rostfarbig, mit weissblauen oder aschfarbigen Wolken oder blossen Flecken, un- deutlich gebändert. Spira stumpf - convex, mit 10 beinahe convexen, spiralge- streiften und gefleckten Windungen ‘und einem aus einem durchscheinenden und blau- lichen Bläschen bestehenden Embryonalende von 2"; Umgängen. Mündung weit, innen blau, nach unten milchweiss.. Columella gedreht, mit einer faltenartigen OBER | 6 | 298 * 216 Verdickung und deutlicher Schwiele. Mundrand ‚scharf, innen purpurfarben, breit und schön gesäumt, oben wenig gebuchtet. Epide rmis dünnhäutig, olivengrün. Vorkommen im atlantischen Ocean an der Küste des tropischen Westafrica. Aus der Maltzan’schen Sammlung. | | Fig. 10 stellt die Abänderung dar mit deutlich abgegrenzten Flecken, nach einem jungen Stück genommen. 35. Conus episcopus Hwass. Taf. 35. Fig. 1—8. | | Die p. 152 in Aussicht gestellten Figuren folgen hier in drei Abänderungen nach Exemplaren der Maltzan’schen Sammlung. 165. Conus auratus Hwass, Taf. 35. Fig. 4. 5. Testa elongata, Se transversim striata, fusco-aurantia, maculis albis trigonis vel cordatis seriebus longitudinaliter et spiraliter irregularibus remotis; spira elevata, anfracti- bus 8 planis, obsolete striatis, suturis profundis, apex acutus, translucidus, albidus (21/, anfr.) apertura lata, inferne latissima, intus pallide aurantia, columella contorta, inferne recta; labrum aculum, superne vix sinuatum. | / Long. 120 Mm., lata 41 Mm., apert. longa 96 Mm., lata (inferne) 12 Mm. "Guallieri t. 25, f. X. Seba Mus. IL. 43. f.4.5 Knorr Vergn. der Aug. Il. 1.5. f. 3. Conus auratus Bruguiere Dict. Nr. 134. Eneyel. meth. t. 343. f. 1. Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 432. Nr. 162. Lamarck hist. nat. VI. p. 516. Sowerby Conch. Il. f. 71. Reeve Conch. le. t. 25. f. 141 a. b. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 115. Kiener Cog. viv. 1.86. f. 2. 2. a. Chenu Man. I. f. 1494. Sowerby Thes, Conch. t. 20. £. 591. Conus aulicus Var. Dillwyn Cat. I. p. 480. Schale gross, länglich, fast cylindrisch, quergestreift über die ganze ÖOber- fläche, dunkel-orangefarben, zuweilen in’s kirschrothe fallend, mit weissen drei- eckigen oder herzförmigen ‚Flecken, die zu unregelmässigen Längs- und Querzonen geordnet sind. Spira erhoben, mit 8 ebenen, undeutlich spiral gestreiften Um- gängen, die durch tiefe Nähte gelrennt sind; ‚Embryonalende (2! Umgänge) spitz, glashiel. Mündung. weit, unten sehr weit, innen blass-golden, mit gedrehter, unten gerader Spindel. Mundrand scharf, oben kaum gebuchtet. 217 Vaterland: Die indopacifische Provinz und zwar Ceylon und Mauritius (Reeve), Insel Annaa (Cuming, die rosenrothe Abänderung). Aus der Maltzan’schen Samm- lung. 166. Conus pennaceus Born. 148.139... Die 89 Testa cylindraceo-turbinata, subovata; aurantio-fusca, maculis albis cordiformibus longi- tudinaliter transversimque congestis, lineis, transversis fuscis albo-punctalis; spira obtusa, an- fractibus 9 subplanis, tesselatis, apex roseus (2!/, anfr.) apertura lata, intus lactea; columella plicata, labrum acutum, superne leviter sinuatum. Long. 52 Mm., lata 27 Mm. Long. apert. 45 Mm. Rumpfius Mus. t. 33. f. 4. Seba Mus. Il. t. 43. f. 3. Favanne Conch. t. 18. f. 0. 2. Conus pennaceus Born Test. Mus. Caes. t. 7. f. 14. Bruguiere Dict. Nr. 139, Encyel. meth. 344. f. 4, Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 484. Nr. 168. Dillwyn Cat. I. p. 428. Lamarck hist. nat. VI. p. 569. Wood Ind. test. t. 16. f. 142. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 119. Kiener Cogq. viv. p. 339. . 89. f. 2. So- werby Thes, Conch. t. 24. f. 599. 600. Schale cylindrisch-kegelförmig, breitschultrig, mit sehr deutlicher, wenn auch von unten abgerundeter Kante, glatt, nur höchst undeutlich spiral gestreift, an der Basis sefurcht; bräunlich orange oder dunkel goldgelb, mit braunen, weiss punk- tirten Spirallinien, in dieser Grundfarbe sehr deutlich ausgedrückt, ausserdem mit weissen herzförmigen oder dreieckigen verschieden grossen Flecken, die der Länge und der Quere nach zusammen gruppirt sind. Spira niedrig, olt ganz niederge- drückt, besteht aus 9 beinahe ebenen und mit Netzeichnungen versehenen, unge- streiften Umgängen. Embryonalende aus 2!/ Umgängen bestehend, ist durch- scheinend und rosenroth. Mündung weit, unten sehr weit, innen milchweiss, mil ‚etwas gedrehter und mit dicker Falte versehenen Spindel. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Sandwichs-Inseln (Sowerby). Aus der Maltzan’schen Sammlung. 218 167. Conus colubrinus Lamarck. Taf. 35. Fig. 6. 7. Testa oblongo-turbinata, subtilissime striata, ad basim sulcata, aurantia, maculis albis cordato-trigonis, squamiformibus; spira mediocris, subacuta, anfractibus 8 subconvexis, spira- liter subtilissime striatis, reticulatis; apex roseus (2!/, anfr.). Apertura lata, intus lactea, labrum acutum, superne leviter sinuatum. Long. 36 Mm., lata 18 Mm., apert. 30 Mm. | Conus colubrinus Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 433. idem hist. nat. VII. p. 517. Deshayes-Lamarck2 ed. XI. p. 118. Kiener Coq. viv. p. 331. t. 82. f. 3 non Reeve nec Sowerby. SL Schale länglich-kegelförmig, sehr zart gestreift und an der Basis gefurcht, goldgelb, wovon jedoch wenig zu sehen ist, die ganze Schale: bedeckt mit mehr oder weniger grossen, eng aneinander geschobenen dreieckig-herzförmigen, weissen Flecken bedeckt; selbst die wenig hervortiretenden Parthieen der Grundfarbe zeigen sich unter der Loupe noch mit. ganz kleinen Fleckchen besetzt. Spira mittelhoch, ein wenig spitz, besteht aus 8 leicht convexen, sehr fein gestreiften und mit Netz- zeichnungen überzogenen Haupt- und 2!/, einfarbig rosenrothen Embryonal- Win- dungen. Mündung weit, innen milchweiss. Mundrand scharf, oben leicht ge- buchtet. | Vaterland: Der indische Ocean ohne nähere Angabe. Aus der Malizan’schen Sammlung. | Ich bin der Kiener’schen Auffassung gefolgt, weil sie der Lamarck’schen Beschreibung besser entspricht, als die der Engländer, die in der That eine Varietät des C. rubiginosus mit brauner Grundfarbe und einzelnstehenden mehr gerundeten Flecken darstellen. Reeve hat den C. rubiginosus gar nicht. Unsere Art ist der vorigen nahestehend, unterscheidet sich aber leicht durch seine Netzbildung, grosse Zartheit, die fehlenden gegliederten Linien, an deren Stelle überall dreieckige Flecken statt der Punkte treien, durch. mindere Grösse bei gleicher Zahl der Umgänge etc. 40. CGonus praelatus Hwass. Fig. 35. Fig. 10. | Statt der schlechten Figur Taf. 8 Fig. 8 gebe ich hier eine bessere, nach einem Exemplar der Maltzan’schen Sammlung. 219 168. Conus Aristophanes Duclos. | Tal 31. Tip. >. Testa brevi-conica, coronata, laeviuscula basim versus oranulato-lirata, pallide caerulea fasciis albido-roseis et lineis transversis albo-fusquoque articulatis pieta. Spira mediocris, an- fractibus 10 subplanis, striatis, tuberculatis; apex roseus, glaber. Apertura sublata intus pur- purea, labrum acutum, intus lacteo marginatum, superne leviter sinuatum. Long. 31 Mm., lata 20 Mm. Apert. 25: Mm. | | Conns Aristophanes Duclos (ubi?). Sowerby Thes. Conch, t. 4. f. 81. 82. ‘Schale kurz-kegelförmig, gekrönt, glatt und gegen die Basis hin gekörnelt- - bereift; hellblau oder blaulich aschfarben mit zwei weisslich-rosenrothen Binden und einer Anzahl braun und weiss gegliederten Spirallinien gezier. Spira mittelhoch, wenig gefleckt, aus 10 beinahe ebenen, spiralgesireiften und mit Höckern besetzten Umgängen bestehend. Embryonalende glatt und rosenroth. Mündung wenig weit, unten durch das Zurücktreten der etwas umgeschlagenen Spindel weiter wer- dend, innen purpurbraun, zweimal heller unterbrochen, auch im Grunde heller. Mundrand scharf und schneidend, oben nur seicht gebuchtet. Vaterland: Roihes Meer, Golf von Suez (M’Andrew als C. abhreviatts), Sauakin (Jickeli), Philippinen (Sowerby), Sandwich-Inseln (Sowerby). Maltzan’sche Sammlung. | Diese nette Art gehört noch in die Gruppe des C. coronatus Dillw. und miliaris Lam. und bildet mit dem nahestehenden C. abbreviatus Nuttal den Uebergang nach C. tae- niatus Hw. hin, mit dem zusammen sie im rothen Meer auch von Jickeli gesammelt wor- den ist. | 169. Conus pastinaca Lamarck. Taf. 132/» Pie" 32, Testa turbinata, transversim striata ad basim sulcata, albida interdum pallide luteola, spira obtusa, subm ucronala, 'anfr. & planis, laeviusculis, immaculatis, apex glaber 2t/, anfr- Apertura lata, intus lactea, labrum acutum, medio curvatum, superne leviter sinuatum. Long. 73 Mm., lata 38 Mm. Long. apert. 65 Mm. | Conus pastinaca Lamarck Ann. du Mus. p. 266. Nr. 60. idem hist. nat. VII. p. 469. Reeve Conch. Ic. t. 46. f. 257. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 47. Sowerby Thes. Conch. t. 15. f. 353 non Kiener. Schale kegelförmig, quer-gestreift und an der Basis gefurcht, weisslich mit 220 hellgelben Striemen, an der Basis etwas braun, mit einem röthlichen Schimmer. Spira siumpf und breitkegelförmig, oben etwas aufgerichtet, sie besteht aus 8 platten, wenig gewölbten, ungestreiften und ungefleckten Umgängen. Embryonal- ende glatt aus 2'/;, Windungen. Mündung weil, innen milchweiss, Spindel unten schwielig.. Mundrand scharf, in der Milte eingebogen, oben gebuchtet. Vaterland: ? | Dies ist eine etwas anrüchige Species. Kiener gab dafür eine blassgelbe Varietät des C. daucus; das hier zur Abbildung gekommene Exemplar aus der v. Maltzan’schen Sammlung scheint eiwas abgeschliffen, stimmt aber sonst ganz gut mit Reeve und Sowerby überein, die wohl auch nur solche Exemplare vor Augen gehabt. Die ganze Gestalt, die Reste von unter- brochenen Linien, die Spindelschwiele etc. lassen mich glauben, dass wir es mit einem abge- riebenen und nicht völlig ausgewachsenen Exemplar des Conus Caelinae Crosse zu ikun haben, zu dessen Gunsten man den C. pastinaca auct. non Lamarck einziehen möchte, La- marck’s Art aber dann als unermilielt ruhen zu lassen. | 170. Boah Adansoni Auct. non Lamarck. Die auf Taf. 34, Fig. 11, 12 zur Abbildung gekommene und im Inhaltsverzeich- niss als C. Adansoni Lamarck bezeichnete Species ist diejenige, die auch von den Autoren als solche bezeichnet wird (Reeve Conch. Ic. t. 36. f. 190 und 193. Sowerby Thes. Conch. ı. 13. f. 286-289). Ich unterlasse es, sie unter dieser Bezeichnung aufzuführen und zu beschreiben, weil es — wie schon Deshayes bemerkt hatte — unmöglich die Lamarck’sche Art sein kann, der die seinige auf Adanson Senegal t. 6. f. 6. (Le Cholin) gegründet hatte. Was dieser Adanson’sche Le Chotin eigentlich sei, das ist mit Sicherheit noch nicht ermittelt, dass es aber die hier abgebildete Schnecke von der Ostküste Africa’s, von Ceylon, den Philippinen, den Molukken und Australien stammende Art nicht sein kann, darüber habe ich keinen Zweifel. Aber was ist bisher C. Adan- soni Auct. non Lamarck? Dr. Lischke stellt ihn zu C. magus, das hat sicher eine gewisse Berechtigung, aber diese Deutung genügt nicht in allen Fällen. Sehr zahlreiche Exemplare, die mir vorliegen und die alle als ©. Adansoni gedeutet werden können, und als solche eingesendet worden sind, zerfallen in solche, die man zu C. catus, zu C. monachus, zu C. magus und endlich als junge Schalen zu C. Adansoni stellen kann, je nachdem sie kurz oder schlank, je nachdem sie ein deutlich rothes Embryonalende haben oder nicht und je nachdem die gegliederten 221 Spiralstreifen beschaffen sind. Aus diesen Gründen möchte ich vorschlagen, diese so unbestimmt charakterisirte Species gänzlich zu unterdrücken und den Ü. Adan- ' soni Lamarck’s non Auctorum vorläufig bis zur besseren Kenntpiss ruhen zu lassen. Deshayes’ Deutung auf Gonus Metcalfi Reeve kann deshalb nicht acceplirt werden, weil dieser eine gekrönte Schale hat, aus ostindischen Gewässern stammt, und in die Gruppe des ©. varius gehört. 171. Conus consors Sowerby. Tal, 56. Bio. 1.2, Testa turbinata ad angulum obesa, laeviuscula, basim versus sulcata, sulcis anguslis; luteola, luteo-fuscescente transversim et longitudinaliter varie fasciata. Spira brevi - conica, subcoronaia, anfractibus 9 subcanaliculatis, marginalis, suturis crenulalis; apex acultus, translu- cidus, corneus. Apertura lata, medio angustior, intus laciea; labrum aculum, curvalum, su- perne sinualum, Long. 63 Mm,, lata 35 Mm., apert. 58 Mm, Conus consors G. B. Sowerby Conch. ll. fig. 42. Reeve Conch. Ic. t. 21. fis. 121. Kiener Coq. viv. p. 101. 1. 73. f. 5. Sowerby Thes. Conch. t. 20, f. 492. | Schale kegelförmig, oben etwas aufgetrieben, glatt, undeutlich gestreift und gegen die Basis hin eng gelurcht, gelblich vom Grund mit rost- oder dottergelben Spiralzonen und Längsflammen verschiedentlich gebändert,. Spira kurz oder breit- kegelförmig, mit einer falschen Krone, hervorgebracht durch eine gekerbte Naht; 9 Umgänge, wovon die unteren etwas ausgekehlt, die oberen eben und durch Ueberstehen gerandet sind. Sie tragen sehr feine, etwas undeutliche Spiralstreifen oder vielmehr Ritzen, die durch noch feinere Anwachslinien schief durchkreuzt werden. Embryonalende spitz, durchscheinend, farblos. Mündung weil, in der Mitte etwas eingezogen, innen milchweiss. Mündrand scharf, unten etwas ge- bogen, oben stark ausgeschweilt und lief gebuchtet. Vaterland: Philippinische Inseln (Cuming). Der nächste Verwandte dieser Art ist Conus anceps Sow., dessen en bei seiner Beschreibung gegeben werden sollen (S. p. 228). 172. Conus Loebbeckeanus Weinkauff. Tat. 36. Fig. 3. 4. Testa oblongo-turbinata, glabra, splendida, ad basim anguste - lirata, liris subgranulosis; IN, 2, 29 222 luteo-alba, zonis duabus ferruginosis et lineis fuseis — in zonis albis articulatis, in zonis fer- ruginosis integris —, maculis longitudinalibus sparsis, fuseis ornata. Angulus distinctus. Spira late-conica, fusco alboque variegata, anfractibus 11 planis, marginatis, siriatis; apex punclifor- mis, lacteus. Apertura latiuscula, intus lactea; labrum acultum, intus punclis fuscis, sparsis submarginatum, superne et inferne sinuatum. Long. 52 Mm., lata 28 Mm.; apert. 45 Mm. Schale länglich-kegelförmig, glatt und glänzend, wie polirt, unten mit eng- stehenden leicht gekörnten Schnüren versehen, die nach oben ungleich werden, wodurch je zwei oder drei dünnere Schnüre zwischen zwei dickeren zu stehen kommen. Färbung: Auf gelblich-weissem Grund heben sich zwei dunklere, fast rostgelbe breite Zonen ab; die helleren Zonen sind mit gegliederten und die dunk- len mit zusammenhängenden, dick-fadenförmigen braunen Linien spiral umzogen. Ausserdem treten braune Längsflammen sporadisch auf, die theils lang und schmal, theils kurz und dick sind. Kante sehr deutlich und scharf. Spira nicht hoch, breit-kegelförmig, mit sehr spitzem, punktförmigem Ende, das sowie noch drei weitere Umgänge milchweiss gefärbt ist. Die elf ebenen Umgänge sind weisslich und braun gefleckt; auf dem vorletzten spärlicher und mit gebogenen Flecken ge- zeichnet, gerandet und spiral dicht gestreift und durch feine Längslinien gegittert. Mündung ziemlich weit, in der Mitte etwas eingezogen, innen milchweiss, das Ende der Spindel ist etwas gedreht und fällt innen senkrecht ab; Mundrand scharf, innen mit wenigen braunen Punkten stellenweise gesäumt, oben stark, unten leicht gebuchtet. Vaterland nicht bekannt. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. In der Gestalt kommt dieser schöne, glatte und glänzende Conus auf den ©. pulchellus und lineatus heraus, die Charaktere der Färbung und Zeichnung erinnern dagegen sehr an den C. splendidulus Sowerby, mit dem er auch Glanz und Glälte theilt. Gleichfalls nahe steht der C. Chenui Crosse, wie ihn Sowerby im Suppl. zum Thesaurus darstellt, weniger mit dem Crosse’- schen Originalbild selbst. Ich widme diesen Conus dem Besitzer, meinen Freund Loebbecke, der meine Arbeit durch Ueberlassen seines prachtvollen Materials vielfach erleichtert und wesentlich gefördert hat. Das Exemplar stammt aus einer alten holländischen Sammlung. 173, Conus pulchellus Swainson. Taf. 36. Fig. 58. Testa oblongo-turbinata, in medio leviter coarelala, laeviuscula basim versus noduloso- 223 lirata; aut auranlia, maculis albis sinuatis mediane et superne ornala, aut fulvo-aurantia imma- culata, lineis nummerosis fuscis. cincla; basi pallide violacea; spira depressa, anfractibus 10 ca- naliculatis ei spiraliter striatis, apex minimus, glaber. Apertura angusta, intus rosea vel pallide violacea; labrum tenue, acutum, superne proiunde sinuatum. Long. 42 Mm,, lata 22 Mm., apert, 35 Mm. Conus pulchellus Swainson Zool. Il. 1 Ser. II. t. 65 non Sowerby. Reeve Conch. Ic. t. 11. f. 53 a. b. Deshayes - Lamarck 2 ed. XI. p. 186, Kiener Cogq. viv. p. 109. t. 59. f. 1. 1a. Sowerby Thes. Conch. t. 10. f. 220. Hanley in Tennent’s Ceylon. — cinetus Swainson |. c. t. 110. Sowerby Thes. Conch. t. 10. f. 231. Schale länglich-kegelförmig, in der Mitte ein wenig eingezogen, glatt, nur segeu die Basis gelurcht, mit dazwischen liegenden, erhöhten, rauhen oder deutlich geperlten Schnüren in der Weise versehen, dass meistens zwischen einem geperlten Streifen 2—3 glatte liegen; goldgelb oder bräunlich-orange, entweder mit zwei, aus ausgezackten, weissen, unregelmässigen Flecken bestehenden Binden, oder ohne dieselben (C. einctus) und ausserdem mit zahlreichen dünnen, braunen Linien um- zogen, gezeichnet. In den meisten Fällen geht über die obere Binde ein Hauch von zartem Rosenroth, welches bei der Varietät oben intensiver und meistens noch leicht über die ganze Oberfläche überwischt ist. Die Basis ist hell violett. Kante deutlich. Spira niedrig, oft ganz platt, besteht aus 10 ausgehöhlten und spiral gestreiften, engen, weiss und gelb oder gelb und braun gefleckten Umgängen, die durch tiefe Nähle getrennt, oft auch elwas gerandet sin. Embryonalende sehr klein, glatt und durchscheinend. Mündung eng, innen zart rosenroth, nach unten in die hell-violettie Farbe der Basis verlaufend.. Mundrand dünn und scharf, oben tief gebuchtet. Vaterland: Indischer Ocean an den Küsten der Insel Ceylon (Hanley), Am- boina und Kupang (v. Martens). Das Original zu Fig. 5, 6 ist aus der Dunker’schen und das zu 7, 8 aus der Loebbecke’schen Sammlung. Diese schöne Art gehört in die Gruppe des C. planoorbis Born, und vitulinus Hwass. Mit ersterem ist sie im Berliner Museum geradezu vereinigt, dem ich nicht zustimmen Kann. 174. Conus suturatus Reeve. Taf. 36. Fig. 9. 10. Testa turbinata, laevigala, basim versus sulcala, sulcis latiusculis, distantibus; albida, bas Za® 24 pallide-rosacea, fasciis tribus flavis cincta; spira plana, profundissime suturata, anfractibus 9 subplanis, spiraliter sulcatis, immaculatis; apex minutus, acutus. Aperiura angusta, inius pal- lide carnea, labrum acutum, intus leviter labiatum, superne oblique sinuatum. Long. 40 Mm,, lata 23 Mm., apert. 36 Mm, Conus suturatus Reeve Conch. Ic. t. 45. f. 250 idem Suppl. t. 3. f. 250 b. Sowerby Thes. Conch. t. 11. f. 256. non Kiener. Schale kegelförmig, oben etwas aufgetrieben, glait, gegen die Basis entfernt- stehend und ziemlich weit gefurcht, weisslich von Grund, mit drei rothgelben Zonen, wovon die obere in’s Fleischfarbige fällt und hell gelblich-rosenrother oder lilafar- bener Basis. Spira platt, nur die obersten Umgänge stehen etwas hervor, besteht aus 9 gelurchten und ungefleckten Umgängen, die durch deutliche und sehr tiefe Nähte getremnt sind. Embryonalende klein, spitz, glatt und weiss. Kante stumpf. Mündung eng, unten etwas erweitert und da blass violett, sonst innen gelblich-weiss. Mundrand scharf, innen leicht aber deutlich gelippt, oben schief von der Kante abstehend, kaum gebuchlet. . Vaterland: Nordaustralien. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Diese Art gehört noch in die Gruppe der Vorhergehenden und verbindet diese durch ihre Aehnlichkeit mit dem C. consors mit der des C. magus. Kiener’s Art dieses Namens ge- hört gar nicht entiernt hierher. Ich besitze dieselbe aus der Loebecke’schen Sammlung und werde sie später zur Darstellung bringen. 175. Conus crassus Sowerby. Taf. 386. Fig. 11. 12. Testa brevi-conica, pyriformis, crassa, laeviuscula ad basim sulcata, albida maculis rufis, subquadratis vel irregularibus seriatim picta; spira brevis, albo rufoque tesselata, anfractibus 8 convexis, spiraliter striatis; apex minulus, lacteus, subpellucidus. Apertura angusta, intus lactea, labrum acutum, superne vix sinuatum. Long. 32 Mm., lata 23 Mm., apert. 25 Mm, Conus crassus Sowerby Thes. Conch. t. 12. f. 254. 255. Schale kurz-kegelförmig, birnförmig, starkschalig, glatt, nur an der Basis gefurcht, weisslich mit Reihen von fast quadratischen und unregelmässig geformten rothen Flecken. Die unregelmässigen, oft schief kreuzförmig sich durchsetzenden Flecken sind in der Regel mehr zusammengedrängt, selbst zusammenhängend und bilden, wenn zwei solche Reihen nebeneinader liegen, eine Art Binde. Kante ab- gerundet. Spira nicht hoch, weiss und roth gefleck. Wirbel weiss, halbdurch- 2235 sichtig und klein. Umgänge 8—9 gewölbt und spiral gestreif. Mündung eng, innen milchweis. Mundrand scharf, oben kaum gebuchtet, nur schief einge- schnitten. “ | Vorkommen im grossen Ocean an der Viti-Inselgruppe (Sowerby). Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Dieser Conus ist dem C. tesselatus Hw. sehr nahe verwandt, vielleicht nur eine geogra- phische Varietät. 176. Conus thalassiarchus Gray. Tan sc. mio. 1. 2. Testa cylindraceo-conica, in medio plerumque leviler attenuata, laeviuscula, basim versus subsulcata, albida, basi nigrescente, lineis varie picla, aut efasciata aut fasciis punctatis vel lineatis cincta; spira plus minusve depressa, anfraciibus 9 excavalis marginatis; apex tumidus, translucidus (anfr. 3). Apertura medio angusla, intus crocea vel lactea, labrum tenue, acu- tum, superne prolunde sinuatum. Long. 85 Mm., lata 45 Mm,, apert. 79 Mm, Conus thalassiarchus Gray in Sowerby’s Conch. Hl, f. 80, 85. Reeve Conch, Ic. t. 2. f. 8 a. b. Deshayes-Lamarck 2 ed, XI. p. 131. Kiener Coq. viv. p. 118. t. 22. f. 3. Chenu Man. I. p. 248. f. 1512 — 1516. Sowerby Thes. Conch. t. 8. f. 164—166. t. 13. f. 276. Schale cylindrisch-kegelförmig, in der Mitte oft etwas eingeschnürt, glatt, nur unten undeutlich gefurcht, weisslich, mit schwärzlicher Basis, in sehr verschie- dener Weise mit Längslinien bedeckt, entweder ohne oder mit punktirten oder liniirten Binden umzogen. Kante scharf und deutlich. Spira mehr oder weniger niedergedrückt, oft ganz platt, mit neun ausgehöhlten und gerandeten Umgängen und drei stumpfen, durchscheinenden Embryonalwindungen. Mündung in der Mitte eng, innen gelb oder weiss. Mundrand dünn und scharf, oben tief gebuchtet. Vaterland: Die Philippinische Inselgruppe, vorzugsweise die Insel Luzon (Cuming). Aus der Lischke’schen Sammlung. Dieser schöne und noch immer gesuchte Conus gehört — obgleich er nicht gekrönt ist — in die Gruppe des Conus imperialis L., er ist höchst unbeständig in Zeichnung und Fär- bung. Nimmt man die von Sowerby Fig. 80 als zuerst abgebildete Form zum Type, d.h. eine auf weisslichem Grund mit braunen Zickzacklinien, die sich oft durchkreuzen, gezeichnete, so ergeben sich folgende Abänderungen: 226 1) Die braunen Linien sind sehr gedrängt, mehr in die Länge gezogen und unter sich parallel; sie sind durch eine weisse innen punktirte Binde in zwei Zonen getheilt. 2) Linienverlauf wie vorher durch drei Binden, die innen noch einzelne Spirallinien tragen, getheilt. 3) Wie vorher, doch sind die Binden breiter und die mittlere sehr breit, ohne Linien, jedoch mit drei Reihen Punkte geziert. 4) Die Zickzacklinien sind nur auf die schmalen Binden beschränkt, der übrige Theil der Schale bildet zwei Zonen, die durch viele Reihen sehr feiner Strichelchen gezeichnet sind; die Grundfarbe ist gelb. 177. Conus vittatius Hwass-Brugiuere. Tal, 57, Fi8.5.6, Testa turbinata, lirata, lutea vel fusca, basi aurantia, fascia alba, superne laciniata ei ma- culata et lineis articulatis transversis picta; spira mediocris, mucronata, albo luteoque maculata, anfraclibus 8 planiusculis, spiraliter striatis, apex carneus, minutus (anfr. 3). Apertura sub- angusta, intus pallide rosea, labrum acutum, superne sinuatum. Long. 37 Mm., lata 20 Mm,, aperi. 30 Mm. | Conus vittatus Hwass-Bruguiere Dict. nr. 95. Encycl. meth. t. 335. f. 3. La- marck Ann. du Mus. p. 262. Dillwyn Cat. I. p. 390. Lamarck hist. nat, VII. p. 470. Wood Ind. Test. t. 15. f. 69. Sowerby Conch. Ill. f. 21. Reeve Conch. Ic. t. 14. f. 75. Deshayes- 'Lamarck XI. p. 50. Kiener Coq. viv. p. 110. t. 63.1.5. So- werby Thes. Conch. t. 13. f. 274. t. 17. f. 410. Schale kegelförmig, ganz mit schwachen Schnüren umzogen, gelblich oder braun, meistens lebhaft castanienbraun, mit weisser, oben orange getupft und braun sefleckter, unten mit diesen Farben gestreifter, breiter Binde und zahlreichen, dün- nen, fadenförmigen, gegliederten Punktreihen geziert. Die Basis ist schön orange. Alles von höchst elegantem Ansehen. Kante abgerundet. Spira miltelboch, convex im Profil, spitz zulaufend, besteht aus acht fast flachen, gefleckten, spiral- gestreiften Umgängen und einem aus drei Windungen bestehenden kleinen, glalten, fleischfarbigen Ende. Mündung ziemlich eng, unten kaum weiter werdend, innen hellrosenroth, nach dem Grunde zu und am Rande mit violettem Schimmer, einmal heller unterbrochen. Mundrand scharf, unten abgerundet, oben gebuchtet. Vaterland: Grosser Ocean an den Küsten von Central- America (Carpenter) und Panama (Bernardi). Die nächsien Verwandten sind C. Orion Brod. aus gleichem Gebiet und C. coffea Gm. 227 von Ostafrika, beiden fehlen die gegliederten Linien und die gezierie Binde. C. Cumingi Reeve, den ich noch nicht gesehen habe, möchte ich nach Beschreibung und Abbildung als Varietät hierherziehen. Das meiner Sammlung angehörige abgebildete Exemplar stammt aus einer alten französi- schen Sammlung und gehörte zu den Exemplaren, denen ihr früherer Besitzer — wohl der Raretät wegen — ein besonderes innen mit rothem Sammit ausgefüttertes Etui gewidmet hatte, in dem es noch heute liegt. 178. Conus splendidulus Sowerby. Tat. 37. Fig. 3. 4. Testa iurbinata, ad angulum lata, solidiuscula, glabra, polita, basi subsulcata; albida, luteo trifasciata, basis luteo-brunnea, lineis fuscis in zonis albis brevis, interruplis; in zonis luteis integris, saepe articulatis, cincta. Angulus distinctus. Spira subplana, apex elevatus, acuminatus; anfractibus 10 (apex inclusus) non striatis nigro maculatis, marginatis, inferioribus concavis, Aper- tura angusta, intus lactea, labrum acutum, tenue, intus marginatum, superne profunde sinuatum. Long. 48 Mm., lata 26 Mm,, apert. 29 Mm. Conus splendidulus Sowerby Conch. I. fig. 53. Reeve Conch. Ic. t. 7. f. 40, Kiener Cogq. viv. p. 147. t.35. f.2. Sowerby Thes. Conch. | KO 2 Schale rein kegelförmig, an der Kante breit, ziemlich stark von Schale, sehr glatt und glänzend, nur die äusserste Basis ist undeutlich gefurcht; Grundfarbe ist weiss oder gelblichweiss, mit drei gelben, zuweilen gelbbraunen Binden und dunk- lerer Basis, die ganze Schale ist mit braungelben, verschieden dicken Linien umzogen, die im Weissen kurz und unterbrochen, im Gelben meistens zusammenhängend sind; einzelne davon sind durch dicke, weisse, tropfenförmige Punkte artienlir. Kante deutlich und oben scharf. Spira ist im unteren Theile eben, steigt dann plötzlich steil an und endet in ein spitz ausgezogenes Ende, zehn Umgänge (das farblose Embryonalende mitgerechnet), die unteren sind ausgehöhlt, die oberen eben, alle schwarz gefleckt und deutlich gerandet, nicht spiral gestreif. Mündung ist eng, innen milchweiss, die dunklen Parthien der Aussenseite schwach durchscheinend. Mundrand scharf und schneidend, innen leicht gesäumt, oben tief ausgeschnitten. Vaterland: Indischer Ocean ohne nähere Bezeichnung. Aus der Lischke’schen Sammlung. Die nächsten Verwandten der Form nach sind C. malaccanus und centurio, beide haben en jedoch durchaus verschiedene Zeichnung. In dieser Hinsicht stimmt unsere Art mit dem Conus Loebbeckeanus. Mit C. Rüppelli Reeve besteht ebenfalls grosse Aehnlichkeit im Ganzen und Grossen, doch fehlt noch viel an der Identität, wenn gleich die erste Abbildung Sowerby’s zu diesem Gedanken verleiten könnte. Wer aber Exemplare vergleichen kann, gibt diesen Ge- danken solort aui. Gehört zu schönsten des Geschlechts. 179. Conus anceps Sowerby. Taf. 37. Fig. 7. 8. Testa elongato-turbinata, subcylindracea, laeviuscula, basim versus sulcata, sulcis sub- flexuosis; pallide fusca zonis duabus obscurioribus et lineis fuscis interruplis ornala; spira elata, acuminata, fammulis pallide fuscis obliquis variegata; anfraclibus 11 leviter striatis; apex mucronatus, albidus. Apertura laia, intus lactea, columella tortuosa, labrum acuium, superne sinuatum. | Long. 70 Mm., lata 33 Mm., apert. 60 Mm. Conus anceps Sowerby Thes. Conch. t. 20. f. 493. ? — Dauliae Crosse Obs. sur le genre Cone p. 7. t. 2. f. 2. a. b. Bernardi Monogr. ti. 2. f. 6. Schale länglich kegelförmig, fast cylindrisch, glatt und gegen die Basis eiwas ausgezackt gefurcht, blass gelblich-braun, mit zwei dunkleren Zonen und zahlreichen unterbrochenen Strichpunkten, die beinahe als articulirte Punktreihen zu betrachten sind, gezier. Spira erhoben, spitz zulaufend, mit gelben schiefen Flammen ge- zeichnet, besteht aus elf stark gerandeten, fein spiral gestreiften Haupt- und 2 farblosen spilzen Anfangswindungen. Mündung weit, innen milchweiss. Spindel gedreht, mit weisser Schwiele. Mundrand scharf und schneidend, oben ge- buchtet, | Vaterland: Indischer Ocean an den Molukken (Sowerby). ? Insel Mayotte (Crosse). Aus Loebbecke’s Sammlung. Conus anceps gehört in die Gruppe des C. magus und steht zunächst neben C. con- sors, von dem er möglicher Weise nur eine schlanke, mit deutlichern Spirallinien versehene Varietät ist. ©. Dauliae Crosse von Sowerby hierher gezählt, habe ich nur fraglich in die Synonymie auigenommen, weil er durch seinen Urheber mit C. carinatus verglichen wurde, den ich unbedingt zu C. magus stelle und weil er ihm ein rothes Embryonalende zuschreibt; beides lässt auf Zugehörigkeit in die grosse Varietäten-Reihe des C. magus schliessen, die ich jedoch ohne ein sicheres Exemplar gesehen zu haben, nicht aussprechen möchte. 229 iS Voame Schech Hekeli Taf. 37. Fig. 9. 10. Testa elongata-conica, nitida, ad basim sulcata, albida zonis tribus lineis [ulvis vel rubris reticulatis et zonis duabus lineis angulatis picta. Spira plus minusve elevata, anfractibus 10—12 submarginatis, excavalis, maculalis. Apex acuminalus. Angulus disiinctus. Apertura angusta, ad basim dilatior, inius purpurea, labrum tenue, ad angulum profundissime sinuatam. Long. 32 Mm., lata 16 Mm., long. apert. 25 Mm. Conus Schech Jickeli MS. — Neptunus Kiener Cog. viv. p. 133. t. 99. f. 5. non Reeve. — amadis Var. Sowerby Thes. Conch. fig. 171. Schale länglich-kegelförmig, glatt und glänzend, an der Basis gefurcht, weisslich von Grund, wovon jedoch wenig zu sehen ist, bedeckt mit äusserst feinen selben oder röthlichen Netz- und Winkelzeichnungen, die in deutliche Zonen ge- schieden sind. Drei Zonen, an der Kante, in der Mitte und der Basis sind als weissliche Querbinden anzusprechen, die aus Netzeichnungen bestehen und die Grnnd- farbe mehr durchscheinen lassen. Die dazwischen liegenden beiden Zonen, gelb oder röthlich, mit fast verschwindender Grundfarbe sind breiter; deren Zeichnung besteht aus einer grossen Anzahl äusserst feiner und sehr genäherter Zickzacklinien von gelber oder röthlicher Färbung, deren einspringende Winkel sich oft berühren und an diesen Stellen Netze zu bilden scheinen, die jedoch: den Eindruck einer vor- herrschenden Längszeichnung. nicht beeinträchtigen können. Oft ist diese Zeichnung ganz verwischt und die Zonen erscheinen einfarbig gelb, zuweilen schieben sich schmale Bandstreifchen dazwischen und theilen die Zonen in mehrere. Dies kommt auch bei den weisslichen Querbinden vor. Die ganze Zeichnung ist höchst fein und schön, sie erinnert sehr an C. gloria maris. Kante deutlich markirt. Spira mehr oder weniger spilz-kegelförmig, braun und weiss geflleckt, mit sehr spitzem farblosem Ende. Sie besteht aus 10 bis 12 oben etwas gerandeien, unten ausge- höhlten Umgängen, ohne Spiralstreifen. Mündung eng, unten weiter, innen röth- lichblau oder violeti, zweimal weisslich unterbrochen. Mundrand scharf und schnei- dend, oben sehr tief gebuchtet. | Aufenthalt: Das Rothe Meer, zu Massaua und Dahlack von Jickeli gesammelt, dessen Sammlung die Exemplare angehören. Dieser kleine hübsche Conus ist sehr unbeständig in der Form. Es gibt kürzere und IV. 2. 30 230 längere Gestalten, als die abgebildeten. Kiener deutete ihn auf ©. Neptunus Reeve; was von Sowerby richtig monirt wurde, aber dessen Meinung, er gehöre als Varielät zu C. amadis, ist ebenso unrichtig. Es scheint mir sicher, dass er kein Exemplar gesehen hatte. Die Ueber- einstimmung mit C. amadis ist die einer Gruppenzusammengehörigkeit, zu der auch C. acumi- natus gehört, nichts weiter. Mit dem letzten ist übrigens eine grössere Aehnlichkeit als mit C. amadis vorhanden. | 28. Conus puncticulatus Hwass. Tat, 38, Fe, 2a b2, Die auf Taf. 6. Fig. 5 nach dem alten Martini’schen Bilde gegebene Abbildung ist wenig geeignet, diese veränderliche Art zu erkennen. Ich gebe daher hier drei neue Ansichten neben solchen des sehr nahestehenden C. pygmaeus Reeve, die genügen werden, einen Begriff der Abänderungen beider verwandten Arten zu geben. Fig. 2a. stellt den Conus papillaris Kiener, 2b. den C. perplexus Sowerby und Fig. 4 den C. pustulatus Kiener vor, die alle nur Varietäten un- serer Art sind. | 181. Conus pygmaeus Reeve. Taf. 38. Fig. 3 a.b.5. Testa abbreviato-turbinata, laeviuscula, basim versus sulcata, sulcis latis, distantibus, pallide-violacea vel caeruleo-alba, sirigis fuscis longitudinalibus, latis, undatis signata et punc- tis interruptis transversis cincta; spira obtusa, maculata, anfractibus 8 inferioribus canaliculatis, superioribus planis; apex candidus, pellucidus (21/, anfr.). Apertura angusta, intus fusco-pur- purea, labrum acutum, superne et inferne sinuatum, Long. 20 Mm., latn 10 Mm,, apert. 16 Mm. Conus pygmaeus Reeve Conch. Ic. t. 47. Fig. 260. Kiener Cogq. viv, p. 174. t: 102.7 21a. 1 — pusio Sowerby Thes. Conch. t. 14. f. 326. t. 17. f. 398 non Lamarck. — erythraeensis Reeve Conch. Ic. t. 24. f. 137. Kiener Cogq. viv. p. 154. ti. 71, f. & non Beck. | Schale klein, abgestuizt-kegelförmig, glatt, gegen die Basis breit und eiwas entfernt stehend gefurcht, die Furchen gestrichelt; fahl violett oder bläulich weiss oder gelblich von Grund, mit zahlreichen spiralen Punktreihen von gelbbrauner oder rother Farbe; die Form der Punkte ist sehr wechselnd, fast quadratisch bis kurz- 231 strichförmig; ausserdem sind noch mehr oder weniger zahlreiche verschieden ge- staltete Flecken oder Längsstriemen vertheil. Kante ziemlich scharf. Spira spitz zulaufend, etwas concav im Profil, besteht aus 8 bis 9 unten ausgehöhlten und oben ebenen, einfarbigen oder gefleckten und fein gegitterten Umgängen und einem glashellen, spitzen Embryonalende von 2!/;, Windungen. Mündung nicht sehr eng, innen schön purpurbraun, oft mit einem Stich in’s Violette oder Rosenrothe. Mund- rand scharf und schneidend, oben leicht und unten deutlich ausgeschnitten. Vaterland: Atlantischer Ocean an den Küsten der Antillen und Mexico. Diese neite Art wird vielfach für Jugendstatus des C. puncticulatus angesehen, doch ist sie viel dünner und leichter als gleich grosse Exemplare dieser Art, der auch eine andere geographische Verbreitung zusicht. Eine grosse Aehnlichkeit besteht auch mii den kurzen, bauchigen Abänderungen des C. erythraeensis Beck, die Reeve C. piperatus genannt hatte, doch sind beide durch ihre Färbung und den der Art aus dem rothen Meer stets fehlenden Ausschnitt an der Basis leicht zu unterscheiden. Reeve hatte eine etwas absonderlich gefärbte Abänderung des C.pygmaeus geradezu für denC. erytihraeensis Beck angesehen und als solchen nach einem Cuming’schen Exemplar, das angeblich von Beck geschenkt sein sollte, abgebildet und beschrieben. Dies ist aber sicherlich aus Verwechslung geschehen, denn unter den 700 Exemplaren, die Forskal von den Ufern des rothen Meeres nach Copenhagen mitge- bracht hatte, befindet sich nach einer gütigen Mittheilung Mörch’s kein einziges Exemplar, das dem Reeve’schen Bilde entspricht, ebenso wenig unter den 200 von Jickeli mir mitgetheilten. Aller Wahrscheintichkeit stellt die Figur 292 der Tafel 4 des Reeve’schen Supplements, später als C. induratus beschrieben und noch einmal abgebildet, das von Beck an Cuming gegebene Exemplar des C. eryihraeensis vor. (8. t, 27. £. 6.) Das Vorhandensein eines unteren Ausschnittes ist für unsere Art, den (‘; puncticula- tus und C. columba charakteristisch und ein sicheres Unterscheidungsmerkmal von allen Abänderungen des Ü. eryihraeensis Beck non Reeve, die den aufgeführten Arten sonst ähnlich sind. 182. Conus interruptus Broderip et Sowerby, Taf. 38. Fig. 1a.b. Testa elongato-conica. subeylindracea, laeviuscula, basim versus sulcata; rubido vel cae- ruleo-alba, punctis frequentibus subquadratis spadiceis vel fuscis albo interruplis cincta et ma- culis sparsis picta; spira elevata, anfractibus 9 planis, punctatis ei maculatis; apex glaber, sub- pellueidus (anfr. 21/,). Apertura medio angusta, intus roseo-purpurea; labrum acuium, tenue, superne vix sinualum. Long. 45 Mm., lata 20 Mm., apert. 36 Mm, Conus interruptus Broderip et Sowerby Zool. II. IV. p. 379. Gray Zool. in 30 * 232 Bechey’s Voy. p. 119. ı. 83. f. 2. Reeve Conch. Ic. t. 22. f. 125. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 143. Kiener Coq. viv. p. 152. t. 34. f. 2. | Conus Ximenes Sowerby Thes. Conch. t. 13. f. 285. t. 17. f. 402 vix Gray. Schale länglich-kegelförmig, fast cylindrisch, glatt, nur von unter der Mitte an quer gefurcht, und zwar sind die ersten Furchen viel tiefer und enger, als die oberen, die flach und breit werden und sich gegen die Mitte alimählig verlieren. Die Furchen sind innen geslrichelt. Färbung: auf bläulich- oder röthlich- weissem Grund stehen spirale Reihen zahlreicher Fleckchen von beinahe quadratischer Form und verschieden nuancirt-brauner Färbung, die ‚durch Weiss gegliedert werden. Reihen grösserer Flecken wechseln mit solchen von kleineren, fast punklförmigen Flecken ab. Ueber diese Zeichnung sind einzelne grössere, an den Rändern ver- waschene ziemlich dunkel-braune Placken zerstreut. Spira regelmässig kegelförmig, hoch, sie besteht aus neun ebenen, punktirten und gefleckten, sehr eng an einander- liegenden Haupt- und 2/, glatten, fast durchsichtigen Embryonal-Umgängen. Kante stumpf. Mündung eng, ein wenig gebogen in ihrem Verlauf und unten erweitert, innen schön rosenroth oder fahl purpurfarben. Mundrand dünn und scharf, innen mit punktirem Saum und oben kaum gebuchtet. Vaterland: Der grosse Ocean im Golf von Panama (Mörch), Westcolumbia (Cuming), Mazatlan (Sowerby). Aus der Maitzan’schen Sammlung. 183. Conus mahogani Reeve. Taf. 38. Fig. 6—8. Testa elongato-turbinata, subcylindracea, basim versus sulcata, albida, spadiceo irregula- riter tincta, vel longitudinaliter nebulosa, taeniis frequentibus, spadiceo alboque articulatis, cincta; spira valde elevata, maculata, anfractibus 7 planis. apex candidus, translucidus (4 anfr.). Apertura angusta, intus lactea, labrum acutum, superne vix sinuatum, intus marginatum. Long. 50 Mm., lata 22 Mm., apert. 57 Mm. Conus mahogani Reeve Conch. Ic. t, 22. f. 126. Kiener Coq. viv. p. 170. t. 74. | f. 3. Sowerby Thes. Conch. t. 13. f. 283. 284. Schale verlängert - kegelförmig, schmal, fast cylindrisch, unten mehr oder weniger eng gefurcht, weisslich, mit rosenrothen, rothbraunen oder schwarzbraunen Längsplacken unregelmässig bemalt, und zahlreichen, feinen, oft ganz überwaschenen, engstehenden, gegliederten Punktreiben in diesen Farben spiral umzogen. Spira Hr 233 hoch und steil aufgerichtet, fast ganz mit Flecken bedeckt, so dass die Grundfarbe kaum sichtbar wird. Die oberen vier Umgänge mit dem etwas dickeren knopfför- migen Embryonalende sind farblos glänzend- glatt und durchscheinend, die übrigen 6—7 Umgänge sind eben, an der Naht etwas eingedrückt, ohne Spiralstreifen, doch mit sehr deutlichen Anwachslinien und sehr deutlichen und scharf ausgeprägten Nähten... Mündung eng, innen blaulich-weis. Mundrand scharf und schneidend, innen bräunlich gesäumt, oben stark von der Kante abfallend, kaum gebuchtet. Vaterland: Grosser, Ocean an den Küsten von Central- und Südamerica (Phil. Carpenter). Aus der Loebbecke’schen und Maltzan’schen Sammlungen. Dieser Conus steht dem vorigen sehr nahe, ja die der Fig. 7a. b. entsprechende Form scheint geradezu ein Mittelglied zu bilden. Der C. strigatus Reeve non Brug. scheint auch höchst nahe verwandt und nur durch hellere Färbung und weniger Placken verschieden zu sein. Dass dies der C. strigatus Bruguiere sei, ist mir nach dessen Beschreibung ebenso unwahrscheinlich wie die Angabe Kiener’s, dass er eine Varietät des C. stramineus Lam. sei. 184. Conus pauperculus Sowerby. Taf. 38. Fig. 9. Testa turbinata, tenuicula, pallide olivacea. zonis tribus incarnatis, superne lineis integris rubidis, inferne punctis subquadratis, articulatis, cincta; spira subelata, rubido-fusco arcuatim sirigala, anfractibus 8 subconvexis spiraliter striatis; apex roseus, glaber. Apertura angusta, intus caerulea, columella contorta, subplicaia; labrum acutum aa? leviter sinuatum. Long. 32 Mm., lata 16 Mm,, apert. 28 Mm. Conus Banner Sowerby Conch. Ill. f. 78. Reeve Conch, Ic, t. 20. f. 108. Kiener Cogq. viv. p. 258. t. 72. f. ö. Sowerby Thes. Conch, N Ay. y Schale kegelförmig, etwas dünn, blass olivengrün, mit drei fleischfarbigen Zonen und mit rothen Linien, die ober der Mitte zusammenhängend, unter der Mitte aber in Punktreihen aus fast viereckigen, getrennten Punkten gebildet, aufgelöst sind. Spira etwas ausgezogen, mit röthlich-gelben, gebogenen Striemen gefleckt, besteht aus acht beinahe convexen, spiral gestreiften Umgängen und einem glänzend glatten, rosenrothen Embryonalende. Mündung eng, innen weiss. Spindel ge- dreht, mit faltenartiger Verdickung. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Cap der guten Hoffnung. Aus Prof. Dunker’s Sammlung. Die Stellung dieser Art in den Unterabtheilungen ist etwas schwierig. Sowerby hat sie | N 234 mit C., lineatus etc. zusammengestellt, was mir unstalthaft erscheint, besser vielleicht wäre die Stellung neben den anderen Cap’schen Arten wie C. infranatus, Caffer u. A. Der Punkt- reihen wegen belasse ich sie vorläufig bis ich mehr Exemplare gesehen, bei den vorher be- schriebenen. 185. Conus aplustre Reeve. Tal. 38. Fig. 10. Testa turbinata, tenuis, subinflata, laeviuscula, basim versus lirata, rubido-fusca vel au- rantia, pallidiore zonata, punctis numerosis, anguslis, nigro vel rubro, articulatis taeniata, spira depressa, apice mucronato, anfractibus 7—8 planis, spiraliter liratis, tessellatis. Apertura latiuscula, intus fusco-violacea, labrum acutum, superne vix sinuatum. Long. 21 Mm., lata 12 Mm., apert. 15 Mm. Conus aplustre Reeve Conch. Ic. t. 30. f. 170. Kiener Coq. viv. p. 205. t. 74. f. 2. Sowerby Thes. Conch. t. 19. f. 448. John Brazier in Proc. zool. Soc. 1869. p. 562. Schale klein, kegelförmig, dünn, an der Kante etwas aufgetrieben und breit- schulterig, glatt nur gegen die Basis mit Reifchen versehen, rothbraun oder orange von Grund, mit drei helleren Zonen oder Binden und zahlreichen, schwarz oder roth articulirten Punktreihen umgürtelt, Punkte viereckig. Spira niedrig, mit spitz ausgezogenem Ende, besteht aus ?— 8 ebenen, spiral bereiften und gesprengelten Umgängen. Mündung etwas weit, innen braun-violet. Mundrand scharf, etwas eingebogen, oben kaum gebuchtet. Vaterland: Ost- und Südküste von Neuholland (Brazier), Cap der guten Hoff- nung (Sowerby). Ueber die Stellung dieser Art gilt dasselbe, was bei der vorigen gesagt worden ist. 186. Conus Vicarius Lamarck. Taf. 39. Fig. 1. 2. Testa turbinata ad angulum lata, laeviuscula, leviter striata basim versus sulcata; citrina, aureola vel ochracea, lineis fuscis vel fulvis decussata et maculis albis, subtrigonis, inaequali- bus, majoribus fasciatim congestis, picta; spira acuta, anfractibus 9 planiusculis; apex roseus, anfr. 3—4 carinatis. Apertura lata, intus lactea, columella tortuosa, subplicata, labrum acutum, saepius crenulatum, superne profunde sinuatum. Epidermiss tenuis, fusca, Long. 80 Mm., lata 40 Mm., apert. 66 Mm. | Conus Vicarius Lawarck Ann. du Mus. XV. p. 274. Nr. 85 non Linne nec 239 Auct. idem hist. nat. VII. p.482. Reeve Conch. Ic. t. 38. f. 210. Deshayes - Lamarck 2 ed. XI. p. 68. Sowerby Thes. Conch. f. 565 non Kiener nec Chenu. Mac Andrew Rep. Jickeli in litt. Schale gethürmt, breitschulterig, glatt, leicht gestreift und nach unten ge- furcht, citronen-, gold- oder ockergelb, stellenweise mit gelbbraunen oder dunkel- braunen Linien decussirt und zahlreichen, weissen, unregelmässig dreieckig - herz- förmigen, verschieden grossen Flecken bemalt, deren grösste sich zu undeut- lichen Binden zusammendrängen. Kante deutlich. Spira ziemlich hoch und spitz, gefleckt, besteht aus neun fast ebenen Haupt- und vier gekielten, durchscheinenden, rosenrothen Embryonal-Umgängen mit scharfer Spitze. Mündung weit, unten sehr weit, innen milchweiss, mit gedrehter, oft stark gedrehter und mit faltenartiger Ver- diekung versehener Spindel. Mundrand scharf, bei alten Exemplaren ausgezackt, oben tief eingeschnitten und gebuchtet. Vorkommen: Im Indischen Ocean an den Küsten von Mauritius (Reeve), Bour- bon (Deshayes); im rothen Meer bei Tor (M’Andrew), Massaua und Dahlack (Jickeli); im persischen Golf (M’Andrew). Aus meiner Sammlung. | Diese Art gehört mit der folgenden der engeren Gruppe der C. textile an, mir scheint, dass die alten Auctoren, Martini, Chemnitz, Hwass-Bruguiere Recht hatten, sie nur unter die Abänderungen des C. textile zu begreifen, und dass die Ausscheidung kein Fortschritt war. Kiener und Chenu hatten den C. Vicarius Lamarck’s auf denselben Linne’s gedeutet, d. h. auf ein gerolltes Exemplar des C. ammiralis, was der Lamarck’schen Diagnose nicht entspricht, aber auf dem Exemplar der Lamarck’schen Sammlung in Delessert’s Besitz beruht. 187. Conus verriculum Reeve. Taf. 39. Fig. 3. 4. Testa brevi-turbinata, ventricosa, laeviuscula ad basim siriata, citrina vel aureola, lineis fulvis undulatis vel decussalis et maculis albis subtrigonis inaequalibus, majoribus fasciatim congestis picla; spira elevata, late-conica, maculata, anfractibus 8 planiusculis, spiraliter strialis, apex roseus, anfractibus 31/, marginatis. Apertura lata, intus laciea; labrum acutum, superne profunde sinuatum. Epidermiss tenuissima pallide-flava. Long. 43 Mm., lata 25 Mm., apert. 37 Mın. Conus verriculum Reeve Conch, Ic. t. 38. f. 208 a.b. Kiener Cog. viv. p. 330. t. 9. f. 2. Sowerby Thes. Conch. t. 23. f. 570. Schale kurz-kegelförmig, bauchig, glatt, nur an der Basis gestreift, citronen- 236 bis goldgelb oder gelbbraun von Grund mit undulirten und sich kreuzenden braunen Linien und zahlreichen, ungleich grossen, dreieckig-herzförmigen Flecken gezeichnet, deren grössten sich zu Spiralzonen zusammen gruppiren. Spira erhoben, breit- kegelförmig, gefleckt oder mit Netzzeichnungen versehen, besteht aus acht fast ebenen und spiralgestreiften Haupt- und 3'/, rosenrothen, gerandeten Embryonal- Windungen. Kante abgerundet. Mündung breit, innen weis. Mundrand scharf, oben tief gebuchtet. Epidermis sehr dünn, fahlgelb. Vaterland: Neuholland.. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. 188. Conus pyramidalis Lamarck. Taf. 39. Fig. 6. Testa elongato-turbinata, albida aut aurantia; lineis fuscis nummerosissimis longitudinafibüs flexuoso-angulatis, maculis albis irregularibus; ‚spira elevata, acuminata; anfraclibus superioribus nodulosis (Lamarck). Long. 41 Mm., lata 17 Mm., long. apert. 33 Mm. Favanne Conch. t. 18. f. C. 1. Conus ln Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 138. Nr. 177. idem Hist. nat. VII. p. 525. Dillwyn Cat. I, p. 424. Wood Ind. test. % N U BER Deshayes-Läamarck 2 ed. XI. p. 125. Chenu Manuel p. 252. f. 1562. Kiener Coq. viv. p. 329. t. 8. f. 1. Sowerby Thes. Conch. f. 579. — — var. fundo albida, spirae aniractibus superioribus mulicis. — textile var. m. Bruguiere Dict. Nr. 145. Eneycl. meth. t. 347. fig. 5. Schale länglich-kegel-, ein wenig walzenförmig, weisslich-gelb oder orange- farben mit äusserst zahlreichen Längslinien gezeichnet, die in allen möglichen Win- keln aus- und einspringen und dadurch unregelmässige weisse Flecken bilden. Spira hoch und spitz ausgezogen, wie die übrige Schale gezeichnet, besteht aus sieben steil aufgerichteten fast platten, höchst undeutlich gestreiften Haupt- und aus 3—4 gekielt und undeutlich gekörnelten, weissen, durchscheinenden Embryonal- Windungen. Mündung nicht eng, unten allmählig weiter werdend, innen weiss, mit einem Schimmer in’s Bleifarbigee. Mundrand scharf, unten und in der Mitte gesäumt, oben leicht gebuchtet. Die Varietät mit ungekörnelten oberen Windungen. (Wohl nur Folge der Erhaltung). | Vaterland: ? Aus der Loebbecke’schen Sammlung. 189. Conus legatus Lamarck. Taf. 39. Fig. 6. Testa cylindraceo-turbinata, angusia; laeviuscula, basim versus leviter sulcata; aurantia roseoque variegata, fusco undata, maculis albis cordatis inaequalibus picta; spira acuta, elevata, anfractibus 6—7 planis leviter spiraliter strialis, apex roseus anfr. 3—4 carinatis. Apertura angusta, intus rosea, labrum acutum, superne vix sinuatum, | Long. 40 Mm., lata 16 Mm., apert. 31 Mm. | Conus legatus Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 437. Nr. 175. idem hist. nat. VII. p. 523. Sowerby Conch. Hl. f. 12. Reeve Conch. Ic. t. 16. [. 855. Deshayes - Lamarck 2 ed. Al. p. 123. Kiener Coq. viv. p. 823. 6. 89. f£. 3. Chenu Man. I. f. 1546. Sowerby Thes. Conch. t. 23. f. 566. eh Conus musivum Broderip Proc. Zool. Soc. 1833. Nr, 54. Schale cylindrisch - kegelförmig, schlank, glatt nur gegen die Basis seicht sefurcht, fast bis gegen die Mitte hinauf; orangegelb mit rosenroth gesprenkelt und mit dunkelbraunen, undulirten Linien, sowie weissen, unregelmässig herzförmigen Flecken gezeichnet. Spira hoch und spitz mit Netzzeichnungen; besteht aus 6—7 ebenen, oben schief abgeplatteten, leicht spiralgestreifien Haupt- und 3 — 4 rosen- rothen, gekieltien Embryonal-Windungen. Mündung eng, innen lebhaft rosenroth. Mundrand scharf, innen ein wenig gesäumt und oben kaum gebuchtet, sehr schief abfallend, | Vaterland: Grosser Ocean und zwar an den Küsten von China, den Philippinen und Molukken. Aus der Maltzan’schen Sammlung. Dies ist ein schön gezeichneter Conus und eine wohl charakterisirte Species aus der Gruppe der Netzkegel. 190. Conus retifer Menke. Zal, 30. Mio... | Testa ovato-turbinata, iransversim lirata; liris superioribus obsoletis, inferieribus latis, interstitiis strigilatis; flavido-carnea, maculis albis subtrigonis inaequalibus et maculis oblongis, nigricantibus, bifascialim congestis picta; spira elevata acuminata, reticulata, anfractibus 6 — 7 planiusculis, spiraliter striatis, apex roseus 21/, anfr. marginatis. Apertura lata, intus carneo- rosea, labrum acutum, superne leviter sinuatum. Epidermiss tenuissima, flavida, Long. 40 Mm., lata 21 Mm., apert. 33 Mm. IV.:2. | 31 238 Conus retifer Menke Moll. Nov. Holl. teste Sowerby Thes. t. 24. f. 580. — solidus Sowerby Conch. Ill. f. 76. Reeve Conch. Ie. t. 5. f. 23. Des- hayes-Lamarck 2 ed. XI. 148. Kiener Cogq. viv. p. 325. t. 54. f. 1. Chenu Man. I. p. 248. t. 1509 non Gmelin. Schale eiförmig- gethürmt, an der Kante aufgeirieben, spiral bereift, oben undeutlich, nach unten breit und stark, die dazwischen liegenden Furchen gestrichelt, die gelblich-fleischfarbene Grundfarbe ist bedeckt von einem feinen Netzwerk von gelbbraunen Linien, die Theile der Grundfarbe und weisse unregelmässig grosse, dreieckig-herzförmige Flecken umgeben. Unabhängig von dieser Zeichnung be- merkt man zwei Zonen von dunklerem Grund, die theilweise von braunschwarzen Längsflecken bedeckt sind. Kante gänzlich abgerundel. Spira, regelmässig kegel- ' Törmig, ziemlich hoch und spitz ausgezogen, besteht aus 6— fast ebenen eng an- einander liegenden, schwach gestreiften Haupt- und aus 2—3 glatten, gerandeten, rosenrothen Embryonal- Windungen. Mündung weit, innen rosenroth, nach dem Grunde in’s gelblich-fleischfarbene übergehend.. Mundrand scharf, doch etwas lippenartig verdickt, oben, leicht gebuchtet. Vaterland: Philippinen (Cuming), Neuholland (Menke), Neu-Caledonien (Crosse), Gesellschafts-Inseln (Cuming), Viti-Gruppe (Museum Geoffroy). Aus der Loebbecke’- schen Sammlung. | Dieser Conus kann, wie p. 154 bereits bemerkt worden ist, auf Conus textile Var. Chemnitz Conch. Cab. t. 141. f. 1811. (Küsters t. 4. I. 9) gedeutei werden. Obschon in der Form und Zeichnung etwas abweichend, lässt er sich doch aus der Gruppe der Neizkegel nicht aus- schliessen. | | 191. Conus lucidus Mawe. Taf. 39. Fig. 9. 10. Testa turbinata, solida, laeviuscula, bastm versus lirata, liris distanlibus; albido - grisea, lineis transversis brunneis aut fuscis et lineis longitudinalibus brevibus, arcuatis reticulata; spira elevata. non striata, maculis fuscis lesselata, anfractibus 7 planiusculis; apex tumidus, translu- cidus, lacteus (3 anfr.). Apertura lata intus pallide violacea, labrum acutum, superne leviter sinualum, Long. 38 Mim., lata 20 Mm., apert. 30 Mm. | Conus lucidus Mawe Conch. f. 90. Sowerby Thes. Conch..t. 24. f. 581. — reticulatus Sowerby Conch. Ill. f. 86. Reeve Conch. Ic. t. 11. f. 52. Kiener Coq. viv, p. 145. t. 66. . 5. 239 Schale kegelförmig, stark, glatt, von der Mitte an bis zur Basis entfernt- stehend und dünn bereift, mit flachen und breiten Furchen dazwischen. Die Färbung ist ein graulich- weisser Grund, auf dem parallel den Reifchen — und unten ihnen folgend — ungefähr 20 fadenförmige mehr oder weniger dunkelbraune Spiral- linien verlaufen, die durch etwas unregelmässigere, kurze und gebogene Längslinien gleicher Färbung je 2 und 2 durchkreuzt werden, wodurch ein ziemlich regelmäs- siges Netzwerk mit mehr oder weniger rechtwinkligen, ziemlich weiten Maschen entsteht. Ausserdem sind noch eine Anzahl lichtbrauner Placken, ohne Regel ge- ordnet, über die Schale vertheilt, die die Netzzeichaung nicht verdecken, sie nur etwas undeutlicher machen. Kante stark abgerundet. Spira erhoben, regelmässig kegelförmig, gefleckt; sie besteht aus sieben steilen, oben leicht ausgehöhlten, un- sesireiften Umgängen, durch deutliche, wenn auch nicht tiefe Nähte getrennt. Em- bryonalende gelblich oder milchweiss, durchscheinend, zwei Umgänge und einen dickeren Knopf oder Blase bildend.. Mündung ziemlich weit, unten schnell weiter werdend, innen blassviolet. Mundrand scharf, doch nicht dünn, oben abfallend und leicht gebuchtet, unten etwas ausgeschnitien, so dass das Spindelende etwas vorsieht. Vaterland: Westküste von Central- America, speziell an der Küste La Plata, zu Westcolumbia gehörend. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Dies scheint der einzige amerikanische Netzkegel zu sein, sein Netzwerk ist jedoch so abweichend von dem der ächten indischen Arten, wie C. textile u. A.; dass er von Vielen in der Gruppe des C. ammiralis gestellt wird, was ich billigen möchte. 192. Conus lacteus Lamarck. Tal, AU. Bier. Testa oblongo-turbinata, candida, sulcis distantibus undique cincta, superioribus obsoletis; spira brevis, convexa, apex mucronaius, flavidus, anlractibus 9 planis vel subconvexis, spiraliter siriatis; aperiura lata, intus laciea, columella inferne lortuosa, labrum tenue, acutum, superne vix sinuatum. | Long. 44 Mm., lata 22 Mm., aperi. 39 Mm. Conus lacteus Lamarck Ann. du Mus. XVI, p. 274. idem hist. nat. VII. p. 481. Quoy et Gaimard Voy. Asir. IL p. 102. t. 53. f. 22. Reeve Conch. Ic. t. 43, f. 284. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 64. Kiener Coq. viv. p. 268. t. 70. f, 4 non Küster nec Sowerby. — rusticus Dillwyn Cat. I. p. 357. Var. E. 317 Bee, Schale länglich, glänzend weiss, mit entfernt stehenden Furchen, wovon die ‘ober der Mitte stehenden undeutlich sind. Spira kurz, convex im Profil mit gelb- lichem spitzen Ende, besteht aus neun eng aneinander liegenden, ebenen oder wenig ausgehöhlten, im oberen Theil spiral gestreiften Umgängen. Mündung weit, innen milchweiss, mit blassgelbem Schimmer im Schlund. Spindel unten gedreht, schwie- lig, mit schmaler Platte und faltenartiger Verdickung über der Schwiele. Mund- rand scharf und dünn, oben kaum gebuchtet, nur schief absiehend, unten leicht ausgeschnitten. ; | Vaterland: Indischer Ocean an den Küsten der Sunda und Molukkischen Inseln. Aus Loebbecke’s Sammlung. Gestalt und Sculptur sind ganz die des C. spectrum L., wenngleich die Spiralfurchen bis obenhin deutlicher sind; ebenso haben beide Arien die so charakteristisch gebildete Spindel gemein. Was bleibt also für Unterschied übrig? Einzig die gelben Flecken bei C.spectrum, die an sich so schwankend sind. Wer dies schwache Merkmal für hinreichend hält, der mag beide Arten trennen. Ich halte dafür, dass C. lacteus nur eine ganz weisse Abänderung des C. spectrum ist, wohl das weisse Gespenst der Alten, jedoch nicht das Chemnitzen’s (= C. parius Reeve). 193. Conus Bernardii Kiener. | Tal. 40. Fig. 2. Testa oblonga, subeylindracea, ad basim altenuata, glabra basim versus distanter sulcata, minute crenulata, fusco-castanea, maculis punctisque perpaucis albis vel flavis hic et illic signata; spira brevis superne mucronata, anfractibus 9-10 convexis non sirialis; apex pellucidus, fla- vido-fuscus. Apertura lata, intus caerulescens, fusco cireumscripta, labrum tenue, acutum, su- perne minute-sinuatum. Long. 43, lata 21 Mm., apert. 37 Mm. Var. intense purpureo-nigra, parum albo-maculata. Conus Bernardii Kiener og. viv. p. 220. t. 100. f. 1. Reeve Conch. Ic, Suppl. '15.f. 252. (282). Sowerby Thes. Conch. t, 20. f. 474. — Gubbae kiener Coq. viv. p. 289. t. 104. f. 1. Sowerby Thes. ti. 20. [.: ATB. Schale länglich, fast cylindrisch, nur oben etwas aufgetrieben und unten ver- engert, glänzend glatt, zuweilen von oberhalb der Mitte an, meistens jedoch nur gegen die Basis entfernt stehend gefurcht, die unteren Furchen durch Anwachslinien leicht crenulirt. Färbung gelblich-kastanienbraun, mit weissen oder gelblichen 241 zerstreuten Flecken und Punkten, die sich zuweilen (Kiener’s Type) an der Kante und in der Mitte zu undeutlichen Querbinden häufen. Kante abgerundet. Spira nicht hoch, besteht aus neun glatten, ungestreiften, jedoch deutliche Anwachslinien zeisenden Umgängen. Embryonalende sehr spitz, glashell, horngelb (2}/, Win- dungen). Mündung ziemlich, unten recht weit, innen graulich - violet. Mund- rand scharf, ein wenig umgeschlagen, oben kaum, unten etwas gebuchtet. Die Varietät ist intensiv schwärzlich — kastanienbraun gefärbt, meistens einfarbig, doch auch mit vereinzelteu Flecken bestreut, vorkommend. Vaterland: Die Philippinische Insel Luzon, woselbst Cuming sie zahlreich in 7 Faden Tiefe auf sandigem Schlammboden fand. Loebbecke’sche Sammlung. Reeve vergleicht diese Art mit dem Conus cinereus Hwass, in dessen Gruppe sie gewiss gehört; die Verwandtschaft mit dem C. radiatus Gmelin und C. parius Reeve ist jedoch grösser, so gross, dass ich nicht abgeneigi bin, alle drei nur für Farbenverschieden- heiten einer einzigen Art anzusehen. Man muss ganz vollkommene Exemplare mit Embryonal- enden vor sich haben, um über deren Zusammengehörigkeit in’s Klare zu kommen. 194. Conus conspersus Reeve. Taf. 40. Fig. 3. 4. Testa turbinata, leviter inflata, laeviuscula, basim versus sulcata; pallide luteola, maculis ferrugineis irregulariier conspersis et lineis capillaribus confertis undique cincta; spira brevis maculata, anfractibus 7 planiusculis spiraliter striatis, apex (21/, anfr.) flavo-corneus. Apertura latiuscula, intus crocea, columella contorta, labrum tenue, acutum superne vix sinualum. Long. 34 Mm., lata 20 Mm., apert. 31 Mın, Conus conspersus Reeve Proc. Zool. soc. 1843. idem Conch, le. t. 47. f. 262, idem Suppl. t. &. f. 262 a. Deshayes - Lamarck 2 ed. XI. p. 140, Kiener Coq. viv. p. 200. t. 88. f. 2. Sowerby Thes. Conch, t. 18. f. 463. 464. — Verreauxi Kiener Coq. viv. p. 249. t. 60. f. 5. Schale kegelförmig, ein wenig aufgetrieben, an der Kante eingezogen, glalt, von unter der Mitte an gefurcht; hellgelblich mit weisser Mittelbinde, auf diesem Grund sind verschieden grosse, unregelmässige rostgelbe Flecken vertheilt, ausser- dem laufen zahlreiche, gedrängt stehende, dünne, haarförmige Spirallinien über die ganze Schale, sichtbarer auf den Flecken als auf der Grundfarbe. Spira nicht hoch, gefleckt, besteht aus 7—8 fast ebenen und spiral gefurchten Umgängen; die Spiralstreifen gehen bis über die Kante hinab, Embryonalende aus 2! Um- 242 gängen ist hell-hornfarbig. Mündung ziemlich weit, innen von einer weichen, safrangelben Färbung. Spindel unten gedreht, mit weisser Platte und erhöhter Schwiele. Mundrand scharf, oben kaum gebuchtet. | Vaterland: Der grosse Ocean an der Küste und im Golf von Californien. Dieser Conus gehört in die Gruppe des C. spectrum und ist diesem sehr nahestehend. Mündung, Spindelschwiele, Zeichnung sind gleich, es fehlen dem C. spectrum nur die feinen Spirallinien. Die Varieläi des C. specirum, die Reeve abgeirennt und C. stillatus genanni hatte, giebt ein höchst brauchbares Mitielglied ab, denn bei ihm sind schon solche Streifen, wenn auch nur sehr undeutlich, vorhanden. Ich mache noch darauf aufmerksam, dass bei vielen Conus-Arten z. B. bei C. quercinus. nemocanus, vexillum u. A. in einem ge- wissen Stadium des Wachsthums oft selbst der Erhaliung soiche feine Spirallinien vorhanden sind, andern Stadien dagegen gänzlich fehlen, was anzudeuten scheint, dass man diesem Kenn- zeichen keinen specifischen Werih beilegen soll. 195. Conus subulaius Kiener. Taf. 40, Fig. 7.8. Testa elongata, laevis, superne obscure medio basique distanter sulcala, suleis profundis, strigillatis; albida maculis sparsis vel flammulis longiludinalibus caslaneis vel fuscis picla. Spira acuminata, anfractibus 8 maculatis, anguste spiraliier sirialis et longitudinaliter striolatis. Apex anfracticus 3, corneis, pellucidis. Aperiura latiuscula, inferne lata, intus purpurea; labrum subangulatum, tenue et aculum superne leviter sinualum. | Long. 30 Mm,, lata 14 Mm., apert. 25 Mm. Conus subulatus Kiener Coq. viv. f. 243. 1. 70... 2. Sowerby Thes. Conch. 1.20. 1 2. — zebra Sowerby Thes. Conch. t. 19. f. 466 non Lamarck. — stramineus Reeve pars Conch. Ic. fig. 225 a. Schale kegelförmig, glatt, obgleich oben undeullich, von der Mitie an jedoch sehr deutlich und weit gefurcht, die Furchen fein längsgestrichelt, weisslich, mit kastanienbraunen und gelben Flecken und Längsflammen verschiedener Form und Zeichnung. Spira ausgezogen, besteht aus 8 gefleckten, eng spiral und längs sehr fein gesireifien Umgängen und dem aus 3 Umgängen bestehenden hornfarbigen und halbdurchsichtigen Embryonalende. Mündung etwas weit, unten weiter, innen purpurfarben, im Grund heller als vorn und da noch weiss, ziemlich weit gesäumt. Mundrand scharf, etwas ausgeschweift, dünn und scharf, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Philippinische Inseln Mindanao und Corientes (Cuming). Aus Loeb- becke’s Sammlung. 243 Es ist zur Abbildung eine dunklere Varietät gewählt. worden, die zeigen soll, dass So- werby’s C. zebra non Lam. hierher gehört, und unsere Art in die nächste Verwandischaft des C. nisus fällt, mit dessen Varietäl = C. alveolatus Sow. man sie auf den ersten Blick verwechseln möchte. Doch ist die Spira, Kante und Mündungsparthie ganz anders gebildet. 196. Conus Gabrieli (Chenu) Kiener. Taf. 40. Fig. 9. 10. Testa eiongato-tiurbinala, superne obtiuscula, semisulcata, cinerea, maculis fuscis, irregu- laribusque laciniatis obscure fasciatim, ornata, puncticulis albis seriatiim munita; spira elata, apice prominula, acuminala, ultimo anfractu basi late sulcata (Kiener). Aperlura angusta intus purpurea, labrum acutum, superne leviter sinuatum. Long. 35 Mm., lata 16 Mm., apert. 30 Mm. Conus Gabrieli Chenu MS. Kiener Coq. viv. p. 315. t. 74. f. 4. Sowerby Thes. Conch- 1. 19, 1,:468. Schale verlängert-kegelförmig, glatt, von der Mitte an bis zur Basis weit gefurcht, die Furchen durch deutliche Anwachslinien innen gestrichelt; aschfarbig, oft in’s Grünliche spielend, mit unregelmässigen, an den Rändern ausgezackten und zu undeullichen Binden vereinigten braungelben Flecken gezeichnet, dazwischen mit gelb und weiss gegliederten Pünktchen, die zu Spiralreihen geordnet sind und ein- zelnen weissen Flecken geziert. Kante abgerundet, mit einer gefleckten Binde. Spira ziemlich hoch, sehr spitz ausgezogen, besteht aus 7—8 oben eng aneinander liegenden, gewölbter, undeutlich gestreiften und längsgefurchten Haupt- und drei hornfarbenen, durchscheinenden Embryonal- Windungen. Mündung eng, innen purpurfarbig, durch eine deutliche braune Linie von dem hellen, stellenweise braun linirten Saum getrennt. Mundrand scharf und schneidend, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Indo-pacifische Provinz, speziell an den Philippinen (Cuming). Aus der Maltzan- und Loebbecke’schen Sammlung. Schon Kiener hielt diese Art für eine Varietät des Conus cinereus Hw., hatte sie aber auf das Einreden des Urhebers Chenu aufrecht gehalten, weil die Art constant kleiner blieb und in Zeichnung und Färbung etwas abweichend sei. Die beiden Gruppen des C. ci- nereus Hw. und C. nisus.Chem. sind an sich so nahestehend, dass es nicht darauf an- kommt, einige Arten mehr oder weniger zu haben. Die Zeit wird kommen, wo man für jede Gruppe nur eine Art anerkennen wird. 244 197. Conus Broderipi Reeve. Tal, 40. @ıg. 11. 12. Testa brevi-conica, transversim striata medio et basi sulcato, suleis distantibus, subtilis- sime pertusis; pallide incarnato-alba maculis auranlio- fuscescentibus plus minusve regularibus ornata, spira brevis, anfractibus 9 planiusculis, apex albidus, transiucidus (anfr. 21/,). Apertura lata, intus pallide incarnato-rosea, labrum acutum, superne vix sinuatum; columella contorta. Long. 23 Mm., lata 14 Mm., apert. 25 Mm. Conus Broderipi Reeve Proc. Zool. Soc. 1843. idem Conch. Ie. t. 45. f. 254a. b. Sowerby Thes. Conch. t. 19. f. 465 non Kiener. Schale kurz-kegelförmig, spiral gestreift, von der Mitte an bis unten ge- furcht, Furchen entfernt stehend und innen fein geritzt, hell fleischfarbig von Grund mit dunkel-orangelben, meistens länglichen Flecken in grosser Zahl, die über die Zwischenräume der Streifen und Furchen hinlanfen, zuweilen indess auch minder regelmässig sind. Spira kurz, gefleckt, mit 6 — 7 fast ebenen, spiral gestreiften Umgängen und einem aus 2!/, Umgängen bestehenden spitzigen Embryonalende, das farblos und durchscheinend ist. Kante abgerundet. Mündung weit, innen fahl- fleischfarben mit gedrehter weisser und unten schwieliger Spindel. Mundrand scharf, oben kaum gebuchtet. Vaterland: Die Molukken. Aus Loebbecke’s Sammlung. Gehört in die Gruppe des C. specirum und ist die kleinste Art derselben. 198. CGonus anemone Lamarck. Taf. 44. Fig. 15. Testa oblongo-turbinata, liris transversis crebris cincta; albido-cinerea vel castanea, ma- culis fuscis aut castaneis undata, fascia albida vel albido et castaneo varia; spira plus minusve elevata, conica, maculata, anfractibus 7 marginalis spiraliter liralis; apex (anlr. 11/,—2) roseus vel aurantius, translucidus. Apertura laia, intus fusco - plumbea, labrum acutum, superne pro- funde sinuatum. Epidermiss tenuissima, fusca. Long. 45 Mm., lata 23 Mm., apert. 33 Mm. Conus anemone Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 272. idem hist. nat. VII. p. 479. Dillwyn Cat. I. p. 385. Reeve Conch. Ic. t. 25. f. 139. Des- hayes - Lamarck 2te Ed. XI. p. 61. Kiener Cogq. viv. p. 235. t. 46. f. 3. Sowerby Thes. Conch. fig. 339—341. — maculatus Sowerby Conch. I. fig. 3. 3*. Thies. Conch. fig. 296. 245 Conus Novae hollandiae A. Adams Proc. Zool. Soc. 1853. p. 119. Sowerby | Thes. Conch. fig. 298. 299. | — ardisiacus Kiener Cogq. viv. p. 316. t. 108. £. 1. — Jukesi Reeve Conch. Ic. Supp!. t. 2. f. 275. Sowerby Thes. Conch. t. 13. f. 297. John Brazier Proc. Zool. Sor. 1869. p. 562. Schale länglich bis eiförmig -kegelförmig, meistens mit convexen Seiten, doch auch mit geraden, dann aber scharf gerandeter Kante, dünn und leicht ; sehr ' deutlich spiral geleistet über die ganze Schale , unten jedoch gröber und entfernt stehend. Auf weisslich-aschfarbiger, in’s gelbliche, röthliche oder bläuliche gehen- der Grundfarbe stehen gelbe, braune, schwärzliche, unregelmässige, meistens in der Längsrichtung geordnete Flecken in verschiedener. Grösse, oft marmorirt in den verschiedensten Desins. An der Kante und in der Mitte bleibt ein Streifen unbe- deckt und bildet Spiralbinden, die ganz rein oder auch gefleckt sind. Kante meist abgerundet, doch auch deutlich winklig. Spira mehr oder weniger hoch kegel- förmig, in ein spitzes, gelbes, rolhes oder orangegelbes, glattes, aus zwei Umgängen bestehendes Embryonal-Ende auslaufend. Sie besteht aus 9 sehr fein geleisteten, gekielten oder gerandeten Umgängen, je nachdem sie sich eng oder weiter auf- einanderlegen. Mündung ziemlich weit, von oben nach unten sehr unmerklich weiter werdend, innen bräunlich in verschiedener Nuance, mit hellerem, blaufar- bigem Grund. Mundrand dünn und scharf, oben scharf und tief eingeschritten. Vaterland: Philippinen, Australien und Cap der guten (Von Maltzan’s und Loebbecke’ sche Collectionen). Wie man aus der Beschreibung ersieht, eine höchst unbeständige Art, die sowohl in der Gestalt als auch in der Färbung und Zeichnung sehr auseinander geht. Die typische Form ist länglich mit den oben angegebenen Maassen. Nehmen wir dieses als Normalmaass = 100 für die Länge, so schwankt das Verhältniss: Normal 100 L., 51 B., 73 M., also: 1) 100 : 54 : 85. 2) 100 : 61 : 91. 3) 100 : 50 : 77. 4)100:: 34 : 86. 5) 100 : 34 : 80. Man sieht hier- aus, dass es nicht allein die relative Dicke ist, die schwankt, sondern die Höhe der Spira und diese unabhängig von der Dicke. Das gemessene Exemplar mit der höchsten Spira kommt dem C. undatus Kiener sehr nahe, ohne jedoch zu dieser Gruppe gehören zu können. Ebenso schwankend ist die Färbung. Stark marmorirte, mit in Zickzackform geordnete dunkle Flecken stellen den C. maculatus Sowerby’s (t. 41. f. 3.) und solche mit zu Spiral-Zonen zusammen- geflossenen Flecken, gleich viel ob diese Zonen hell oder dunkel sind, den ©. Novae hol- landiae A. Adams vor (t. 41. f. 4. 5). (Ich habe die beiden letzten von Sowerby selbst). Die gemeinsamen Charaktere, die von der Basis bis unter das Embryonalende laufenden, unun- IV.D, 32 246 terbrochenen deutlichen Leistchen, die gekielie oder gerandete Spira und die dünne leichte Schale isi allen se abweichenden Formen gemeinsam. John Brazier muss aber eine andere Australische Art als C. maculatus ‘Sow. haben, denn er bemerkt, sie zeichne sich von C. anemone durch das Fehlen der Streifung aus. Proc. zool. Soc. 1869 p. 562. Conus ar- disiacus (t. 41. f. 2) von Cap kommt durch die grossen in der Längsrichtung geordnete Flecken mit dem C. Juckesi Reeve ganz überein, beide dürfen aber nicht mehr als selbst- ständige Species aufrecht erhalten werden. 199. Conus portoricanus Hwass-Brugiuere. Taf, 41. Fig. 6. Testa turbinata, subpyriformis, granulato - lirata; alba fulvo vel ferrugineo - bilasciatim fiexuoso maculata; spira convexa, apice mucronalo, anfractibus 8 spiraliter siriatis, maculatis; apex glaber, roseus (anfr. 21/,). Apertura latiuscula, intus lactea, labrum acutum, superne vix sinualum. | Long. 45 Mm., lata 26 Mm., ap rt. 39 Mm. | | Conus portoricanus Bruguiere Dict. Nr. 10. Encycl. meih. t. 338. f. 4. La- marck Ann. du Mus. XV. p. 424. Nr. 135. idem hist. nat. VII. p. 502. Dillwyn Cat. I. p. 408. Wood Ind. test. t. 15.1. 85. Reeve Conch, Ic. t. 39. f. 242. Kiener Cog. viv..p. 179, 6 84. Pie. 8, , Reeve Conch. Ic. Suppl. & 1, f. 242. a. b. Sowerby Thes, Conch. f. 433. Schale gethürmt, fast birnförmig durch Auftreibung an der Kante und enger Basis, von granulirten Leistchen umzogen, die jedoch in den meisten Fällen abge- rieben sind und sich als arliculirte Streifen darstellen, weiss mit braungelben oder rostfarbenen ausgezackten Flecken, die sich zumeist zu zwei Querbinden gruppiren, auf diesen beiden Binden sind die gekörnten Leistchen oder in Ermangelung der- selben die unterbrochenen Linien besonders deutlich sichtbar. Spira gewölbt, mil ausgezogener Spitze, besteht aus 8 deutlich spiral gestreifien und gefleckten Haupt- und 2!/,—3 glatten rosenrothen Embryonal-Windungen. Mündung etwas weit, innen milchweiss, oft mit bleifarbigem Schlund. Mundrand scharf, innen etwas gesäumt, oben kaum gebuchtet, sehr schief abfallend. Vaterland: Das caribische Meer, an den Küsten der Antillen Insel Porto Rico (Lamarck) und Venezuela zu Cumana (Cuming). Aus der Loebbecke’schen Samm- lung. Diese eigenthümlich gezeichnete Art steht dem Conus lestudinarius sehr nahe und zwar zwischen diesem und dem C. Guinaieus, so dass er beide verbindend, es nahe legt sie 247 alle drei nebst dem C. Grayi als junger Guinaicus zu einer Species zusammenzuziehen. In der reichen Loebbecke’schen Conus-Sammlung liegt ein sehr grosses Exemplar des C. te- studinarius, das ganz genau die Zeichnung und Färbung der abgeschliffenen Form des C. portoricanus mit der Gestalt des C. testudinarius verbindet, aber gleichfalls Exemplare der Gestalt nach CE. guinaicus mit der gleichen Zeichnung, selbst Körnelung unserer Art. Man ist bei diesen Exemplaren im Zweifel, wohin sie zu stellen sind und dies ist immer Be- weis der Zusammengehörigkeit aller. 200. Conus californicus Hinds. | Taf. 4. Fig. 7. | Testa ovato-turbinata, solida, lirata basim versus acutior, albida maculis perpaucis fusces- centibus, obliquis, ornata; inferne pallide fusca, filis tenuissimis, confertis, flavidis cincta; spira elevata convexa, imaculata, anfractibus 7 subconvexis, spiraliter substriatis, apex tumidus, lac- teus (anfr. 21/,). Apertura latiuscula, intus fusco-plumbea, labrum tenue, aculum, superne vix sinuatum,. Epidermiss tenuis, flavido-fusca. Long. 34 Mm., lata 18 Mm., apert. 25 Mm. | Conus californicus Hinds Proc. Zool. Soc. 1844. Reeve Conch. Ic. t. 42. f. 224. Sowerby Thes. Conch. t. 14. f. 832. Schale ei-kegelförmig, stark, über die ganze Schale hinweg dünn bereift, unten jedoch gröber und deutlicher; weisslich-gelb, nach unten hellbraun-gelb wer- dend, mit schiefen, braungelben, schmalen Längsstreifen gezeichnet und zahlreichen, engstehenden, gelbrothen Spiralstrichen umzogen, die den Rücken der Gürtel folgen. Spira hoch und stumpf, im Profil convex, ungefleckt, besteht aus 7 leicht gewölb- ten, steilstehenden, undeutlich spiral-gestreifien Haupt- und 2'/, durchscheinenden, farblosen Anfangs-Windungen mit abgestumpftem Ende. Mündung nicht eng, innen bräunlich-fleischfarben mit einem Stich in’s Bleifarbene. Mundrand dünn und scharf, oben kaum gebuchtet, doch stark von der Kante abfallend. Vorkommen: Californien (Hinds). Aus Loebbecke’s Sammlung. In der Form kommt diese Art manchen Abänderungen des C. mediterianeus und Ver- wandten nahe, hat aber eine ganz verschiedene Zeichnung und Färbung. 201. Conus Crotchi Reeve. Taf. 41. Fig. 8. Testa abbreviato-conica, solidiuscula, basi striata, albida, lineis filosis ustulato-fuscis un- dique creberime cingulata, fascia albo-maculata ornata; angulus subdistinctus fuscus; spira sub- 32 * 248 plana maculata, apex elevatus glaber; anfractibus 6 planis, spiraliter striatis. Aperiura angusta, intus lactea, labrum acutum, superne vix sinuatum. Long. 27 Mm., lata 17 Mm., apert. 24 Mm. Conus Crotchii Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 6. f. 254 vix Sowerby. Schale abgestulzt kegelförmig, ziemlich dickschalig, glatt und an der Basis ‚gestreift; weisslicher Grund, über den zahlreiche fadenförmige, rothbraune Linien allerwärts spiral verlaufen. In der Mitte zeigt sich eine braun und weiss gefleckte Binde und an der Kante ein intensiver Streifen, der hin und wieder von einer weissen Flocke unterbrochen ist. Spira fast platt, nur der Wirbel strebt empor, gefleckt, besteht aus 6 ebenen, spiral gestreiften Haupt- und 2'/,—3 glatten, halb- durchsichtigen, farblosen Embryonal- Windungen. Mündung eng, innen weiss. Mundrand scharf, oben kaum gebuchtet. | Vaterland: Südafrica, besonders Salhandabai (Reeve). Aus Dunker’s Samm- lung. | Gehört in die Gruppe der C. venulatus, lässt sich jedoch gut scheiden. Sowerby’s Darstellung gehört dagegen weit eher zu Ü. venulatus, als, hierher. 202. Conus simplex Reeve. Taf. 4. Fig. 10. Testa oblongo-turbinata, tenuicula, basim versus anguste sulcala, albida, strigis fusco- castaneis irregularibus longitudtnaliter et spiraliter picta, spira subelata maculata; anfractibus 8 convexis, apex tumidus. Aperlura angusta, intus plumbea, labrum acutum, superne vix si- nuatum. Epidermiss tenuissima, citrina. | Long. 48 Mm., lata 22 Mm., apert. 38 Mm. Conus simplex Reeve Proc. Zool. Soc. Sowerby Thes. t. 9. f. 199. Conus informis Reeve Conch. Ic. t.5. f. 24 non Hwass. Schale länglich-kegelförmig, etwas dünn, an der Basis eng gefurcht, weiss- lich, mit castanienbraunen Striemen, die in der Längsrichtung herablaufen, mehr oder weniger gerade oder aus- und einspringend und einigen, meistens nur ein Spiral- striemen an der Kante. Spira ziemlich hoch, convex-kegelförmig, gefleckt, be- steht aus 8 gewölbten, fast gekielten Umgängen mit stumpfem Ende. Mündung eng, innen bleigrau. Mundrand scharf, etwas dick, oben kaum gebuchtet. Epi- dermiss äusserst dünn, citronengelb, lässt die Zeichnung deutlich durchsehen. Vaterland: Süd- und Westafrica. (Loebbecke’s Sammlung). 249 Diese Art war von Reeve zu den Varietäten der C.informis gezählt worden, zu dessen Gruppe sie gehört. Deshayes trennte sie ab und fand damit Beifall. 203. Conus Adansoni Lamarck. Tat. 41. Fig. 9. | Testa elongato-ovata, subcylindrica, basi coarctata; laeviuscula basim versus sulcata; olivaceo-fusca, albido unifasciata et taeniis angustis albo-castaneo articulatis cincta. Spira ob- 'tiuso-elevata, maculata, anfractibus 7 latis, planiusculis spiraliter striatis; apex tumidus, anfr. 2), opacis. Apertura latiuscula intus caerulea, castaneo marginala; labrum acutum, superne vix sinualum. | Long. 30 Mm., lata 14 Mm,, apert. 23 Mm. Le Chotin Adanson Senegal t. 6. f. 6. excl. Var. Conus Adansoni Lamarck hist. nat. VII, p. 502 ed. Deshayes p. 94 non Reeve | nee Auct. — jamaicensis Var, b. Bruguiere Dict. 90. Encycl. möth. t. 343. f. 7, Sowerby Thes. Conch. t. 18. f. 439. — Bruguieri Kiener Cog. viv. p. 221. t. 56. fi 2. Schale länglich-eiförmig, fast cylindrisch, an der Basis verengt, glatt, nur unten gefurcht, olivenbraun, mit einer schmalen, weisslichen Binde und zahlreichen, castanienbraun und weiss gegliederten Schnürchen umzogen. Zuweilen treten noch einzelne gelbbraune Flecken hinzu, und eine Kantenbinde weiss und braun marmo- rirt, die jedoch immer unbestimmt erscheint. Spira erhaben, abgestumpft, mit 7 breiten, beinahe ebenen und spiral gestreiften und gefleckten Umgängen. Embry o- nalende aus 2!/; Windungen, endet stumpf und ist opak und farblos, fettglänzend. Mündung ziemlich weit, unmerklich nach unten weiter werdend, innen bläulich, “mit braunem, einmal weisslich unterbrochenem Saum. Mundrand scharf, oben kaum gebuchtet, doch stark von der Kante abfallend. Vorkommen: An Felsen und Klippen an den Küsten von Westafrica. Aus meiner Sammlung. Gehört in die nächste Nähe des C. mediterraneus, doch ist er constant viel enger und im Verhältniss zur Breite länger. Es ist höchst verwunderlich, wie man sich bei dieser Art so weit von der Fährle hat abführen lassen können. Dass Reeve für eine auf den Adanson’schen Chotin gegründete Art einen Bewohner des rothen Meeres und der indo-pacifischen Provinz hat nehmen können, das ist bei seiner Kritiklosigkeit weniger auffallend, als dass er Nachfolger finden konnte. Deshayes hat zwar diese Deutung nicht acceptirt und auf den Reeve’schen Irrthum aufmerksam gemacht, 7 I l a | 250 ohne indessen bestimmt zu sagen, was er für C. Adansoni hiell. Seine Bemerkung, dass er etne dem C. Metcalfi Reeve ähnliche Art dafür ansehen möchte, konnte nur den Wirrwarr ver- mehren und der Reeve’schen Auffassung Anhänger verschaffen, denn sie war noch viel un- wahrscheinlicher. Die Sache ist doch sehr einfach. Lamsrck citirt nur Adanson t. 6. f. 6 und Encycl. meth. 243, 7 (C. Jamaicensis Var. bei Bruguiere). Beide Bilder passen sehr gut zu einander und wenn auch anzunehmen ist, dass Adanson in seiner Beschreibung den C. merca- tor und C. mediterraneus eingeschlossen batte, so bleibt die Abbildung doch immer als die Haupiform anzusehen. Nur diese citirt Lamarck und die ihr ähnliche der Encyclopidie, auf welch’ Letztere Kiener seinen C. Bruguieri begründet hat. Dieser ist also in allen Stücken nichts anderes als der C. Adansoni Lamarcks. Für Reeve’s ©. Adansoni folgt unmittelbar eine neue Begründung. Statt Conus Adansoni Auct. non Lam. pag. 22 ist zu setzen: 170. Conus nigropunctatus Sowerby. Tal 34, Pig, 11:12; Testa ovato-conica, plus minusve cylindracea, laeviuscula, basim versus sulcata, caeruleo- alba, flammis cinereis vel lividis vel fulvis piecta, et taeniis angustis numerosis albo-fuscoque vel albo-nigroque articulalis cincta; spira laie-conica, maculata; anfractiibus 9 subconvexis, spiraliter striatis, apex roseus, glaber anfr, 21/,. Apertura latiuscula, inferne lata, intus alba ; columella contorta subplicata, labrum acutum superne leviter sinuatum, intus submarginatum. Long. 45 Mm., lata ® Mm., apert. 37 Mm. 5 , 2 Conus nigropunctatus Sowerby Thes. Conch. t. 15. f. 342. — Adansoni Reeve Conch. Ic. 36. f. 190. 1%. t. 43. f. 193. Thes. Conch. t. 13. f. 286—289 non Lamarck. — unicolor Kiener Coq. viv. t. 61. f. A non Sowerby. Schale ei-kegelförmig, mehr oder weniger cylindrisch, glatt, an der Basis gefurcht, bläulich-weiss, mit Flammen und Flecken in verschiedener Färbung (asch- farbig, gelbgrün, gelbbraun und dunkelbraun, meistens mehrere Farben zusammen), marmorirt und mit zahlreichen, feinen, weiss und gelbbraun oder weiss.und schwarz- braun gegliederten Schnürchen umzogen, manchmal fliessen die Punkte stellenweise zusammen und bilden dadurch Linien verschiedener Länge. Spira nicht hoch, breit-kegelförmig, marmorirt, besteht aus 9 beinahe gewölbten — der vorletzte jedoch ausgehöhlt — spiral gestreiften Umgängen und dem rosenrothen, glänzend- glatten Embryonalende aus 2'/; Windungen. Mündung oben ziemlich, unten recht / 251 weit, innen weiss mit unterbrochenem, bräunlichem Lippensaum. Spindel gedreht, deutlich umgeschlagen und von einer Art Wulst, die einen falschen Nabelritz um- gibt, umzogen. Mundrand scharf und oben schwach gebuchtet. Vaterland: Rothes Meer — Suez, Akabah, Cosseir, Massaua — Ostküste Africa’s bis Port Natal (meistens als C. catus), Ceylon, Philippinen, Molukken, Neu-Caledo- nien, Tongo Ins. Carolinen und Tahiti. Diese Art steht zwischen C. achatinus, monachus und catus; es ist oft schwer, einzelne Exemplare von der einen oder der anderen, sowie von C. magus Var. = C. Rol- landi Bern. zu unterscheiden. Unter einer Anzahl von Exemplaren, die mir in letzterer Zeit zugekommen sind, erkannte ich leicht und evident dem C. nigropunctatus Sowerby', den ich nach der Figur und der Stellung, die ihm Sowerby angewiesen, zu C. achalinus gezogen hatte (pag. 145 dieser Ausgabe); meine Verlegenheit, nach Erkennung des richtigen C. Adan- soni Lamarcks, einen anderen Namen für die Reeve’sche Art gleichen Namens zu suchen, war damit gehoben und ich führe unsere Art unter dem Sowerby’schen ein. Das Citat p. 145 ist also zu streichen. Eine Figur, die den neuen Typus der Art darstellt, werde ich nach- bringen. | 204, Conus miser Boivin. Taf, 41. Fig. 11. Testa turbinata, unicolor, laevis, spira subplana, siriata, canaliculata, immaculata, apertura subrecta (Boivin). Long. 30 Mm., lata 17 Mm., apert. 26 Mm. Conus miser Boivin Il. de Conch. XI. p. 39. t. 1. f. 9. Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 25 f£. Schale kegelförmig, oben etwas aufgeblasen, glatt mit wenigen und undeut- lichen Furchen an der Basis; einfarbig weisslich-gelb, mit sehr undeutlicher hellerer Zone und dunklerer Basis. Spira niedrig, ungefleckt aus 7 etwas ausgehöhlten und spiralgestreiften Haupt- und zwei durchscheinenden, farblosen Embryonal-Win- dungen bestehend. Mündung eng, nicht ganz gerade, innen milchweis. Mund- rand scharf, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Westafrica, an den Cap Vert’schen Inseln (Boivin). Aus Loeb- becke’s Sammlung. Dies ist eine Art mit so unbestimmten Merkmalen, dass es anzunehmen ial, sie gehöre als weisse Varietät irgend einer bekannten Species an, etwa C. mercatar, dem alle Zeich- nung und besondere Färbung abhanden gekommen ist. Boivin’s Vergleich des C. miser mit 2952 dem C. vexillum ist wohl nur ein Druckfehler, denn abgesehen von der Grösse — ein Zwerg gegen einen Riesen — besteht gar keine Gruppenähnlichkeit zwischen beiden Arten. Weder Beschreibung noch Abbildung geben einen Anhalt zu solchem Vergleich. 205. Conus Daphne Boivin. Taf. 40. Fig. 3. Testa elongato-ventricosa, laeviuscula basim versus sulcata, flava aut aurantia lineis num- merosis fuscis et maculis aut flammulis albis bifasciatim ornata; spira mediocris, superne mu- cronata, variegata, anfractibus 9 leviter convexis, spiraliter striatis; apex parvus, glaber, trans- lucidus. Apertura lata, intus flavido-rosea, labrum acutum, superne vix sinuatum. Long. 37 Mm,, lata 20 Mm., apert. 31 Mm. Conus Daphne Boivin Il. de Conch. XO. p. 25. t. 1. ££ 7. 8» Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 27. f. 690. Schale enelkhrnie. ee glatt nur gegen die Basis gefurcht, gelb oder orangefarben, mit zahlreichen feinen, gelbrothen Linien und weissen Flecken oder Flammen, die zu zwei unterbrochenen Binden geordnet sind, geziert. Spira nicht hoch, doch im oberen Theil spitz ausgezogen, gesprenkelt, besteht aus neun leicht gewölbten und spiralgestreiften Umgängen und einem kleinen, glatten, durchschei- nenden Bläschen als Embryonalende -Mündung weit, innen gelb in’s Rosenrothe spielend. Mundrand scharf und schneidend, oben kaum gebuchtet, doch etwas stark von der Kante abfallend. Vaterland: Indischer Ocean ohne nähere Angabe (Boivin). Aus der Loeb- becke’schen Sammlung. Gehört in die Gruppe der C. spectrum und steht hier zunächst neben dem Conus conspersus, als dessen Varietät sie auf dem Umschlag angegeben ist. Mit diesem hat sie die rothen Spirallinien gemeinsam, doch liegt kein Zwang vor, beide zu vereinigen. Die Spin- delparthie und die bei den anderen Arten dieser Gruppe so deutliche Schwiele sind beim Conus Daphne minder stark entwickelt. 206. Conus Hwassi A. Adams. Fig. 42, Taf. 6 a. b. Testa turbinata, solida, lirata, ad basim granulato-lirata; albida punctis maculis et lineis fuscis pielta; spira brevis, anfractibus 9 convexiusculis, coronatis ei spiraliter sirialis non ma- 253 culalis; apex parvus, translucidus. Aperiura angusta intus pallide aurantia, labrum acutum intus labiatum, superne profunde sinuatum. Long. 50 Mm., lata 27 Mm.; apert. 42 Mm. Conus Hwassi A. Ad. Proc. Zool. Soc. — varius Var. Reeve Conch. Ic. t. 41 f. 58 b. — pulchellus Sowerby Conch. 1. f. 61. — interruplius — Thes. Conch. t. 3 f, 43. 44. non Brod. Schale kegelförmig mit fast graden Seiten und deutlicher Kante, spiral er- höht-sestreift und die Streifen an der Basis gekörnelt, weisslich oder blassgelb mit braunen zerstreut stehenden Punkten verschiedener Grösse oder den Streifen folgen- den Punktreihen, sowie mit grösseren an den Rändern ausgezackten Placken, die entweder vereinzelt stehen oder sich häufen, selbst Binden bilden, über die mehr oder weniger verlängerte Siriche laufen, die dann etwas dunkler gefärbt sind. Spira niedrig, breit kegelförmig, einfarbig, gekrönt, besteht aus 9 gewölbten (der vorletzte ist concav), mit kurzen, breilbasigen Knoten versehenen, spiral gestreiften Windungen. Embryonalende klein, ein durchscheinendes Bläschen. Mündung eng, nach unten erweitert, innen blass orangegelb. Mundrand scharf, innen &e- lippt und oben tief debuchte” Epidermiss sehr dünn und hellgelb. Vaterland: Molukken (v. Martens). Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Diese Species, von Reeve als Varietät zu Conus varius gerechnet, ist selbstständig und von dieser Art weit mehr verschieden, als C. boeticus u. A. in die Gruppe des C. varius gehörenden Schnecken. In der Gestalt weichtC. Hwassi sehr vonC. varius ab und nähert sich mehr dem C. princeps u. A. mit deutlicher Kante und breiter Schulter versehenen ge- krönten Arten. Diese Gestaltverschiedenheit gibt mir auch den Zweifel ein, ob der C. inter- ruptus (Mawe) Sawerby hierher gehöre und nicht vielmehr eine perlenlose Varietät der C. varius mit den Farbencharakteren der C. Hwassi darstelle, Diesen Eindruck machen wenig- stens die lang und schlank gezeichneten Figuren Sowerby’s. Unter den 5 Exemplaren des C. Hwassi, die mir vorliegen, zeigt keins eine Annäherung an jene Sowerby’schen Gestalten. 207. Conus plumbeus Reeve. Tal.A2, Lie 2,9 Testa turbinata plus minusve pyriformis, lirata, liris irregulariter granosis, caeruleo-alba, ‚olivaceo-aut violaceo-plumbeo-aut auranlio strigata et lasciala, basis. violacea; spira convexa nodulis parvis coronata, anfractibus 9 convexis, spiraliler siriatis, albis rubro maculatis, apex obtusus, roseus. Aperlura angusta intus violacea labrum aculum superne dislincte sinualum. Long. 25 Mm., lata 22 Mm., apert. 21 Mm. IV, 2; 33 254 Conus ne Reeve Proc. Zovol. Soc, 1843, idem Conch. Ie. e 46 1. 258, So- werby Thes. Conch. t. 6 £. 131. 182. — liratus Reeve Conch. Ie. t. 47 f. 268. Kiener Cogq. viv. p. 354. t. 103 f. 2. Schale kegelförmig, zuweilen durch Anschwellen der obern Parthie fast birn- förmig, mit eigenthümlicher Sculptur, indem die Oberfläche an einzelnen Stellen glatt und glänzend, an anderer schwach bereift erscheint, die Reifchen sind sehr eben und regelos geperlt, an der Basis trelen sie eng aneinander und sind da alternirend geperlt. Ebenso auffallend ist die Färbung. Die Grundfarbe ist weiss, ins Blaue fallend, davon ist aber wenig zu sehen, denn sie ist überdeckt mit Striemen und Placken, die sich selbst zu Bändern gruppiren von olivengrüne und violett schim- mernder Bleifarbe marmorirt oder grünlich mit orangegelb (die Varietät).. An der Kante stehen zuweilen noch einzelne ziegelrothe Flecken, die auch auf die Spira übertreten. Nicht alle Exemplare zeigen diesen lebhaften Farbenwechsel, als Extrem der Einfachheit gilt der C. liratus und die einfarbig röthlich bleifarbene Abänder- unge. Spira nicht hoch, nur die ersten Umgänge stehen steil aufrecht, sie ist durch kleine runde Höckerchen gekrönt and wie oben angeführt unregelmässig ge- fleckt, besteht aus 7 spiralgestreilten, etwas convexen Umgängen und dem rosen- rothen, etwas stumpfen Embryonalende aus 2 Windungen. Mündung eng, innen violett, mehr oder weniger lebhaft, im letzten Falle dann rosenröthlich bleifarbie. Mundrand scharf und schneidend, oben deutlich gebuchtet. Vaterland: Südspitze von Africa Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Gestalt und Sculptur weissen diesem netten Conus seine Stellung in der Gruppe des C. varius an, die einzige der Grunppe aus den africanischen Gewässern. 208. Conus muriculatus Sowerby. Tat. 42, Pig. 4:5, Testa turbinata coronala muriculato-granulata, granulis crassis lineatim digestis, luteo- alba unicolor basis pallide violacea aut alba zonis duabus latis luteo-fuscis et lineis filosis casta- neis cincla, basis pallide violacea, spira brevis, rubido-fusco maculata, anfractibus 9 subcon- vexis, spiraliler striais, tuberculalis. Apertura latiuscula, intus pallide violacea, labrum acutum superne leviter sinualum. Long. 21 Mın., lata 11 Mm,; apert. 18 Mm. Couus muriculatus Sowerby Proc. Zool. Soc. 1833. idem Conch. Ill. f. 1. 1* Reeve Conch, Ic. t. 20 f. 112. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 130. Kiener Cogq. viv. p. 52 t. 72 f. 12. Sowerby Thes. Conch. t. 5 f. 89. 259 Schale rein kegelförmig, gekrönt, mit 9 bis 13 Spiralreifen umzogen, die dicke Knoten oder Perlen tragen, die von der Kante bis etwas unter der Mitte gleich gross sind, von da abwärts jedoch kleiner werden, wie auch die Reihen näher an- einanderrücken. Die letzten Reife sind knotenlos. Die Färbung ist entweder ein- farbig, gelblich weiss mit hellvioletter Basis, oder weiss vom Grund mit zwei braun- gelben, breiten Zonen, auf denen noch kastanien-braune fadenlörmige Spirallinien, etwa 3 in jeder Zone verlaufen, geziert. Beisolcher Färbung erscheint die Grund- farbe in zwei schmalen Binden, an der Kante und in der Mitte. Die Basis ist auch hier hell violett. Spira kurz, weiss mit gelbem Obertheil bei der einfarbigen Ab- änderung oder gelb und weiss geplackt, bei der andern. Sie besteht aus 9 gekno- ieten, ein wenig convexen und spiral gestreifien Umgängen. Mündung nicht eng, innen hellviolet. Mundrand scharf, oben leicht gebuchelt. Vorkommen: Philippinische Insel Masbate (Cuming) Amboina — Molukken — (von Martens). | Aus dem Berliner zoologischen Museum durch Ed. v. Martens gütigst mit- getheilt. | Dieser kleine, sehr hübsche Conus gehört in die Gruppe der Conus varius; ist jedoch durch seine dicken Perlen so ausgezeichnet. dass er mit keiner anderen Art in näherer Ver- gleichung zu bringen ist. 209. Conus boeticus Reeve. Taf. 42. Fig. 1. u A. Testa turbinata, subcnronata, solidiuscula, lirata , liris granulosis, alba punclis maculisque boetieis vel rubris picta, spira mediocris, late-conica, maculata anfractibus 9 subconvexis, obsolete coronalis, spiraliter striatis; apex tumidus, glaber. Aperiura angusla, intus laclea, labrum aculum, superne distincte curvaltum, Long. 35 Min., lata 18 Mm. Apert. 31 Mm. Conus boeticus Reeve Proc. Zool, Soc. 1843, idem Conch, le. t. 42 f. 226. Kie- ner Coq. viv. p. 169 t. 55 f. 2. Sowerby Thes. Conch. 1.3 £.45. — rivularis Reeve C. Il. t. 6 f. 261. Sowerby Thes. Conch. t. 5 f. 90. Schale kegelförmig mit convexen Seiten und schwacher Krone, ziemlich solide, umreift und die Reife mehr oder weniger deutlich geprellt; weiss oder gelb- lich-weiss von Grund mit Punkten und grössern Flecken, die zuweilen sich kreuzen von dunkel castanienbrauner an den Kreuzpunkten selbst schwarzbrauner, die Varietät 39 * 256 von rother Farbe. Spira mittelhoch, breit-kegelförmig, gefleckt, besteht aus 9 kaum convexen, steil aufgerichteten, undeutlich geknoteten und spiral gestreiflen Umgängen. Embryonalende stumpf und klein, durchscheinend, gelblich aus 2',; Umgängen bestehend. Mündung eng, innen weiss, Mundrand scharf, oben verdickt und deutlich gebuchtet. | | Vaterland: Die Philippinen, nach Cuming. Lorbbecke’s Sammlung. Diese Art gehört in die allernächste Nähe des Ü. varius, sie ist vielleicht nur eine Varietät desselben, die sich durch sehr schwache Krone und verschiedene Färbung. auszeichnet- Weitere Unterschiede konnte ich nicht auffinden. Reeve’s Exemplar war ohne Perlen, wie man sie gewöhnlich erhält, seine Ausscheidung hat daher eine gewisse Berechtigung. Ob man sie aber aufrecht erhalten soll, darüber habe ich, Angesichts des vortrefflichen Exemplars, das ich zeichnen lasse und nach dem die Beschreibung entworfen ist, grossen Zweilel. Ausserdem hatte ich noch ein Dutzend Exemplare in Händen, die ein Uriheil schon zulassen. C. rivularis unterscheidet sich nur durch die hellere Färbung. 210, Conus cernicus H, Adams. Tat. 42. Fig. &. Testa turbinata, basi coarctata, coronala solidiuscula, liräta, interslitiis strigillatis, cinereo- alba, olivaceo fasciata et nebulata, floceis albis sparsis picta; spira elevata, albido rubido lusco notala, anfractibus 7 convexis, tuberculatis, spiraliter striatis, sutura valde impressa; apex roseus, translucidus, glaber (21/, anfr.). Apertura angusta, intus violacea labrum aculum, superne vix sinuatum. Long. 22 Mm., lata 12 Mm. Apert. 17 Mm. Conus cernicus H. Adams Proc. Zool. Soc. 1869 p. 272 1. 19 £. 1. Schale kegelförmig mit enger Basis, gekrönt, ziemlich solide, mit Leisten um- zogen, die nach unten deutlicher und enger werden; die Zwischenräume sind ge- strichelt oder wie Adams sagt „punktirt“, bläulich-weiss, mit olivengrünen oft ins rothbraune schimmernden Binden und Nebelflecken, sowie mit einzeln weissen Flocken bestreut. Spira erhoben, weisslich mit einzelnen rothbraunen Placken, die oft der Naht folgen, besetzt; sie besteht aus 7 convexen, etwas gerandeten und mit schwachen Knoten gekrönten, spiral gestreiften Umgängen, die durch eine ziemlich tiefe Naht getrennt sind. Embryonalende glatt, rosenroth und halbdurchsichlig. Münd- ung eng, innen violett, unten und oben heller; Mundrand scharf, oben kaum gebuchtet. Vaterland: Insel Mauritius in der Korallenregion (Barkly), aus dem Berliner Museum. 257 Herr Adams setzt diese Art in sein Subgenus Coronaxis und sagt, sie stehe hier zu- nächst dem C. nux Brod. Dies ist eine Angabe, die nur verwirren kann, weil sie gar nicht zutrifft. Derselben Gruppe gehören beide Arten gewiss an, sie stehen, jedoch in der so arten- reichen Gruppe ziemlich weit von einander. Die nächste Verwandte ist der folgende Conus pigmentatus und beide stehen zunächst dem C. balteatus. Das zur Abbildung aus dem Berliner Museum gütigst hergeliehene Exemplar stammt von Robillard, giebt also die grösste Gewähr der Aechtheit. Ausserdem hatte ich ein ganz damit übereinstimmendes Exemplar von Sowerby in Händen, das ich zurückgab, weil ich es für ein junges Exemplar des C, balteatus hielt und nach der Adam’schen Vergleichung für unrichtig bestimmt, ansehen musste. Aus dem Museum Godeffroy erhielt ich die Art geradezu als C. balteatus von Mauritius stammend. 211. Conus pigmentatus Adams et Reeve. Taf, 42, fie. 9. 10. Testa oblonga-turbinata, transversim anguste sulcata; alba, violaceo tincta, pallide-virescens fasciata, flocculis albis hic et illic aspersa, basis violacea. Spira brevis, immaculata, anfractibus 6 oblique coronalis, spiraliter striatis; apex roseus, translucidus (31/, anfr.). Apertura angusla, intus violacea; labrum acutum superne sinuatum. Long. 23 Mm., lata 13 Mm. Apert. 20 Mm, | Conus pigmentatus Adams et Reeve Moll. Voy. Sam, p. 18 t. 5 f. 11. Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 4 f. 237. Sowerby Thes. Conch. t. 5 f. 101. Mus. Godeffroy in litt. Schale länglich-kegelförmig mit etwas convexen Seiten, oben undeutlich, unten deutlich und engstehend tief gefurcht, (crebrisulcata, wie Reeve schreibt, ist zu viel gesagt, weil die Furchen nur durch Anwachsstreifen durchsetzt sind, wie bei fast allen Kegelschenken in einem gewissen Stadium des Wachsthums) weisslich mit violetten Schimmer und oliven oder gelbgrünen Placken, oft zu einer Binde ver- einigt, hin und wieder mit einzelnen weissen Flöckchen gesprenkelt. Spira nied- rig, ungefleckt, besteht aus 6 ziemlich convexen, schief gekrönten und spiral ge- streiften Haup!- und 3!|, rosenrothen, glatten und ‘durchscheinenden Endwindungen. Mündung eng, innen lebhaft violett, weiss eingefasst. Mundrand scharf, oben schief eingeschnilten. | Vaterland: Caryados-Inseln (Museum Godeflroy) aus der Loebbecke’schen Sammlung. Wie erwähnt, sieht diese Art der vorigen sehr nahe und beide bilden mit C, balteatus Rve eine enge Gruppe zusammen. 258 212. Conus D’OrbignyiAudoin. Taf. 43, Fig. 1. Testa tenuis, subfusiformis, gracillime turbinata, basim versus valde altenuata, transversim lirata, liris laevibus, planis; albida punctlis quadratis vel sirigis articulatis et maculis spadiceis sparsis plus minusve irregulariter picta; spira elevato-acula, coronata, anfraclibus 10 decussatis, monilferim tuberculatis; apex glaber, corneus (anfr. 3). Apertura angusta, intus plumbea, spa- diceo marginata; labrum aculum, curvatum, superne sinuatum. | Long. 48 Mm., lata 11. Apert. 36 Mm. Conus D’Orbignyi Audoin in Mag, d. Zool. 1830 t. 20 f, 1. 2. Reeve Conch. Ic, t. 4 f. 17, Deshayes-Lamarck 2 ed XI p. 128. Kiener Cogq. viv. p. 33 1. 13 f. 3. Chenu Man. p. 252 fig. 1563. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 368. — planicostatus Sowerby Conch. Ill. fig. 15. Schale dünn, sehr schmal-kegelförmig, beinahe spindelförmig, ganz mit glatten Reifen umzogen, die an der Basis schmal sind, nach oben mehr und mehr sich ver- breitern, die dazwischenliegenden Furchen sind durch Anwachsstreifen fein längs- gestrichelt. Färbung wechselnd weisslich mit erdiarbigen oder erdfarbig mit dunkler bräunlichen vereinzelten und mehr oder weniger unregelmässigen Flecken oder Placken und den Reifen folgende Reihen quadratische Punkte oder Striche ge- zeichnet. Spira hoch und scharf zugespitzt, regelmässig, kegelförmig, '/, der Ge- sammthöhe, sie besteht aus 10 bis 11 Umgängen, die ausgekehlt und gegittert und von einem durch regelmässige, dicke, perlartiige Höcker geziertien Kiel umzogen sind. Diese Sculptur lässt sich noch als eine Krone ansprechen. Die sonst scharfe Kante wird durch diese Höcker gebrochen und stumpf. Mündung eng, in der Mitte etwas erweitert, innen bleifarben. Mundrand sehr scharf, in der Mitte ge- bogen und oben ausgeschnitten. Vaterland: Gelbes Meer an den Küsten von China. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. | ' Die Gruppe zu der ausser unserer Art noch C, auculeiformis Reeve, insculptus Kiener gehört, hat in dem Conus exiensus Hoernes ihren geologischen Vorläufer, der sich nur durch einen gekerbten Kiel der Spira auszeichnet. 213. Conus aculeiformis Reeve. Taf. 43. Fig. 2. 3. Testa elongato-turbinata, subfusiformis, basi angustissima, undique lirata, liris lalis, pla- 259 nissimis, suleis intermediis angustis, longitudinaliter subtilissime strigillatis; albida spadiceo punctata et biseriatim maculata, maculis irregularibus. Spira exarata acuminata, anfractibus 9 excavalis, marginatis, decussatis, superiores crenulalis, apex aculus, fusco-carneus, translucidus (anfr. 3). Apertura angustissima, intus lactea, labrum acutum, medio curvatum, superne sinualum. Long. 238 Mm., lata 12 Mm. 'Apert. 22 M. Conus ale ul Reeve Proc. Zool. Soc. 1843. idem Conch. Ic. t. 44 fig. 240 a. b. Kiener Coq. viv. p. 195 t. 92 f, 4. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 370. Schale schlank, beinahe spindelformig mit sehr enger Basis, ganz mit breiten und sehr flachen Reifen umzogen, deren enge Zwischenräume (Furchen) sehr fein längsgestrichelt sind. Die Färbung ist ein schmutziges gelbweiss mil erdfarbigen Tupfen auf den Reifen und unregelmässigen zu zwei undeutlichen Binden gruppirte Längsplacken von gleicher Farbe wie die Tupfen. Spira ausgezogen, spitz zu- laufend, besteht aus 9 ausgekehlten, dick gerandeten und gegillerien — die obern sind gekerbt — Haupt- und 3 glatten, bräunlich fleischfarbigen, durchscheinenden Anfangs-Windungen. Mündung sehr eng, innen we Mundrand scharf, in der Mitte gebogen und oben gebuchtet. | Vaterland: Sunda-Inseln (Belcher) Südchina (v. Martens), Philippinen (Cuming). Aus dem Berliner zoologischen Museum, von Ed. v. Martens selbst in der For- mosa Strasse in 35 Faden Tiefe gedrackt. Gehört in die enge Gruppe der vorhergehenden Art, ist aber leicht von ihr durch die fast fehlende Krone, die vergleichsweise viel niedrige Spira, engere und tiefere Furchen u. s. w. zu unterscheiden. _ Die Figuren sind leider dem Lithographen gänzlich missrathen. 214. Conus granifer Reeve. T.43.. Se. 45. Testa subeylindraceo-conica, coronata, lirata, liris angustis granulosis, liris basi laevibus, alba apice basique pallide-fusca, aut alba lineis et maculis spadiceis aut toto spadiceo tincta; spira elevata maculata, aufraclibus 9 spiraliter striatis, marginalis, margines subtiliter tuber- culati; apex acutus, glaber, corneus. Apertura angusta, inlus lactea; labrum aculum, superne leviter sinuatum, Long. 27 Mm.; lata 12 Mm. Apert. 22 Mm. Conus are Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 7 f£, 322 (272). Sowerby Thes. Conch. t..A f. 109. 110, 260 Schale kegel-, beinahe walzenförmig, gekrönt, bereift mit engen granulirten Reifen, die ganz untenstehenden sind glatt; weiss mit hellgelblichbrauner Spitze und Basis oder weiss mit erdfarbigen Linien und Flecken oder ganz einfarbig erdfarben. Spira hoch, gefleckt oder einfarbig, besteht aus 9 spiralgestreiften gerandeten und fein gekrönten Haupt- und 2!|, spitzen, glatten und hornfarbigen Anfangs - Win- dungen. Mündung eng, innen weiss; Mundrand scharf, oben seicht gebuchtet. Vaterland: Philippinische Inseln (Cuming). Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Gehört in die Nähe des C. australis oder costalus in der grossen Gruppe, die ich mit Ed. von Martens Asperi nenne. 215. Conus cancellatus Hwass. Taf. 43. Fig. 6—8. Testa turbinata vel ventricoso-turbinata, lirata, liris angustis striisque longitudinaliter de- russatim cancellata; albida spadiceo-nebulosa et bifasciata; spira elevala albido spadiceo macu- lata, anfractibus 11. excavatis, marginatis, decussalis, superiores granulati; apex acutus, glaber, corneus. (anfr. 3). Apertura latiuscula, intus lactea, labrum aculum, in medio curvatum, su- perne sinuatum. | Long. 42 Mm., lata 20 Mm. Apert. 30 Mm. Conus cancellatus Hwass-Bruguiere Dict. No. 107. Encyel. metk. i. 338 f. 1. Lamarck Ann. du Mus. XV p. 423. No. 128. Dillwyn Cat. I. p. 402. Lamarck hist. nat. VII p. 500. Wood Ind. test. t. 15 f. 83. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 91. Kiener Cogq. viv. p. 131 1. 76 f. 4. Chenu Man. I f. 1475. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 373. | — pagodus Chenu Lecons &lem. t. 12 f. 12, Reeve Conch. Ic. t. 30 f. 171 Kiener Coq. viv. p. 310 t. 70 f. 4. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 3724 — praecellens A. Adams Proc. zool. Soc. 1853. Sowerby Thes. Conch, t. 16 f. 371. N Schale (der typischen Hwass’schen Form) kegelförmig, die der Varietät in der Mitte bauchig aufgetrieben, in der extremsten Form selbst eckig, nach oben und unten mehr oder weniger schnell abnehmend. Die Sculptur zeigt engstehende Spiral- reife, die durch dünne und scharfe Längsleisten, die pleurotomaartig schief gebogen sind, durchbrochen werden und ein deutliches Gitterwerk hervorbringen. Auf den Kreuzpunkten entstehen auf gut erhaltenen Stücken, deutliche Erhöhungen, die auf 261 | dem obern Theil der Spira zu wirklichen Knötchen werden. Färbung: ein un- reines weiss, auf dem gelblich-erdfarbige Nebelflecken liegen, die sich oben und in der Mitte zu Binden vereinigen. Spira sehr hoch (?|: der Gesammthöhe) und ausgezogen, sehr hell gefleckt, besteht aus 11 scharf gerandeten, ausgehöhlten und gegitterten Umgängen, deren obere Knölchen tragen. Embryonalende spitz, glatt und glashell (3 Windungen). Mündung nicht eng, in der Mitte erweitert, innen weiss, Mundrand scharf, leicht gezähnelt, stark gebogen und oben gebuchtet. Vaterland: der grosse Ocean an den Küsten von Öhaiti, aus Loebbecke’s Samml. C. praccellens Adams entspricht ganz dem BRACHEN Typus des C. cancellatus, wie ihn Kiener darstellt. 216. Conus eingulatus Lamarck. Tal 40 Fıo, 9, Testa turbinata, transversim striata; albida fulvo maculata, flammis fulvis longitudinalibus picta, cingulis transversis albo fulvoque articulalis; spira acuminata, variegata. (Lamarck). Long. 46 Mm,, lata 23 Mm. Apert. 35 Mm. Conus cingulatus Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 274. No. 84. idem hist. nat. VI p. 482. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 65. Kiener Coq. viv. p. 142 t. 95. f. 2. Chenu Man. I f. 1565. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 385. — ferrugatus Sowerby Proc. Zool. Soc. 1834 p. 19. Schale kegelförmig, an der ziemlich scharfen Kante breit, unten eng, mit zahlreichen in der Mitte breiten, oben und unten schmäler werdenden, theils platten, theils leicht gewölbten Reifen umzogen, von denen viele noch 1 bis 3 mal fein und wenig ins Auge fallend gestreift sind und die enge, ziemlich tiefe, innen längs- gestrichelte Furchen zwischen sich lassen. Färbung weisslich mit rothgelben oder gelb-braunen Flecken und Längsflammen, so wie mit artikulirien Punktreihen in gleicher Färbung auf den breitern Reifen geziert. Spira hoch (!|, der Gesammt- länge), breit-kegelförmig, weniges concav im Profil, besteht aus 8 leicht gewölbten, steil aufgerichteten, die untern sehr wenig, die obern deutlich gerandeten, kaum spiral-, aber deutlich schief längs-gestreiften, sonst sehr glatten, gelb und weiss in regelmässigen Wechsel gefleckten Umgängen und einem aus 3 spitz ausgezogenen, glasartigen, glatten Embryonalende. Die ganze Spira hat eine auffallende Aehnlich- IV. 2, | 34 262. Ye mit Trochus conulus. Mündung eng, innen weiss, Mundrand scharf, in der Mitte gebogen und oben tief gebuchtet. a Vaterland: „Indischer Ocean nach Lamarck“ , wohl tiont, eher von der Westküste Amerika’s. Aus dem Berliner Zool. Museum. In der Gestalt ist dieser schöne Conus dem C. regularis und lemniscatus ähnlich, er gehört aber in eine andere Gruppe und steht hier zunächst dem C. acutangulus, von dem er sich durch die Gestalt und die glatten Umgänge der Spira unterscheidet. Die Sculptur der Hauptwindung ist bei beiden Arten höchst ähnlich. Eine fossile und zwar eocaine Art, der C. turritus Lamarck’s steht zwischen beiden. Der von mir wiederhergestellte C. incurvus Brod., den Deshayes als Varietät hierher bezogen hat, ist sicher selbstständig und unterscheidet sich durch sehr breite und gänzlich platte und glatte Reife, höchst stark und auffallend spiral gestreifte Umgänge und sehr schlanke, enge Gestalt aus. Ist nicht zu verwechseln mit C. in- curvus Kiener, Sowerby etc., der zu C. regularis gehört (meine Taf. 44 f. 1). Die beiden Figuren sind nicht gut ausgefallen. Die eine ist etwas verdreht, beide zeigen nicht die scharfe Kante, enge Basis und haben zu convexe Seiten. 217. Conus tornatus Broderip. Taf. 43. Fig. 10. 11. Testa elongato-turbinata, plus minusve fusilormis, lirata liris snbgranulosis. interstitis striolatis, albida punctis rubibus vel furvis lineatim digestis, cincta et strigis longiludinalibus irregulariter picta, bifasciata. Spira plus minusve elevata, maculata, anfractibus 10 excavalis marginatis, longitudinaliter curvatim striolatis non spiraliter striatis, apex parvus, acutus, cor- neus. Apertura latiuscula intas caerulescens, labrum acutum, curvalum, superne valde sinuosum, Long. 32 Mm., lata 12 Mm. Apert. 23. _ Den — 26. Conus tornatus Broderip Proc. Zool. Son, 1833 p. 53 G. B. Sowerby Conch, Il. fig. 25. Reeve Conch. Ic. t. 13 fig. 68. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 144. Kiener Cogq. viv. p. 153 £. 3. Carpenter Rep. So- werby Thes. Conch. t. 16 f. 375. t. 18 f. 425. — Philippii Kiener Cog. viv.p. 213..1,9836:2. Sowerby Thes. Conch. t. 17 f. 412. Schale schmal-kegelförmig, mehr oder weniger spindelförmig, mit Leistchen umzogen, die entweder glatt oder undeutlich gekörnelt sind, oft nur an der neuesten Anwachsfläche;; weisslich mit dunkelbraunen oder gelbrothen Punktreihen umzogen und mit Längsstriemen in verschiedener Breite, zwei deutliche Querbinden frei las- send, gezeichnet. Spira mehr oder weniger erhoben ('/, "|, | und weniger der Gesammthöhe einnehmend) sefleckt, aus 10 ausgekehlten, nicht spiralgestreiften, aber 263 schief längsgestrichelten und scharf gerandeten Umgängen bestehend. Embryonal- ende klein, spitz, hellhornfarbig und glasarlig hell. Mündung nicht eng, innen bläulich oder bräunlich, Mundrand scharf ausgeschweift und oben ziemlich tief ausgebuchtet. Vaterland: Central-Amerika bei Xipixapi (Carpenter), Mexico Hareillard) Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Die Fig. 11 stellt den Conus Philippii Kiener vor, und ist weiter nichts als eine Varietät, Man vergleiche die Figur Reeve’s zum C. tornatus mit der Meinigen und man wird nur in der Färbung einen Unterschied gewahren. 218. Conus regularis Sowerby. Taf. 44. Fig. 1 u. 6. Testa elongato-turbinata, inferne altenuata. saepius incurvaia, laeviuscula, ad basim le- viter sulcata, albida, rubido-fusco plus minusque pallide tincta »t nebulosa, maculis fuscis vel ferrugineis subquadrangulis numerosis interruplis cincta. Spira acuminalo-exerla lerrugineo- vel fusco maculata, anfractibus 7 subcanaliculatis, marginatis; apex acutus, subpellucidus, cor- neus (anfr. 4). Apertura angusta, medio anguslior, intus rubido-lusca vel carnea; labrum te- nue, aculum, superne profunde sinuatum. Long. 55, lata 29, apert 46 Mm. — 46, U, — 33 — — 4, — 2, — 36 — | Conus regularis Sowerby Conch. Ill. f. 29. 45. Reeve Conch. Ice. t. 26 f, 146 Deshayes-Lnmarck 2 ed. XI p. :32. Kiener Coq. viv. p. 124 t. 23 £. 3. Sowerby Thes. Conch. t. 9 f. 208—210, Carpenter Rep. — incurvus Kiener Cog. viv. p. 132 1. 97 f. 5. Sowerby Thes. Conch. t. 9. f. 194. non Broderip nec Sowerby olim. Schale länglich-kegelförmig, an der Basis eng und zuweilen gekrümmt, glatt nur an der Basis leicht gefurcht, weisslich rothbraun bis schwarzbraun getuscht und gewolkt, mit aus viereckigen, in die Länge gezogenen rolhbraunen bis schwarz- braunen Fleckenreihen (@—10) umzogen, die zuweilen Reihen von kleineren Punkten zwischen sich haben; zuweilen zeigt sich eine Binde. Spira spilz ausgezogen, mehr oder weniger hoch, rostgelb oder braungelb, oft auch dunkler gefleckt, besteht aus 7 etwas weniges ausgehöhlten, gerandeten und nicht geslreifien Umgängen und dem aus 3—4 glatten, hornfarbigen und spitzlich endigenden Windungen bestehenden Embryonalende, Mündung eng, in der Mitte enger, innen rothbraun oder fleisch- 34 * 264 farben; Mundrand scharf und dünn, in der Mitte eiwas umgebogen, oben tief gebuchtet. ah - Vaterland; West- und Central-Amerika (Golf von Californien und Panama, Carpenter). Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Der Conus incurvus Kiener, Sowerby Thes. non Broderip u. Sowerby ist sicher nur eine enge und unten leicht gebogene Varietät von hellerer Färbung und fehlenden Wolken. Es liegen mir Exemplare vor, die ganz die Färbung der Varietät und die Gestali der Hauptform besitzen und umgekehrt. Das grösste mir vorliegende Exemplar misst 62 Mm. 219. Conus dispar Sowerby. Taf. AA. Fig. 2. 3. Testa angusie-turbinata, laeviuscula, basim versus oblique sulcala, albida vel caeruleo- alba punclis rubido-Suscis vel castaneis, maculis hieroglyphicis, fasciaiim dispositis, cincta. Spira mediocris, acuminata, maculis arcuatis picta; anfraciibus 8 angulalis, planis, non striatis sed concentrice curvatim striolatis, apex aculus, glaber, corneus. Apertura angusta intus fer- ruginea vel fusco-caslanea; labrum aculum, superne profunde sinuaium, | Long. 30 Mm., lata 12 Mm., 24 Mm. | Conus dispar Sowerby Conch. Ill. f. 57. Kiener Cogq. viv. p. 211 1.101. 3. Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 4 f. 288. Sowerby Thes. Conch. t. 9 f. 195. Schale eng-kegelförmig mit scharfer Kante, glatt nur an der Basis schief gefurcht, weisslich mit rothbraunen Punktreihen und zu Binden vereinigten Schrift- figuren oder bläulich weiss mit solchen von castanienbrauner Färbung. Spira mit- telhoch, doch oben spitz ausgezogen, mit gekrümmten Flecken gezeichnet, besteht aus 3 glatten kanligen nicht spiralgestreiften, doch. concentrischen, gebogen - gestri- chelten Haupt- und 2!|, glatten, hornfarbigen, in ein Blässchen auslaufenden An- fangswindungen. Mündung eng bis sehr eng, innen rostgelb oder gelblich casta- nienbraun. Mundrand scharf, oben tief gebuchtet. Vaterland: unbekannt. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Dieser nette kleine Conus gehört noch in die Gruppe des vorigen, streift aber schon stark an die schlanken Varietäten des C. eryihraeensis Beck non Reeve und (. inscriptus Reeve die den Endpunkt der Gruppe Magi bilden. 220. Conus emarginatus Reeve, Taf. 44. Fig. 4. 5. | Tesia turbinata, subfusiformis, laeviuscula ad basim leviter sulcata; albida sirigis fuscis, 265 latiusculis, undatis variegala; spira elala, apice mucronata, anfractibus 11 non striatis, carinatis maculatis, superiores cancellati; apex glaber, subpellucidus (anfr. 2); apertura angusta, intus lactea, fusco maculata; labrum acutum, arcuatum; „juxta spiram emarginatum, “ leviter sinuatum. Long. 35 Mm., lata 16 Mm. Apert. 26 Mm. Conus Earl Reeve Conch. Ice. t. 43 f. 232. Kiener Coq. viv. p. 131. t. 23 f. 4. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 337. Schale kegel-, ein wenig spindelförmig, fast ein doppelter Kegel, glatt, nur an der Basis leicht gefurcht, weisslich mit breitlichen ausgezackten Striemen von verschiedentlich brauner Färbung, gezeichnet. Spira hoch (fast !|; der Gesammi- höhe) mit scharf ausgezogener Spitze, besteht aus 11 ungestreiften, in der Nähe der Naht gekielten, recht regelmässig gefleckten Umgängen, deren obere cancellirt sind- Embryonalende ein sehr kleines, glattes und halbdurchsichtiges Bläschen. Mün- dung eng, innen weiss, mit braunen Placken. Mundrand scharf und schneidend, in der Mitte gebogen und oben leicht gebuchtet. Der Reeve’sche Ausdruck ist mir unverständlich oder geradezu falsch. Vaterland: Ost- und Nordküste von Südamerika, speziell Brasilien, Cayenne und Venezuela. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. | Gehört in die Verwandtschaft des GC, regularis, doch ist er in der Gestalt eiwas ab- weichend, in dieser Beziehung kommt er mehr auf den der Gruppe Asperi angehörenden (. arcua- tus Brod. heraus. Es ist übrigens eine schöne Gonchylie. 221. Conus flavescens (Gray) Sowerby. Taf. 44. Fig. 1.8 Testa turbinata, laeviuscula, basim versus 'sulcata, flava, maculis albis irregularibus per- | paucis, bifasciatim digestis, ornata; spira acuta, anfractibus 9 angulatis, planiusculis; apex mu- cronatus candidus (anfr. 3). Apertura angusta inlus carnea, labrum acutum, superne sinuatum. Long. 31, lata 15 Mm. Apert. 25 Mm. Conus flavescens (Gray) Sowerby Conch. Ill. f. 68. Reeve Conch. Ile. t. 30 f. 168. Sowerby Thes. Conch. t. 15 f. 305 non Kiener, Gehäuse kegelförmig, glatt nur gegen die Basis gefurcht, gelb mit zwei weissen Zonen, wovon die mittlere aufgelöst und aus unregelmässigen ovalen und länglichen Placken besteht. Kante scharf. Spira ziemlich hoch, regelmässig co- nisch, in eine scharfe Spitze auslaufend; sie besteht aus 9 abgesetzien und geran- deten, kaum ausgehöhlten Hanpt- und aus 3 glashellen Embryonal-Windungen. 266 Mündung eng, innen fleischfarbig oder blassorange. Mundrand scharf, ein wenig | ausgeschweift und oben ziemlich tief ausgeschnitten. Vaterland: Südaustralien (Sowerby). Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Kiener hatte einen Conus flavescens zweimal abgebildet und beschrieben, einmal p. 58 1. 68 f. 1 als C. flavescens Gray und einmal p. 196 t. 92 f. 2 als C, flavescens Sowerby, beidemale ist Sowerby Conch. Ill. fig. 63 citirt, aber beidemale falsch. Die erste gekrönte Form scheint ein verwischter C. magellanicus und die andere eine junge Schale irgend einer andern Art zu sein, die ich nicht zu erkennen vermag. 222. Conus Largillardi Kiener. Taf. 44 Fig. 9. Testa ovato-turbinata, albida vel pallide aurantia, taeniis punctorum et alternative punc- tulorum rufo-auranliis, vel strigis angustis albo articulatis undique cingulata; spira mediocris, cujus pars superior exarala, maculis curvalis picta, anfractibus 9 convexiusculis, leviter angula- tis, non siriatis, apex tumidus, glaber, albidus (anfr. 21/,). Apertura latiuscula, intus lactea, ' labrum acutum, intus leviter marginatum, superne profunde sinuatum. Long. 40 Mm., lata 21 Mm. Apert. 31 Mm. Conus Largillardi Kiener Cog. viv. p. 212 1. 98 f,3. 1. 101 £. 1. 1 a. Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 1 f. 275. | | — Japonicus Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 376 non Brug. Schale ei-kegelförmig, weisslich oder mit hell goldgelben Zonen und Reihen von alternirend kleinen und grossen orangefarbenen Punkten, die grössere von vier- eckiger und Tupfenform oder weiss und orange gegliederien Reihen von Strichen oder Strichelchen (letztere der Kiener’sche Typus). Spira mittelhoch, Anfangs glatt, dann steil aufgerichtet mit gebogenen Flecken und einzelnen Wolken gezeich- nel, besteht aus 9 leicht gewölbten, ungestreiften und leicht gerandeten Umgängen. Embryonalende stumpf aus 2’, glatten weisslichen Windungen. Mündung etwas weit, innen milchweiss, Mundrand scharf und schneidend, innen leicht ge- säumt und oben tief eingeschnitten. | Vaterland: Atlantischer Ocean im Busen von Mexico aus der Loebbecke’schen Sammlung. 223. Conus Macarae Bernardi. Taf, 44. Fig. 10. 11. Testa oblongo-turbinata, superne acutangula, laeviuscula basim versus sulcata, pallide 267 aurantia ve citrina lincolis rubris transversis, angustis, approxmalis cincta, fasciamediana alka maculis fimbriatis et rufo punctatis, pieta; spira planiuscula, apice mucronato, maculata; an- fractibus 10 bimarginatis non striatis, superioribus carinatis; apex acutus, glaber, subpellucidus, corneus (anfr. 21/,). Apertura angusta intus carnea, labrum acutum, subcurvaium, superne si- nualum. Long. 35 Mm., lata 16 Mm. Apert. 30 Mm. Ans Map Bernardi Journ. de Conch. VI p. 56 t. 11 f. 2. idem Monogr. p. 19 t. 1 Fig. 1. Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 25 f. 677. Schale länglich-kegelförmig, oben scharf gekandet, glatt, nur an der Basis gefurcht, hell goldgelb oder citronengelb mit zahlreichen engen rothen Spirallinien um- zogen und mit einer weissen Binde geziert, der roth punktirt und mit zackigen Flecken gesäumt ist. Spira unten fast eben, oben steil ausgezogen, gefleckt, besteht aus 10 auf beiden Seiten gerandeten, nicht gestreiften Umgäsgen, deren obere jedoch nur einmal aber scharf gekielt sind. Embryonalende spitz, glatt und glänzend, halb- durchsichtig und hornfarbig. Mündung eng, innen fleischfarbig. Mundrand scharf und schneidend, oben gebuchtet, in der Mitte ausgeschweift. Vaterland: Mauritius. Aus Dunker’s Sammlung. Diese schöne Art gehört ihrer Gestalt nach in die nächste Nähe des C. generalis, ist ‘jedoch durch den gänzlich verschiedenen Charakter der Zeichnung leicht zu unterscheiden. 224. Conus Caelinae Crosse. Taf. 45. Fig. 1—2. Testa turbinata, elongata, solida, basim versus leviter inflata, lutea-candida sub epidermide olivacea decidua, siriis transversis tenuissimis, obsoletis, subflexuosis praecipue ad basim cincta; spira plano-convexa, obtusa; apertura nitide lactea, basis columellae torto-plicata et pallide lutea (Crosse) basis testae violacea. Long. 96 Mm., late 53 Mm. Apert. 98. Conus Caelinae Crosse Obs. sur le Gen. Conus t. 2 f. 1. Bernardi Mongr.t. 2 f. 11. Sowerby Thes. Suppl. t, 26 f. 623. Schale kegelförmig, länglich, starkschalig, gegen die Basis etwas aufgetrieben, glänzend weiss mit einem violetten Schimmer und violetter Basis und undeutlichen, dünnen Querstreifen, die an der Basis stark und deutlich werden, jedoch auch wie die oberen ungleich in ihrer Dicke sind. Spira sehr platt, nur die jüngsten Um- gänge stehen bei meinem Exemplar vor; bei dem Crosse’schen Original ist die Spira nur stumpf. Sie besteht aus zahlreichen (wegen Incrustirung der obern) nicht zähl- 268 baren Umgängen, die sehr deutlich gestreift sind und zwar auffallend aus 2_und 2 . dicken und 3 dünnen dazwischen liegenden Streifen. Mündung weit, unten sehr ‘weil, innen glänzend milchweiss, nur unten einen violetten oder gelblichen Streifen an der Randseite und der Basis zeigend, Spindel dick und auffallend, beinahe falten- arlig, abgestutzt und hellgefärbt. Mun drand scharf und schneidend, kaum gebuchtet am oberen Ende. „Vaterland: Neu-Caledonien nach Orosse. (Loebbecke's Collection). Obgleich mein Exemplar geringe Verschiedenheit mit dem Crosse’schen Original zeigt, so zweifle ich doch keinen Augenblick an der Zugehörigkeit. Das Crosse’sche Bild ist mit der Epidermis gezeichnet, die Spira ist höher und die violeite Farbe an der Basis fehlt ihm, wenn man nicht den rothen Fleck dafür ansehen will. Der violetie Schimmer in der Diagnose un aber auf das Vorhandensein unter der Epidermiss schliessen. Der nächste Verwandte ist C, pastinaca, wie ich ihn t. 32 f. 1. 2 in Uebereinstimm- ung mit Reeve und Sowerby gegen Kiener dargestellt habe, Mit C. virgo finde ich nur eine oberflächliche, nur auf den ersten Blick auffallende Aehnlichkeit, die bei näherer Prüluag eben so schnell verfällt, wie mit der eines schlanken C. quercinus, an den mein Original nicht im entferntesten erinnert. 101. Conus Virgo Linne. Taf. 45. Fig. 5. Für diesen pag. 119 beschriebenen und auf Taf. 21 zweimal nach den alten schlechten Martini’schen Bildern abgebildeten Conus gebe ich hier eine neue Illustra- tion. Die Küster’sche Beschreibung ist genügend, ich kann mich also darauf be- schränken, was früher übersehen worden ist, die Synonymie z zu vervollständigen. Man setze jener auf p. 110 aufgestellten hinzu: Conus Virgo Reeve Conch. Ic. t. 21 f. 119. Kiener Coq. viv. p. 9 t. 56 1. 9, Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 46. Sowerby Thes. Conch. t. 8 f. 167. Fundorte: Rothes Meer, Golf von Suez (M’Andrew), Akabah (Issel) , Cosseir (Klunzinger), Seychellen, Zansibar, Mozambique und Maskarenen (v. Martens). Ceylon, (Hanley) Java und Molukken (Küster), Neu-Caledonien wen Viti und Upalu (Mus. Godeflr.) 225. Conus aegrotus Reeve. Taf. 45. Fig. 6. 7. Testa oblongo-turbinata, crassiuscula, basi subrude, contorta, transversim obsolete undu- lato-striata, longitudinaliter lineis incrementis irregulariter notata; spira plano-depressa, apicem 269 ‘versus obsolete minute coronala; laciea, punclis minutissimis, numerosis, pallide fuscescentibus ‚seriatim notata; fascia immaculata in medio, basi intense livido-violacea. (Reeve). Long. 44 Mm., lata 22 Mm. Apert. 40 Mm, | | Conus aegrotus Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 5 f. 300 (250). Sowerby Thes. Conch. N 219; Schale verlängert-kegelförmig, etwas starkschalig, mit fast rauher, gedrehter Basis, undeutlich undulirt - quergestreift und durch eingeritzte unregelmässige Längs- linien durchsetzt; milchweiss mit sehr kleinen zahlreichen Punktreihen von gelblicher Farbe besetzt, Basis gelbbraun mit violettem Schimmer. Spira eben, nur die ober- sten Umgänge stehen hervor, sehr klein und undeutlich gekrönt, besteht aus 8 etwas ‚ausgehöhlten, nahe an der Naht mit schwachen Tuberkeln besetzten, nicht spiral gestreiften, einfarbigen (die oberen sind bräunlich-violett) Umgängen und dem slat- ten, durchscheinend violetten Embryonalende aus 2!|;, Windungen. Mündung nicht eng, unten weit, innen weiss mit einem gelblichen Fleck am untern Ende. Mund- rand scharf und dünn, leicht ausgeschweift, oben tief eingeschnitten. Vaterland: Philippinen (Cuming). Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Gehört in die Gruppe der Virgines und verbindet diese mit den Dauci, in welcher er dem C. lignarius und zwar dessen Varietät, die Kiener C. Gecillei genannt halte, am nächsten kommt. 226. Conus hepaticus Kiener. Taf. 45. Fig. 8. 9. Testa turbinata, crassa, iransversim sulcata, sulcis striatis, pallide-luteo virescente; spira ‚depressa, apice mucronalto, flavido, anfractibus 9—10 inferne marginatis, superne excavalis, sub- striatis; apex glaber, punctiformis (anfr. 21/5); sutura undulata. Apertura angusta, intus alba, labrum acutum non tenue sed distincte labiatum, superne anguste et profunde sinuatum. Epi- dermiss tenuis fusca, Long. 42 Mm.; tata 22 Mm. Apert. 36 Mm. Conus hepaticus Kiener Cogq. viv. p. 226 t. 81 f. 1. 1 a. Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 8 f. 328. Sowerby Thes. Conch. t.9 f. 191. Schale regelmässig kegelförmig mit deutlicher Kante, stark, spiral gefurcht, die Furchen sind ungleich weit entfernt und selbst wieder fein quergestreift, wo- durch eine eigenthümliche Sculptur entsteht, die Kiener nicht ganz glücklich als „aus gebündelten Streifen mit breiten dazwischen liegenden Flächen bestehend“ schildert. Färbung ist sehr blassgelb, oft ins grünliche gehend, mit dunklern Stellen und oft IV.22, 35 270 dunkler gelbem obern Theil der Spira. Spira oft ganz niedergedrücki, doch auch” oft mit steil aufgerichteter und ausgezogener Spitze, sie besteht aus 9—10 unten gerandeten und oben ausgekehlten, undeutlich gestreiften Umgängen, die durch eine undulirte Naht getrennt werden. Embryonalende kurz und punktförmig, glatt. Mündung eng, innen schön weiss mit einem Schimmer der Grundfarbe, wo diese dunkel ist. Mundrand scharf, doch nicht dünn, vielmehr durch eine deutliche Lippe‘ verdickt, oben sehr nahe an die Kante treiend, eng und tief gebuchtet. Epider- miss dünn und häutig, schmutzig gelblich-braun, auf der Spira schief abgesondert- und sehr fest sitzend. | Vaterland: Nicht bekannt. Aus Loebbecke und v, Maltzan’schen Sammlung. Die eigenthümliche Verengung der Mündung dieser Art an der Kante ist mir bei keiner: andern Ari bekannt, doch zögere ich nicht, wegen der allgemeinen Gestalt und der schmuck- losen Schale, sie in jene Gruppe zu stellen, die v. Martens „Virgines“ genannt hat, an deren Spitze — wovon der Name — C. virgo steht, wohin auch die beiden vorhergehenden und die folgende gehören. 227. Conus ambiguus Reeve. Taf, 45. Fig. 3. 4. Testa turbinata, laeviuscula basim versus sulcata, striolis subtilissimis longitudinalibus in-- cisa; alba pallide fuscescente tincta; spira obtuse-convexa, anfraclibus 11 leviter canaliculatis, marginatis, fuscescente arcuatim maculatis; suturis undulatis; apex elatus, mucronatus anfr. 3 auran-- tiis, anfr. 2 superioribus candidis. Apertura angusta, intus lactea, labrum acutissimum, superne leviter sinuatum,. Epidermiss rudis, fusca. | | Long. 33 Min., lata 20 Mm. Apert. 29 Mm. Conus ambiguus Reeve Proc. zool. Soc. 1840. Nr. 177 idem Conch. le. t. 44 f.. 244. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 133 non Kiener. Sowerby: Thes. Conch. t. 12 f. 259. — griseus Kiener Coq. viv. p. 114.1. 638f.2, Schale regelmässig kegelförmig, glatt nur gegen die Basis gleich weit aus- einander stehend, gefurcht und mit feinen eingeritzten Anwachsstreiften versehen, weiss, gelblich oder graulich mit 2 bis 3 etwas dunkleren Zonen gezeichnet. Spira- niedrig, unten breit, convex im Profil mit spitz aufrecht stehendem Ende, besteht aus 7 concaven, gerandeten mit gebogenen gelbbraunen Placken gezeichneten Haupt-- Umgängen, die durch deutliche, tiefe und undulirte Nähte getrennt sind und 5 Em-- F 271 -bryonalwindungen, deren untere 3 goldgelb und die obern zwei farblos sind. Mün- ‚dung eng, innen milchweiss, Mundrand sehr scharf und oben leicht gebuchtet. Epidermiss braungelb, rauh, auf der Spira schuppig und an den Anwachsstreifen ‚borstig. Vaterland: Westafrica (Sowerby) aus der Loebbecke’schen Sammlung. Ich habe diese Art des allgemeinen Habitus wegen in die Gruppe der Virgines gestellt, .gestehe aber, dass sie mit C. trochulus manche Beziehungen hat, also auch neben diesen in .die Verwandischaft des ©. venulatus gestellt werden kann. 228, Conus Rhododendron C outhouy. Taf. 46. Fig. 1—4. Testa cylindraceo-conica, medio ventricosiuscula, superne attenuata, ad angulum basimque ‚eingulata, sub lente longitudinaliter exilissime strigillata, laevigata, nitida; alba zonis tribus roseo flavidoque eleganter marmoralis, fasciis intermediis albis roseo punctulatis ornata. Spira depresso- plana, maculata, anfractibus 8 excavatis, forliter spiraliter sulcatis, suturis distinctis undulalis; .apex glaber, subpellucidus, roseus. Apertura latiuscula, medio latior, intus pallidissime flavida vel rosea; labrum acutum, tenue, intus margijnatum, superne vix sinualum, Long. 52 Mm., lata 235 Mm. Apert. 47 Mm. — 45 Mm, — 21 Mm. — 35 Mm. Conus Rhododendron Couthouy An. of the Lyc& nat. Hist. Mon. Jay Cat. of shells p. 191 t. 7 f. 2. Deshayes Lamarck 2 ed. XI p. 151. So- wcrby Thes. Conch. Vignetie. — cingulatus Sowerby Tank. Cat. Suppl. p. 34. idem Conch. Ill, fig. 103 non Lamarck. — Adamsoni Gray im Brit. Mus. Reeve Conch. Ic. t. 4 f. 22. Kiener Cog. viv, p. 288 t. 44 f. 1. Chenu Manuel I p. 249 Vignette u. fig. 1526. 1527. — discrepans Sowerby c. Ill. 28. Schale cylinder-kegelförmig, in der Mitte etwas aufgetrieben an der Kante ‚eingezogen, unten und oben mit deutlichen Reifen umzogen, sonst glatt und porzel- langlänzend, obgleich man unter der Loupe sehr engstehende, äusserst feine Längs- ritzen erkennen kann. Die Färbung ist prächtig und äusserst zart und besteht in weissem Grund auf dem 3 Zonen stehen, die mit rosenroth und hin und wieder etwas ‚gelb höchst elegant marmorirt sind. Zwischen diesen Zonen stehen Binden, die die weisse Grundfarbe deutlicher werden lassen auf denen rosen- bis braunrothe Punkte ‚die schief und im Verband geordnet sind, stehen. Spirasehr niedrig und fast eben, 35 * 272 nur die obersten Umgänge stehen hervor, rosenroth und weiss gefleckt, besteht aus: 9 concaven Umgängen, die stark gefurcht sind in der Art, dass die beiden äussern breit, die mittleren enger sind, entsprechend den erhöhten Gürteln; die Naht ist deut- lich und undulirt, jedoch bei oberflächlicher Betrachtung von den Furchen sowenig zu unterscheiden, dass dadurch die ganze Spirenfläche bis unter das Embryonalende hinauf ohne Unterbrechung mit zahlreichen Furchen umzogen, erscheint, was sich ganz eigenthümlich ausnimmt und nur bei ©. suturatus und nimbosus in dieser schar-- fen Ausprägung wiedergekehbri. Embryonalende glatt, halbdurchsichtig, roth. Mündung gebogen, wenig weit, doch in der Mitte weiter, innen sehr hellgelb oder 'roth, Mundrand scharf und dünn, oben durch eine kaum verlieite breite Bucht von der Spira abgelöst. Vaterland: Neuholland und Neu-Caledonien (Loebbecke’s Sammlung. Kommt auch ganz weiss und weiss mit ganz blasser Zeichnung vor. 229. Conus coceineus Gmelin. Taf. 46. fig. 6. 7.. Testa cylindraceo-turbinata, subcoronata, iransversim lirata, liris frequentibus, irregulariter granulosis; pallide aurantia, interdum aurantio coccinea, interdum spadicea, interdum citrina fascia alba in medio castaneo maculata et punctata; spira mediocris, immaculata, anfractibus 10 convexis, spiraliter striatis, subluberculis, apex aculus lacteus, opacus. (anir. 2). Apertura la- . tiuscula, superne angusta, labrum acutum, medio aurantio-marginatum, superne vix sinuatum. Long. 42 Mm., lata 20 Mm. Apert. 33 Mm. — 51 Mm, — 23 Mm. — 41 Mm. Knorr Vergn. der Augen V t. 24 f. 2. Schroeter Einl. Ip. 60. Conus coccineus Gmelin Linne ed. XII p. 3390. Diliwyn Cat. I p. 405. Des- hayes-Lamarck 2 ed XI p. 146. Kiener Cogq. viv. p, 36- t. 77 £. 1. 1a. Sowerby Thes. Conch. t. 22 f. 538.539. — Solandri Broderip et Sowerby zool. Il, V p. 50 Suppi. i. 401. 4. Deles- sert Recuel de Coq. t. 40 f. 11 ab. Gray zool. Be- chey Voy. t. 33 ££ 3. ReeveConch. Ic. t. 4 f. 16ab, Chenu Man. I p. 242 f. 1502. Schale cylindrisch-kegelförmig, mit falscher Krone, ganz umzogen von zahl-: reichen abgerundeten Leistchen, die stellenweise gekörnelt sind, hell goldgelb, schar-. lachroth, braun-orange, erdfarbig oder selbst citronengelb mit weisser in verschie- 73 denen Nuancen braun gefleckt und punktirter Mittelbinde; Spira mittelhoch, nicht sefleckt, aus 10 gewölbten, spiral gestreiften und mit sehr flachen Erhabenheiten versehenen Umgängen und 2 spitzen, milchweissen opaken Anfangswindungen. Mün- dung ziemlich. weit, nach oben ganz eng werdend, innen weiss, Mundrand scharf, in der Mitte goldgelb gesäumt und oben kaum gebuchtet. Vaierland: Philippinen (Cuming), Neu-Caledonien (Crosse). Schon Schroeter giebt, auf das Knorr’sche Bild gestützt, die Verwandtschaft mit C. gra- nulatus an, dies ist — da Gmelin die Schroeter’schen Angaben copirt hat — eine guie Stütze zur Rechtiertigung der Wiederherstellung des Gmelin’schen Namens, der jetzt schon ziemlich allgemein acceptirt ist. | 230. Conus nimbosus Hwass-Brugui£ere. Taf. 46. Fig. 5. 8. Testa cylindraceo-iurbinata, transversim angustissime sulcata, albido-rosea, punctis lineo- lisque rufo-purpureis aut fuscis, fasciis obsoletis picla, spira depressa, apice mucronato, anfr. 8 subplanis, spiraliter angustissime sulcatis, maculatis, apex aculus, glaber lacteus, anlr. 21/, Apertura latiuscula, infere lata, intus lactea, columella contorta, subrimata, labrum acutum, su- perne vix sinualum. | | Long. 40 Mm., lata 20 Mm.; aperi. 36 Mm. Conus nimbosus Bruguiere Dict. Nr. 125. Encyel. meih. t. 341 f. 5. Lamarck An. du Mus. XV p. 429 Nr. 152. Dillwyn Cat. I p. 435. Lamarck hist. nat. VII p. 512. Wood Ind. test. t. 16 f. 152. Reeve Conch. Ic. t. 13 fig. 66. Deshayer-Lamarck 2 ed Xl p. 108. Kiener Cogq.. viv. p. 219 1.45 f. A. Hanley Ceylon Sowerby Thes. Conch. f. 503. Schale cylindrisch-kegelförmig, über die ganze Schale sebr eng spiral ge- furcht mit dazwischen liegenden, runden Leistchen, die Furchen innen noch fein der Länge nach gestrichelt oder eingeritzt; weisslich-rosenroth, mit Punkten und Strichen von rothpurpur oder rothbrauner Farbe, Punkte und Striche folgen meistens den Leisten und sind an zwei Stellen zu undeutlichen Binden gehäuft. Spira nieder- gedrückt mit hervorstehender Spitze, gefleckt, besteht aus 8 fast ebenen, spiral sehr eng gefurchten Umgängen, deren Furchen noch sehr fein gestreift und durch An- wachslinien gegittert erscheinen. Naht nicht bemerkbar unter den vielen, in ganzer Deutlichkeit his zu dem glatten und spitzen Embryonalende laufenden Furchen, ganz wie bei C. rhododendron. Mündung oben etwas, unten recht weit, innen milch- weiss mit gedrehter und dann senkrecht abfallender Spindel, die einen nicht voll- 274 kommenen Nabelritz zeig. Mundrand scharf, nicht dünn, oben etwas abstehend und kaum gebuchtet. ur Vaterland: die Insel Ceylon (Nevill, von dem ich ihn direct erhalten: habe). Aus der Loebkecke’schen Sammlung. 231. Conus cylindraceus Broderip et Sowerby. Taf. 46. Fig. 9. Testa cylindraceo-fusiformis sine angulo, transversim subtilissime lirata, liris inferioribus fortioribus, granulosis; flavida vel pallide fusca, albo longitudinaliter strigata; spira rotundata- conica valde elata, maculata, anfractibus 8 planis, liratis, apex parvus aculus, glaber, albus. Apertura angustissima, intus alba, labrum acutum, superne non sinuatum. Long. 30 Mm., lata 8 Mm. Apert. 20 Mm. Conus cylindraceus Broderip et Sowerby Zool. Il. V p. 51. Reeve Conch, Ic. t. 16 f. 84 a b. Kiener Cogq. viv. p. 302 t. 65 f. 2. So- werby Thes. Conch. t. 22 f. 527. 528. Schale cylindrisch-spindelförmig, ohne Kante, spiral mit sehr feinen Leist- chen umgeben, die nach unten gröber werden und Körnchen tragen; gelb bis hell braungelb mit weissen etwas undulirten Längsstriemen gezeichnet. Spira hoch, abgerundet-kegelförmig, gefleckt, besteht aus 8 ebenen, steil stehenden, spiral ge- streiften Haupt- und 2 kleinen, spitzen, glatten und farblosen Anfangswindungen. Mündung sehr eng, oben fast anliegend, spaltenförmig, unten sehr mässig erwei- tert, innen weiss. Mundrand scharf, oben ohne Bucht, nnr in flachem Bogen von der Spira abfallend. Vaterland: Philippinen und Societäts-Inseln (Cuming), aus Loebbecke’s Samnl. Ist der nachfolgenden Art nahe verwandt. 232. Conus mitratus Hwass. Taf. 46. Fig. 10 ab. Testa subeylindracea, fusiformis, sine angulo, transversim lirata, liris subtiliter granulosis; alba, maculis fulvo-aurantiis, fasciatim confluentibus; spira elevata, rotundato-conica, maculata, anfractibus 8 subconvexis, spiraliter lirato-granulosis, apex parvus acutus, glaber, lacteus. Aper- tura anguslissima, intus lactea, labrum acutum, superne non sinuatum. Long. 40 Mm.; lata 15 Mm. Apert. 30 Mm. 275 Var. pupaeformis. Testa angusta, cylindrica, albida, obscurissime plicata (Sow.) Long, 37 Mm., lata 13 Mm. figurae Sowerbyi. Conus mitratus Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 132. Encycl. meth. t. 342 f. 4. La- marck Ann. du Mus. XV p. 431 Nr. 159. Dillwyn Cat. I p. 416. Lamarck Hist. nat. VII p. 514. Blainville Malac. t. 26 f. 3. Wood Ind. test. t. 16 f. 120. Reevc Conch. Ic. t. 18.f. 100. Deshayes- Lamarck 2 ed. Xl p. 112. Chenu Man. I f. 1498. Klener Cog. | viv. p. 303. t. 88 f. 7. Sowerby Thes. Conch. t. 22 f. 525. — mitraeformis Var. Sowerby Proc. zool. Soc. 1870 p. 256 t. 22 f. 3. S chale länglich. fast cylinder- oder spindelförmig, ohne Kante, doch an deren Stelle etwas verdickt, mit zahlreichen Leisten, die leicht gekörnelt sind, umzogen, an der Basis stehen die Leisten weiter auseinander; weisslich mit orange- oder gelb- braunen Flecken geziert, die zu drei Spiralbinden geordnet sind, wovon die mittlere am breitesten und deren Placken oben ausgezackt sind. Spira hoch, abgerundet- kegelförmig, oben sehr rasch in eine dünne Spitze auslaufend, gefleckt, besteht aus 8 convexen, spiral gestreiften Umgängen; Em bryonalende klein, spitz, glatt und farblos. Mündung sehr eng, nach unten nur mässig erweitert, innen weiss; Mund- rand scharf, oben nicht gebuchtet, nur in leichten Bogen von der Spira abtretend. Die Varietät soll sich durch das Fehlen der Granulation und grössere Dicke auszeichnen. (Siehe unten). / Vaterland: Philippinen an Korallenriffen (Cuming). Kiener schreibt: „Mers de l’Amerique.* Dunker und Loebbecke’s Sammlung. Die Varietät von Mauritius (Sowerby). Sowerby bemerkt bei der Beschreibung der Varietät: Sie unterscheide sich durch mehr cylindrische Form, stärker ausgezogenen Spira etc. so merklich von der Hwass’schen Art, dass man versucht sei, sie für eine guie Species anzusehen. Während die Hwass’sche Art gekör- nelt, sei der seinige nur gestreift. Ich habe zunächst zu erwähnen, dass Sowerby’s eigene Figur im Thesaurus ebenfalls ohne Körnelnng gezeichnet ist, und ferner, dass Bruguiere nur verlangt, „transversim striata, subgranulosa,“ wenngleich das Bild in der Encyel. stark gekör- nelt gezeichnet ist. Ferner soll die alte Art oben dicker, also weniger cylindrisch sein und eine minder stark ausgezogene Spira haben. Die Masse der Fig. 3 der t. 343 der Encyel. meth.. sind: Long. 44, lata 15, dies gibt ein Verhältniss wie 100 zu 34, während Sowerby’s Maass 100 : 35 gibt, sie also dicker ist, als der Type, etwa gleich meinen Abbildungen. Man hat also kaum ein Recht, von Varietät zu reden, wie viel weniger von einer Species, Wie kommt. Sowerby dazu, C. mitraeformis Hw. zu schreiben? 276 233. Conus violaceus Reeve. Taf. 47. Fig. 11. | Testa elongato-turbinata, cylindracea, tenuis, nitida, transversim subtiliter striata, violacea spiraliter obsolete fusco alboque arliculato punclata et lineata, fuscescente longitudinaliter stri- gata et sparsim maculata. Spira rotundato-acuta, anfraciibus 8 convexis, spiraliter striatis, in- ferioribus maculatis, superioribus lacteis imaculatis et marginalis, apex parvus, subpellucidus, ‚glaber (11/, anfr.). Apertura superne angusta inferne latiuseula, intus pallide fusca; labrum acitum, inius marginatum, superne vix sinuatum. Long. 32 Mm,, lata 11. Apert. 24 Mm. Conus violaceus Reeve Conch. Ic. t. 44 f. 241. Sowerby Thes. Conch. t. 22 f. 537. Schale cylindrisch-kegelförmig, dünn, glatt, doch sehr fein quer gestreift, violett mit undeutlichen braun und weiss articulirten Punkten und kurzen Strichen die zu Spiralreihen geordnet, aber nur unter der Loupe zu sehen sind, ausserdem sind Längsstriemen und zerstreute Flecken vorhanden, die sich zu undeutlichen Bin- den gruppiren. Spira ziemlich hoch, mit abgerundeten sich schnell nach dem klei- nen spitzen, glatten und glasartigen Embryonalende zu spitzenden Seiten, besteht aus 8 gewölbten, sehr fein spiral gestreiften Umgängen, deren 3 unten gefleckt, die oberen aber einfarbig weiss und gerandet sind. Embryonalende besteht aus 1'ya—2 Umgängen. Mündung oben sehr eng, nach unten sich erweilernd, innen blass gelbbraun. Mundrand scharf, innen violett gesäumt und oben kaum gebuchtet. Vaterland: Philippinische Insel Luzon an Riff’s (Cuming). Aus Dunker’s Sammlung. Reeve nennt diese Ari eine ausgezeichnete und interessante wegen der articulirien Linien etc., er vergisst aber zu bemerken, dass die ganze Gestalt, das auffallend gebildete Embryonal- ende und die sich so schnell verdickende Spira ganz auf Conus glans herauskommt und dass dessen glatte Varietät, von Sowerby allerdings zu einer guten Species (C. tenuistriatus) er- hoben, auch in der Sculpiur mit unserer Art stimmt. Es bleibt also nur die Färbung übrig. Wer diese für genügend hält, der mag auch den C. violaceus als Art aufrecht halten. 213. Conus Victoriae Reeve. Tat, AT. 19, 1.2, Testa ovato-turbinata, subinflata, tenuicula, transversim striata, basim versus sulcata, albida, caesio vel caeruleo nebulosa, maculis inequalibus aurantiis, lineis undulatis fuscis signalis, a7 trifasciatim ornata; interstitiis aurantio fuscis vel pallide flavidis sublilissime reticulata. Spira brevis, excerta, acuta, anfraciibus 11 reticulato-maculalis, marginalis, excavalis, spiraliter striatis, superioribus carinatis, imaculatis non striatis. Apex parvus, tumidus, glaber, roseus (anfr. 21/5), Apertura latiuscula, intus pallide caesia, labrum acutum, superne valde sinuatum. Long. 50 Mm., lata 25 Mm. Apert. 41 Mm. Conus Victoriae Reeve Proc. zool. Soc. 1843 idem Conch. Ic. t. 37 f, 202. Des- hayes-Lamarck 2 ed. XI p. 149. Kiener Coq. viv. p. 334 t. 78 f. 1. Sowerby Thes. Conch. t. 20 £. 526. 527, — compactus Sowerby Thes. Conch,. Suppl. t. 28 f. 650. 651. Schale ei-kegelförmig, ein wenig aufgetrieben, dünnschalig, quer fein gestreift, nach unten sgröber; weisslich mit bläulichen Wolken und einem feinen Netzwerk aus goldbraunen bis hellgelben Linien gebildet, die ungleiche, dreieckige oder herz- förmige Fleckchen umschliessen. Zwischen dem Netzwerk sind goldgelbe Placken eingeschoben, die mit braunen undulirten Linien, der Länge nach gerichtet, gezeich- net sind und 3 unterbrochene Binden darstellen. Spira kegelförmig, kurz aber spitz ausgezogen mit grossen Nelzfiguren versehen, besteht aus 11 Umgängen, wo- von die obersten ungefärbten, schwach gekielt, die übrigen aber gerandet, ausge- kehlt und mit feiner Quersculptur versehen sind. Embryonalende ist ganz glatt, klein und stumpf, rosenroth gefärbt (2! Umgänge). Mündung ziemlich weit, nach unten weiter, innen graulich blau mit dunklen Striemen. Mundrand scharf, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: Neuholland, aus der Loebbeck’schen Sammlung. Dies ist eine der wenigen Arten aus der Netzkegelgruppe, der man neben den Haupt- vertretern eine sichere Artberechtigung zuerkennen kann. Sie variirt stark in der Färbung; ich habe deshalb zwei extreme Färbungen zeichnen lassen. Conus compactus Sowerby ist gänzlich unhaltbar uud kaum als constante Varietät anzusprechen, er steht der Hauptform, die der Beschreibung unterlegt ist, viel näher als die Fig. 1 gezeichnete Varietät. 165. Conus auratus Lamarck. Taf. 47. Fig. 3—6. Die auf Taf. 35 Fig. 4. 5 gegebenen Abbildungen für diese Art gehören noch, wie bereits auf dem Umschlag im Namenverzeichniss corrigirt ist, dem Conus au- licus an, obgleich das Original keine gegliederten Spirallinien besitzt. Ich gebe hier zu dem Text (p. 216), der bestehen bleiben kann, 4 neue Figuren, fig. 3 IV..2. 36 278 die Normalform, fig. 4 dieselbe nur in der Färbung differirend (Sowerby Thes. f. 591) und fig. 5. 6 eine in Form und Zeichnung abweichende Varietät, die schon sebr nach C. clavus und C. aureus hinneigt. Alle aus der Loebbecke’schen Samm- lung. 235. Conus Elisae Kiener, Taf. AT. Fig. 8.9. Testa subcylindraceo-turbinata, crassa, laeviscula, ad basim sulcata; albida zonis trans- versis fusco-castaneis tenuissime reticulatis, zonis intermediis obscurioribus punctis albis mo- niliformibus articulatis picta. Spira obtuso-conica, punctata, anfractibus 8 convexis, non striatis; apertura latiuscula, intus lactea, labrum acutum, superne leviter sinuatum. Long. 53 Mm., lata 26 Mm. Apert, 42 Mm, Conus Elisae Kiener Cogq. viv. t. 64 f. 1. 1a non Reeve nec Sowerby. Schale gethürmt, etwas cylindrisch, stark, glatt nur an der Basis gefurcht, weiss- lich mit 5 Zonen, wovon 3 gelblich kastanienbraun sehr dünn reticulirt sind, d. h. engstehende Zickzacklinien laufen in der Längsrichtung herab, die Spitzen der ein- und ausspringenden Winkel stossen an einander und bilden hier 3eckige und ver- schoben 4eckige Figuren, also keine ächten Netzzeichnungen wie bei den vorher- sehenden Arten; die beiden übrigen Zonen, als Zwischenzonen im Gegensatz zu den 3 andern, die als Binden anfzufassen sind, breiter als diese, sind dunkler gefärbt, diese Färbung entsteht durch sehr engstehende dunkel kastanienbraune zusammen- hängende oder durch weisse runde Punkte articulirte Spirallinien. Zuweilen haben diese Linien einen Goldschimmer, meistens sind sie aber obsolet und die Zone er- scheint einfarbig. Spira stumpf-kegelförmig, punktirt, besteht aus 8 gewölbten, nicht gestreiften Umgängen, deren obere meist obsolet, ein Embryonalende nicht beobachten lassen. Mündung ziemlich weit, besonders nach unten, innen milch- weiss mit einem bleifarbigen Schimmer. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Insel Madagascar. Copie nach Kiener. Es ist mir kein Zweifel, dass weder Reeve noch Sowerby die Kiener’sche Art richtig hatten. Ihre Identification mit dem C. stellatus Kiener, der zunächst folgt und ihre Bilder die alle den letztern darstellen, gibt davon Zeugniss. Um dies klar zu stellen, habe ich vor- gezogen, die Kicner’schen Figuren zu copiren, obgleich mir Material nur Abbildung zu Gebot stand. 279 236. Conus stellatus Kiener, Taf. 47. Fig. 7. 10, | Ä Testa turbinato-subcylindrica; fusca lineis tenuissimis reticulatis passim obscuris ornata; spira convexa, apice mucronata (Kiener). Long. 32 Mm., lata 16 Mm. Apert. 27 Mm. — 21 Mm, — 11,5 Mm. — 18 Mm. Conus stellatus Kiener Cog. viv. p. 2251. 99 £ 3. — Elysae Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 9 f. 280 (310). Sowerby Thes. t. 578 non Kiener. Schale klein, fast cylindrisch-kegelförmig, oft eiförmig, glatt, unten sehr fein gefurcht, weiss von Grund, doch meist überdeckt mit einer dunkel rothbraunen Fär- bung über die sehr feine Netzzeichnungen, die stellenweise da, wo die Grundfarbe unbedeckt ist, mehr oder weniger grosse 3eckige und herzförmige weisse Figuren sehen lassen. Kante abgerundet. Spira nicht hoch, in ein spitzes Embryonalende auslaufend, sie besteht aus 9 Umgängen, die glatt und durch eine feine Naht getrennt sind, die 6 untern haben Färbung und Zeichnung wie die Hauptwindung, jedoch etwas dunkler, die 3 obern sind rosenroth. Mündung ziemlich breit, besonders unten, innen weiss. Mundrand scharf, jedoch nicht schneidend, oben sehr wenig sebuchtet. / Vaterland: unbekannt. Aus der Mallzan’schen und Loebbecke’schen Sammlung. Dass diese Art nicht Varietät des C. Elisae sei, habe ich bei diesem bereits hervor- gehoben. Meine Figur 10 entspricht der Kiener’schen Form und diese scheint mir eine Zwerg- form des C. rubiginosus zu sein; die Fig. 7 der Sowerby’schen Auffassung entsprechend ist wohl nichts anderes als eine Varietät des C. pennaceus Born, dessen gegliederte Linien obsolet geworden sind. Darnach lässt es sich begreifen, dass Reeve sie so falsch deuten konnte, denn er hat weder den C. rubiginosus ächt — er gibt eine Abänderung davon fälschlich für C. colubrinus aus — noch den C. pennaceus Born. Was nicht in der Cuming’schen Sammlung lag, das existirte bekanntlich für Reeve überhaupt nicht. 58. Conus litteratus Linne. Dar, 48, Fig 1,9; Ich füge hier zu dieser bekannten Species die Abbildung einer jungen Schale der hübschen gebänderten Varietät. Reeve hatte auf solche junge Schalen den Conus Gruneri gegründet und Conch. Ic. t. 43 f. 231 abgebildet und beschrieben, 36 * 280 später jedoch in den, dem Supplement vorausgeschickten Bemerkungen gesagt, dass er sehr fürchte, sein Conus Gruneri möchte unhaltbar sein. Dies ist in der That so. Ich habe mich an zahlreichen jungen Schalen aller Abänderungen des C. litteratus und millepunctatus überzeugt, dass dem so ist. Dies Citat ist bei C. litteratus nachzutragen. 45. Conus marmoreus Linne. Taf. 48. Fig. 2. 10—12. Zur besseren Kenntniss der Veränderlichkeit dieser weit verbreiteten Art und zur Erklärung ihres Verhältnisses zu dem folgenden Conus Grosseanus Bernardi’s gebe ich hier 4 neue Figuren. Fig. 2 soll den Uebergang zu der gelben Varietät die vielfach angezweifelt und für künstlich hergestellt betrachtet wird, veranschau- lichen. Fig. 10 ist der ©. Crosseanus Sowerby Thes. Suppl. t. 26 f. 628. 629. Hier ist die abweichende Form der Flecken: durch zahlreiche, stehengebliebene Mund- ränder hervorgebracht, die vielfach die Spitzen der Dreiecke abschneiden und zu Vierecken und unregelmässigen Flecken machen. Die ins gelbliche schimmernde Mündung gibt schon einen Uebergang zum ächten Ü. Crosseanus zu erkennen. Fig. 11. 12 stellen die kleinen gedrungenen Varietäten von Samoa vor, wovon die eine (Fig. 12) von Sowerby als Art abgetrennt und ©. nigrescens benannt, im Suppl. zum Thesaurus t. 26 f. 618 abgebildet ist. Fig. 2 und 10 aus Loebbecke’s und Fig. 11. 12 aus der Sutor’schen Sammlung. | 237. Conus Crosseanus Bernardi. Taf. 48. Fig. 3. 4. Testa inconspicue-coronata, cylindraceo-conica, infra medinm subinflata, in vicinio basis compressa, crassa, ponderosa; spira subdepressa, aniractibus 10—12 concaviusculis, striatis; ultimo anfractu intense bruneo, muculis albidis, irregularibus, longitudinatiter confluentibus et conniventibus asperso, et venulis ornato longitudinalibus, caeruleo-albidis, numerosis, lineis brunneis raris, inconspicuis, venulas transversim intersecantibus; margine dextro crassiusculo, puncticulato; apertura pallide carnea (Bernardi). Long. 68, lata 38 Mm. Apert. 61 Mm. Conus Crosseanus Bernardi Il. de Conch. IX. p. 168 t. 6 f. 3. 4. idem Monogr. p. 15 1.1. 2. 6 non Sowerby. 981 Schale cylindrisch-kegelförmig, über der Mitte leicht aufgetrieben und an der Basis verengt, starkschalig, schwer, undeutlich gekrönt und an der Basis deutlich gefurcht, die Furchung verliert sich mehr und mehr nach oben. Die Fär- bung besteht aus einem schönen Braun, als Grundfarbe auf welcher zwei Systeme von Flecken sich abheben; die des einen Systems sind ziemlich gross und unregel- mässig von Form und weisser oder bläulicher Farbe. Diese Flecken zeigen die Neigung, sich zu vereinigen und in einander zu verfliessen und zu Längsflecken zu werden. Die Flecken des andern Systems sind sehr zahlreich, viel kleiner und alle in der Längsrichtung geordnet, sind von weisser oder bläulicher Farbe und durch undeutliche braune Querlinien zerschnitten, welche — da sie nicht die grossen Flecken berühren — ein erstes inneres Netzwerk zu bilden scheinen, über welcher das zweite der grossen Flecken ausgebreitet ist. Spira ziemlich niedergedrückt, be- steht aus 10—12 spiralgestreiften und leicht concaven, mit flachen Knoten besetzten Umgängen, deren obere ungefleckt sind. Mündung ziemlich weit, unten erweitert, innen hell fleischfarbig mit einem Stich ins Rosenrothe. Mundrand etwas ver- dickt, doch mit scharfem Rand, innen punktirt, oben deutlich gebuchtet. Vaterland: Neu-Caledonien. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Es sind die beiden Originale Bernardi’s zur Abbildung benutzt, der Art, dass beide Um- risse nach dem grossen Stück genommen, die Zeichuung des kleinen in die Fig. 4 des grossen Umrisses genau eingezeichnet ist. Obwohl die Verwandtschaft mit ©. marmoreus in die Augen fallend ist, lassen sich doch beide Stücke recht wohl als Art halten, keinenfalls aber die Sowerby’schen Nachbildungen und was ich sonst als C. Crosseanus bis jeizt gesehen habe, 238, Conus musicus Hwass. Taf. 48. Fig. 6—9. Testa turbinata, coronata, laeviuscula, medio basique lirata, liris subgranosis, alba, caeruleo zonata, lineis transversls fuscis interruptis picta; spira obtusa, nigro maculata, anfractibus 8 spi- raliter sulcatis, tuberculatis, apex tumidus, glaber, lacteus. Aperiura angusta, inlus violacea, labrum acutum, superne valde sinuatum. Long. 18 Mm., lata 10 Mm. Apert. 16 Mm. Conus musicus Hwass-Bruguiere Diet. 25. Encyel. meth. t. 332 f. 4. Lamarck Ann. du Mus. XV p. 36 Nr. 27. Dillwyn Cat. Ip. 383. Lamarck hist. nat. VII p. 456. Wood Ind. test. t. 14 f. 48. Reeve Conch, 282 le, i 20.8.4413, Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 29. Kiener Cogq. viv. p. 61 1. 13 f. 6. 6a. Sowerby Thes. Conch, t. 6 f. 145—148. _ Mighelsi Kiener Coq. viv. p. 352. t. 103 f. 1. Schale klein, schlank-kegelförmig, gekrönt, oben glänzend-glatt, von der Mitte bis zur Basis mit undeutlich geperlten Leisten umzogen, weiss manchmal unten ins grünliche spielend mit Punktreihen in grosser Regelmässigkeit doch verschieden an Zahl, Punkte in die Länge gezogen und braun gefärbt. In der Mitte befindet sich eine blaugraue bis schwärzliche Binde, oben unter der Kante eine Zone sehr dunkelbrauner Flecken, die sich auf die Spira fortsetzen und zwischen den weissen Höckerchen fast schwarz scheinen. Spira niedrig und stumpf, braun und weiss bis beinahe oben hingefleckt, besteht aus 8 kaum ausgekehlten spiralgefurchten und ge- knoteten Haupt- und 2 stumpfen, glatten, einfarbig weissen Anfangswindungen. Mündung eng, innen violett, zuweilen mit weissem Saum, ein- oder mehremale unterbrochen. Mundrand scharf, doch nicht dünn, oben ziemlich tief gebuchtet, Vorkommen: Philippinen, aus der Loebbecke’schen Sammlung. Kiener’s C. Mighelsi ist nur eine Farbenabänderung, wahrscheinlich ist die Abbildung nach einem Exemplar mit Epidermiss genommen, 239. Conus Sowerbyi Reeve. Taf. 49. Fig. 1. 3. Testa fusiformis, rudis, transversim cingulata, sulcis intermediis subtiliter strigillatis; albida ferrugineo maculata et variegala; spira elata, variegata, anfractibus 11 leviter excavalis, cari- natis, spiraliter strigillato-liratis; apex (anfr. 21/,) glaber, unicolor. Apertura angusta, intus lactea, labrum acutum, curvatum, superne valde sinuatum. Long. 47 Mm., lata 22 Mm. Apert. 30 Mm, Conus Sowerby Reeve Conch. Ie. t. 15 f. 77 a. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 379. — _— Var. Sowerby Proc. Zool. Soc. 1870 p. 257 t. 22 f. 5. — sinensis Sowerby Conch, Ill. f. 56. Deshayes-Lamarck 2 ed XI p. 144. ? Kiener Coq. viv. p. 143 t. 71 f. 1. non Gmelin. Schale spindelförmig, an der Kante breit, nach beiden Seiten gleichmässig zulaufend, wodurch ein doppelter Kegel entsteht, rauh durch starke Spiralreife, die durch innen gestrichelte Furchen getrennt sind; weissliche Grundfarbe, auf der zahl- reiche rostbraune Flecken in verschiedener Grösse stehen, die sich stellenweise zu unterbrochenen Längsflammen oder Striemen ‚ sowie auch zu einigen undeutlichen 283 Querbinden gruppiren. Spira hoch (über ein !J; der Schale ausmachend) und spitz- kegelförmig, bis unter das einfarbige Ende regelmässig gefleckt, besteht aus 11, leicht ausgekehlten, gekielten mit zahlreichen, gestrichelien Furchen und Leisten umzoge- nen Umgängen; Naht linienförmig, fein. Embryonalende aus 2', Windun- gen ist spitz, glatt und einfarbig gelblich. Mündung eng, innen weiss, Mund- rand scharf, gebogen, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: China, speciell Feejeli Insel (Sowerby) aus der Loebbecke’schen Sammlung. | Die von Sowerby ausgeschiedene und in den Proceding’s neu abgebildete Varietät ist nur eine junge Schale; das angeführte Verhältniss ist dem des vorliegenden Exemplars ganz gleich. Kiener’s C, Sinensis scheint eine Varietät des C. cingulatus zu sein, denn er spricht ihm eine glatte Spira zu; ich habe ihm daher ein ? beigesetzt. Die nächst verwandten Arten sind einerseits C. cancellatus Lam. und anderseits C. acutangulus Chenu. 240. Gonus incurvus Broderip. 1,49. 0078 Testa elongata-turbinata, cingulata, interstitiis angustis puncticulatis, albida, zonis et ma- culis aurantiis ornata, floccis albis flavido circumscriptis spiraliter vittata; spira elevata, concava, maculata, anfractibus 10 concavis, spiraliter striatis, carinatis; apex lacteus anfr. 2?/.. Apertura angusta intus lagtea, labrum tenue, acutum, curvatum, superne sinuatum., Long. 36 Mm., lata 15 Mm. Apert. 25 Mm. Conus incurvus Broderip Proc. zool. Soc. 1833. Sowerby Conch, Ill. f. 36. non Thes. nec Kiener. — cingulatus Var. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 69. Schale länglich-kegelförmig, umgürtelt mit flachen Reifen von ungleicher Breite, nach unten sich 2, 3 bis 5 fach theilend, die dazwischen liegenden Streifen oder enge Furchen sind punktirt-eingestochen (frische Exemplare werden wohl durch Anwachslinien gestrichelt sein), weissliche Grundfarbe mit hellgoldgelben Zonen wechselnd, wodurch 3 weisse, durch Flecken — ausspringende Theile der gelben Zone — in ihrer Reinheit unterbrochene Binden gebildet werden und eine Anzahl von Gürteln aus aneinander gegliederten, runden, weissen, gelb umschlossenen Tropfen gebildet, die eine sehr zierliche Kettenzeichnung geben, die ich nur an der Kiener’- schen Figur des verschollenen C. Japonicus ähnlich dargestellt finde, auf der Originalfigur unserer Art ein wenig zu grob und undeutlich, doch sehr leicht deut-- 254 bar ausgedrückt sind. Spira hoch ausgezogen, doch im Profil concav, gelb ge- fleckt, besteht aus 10 spiralgestreiften Umgängen, wovon die untern 6 ausgehöhlt. und geflecki, die obern 4 und 2!|, Anfangswindungen rein weiss und eben sind, alle zeigen sehr feine Nähte und von unten nach oben stärker werdende Kiele, wo- durch ein treppenförmiger Bau herauskommt. Kante sehr scharf und den ersten Kiel bildende. Mündung eng, innen weiss, Mundrand gebogen, dünn und scharf, oben deutlich gebuchtet. | Vaterland: Westküste von Amerika, speciell Monte Christo (Broderip), Loeb- becke’sche Sammlung. Die Broderip’sche Art ist vielfach verkannt und falsch gedeutet worden. Reeve hatte sie unter die Varieläten des C. regularis gestellt, Kiener und Sowerby führen sie zwar als selbstständige Species auf, aber ihre Arten sind auch nichts anderes als Varietäten jener Art, was bei Sowerby um so auffallender ist, weıl er doch die Broderip’sche Art zuerst bildlich dar- gestellt hatte. Im Thesaurus sind hier wie in vielen Fällen, die Arten der Conch. Ill. gänzlich vergessen. Nur Deshayes war auf der richtigen Spur und hatte erkannl, dass die Broderip’sche Art als eine bereifte nicht zu C. regularis gehören könnte, er stellte sie aber als Varietät zu C. cingulatus, mit dem sie allerdings auch in anderer Beziehung Aehnlichkeit hat, jedoch in wesentlichen Punkten verschieden ist. Gestalt und namentlich die stark gestreifte Spira weichen stark ab und weissen unsere Art in die Nähe des C. Sowerbyi und acutangulus Auf den Bildern erscheint die Spira etwas zu niedrig. | 241. Conus scalaris Valenciennes. Taf. 49. Fig. 2. | Testa eiongato-turbinata, fusiformis, laeviscula ad basim subsulcata; albida rubido-fusco vel ferrugineo spiraliter fasciata et longitudinaliter inquinata; spira turrita, gradata, maculata, anfracfibus 8 superioribus convexis, inferioribus concavis, carinatis non striatis; apex mamillatus, unicolor anfr. 11/,. Apertura recta, latiuscula, intus lactea, labrum acutum, medio inclinatum superne satis sinuatum, Long. 81 Mm., lata 35 Mm. Apert. 62 Mm. Conus scalaris Valenciennes in Humbold et Bomplands Reise p. 338 ? Kiener Cogq. viv. p. 158 1.88 f. 5. Sowerby Thes. Conch. ti. 9 f. 192. Car- penter Rep. — gradatus Gray in Brit. Mus. Reeve Conch, Ic. t. 25 f. 140. Kiener Coq. viv. p. 140 ti. 94 f. 96. Schale lang-kegelförmig, spindelförmig mit scharfer Kante, glatt, nur an der Basis schwach gefurcht; weisslich mit erdfarbigen oder rostgelben Spiralbinden, die 285 etwas unterbrochen und Längsstriemen, die schmutzfleckenartig vertheilt erscheinen, gezeichnet sind. 3 Zonen, worin die Längs- und Querzeichnungen mehr gehäuft sind, stechen deutlich von solchen ab, die die helle Grundfarbe mehr durchscheinen lassen und dadurch heller erscheinen. Spira gethürmt-ausgezogen, regelmässig gelb gefleckt, besteht aus 3 Umgängen, von denen die obern corvex, die untern ausgehöhlt sind, sie sind ohne jede Spiralsculptur, und stark gekielt, die obern in der Mitte der Umgänge, wodurch diese mehr schraubenförmig, die untern an den Rändern, wodurch sie treppenartig abgesetzt erscheinen. Embryonalende dick und spitzenfürmig, einfarbig weisslich, besteht aus 1'|;, Windungen. Mündung gerade, wenig weit, innen milchweiss, Mundrand scharf, in der Mitte eingebogen, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: Westküste von Amerika. Loebbecke’s Sammlung. Diese schöne Art ist mit keiner andern zu verwechseln, sie steht, obgleich in die Sipp- schaft des ©. generalis gehörend, wegen ihrer Spira doch ziemlich vereinzelt da. Ob sie mit Recht den Namen C. scalaris trägt, ist fraglich und würde gewiss zu verneinen sein, wenn es sicher wäre, dass Kiener seine Abbildung nach einem Valenciennes’schen Original genommen habe, was bei den Beziehungen der beiden Herren glaublich, doch nicht nachweisbar ist. Kie- ner’s Ari dieses Namens gehört wahrscheinlich gar nicht hierher. Auf unsern Bildern ist das Embryonalende zu flach gezeichnet, was ihm das Ansehen eines Bruches gibt, während das Original ein vollkommenes Ende besitzt, überhaupt eine seltene Kostbarkeit ist. 242. Conus Sieboldi Reeve. Taf. 49... Fig. 6. Testa elongato-iurbinata, subfusiformis, laeviuscula, basim versus sulcata, sulcis undulatis; alba maculis sparsis, aurantiis picta; spira acuminata, unicolor; anfractibus 9 planis (ultimus ex- cavatus) marginatis non striatis, sutura undulata, apex acutus, glaber, subpellucidus (anfr. 21/,), Apertura lata, intus lactea, labrum tenue, acutum, medio inclinatum, superne profunde sinuatum. Long. 68 Mm., lata 29 Mm. Apert. 58. Conus Sieboldi Reeve Conch. Il. Suppl. t. 1 f. 269. Sowerby Thes. Conch. t. 16 | f. 369. Lischke Moll. Jap, p. — rarimaculatus Sowerby Proc. zool. Soc. 1870 t. 22 f. 4. Schale verlängert-kegelförmig, fast spindelförmig, mit enger Basis und ziem- lich breiter, scharfer Kante, glatt, von der Mitte bis zur Basis successive gröber werdend, undulirt gefurcht. Weiss von Färbung mit zerstreuten orange gelben vier- 19:2, | 37 286 eckigen Flecken, die aufgelösten Binden zu entsprechen scheinen. Spira spitz aus- gezogen, einfarbig, mit 9 steil aufsteigenden ebenen — nur der letzte über der Kante ist ausgehöhlt — nicht gestreiften und stark gerandeten Umgängen und leicht un- dulirten eingeritzten Nähten. (Reeve’s Bezeichnung „peculariter excavato-canalicu- latis“ ist stark übertrieben... Embryonalende spitz und glatt, durchscheinend aus 2!% Windungen. Mündung weit, innen weiss. Mundrand dünn und scharf, in der Milte eingebogen und oben tief gebuchlet. Vaterland: Japanische Inseln (Loebbecke’s Sammlung). Sowerby’s C. rarimaculatus stellt nur eine junge Schale des C. Sieboldi vor, wie sie Dr. Lischke auch besass. Unsere Art erreicht eine erhebliche Grösse, die fast doppelte des gezeichneten Exemplars. | 243. Conus Delessertianus Recluz. Taf. 49. Fig. 2. Testa obeso-fusiformi, ad basim sulcata, sulcis prominentibus ; albido Iutescente, fasciis rubido-aurantiis eincta. maculis rubidis rhomboidibus minutis per totum aspersa; maculis super fascias majoribus, interdum longitudinaliter confluentibus; spira valde elata, subcanaliculata, ma- culis rubidis, vivide aspersa, apice mucronato, acuto; labro tenuiculo, arcuato, juxia spiram emarginato. (Recluz). Long. 62 Mm., lata 30 Mm., apert 45 Mm. (Fig. Kieneri). — A —- —- 17T —- 27 — (fig. nostra). Conus Delessertianus Recluz Mag. de Zool. 1843 t. 72. Reeve Conch. Ic. t. 39 f. 213. Deshayes-Lamarck 2 ed XI p. 145. Chenu Ma- nuel I p. 245 f, 1476. Kiener Cog, viv. p. 156 1.23 1. 2. a Sowerby Thes. f. 365. Schale kegelförmig, glatt und glänzend, durch wenig vertiefte Linien an der Basis gefurcht und sonst durch leichte Anwachsstreifen in der Längsrichlung geritzt. Färbung: Rothgelb oder gelbliche Grundfarbe ist mit 4eckigen kastanienbraunen Punkten, zu Querstriemen geordnet, gezeichnet, die indess zuweilen zusammenfliessen und schiefe Längsflammen bilden, diese Flammen sind durch zwei weitsliche Quer- binden unterbrochen, auf denen sich 3 oder 4 Reihen von kleinen rhomboidalen schön braunen Punkten zeigen. Die Spira ist kegelförmig verlängert, spitz am Ende, aus 13 bis 14 abgesetzten oben ausgekehlten und unten gekielten Umgängen bestehend. Die oberen Umgänge sind granulirt. Die Spira ist gelb orange und 2387 braun geflammi. Mündung grade, glänzend weiss mit 3 rothen Streifen im Innern, Mundrand dünn und schneidend, oben siark ausgeschnitten. Das einzige bisher bekannt gewesene Exemplar befindet sich in der Delessert’schen Sammlung, in die es durch Recluz gestiftet wurde, es stammt von der Insel Socotora vor dem Ausgange des Rothen Meeres, aber nicht mehr in demselben gelegen. Das hier abgebildete kleine Exemplar aus der Loebbecke’schen Sammlung ist äusserst zart und schön gezeichnet, es ist ganz dünnschalig und deutet hierdurch seine Jugend an. Es war s. Z. von Verreaux für einen hohen Preis an Dr. Lischke verkauft worden und kam mit des Letzteren ganzer Sammlung in Loebbecke’s Hände. 244. Conus floridensis Sowerby. Taf. 49, Fig. 10. Testa elongato-turbinata, subfusiformis, laeviuscula ad basim sulcata, alba, basi citrina, zonis flavidis et maculis fuscis subquadratis, lineatim dispositis, cincta, flammulis aurantiis longi- tudinalibus picta; spira elevata, exarata, gradala, flammis raris castaneis brevibus maculata; an- fractibus 10 planis, non striatis, carinalis, apex (anfr. 2) corneus, glaber; sutura angusta, leviter impressa; angulus acutus. Apertura angusta, intus pallide citrina; labrum acutum, curvatum superne satis sinuatum. Long. 33 Mm., lata 14 Mm. Apert. 25 Mm. — 2 — —-19 — — 531 — (Fig, Sowerbyi). Conus floridensis Sowerby Proc. Zool. Soc. 1870 p. 256 t. 22 f. 11. Schale verlängert-kegelförmig, beinahe spindelförnig, glatt nur an der Basis gefurcht, weiss von Grund mit citron-gelber Basis und zwei hellgelberen Zonen, die die Grundfarbe als zwei ziemlich breite Binden freilassen, umzogen von zahl- reichen Reihen quadralischer Fleckchen, der alternirend von verschiedener Grösse und gelbbraun gefärbt sind, ausserdem werden die gelben Zonen durch orangegelbe bis braungelbe Längsflammen, dunkler gemacht und dadurch schärfer ausgeprägt. Die Punktreihen gehen auch über die weisse Mittelbinde hinweg. Spira erhoben, ausgezogen und treppenförmig abgesetzt, durch einzeln stehende, kurze, kastanienbraune Flammen gefleckt, besteht aus 10 scharf gekielten, durch feine, leicht eingesenkte Nähte getrennten, ebenen, nicht gestreiften Umgängen und dem fellglänzenden, glat- ten, hornbraunen Embryonalende aus 2 Umgängen. Schiefe Anwachsstriche sind vorhanden, die sich auf den obern Umgängen verdicken und die untere Seite des 288 Kiels cerenulirt erscheinen lassen. Kante scharf. Mündung eng, innen hell citro- nengelb, 2 mal weiss unterbrochen. Mundrand scharf, gebogen, oben ziemlich tief gebuchtet. | Vaterland: Atlantischer Ocean an den Küsten von Florida (Water “ aus der Loebbecke’schen Sammlung. Dieser hübsche Conus steht dem C. monilifer von der Westküste Amerika’s am nächsten; die Vergleichung mit C. Delessertianus ist, wie die Vergleichung der beiden Bilder sofort Branb, eine Uebertreibung Seitens Sowerby’s, die sehr nach Reclame schmeckt und die man zurück- weisen muss. 245. Gonus lignarius Reeve, Taf. 56. Fig. 1—4. Testa elongato-turbinata, laeviuscula, basim versus anguste sulcata, cinnamonea plus mi- nusve pallide, fusco vel flavido indistincte uni-vel bifasciala, basis fusca, lineis filiformis tenui- bus fuscis interdum punctatis notata. Spira infra planiuscula, supra excerta, immaculata, an- fractibus 10 subcanaliculatis spiraliter striatis, apex parvus, acutus, glaber, corneus (anfr. 21/5). Sutura impressa, distineta, undulala, interdum crenulata. Apertura angusia, intus laciea, leviter fusco marginata; labrum acutum, tenue, superne profunde sinuatum. Long. 47 Mm., lata 24 Mm. Apert. 41 Mm. - 0 - - 3 — — 4 — Conus lignarius Reeve Proc. Zool. Soc. 1843 idem Conch. Ic. t. 24 f. 136. Des- hayes-Lamarck 2 ed XI p. 138. Kiener Coq. viv. p. 112. t. 27 f. 1. Sowerby Thes. Conch. t. 12 f. 269. 270. — buxeus Reeve Conch. Ie. t. 37 t. 265. — Cecilei Kiener Coq. viv. p. 286 1. 98 £. 4. t. 107 f. 3. — furvus Sowerby Thes. Conch. t. 12 f. 313 non Reeve. Schale verlängert-kegelförmig, glatt, gegen die Basis fein und engstehend gefurcht, gelblich-braun oder zimmtfarbig, mehr oder wenig hell, gelbbraun oder gelblich — immer heller als die Grundfarbe — unbestimmt, ein- oder zweifach ge- bändert, das obere Band schmäler als das untere und nicht unmittelbar an der Kante liegend, ausserdem laufen zahlreiche fadenförmige braune Linien eng an einander gelegen und zuweilen mehr (bei €. Cecilei Kiener) oder weniger (bei C. buxeus Reeve) deutlich punktirt, über die Schale. Spira unten fast eben, oben ausgezogen und steil aufgerichtet, ungefleckt, zuweilen abgesetzt und gerandet (fig. 2), besteht aus 10 kaum ausgekehlten, spiral gestreiften Umgärgen, die durch deutlich einge- | 289 senkte, sehr undulirte Nähte, die zuweilen gekerbt, (C.Cecilei Var.) getrennt sind. Die Kerbung geht dann auf die untern Theile des Umgangs über und formirt hier eine falsche Krone. Kante scharf, jedoch von unten abgerundet. Mündung eng, innen weiss mit bräunlickem Saum. Mundrand scharf und dünn, oben tief ge- buchtet. Vaterland: Chinesisches Meer und an den Philippinen (Cuming). Betrachtet man den C. Gecilei Kieners für sich, so scheint es kaum zulässig, ihn als Varietät des C. lignarius zu nehmen, weil er neben grösserer Schlankheit, hellerer Färbung, statt Linien Punktreihen trägt. Solche Merkmale hält man sonst für genügend zur Abtrennung; aber der €. buxeus Reeve trägt dieseiben Linien, wie lignarius, aber auf den Linien dann die Punkte, er gibt also ein vortreffliches Zwischenglied ab. Ausserdem liegen mir auch noch ganz dunkle Exemplare mit der schlanken Gestalt des C. Cecilei und den Punkistreifen des C. buxeus vor, die auf eine Vereinigung geradezu hindrängen, der ich mich nicht entziehen konnte, Die Vereinigung war durch Reeve bereits in dem Nachtrag vorgeschlagen und von Sowerby — allerdings ungenau — acceplirt worden. 246. Conus furvus Reeve. Taf. 50. Fig. 7. 8. Testa elongato-conica, angusta, cingulata, interstiliis angustis ad basim latioribus; luteola fasciis duabus furvo-fuscis picta, basis furva; spiraelata, immaculata, anfractibus 10 marginatis, spiraliter striatis, apex acutus, glaber, corneus (anfr. 21/,). Sutura distincta subundulata. Aper- tura angusta, linearis, intus lactea; labrum aculum, tenue, fortiter curvatum, superne profunde siuualum. Long. 46 Mm., lata 17 Mm. Apert. 33 Mm. Conus furvus Reeve Conch. Ic. t. 13 f. 69 t. 40 f. 69. Kiener Coq. viv. p. 310 t. 69 f, 5. Sowerby Thes. Conch, t. 12 f. 267. 268. Schale verlängert kegelförmig, eng, umreift, mit engen nach der Basis breiter- werdenden Zwischenfurchen, rostgelb mit zwei dunkel gelbbraunen oder dunkelerd- farbigen Binden geziert, Basis dunkelbraun. Spira erhoben, nicht gefleckt, besteht aus 10 gerandeten durch deutliche, etwas wellenförmige Nähte getrennten, spiral gestreiften Umgängen. Embryonalende spitz, glatt und hornbraun (2! Win- dungen). Mündung eng, sehr lang und gerade, innen weiss mit Schimmer in’s Rosenrothe.e Mundrand scharf und dünn, stark gebogen und oben tief gebuchtet. Vaterland: Philippinen, von Cuming gesammelt. Aus der Loebbecke’schen Sammlung, (fig. 8.) fig. ? Copie nach Kiener’s Figur. Steht der vorigen Art sehr nahe, ist aber bis obenhin gefurcht, was weder Reeve noch Kiener’s Figuren sehen lassen. Meine Figur 7 ist eine Copienach Kiener-Reeve. Beiden scheint stark nachgeholfen zu sein; man sollte kaum glauben, dass mein Exemplar (Fig. 8) dahin gehören könnte. Das Exemplar ist indess etwas abgerieben und gebleicht, daher die abweicheude Fär- bung, im Uebrigen aber ganz von der charakteristischen Gestalt und der langen Mündung und dem umgebogenen Rand. 247. Conus concolor @. B. Sowerby. Taf. 50. Fig. 5. 6. | Testa subpyriformi-turbinata, laeviuscula, basim versus anguste sulcata, cinnamoneo-fusca, lineis fuscis, irregularibus, nunc confertis nunc distantioribus, saepius indistinctis cincta; spira convexa late-conica, marmorata; anfr. 9—10 planiusculis, spiraliter striatis; suturis rudibus, undu- latis, apex elatus, glader anfr. 21/;, Apertura lata intus lactea, labrum acutum, tenue, superne profunde sinuatum. Long. 60 Mm., lata 42 Mm. Apert. 51 Mm. Conus concolor G. B. Sowerby jr. Conch. Ill. fig. 59. Reeve Conch. Ic. t. 44 fig. 242. Deshayes-Lamarck 2 ed. X p. 138. Kiener Cogq. viv. p. 97 ti. 45 f. 2. Sowerby Thes. Conch. t. 9 f. 206. Schale fast birnförmig-kegelförmig, glatt, nur unten engstehend gefurcht, zimmtbraun einfarbig, mit gleichfarbigen unregelmässigen bald eng, bald weiter aus- einander stehenden, meistens ganz unbestimmten Linien umzogen, zuweilen ist die Gleichfarbigkeit durch unregelmässige weissliche Längszonen unterbrochen, was je- doch nur bei sehr alten Exemplaren vorkommt und mit dem Zuwachsstreifen in diesem Stadium zusammenhängt. Spira breitk-onisch, convex im Profil und sehr spitz, leicht marmorirt, sie besteht aus 9 bis 10 fast ebenen und spiral gestreiften Umgängen, durch feine Anwachsstreifen ein wenig und unregelmässig gegittert. Naht rauh und undulirt. Ende spitz, glatt und hell (2!, Umgängen). Die Mün- dung ist erweitert, innen weiss, unten mit gelblichem Rand; Mundrand scharf und dünn, oben tief gebuchtet. Vaterland: China (Sowerby), Loebbecke’s Sammlung. Ist sehr zu Missbildungen geneigt, im Uebrigen mit C. nemocanus so nahe verwandt, dass man versucht ist, ihn für eine in der Färbung bescheidene Varietät desselben zu halten. 291 248. Conus Cumingi Reeve. Taf. 50. Fig. 9. 10. Testa subpyriformi-turbinata, laeviuscula, basim versus anguste sulcata, rufescente-olivacea vel ochracea, fusco lineata et fasciata, fasciae maculis et punctis rufis albisque ornatae, basis pallide ochracea; spira late conica, convexa, maculata, anfractibus 10 convexis, spiraliter punctato- sulcatis, sutura undulata; apex glaber, roseus, anfr. 21/,. Apertura lata, intus pallide-rosea, lacteo interrupta; labrum acutum, ienue, intus marginatum, superne sinuatum, Long. 42 Mm., lata 22 Mm. Aperi. 35 Mm. Conus Cumingi Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 3 f. 282 non t. 8 f. 327. Sowerby Thes. Couch. t. 13 f. 281. 415. Schale etwas birnförmig-kegelförmig, glatt, gegen die Basis eng gefurcht, röthlich-olivenfarbig oder ockerbraun, gelbbraun liniirt und von mit roihen und weissen Flecken und Punkten gezierten Binden umzogen, die Basis ist. ockergelb. Spira breitkegelförmig, convex im Profil und spitz zulaufend, gefleckt, besteht aus 10 gewölbten, spiral punktiri-gefurchten Umgängen. (Dies ist die Reeve’sche Aus- drucksweise. In der That ist eine solche Sculptur etwas ganz gewöhnliches und entsteht durch engstehende Anwachslinien, die die Rücken zwischen den Furchen durchschneiden und eine schwache Körnelung hervorrufen, wie bei allen stark ge- streiften Arten in guter Erhaltung. Ein wenig abgerieben stellen sich dann die Kreuzungspunkte in Innern der Furchen als eingestochene Punkte dar und diesen Zustand hat Reeve im Auge). Naht undulirt, Embryonalende spitz, glänzend- glatt und rosenroth (2!|; Windungen). Mündung weit, innen blass rosenroth, weiss unterbrochen. Mundrand scharf und dünn, innen gesäumt und oben gebuchtet. Vaterland: Insel Mindanao-Philippinen-(Cuming), Loebbecke’s Sammlung. Gehört auch in die Sippschalt des C. nemocanus und mag enigegengeseizt der vorigen Art eine mit reicher gezierten Binde ausgestaitete locale Abänderung desselben sein. Ist übri- geus bedeutend kleiner, 80. Conus pellis hyaenae Chemnitz. Taf. 50. Fig. t1. 12. Ich gebe hier die verschollene Chemnitz’sche Species nach einem sehr frischen und schönen Exemplar der Sutor’schen Sammlung von China. Es stimmt mit der Chemnitz’schen Beschreibung besser als mit seinem Bild, das Küster in dieser Aus- 292 gabe reproduzirt hat. Es ist aber bemerkenswerth, dass die Schale auch ganz vor- trefflich nach Gestalt und Zeichnung mit der Kiener’schen Abbildung des C. hyaena Hwass stimmt, der es aber nicht sein kannn, weil diesem ausdrücklich Westafrika zum Vaterland gegeben wird. Abgesehen von der Gestalt, die auf die nahe. Ver- wandtschaft mit C. nemocanus hinweist, besteht in Färbung und Zeichnung auch eine grosse Uebereinstimmung mit dem C. mutabilis Chemn. Ich brauche aus dem gesagten die Consequenz nicht zu ziehen. Jeder wird sie von selbst finden. 249. Conus jodostoma Reeve. Tal. 51. Fig. 2. 3. Testa subcylindraceo-turbinata, leviter inflata, tenuis, laevigata, medio basique profunde sulcata, suleis distantibus, strigillatis; albida, pallidissime ochraceo tincta, luteo sparsim maculata et spiraliter punctala; spira brevis, acuta, maculata, anfractibus 10 convexis, spiraliter siriatis, sutura impressa, marginata; apex parvus, acutus, glaber, incarnatus, anfr. 2. Apertura latiuscula, intus violaceo-purpurea, lacteo-marginatä, labrum acutum, tenuissimum, superne vix sinualum. Long. 38 Mm,, lata 99 Mm. Aperl. 34 Mm, | Conus jodostoma Reeve Proc. Zool. Soc. 1843 idem Conch. Ic. t. 28 f. 159. Kie- ner Coq. viv. p. 247 1. 72 £.7. Sowerby Thes. Conch. t. 20 f. 480. Schale gethürmt, leicht eylindrisch und ein wenig aufgeblasen, dünn, glänzend- glatt, von der Mitte an bis zur Basis entfernt stehend und tief gefurcht, die Furchen innen gestrichelt; weisslich mit sehr blass ockergelb überdeckt und zu mehr oder wenig abgegränzten Zonen vertheilt, mit rothbraunen Punktreihen, die nicht in regel-- mässiger Folge, sondern mit Unterbrechungen auftreten, umzogen, und mit einigen Längsflammen aus übereinanderstehenden kurzen Strichen gebildet, gezeichnet. Spira niedrig aber spitz, besteht aus 10 gewölbten, spiral gestreiften und gefleckten Um- gängen, die durch gut eingesenkte und gerandete Nähte verbunden sind. Embryo- nalende klein, spitz, glatt und fleischfarbig (2 Umgänge),. Mündung nicht eng, innen jodfarbig, weiss begränzt. Mundrand sehr dünn und scharf, oben kaum ge- buchtet. Epidermiss dünn und gelbbraun. | Vaterland: Insel Mindanao — Philippinen — von Ed. v. Martens selbst ge- sammelt. Aus dem Berliner Museum. Reeve vergleicht diese hübsche Art mit C. Janus, die Zeichnung erinnert wohl an die- sen, es ist jedoch eine unverkennbar nähere Verwandtschaft mit C. cinereus oder (C. Ber- nardii anzunehmen. Eine junge Schale des C. Janus ist es sicher nicht. Uebrigens so gut als Art haltbar, wie hundert Andere, die Reeve gemacht hat. 293 250. CGonus collisus Reeve. Taf. 51. Fig. 1. 4. Testa subcylindraceo-turbinata, leviter inflata, tenuis, laevigata, medio basique sulcata, sul- cis distantibus, plus minusve distinctis, intus strigillatis, albida, ochraceo nebulosa, fasciata, fas- ciis interruptis; spira brevis, acuta; anfractibns 9 convexis, spiraliter distincte striatis, superioribus crenulatis, apex parvus, aculus, glaber, incarnatus, anir. 2. Apertura latiuscula, intus lactea, labrum acutum superne vix sinuatum. Long. 37 Mm., lata 18 Mm. Apert. 35 Mm. Conus collisus Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 8 f. 323602775). Sowerby Thes. Conch. t. 1912499, Schale gethürmt, beinahe cylindrisch und leicht aufgeblasen, dünn, glatt, von der Mitte bis zur Basis in zunehmender Stärke gefurcht, die Furchen innen ge- strichelt, stehen entfernt von einander; weisslich mit ockergelben unterbrochenen Bändern umzogen und mit verschieden grossen Flecken überstreut. Spira nied- rig, spitz, gefleckt, besteht 9 gewölbten spiräl deutlich gestreiften Umgängen, die obern crenulirt oder undeutlich geperli. Naht deutlich und etwas gerandet, d, h. der obere Rand der Windung schlägt sich etwas zurück, wodurch eine feine Rinne entsteht, die die Naht begränz. Anfangswindung klein, spitz, glatt und fleisch- farbig (2 Windungen‘ Mündung etwas weit, innen weiss mit durchscheinender Aussenfärbung. Mundrand dünn und scharf, oben kaum gebuchtet. Vorkommen: Molukken (Sowerby). Aus Dunker’s Sammlung. Reeve vergleicht diese Art mit €. Spectrum, sie gehört aber ganz entschieden in die nächste Nähe des Conus nisus Chemnitz und cinereus Hw. 251. Conus Dolium Boivin. Taf. 51. fie. 7. 8. Testa turbinata, inflata, alba, bifasciata, maculis aurantiis latis jucundissime ornata; spira concava, sulcata, maculata, apice paululum elevato; apertura inferne dilatata. Long. 36 Mm,, diam. maj. 211/, Mm. (Boivin). Conus Dolium Boivin Il. de Conch. XI p. 381. 1. 3. 4. Schale kegelförmig, aufgeblasen, glatt, an der Basis gefurcht, weiss mit grossen breiten orangegelben Placken, die zu zwei Zonen zusammengeflossen sind, angenehm geziert. Spira ist ganz niedrig, die Seiten selbst eingedrückt, nur die IV. 2. 88 : 294 oberen Windungen erheben sich plötzlich zu einer Spitze. 9—10 gefleckte und spiral gestreifte, mit schiefen Anwachsstreifen durchsetzte Umgänge sind durch tiefe Nähte getrennt. Mündung weit, innen milchweiss, Spindel gedreht, mit einer deut- lichen Schwiele versehen, die die äusserste Basis derselben bilde. Mundrand scharf, oben wenig gebuchtet. | Vaterland: ? Copie der Boivin’schen Figur. Boivin erklärt, vergeblich nach einer Verwandtschaft gesucht zu haben, dies ist erklärlich, wenn man einer fast monströsen Bildung der Spira den alleinigen Werth beilegt. Die Ver- wandtschaft mit C. Spectrum ist in die Augen springend, wenn man von der niedergedrückten Spira absieht; die ganze übrige Schale, vorzugsweise aber die für die ganze Gruppe des C. Spectrum charakteristische Bildung der Spindel. Ausserdem ist die Spira bei C. Spectrum nicht von Bestand, das von mir auf Taf. 51 Fig. 6 abgebildete Exemplar hat auch eine sehr niedrige Spira, und der Rand des letzten Umgangs erhebt sich über die 2. und 3. Windung, was leider auf dem Bild schlecht wiedergegeben ist. Fig. 5 entspricht in der (ir ganz der Boivin’schen Art, und ist doch ein ächter GC, Spectrum. 94. Conus Spectrum Linne. Taf. 51. Fig. 5. 6. Zum Ersatz der schlechten Bilder, wie sie aus der alten Ausgabe herüber ge- nommen sind, gebe ich hier zwei neue nach Exemplaren der Loebbecke’schen und meiner Sammlung, die zugleich dazu dienen, die Unhaltbarkeit des C. Dolium’s zu zeigen. Das eine Exemplar hat ganz dessen Färbung und das andere fast die niedergedrückte Spira desselben. 252. Conus anispiht A. Adams. Tat. d1. Fig, 9. Testa subeylindraceo-turbinata, tenuicula, we basim versus sulcata, suloie strigilla- tis, caeruleseente-alba, maculis et punclis a auranliis spiraliter cincta. Spira brevis, acuta, maculata, anlractibus 9 convexis, spiraliter strialis, sutura impressa, marginata, apex acu- tus glaber, carneus (anfr. 2) Apertura lata, intus purpurea, fusco fasciata et flavido marginala, columella contorta., Labrum tenue, acutum, superne vix sinuatum. Long. 34 Min. lata 16. Apert. 29 Mm. Conus stigmaticus A. Adams Proc. Zool. Soc. 1859. Sowerby Thes. Conch, t. 19 f. 460. — straturatus Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 25 f. 609. 610. Ss 295 Schale fast cylindrisch-kegelförmig‘, etwas dünn, glatt nur gegen die Basis gefurcht, die Furchen von oben nach unten successive weiler werdend und innen der Länge nach gestrichelt. Bläulich-weiss mit einer Anzahl von zu Zonen geordneter Punktreihen, Punkte goldgelb und in der Länge gezogen, umzogen. An der Kante werden die Punkte zu regellosen Flecken und unter der Mitte verdicken sie sich. Spira nicht hoch, aber spitz ausgezogen, gefleckt, besteht aus 9 gewölbten, spiral deutlich und scharf gestreiften, durch schiefe Anwachslinien gegitterten Umgängen, Naht deutlich eingesenkt und gerandet. Embryonalende klein, spitz, glatt, blass- fleischfarbig aus 2 Umgängen. Mündung weit, innen purpurfarben mit 2 braunen Längsstreifen und gelber Einfassun.. Mundrand dünn und scharf, oben kaum gebuchtet. | | | Vaterland: unbekannt. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Gehört in die engere Gruppe des C. Nisus Chemnitz. Die Var. hat dunklere Flecken. 253. Conus stillatus Reeve. Taf. 81. De 10 MM. .Testa ovato-turbinata, subinflata, sulcata, sulcis plus minusve distinctibus et duplieis, albida lineis fulvis longitudinalibus undulatis plus minusve conspicuis fasciatim dispositis picta, basis nigra. Spira brevis, maculata, anfractibus 7 anguste liratis, planiusculis; suiura vix impressa, apex acutus, glaber, carneus (21/, anfr.). Apertura lata, intus lactea, mäculis sparsis nigres- centibus, columella contorta extus nigrocircumscripta; labrum acutum, superne vix sinuatum. Long. 36 Mm., lata 18 Mm. Apert. 32 Mm. Conus stillatus Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 5 f. 247. Sowerby Thes. Conch. t. 19 f. 461. 462. Schale eiförmig-konisch, etwas aufgeblasen, ganz mit Furchen umzogen, oben undeutlicher als unten, woselbst sie sich verdoppeln, weisslich bis gelblich von Grundfarbe, mit schwarzbraunen undulirten Längslinien gezeichnet, die verschieden dick sind und sich zu 3 Spiralbinden gruppiren, d. h. die feinen Linien laufen über die ganze Schale, die dicken sind dagegen 3mal abgesetzt. Basis schwarz. Spira niedrig, gefleckt, besteht aus 7 eng bereiften und durch Anwachslinien gegitterten, fast ebenen Umgängen, die durch eine schwach eingesenkte Naht verbunden sind. Ende spitz, glatt, fleischfarben, 2!|a Windungen stark. Mündung weit, innen _ milchweiss mit einigen zerstreuten schwärzlichen Flecken. Columelle gedreht, 35 * 296 mit einer durch schwärzliche Striemen markirten Schwiele. Mundrand scharf und dünn, oben kaum gebuchtet. Vaterland: Molukken, aus der Sutor’schen Sammlung. Varürt bis zum Verschwinden der Längslinien und Ersatz der Striemen durch ausgezackte Placken und mehr rostgelber Färbung. Mit C. Spectrum nahe verwandt, doch nicht, wie ich p. 175 angegeben, als Varietät derselben anzusehen. Sculptur und Zeichnung sind wesentlich verschieden. Das Citat p. 175 ist demnach zu streichen. 254. Conus Prometheus Hwass. Tal.,52,.: Fig: 1.2, Testa oblongo-turbinata alba maculis et lineis ferrugineo-aurantiis zonata, spira brevis plus minusve mucronata, aurantio ei albo variegata, anfractibus 10 subcanaliculatis, saepius mar- ginatis non striatis, sutura distinctissima, _marginata; apex tumidus, papillaris, lacteus (21/, anfr,) Apertura lata, inferne latissima, intus lactea, columella distincta, contorta. Labrum acu- tum, superne leviter sinuatum. Long. 96 Mm., lata 50 Mm. Apert. 92 Mm. — 96 Mm, — 48 Mm. —: 86 Mm. Conus Prometheus Hwass-Bruguiere Dict, 73. Encyel. meth. t. 331 f. 5. t. 332 f. 8. Lamarck Ann, du Mus. p. 270. idem Hist, nat. VII. p. 477. Wood Ind. test. t. 14 f. 46, Reeve Conch. Ic. t. 30 f. 172. Kiener Cogq. viv. p. 71 t. 25 f. 1. Deshayes-I.amarck 2 ed. XI p. 59. Sowerby Thes. Conch. t. 11 f. 245. — fluctifer Dillwyn Cat. I p. 382. — papillaris Sowerby Conch. IH. f. 54. Schale verlängert-kegelförmig, gestreckt, weiss mit rost- oder goldgelben Zonen aus kurzen Strichen oder Flecken gebildet, die auch über die hellern Zonen mehr oder weniger regelmässig vertheilt sind, in besondern Fällen ist diese Zeich- nung besser auszudrücken also: zahlreiche Reihen von in die Länge gezogenen Punk- ten laufen spiral über die ganze Schale, in 3 oder 4 Zonen sind diese Punktreihen durch fast zusammenhängende Nebelflecken überdeckt und geben dadurch gelbe Bin- den, in denen die Punktreihen nur schwach durchscheinen. Spira niedrig, die obern Theile mehr oder weniger spitz ausgezogen, goldgelb und weiss im Wechsel, oft sternförmig gezeichnet; besteht aus 10 leicht ausgehöhlten, zuweilen gerandeten und ungestreiften Umgängen, die durch sehr stark entwickelte Nähte getrennt sind. Embryonalende stumpf, zitzenförmig, weiss, 2’, Umgänge stark. Mündung 297 weit, unten sehr weit, innen milchweiss, Spindel sehr deutlich, gedreht und auf der Rückseite mit Schwiele versehen. Mundrand scharf, nicht dünn, oben mässig tief gebuchtet. Vaterland: die tropische Ostküste von Afrika. Aus der Loebbecke’schen Samml. Diese Art wird sehr gross, sie ist der Riese unter den Kegelschnecken, Loebbecke besitzt Exemplare, die die Maase des Reeve’schen Bildes noch stark übertreffen und dies hat schon 190 Mm. Länge, 255. Conus ustulatus Reeve. Taf. 52. Fig. 3. 4. Testa subelongato-turbinata, superne tumidiuscula, margine rotundata, transversim subti- lissime lirata, pallide ustulato-rubida, baltea albida angusta in medio cincta; spira convexa, spi- raliter striata, maculis perpaucis sparsis purpureo-rubris ad marginem superiorem ornata; apice mucronata. (Reeve). Long. 34 Mm.; lata 17 Mm. Apert. 30 Mm. Conus ustulatus Reeve Proc, zool. Soc. 1843. Conch. Ic. t. 44 f. 239. Sowerby Thes. Conch. f. 327. 516. Schale ein wenig schlank-kegelförmig, oben etwas abgestumpft mit gerun- deter Kante, sehr fein spiral geleistet (eigentlich mehr Zeichnung als Sculptur, wenn mein Exemplar richtig ist) hell feuerroth, mehr dunkel gelbroth mit schmalen weissgelben Binden. Spira niedrig, hell und dunkelgelb gefleckt, am Rande deut- licher ausgeprägt, besteht aus 7 deutlich gestreiften, wenig gewölbten Umgängen, die durch eine rauhe, gerandete Naht verbunden sind. Embryonalende glatt und rosenroth. Mündung nicht weit, innen weiss, Mundrand scharf, oben wenig ausgebuchtet. Vaterland: Neuholland (Reeve). Aus der Sutor’schen Sammlung. Gehört doch noch in die Magusgruppe. 100. Conus stercus muscarum Linne. Taf. 52. Fig. 5. 6. Zur besseren Illustration dieser schon abgehandelten Species gebe ich hier noch die rothe Abänderung, nach einem Exemplar der Sutor’schen Sammlung. Reeve hatte bekanntlich das Vorkommen dieser Varietät geleugnet. Die Epidermiss ist so 298 dünn, dass sie die Färbung und Zeichnung valllioininen durchscheinen lässt. Das Exemplar ist mit Epidermiss gezeichnet. | 256. Conus timorensis Hwass. Taf. 92. Die. 4,9. Testa cylindraceo-turbinata, gracilis, glabra, alba, incarnato undata, lineis albo-rubroque articulatis, saepius maculis nebulosis fuscis irregulariter distribuis, picta; spira acuta, maculata, anfractibus 9 canaliculatis, marginatis, obsolete striatis, superioribus albis, unicoloribus, sutura rude impressa. Apertura latiuscula, inferne lata, intus pallide rosea; labrum acutum, tenue, superne satis sinuatum. Long. 36 Mm., lata 17 Mm. Apert. 54 Mm. — 36 Mm, — 16 Mm. — 31 Mm. | Conus timorensis Hwass-Bruguiere Dict, Nr. 124. Encycl. meth. t. 341 f. 3. Lamarck Ann. du Mus. p. 429 Nr. 151. Dillwyn Cat. I p. 433. Lamarck hist. nai. VII p. 511. Wood Ind. test. t. 16 f. 151. Reeve Conch. Ic. t. 20 f. 111. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 108, Kiener Coq. viv. p. 207 t. 75 f, 4. Sowerby Thes. Conch. t. 19 f. 517. 518. — vespertinus Sowerby Tank. Cat. 1.8 f. 2.3. Schale cylindrisch-kegelförmig, schlank, glatt und glänzend, nur an der Ba- sis gestreift; weiss mit fleischfarbig marmorirt und mit weiss und roth gegliederten . Punktreihen umzogen und zuweilen mit gelbbraunen Nebelflecken unregelmässig über- deckt. Sowohl Punktreihen wie Nebelflecken meistens verwischt und undeutlich. (Die von Lamarck erwähnte undeutliche Mitielzone konnte ich an den 3 mir vor- liegenden Exemplaren nicht wahrnehmen, musste daher „zona obsoleta intermedia* aus der Diagnose weglassen). Spira spitz, doch nicht hoch, die 3 untern Um- gänge sind gefleckt, die obern einfarbig weiss, besteht aus 9 ausgekehlten, leicht gerandeten, sehr undeutlich oft gar nicht gestreiften Umgängen, die durch eine rauh eingeseizte Naht getrennt sind. Mündung ziemlich, unten recht weit, innen blass rosenroth; Mundrand scharf und dünn, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: Molukken. Aus Loebbecke’s Sammlung. | 42, Conus Archiepiscopus Hwass. | Taf. 53: Fig. 1-8. Statt der ungenügenden Figur 10 der Taf. 3 gebe ich hier zwei neue, 299 worunter die Varietät mit rosenrother Mündung, theils zu besserer Erkenntniss der Species, theils zum Vergleich mit den beiden folgenden. Man darf bei Scheidung der 3 nahestehenden Species nicht die Reeve’sche Darstellung zu Grund legen, denn ' sie ist ganz verwirrend und meine Fig. 1 würde nach Reeve schon C. panni- culus sein und diesem das einzige sichere Unterscheidungsmerkmal, die oben breite und unten enge Gestalt nehmen und ihn unhaltbar machen. Loebbecke’s Sammlung. 257. Conus panniculus Lamarck. | Taf, 55. Fig. 4—6. | Testa ovato-turbinata, albida vel pallide fulva; lineis fusco-rubiginosis longitudinalibus undulatis creberrimis confertis; fasciis obscuris reticulatis; spira acuminata. (Lamarck). Long. 60 Mm., lata 380 Mm. Long. apert. 43 Mm. Favaune Conch. t. 15 f. B 6. i | Conus panniculis Lamarck Ann. du Mus. XV p. 435 Nr. 170. idem Hist. nat. VII p. 520. Reeve Conch. Ice. t. 31 f. 176. Deshayes-Lamarck 2 ed. 41 p. 120. Kiener Cogq. viv. p. 837 t. 87 f. 1. Sowerby Thes. Conch. f. 574. — textile Var. g. Bruguiere Diet. No. 145. Encyel. meth. ti. 347 f. 1. — — Var. D Dillwyn Cat. I p. 425. Sowerby C. Il. f. 70. — Dalli Stearns Conch. Mem. Nr. 12 p. 2. Schale ei-kegelförmig, oben breit und unten eng, glatt, nur an der Basis undeutlich gefurcht, hellgelb bis hellbraun, mit rothbraunen undulirten Längslinien gezeichnet, die durch 3 Binden aus Netzfiguren unterbrochen sind, diese Binden sind oft undeutlich oder fehlen gänzlich. Spira breitkegelförmig, ausgezogen, mit Striemen oder Netzfiguren gezeichnet, besteht aus 9 gewölbten, dünn spiralgestreiften Umgängen, die mit flachen Nähten umgeben sind. Embryonalende glatt und rosenroth gefärbt. Mündung weit, innen rosenroth bis intensiv violett. Mund- rand scharf, oben tief gebuchtet. Vaterland: Sandwich. Ins. Aus Prof. Dunker’s Sammlung (5. 6). Frankfurter Mus. (4). 258. Conus CGanonicus Hwass. Taf. 53. Fig. 7—19. Testa cylindraceo-turbinata, fusca; lineis transversis nigris; maculis retibusque albis inae- qualibus confertis; spira acuminata, subgranosa; lauce rosea. (Lamarck). 300 Long. 56 Min., lata 24 Mm. bone apert. 46 Mm. Knorr Vergn. der Augen, III. t. 18 f. 2. Mus. Gottw. t. 13 f. 94 c.? h. Conus Canonicus Bruguiere Dict. No. 143 Encycl. meth. 1.345 f. 1. Lamarck Ann. du Mus. XV p. 436 Nr. 172. Dillwyn Cat. I p. 427. Lamarck Hist. nat. VII p. 522. Wood Ind. test. t.16f. 139. Reeve Conch. Ic. t. 29 f. 165. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 121. Kiener Coq. viv. p. 335 t. 95 f. 1. Sowerby Thes. Conch. f. 568. — condensus Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 26 f. 622. | Schale cylindrisch-kegelförmig, nach dem unteren Ende mit einer deutlichen Ecke schnell abnehmend, glatt, doch unter der; Loupe deutlich spiral gestreift, an der Basis gefurcht, mehr oder weniger hell gelbbraun von Grund, mit Netzzeich- nungen durch dunklere bis schwärzliche Linien hervorgebracht, die 3 eckige oder herzförmige weisse Flecken von sehr ungleicher Grösse umschliessen, Stellen mit undulirten Längslinien bilden unregelmässige Binden. Sehr oft geht ein Hauch von bläulicher Färbung über einzelne Theile der Schale. Spira ausgezogen, wie die Schale gefärbt, besteht aus 9 gewölbten, deutlich und engstehend gestreiften und durch Anwachslinien durchkreuztien Umgängen. Embryonalende spitz aus 41], Umgängen bestehend, wovon die beiden untern deutlich gekörnelt, die obern glatt und rosenroth gefärbt sind. Naht schwach und fadenförmig. Mündung oben eng, unten weit, innen schön rosenroth, Spindel gedreht mit faltenartiger Verdickung, die sich aussen als Schwiele zeig. Mundrand scharf, oben tief gebuchtet. Vaterland: Ceylon, Java, Philippinen, Molukken, ER ENete Südseeinseln. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Ich habe die 3 nahe verwandten Arten mit Absicht auf eine Tafel zul iengeMeit, So wie sie da stehen, sind sie ganz gut haltbar, aber ich darf es nicht verschweigen, dass die Uebergangsglieder zahlreich vorhanden sind und dass es äusserst schwer ist, bei grösserem Material zu sagen, zu welcher Species das eine oder andere Exemplar gehört, besonders, wenn man den C. Abbas, der in seinen extremen Formen so kenntlich ist, noch mit in Betracht zieht, dann laufen sie alle so ineinander, dass man sich nicht Raths weiss. C. condensus Sowerby ist nur eine Farbenabänderung, die ganz unhaltbar ist, meine Fig. 7 gibt schon einen deutlichen Uebergang dahin zu erkennen, der hier bläuliche Hanch ist bei C. condensus zart rosenroth. 301 71. Conus sponsalis Linne. | Taf. 54. Fig. 1. Die auf Taf. 14 Fig. 7. 8. nach der alten Ausgabe reproduzirte Abbildung des C. sponsalis L. ist gänzlich ungenügend, seit dem eine Anzahl nahestehender Arten bekannt geworden sind, die sich zur Noth ebenfalls auf diese Figuren deuten lassen. Ich gebe hier eine neue Abbildung nach einem sehr charakieristischen Exemplar aus der Loebbecke’schen Sammlung, die auch wohlgelungen ist. 14. Conus ammiralis Linne, Taf. 54. Fig. 2. 8. | | Dieser Conus ist p. 23 u. f. ausführlich beschrieben und seine Veränderlichkeit durch Aufstellung der bekannten 9 Varietäten Ausdruck gegeben, sie sind jedoch nicht alle bildlich dargestellt. Ich trage hier 2 nach: | Zu Var. D ammiralis architalassus (Fig. 3) die gekörnelte Form. Sie kommt mit ungetheilter, einmal getheilter und zweimal getheilter Mittelbinde vor. Zu Var. K, die ich p. 143 nachgeliragen halte, (Fig. 2). Es ist dies die sekrönte Form, bereits von Kiener und Reeve abgebildet, von Sowerby nach Dill- wyn als besondere Species unter dem Namen Conus Architelassus Solander aufgestellt. Sie trägt 4 Binden, wovon die Mittelbinde ebenfalls getheilt und unge- theilt vorkommt. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. | 16. Conus mus Hwass. Tal.-54.| Ber Die auf Taf. 3 Fig. 9 gegebene Abbildung erforderte dringend einen Ersatz, den ich hier nach einem Loebbecke’schen guten und charakteristischen Exemplare zu seben suche. | 259. Conus suffusus Sowerby. Taf. 54. Fig. 6. 7. Testa elongata, subcylindracea, obtuse coronata, crassiuscula, lirata, liris numerosis obso- letis vix undulatis; badia pallidissime roseo suffusa, unicolor sed obsolete fasciata; spira parum Y.,2% 39 302 elevata, subdepressa immaculata; sutura mediocriter impressa, undulata; anfractibus 8—9 pla- niusculis, sensim accrescentibus, spiraliter striatis. Apertura latiuscula, inferne lata, intus ro- sea, pallide marginata; columella subplicata. labrum acutum non tehue, superne mediocriter sinua- tum. : Epidermiss tenuis, fulvido-flava. Long. 60: Mm., lata 33 Mm. Apert. 55 Min. Conus Sullu rs Sowerby Proc. zool. Soc. 1870. t. 2 f. 9, Carat ll. de Conch, XX p. 155, 350. 1. 16 f. 2. Schale gethürmt, etwas cylindrisch, stumpf gekrönt, an der ae Br und an der Basis verengt, mit zahlreicheu, undeutlichen, kaum undulirien Reifchen um- zogen, die gegen die Basis deutlicher werden. Chromgelb mit sehr bell rosenroth überlaufen oder gelblich-fleischfarben, die typische Art mit undeutlichen Binden, die Varietät Crosse’s ohne solche. Spira wenig erhoben, fast niedergedrückt, einfarbig, besteht aus 8—9 ziemlich ebenen, spiralgestreiften, ziemlich schnell zunehmenden Umgängen, die durch eine ziemlich merkliche, jedoch im Verlaufe etwas undulirte Naht getrennt sind. Mündung wenig weit, unten weil, innen rosenroth mit hellerem Saum, Spindel undeutlich gefaltet; Mun drand scharf, doch er dünn, oben Nas gebuchlet. Vaterland: Neu-Caledonien. Copien nach Sowerby und Grosse. Diese Art soll einige Aehnlichkeit mit C. Caledonicus haben, ich finde nach Figuren und Beschreibungen grösserer Verwandtschait mit der ungezierten Varietät des C. princeps, die unmittelbar darunter gezeichnet ist. 44. Gonus princeps Linne. Taf. 54, Fig. 12. 18. Die auf Taf. 9 Fig. 3 gegebene Abbildung, stellt den ©. regius Chemnitz vor, der eine Varietät des C. princeps ist. Meine Figur 13 gibt diesen letzten wider, während die Fig. 12 die ungestreifte oder undeutlich gestreifte Varietät, die Valenciennes C. lineolatus genannt halte, darstellt. Diese ist dem C. suffusus Sow. sehr ähnlich, doch verschieden und geht in vielen Sammlungen fälschlich als ©. caledonicus. us 260. Conus abbreviatus Nuttal. Taf. 54, Fig. 5.8. Testa Ahrehräko thin, solida, obsolete siriata ad basim sulcata, caeruleo-glauca, zonis pallide fuscis, in medio et superne albido fasciata, punclis fuscis distantibus decem-seriatim cincta; spira subdepressa, convexa, oblique coronala, anfractibus 10 spiraliter undulato-striatis, apex punctiformis, albidus. Apertura angusta, intus fusco-violacea; labrum acutum, superne le- viter sinuatum. Epidermis lenuis, membranacea, fusca punctis fulvis spiraliter sculpta. Long. 25 Mm., lata 15 Mm., apert. 21 Mm. | Conus abbreviatus Nuttal Ms. Reeve Conch, Ic. t. 16 f. 86. Sowerby Thes. Conch. i. 3 f. 84. 2? Mac Andrew Report p. 4. Schale abgestutzt kegelförmig, unten eng, gekrönt, dickschalig, an der Basis deutlich gefurcht, nach oben mehr und mehr undeutlich werdend. Auf bläulich- aschfarbener Grundfarbe stehen hellgelbbraune Zonen, an der Kanie und in der Mitte zwei weissliche Binden lassend und zehn Reihen entfernt stehender Punkte von braun- gelber Farbe. In den Zwischenräumen sieht man noch kurze braune Längsstrichel- chen sporadisch vertheil. Spira nicht ‘hoch, convex im Profil, trägt 13 etwas schiefstehende weissliche Höcker, zwischen denen schwarz braune, gedrängte 'Strichelchen stehen; sie besteht aus 10 ausgekehlten, sehr deutlich 3mal spiral un- dulirt-gestreiften Umgängen. Embryonalende klein und punktförmig, weisslich. Mündung eng, innen braun-violett, weisslich unterbrochen und gerande. Mund- rand scharf, oben wenig gebuchtei. Epidermiss dünn und häutig, braungelb, von erhabenen Punktreihen umzogen, ähnlich, jedoch nicht ganz so aufgeblättert, wie bei C. tulipa und Verwandten. | Vaterland: Grosser Ocean an den Sandirichs-Anäglh (Nuttal) und ? im rothen Meer bei Suez (M’Andrew.). ' Aus dem Berliner Zool. Museum von Harper Pease herrührend. Gehört noch in die Gruppe des Conus coronatus Dillw. bildet in ihr jedoch mit dem sehr nahestehenden C. Aristophanes Ducl. das End- und Verbindungsglied mit dem un- gekrönten C. taeniatus Hw. Ich vermuthe, dass M’Andrew bei seiner Angabe vom Vor- kommen dieser Art im Golf von Suez den C. Aristophanes, der bei Reeve fehlt, für unsere Art genommen hat. Jene ist im roihen Meer zu Hause. 39 * 304 261. Conus barbadensis Hwass. Taf. 54. Fig. 11. 14. Testa brevi-conica, obscure coronata, albida caerulescente fasciata, lineis punctatis nu- merosis cincta, punctis fuscis, Spira medocris, late-conica, maculata, anfractibus 9 tuberculatis spiraliter siriatis. Apertura angusta, intus fusco-purpurea, albido interrupta; labrum acutum, tenue, curvalum, superne profunde sinuatum. Long. 32 Mm., lata 20 Mm., apert. 26 Mm. Conus or denel, Hwass-Bruguiere Diet, No. 29. Encycl. meth. t. 322 t. 8. Lamarck Ann. du Mus. p. 37 Nr. 31. Dillwyn Cat. I p. 404. Lamarck hist. nat. VII p. 457. Wood Ind. test. t. 15 f. 88. Kiener Cogq. viv. p.43 t. 13 f, 2. Thes. Conch. t. 3 f. 57. 58. Schale kurz-kegelförmig, aufgetrieben, glatt und ganz unten gefurcht, schwach gekrönt, weisslich mit bläulichen Binden und zahlreichen (15—18) Punktreihen um- zogen, die Punkte sind klein und rund, nicht gegliedert, sie haben nur Grund- farbe neben sich. Spira mittelhoch, breit-konisch, leicht gefleckt, besteht aus 9 mit schiefen und flachen Knoten und Spiralstreifen gezierten Umgängen. Mündung eng, innen purpurbraun, weiss unterbrochen. Spindel sehr klein sichtbar, mit deutlicher Platte und über dieser mit Falten artiger Verdickung. Mundrand scharf und dünn, stark gebogen und oben tief gebuchtet. Vaterland: ? Westindien. Aus Loebbecke’s Sammlung. Steht zwischen dem C. miliaris und Ü. coronatus, lässt sich aber leicht von beiden trennen und verdient — da ihm auch ein anderes Verbreitungsgebiet zusteht — seine Selbst- ständigkeit, so lange wenigstens, als man die beiden ersten trennt. Es ist übrigens das Vor- kommen einer Art der engen Gruppe des C. miliaris in westindischen Gewässern bisher nicht wieder bestätigt worden, also anzunehmen, dass Hwass eine ‘andere Art gemeint hatte, etwa — wie dies Broderip und Sowerby früher geglaubt, — eine Abänderung des C. nebulosus oder des C. mus als C. barbadensis ursprünglich gedient hätte, von Lamarck aber falsch ge- deutet worden wäre. War aber dessen Deutung richtig, so ist anzunehman, dass der Fundort Barbados nicht die antillische Insel dieses Namens, sondern die Insel gleichen Namens im Mul- grave Archipel des Austral-Oceans bedeuten solle, woher die Species siammt und wo ihr Vorkommen keine geographische Anomalie sein würde, wie das an den Antillen. Deshayes eitirte die Figuren von Sowerby C. Ill. und Reeve, bekundet also, dass er deren Meinung theile, während Kiener’s Abbildung nach dem Lamarck’schen Original genommen, das Gegentheil be- sagt. Reeve nahm dann auch, nach Einsicht des Originals, seine frühere Meinung zurück, und die Kiener’s an. Trotz dem oben ausgedrückten Bedenkeu halte ich diese fest, vermuthe aber die Ungenauigkeit des Fundortes. 305 262, Conus hieroglyphicus Duclos, Taf. 54. Fig. 8. 9. Testa cylindraceo-ovata, granuloso lirata, basi sulcata, intense cinerascente violacea, fas- ciis duabus vel tribus, albo castaneoque maculatis cincta; spira convexo-acuta, variegata et ma- culata, anfractibus 8 convexis, spiraliter liratis, apex parvus lacteus (anfr. 2), sutura impressa. Apertura latiuscula, intus pallide violaceo-cinerea; labrum acutum superne vix sinuatum. Long. 23 Mm., lata 12 Mm. Apert. 20 Mm. Conus hieroglyphicus Duelos Mag. de Zool. t. 23. Reeve Conch. Ic. t. 18 f, 101. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 140. Kiener Cog. viv. p. 181 8. 73 f. 1. 1a excl. Var. Sowerby Thes. Conch. t. 14 f. 318. non 319, Schale ei-kegelförmig, dem cylindrischen genähert, doch ein wenig aufge- trieben in der Mitte, mit abgerundeter Kante, ganz umzogen von gekörnelten Reif- chen, nur unten fehlen die Körner und die Basis ist eigentlich nur schief gefurcht, Auf einem tief violetten Grund mit aschfarbigem Schimmer stehen zwei oder drei Binden, die aus tief und unregelmässig zerschnitienen weissen und castanienbraunen Flecken zusammengesetzt sind. Einzelne Körner auf den Reifchen haben weisse Spitzen. Spira gewölbt und spitz, mehr oder weniger hoch, braun und weiss variegirt und gefleckt, wobei das Weisse vorherrscht, besteht aus 7—8 gewölbten Umgängen, die spiral dünn bereift sind. Anfangswindungen 2 an der Zahl, sind klein und milchweiss. Naht eingeritzt, einfach. Mündung nicht eng, unten enger als in der Mitte, innen aschfarbig-violett, jedoch viel heller als aussen, mil weissem Saum. Rand scharf, oben kaum gebuchtet. Vaterland: Westindien nach Sowerby. Loebbecke’sche Sammlung. 66. Conus quercinus Hwass, ia. 55... 0 5, Zur Ergänzung der geringen und die charakteristischen rothen Spirallinien nicht zeigenden Fig. 3 der, Taf. 13 gebe ich hier eine neue Abbildung nach einem Exemplar der Loebbecke’schen Sammlung. Pag. 163 ist es übersehen worden, das Synonym: Ä Conus ponderosus Beck Ms. nachzutragen, das auf ganz alte Exemplare ohne Spur von Spirallinien gegründet ist. 70. Conus characteristicus Chemnitz. Taf. 55.: Fig, 2. | Die typische Form Chemnitzens, wie sie 1. 14 fig. 5. 6 gegeben ist, entspricht ganz dem €. Paulinae Kiener t. 108. 3, letzterer muss also als gänzlich syno- nym wegfallen. Die neue Figur dagegen stellt den C. characleristicus vor, ‚wie ihn Kiener nach Hwass’scher Auffassung hat. Aehnlich ist er auch bei Ieeve und Sowerby dargestelli. | Das ungewöhnlich grosse Exemplar (65 Mm. 1. 40 Mm. D. 60 Mm. Mund) gehört in die Loebbecke’sche Sammlung. | 90. Conus pulicarius Hwass. u Baba Beh Ich gebe hier zum Vergleich und um die Unhaltbarkeit des Conus fustiga- tus nachzuweisen zwei neue Figuren, fig. 6 den Uebergang und fig. 4 den wirk- lichen C. fustigatus. Es sind nur die Punkte, die bei dem leiztern etwas mehr in die Länge gezogen und grösser sind, die zu Aufstellung der Art veranlasst haben können. Ein anderer Unterschied ist nicht vorhanden. | 21. Conus ceylonicus Chemnitz. Taf. 55. Fig. 5. Die auf Taf. 5 Fig. 4 gegebene Abbildung gibt keinen richtigen Begriff dieser Art, es war also eine neue zu geben geboten. (Loebbecke’sche Sammlung), Ich bemerke, dass auch bei dieser Art gekörnelte Schalen vorkommen. Ein sehr schö-- nes Beispiel habe ich in die Loebbecke’sche Sammlung gestiftet. | 78. Conus Lorenzianus Chemnitz. Taf. 55. Fig. 8. Wie ich schon pag. 108 vermuthet, kann die Auffassung dieser Art, wie sie seit Reeve’s Supplement gebräuchlich geworden, nicht bestehen bleiben. Das mir damals fehlende Material steht mir jetzt zu Gebot und ich bin in der Lage, heute entscheiden zu können, wo ich damals nur vermuthet hatte. Es sind nicht zwei Formen, worüber zu streiten ist, sondern drei. Statt mich auf die Seite der einen ‘oder der anderen Auffassung stellen zu können, muss ich sie beide modifiziren. Den Ausgangspunkt der Verwirrung muss man bei Lamarck suchen, der die Chemnitz’sche Figur zu seinem Ü. flammeus als Synonym gestellt hatte, ein Irr- !hum, der sehr verzeihlich war und sich leicht erklärt, wenn man meine Figur mit jener Kiener’s zu C, flammeus vergleicht. Deshayes, in der 2. Ausgabe der An. s. vert. corrigirte nur den Verstoss gegen das Prioritätsrecht und verlauschte den Lamarck’schen Namen mit dem ältern Chemnitz’schen, liess aber die Identität be- stehen. Kiener dagegen stellte die Lamarck’sche Art wieder her und sah in C. Lorenzianus.jene Art, die von Sowerby und Reeve C, zebra genannt, von Reeve später mit Kiener auf Chemnitz gedeutet, schliesslich aber doch, nach- dem er sich mit Deshayes verständigt zu haben scheint, als besondere Art unter dem Namen Conus virgatus aufgestellt wurde. Der €. Lorenzianus blieb aber immer noch mit dem. flammeus zusammen geworfen, ja die richtige Deu- tung desselben wurde dann noch erheblich erschwert, als Reeve eine breite, ge- drungene Form (Suppl. t. 5 f. 299) die stark an C. leoninus erinnert, als C. Lo- renzianus abbildete, die eine sehr entiernt stehende Varietät darstellt und kaum zu C. flammeus (Lam.) Kiener zu passen scheint. Der günstige Zufall, dass in der Loebbecke’schen Sammlung eine von seinem Grossvater herrührende Schale lag, die derselben zur Zeit der Veräusserung der Lorenz’schen Sammlung erworben hatte und die gütige Mittheilung des s. g. ©. Lorenzianus durch Hrn. A. B. Meyer und v. Maltzan aus der Gruner’schen Sammlung, setzten mich in Stand zu consta- tiren, dass diese in Form und Zeichnung sehr wohl zusammen stimmenden Stücke ganz sicher zwei gul zu scheidenden Arten angehören, dass aber der erste ganz besonders auf die Chemnitz’sche Art passt. Die Verschiedenheit beruht auf der Spira, die bei ©. flammeus ganz wie bei ©. Protens und leoninus beschaffen ist, d. h. die Umgänge tragen in der Mitte einen deutlichen Kiel, während der ächte C. Lorenzianus gewölbte Umgänge hat, die wie beiC. virgatus beschaffen sind, mit welchen überhaupt eine weit grössere Aehnlichkeit und Verwandtschaft besteht, jedoch noch lange nicht gross genug, um eine Vereinigung beider zuzulassen. Ich beschränke in Folge dessen die Synonymen des Conus Lorenzianus Chemnitz Taf. 55 Fig. 8 auf: 308 Conus Lorenzianus Chemnitz C. €. XI p. 151 1. 181 f. 1754. 1755 non Auct, — flammeus Küster C. C. 2. Ed. p. 91 t. 16 f. 4. 5 non Lamarck. Der C. virgatus Reeve 1. 49 f. 4. 5 folgt unmittelbar und C. flammeus in der nächsten Lieferung. 263. Conus virgatus Reeve, Tal. 49. 219.4. Testa elongato- urbindb ad angulum lata, laeviuscula, basim versus sulcata, sulcis undu- latis, intus strigillatis, flava plus minusve pallide, flammis longitudinalibus laciniosis rubro-casta- neis picta; spira plano-elevata, maculata, anfractibus 8, inferioribus excavatis, superioribus pla- nis, apex obtusus corneus (anfr. 2—2!/;). Apertura angusla, medio coarctata, inlus lactea; la- brum acutum, intus fusco-rufo marginatum, superne, sinuatum. Long. 41 Mm., lata 26 Mm,, apert. 37 Mm. Conus als Beste Suppl. p. 2. Sowerby Thes. Conch. ti. 9 f. 1%. — zebra Sowerby C. Il. f. 4. Reeve €. I. t. 16 f. 87. non Lamarck. — Lorenzianus Reeve GC. Ic. ti. 22 f. 152. Kiener Coq. viv. p. 139 t. 55 f. 1 non Chemnitz. — Cumingi Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 8 f. 317 a. b, non fig. 282. Thes. | f: 190, | | — sanguinolentus Reeve C. Ic. Suppl. t. 8 f. 313. Thes. t. 17 f. 409. Schale länglich-kegelförmig, in der Mitte etwas eingezogen, oben breit, glatt oder undeutlich gestreift, gegen die Basis unregelmässig undulirt gefurcht, die ziem- lich weiten Furchen innen gestrichelt, rothgelb, mehr oder weniger hell von Grund- farbe mit dunkel rothbraunen Längsflammen, die meistens ausgezackt, oft selbst zick- zackförmig sind, gezeichnet. Die Basis ist einfarbig, in selten Fällen laufen die Flammen bis nnten hin. Punktirung nichl vorhanden. Spira Anfangs eben, dann steil aufgerichtet, gefleckt, nur oben einfarbig, besteht aus 8 ungestreifien Umgän- sen, wovon die untersten ausgehöhlt, die oberen eben sind. Embryonalende stumpf und hornbraun (2—2!|, Umgängen). Mündung eng, in der Mitte einge- zogen, innen milch- oder bläulich-weis. Mundrand scharf, innen braun ge- säumt, oben gebuchtet. Vaterland: Westküste von Central- und Südamerika. 309 Conus Cumingi Reeve non olim ist auf eine flammenlose und C. sanguinolentus auf eine intentiver gefärbte Abänderung mit schwach entwickelten Flammen, die in der Mitte durch eine hellere Binde unterbrochen sind, begründet. Die Schale ist auch etwas minder schlank und sehr breitschulterig. 264, Conus submarginatus Sowerby. Taf. 58. Fig. 9. Testa ovalo-turbinata, subclavata, laevigata, nilida, basim versus sulcata, liris intermediis pumerosis, superioribus granulosis; albida caeruleo zonata; spira concavo-mucronata, anfracti- bus 9 convexis, subtiliter reticulatis, inferioribus immaculatis, mediis maculatis, superioribus ru- fescentibus; sutura impressa linea rufa marginata. Apertura latiuscula, medio latior intus lactea, Jabrum acutum, tenue, superne vix sinualum. Long 26 Mm., lata 14 Mm. Apert. 21 Mm. ' Conus submarginatus Sowerby Proc. zool. Soc. 1870 p. 255. t. 22. f. 6. — suturatus Kiener Coq. viv. p. 113. t. 88. £ 1. non Reeve., Schale ei-kegelförmig, ein wenig keulenförmig, glatt und glänzend, unlen mit zahlreichen Furchen und sehr scharf geschnittenen Leistchen dazwischen, um- zogen, deren oberste schwach gekörnelt sind; weisslich mit bläulichen Zonen. Spira am Rande concav, mit aufgerichleter Spitze, besteht aus 9 convexen, sehr fein gegitterten Umgängen, deren untere 3 einfarbig weiss, die 3 folgenden dage- gen weiss und blass erdfarbig gefleckt und der oberste 3 intensiv fleischfarbig ge- färbt sind. Das aus 1'/g Windungen bestehende Embryonalende ist ganz glatt und fetiglänzend, ein ebenfalls fleischfarbiges Blässchen bildend. Die Naht ist fein ein- gesenkt und von einem wulstförmigen Rande umgeben, der an der Naht rothge- färbt ist und sich sehr scharf von der helleren Färbung der Umgänge abhebt und nach oben in der rothen Färbung der ersten verläuft. Dies ist eine sehr charak- teristisches Vorkommen. Mündung nicht eng, in der Mitie erweitert, innen farb- los, Mundrand scharf und dünn, oben kaum gebuchtet. Vaterland —? Loebbecke’s Sammlung. Dies Schneckchen steht dem C. parius Reeve nahe, unterscheidet sich aber durch die, wenn auch sehr feine Sculptur der Spira, die bei C. parius völlig glatt ist und den cha- rakteristischen Rand der Naht, der ihm ein ganz besonderes Ansehen gibt. Möglich, dass grös- sere Mengen von Exemplaren Uebergänge ergeben, die mir nicht vorliegen. | Kiener’s C. suturatus non Reeve ist-nach einem grösseren, Sowerby’s Art nach einem IV. 2. 40 310 kleineren Exemplar beschrieben. Ich habe, trotz der gänzlich unverständlichen Beschreibung 'Sowerby’s keinen Zweifel, dass er den Jugendzustand des C. suturatus vor sich gehabt, ein Name,. der für die vorliegende Art höchst passend wäre, wenn er nicht durch den Reeve’schen der weniger passend ist, ausgeschlossen würde. 265. Conus anabatrum Crosse. Tal. 56, Big. 1, & Testa elnongato-turbinata, laevis, pallide [ulva vel flava, albo maculata; spira elongala, pro- minula, gradata, albo et fulvo variegata arcualim tenuissime siriolata, apice obiusulo; sutura lineari; anfractuus 9, embryonales albidi subrotundati, sequentes gradali, ultimus spirae longitu- dinem ter superans, ad carinam et in parte media albo transversim maculatus, lineis transversis interruptlis, pallide casianeis, obscure cingulalus, versus basin sulcatus; apertura alba, labro ad suturam valide emarginato. (Crosse). Long. 28, diam. max. 12 Mm., Apert 21 Min. Conus anabairum Crosse Il. de Conch. XIM. p. 804 t. 9. f. 4. Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 27. f. 639. Schale verlängert-kegelförmig, glatt, nur an der Basis gefurcht, Furchen scharf eingeschnitten, breit und innen gestrichelt, hell gelbbraun oder rothbraun mit zwei Binden aus wechselnden weissen und braunen Flecken gebildet, mit zahlreichen doch undeutlichen Punktreihen umzogen. Spira ausgezogen, hoch und abgesetzt, braun und weiss, sehr regelmässig gefleckt, besteht aus 9 nicht spiralgestreiften, doch mit deutlichen schiefen Anwachsstrichen versehenen, stark gerandeten Umgän- sen. Embryonalrande glatt, äbgerundet und blass rosenroih. Naht fein und linienförmig. Mündung eng und gerade, innen weisslich oder rosenroth mit weissen Begränzung, Mundrand scharf, oben ziemlich tief gebuchtel. | Vaterland: Mauritius (Robillard) aus der Sutor’schen Sammlung. Das abgebildete Exemplar ist etwas dunkler und von minder hohen Spira, als das Croase’- sche Original, stimmt übrigens ganz gut, scheint aber im Ganzen frischer, daher lebhafter als letzteres. Gehört in die Verwandschaft des C. generalis und der Crosse’sche Vergleicb mit C. gradatus kann sich nur auf junge Schalen desselben beziehen. Auf dem Bilde scheint die Spira niedriger als sie es in der That ist, 311 366. Conus Lischkeanus Weinkauff. Taf. 56. Fig. 2. 3. Testa turbinata, angulo lato, ad basim coarctata, crassa, indistincte striata, sulphurea, angulo basique nivea; spira mediocris submaculata, anfractibus 12 canaliculatis, lente acrescen- tibus non strialis, sutura undulata. Apertura angusta, intus lactea, labrum acutum, superne valde sinnatum. Long. 52 Mill, lat. 32 Mm. Apert. 45 Mm. Schale kegelförmig mit enger Basis und breiter Kante, dickschalig, undeutlich quergestreift, schwefelgelb mit weisser Basis und weisser Kante. Spira mittel- hoch, wenig gefleckt, besteht aus 12 eng aneinanderliegenden, ausgehöhlten und nicht spiralgestreiften Umgängen, die von einer undulirten Naht umgeben sind. Mündung eng, innen weiss, Mundrand scharf und schneidend, oben ziemlich tief gebuchtet. | Vaterland: Japan — Insel Kiusiu (Lischke). — (Aus Loebbecke’s Sammlung). Bei der bescheidenen Zeichnung und Färbung dieser Art hält es schwer, die Verwandt- schaft aufzufinden. Gestalt und Spira weissen auf GC. Malaccanus hin, dem seine Zeichnung abhanden gekommen ist, doch ist an eine Identität nicht zu denken. 267. Conus Sutoreanus Weinkauff. Tal, 56. Bis 5.6, Testa parva, elongato-turbinata, coronata, laevigata, ad basim sulcata suleis 6 profundis, lutea, pallide fasciata; spira elevata, acuta, anfractibus 8—9 spiraliter strialis, carinatis, le- viter coronatis, inferioribus maculatis, maculis curvatis, commaeformibus, apex olaber, incar- natus (anfr. 2), sutura impressa. Apertura latiuscula, intus pallide rosacea, columella contoria; labrum acutum, superne valde sinuatum. | Long. 18 Mm., lata 9 Mm. Apert. 15 Mm. Schale klein, schlank-kegelförmig, gekrönt glatt und glänzend, nur an der Basis mit 6 tiefen und scharf ausgeprägten Furchen versehen, wachsgelb, mit hel- lerer Mittel- und ganz weisser schmaler Randbinde, erstere ist jedoch nicht scharf umschrieben. Spira ausgezogen und spitz, besteht aus 8—9 leicht gekrönten, gse- kielten, spiral gestreiften und durch feine schiefe Anwachslinien gegitterten Umgän- gen, deren untere 3 gekrümmte, Comma ähnliche Flecken tragen, während die obern, 40 * 312 sowie das aus 2 Windungen bestehende fettglänzende Embryonalende gelblich- fleischfarben und ungefleckt sind. Sutur einfach eingesenkt. Mündung etwas weit im Verhältniss zur schlanken Schale, innen sehr blass rosenroth, Mundrand scharf, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: Mauritius (Robillard). Aus der Sutor’schen Sammlung. Das schöne kleine Ding steht dem C. daucus nahe, besonders dessen Varietät, die Kie- ner auf den C. pastinaca Lam. gedeutet hatte, es unterscheidet sich aber wesentlich durch die Spira und die Umgänge von ihm. 93. :Conus daucus Hwass. Tal.:5b. . Pig. 2 9, | Diese veränderliche Art ist durch die Reproduction des Martinischen Bildes auf t. 10. f. 9 nicht hinreichend vertreten, ich gebe hier noch 3 Abbildungen nach Loebbecke’schen Exemplaren, wovon die Fig. 7 den Conus Reevei Kiener Cog. viv. p. 115. ti. 44. f. 2 und fig. 8 den C. archetypus Crosse Il. de Conch. XIN. p. 313. t. 10. f. 7 darstellen. Letzterer war schon in Sowerby’s C. Ill. f. 27 als C. crocceus und im Thes f. 330 als C. daucus Var. dargestellt ge- wesen, bevor Crosse die neue Species aufgestellt hatte. Diese Citate sind zu p. 159 nachzutragen. Die Fig. 7 könnte sehr wohl der verschollene C. Senator Linnes sein. Färbung, Zeichnung Spira und namentlich die zahlreichen Punkt- reihen passen vortrefflich; namentlich, wenn man Schroeter’s Auffassung, der flavus mit rothgelb übersetzt und angibt, dass die Species auch mit einer Binde vorkomme, hinzufügt. Die citirte Fig. 699 bei Martini lässt sich ganz gut dazu deuten. 49, Conus lineatus Chemnitz. | Tal. 56. Fig. 8. Ich ergänze hier die nach Chemnitz’scher Figur auf t. 9. f. 10 wiedergege- bene, durch 2 Abbildungen nach einem frischen Exemplar aus der Sutor’schen Sammlung. (Länge 64 Mm., Breite 31 Mm., Mündung 57 Mm.) 313 268. Conus ceastus Reerve. Taf. 56. Fig. 9. : Testa parva, turbinaata, laevigata, basim versus lirata, liris rotundalis; rutila zonis caeru- lescentibus et fasciis albidis pieta, lineis exilibus castaneo vel nigricante punctatis cincta; spira brevis, maculata; anfractibus 8 convexis, spiraliter subtile striatis; apex glaber, roseus; sutura distineta, marginata. Apertura lata, intus caerulea, roseo marginalta, lacteo interrupta; labrum aculum, supere minute sinuatum, Long. 14 Mm., lat. 8 Mm., apert. 12,5 Mm. | Conus castus Reeve Proc. Zool. Soc. 1843 idem Conch. Ic. t. 47. f. 267. | Sowerby Thes. Conch. t, 17. f. 406. Schale klein, kegelförmig, oben ein wenig aufgetrieben, glatt, von der Mitte his zur Basis mit abgerundeten Leistchen, die breite, unter der Loupe sichtbar fein gestreifte Spiralfurchen zwischen sich haben, umzogen; feuerroth bis gelbroth mit blaulichen Zonen und zwei weisslichen Binden an der Kante und in der Mitte. Ueber die blaulichen Zonen und die rothe Grundfarbe laufen feine Spirallinien, auf denen kastanienbraune oder schwärzliche längliche Punkte stehen. Spira nicht hoch und gefleckt, besteht aus 8 gewölbten, sehr fein quergestreiften Umgängen und dem fettglänzenden rosenrothen Embryonalende, alle durch deutliche, gerandete Nähte seirennt. Mündung weit, in der Mitte weiter als unten, innen bläulich mit einem rosenrothen, einmal weiss unterbrochenen Saum; Mundrand dünn und scharf, oben wenig gebuchtet. Vaterland: Roihes Meer nach Sowerby. (Sutor’sche Sammlung). Ich halte diese Art für den Jugendzustand irgend einer noch nicht gekannten grösseren Art. Von allen mir bekannten Arten des Rothen Meers könnte höchstens die Varietät der C. coffea beim Vergleich in Frage kommen, die zwischen C. cxaratus Sow. und C. incar- natus Reeve in der Mitte steht, wenn man auf die Färbnngscharaktere allein Rücksicht nehmen wollte. Form und Zeichnung dagegen weissen dem Schneckchen seinen Platz in der Gruppe Achatini an. 269. Conus terminus Lamarck. Taf. 57. Fig. 1. 8. Testa cylindracea, elongata, laevi, alba, maculis irregularibus luteo-fulvis; spira convexa acuta,, anfractuum marginibus elevatis. (Lamarck). 314 Long. 64 Mm., lat. 27 Mm, long. apert. 55 Mm. Conus terminus Lamarck An. de Mus. XV. p. 426. Nr. 141. Lamarck hist. nat. VII p. 505. Reeve Conch. Ice. t. 7. f. 39. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 99. Sowerby Thes. Conch. t. 21. £. 521. Schale. cylindrisch, länglich, an der Kante eingeschnürt, glatt, an der Basis undeutlich gefurcht, weisslich-violeit oder blass lila mil zerstreuten gelbbraunen Flecken, die etwa Reste oder Andeutungen von Binden darstellen, Spira spilz ausgezogen, nicht hoch, elwas convex im Provil, gefleckt, besteht aus 10 ausge- höhlten mit hohen Rändern versehenen, spiral gestreiften — nur 2 Streifen — Umgängen, die durch feine, wenig eingesenkten Nähte getrennt sind und dem glat- ten, fleischfarbigen Embryonalende aus 2—2!/, Windungen. Mündung weit, oben verengt und unien sehr weit, innen weiss, Spindel gedreht, aussen von einer starken Spiralschwiele umgeben. Mundrand scharf und schneidend, oben tief gebuchtet. Vaterland: Mauritius, Ceylon, Philippinen. Loebbecke’s Sammlung. Kiener gibt eine Varietät des C. striatus [für Lamarck’s C. terminus aus und Reeve bemerkie, dass man in Frankreich denselben nicht mehr kenne, wenigsiens habe er in keiner Sammlung diejenige Art, die man in England für den ©. terminus halte, gefunden. Ich kann die englische Auffassung nur billigen, die Lamarck’sche Diagnose, die ich zu diesem Zweck unverändert hergesetzt habe, lässt sich gut meiner ausführlichen Beschreibung unterlegen. Be- merkenswerih ist die starke Einschnürung und daher Verengerung der Mündung an der Kanie, im Uebrigen sieht die Art dem C. Gubernator sehr nahe. 4. Gonus gubernator Hwass. Tai. 57. Fig. 2. Ich gebe hier eine nach Gestalt und Färbung gleich ausgezeichnete Varietät dieser p. 10 beschriebenen und 1.1.1.9 kenntlich abgebildeten Art. Aus der Loeb- becke’schen Sammlung. | | 270. Conus Boivini Kiener. Taf. 57. Fig. 4. 7. Testa turbinata, cylindrica, ponderosa, superne inflata ad basim depressiuscula; spira planata, apice mucronato, albo-rosea, nebulata, obscure fulvo-bifasciata, maculis rubro-fuscis, sparsis, ornata; ultimo anfractu basi et superne crassisulcato. (Kiener). ‘ :31b Long. 62 Mm,, lata 22 Mm. Apert. 60 Mm. Conus Boivini Kiener Coq. viv. p. 282. t. 64. f. 2. Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 8. 1. 316. Sowerby Thes Couch. f. 496. Schale gethürmt, cylindrisch, schwer, an der Kante leicht verdickt und an der Basis etwas verengert, Kante sehr markirt und scharf, unten und oben grob und entfernd stehend gefurcht, mit je 8 Furchen, die untern stehen schief, in der Mitte verlaufen sehr feine Streifen. Grundfarbe weisslich, rosenroth gewolkt, von 2 gelbbraunen Querbinden unterbrochen. Ueber die Binden und zum Theil auch die Grundfarbe sind dunkelbraune Flecken sehr unregelmässig zerstreut, die meisten sind Längsflammen, andere rund. Spira ganz eben, nur die äusserste Spitze steht hervor, sie isi gelleckt und besteht aus zahlreichen, spiralgestreiften Umgängen. Mündung nicht weit, innen weisslich ins rosenrothe fallend, Mundrand ‚etwas verdickt und oben nicht tief gebuchtet. Vaterland —? Copie der Figur und Uebersetzung der’ Beschreibung nach Kiener. 271. Conus epistomioides Weinkauff. Taf. 57. Pig. 5. 6. Testa elongato-turbinata, recta, tenuicula, laeviuscula, basim versus sulcata, albida, fas- ciis interruplis et flammis longitudinalibus aurantiis pieta; spira brevis, late-conica, maculata, anfractibus 8 planiusculis, spiraliter angusie liratis (liris 8 anfractu pennultimi) sutura impressa, canaliculata; apex glaber, corneus (anfr. 2), apertura latiuscula, intus lactea, labrum acutum snperne valde sinuatum. | | Long. 32 Mm., lata 15 Mm. Apert. 28 Mm, Conus epistomioides Weinkauff. — epistomium Kiener Cog. viv. t. 55. f. 6 non Reeve. Schale verlängert-kegelförmig, mit graden Seiten, dünnschalig, glatt, nur ge- gen die Basis gefurcht, oder besser ausgedrückt, mit rundlichen Leisten, die un- gleich breite Furchen zwischen sich lassen, umzogen; weisslich mit orangegelben unterbrochenen Binden und Längsflammen, die sich an einigen Stellen vereinigen. Spira nicht hoch, breitkegelförmig , gefleckt, besteht aus 8 beinahe ebenen, eng spiralgeleisteten Umgängen (auf dem vorletzten zählt man derer 8). Sutur tief und weit eingeschnitten, rinnenförmig; Embryonalende klein, fettglänzend-glatt, 316 hornfarbig (2 Windungen), Mündung etwas weit, innen milchweiss, Mundrand scharf und dünn, oben ziemlich tief gebuchtet. | : Vaterland? Wahrscheinlich Ostafrica. Reeve’s C. epistomium wird auf eine enge Varietä des C. magus von der Gestalt der Fig. 10 dieser Tafel mit der Zeichnung meiner Art, gedeutet, der Fundort lässt aber eher auf eine Verwandte im Jugendzustand des C. gubernator oder terminus schliessen. Ich will jedoch der Meinung Sowerby’s, der Gelegenheit gehabt, das Reeve’sche Original zu unter- suchen, dahingehend, es halte schwer, den C. epistomium von C. magus zu frennen, um so lieber folgen, als Sowerby gewiss nicht im Geruch steht zu zersplittern. Grade das Gegen- theil ist der Fall. Dies nöthigt mich, die Reeve’sche Art zu cassiren and die hier abgebildete Art in Gestalt und Zeichnung mit jener stimmend, als neu zu behandeln, weil die so äusserst scharf und ungewöhnliche Sculptur der Spira keinen Gedanken aufkommen lässt, sie mit irgend einer Abänderung des C. magus oder C. gubernaior zu vereinigen. Ich habe eine äusserst grosse Menge derselben darauf angesehen. | Der Name soll indess die Aehnlichkeit andeuten. Kiener’s C. epistomium mag der fehlenden Spirallinien wegen hierher gehören. 24. Conus magus Linne. Taf. 57. Fig. S—11. Von dieser so veränderlichen Art gebe ich hier noch 4 Abbildungen, wovon die Fig. 8 den Conus Frauenfeldi Crosse darstellt, die lange Form Fig. 9. C. Circae Chemnitz trägt auf dem Rücken dieselben Längsflammen wie der Vorhergehende und ist irthümlich von vorn gezeichnet worden. Fig. 11 ist eben- falls der Form nach C. Frauenfeldi, aber der Zeichnung und Färbung nach ganz abweichend und ausgezeichnet und kommt in dieser Beziehung auf C. consul Boi- vin heraus, trägt auch, wie dieser Perlen auf den Reifen der Basis. Die Figur 10 ist in der Gestalt ein C. epistomium Reeve und gleichzeitig dem C. Tas- maniae Sowerby, abgesehen von der weit zierlichern Zeichnung, entsprechend. 272. Conus magnificus Reeve. Taf. 58. Fig. 1. 3. Testa turbinata, subelaviformis, subtilissime striata, basim versus sulcata, albido-rosea lineis rubris reliculata, maculis perpaucis caslaneis, zonata; spire ‘elevata, reticulata, anfracti- 317 bus 10 rotundatis superioribus crenulatis, tumidis, immaculatis roseo-albidis; apex minimus, punctiformis, intense roseus. Sulura linearis. Apertura laliuscula, intus lactea, labrum acutum, superne vix sinualum. | | Long. 70 Mm,, lata 28 Mm. Abert. 56 Mm. | Conus magnificus Reeve Conch. le. t. 6. f. 32. Sowerby Thes. Conch. t. 27. ! | f.: 592. | | Schale gethürmt, fast keulenförmig, breitschulterig mit abgerundeter Kante, äusserst fein quergestreift, gegen die Basis gefurcht, weiss mit rosenrothem Schim- mer mit Netzzeichnungen, die sehr verschieden grosse und vielgestaltige, meist je- doch herzförmige und dreieckige Figuren umschliessen. Diese Figuren sind so ge- ordnet, dass sie 3 Längszonen frei lassen, die oben breit, in der Mitte eingeschnürt und unten wieder etwas breiter werden, von an den Rändern intensiver, in der Mitte heller castanienbrauner Farbe, die mehr oder weniger von einem rosenrothen Hauch überlaufen sind. Weder articulirte noch zusammenhängende Spirallinien sind vorhanden. Spira erhoben, mit Netzzeichnungen und einzelnen braunen Flecken ge- zeichnet, besteht aus 10 abgerundeten Umgängen, durch eine feine linienförmige Naht getrennt, die oberen sind einfarbig wie die Grundfarbe, deutlich crenulirt und 'endigen sehr stumpf; auf dem abgestumpften obersten Umgang sitzt wie eine Zitze das äusserst kleine Embryonalende von intensiv rosenrother Färbung, wie darauf geklebt. Mündung ziemlich weit, innen weiss, Mundrand scharf und nicht dünn, oben kaum gebuchtet, schief von der Naht abfallend. Vaterland: Madnog,-Insel Luzon- (Cuming), Loebbecke’s Sammlung. Dies ist ein C, episcopus der Form und ein C. auratus der Zeichnung nach. Das eigenthümlich gebildete Embryonalende kommt auch bei C. episcopus, nicht aber bei aura- tus vor, daher die Verwandischaft zu jenem grösser ist. 12. Conus aureus Hwass. | Taf.:38.. Bio. 2. | Die auf Taf. 3 Fig. 1 gegebene Abbildung dieser Species ist nach einem gerollten Exemplar genommen, ich gebe hier eine neue nach einem frischen Ex- emplar der Loebbecke’schen Sammlung. | IV. 2. | | 41 ji R 318 273. Conus croeatus Lamarck. Ta. oa Testa oblonga -turbinata, angulo lata; medio coarciata, subtiliter siriata, auranlia macu- lis albis irregularibus fasciatim sparsis; spira brevis, late-conica, maculata, anfractibus 10 planiusculis, obsolete spiraliter striatis, sutura impressa; apex glaber lacieus. Apertura lata, medio angustior, intus laciea, columella recurva. _ Labrum acutum, intus maculis marginatum, superne valde sinuatum. Long, 70 Mm., lata 39 Mm. Apert. 59 Mm. Conus ne Lamarck Ann. du Mus. XV. p. 423. Nr. 136. idem hist. nat. VII pag. 503. Reeve Conch. Ic. t. 1 f. 6. Deshayes-Lamarck 2. ed. XI. pag. 95. Kiener Cogq. viv. p. 162 1.52 f.3. Chenu Man. 1. f. 1505. Sowerby Thes. Conch. t. 24 f. 588. 589. Schale oval-kegelförmig mit abgerundeter sehr breiter Kante und eingezo- genen Seiten, eng und fein quergestreift, unten etwas gröber; orange-gelbe Grund- farbe, auf der regellose meist herzförmige Flecken, oft nur zersreut und einzeln, doch, wie auf unserm Beispiel, zusammenhängend und zu Längsbändern gruppirt und einfach ausgezackt, stehen; Spira nicht hoch, breit-konisch, besteht aus 10 kaum gewölbten, undeutlich gestreiften, gefleckten Umgängen, die durch wohl markirte Nähte getrennt sind. Embryonalende milchweiss, glatt und glänzend Mün- dung weit, in der Mitte jedoch enger, innen milchweiss, Spindel zurückgebo- gen, klein; Mundrand scharf und schneidend, doch nicht dünn, in der Mitte etwas umgeschlagen, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: Neu Caledonien (Crosse) Loebbecke’s Sammlung. Ist eigentlich kein Netzkegel mehr, es ist aber schwierig, ihn irgendwo anders als in dieser Gruppe unterzubringen. | Gehört noch zu den seltensten und iheuersten Arten. Das Original ist eine der vielen Zierden der ehemaligen Lischke’schen Sammlung. 274. Conus luteus Broderip. Tal, 009. Tlo. 0. 0. Testa elongato-turbinata, basim versus attenuata, lutea vel rubita monilibus castaneis exilibus cincta, maculisque nigro-castaneis albo eximie limbatis in spiram et in anfractuus medium tessellata; spira obtuso -producia, apice mucronato. (Broderip.) Long. 45 Mm,, 18 Mm. lata. ee ne wi 319 Conus luteus Broderip Proc. Zool. Soc. 1833 p. 53. Sowerby jr. Conch. Dil. f.8.8*, Reeve Conch. Te. t. ä f[.91.a.b. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 147. . Kiener Coq. viv. t. 297 8.73 f.9. 3. a. Sowerby Thes. Conch. f. 544. 548. | Das Gehäuse ist länglich, eng und kegelförmig, am Stiel siark verschmä- leri. Färbung, weissliche Grundfarbe, von der jedoch wenig zu sehen ist, denn die ganze Schale ist entweder 'graugelb oder hellblutroth überzogen. Die gelbe _Varietät hat unter der Mitte eine ziemlich breite Bandzone aus wechselnden weissen und castanienbraunen Flammen, wobei die weissen als Säume der braunen erschei- nen; die rothe Varietät hat ausser dieser Flammenbinde ober- und unterhalb der- selben noch eine Anzahl von gegliederten, aus unterbrochenen, länglichen, braunen Fleckchen, bestehende Streifen von verschiedener Dicke und Breite. Kante stark abgerundet. Spira mittelhoch, convex in Profil und in eine stumpfe, knopfförmige Spitze endigend, sie besteht aus 9 bis 10 eng anliegenden und wenig convexen Umgängen,, die durch eine enge, eingefurchte Naht verbunden sind. Sie ist mit wenigen braunen Flecken wie beworfen. Mündung ist eng, der obere Einschnitt des scharfen Randes ist wenig liel. Vaterland: Im grossen Ocean bei der Insel Annaa (Cuming). (Copie nach Sowerby und Uebersetzung der Deshayes’schen Beschreibuug). | Eine sehr schöne Species, die in der Gestalt dem C. cinereus Hw. am nächsten kommt, sonst aber gut von allen bekannten Arten zu scheiden ist. 73. Conus pertusus Hwass, Tal. 58. Fig. 7. Auf Taf. 14 Fig. 11. 12 ist der Conus festivus Chemnitz abgebildet, der eine junge Schale dieser Art darstellt, eigentlich mehr noch den C. amabilis Lamarck’s. Hier folgt der ächte C. pertusus mit abgerundeten Leisten umzogen und mehr brauner Färbung. Loebbecke’s Sammlung. 41* 30 125. Conus tenellus Chemnitz. Taf. 55. Fig. Zur bessern Erkennung dieser Art die auf Taf: 26. Fig. 12. 13 nach dem Chemnitz’schen Originalbild reprodueirt und p. 137 beschrieben ist, gebe ich hier eine neue Figur nach einem Exemplar der Loebbecke’schen Sammlung. 126. Conus scabriusculus Chemnitz. Taf: 58... Bio, 9. Da das aus der alten Ausgabe reproducirte Bild nach einem kleinen Exem- plar genommen, ausserdem ungenügend ist, so gebe ich hier eine Illustration nach einem Exemplar der Loebbecke’schen Sammlung. Die Maasse hiervon sind: Länge 36 Mm. Dicke 26 Mm. Länge der Mündung 30 Mm. 275, Conus Cuvieri Crosse, "Tal, 09. io, 1... | Testa cylindraceo-ovata, medio inilata, tenuicula, laeviuscula, ad basim oblique sulcata; pallide flava, intense rubido punctulata, maculis albis perpaucis, sparsim et irregulariter picta; spira depressa, apice mucronato; anfractibus 7 subconvexis, cancellatis, maculatis, suturis profundis. Aperiura ampla, intus pallide fusca, obscurior marginata; labrum tenuissimum, su- perne late sinuatum. | | | I Long. 42 Mm., lata 22 Mm., apert. 36 Mm. Conus Cuvieri Crosse Observations sur le genre Cone p. 12. — Deshayesi Reeve Conch. Ic. 1.5 f.28. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p.150. Kiener Coqg. viv. p. 348 t. 58 f. 1. Sowerby Thes. Conch. t. 22 f. 546. u — cervus 6. B. Sowerby Conch. Il. f. 94. Schale länglich-oval, fast cylindrisch, doch in der Mitte bauchig aufgetrieben, etwas dünnschalig, glatt, nur an der Basis schief gefurcht; gelblish weiss mit dunkel- rothen Punktreihen und zerstreuten und unregelmässigen Marmorflecken von milch- weisser F ärbung geziert, deren Ränder ausgezackt und meistens mit der Grund- farbe verwaschen, oft mit roihen Flämmehen eingefasst sind. Spira kurz und niedergedrückt, nur die Spitze ist scharf ausgezogen, besteht aus 8 kaum con- 324 vexen, durch tiefe Nähte verbundenen, cancellirtien und gefleckten Umgängen. Embryonalende ein hornfarbiges, glattes Bläschen. Kante stumpf, oben ge- kielt, mit braunen Längsstreifen gezier. Mündung weit, unten sehr weit, durch das Zurücktreten der achatina artig schief abgeschnittenen Spindel, innen gelb, im Grunde gelbbraun mit dunklerem Saume, Mundrand sehr dünn und scharf, innen braun punktirt, etwas unter der Mitte eingeschnürt, oben breit und flach gebuchtet. Vaterland: Westküste von Neuholland, besonders in der Umgebung der Mün- dung des Schwanenflusses. Aus Loebbecke’s Sammlung. | Die Verwandtschaft mit Conus tulipa ist gross, besonders mit der ganz ähnlich ge- färbten und gezeichneten Varietät aus dem rothen Meer, Die obere Parthie an der Kante, der eingeschnürte Mündrand und die Mündungsparthie überhaupt, die mehr jener des C. geogra- phus entsprechen, sind genügende Unterscheidungsmerkmale. Obschon ich die Artberechtigung des fossilen C. Deshayesi Bell. ei Mich. sehr stark anzweifle, folge ich doch dem Vorschlag Crosse’s und ändere den Namen um. 101. Conus geographus Linne. Tal. 50 2a Ich gebe hier von der Haupiform (Fig. 2) eine neue Abbildung mit unge- wöhnlich starker Krone, da die auf Taf. 21.. Fig. 7 gegebene Reproduction nach Martini ungenügend ist. Fig.4.5 stellen den C. intermedius Reeve vor, er ist nur Farbenvarietäi. Alle Abbildungen sind nach Exemplaren der Loebbecke’schen Sammlung genommen. | 2376. Conus cervus Lamarck. Tat. 59% Tg. 0, Testa majuscula, cylindraceo- ovata, tenui, pallide lutea, taeniis transversis inaequalibus fulvo et albo-articulatis, spira brevi, subacuta, anfraclibus planulatis, strialis; fauce alba. (Lamarck.) Long. 96 Mm. Latr. 47 Mm. Long. apert. 86 Mm. | Valentin Amboina t. 10 £. 91. Conus cervus Lamarck Hist. nat. VII. p. 510. Reeve Cönch. Ic. t, 22 f. 124. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p. 107. Kiener Coq. viv. p. 344 t. 75 u. 76 f. 1. Sowerby Thes. Conch. f. 548. | | — bullatus Var. Sowerby Conch. 1. fig. 24. 322 Schale gross, oval-kegelförmig, cylindrisch, dünnschalig, glatt, kaum an der Basis gestreift, hellgelb, mit ungleichen Schnüren spiral umzogen, die mit dunklern, länglichen Punkten, die zuweilen articulirte Punktreihen bilden, meistens jedoch schmale Bänder mit verwischter Zeichnung darstellen, wechseln. Spira niedrig, breit kegelförmig, besteht aus 12 oben abgeglaiteten, spiral gestreiften Umgängen und scharfer, kielarliger Kane. Mündung weit, unten sehr weit, mit gedrehter Spindel, innen weiss. Mundrand scharf und dünn, oben abstehend und wenig gebuchtet. | | Vaterland: Molukken (Sowerby) Copie nach Sowerby. 277. Conus obscurus Reeve Taf. 59. Fig. 7. 8. Testa cylindraceo -turbinata, tenuis, laeviuscula, ad basim sulcata; fusca, zonis pallide violaceis et lineis castaneis albo articulatis pieta, hic et illic caeruleo-marmorala; spira bre- vis, acuta, anfractibus 7 carinalus, spiraliter strialis, fusco alboque variegata; apex tumidus, glaber, translucidus, carneus anfr. 2. Sutura subundulala. Apertura superne angusia, medio latior, inferne ambla, intus plumbea; labrum acutum, tenue, intus fuseo marginalum, superne vix sinualum. | Long. 34 Mm. lata. 14 Mm, Apert. 27 Mm. longa. Conus obscurus Reeve Conch. Ic. 82. Kiener Coq. viv. 247 1.68 f. 2. Sowerby Thes. Conch. t. 22 f. 526. — _ geographus Var. Sowerby c. Ill. 26. Weinkauff p. 177. Schale verlängert- cylinderförmig, dünn, glatt, nur an der Basis gefurcht, gelbbraun, mehr oder weniger dunkel, mit hell violeiten Zonen und zahlreichen, kastanienbraunen, meist arliculirten Linien umzogen; hin und wieder bläulich marmorirt. Spira niedrig, doch spitz, besteht aus 7 gekielten, spiral gestreiften, gelbbraun und weiss im Wechsel, ersteres jedoch vorherrschend und einem zilzen- förmigen, stumpfen, glatten, durchscheinenden, intensiv fleischfarbigen Embryonal- ende aus 2 Windungen. Naht ein wenig undulir. Mündung oben eng, nach und nach weiter werden, unten sehr weit, innen bleifarbig, mit einem violetten Schimmer. Mundrand scharf und dünn, innen gelbbraun gesäumt, oben kaum gebuchtet, schief abfallend. | | Vaterland: Philippinen. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. 323 Ich habe mich schliesslich überzeugt, dass dies eine gute Art ist, die sehr verschieden ist von der Zwergform des C. geographus, wie sie mir in zahlreichen Exemplaren aus dem rothen Meer vorlagen zur Zeit der Verfassung des Nachtrags. Die Synonymie p. 177 muss also in diesem Sinne geändert werden. : 278. Conus vidua Reere. Taf. 60. Fig. 1. Testa turbinata coronata laeviuscula, basim versus sulcala, albida zonis tribus fusco sub- tiliter et auguste reticulalis, reliculis ruplis, saepius indistinclis, zonis duabis nigris, albo maculatis, maculis trigonis vel’cordalis, fusco eircumseriptis, ceincta. Spira depressa, macu- 'lata, anfractibus 10 excavatis, tuberculalis, spiraliter striatis , apex parvus, tumidiusculus, glaber. Apertura augusia intus carnea, labrum acutum, intus maculatum, superne profunde sinualum. | | Long. 35 Mm., lata 20 Mm. Apert. 33 Mm. Conus vidua Reeve Conch. Ic. 1.8 f,45. Sowerby Thes. Conch. t. 1 f.9. 10. Schale kegelförmig, gekrönt, glatt nur gegen die Basis gefurcht, weisslich mit 3 rothgelb, sehr fein und eng reticulirten Zonen, deren Netze mehr oder weniger zerrissen und oft unbestimmt ausgedrückt sind und zwei intensiv schwarzen Zonen, die weisse, gelb umschlossene, herzförmige oder dreieckige Flecken enthalten, die oft ungeregelt und ungleich gross sind. Die Grösse der Zonen ist unbeständig, bald sind die Netzzonen — wie auf der Figur — breiter als die schwarzen und dann bilden diese Binden, bald ist es umgekehrt, bald sind sie gleich Spira ganz niedergedrückt, nur die obersten Umgänge stehen hervor, gefleckt, besteht aus 10 ausgehöhlten, mit Knoten uud Spiralstreifen gezierten Umgänge und dem glat- ten, weisslichen, stumpflichen Embryonalende. Mündung eng, innen fleischfarbig, im Schlund am intensivsten. Mundrand scharf, innen gefleckt, oben tief ge- buchtet. Epidermis dünn, häutig, fahlgelb. Vaterland: Insel Capul — Philippinen — an Riff’s (Cuming) aus der Loeb- becke’schen Sammlung. Gehört in die nächste Nähe der C. peplum und nicobaricus, ist eigentlich nur eine Varietät derselben, die jedoch schon sehr nach C. nocturnus Kinneigt 3241 279. Conus magellanicus Hwass. Tal. 60... Big, 2,0. 225 Testa turbinata, coronata, laevigata plus minusve distincta et distanter lirata, liris basi coarctatis, aurantia vel coccinea vel citrina vel rufo-violacea, fusco alboque fasciata et punctala, maculis albis irregularibus sparsis pieta; spira brevis, late conica, maculata, anfrac- tihus 8, leviter excavatis, plus minusve distincte tuberculatis, spiralifer indistincte liratis, suluris impressis, undulalis; apex glaber, roseus (anfr. 3); apertura angusta, intus rosea, labrum acutum, superne valde sinuatum. Long. 24 Mm., lata 14 Min. Apert. 20 Mm. Conus magellanicus Hwass-Bruguiere Dict. 31. Favanne Conch,. t. 16 £.H. Encyel. meth. 1.322 f,3. Lamarck Ann. du Mus. XV p.38. idem hist. nat. p. 453. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 383. *Kiener Coq. viv. p. 99 1.29 f. 3, Reeve Suppl. t. 6 f.308, Sowerby Thes. t. 4 f. 77. — eitrinus Dilwyn Cat. I p. 405. Var. B non Gmelin. | — eidaris Kiener Coq. viv. p.57 1.68 f.1. 1a. Sowerby Thes. t. 17. f. 390. — speciosissimus Reeve Conch. Ile. Suppl. t. 2 £.274. Thes. Conch. t. 6. | (123.194, — Lubeckeanus Bernardi I. de C. IX t.6 £.7. 8. Monogr. p.17 £.9 Schale kegelförmig, gekrönt, glatt, jedoch undeutlich und mehr oder weni- ger entfernt stehend bereift, Reife abgerundet und dünn, an der Basis stehen sie gedrängter, orangegelb, scharlachroth, citronengelb oder rothviolett, mit weiss- und gelbbraun marmorirten Binden, die noch mit Reihen von Punkten in gleicher Färbung geziert sind und einzelstehenden weissen Flecken gezeichnet, durch deren stellenweise Vereinigung mit dem Weiss der Binden oft eine tief gebuchtete Mit- telbinde entsteht, die der Art ihren Namen eingebracht hat. Zuweilen sind einzelne der Spiralleisten noch mit gelbbraunen Punkten beseiz. Spira niedrig, gelleckt, besteht aus 8 leicht ausgehöhlten, mehr oder weniger deutlich gekrönten und un- deutlich spiral gestreiften Umgängen, die durch eine eingesenkte, undulirte Naht getrennt sind, Embryonalende glatt und rosenroth, aus 3 Umgängen. Mündung eng, innen rosenroth in wechselnden Nüangen. Mundrand scharf und nicht dünn, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: das Antillen- Meer und zwar Insel Guadaloupe (C. Lubecke anus) Martinique (typus), Curacao (Ü. speciosissimus und cidaris); aus der v. Malt- zan’ schen Sammlung. 325 Die vielen Arten, die ich hier zusammengezogen habe, sind alle auf leichte Farbeän- . derungen und Zeichnung, sowie auf den Umstand gegründet, dass die Krone obsolet oder deutlich, und dass Spiralreifen vorhanden oder obsolet geworden sind. Alle sind in den ge- zierten Binden und dem Gesammthabitus ganz gleich, also kaum mehr als Farbenvarietäten, weil die Undeutlichkeit von Krone und Reifen auf dem Erhaltungszustand beruht. Der un- glücklich gewählte Name trug wohl das Meiste bei, dass die Zusammengehörigkeit nicht er- kannt wurde, er müsste unfehlbar geändert werden, — weil eine Unwahrheit enthaltend, in der Magellan-Strasse lebt kein Conus — wenn es nicht aus Favanne ersichtlich wäre, dass er den Namen nicht vom Fundort, sondern von der buchenreichen Binde hergenommen, die ihn an die Magellan-Sirasse erinnert habe. (Siehe Ed. v. Martens Mal. Bl.). 280. Conus Recluzianus Bernardi. Taf. 60. Pig. 6. Testa turbinata, elongata, obsolete coronata et costulata, basim versus oblique sulcata, albida zonis flavidulis; spira depressa, maculata, anfractibus 11 spiraliter sulcatis, subtuber- eulatis; sutura canaliculata, marginata; apex parvus, glaber, flavidus (anfr. 11/5). Apertura angusia, intus alba, labrum aculum, medio incurvatum, superne leviter sinuatum. Long. 58 Mm, lata 28 Mm. Auer 95 Mm. Conus Berluzianas Bernardi I. de Conch. IV p. 148 t.6 f. 6 idem Monogr. t, 1 f.3. Sowerby Thes. Conch. t.3 f. 38. 39. Schale verlängert-kegelförmig, schwach gekrönt, mit 5—6 entfernistehen- den etwas verwischten Spiralrippchen umzogen, gegen die Basis schief gefurcht, die Furchen engstehend und besonders auf der Spindel scharf und deutlich; weiss- lich mit ‚blassgelben Zonen, die wenig dunkler sind, als die Grundfarbe (Sowerby zeichnet die Zonen dunkler und scharf geschieden, ausserdem noch Punkte und Striche, was auf einen frischern Zustand deutet, als die Bernardischen Originale). Kante deutlich. Spira gedrückt, nur der obere Theil strebt in die Höhe, ge- ‘ fleckt, sie besteht aus 11 ebenen, flach aber sehr deutlich gefurchten und durch scharfe Anwachslinien gegitterten, schwach geknoteten Umgängen, die durch eine gerandete, rinnenförmige Naht getrennt sind. Embryonalende klein, glatt und hellgelb aus 1’/a Umgängen. Mündung eng und grade, innen weiss. Mund- rand scharf, in der Mitte eingebogen, oben leicht gebuchtet. Vaterland: Gelbes Meer an den Küsten von China; aus der Maltzan’schen Sammlung, eins der Bernardischen Originale, das an Konsul Gruner kam. IV. 2 | 42 326 Eine eigenthümliche Art aus der Verwandtschaft des Conus imperialis, jedoch trotz der bescheidenen Färbung wohl begründet. | 281, Conus maculiferus G. B. Sowerby. Taf. 60. Fig. 7. 8. Testa turbinata brevi-conica, solida, laeviascula basim versus sulcata; albida, fasciis pal- lide castaneis, sinuatis picta; spira depressa, coronata, apice acuto; anfractibus 9 planiusculis, tuberculatis, maculatis; apertura angusta, intus rosea, labrum tenue, superne vix curvatum. Long. 21 Mm., lata 13 Mm. Apert. 138 Mm. Conus maculiferus G. B. Sowerby Conch. Ill. fig. 23. Reeve Conch. Ic. t. 18 f. 95. Sowerby Thes. Conch. f. 74. 75. Die Schale ist kurz-kegelförmig, breit an der Kante und eng am Stiel, stark, glatt nur an der Basis gefurcht. Weisslich von Grund, mit zwei stark ausgebuchteten, castanienbraunen Binden gezeichnet. Die Spira ist kurz, niedrig, nur die oberen Umgänge mit dem Embryonalende erheben sich breit- kegelförmig. Sie besteht aus 9 fast ebenen, geknoteten und gefleckten Umgängen. Mündung eng, innen rosenroth. Mundrand scharf, oben kaum ausgeschnitten. Vaterland das rothe Meer (Sowerby), Copie nach dem Thesaurus. Sowerby’s erste Darstellung erinnert stark an die danebenstehende Figur des C. ornatus, mit dem er sie auch vergleicht, doch ist bei dem sehr entfernten Fundort, wenn der des rothen Meeres richtig ist, auf die Unterschiede der Form und Färbung ein durch- schlagender Unterscheidungswerth zu legen. Reeve’s Figur sieht aber mehr einer unerwachsenen Schale des Conus brunneus oder nebulosus ähnlich, ein Fund- ort ist dort nicht angegeben. Die Gestalt erinnert auch sehr an C. ceylonicus und C. pusillus, die beide im Verbreitungsgebiet des ©. maculiferis vor- kommen. Färbung uud Zeichnung sind aber verschieden, doch suche ich da die Verwandtschaft. Ein Exemplar zum Vergleich konnte ich nicht erlangen. 282. Conus mindanus Hwass. Taf. 60. Fig. 9. 11. Testa turbinata, laeviuscula vel granulata, basi sulcuta, alba vel incarnata, incarnato vel puniceo variegalta et nebulosa, lineis lacteis rubro punctatis seriatim cincta; spira acuminata, apex minutus roseus, anfractibus 9 submarginatis vel tuberculatis, tessellatis, incarnato VATIe- 327 gatis, prope suturas punctis articulalis, ornata. Apertura angusta, intus incarnata vel plum- bea, labrum acuium, superne sinuatum. Long. 35 Mm,, lata 18 Mm. Apert. 27 Mm. Conus mindanus Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 105. Encyel. meth. t. 330 f. 7. La- marck Ann. du Mus. XV p. 286 Nr. 122. Dillwyn Cat. I. p. 412. Lamarck hist. nat. VII p. 498. Wood Ind. test. t. 15 f. 110, Reeve Conch. Ic. t. 20 £f. 115, Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 89. Kiener Cogq. viv. p.191 1.59 f.3. Sowerby Thes. Conch. ti. 5 f. 86—88. Conus ornatus Sowerby Conch. Ill. f. 22. — elventinus Duclos in Mag. de Zool. 1837 1.19. G. B. Sowerby Conch. 11. f. 65. Kiener Cog. viv. t. 94 1. 1. — eretaceus Kiener Coq. viv. p. 264 t. 99 f. 1. — anaglypticus Crosse Il. de Conch. XII p. 314 1. 11. 8. — anaglyptus Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 25 f. 605. 606. Schale kegelförmig, mit nicht ganz scharfer Kante, glatt oder gekörnelt, an der Basis gefurcht, weiss, gelblichweiss, fleischfarbig oder perlgrau. mit grossen, ausgezackten, meist der Länge nach geordneten Nebelflecken, die der mehr oder weniger dunklen Grundfarbe nach, dunkler als diese gefärbt sind, z.B. bei fleisch- farbiger Grundfarbe scharlachroth, bei perlgrauer Grundfarbe olivengrün. Ausser- dem stehen auf den so gefärbten Grundfarben zahlreiche, milchweisse Spirallinien, die lebhaft rothe Punkte tragen, in den meisten Fällen aber obsolet sind. Spira ziemlich hoch, spitz ausgezogen, sie besteht aus 9 wenig ausgehöhlien, fein ge- gitterten, gerandeten und oft gekörnelten Umgängen, das Embryonalende ist einfarbig rosenroth, die übrigen Umgänge haben auf weissem Grund gelbliche, scharlachrothe, olivengrüne Fleckchen und auf beiden Seiten der Naht Punkte in gleicher Färbung, die oft grösser sind als die übrigen Fleckchen. Mündung eng, innen blei- oder fleischfarbig, Mundrand scharf, oben gebuchtet. Vaterland: Antillen nicht Ostindien, daher der Name kaum haltbar. Aus der v. Maltzan’schen Sammlung. Die Varietät = C. elventinus zeichnet sich durch gekörnelte Spira und ‘meistens durch aschgraue Färbung aus. C. cretaceus Kiener ist ganz einfarbig weiss, trägt Knoten auf der Schale, jedoch nicht auf der Spira. C. anaglypticus beruht auf einer jungen Schale mit intensiver Färbung und Körnelung auf Schale und Umgängen. Die Verwandischaft mit C. ver- Tucosus ist augenfällig und war bisher wohl deshalb nicht erwähnt, weil der Name C. min- danus auf falsche Spur geleitet. Die Unterschiede liegen in der geringen Grösse und der stets 42 * 328 weissen Mündung des C. verrucosus und dies will bei Arten gleichen Verbreitungsgebiets wenig bedeuten. C. verrucosus kommt bekanntlich auch mit und ohne Körnelung vor, so- wohl auf dem Hauptumgang als Spira. Er ist aber stets viel bescheidener gefärbt. 289. Conus flammeus Lamarck. Taf. 60. Fig. 10. Testa turbinata, ad angulum lata, laeviuscula, basim versus sulcata, sulcis duplicis, al- bida, lineis punctatis numerosissimis flavescentibus notata, flammis longitudinalibus fulvis picta; spira plusminusve elevata, maculata, anfractibus 10 distincie carinatis in medio, inferne plana- is, superne excavalis, non spiraliter striatis sed longitudinaliter curvato -striolatis, apex par- vus, glaber, corneus (anfr. 2). Sutura vix impressa. Apertura latiuscula, inius alba, colu- mella contorta, subplicata; labrum acutum, tenue, superne profunde sinuatum. Long. 41 Mm., lata 21 Mm. Apert. 32 Mm. | Conus flammeus Lamarck Ann. du Mus. XVI p. 279 Nr. 100. Encycl. meth. t. 336 f.1. Lamarck hist. nat. VII p. 490 idem ed. Deshayes XI p. 76 excl. syn. Kiener Coq, viv. p. 138 1. 23 f. 1 non Küster. — Lorenzianus Reeve C. Ic. Suppl. t. 5 f. 290. Sowerby Thes. t. 10 f. 212 i. 15 f. 4350 non Chemnitz. Schale kegelförmig, am Rande breit, glatt, gegen die Basis gefurcht und zwar mit doppelten Furchen versehen, gebildet durch ungleiche Zwischenleisien, wovon je eine kleine zwischen 2 stärkeren in der Furche bleibt und diese zwei- theilt; weisslich mit sehr zahlreichen gelblichen Punktreihen, die bis zur Basis her- abgehen und braunen Längsflammen gezeichnet. Spira mehr oder weniger hoch, zuweilen monströs abgesetzt, gefleckt, besteht aus 10 nicht spiral gestreiften, je- doch mit sehr deutlichen sichelförmigen Anwachslinien versehenen, in der Mitte deutlich gekielten, unten ebenen und oben ausgehöhlten Umgängen, die durch eine schwach eingeritzte Naht verbunden sind. Embryonalende klein, glatt und hornfarbig (2 Umg.). Mündung etwas weit, innen weiss, Spindel gedreht und faltenarlig verdickt. Mundrand dünn und schneidend, oben tief gebuchtet. Vaterland: Westafrica (Kiener), Ostamerica von Florida bis Guyana. Der nächste Verwandte ist C. Proteus Hwass; übrigens verweise ich auf das p. 306 Gesagte. 329 290. Conus voluminalis Hinds. | Taf. 61. Fig. 1. 3. Testa turbinala, superne valde acutangula, laevi, basim versus sulcata; albida maculis fuscis perpaucis grandibus, hieroglyphicis biseriatiim cincla,; spira peculiariter concavo-de- pressa, fusco tessellata, striis duabus spiraliter incisa; apice elato, acutissime mucronato. | (Hinds). Long. 31 Mm., lata 15 Mm. Apert. 25 Mm. Conus voluminalis Hinds Proc. Zool. Soc. 1844. BReeve Conch. Ic. t. 37 f. 206. Sowerby Thes. Conch, fig. 378 non Kiener. Schale rein kegelförmig, mit scharfer Kante, glatt, gegen die Basis entfernt- stehend gefurcht, Furchen weit und innen gestrichelt, weisslich, mit wenigen, doch grossen, schriftarligen gelben Flecken, die in zwei Zonen getheilt sind, ge- zeichnet. Spira eigenthümlich gebildet, indem die unteren Umgänge eine fast ebene, selbst etwas concave Fläche bilden und die oberen sich dann steil erheben und in ein nadelfeines, spitzes Embryonalende auslaufen. Die Spira ist mit ein- zelnen gelben Flecken wie bespritzt, sie besteht aus 9 sehr schön sculpirten Um- sängen, deren untere nur gerandet, die oberen aber mehr und mehr scharf gekielt werden, sie tragen 2 Spiralstreifen, die scharf eingeritzt sind und zahlreiche Längsstrichel, die sichelförmig gebogen sind und das ganze fein gegittert erschei- nen lassen. Embryonalende klein, glatt und weiss, äusserst fein zugespitzt. Naht schwach und etwas undulir. Mündung eng, selbst sehr eng, innen weiss, Mundrand scharf, oben tief gebuchtet. Vaterland: Strasse von Malacca (Hinds). Gehört noch in die Verwandtschaft des C, generalis, obgleich dieser Gruppe weder die tiefen und entfernt stehenden Furchen der Basis, die an ©. cinereus und Verwandte erinnern, noch die sculpirte Spira zustehen. Kiener hatte die grosse, schlanke Varietät mit heller Färbung des C. erythraeensis für unsere Art genommen, was Reeve im Nachtrag bereits corrigirt hatte. Sowerby’s bis oben hin gefurcht gezeichnetes Bild hatte mich veranlasst, diese Art in die Gruppe der Asperi zu setzen, doch scheint diese Zeichnung nur eine übertriebene Wiedergabe der Reeve’schen zu sein, die der Beschreibung geradezu widerspricht, 330 291. Conus angulatus Arthur Adams. Taf. 61. Fig. 2. Testa elongato-turbinata, acutangula, basi angusta, laevigata, basim versus sulcata, alba, macutis minutis subquadratis, aurantiis, spiraliter taeniatim dispositis et flammis longitudinali- bus picta. Spira elata, maculala anfractibus 9 indistincte spiraliter strialis, inferioribus conca- vis, mediis planis, superioribus carinatis, sutura impressa, apex tumidus, glaber, lacteus (anfr, 2). Apertura angusta, intus lactea, columella plicata, labrum aculum, superne valde sinuatum, Long. 41 Mm., lata 21 Mm. Apert. 383 Mm. Conus angulatus Arth. Adams Proc. zool. Soc. 1833 p. 118. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 388. Schale länglich- kegelförmig mit scharfer Kante und enger Basis, glatt, nur gegen untenhin gefurcht, weiss mit kleinen länglich - viereckigen goldgelben Flecken, die spirale Schnüre bilden und grössere Längsflammen der gleichen Farbe gezeich- net. Spira hoch erhoben, gefleckt, besteht aus 9 undeutlich spiral gestreiften Umgängen, wovon die unteren 2 ausgehöhlt, die mittleren 4 eben und die oberen 3 scharf gekielt sind, alle durch eine deutlich eingesenkte Naht geirennt. Em- bryonalende stumpf, glatt und weiss (2 Windungen.. Mündung eng, innen weiss, mit gefalteter Spindel. Mundrand scharf, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: Westküste von America. | Steht der gelben Varietät des C. regularis, wie ich sie t. 44 f. 1 abgebildet habe (C. recurvus Kiener) sehr nahe, doch durch die Spira so weit verschieden, dass man ihn bis zum Vergleich grösserer Mengen von Exemplaren, die die Uebergänge bringen, als Art aufrecht halten mag. 292, Conus commodus Arthur Adams. Taf. 61. Fig. 4.6, Testa turbinata, angulata, laeviuscula, basim versus sulcata, sub epidermite tenui, flavida, alba unicolor, spira elevata, anfractibus 10 laeviusculis, inferioribus planis, superioribus cari- natis, sutura impressa, anguste canaliculaia; apex parvus, tumidiusculis, glaber, translucidus, albus (anfr. 2). Apertura angusta, intus alba, labrum acutum, superne valde sinuatum. Long. 31 Mm., lJata 14 Mm. Apert. 22 Mm. Conus commmodus Arth. Adams Proc, zool. Soc. 1853 p. 117. — ambiguus Kiener Cog. viv. p. 150 t. 7O f. 3 non Reeve. 331 Schale kegelförmig,, oben kantig, doch ohne Schärfe, glatt, nur an der Basis scharf gefurcht; unter einer dünnen gelblichen Epidermiss ist die ganze Schale rein einfarbig weiss, ohne jede Spur einer Zeichnung. Spira hoch erhoben, besteht aus 10 ungestreiften Umgängen, wovon die unteren eben, die oberen gekielt sind, alle stehen sehr steil, die oberen mehr als die unteren, Naht deutlich und schmal rinnenförmig. Embryonalende ein glashelles kleines Blässchen aus 1!/. — 2 Umgängen. Mündung eng, innen weiss, Mundrand scharf, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland:? v. Maltzan’s Sammlung. Adams’ Original. Dies ist eine ganz eigenthümlich gestaltete Art, die ich mich vergeblich bemüht habe, als weisse Abänderung irgendwo unterzubringen. 293. CGonus lemniscatus Reeve. Tal, 61. Fig. 5. Testa subangulato-conica, medio leviter contracta, basim versus attenuata, undique sub- tiliter lirata; spira acuminata, incrementi lineis arcualis undique notata, apice acuto; albida fus- cescente aurantio longitudinaliter undulata, liris transversis alternis fusco -aurantio subtilis- sime articulatis. (Reeve). Long. 37 Mm., lata. 18 Mm. Apert. 30 Mm. Conus lemniscatus Reeve Conch. Ic. Suppl. 1.5 f. 296 (246) Sowerby Thes, Conch. fig. 411. Suppl. t. 25 f. 608. — sagittatus Sowerby Proc. zool. Soc. 1865 p. 518 1.32 1[.8.9. Schale länglich-kegelförmig mit oben etwas abgerundeter Kante, in der Mitte leicht eingezogen und unten eng, über die ganze Schale laufen, oben etwas undeutlich, unter der Mitte jedoch deutliche, engstehende Spiralleistchen, die durch enger stehende mehr als gewöhnlich sichtbare Anwachslinien gekreuzt werden, weisslich von Farbe, mit orangegelben Längsstreifen, die meist im Zickzack her- ablaufen und feinen articulirten Punktreihen, die über je den zweiten Kiel hinweg- laufen, übrigens oft sehr undeutlich gezeichnet sind. Die Punkte haben oft die ‘Form von Pfeilspitzen. Spira nicht sehr hoch, unten eben, dann steil aufge- richtet, mit vereinzelten Flecken bestreut, besteht aus 8 sewölbten nur mit ge- krümmten Anwachslinien, ohne Spiralsculptur versehen. Naht fein, kaum einge- senkt, Embryonalende weiss, glatl und glänzend. Mündung ziemlich eng, un- 332 ‘ten enger als oben, innen weiss, Spindel mit faltenartiger Verdiekung und unter ‚derselben gedreht. Mundrand sehr dünn und scharf, etwas gebogen und oben tief gebuchtet. Vaterland unbekannt, durch Belcher von der Weltumsegelungsreise des Schiffes Sulphur ohne Angabe des Fundes mitgebracht. v. Maltzan’s Sammlung. Die An- gabe des Cat. Mus. Godeffr. vom Vorkommen dieser Art auf Viti beruht auf gänz- lich falscher Bestimmung, wie ich mich an dem Original-Exemplar überzeugt habe, Gehört in der Nähe des C. cingulatus Lamarck’s.. C. sagittatus von Sowerby selbst hierherbezogen, trägt noch feine Knötchen auf den Reifen. 294. Conus Peali Green. Taf. 61. Fig. 7. 8. Testa subfusiformi- conica, superne angulata, laevi, basin versus sulcata, sulcis conspi- cuis, regularibus, pertusis; spira elata, subcanaliculata, subtilissime arcuatim striata, apice acuto; albida, castaneo sparsim longitudinaliter nebulata et per marginem anfractuum punclata, vittis numerosis angustis castaneo et opaco-albo articulatis undique cincia, (Green). Long. 18 Mm., lata 8 Mm. Apert. 14 Mm, wird aber grösser. Conus Peali Green Trans, Albany. Inst. Reeve Couch. Ic. Suppl. t. 7 f. 294. So- werby Thes. Conch. f. 358. 39. | | — Stearnsi Conrad Am. Il. of Conch. 1870 t. 10 f. 1. Schale beinahe spindel-kegelförmig mit scharfer Kante, glatt, nur an der Basis mit regelmässigen, deutlichen und innen eingestochenen Furchen; weisslich kastanienbraun marmorirt und längst den Kanten in dieser Farbe punktirt, ausser- dem mit zahlreichen braun und weiss articulirten Schnürchen spiral umzogen. Spira hoch und ausgezogen, besteht aus 8 scharf gerandeten unter dem Rande punktirten Umgängen ohne Spiralsculptur, die jedoch mit deutlichen schiefen Anwachslinien versehen sind. Naht sehr schwach und unter den scharfen Kielen kaum be- merkbar. Embryonalende ein stumpfes, hornfarbiges Bläschen aus 1'/a—2 Umgängen. Mündung eng, innen weiss, Mundrand scharf, oben ziemlich tief gebuchtet. | Vaterland: Halbinsel Florida, aus Loebbecke’s Sammlung. C. Stearnsi Conrad beruht nur auf einer dunkel gefärbten Värietät, 339 295. Conus Clerii Reeve. Tal, 61. "Pier 9. Testa turbinata, superne acutangula, laeviuscula, subtiliter et obsolete lirata, basim ver- sus destinctior, albida flammis lacinosis, ferruginosis longitudinaliter et irregulariter variegata; spira depresso-elata, maculata, anfractibus 9, inferioribus subcanaliculatis, superioribus planis; submarginatis, spiraliter uniliratis, sutura canaliculata, apex tumidiusculus; glaber, albidus, Apertura angusta, intus lactea, labrum acutum, ienue, medio incurvatum, superne profunde sinuatum. | Long. 34 Mm., lata 18 Mm, Apert. 27 Mm. | Conus Clerii Reeve Proc. zool. Soc. 1843. Conch. Ic. t. 45 f. 229. Kiener Cog. viv. p. 168 t. 94 f. 2. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f, 374. Schale kegelförmig, mehr oder weniger schlank, oben breit mit scharfer Kante, unten eng, etwas glatt, doch über die ganze Schale eng aber undeulich gefurcht, gegen die Basis deutlich; weisslich mit rostgelben, an den Rändern aus- gezackten, unregelmässigen Längsflammen gezeichnet. Spira unten niedergedrückt, oben aufgerichtet, gefleckt, besteht aus 9, leicht gerandeten, spiral sehr dünn und undeutlich gestreiften und mit einer dicken Leiste umzogenen Umgängen, deren untere leicht ausgehöhlt, die oberen eben sind. Sutur rinnenförmig, nicht tief eingesenkt, Embryonalende stumpflich, glatt und gelklichweis. Mündung eng, innen weiss, Mundrand scharf, in der Mitte eingebogen und oben tief gebuchtet. Vaterland: Brasilien, Guyana, Venezuela. Loebbecke’s Sammlung. Diese Art ist nicht beständig in der Gestalt, mein Original ist minder schlank, als das Reeve’sche, im Uebrigen dem C, emarginatus höchst ähnlich, doch durch die Sculptur verschieden. 296. Conus bifasciatus Sowerby. Taf, 61. Fig. 10. Testa anguste-conica, angulata, indislincte striata, ad basim sulcata, flavida, albo bi- fasciala; spira brevis, flavida albo marginata, anfractibus 8 marginatis, non striatis, apex lumi- dus. Apertura anguslissima, intus rosea; labrnm acutum, superne sinuatum, Long. 27 Mm., lata 15 Mm, Apert, 24 Mm. Conus bifasciatus Sowerby Thes. Conch. t. 14 f. 302, — fasciatus A. Adams Proc, zool. Soc. 1853. non Kiener nec Sowerby. IV.;2 43 331 Schale schmal-kegelförmig mit scharfer Kante, glatt, undeutlich gestreift, an der Basis gefurcht, gelb mit zwei weissen Binden. Spira niedrig, gelb, weiss gerandet, mit 8 gerandeten, nicht gestreiften Umgängen und stumpfem Ende (wohl nur Folge der Erhaltung). Mündung sehr eng, innen weiss, Mundrand scharf, oben gebuchtet. / | Vaterland: ? Loebbecke’sche Sammlung. Es ist dies eine Species mit sehr unbestimmten Charakteren. Der Gestalt nach würde sie neben C. dispar zu stellen sein, aber die Färbung und die Sculptur weisen ihr den Platz in der Nähe von C. flaviadus und emaciatus, also in meiner Gruppe Virgines an. Die Spitze ist auf der Fig. 10 ungeschickt ergänzt. 297. Conus politus (Bolten) Weinkauff. Taf. 62. Fig. 2. 3. Testa ovato-turbinata, glabra, polita, 'basim versus distanter sulcata, sulcis latis, intus strigillatis, flavida lineis anguste- puncliculatis, numerosis, flavido-alboque articulatis et fasciis tribus taeniatim formibus, albo-fuscoque articulatis cingulata; spira brevis, immaculata, anfractibus 9—10 glabris, convexis, sutura impressa; apertura lata, intus plumbea, flavido marginata, co- lumella contorta, labrum acutum, superne vix sinualum. Long. 39 Mm., lata 20 Mm. Apert. 34 Mm. Conus politus (Bolten Cat. 105) Weinkauff. Schale kegelförmig, mit gänzlich abgerundeter Kante, daher eiförmig, glatt wie polirt — ist es vielleicht auch — gegen die Basis tief gefurcht, mit breiten, innen gestrichelten Furchen; hellgelb, mit undeutlichen feineren etwas dunkleren Längs- sirichen und vielen eng punktirten, gelb und weiss articulirten Punktreihen und 3 halsbandähnlichen, schmalen Binden mit weissen feilspitzartigen länglichen Flecken, die durch braune Tupfen geschieden sind. Die Zeichnung ist sehr zierlich und fein. Spira nicht hoch und ungefleckt, besteht aus 9—10 glatten, ungestreiften, sewölbten Umgängen, durch eine tiefe Naht getrennt. Mündung weit, innen bleifarbig mit gelblichem Rand. Spindel gedreht, Mundrand scharf, jedoch nicht dünn, oben kaum gebuchtet. Vaterland —? A. B. Meyer’s Sammlung von Bolten gekauft, mit Anton’scher Etiqueite und der Bolten’schen Nummer bezeichnet. Gehört in die Gruppe des C. cinereus und steht hier dem C. Bernardii Kiener’s am nächsten. Die Zeichnung und Färbung lassen jedoch eine Vereinigung nicht zu. 335 298, Conus subulatus Kiener, Taf. 62. Fig. 1. | Testa elongato-turbinata, laevigata, sulcala, sulcis latis, distantibus, superioribus obsole- tis, inferioribus intus strigillatis, saepius duplicis, ad basim obliquis, albida punclis quadrangu- lis et flammis longitudinalibus sparsis, castaneis signata, nebulis flavidis marmorata; spira ele- vata, acuta, tessellata, anfractibus 10 planiusculis, spiraliter striatis, superioribus carinatis; apex parvus, glaber, translucidus, corneus (anfr. 2), sutura simplex; Apertura latiuscula in- ferne lata, intus pallide violacea, albo marginata, columella subplicata, recurva, labrum acutum, tenue, superne valde sinuatum. Long. 36 Mm., lata 16 Mm. Apert. 30 Mm. Conus subulatus Kiener Cog. viv. p. 243 t. 70 f.2. Reeve Conch. Ic. Suppl. t.4 f. 290. Sowerby Thes. t. 20 f. 472 non Weinkauff, Schale länglich-kegelförmig, schlank, glatt, doch mit breiten, entfernt stehenden, tiefen Furchen umzogen, die oben undeutlich und flach, unten breit, tief, oft doppelt und innen gestrichelt sind, an der Basts werden sie schief und rauh und bilden auf der Mündungsseite, neben der Spindel eine kammartige Schwiele. Färbung, gelblich- weisser Grund, auf dem 4eckige spirale, meistens auf den Rippen hinlaufende, jedoch nicht zusammenhängende, mehr vereinzelt stehende ca- stanienbraune Fleckchen stehen, ausserdem sind auf der Mundseite keine, auf dem Rücken mehrere Längsflammen von gleicher Farbe gezeichnet und mit sehr blass- gelben Flecken marmorirt, in der Weise, dass diese gelbe Färbung die Begrän- zung von Grund und Flammen und einzelnen grösseren Flecken bildet. Spira aus- gezogen und spitz, mit Flecken besetzt, besteht aus 10 mehr oder weniger ebenen, spiralgestreiften Umgängen, wovon die oberen ganz ohne Uebergang scharf gekielt und einfarbig gelb sind. Embryonalende klein, glatt und glänzend, durchschei- nend hornfarbig (2 Umg.), Naht einfach. Mündung oben etwas, unten recht weit, innen hellviolett mit weissem Rand, Columella leicht gedreht, mit faltenartiger Verdickung, abgestuizi, Mundrand scharf und dünn, oben ziemlich, tief ge- buchtet, Vaterland: Philippinen und Molukken. (v. Maltzan’s Sammlung). Gehört noch in die Verwandtschaft des C. nisus und steht hier dem C. stigmaticus am nächsten, dessen Spira er ganz hat, wenn sie auch höher und mehr ausgezogen, die Schale überhaupt schlanker ist und in der Färbung mehr auf C. Janus heraus kommt. | | 45 * 336 Der €. subulatus p. 242 t. 40 f. 7. 8 dieser Ausgabe ist zu cassiren, er gehört der Var. zebra des C. nisus Chemnitz an. — Der ächte C. zebra Lamarck Kiener ist dagegen, weil er glatte und ungestreifte Umgänge hat Varielät des C. cinereus Hw., wie schon Reeve nach Einsicht des Kiener’schen Exemplars dargethan hatte. 299. Conus scalptus Reeve. Tat, 62. Fio. 7. 8. Testa turbinata, solidiuscula, polita, basim versus sulcata, albida fasciis albis tribus et filis rubibus numerosis, rariter interruptis, cincta; spira elevata, spiraliter striata, rubro va- riegata, apice aculo. (Reeve). Long. 31 Mm., lata 16 Mm. Apert. 26 Mm. Conus ale Reeve Proc. zool. Soc. 1843 idem Conch. Ic. t. 37 f. 203. Kiener Cogq. viv. p. 229 t. 55 f. 3. Sowerby Thes. t. 14 f. 331. Schale kegelförmig, ein wenig stark, glatt, nur gegen die Basis gefurcht; - weisslich mit drei weissen — jedoch auch fehlenden — Spiralbinden und zahl- reichen (etwa 30) fadenförmigen, rothen Linien umzogen, von denen zuweilen einzelne unterbrochen sind. Spira erhoben, roth und weiss wechselnd und streifig sefleckt, besteht aus acht steilen, leicht gerandeten, spiralgestreiften Umgängen und dem stark vorstehenden, kleinen stumpfspitzigen, glänzend glatten und einfarbigen Embryonalende. Mündung eng, unten erweitert, innen weiss, Mundrand scharf, oben wenig gebuchtet, schief abfallend. Vaterland: Californien, aus der Maltzan’schen Sammlung. Uuterscheidet sich von C. californicus nur durch die äussere Gestalt _ Schale; ee und Zeichnung sind dieselbe, der Thon nur eiwas heller. 300. Conus trigonus Reeve. Taf. 62. Fig. 4. Tesia abbreviato-turbinata, trigona, tenuis, laeviuscula, basim versus sulcala, alba ochraceo zonata, taeniis numerosis, albo-fuscoque undique cingulata; spira depressa, macu- lata, anfractibus 9 leviter convexis, subgradatis, spiraliter siriatis, suluris simplicis, apex gla- ber, albus. Apertura lata, intus alba, columella contorta, plicata, labrum tenue, acutum, su- perne valde sinuosum. Long. 62 Mm,, lata 38 Mm. Apert. 55 Mm. Conus isn Reeve C. Ic. Suppl. 1.3 f.286. Sowerby Thes. Conch. 9 [. 203. Schale abgestutzt-kegelförmig, oben breit, unten eng, daher dreiseilig er- scheinend, glatt, gegen die Basis jedoch gefurcht; weiss mit hellockergelben Zo- nen, die so geordnet sind, dass die weisse Grundfarbe drei Binden darstellt, über Zonen und Binden laufen zahlreiche, schmale Gürtel, aus dunkel gelbbraunen Li- nien durch weisse Punkte unterbrochen, gebildet. Flammen in ebenfalls dunkler, gelbbrauner Farbe laufen der Länge nach über die Zonen. Spira niedergedrückt, gefleckt, besteht aus neun leicht gewölbten, etwas abgesetzten und spiral gestreif- ten Umgängen, durch einfache Nähte getrennt. Embryonalende glatt und weiss. Mündung weit, innen weiss, Spindel gedreht und gefaltet. Mundrand dünn und scharf, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: Philippinen (Sow.). Loebbecke’sche Sammlung. Dies ist eine höchst verdächlige Species, die ‚mir eine unausgewachsene Schale des C. Prometheus zu sein scheint von gedrungener Gestalt und deutlicherer Zeichnung, die etwa zwischen C. Prometheus und C. Siamensis steht, der bekanntlich auch für eine Varietät des ©. Prometheus gehalten wird. 301. Conus madurensis Hwass. Tal.:62. Fie.9 0 Testa parva, turbinata, laeviuscula, basim versus lirata, flavido - virescente, albo et fusco nebulata, lineis transversis fusco alboque articulalis nolala, basis rosea; spira acuminata, va- riegata, anfractibus 8 subconvexis, spiraliter liratis, apex glaber, albus. Aperlura angusta, intus fusco-purpurea, labrum acutum, superne leviter sinuatum. Long. 14 Mm., lata 8 Mm. Aal 11 Mm. Favanne a 1.17. E10. Conus madurensis Hwass-Bruguiere Dict. Nr. 102. Encyel. meth. t. 333 £. 3. Lamarck Ann. du Mus. XV p.422 Nr. 126. Dillwyn Cat. p.411. Lamarck hist. nat. VII p. 500. Wood Ind. test. t. 15 f. 109. Reeve Conch, Ice. ti. 44 f. 237. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 91. Sowerby Thes. Conch. t. 17 f. 407. * Schale klein, kegelförmig, mit elwas abgerundeter Kante, glatt, nur an der Basis mit Leistchen umzogen, gelb, in’s grünliche fallend, doch auch gelblich- fleischfarbig mit weissen und braunen Nebelflecken und von zahlreichen, weiss und gelblich- gegliederten Linien umzogen; Basis rosenroth. Die Nebelflecken sind zuweilen zu einer Mittelbinde, zu einer zweiten zwischen dieser und der Kante 338 und einer an dieser selbst zusammengeflossen. Spira hoch und ausgezogen, gelb- braun mit schmalen, weissen Längsflänmchen wechselnd, sie besteht aus acht we- nig gerundeten, spiral gestreiften Umgängen und dem kleinen glänzend glatten, weiss gefärbten Embryonalende. Mündung eng, innen purpurbraun, nach dem Rand heller, fast rosenrolh werdend.. Mundrand scharf und schneidend, oben leicht gebuchtet. ei | | | Vaterland: Insel Java und Madura. (Loebbecke’sche Sammlung). Könnte ganz wohl eine junge Schale des C. achatinus sein. Kiener gab eine Varietät des C. mediterraneus für die Hwass’sche Art ans, was beinahe auf die Lamarck’sche Diagnose zutrifit. 303. Conus Lienardi Bernardi, Taf. 62. Fig. 9-10. Testa elongato- iurbinata, subcylindracea, laevis, infra medium suleis subdistantibus im- pressa; intense nigro-spadicea (variat castanea, fusca) maculis numerosis, irregularis plerum- que trangularis albis aut caeruleo-albidis ornata; spira elata, subconcava, spiraliter rare striata, albo et spadiceo variegata, anfr. 10 obtuse carinatis, apice rotundato, margine dexiro acuto; apertura intus carnea, fusco-limbata (Bernardi). | Long. 50 Mm., lata 23 Mm. Apert. 42 Mm. Conus Lienardi Bernardi I. de Conch. IX ı. 1 f. 2 idem Monogr. p. 11 t.1f.8. | Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 25 f. 611—15. Schale länglich-kegelförmig, fast cylindrisch, glatt, von unterhalb der Mitie an eiwas entfernt stehend gefurcht: intensiv schwärzlich castanienbraun, bis gelb-. braun gefärbt, mit mehr oder weniger zahlreichen unregelmässigen, doch auch regelmässig dreieckigen und herzförmigen, weissen Flecken, die oft bläulich an- gelaufen sind; oft stellt sich die Färbung umgekehrt dar, indem die Grundfarbe hell und Flecken und Streifen dunkler gefärbt erscheinen, die Streifen theils spiral, iheils der Länge nach geordnet sind. Die Mannigfaltigkeit ist gross und gränzt zuweilen bis an jene des C. Neptunus, der nebenan gezeichnet ist. Spira ausge- zogen, castanienbraun mit weissen Tupfen, oder weiss und braun in regelmässi- sem Wechsel; besteht aus zehn stumpf gekielten, ein- bis zweifach spiral ge- streiften Umgängen und dem glatten, glashellen, gelben Embryonalende aus zwei Windungen. Mündung nicht weit, gebogen, innen bläulich, Spindel leicht 339 ‚gedreht, aussen mit einer kammartigen Schwiele umgeben , Mundrand scharf und schneidend, innen schwärzlich gesäumt, oben leicht gebuchtet. _ Vaterland: Neu Caledonien und Neuholland (Loebbecke’s Sammlung). Steht zunächst dem C. Bernardii Kiener und dessen einfarbig dunkelgefärbte Varietät = (. Gubbae Kiener könnte vielleicht hier besser untergebracht werden, als dort, die Ge- stalt stimmt ganz genau mit C. Lienardi überein. Sowerby gibt A Abbildungen, die die Veränderlichkeit in Färbung und Zeichnung gut zur Anschauung bringen, mein gezeichnetes Exemplar entspricht mehr dem Bernardi’schen Typus. 303. Conus Neptunus Reeve, Taf, 62, Rio, 11, 12. Testa elongato -turbinata, laevigata basim versus distanter sulcata, pallidissima carneola, lineis maculisque rubido-aurantiis ubique venosa et nebulosa; spira elevata, acuminata, macu- lata, anfractiibus 9 spiraliter striatis, carinatis, apex, glaber, translucidus flavo - carnelus (anfr. 2); apertura latiuscula, intus carneolo-rosea, albescens, columella contorta, subplicata, abrum aculum, superne mediocriter sinuatum. Long. 37 Mm., lata 15 Mm. Apert. 29 Mm. | Conus Neptunus Reeve Proc. zool. Soc. 1863. Conch. Ic. t. 6 f. 30. Sowerby Thes. Conch. t. 20. f. 483 non Kiener. Schale länglich- kegelförmig, scklank, glatt, gegen die Basis entferntstehend gefurcht, ziemlich weit hinauf, sehr hell fleischfarbig, ins gelbe und rosenrothe schimmernde Grundfarbe, auf die zahlreiche roth-goldgelbe Linien und Flecken in Form von Adern und Nebel vertheilt sind oder besser ausgedrückt: Linien in verschiedener Breite, zuweilen zu Flecken zusammengedrängt, verlaufen in unre- gelmässigen Winkelfiguren über die Grundfarbe, nur in der Mitte und oben ver- wischte Bandzonen lassend. Spira hoch und spitz ausgezogen, gefleckt, besteht aus 10 gekielten, spiral gestreiften Umgängen, durch einfache Nähte getrennt und dem gelbfleischfarbigen, glänzend glatten und durchscheinenden Embryonalende aus 2 Windungen. Mündung etwas weit, innen im Grund gelbfleischfarbig mit ro- senrothem Schimmer, gegen den Rand weiss werdend; Spindel gedreht, oben faltenartig verdickt, und aussen mit deutlicher Schwiele markir. Mundrand scharf und schneidend, oben mässig gebuchtet. Vaterland: Jacna auf der Philippinischen Insel Bohol. Aus der Loebbecke’- schen Sammlung ; eine grosse Seltenheit, 340 Nächster: Verwandter ist ©, Kieneri Reeve, der aber kleiner und verschieden gefärbt ist. Beide bilden die Brücke zwischen der Gruppe Magi und jener der Asperi, mit der er- sten werden sie durch ©. subulatus Kiener und mit Letzterer durch C, alabaster oder mucronatus Reeve verknüpft. 304. CGonus cuneolus Reeve. Tal. 062, Rio, 2 Testa abbreviato-turbinata, subpyriformis, laeviuscula, ad basim anguste sulcata, furva, maculis albis, parvis, irigonis trifascialim aspersa; spira brevis, late conica, guttata, anfracti- bus 9 leviter convexis, spiraliter indistincte striatis; sutura rude impressa, apex tumidiusculus giaber, corneus. Apertura laliuscula, intus plumbea fusco-purpureo marginata, pallide inter- rupta; labrum acutum, superne minute sinuosum, | Long. 33 Mm., lata 20 Mm, Apert. 28 Mm. Conus cuneolus Reeve Proc. zool. Soc. 1843 idem Conch. Ic. t. 37 f, 202 non | / Kiener. — balteus Sowerby Thes. Conch. t. 18 f, 424. | —. lugubriss — — — t147. 320 non Reeve, Schale abgestumpft-kegelförmig, beinahe birnförmig, glatt, nur unten ziem- lich eng gefurcht, dunkelbraun oder tief castanienbraun, oft auch gelbbraun mit drei oder zwei Binden, die aus weissen oder weisslichen, unregelmässig dreiecki- sen oder herzförmigen Fleckchen bestehen, oft selbst nur aus vereinzelten, sich kreuzenden Strichen. Spira niedrig, breit-kegelförmig, weiss betupft, oder be- iropft, besteht aus 9 leicht gewölbten, undeutlich spiral gestreiften Haupt- und den stumpflichen, glatten, hornfarbigen Anfangswindungen, die durch eine rauh eingeritzte Naht getrennt sind. Mündung nicht eng, innen bleifarbig durch einen purpurbraunen Saum eingefasst, der 2 mal licht durchbrochen ist; Mundrand scharf, oben wenig tief gebuchtet. Vaterland: Süd-Westafrica. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Steht dem C. mercator sehr nahe. Kiener hatte eine sichere Varietät desselben für die Reeve’sche Art genommen, 341 305. Conus Taslei Kiener. Tal, 68. Fig. 1. 2. Testa turbinato - pyriformis, superne inflata, inferne valde atienuala, laeviuscula, ad ba- sim sulcata, olivacea, fasciis lutescentibus vel albidis cincta; spira late- conica, mucronala, maculata, anfractibus 8 convexiusculis, marginatis, spiraliter trisulcatis, superioribus purpureis. apex glaber, translucidus, albus, sutura distincta undulata. Apertura latiuscula, intus purpurea albido bifasciata; columella parva, alba, subcontorta; labrum acutum, leviter sinuatum. Long. 30 Mm., lata 17 Mm. Apert. 25 Mm, Conus Taslei Kiener Coq. viv. p. 360 t. 110 f. 3. Sowerby Thes. Conch. t. 14. f. 300. 301. | — olivaceus Kiener Cogq. viv. p. 359 1.111 f. 3. — Juridus A. Adams Proc. zool. Soc. 1853. — irregularis Sowerby Thes. Conch. t. 18 f. 418. 419. Schale kegelförmig, durch Auftreibung an der Kante und Verengung an der Basis birnförmig, glatt, nur unten mehr oder weniger deutlich gefurcht, grünlich- gelb, olivenfarbig oder bläulich-blutfarben mit zwei oder drei, nicht immer deut- lichen, einfarbig- gelblichen oder weisslichen, meistens unterbrochenen Querbinden, die auch zuweilen dunkler sind, als die Grundfarbe, über die zuweilen auch ein violeiter Schimmer spielt, oft bestehen die hellen Binden aus sehr feinen Netz- werk aus gelben Maschen und weissen Fleckehen; undeutliche Längsflammen, die zuweilen undulirt sind, kommen auch mitunter vor (irregularis Sow.). Spira nicht hoch, breitkegelförmig mit ausgezogener Spitze, oft im unteren Theil einge- drückt, gefleckt, besteht aus 8 mit 3 Furchen gezierten, schwach gerandeten, en- gen Umgängen, deren obere purpurfarbig sind. Embryonalende klein, glatt und weiss (aus 2 Umgängen), hebt sich scharf von den dunkelpurpurfarbigen, oberen Umgängen ab. Naht deutlich und undulirt, namentlich oben, wodurch der Rand der oberen Umgänge crenulirt erscheint. Mündung nicht eng, unten weiter, in- nen lebhaft violett, auf der Innenfläche des Mundrandes dunkler als im Schlund, im Uebrigen zweimal weisslich unterbrochen; Columella klein und etwas gedreht. Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet. Gehört in die Verwandischaft des C. Guinaicus und verbindet diese Gruppe mit der des C, mercator. Vaterland: Westküste von Africa, aus Loebbecke’s Sammlung. IV. 2; 44 ur. 306. Conus nitidus Reeve. Taf. 63. Fig. 8. Testa parva, turbinata, laevigata, nilida, basim versus subtiliter sulcata, aurantia plus minusve intensis, albo bifasciata, fasciis interruplis, lineis transversis filiformibus, luscis, rarius punctatis undique cincla; spira elata maculata, anfractibus 7 marginatis, spiraliter angusie sed dislinctissime striafa, superioribus pallide rosaceis, apex crassus, glaber, roseus (anir. 21/,) sutura linearis, linea fusca signata; aperiura latiuscula, intus alba, columella subplicata, labrum acutum, superne leviter sinuatum. Long. 17 Mm.,, lata 8 Mm. Apert. 14 Mm. Conus nitidus Reeve Proc. zool. Soc. 1843 idem Conch. Ic. t. 47 1. 266. Kiener Cogq. viv. p. 190 t. 63 f. 4. Sowerby Thes. t. 18 f. 401. Schale klein, kegelförmig, glatt und glänzend, unten fein gefurcht — eigent- lich nur gestreift — mehr oder weniger intensiv goldgelb mit zwei weissen, un- terbrochenen Querbinden und von zahlreichen, rothbraunen, fadenförmigen Spiral- linien, die sich an den Binden nnd gegen die Basis zu Punktreihen auflösen, ganz umzogen (14—15 Reihen). Spira erhoben, gefleckt, besteht aus 7 -- 8 scharf serandeten, dachförmig vorstehenden, eng und sehr deutlich gestreiften Umgängen, deren obere einfarbig blass rosenroth gefärbt sind und dem dicken, stumpfen Em- bryonalende aus 2!/s Windungen, das glatt und glänzend und lebhaft rosenroth ge- färbt ist. Nähte fein, linienförmig, von brauner Linie markirt, die in die gelben Flecken der Spira verläuft. Mündung nicht eng, innen weiss, die ebenfalls weisse Spindel irägt eine faltenartige Verdickung; Mundrand scharf und dünn, aber wenig gebuchtet. Vaterland? Aus der Loebbecke’schen Sammlung. Ein sehr niedliches Schneckchen aus der Verwandischait des Conus achatinus, doch recht wohl begründet. Steht dem C. nigro-punctalus am nächsten. 15. Conus catus Hwass. Tat. 63. Fig. AT. Statt der ungenügenden Fig. 6 der Tafel 3 aus der alten Ausgabe copirt, gebe ich hier 4 Figuren dieser veränderlichen Species, darunter die geperlie Va- rietät (Fig. 5) und die leider in der Farbe schlecht getroffene fleischrothe, die 343 | noch vielfach als C. amabilis in den Sammlungen liegt. Alle bis auf Fig. 6, die mir gehört, aus der Loebbecke’schen Sammlung. 307. Conus pictus Reeve. Taf. 68. Fig. 9. 10. Testa elongato-vel ovato-turbinata, laeviuscula, ad basim anguste-sulcata, albida uni- bi-vel trifasciata, jaspideiformis, fasciis fuscis vel auranliis vel carneolis, interstitiis coloris identicis, taeniatis vel regulariter, rarius asperse punctatis picta; spira elata longitudinaliier strigata, anfractibus 7 convexiusculis, spiraliter indistincte striatis, apex glaber, roseus, sutura impressa, distincta. Apertura lata, intus fusco-rosacea, labrum acuium superne vix sinuatum. Long. 25 Mm., lata 11 Mm. Apert. 1\ Mm, Conus pictus Reeve Proc. zool. Soc. 1873 idem Conch. lc. t. 18 f, 98. Kiener Coq. viv. P.208 1.68 f.4. Sowerby Thes. Conch. t.19 f. 444. 445. — jaspideus Kiener Coq. viv. p. 218 t. 55 f. 4. Reeve CÜoech. Ic. Suppl. t. 3 f. 281 non Gmelin, — scitulus Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 9 f. 333. Schale länglich oder ei-kegelförmig, glatt, am Ende engsiehend gefurcht, weisslich mit einer, zwei oder drei bandjaspisarligen Binden, von verschiedener Färbung, braungetb, orange oder intensiv fleischfarbig wie Carneol, oft mit einem Stich ins rosen- oder zinnoberroihe, meistens scharf begränzt, die breiteste obere ist charakteristisch durch ihre Stellung eiwas unter der Kante und wie ein Ordens- band, das sich von der weissen Kante oben begränzt, ganz eigenthümlich und fremdartig ausnimmti. Die Zwischenräume tragen Punktschnüre und Punkte, die entweder regelmässig in Linien stehen oder seltener vereinzelt, wie aufgespritzt erscheinen, sie sind von gleicher Färbung wie die Binden und nicht immer gleich gross. Die ganze Zeichnung und Färbung ist äusserst zierlich und mannigfaltig. Spira erhoben, mit dünnen Längsstrichen eigenthümlich gezeichnet, jedoch nicht immer sehr scharf und dann nur gelb und weiss im Wechsel gefleckl, besteht aus ‘ etwas gewölbten, undeutlich spiral gestreiften Umgängen und den 2—3 glatten, einfarbig rosenrothen Embryonalwindungen. Naht eingeritzt, deutlich. Mündung verhältnissmässig weit, innen gelblich-rosenroth. Mündung scharf, oben kaum gebuchtet. | | | Vaterland: Südafrica. Aus der Loebbecke’schen Sammlung. 44 * 344 Gehört in dieNähe des C. Lamarckii, mit dem Reeve die eine Abänderung (eiförmige) vereinigen wollte; dies hielt ihn aber nicht ab, später die rothe Abänderung besonders zu benennen und den Kiener’schen C. jaspideus ebenfalls als gute Art aufzunehmen. | 308. - Conus corallinus Kiener. Taf. 68. Fig. 11. Testa elongato- turbinata subpyriformis ‚ laevigata, basi sulcata, flavida, albo-bifasciata, lineis rubris plus minusve numerosis cingulata; spira elala, maculata, antractibus 3 margina- tis, convexiusculis, spiraliter bisulcatis, apex parvus, roseus, sutura lineilormis; aperlura an- gusta, intus pallide rosea, labrum acutum, superne leviter sinualum. Long. 18 Mm., lata 9 Mm. Apert. 14 Mm. Conus corallinus Kiener Coq. viv. p. 246 t. 73 f£.2. Sowerby Thes. Conch, 1. 11.1.4106, — inaequalis Reeve Conch. Ic. Suppl. f.7 f£.320. Sowerby Thes. t.17 1.406. Schale klein, länglich - kegelförmig , zuweilen durch Anschwellen der Kante beinahe birnförmig, glatt, unten gefurcht, gelb in etwas wechselnden Nuancen, mit zwei weissen, etwas unterbrochenen Binden, die ziemlich schmal sind und faden- förmigen rothen Linien umzogen, deren Zahl sehr wechselnd ist, olt nur ein oder zwei unter und oberhalb der Binden und an der Basis, letzteres ist der Kiener’sche Typus. Spira erhoben, weiss vefleckt, doch treten die Flecken sehr zurück, besteht aus 8 gerandeten, leicht gewölbten, zweimal spiralgefurchten Umgängen, die durch eine linienförmige Naht gelrennt sin. Embryonalende klein, glatt und rosenroth. Mündung eng, innen hellrosenroth, Mundrand scharf, oben leicht gebuchtet, Vaterland unbekannt. Loebbecke’sche Sammlung. 809. Gonus Lamarcki Kiener. Tal. 64. Fig. 1. 3. Testa subcylindraceo - turbinata, tenui transversim tenerim striolata, ad basim subtiliter denseque sulcala, pallide cinnereo albida, lineis albis fusco-articulatis, maculis fasciisque irre- gularibus. fuscis varie cincla, spira concavo-elata, apice acuminata, rosea, anfractibus planu- latis, subtilissime concentrice striolalis, sparsim fusco- maculatis. Krauss. Long. 13 lata 6 Lin. (Krauss.) — Long. 32 Mm., lata 16 Mm. Apert. 27 Mm. 345 Conus Lamarki Kiener Cog. viv. p. 240 t. 83 f, A. 0 —— Loveni Krauss Südafr. Moll. p. 131. t.6 f.25. Sowerby Thes. Conch. t. 19 | f. 449. | | — inflatus Kiener Cogq. viv. t. 71 f. 3 non Sowerby. — signifer Crosse Il. de Conch. XII p. 308 t. 10 f. 6. Schale kegelförmig, oft etwas aufgetrieben, doch auch fast cylindrisch, mehr oder weniger solide, glatt und glänzend, in frischem Zustand sehr fein ge- strichelt, doch an der Basis scharf gefurcht. Grundfarbe bleifarbig- weiss, mehr oder weniger bedeckt mit braunen in’s bläuliche schimmernden Placken, die sich zu unterbrochenen Binden, zuweilen die Grundfarbe bis auf einzelne Flecken ganz deckenden Zonen häufen. Bei abgeriebenen Stücken geht die Färbung oft in’s gelb- rothe, rosenrothe oder violelte über; ausserdem laufen über Grund- und Deck- farbe zahlreiche braunviolett oder gelb und weiss gegliederte Punktreihen hinweg, die stellenweise ausfallen und gut erhaltenen Schalen eine reiche Marmorirung geben. Spira erhoben, concav im Profil, weil die unteren Umgänge flach und die oberen aufgerichtet sind, leicht gefleckt, besteht aus 9—10 deutlich, jedoch fein quergestreiften und durch etwas unregelmässige Nähte getrennten Umgängen, die obern rosenroth, meistens abgestumpii, in guter Erhaltung aber in ein feines Embryonalende auslaufen. Mündung ziemlich weit, innen bleifarben, die je nach Erhaltung mehr oder minder in’s rosenrolhe oder blass violette verläuf, Mund- rand scharf, oben kaum gebuchtet und ziemlich stark abfallend. Vaterland: Südafrica, Cap und Natal’ Küste. Elim etc, (Aus dem Siultgarter Museum (Fig. 1) und meiner Sammlung). Diese Art sieht den C. rosaceus äusserst nahe, besonders die gelb und rosenrothen Ab- änderungen sind oft kaum von der marmorirten Varietät desselben zu unterscheiden. In fri- schem Zustand — wie das abgebildete Krauss’sche Original — betrachtet, sollte man dies kaum für möglich halten, allein das 1/, Hundert Exemplare das mir vorliegt, zeigt eine Mannigfaltigkeit, die an die des C. mediterraneus erinnert und die mich zur Vereinigung sicher geführt hätte, liessen sich die frischen Typen nicht gut scheiden. | Reeve stellte den C. Loveni zu C. jaspideus Kiener’s, dies würde, wenn durchführbar. den Kreis der Varietäten gar weit ausdehnen, besonders wenn man bedenkt, dass noch eine ganze Menge von Anklängen an andere Cap’schen Arten wie C. caffer, algoensis und infre- nalus vorhanden sind, die nur eine an Ort und Sielle an frischen Exemplaren gemachte Un- tersuchung aufklären kann. 346 82, Conus rosaceus Chemnitz. Taf. 64. Fig. 2. | ‘ Testa subeylindraceo - turbinata, leviter inflata, laeviuscula, basim versus sulcata, caeruleo- albida, rosaceo, miniato vel castaneo- marmorata; pallidiore trifasciata, lineis albo articulatis picta; spira concavo-elata; anfractibus 8 convexis, spiraliter striatis, marmoratis, sutura rude impressa, apex glaber, translucidus roseus. Apertura lata, intus roseo-violacea vel fusco- purpurea, columella brevis, contorta, labrum acutum, tenue, superne vix sinuatum, Long. 44 Mm,, lata 22 Mm. Apert. 37 Mm. | Conus rosaceus Chemnitz. Siehe p. 169, da ist zuzusetzen: — tinianus Reeve Conch. Ic. t. 53 f. 236. Sowerby Thes. Conch. t.19 f. 450, 451 non Hwass. | — ceitrinus Kiener Cog. viv. t. 59 f. 6. — roseo-tinctus Sowerby Thes. Suppl. t. 25 f. 604. — Broderipi Kiener Cogq. viv. t. 71 f. 2 non Reeve. Die hier zur Darstellung kommenden beiden Figuren sind marmorirte Abän- derungen, wovon eine Fig. b den €. tirianus Rv. non Hwass darstellt. Gewöhn- lich erhält man nur völlig abgeriebene Exemplare der einfarbigen Form — Chem- nitz’scher und Lamarck’scher Typus — wovon Ü. roseo-tinetus Sowerby und Broderipi Kiener non Reeve junge Schalen darstellen; diese hatte Dr. Krauss in grosser Anzahl am Strand des Cap’s und Natal’s gesammelt. Die rosenrothe und zinnoberroihe Färbung scheint überhaupt nur Folge des Todes und Liegens am Strand — auch bei nicht abgeriebenen Schalen — in dem eigenthümlichen Klima Südafrica’s zu sein, denn man bemerkt die gleiche Färbung bei Arten der ver- schiedensten Genera, die dort zu Hause sind. (Mitra, Pleurotoma, Trochus u. A.). 310. Conus infrenatus Reeve. Taf. 64. Fig. A. 6. Testa subeylindraceo -turbinata, tenuicula, laevigata, basim versus sulcata, pallide citrina vel rosea taeniis fusco-alboque articulatis plus minusve distantibus, cincta; spira depressa, ma- culata, anfractibus 7 leviter convexis, sutura canaliculata, rudis, apex glaber subpellucidus intense safranus vel roseus, apertura lata, intus citrina vel rosea, labrum acutum, superne minute sinuatum. Long. 32 Mm., lata 18 Mm. Apert. 29 Mm. ıy® Conus infrenatus Reeve Conch. Ic. Suppl. t.3 f. 285. Thes. Conch, t. 19 | f. 451—453. | Schale beinahe cylindrisch-kegelförmig, ein wenig dünnschalig, glatt, gegen die Basis gefurcht, rosenroth oder hell citronengelb mit mehr oder weniger zahl- reichen Gürtel aus braungelb oder gelb und weiss gegliederten Punktreihen gebil- det, spiral umzogen, zuweilen sind dunklere oder hellere Binden deutlich. Spira niedergedrückt, fein gefleckt, besteht aus 7 leicht gewölbten, nicht spiral gestreif- ten, jedoch mit sehr slark gebogenen Anwachslinien versehenen Umgängen, die durch eine rinnenförmige Naht getrennt sind. Embryonalende glatt und glän- zend, intensiv rosenroth oder safrangelb. Mündung weit, innen hell citronen- selb oder rosenroih. Mundrand scharf, oben wenig gebuchtet. Vaterland: Südafrica in der Delagoa bai. Aus der Loebbecke’schen (Fig. 4) und der Sutor’schen Sammlung. 31i. Conus Julii Lienard. Taf. 64. Fig. 5. Testa ovato-oblonga, sulida, crassiuscula, sublaevigata, alba roseo superne maculala, lineis longitudinallbus, minutis, numerosis, irregulariter interruplis, pallide castaneis, zonas transversas 2 saturaliores, alteram paulo supra medium anfractus ultlimi, altleram prope basim sitam, efformantibus peculiariter picta; spira parva, vix iurbinata, sulura irregulariter im- pressa; anfr. 8 planiusculi, primi albidi, sequentes spiraliter striatuli, ultimus magnus, paulo infra suturam obtuse angulatus, medio ventricosus, basi atienuatus, sulcato-striatus; aperiura angusie elongata, versus basim subdilatata, alba, fauce rosea. (Lienard.) Long. 35 diam, ımaj. 19 Mm. (Lienard). \ — 53 — — 27 — Aperi. 46. Conus Julii E. Lienard Il. de C. 1870 p. 304 idem 1871 p. LU 156. — floccatus Var. Kiener Coq._ viv. t. 106 f. 3. Schale länglich-eiförmig,, starkschalig und schwer, beinahe glatt, an der Basis mit starken Leisten, die zwischen sehr breiten Zwischenräumen stehen, die kaum Furchen zu nennen sind, Andeutungen von schwächeren Leistchen stehen dazwischen, so wie auf der ganzen Schale; sie sind nur bei auffallendem Lichte sichtbar. Die weisse Grundfarbe ist mit rosen- oder fleischrothem Schimmer über- deckt, die jedoch nur grössere Placken zwischen unbedeckter Grundfarbe darstel- len, sehr feine, gedrängle, unregelmässig unterbrochene Längsstrichelchen von 348 rothbrauner Färbung sind über die ganze Schale verbreitet und häufen sich zu 2 oder 3 Spiralbinden, die dadurch dunkler erscheinen und zu einer Anzahl durch runde, weisse Fleckchen oder Tropfen unterbrochenen Gürteln. Die ganze Zeich- nung und Färbung ist prächtig, wird jedoch erst unter der Loupe und auffallenden Licht deutlich und klar. Spira klein, von der Färbung der Schale, besteht aus 8 fast ebenen, sehr schwach spiralgestreiften Umgängen, die durch eine unregel- mässig eingesenkte Naht verbunden sin. Embryonalende glatt, glänzend und farblos. Mündung oben eng, unten weit, innen weiss mit fleischrothem Schlund, Munrdrand scharf aber nicht dünn, oben wenig gebuchtet. Vaterland: Mauritius (Robillard) aus der Sutor’schen Sammlung. Lienard hatte, wie die Maase zeigen, nur ein junges Exemplar beschrieben, dessen Färbung auch etwas intensiver und mehr rosenroih war. Das hier abgebildete Exemplar stammt ebenfalls von Robillard her und sieht dem C. floccatus noch näher als das Lienard’sche, ich beziehe es geradezu auf jene rothe Varietät, die Kiener als C. floccatus Var. abgebildet, jedoch nach einem woht ln Eierholar genommen hatte, die Gürlei sind ganz weiss gezeichnet. 312. Conus algoensis Sowerby. Taf, 64. Die, 7.0. Testa elongato-turbinata, tenuicula, laeviuscula, basi anguste sulcala, castaneo-lusca vel ferruginea, fasciis duabus vel tribus albis peculiariter interruplis, ornata,; spira brevis, plus minusve elata fusco vel ferrugineo alboque maculata, anfractibus 6 carinatis, obsolete spirali- ter striatis, apex oblusus, lacteus (anfr. 2—3); apertura angusta, intus plumbea, labrum acu- tum, superne vix sinuatum. Long. 25 Mm., lata 12 Mm. Apert. 20 Mm. Conus algoensis Sowerby Proc. zool. Soc. 1854 idem Conch. Ill. fig. 66. Reeve Conch. Ic. t. 27 £.149. Kiener Cog. viv. p. 198 1.68 f. 3. So- werby Thes. Conch. f. 421. | Schale länglich - kegelförmig, etwas dünn, glatt, an de Basis eng gefurcht, gelblich -kastanienbraun oder rostfarbig mit zwei oder drei auf eigenthümliche Weise unterbrochenen weissen Binden, d. h. es wechseln längliche Flecken mil der Grundfarbe, an der Mittelbinde sehr verschieden und unregelmässig, an den beiden andern aber sehr regelmässig, so dass diese wie gegliedert erscheinen. Spira niedrig, mehr oder weniger erhoben, regelmässig gefleckt, wie die obere 349 Binde, besteht aus 6 gekielten, undeutlich quer gestreiften Umgängen und dem stumpfen, opac weissen Ende aus 2—3 Windungen. Mündung eng, innen blei- farben, Mündung scharf, oben kaum gebuchtet. | | Vaterland: Südafrica, besonders Algoabai (Loebbecke’s Sammlung). Steht dem Conus caffer Krauss sehr nahe; die Vergleichung einer grösseren Anzahl gut erhaltener und frischer Exemplare wird vielleicht zu einer Vereinigung führen, leider sind von beiden Arten fast nur Sirandexemplare zu erhalten. Ausser dem Krauss’schen Original habe ich, trotzdem eine grosse Anzahl Stücke durch meine Hände gegangen sind, nur ein zwei- tes frisches Exemplar gesehen, von algoensis überhaupt keines, 313. Conus ceaffer Krauss. Taf. 64. Fig. 8. Testa elongato-turbinata, subcylindracea, tenuis, laevis, basim versus subtiliter dense- que sulcata, nigrescente vel rufescente fusca, lineis paucis albido-articulatis et medio fascia albo-maculata cincta; spira conica, apice acuto, anfractibus planulatis, concentrice striato, fusco- maculatis. (Krauss). | Long. 41 Mm,, lata 21 Mm. Apert. 37,5 Mm. Conus caffer Krauss Südafr, Moll, p. 131 t. 6 f. 24. Sowerby Thes. Conch. t. 19 f. 446. AAT. | — secutor Crosse Il, de Conch. XIN. p. 303 1.9 f. 3. Schale länglich -kegelförmig , fast cylindrisch, dünn und glatt, an der Basis eng und scharf gefurcht, röthlichbraun bis schwarzbraun, mit einigen weisslich und braun gegliederten Querlinien, und einer weisslich und braun marmorirten, breiten Mittelbinde, die auch an der Kante durch einzelne Partien angedeutet ist. Kante abgerundet. Spira breit kegelförmig, mit spitzem, fleischfarbigem und durchschei- nendem Embryonalende und 3 beinahe glatten Umgängen, wovon die oberen spiral gestreift und die unteren glatt sind. Mündung ist weit, innen mehr oder weni- ger dunkel braun- violet mit weiss unterbrochen. Mundrand scharf und dünn, oben seicht gebuchtet. | Vaterland: Cap und Natalküste in Südafrica (Krauss). (Aus dem Stuttgarter Museum (a) und meiner Sammlung (b). Gehört in die Verwandtschaft des C. elongatus Chemnitz, doch sind auch Beziehungen zu den andern Cap’schen Arten wieC. rosaceus und Lamarcki' vorhanden. Die von Crosse ausgeschiedene Art ist nur nach einem etwas mehr eiförmigen Exemplar genommen, übrigens IV. 2. 45 350 ein selten frisches Exemplar, dem man freilich nicht Iefcht ansehen konnte, Angesichts der Sowerby’schen Figuren und den Exemplaren in den Sammlungen, wohin es gehöre. Die nahe Beziehung zu C. algoensis ist bereits hervorgehoben, 314. Conus patricius Hinds, Taf. 65. Fig. 2. Testa pyriformis, coronata, lirata, liris rotundatis, interstitiis striolatis, pallide carnea vel lutea; spira plana apice elato, immaculata, anfractibus 9 inferioribus planis, tuberculatis superioribus leviter convexis, crenulatis, suturis profundis, undulatis; apex tumidus, glaber, albus; apertura latiuscula medio lata, intus pallide rosea, columella recta, alba, labrum acu- tum, curvatum, intus marginatum, superne leviter sinuatum. Epidermis lutea. Long. 39 Mm., lata 22 Mm. Apert. 33 Mm. Conus patricius Hinds An. et Mag. Nat. hist. 1843. Reeve Conch. Ic. t.13 f. 63. Kiener Cogq. viv. p. 353 1. 83 £. 4. Sowerby Thes. Conch. f. 355. Carpenter Rep. Schale birnförmig, gekrönt, ganz mit abgerundeten Spiralleisten umzogen, deren Zwischenräume dünn gestreift sind; hell fleischfarben, ins gelbliche fallend oder rothgelb mit dunklerer, gelber Epidermis. Spira unten eben, selbst etwas eingedrückt, der obere Theil aufgerichtet, ungefleckt, besteht aus 9 Umgängen, deren unteren eben, die oberen leicht convex und steil aufstrebend sind, alle sind leicht gestreift und an beiden Seiten gekerbt, die unteren Kerben knotenartig, die tiefe Naht windet sich um die Kerben, Embryonalende stumpflich, glatt und glänzend, farblos (1"/; W.), Mündung nicht sehr weit, in der Mitte am weite- sten, innen sehr blass rosenroth, Spindel gerade und weiss, Mundrand scharf sebogen „ innen gelb gesäumt und oben leicht gebuchtet. Vaterland: Westamerica (aus der Sutor’schen Sammlung). Die vorhandenen Abbildungen sind alle nach jungen Schalen genommen, die Beziehung der Art zu C. pyriformis Reeve konnte daher nicht so leicht erkennbar werden, wie an dem mir vorliegenden Stück, das der Varietät des C. pyriformis, wie sie Sowerby in Thes. f. 357 abbildet, beinahe in allen Theilen entspricht. Man geht schwerlich fehl, wenn man den C. patricius für eine Abänderung des C. pyriformis erklärt, der auch auf dem letzten Umgang sich die Kerbung erhalten hat, die Letzterer nur auf den oberen Umgängen besitzt. Die völlige Glätte und das Fehlen der Leisten bei ganz grossen und alten Exemplaren, wie solche Reeve und auch mir zur Abbildung vorgelegen, ist nur Folge der Erhaltung, Spuren davon 351 lassen sich im darauffallenden Licht sehr deutlich erkennen und bekunden, dass das Fehlen nur Folge der Abnntzung, wenn nicht gar künstlichen Putzens ist. Die Färbung wechselt .vom zartesten Rosenroih, durch fleischfarben ins gelbrothe. 315. Conus,mucronatus Reeve. Taf. 65. Fig. 1. 3. Testa elongato-turbinata, subeylindracea, leviter coronata. spiraliter costata, costis striatis, superioribus plus minusve obsoletis, inferioribus duplicis vel triplicis, interstitiis lon- gitudinaliter strigillatis; albida pallide fusca vel olivacea, sulcis coloribus intentiorlbus, vel albida colore alabastre; spira elalo-exserta, mucronata, maculata, anfractibus 9 leviter et distanter tuberculatis, spiraliter angustissime -et densim striatis, marginatis, sutura linearis, apex acutus, glaber, anfr. 4 primis albis, sequentibus luteo - carneis; apertura angusta, intus lactea, columella contorta, plicata; labrum tenue, acutum, inferne crenulatum, superne satis sinuatum. Long. 35 Mm,, lata 15 Mm. Apert. 26 Mm. Conus mucronatus Reeve Proc. zoöl. Soc. 1843, idem Conch. Ic. t. 37 f. 204. Kiener Cog. viv. p. 216 1. 92 f. 1. Sowerby Thes. Conch. | f. 481. — orbitatus Reeve Conch. Ic. t.27 f.156. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. p.139. — alabaster Reeve Conch. Ic. Supp. t.6 1.307. Sowerby Thes. Conch. Suppl. | | t. 26 f. 631. — undulatus Sowerby Thes. Conch. t. 4 f. 63. Schale länglich - kegelförmig, ein wenig cylindrisch, leicht gekrönt, spiral gerippt, entweder über die ganze Schale oder nur bis über die Mitte, dann die oberen Rippen obsolet, sie sind der Quere nach noch gestreift, die unteren ver- doppeln oder verdreifachen sich, durch Einschieben einer oder zweier dünnern Rippen. Die Zwissenräume (Furchen) sind längs geritzt. Färbung weisslich mit hell gelblich- oder olivenfarben überlaufen, auf den Rippen intensiver als auf den Furchen, was der Schale ein gestreiftes Ansehen gibt, zuweilen ist die Färbung ganz matt, wie Alabaster, wobei die Rippen nur hell aschfarbig erscheinen (C. alabaster Rv.). Spira klein, hoch ausgezogen, undeutlich gefleckt, besteht aus 9 serandeten Umgängen, die flach und entferntstehend geknotet, sehr eng und scharf spiral gestreift sind, die Striche sind noch durch sichelförmige Anwachslinien durch- kreuzt. Naht dünn und linienförmig. Embryonalende lang und spitz, glatt und glänzend, besteht aus 4 Windungen, wovon die unteren 2 gelblich fleischfar- 352 ben und die oberen farblos sind. Mündung eng, innen milchweiss, Spindel ge- dreht, mit einer faltenartigen Verdickung ziemlich weit oben. Mundrand scharf und dünn, unten nnd innen gekerbt, oben ziemlich tief gebuchtet. Vaterland: Philippinen (Maltzan’sche Sammlung). Gehört in die Sippschaft des C. australis, die oben ungerippien Exemplare erinnern auch an die Uebergänge zu den letzten Ausläufern der Gruppe Magi, wie C. Kieneri u. A. C. orbitatus beruht auf einer jüngern und C. undulatus auf einer älteren Schale die- ser Species. C. alabjaster ist eine zarte, fast farblose Varietät. 316. Coniis planiliratus G. B. Sowerby. Tat. 65. Fig. 6. Testa subturbinata, usque ad angulum spiraliter subdistanter sulcata (inferne profundior), maculis oblongo - quadratis et maculorum undatorum fasciis tribus cincta, infra angulum tumi- diuscula, angulo acuio; spira subconvexa prope apicem acuminata, flammis fuscis subspiraliter continuis ornata, spiraliter siriata et minutissime cancellata. G. B. Sowerby. Long. 41 Mm., lata 19 Mm. Long. apert. 34 Mm. Habitat —? (Copie nach Sowerby). Conus planliratus G. B. Sowerby in Proe. zool. Soc. 1870 p. 255 t. 22 f. 1. Ist mir gänzlich unbekannt. | Diese Art erinnert sehr an ©. Moluccensis Chemnitz XI t. 183 t. 1780. 1. 317. Conus laterculatus Sowerby. Taf. 65. Fig. 7. Testa elongata, subcylindracea, liris complanatis duplicatis, maculis quadratis ornalis, et maculis magnis latis trifasciata; sulcis intermediis albis; spira concavo-acuminata, anfrac- tum angulo acute unilirato, punctis fuscis,. parvis, regularibus ornato; anfractibus spirae con- cavis, spiraliter siriatis, minutissime cancellatis, flammis fuscis maculatis. G. B. Sowerby. Long. 43 Mm., lata 16 Mm. Long. apert. 35 Mm. Habitat —? (Copie nach Sowerby). Conus laterculatus G@. B. Sowerby in Proc. zool. Soc. 1870 t. 22 f. 3. Ist mir gänzlich unbekannt. 353 Taf. 65. Fie.8&. 9 Das hier t. 65 f. 8.9 abgebildete Exemplar ist fossil und sollte der C. strio- latus Kiener sein, was irrthümlich ist. Diese Species ist nur eine Abänderung eines jüngern 0. magus; die auffallende Streifung auf dem Kiener’schen Bild, die 'Sowerby veranlasst hatte, die Art neben €. sirigatus (Hwass) Rv. zu stellen, ist nicht Scultur, sondern Färbung. 318. Conus crenulatus Kiener. Taf. 65. Fig. 10. 11. Testa fusiformi-turrita, medio inflata, extremitatibus valde attenuatis; albo-lutescente; spira elata, acuminata, tuberculis subcompressis coronata; ultimo anfractu iransversim costato- que tuberculifero, interstitiis longitudinaliter striatis; labro acuto, flenuoso. Kiener. Long. 29 Mm., lata 14 Mm. Apert. 20 Mm. Conus crenulatus Kiener Coq. viv. p. 855 t. 109 f, 1. Sowerby Thes. Conch. fig. 359. Die Schale ist spindel-kegelförmig, in der Mitte aufgeblasen, an den Enden verengt, meist in’s gelbe fallend, die ganze Schale mit deutlichen Spiralstreifen besetzt, die knopfförmige Erhöhungen tragen, die Zwischenräume zeigen äusserst feine Längslinien. Kante ist sehr deutlich. Spira sehr hoch, fast die Hälfte der Schale, spitz zulaufend, sie besteht aus 13 — 14 engen, dachförmigen, spiral ge- streiften Umgängen, die an den Nähten gerandet und mit glatten Knoten besetzt sind. Mündung sehr eng, innen purpurfarbig; Mundrand scharf und schneidend, in der Mitte eingebogen und oben gebuchtet. Vaterland unbekannt: Copie nach Kiener. 319. Conus arcuatus Broderip. Taf. 65. Fig. 12. Testa fusiformis, lirata, liris distantibus, albida, castaneo marmorala et strigata; spira elevata, maculata, anfractibus 11 carinatis convexiusculis non spiraliter striatis, superioribus granulatis, apex acuminatus, glaber, translucidus; corneus (anfr. 3) aperiura angusta, intus actea, labrum acutum, arcuatum, superne sinuatum. Long. 40 Mm., lata 20 Mm. Apert. 30 Mm. 304 Conus arcuatus Broderip et Sowerby zool. Journ. p. 379. Soworby Conch. Ill. fig. 9. Reeve Conch. Ic. t. 13 f. 176. Deshayes Lamarck 2 ed. XI. p. 142. Kiener Coq. viv. p. 157 1.72 f.5. Chenu Man. l. f. 1543. Sowerby Thes. Conch. f. 384. Schale spindelförmig mit breiter Kante und enger Basis, regelmässig Keloch entfernt stehend umreift, unten etwas enger; deutliche Anwachslinien, pleurotoma- artig gebogen, sind sichtbar, und stellen sich in den Zwischenfurchen als Längs- ritzen dar, von Farbe weisslich, ein wenig schmutzig aussehend, castanienbraun marmorirt, und mit winklichen Längsflammen gezeichnet. Spira hoch und lang gespitzt, sie ist marmorirt und besteht aus 11 gekielten (oben schärfer als unten) leicht gewölbten, nicht spiral gestreiften Umgängen, deren obere noch fein ge- körnelt sind. Embryonalende klein und spitz ausgezogen, glatt, glänzend, durchscheinend, hell hornfarbig, wie auch noch zwei weitere Umgänge (3 Win- dungen), Mündung eng, innen milchweiss mit bräunlichem Grund, Mundrand scharf, ausgeschweift und oben tief gebuchtet. | Vaterland: Westküste von America namentlich bei Mazatlan. Copie nach So- werby, die Beschreibung nach einem, zur Abbildung nicht ganz genügenden Exem- plar der Sutor’schen Sammlung genommen. Gehört, obgleich der Gestalt und Färbung nach, dem C, emarginatus sehr ähnlich, doch in der Gruppe der Asperi in der Nähe des C, cingulatus; Carpenter wollte eine monsiröse Form des C. regularis darin sehen, hat aber sicherlich kein genügendes oder richtig bestimmies Ma- terial gehabt. 320. Conus insculptus Kiener. Taf. 65. Fig. 4. 5. Testa angustissime turbinata, basi leviter recurva, undique spiraliter cingulata, interstitlis longitudinaliter strigillatis, ferruginea fasciis pallidioribus; spira pyramidato-acuminata, anfrac- tibus 8 crenulato-carinatis, spiraliter siriatis, apex? sutura linearis, undulata; apertura angusta, intus lactea, labrum acuium superne minute sinuatum, Long. 20 Mm., lata 9 Mm. Apert. 15 Mm. Conus insculptus Kiener Cogq. viv. p.809 t. 90 £ 2. Reeve Conch. Ic. Suppl. t.7 f. 807, Sowerby Thes. Conch. f. 363. Schale sehr eng kegelförmig mit leicht gebogener Basis, ganz mit Reifen umzogen, deren Zwischenräume der Länge nach gestrichelt sind, rostigelb mit zwei 399 helleren Binden; Spira pyramidal ausgezogen, besteht aus acht gekerbi - gekiel- ten, spiral gestreiften Umgängen, durch eine linienförmige, gewundene Naht ge- trennt. Mündung eng, innen weiss, Mundrand scharf, oben wenig gebuchtet. Vaterland: Philippinen (Loebbeck’sche Sammlung). Steht zwischen Conus D’Orbignyi und aculeiformis und scheint, soweit nach einem einzigen Exemplar zu urtheilen ist, gute Species zu sein. 321. Conus unicolor Sowerby. Taf, 66. Fig. 1. Testa oblongo-turbinata, laevis, inferne striatula, pallide purpurea, unicolor; spira coro- nata, tuberculis distantibus, subelevatis, aniractibus 3, striatulis, maculatis. Apertura angusta, medio angustior ei inira latior, intus purpurea; labrum acutum , superne incurvalum. Long. 46 Mm,, lata 28 Mm. Apert. 42 Mm, | Conus unicolor G. B, Sowerby Conch. Ic. f. 20 idem Thes. Conch. fig. 83 vix | Kiener. Habitat.? Copie nach Sowerby. Die Abbildung macht den Eindruck einer jungen Schale des C. distans, a erinnert sie einigermassen an 0. Recluzianus Bernardi, auf alle Fälle eine zweilel- hafte Art, die auch bei Reeve fehlt. | ih 322. Conus albicans Sowerby. Taf.. 66, Bis. 2. Testa oblonga, lateribus rectis, indistincte coronata, ad basim angusta, laeviuscula basim versus sulcata; alba basi fusca; spira brevis, tuberculata; apertura angusta intus alba, labrum acutum, recurvum, superne salis sinuatum. (Sowerby). Long. 45 Mm,, lata 22 Mm. Apert. 39 Mm, Conus albicans Sowerby Thes. Conch, t. 4 f. 98. Hab,? Copie nach Sowerby. 323. Conus floridulus Adams et Reeve., Taf. 66. Fig. 3. Testa oblongo-turbinata, solidiuscula, ad basim tumidiuscula, liris perpaucis subdistan- tibus, spira striata, obsolete oblique coronata, apice acuto, violascente-alba; basi vivide 396 roseo-violacea, medio fasciatim immaculata, supra infraque aurantio-fusco tincta et punctata, apice pallide rufescente. (Adams et Reeve). Long. 38 Mm., lata 20 Mm. Apert. 30 Mm. Conus Morkdnias Adams et Reeve Voy. Sam, Moll. p. 18 1.5 f.9. Reeve Conch, | Ic. Suppl. t.4 f. 245. Sowerby Thes. Conch. t. 5 f. 97. Hab. Philippinen. (Copie nach Sowerby). Die hier reproduzirte Figur Sowerby’s weicht in der Eärbung etwas gegen die Reeve’sche ab, ihr fehlen die auch in der Diagnose angeführten orangegelben Zonen und Punkte, 324. Conus crepusculum Reeve. Taf. 66. Fig. 4. Testa turbinata, tenuicula, superne laevis, infra exiliter granulata, granulis seriatim di- gestis, basim versus Kradahın ionhbe, luteola basi violacea; spira convexa, apice a0, elato, anfractuum marginibus subtilissime obsolete nodulosis. (Reeve). Long. 30 Mm., lata 16 Mm. Apert. 26 Mm. Conus vegan Reeve Proc. zool. Soc. 1843 idem Conch. Ic. t. 45 f. 251. Sowerby Thes. Conch. t. 5 f. 96. Hab.? Copie nach Sowerby. Steht dem Conus lividus nahe, doch fehlt hier jede Färbung der Mündung und die Krone wird nicht durch Knoten, sondern nur durch undeutliche kleine und sehr feine Kerben gebildet. 325. Conus gradatulus Weinkauff. | Taf. 66, Fig. 5. Testa elongata, tenui, utrinque elongato pyramidata, rosea flammulis rubescentibus infra mediam interruptis ornata, ad basim acutiusculo striata, spira producta, gradata, acuminata; anfractibus obscurissime undatis, acutissime angulatis, concavis; apice mamillato, apertura ro- sea, labro postice sinuato. (G. B. Sowerby). Long. 47 Mm., lata 20 Mm. Apert. long. 34 Mm. apud figuram Sowerbyi. Hab.: Astlhas Bai (Südafrica). Copie nach N Conus gradatulus Weinkauff, Conns turritus G. B, Sowerby Proc. zool. Soc. 1870 p. 256 t. 22 f. 14 non Lamarck. 357 Nach Sowerby soll dieser Conus auf den ersten Blick an C. papillaris er- innern, doch hat er gerade Seiten, eine höhere und schlankere Spira und die scharf gerandeten treppenförmigen Umgänge haben keine Krone; ich habe kürzlich in den Jahrbüchern, eine Varietät des C. acuminatus von Dahlack abgebildei, die sehr nahe auf die Sowerby’sche Art herauskommt. 326. Conus Cibieli Kiener. Taf. 66. Fig. 6. Testa turbinala, valde conica, superne latissima, inferne attenuata. striis tranversis mi- nutissimis ornata, ad basim sex elatioribus; viride pieta, fasciis fuscis bieincta; spira conico- obtusa, spiraliter striata. (Kiener). Long. 28 Mm., lata 17 Mm. Apert. 24 Mm. Conus Cibielli Kiener Coq. viv. p. 242 1.107 £.2. Schale breit kegelförmig, fein gestreift, unten mit 6 starken Leisten ver- sehen, grünlich mit zwei gelben Binden gezier. Kante recht deutlich markirt und leicht geknotet. Spira stumpf kegelförmig, besteht aus 6 oestreiften und durch eine deutliche Naht getrennten. Umgängen. Sie ist braun mit wenigen dunklen Flecken. Mündung eng mit parallelen Rändern, innen violett. Mundrand scharf und schneidend, oben deutlich gebuchtet. | Vaterland unbekannt. (Copie nach Kiener). 327. Conus papillaris Reeve. Taf, 66, Die, Testa fusiformi- oblonga, spira elevato - turrila, apice papillari, anfractibus superne acule concavo-angulatis, peculiariter tenuicoronalis, nodulis subobliquis, infra laevibus; albida au- rantio-ferrugineo longitudinaliter strigato-nebulata. (Reeve). Long. 39 Mm., lata 19 Mm. Apert. 31 Mm. | | Conus papillaris Reeve Conch. Ic. Snppl. t. 4 f. 292. Sowerby Thes. Conch. . 16 5,87% ’ Hab. Malacca (Copie nach Reeve). NB. Es ist leider bei der Zeichnung übersehen worden, das Embryonalende knopflörmig zu zeichnen, statt dessen ist es ganz spitz geworden, was ich zu cor- rigiren bitte, | IV. 2 46 398 328%, Conus rutilus Menke, Taf. 66. Fig. 8. Testa turbinata, subpyriformis, ad angulum lata, ad basim angustissima, tenuis, su- perne laevigata vel tenuissime striatula, inferne sulcata, rutila vel rutilo-fusca unicolor vel rutila fusco fasciata; spira depressiuscula, apice acuminata, anfr. T”—8, subtiliter coronatis, marginalis, apex acutus, glaber, subpellucidus, roseus; apertura lata, intus rosea, labrum acutum, superne profunde sinuatum, Long. 21 Mm., lata 12 Mm. Apert. 16 Mm. | Conus rutilus Menke Moll. Neuholl. p. 27 Nr. 133. Reeve Conch. Ic. t. 67 f. 264. Kiener Coq. viv. p. 267 t. 73 f.4. Sowerby Thes. Conch. t.14 f.323. John Brazier in Proc. zool. Soc. 1870 p. 109. — semiculcatus Sowerby Proc. zool. Soc. 1570 t. 22 1. 3. Schale gethürmt, fast birnförmig, an der übrigens scharfen Kante aufgerie- ben und sehr eng an der Basis, dünn, oben glatt oder sehr fein gestreift, von der Mitte an stärker werdend bis zu wahren Furchen gegen das Ende. Streifchen und Furchen sehr genähert. Färbung: feuerroth oder röthlich aschfarben oder röthlichbraun einfarbig oder roth mit bräunlichen Binden. Spira etwas niederge- drückt, die obere Partie jedoch spitz aufgerichtet, einfarbig, besteht aus 7 —8 unten glatten, an der Naht mit sehr kleinen Knöpfchen gekrönten und deutlich ge- randeten Umgängen. Embryonalende spitz, glänzend, glalt, durchscheinend und rosenroth. Mündung weit und gross im Verhältniss, innen röthlich; Mundrand scharf, oben tief ausgeschnitten. : | Vaterland: Neuholland und zwar Nordwestküste (Menke); König Georg’s Sund;; Westküste (Brazier) ; Glf. St. Vincent, Südwestküste (Angas); Botanybai Ostküste (Brazier); Kaengaruh Inseln (Kohlmann). Brazier bemerkt neben den vorstehenden Fundortangaben: „Diese Species ist von man- „chen Autoren als feuerroth beschrieben, ich besitze sie aber von Cap Solander von hellbrau- „ner Farbe sehr dünn und fein gekrönt, von 5 Linien Länge. Ich besitze 3 Exemplare von „Cap Richer (König Georg’s Sund) von feurigem Roth mit braunen Streifen und gekrönt, 6 Li- „nien lang. Sie ist überall selten.“ Die braune Varietät ist Sowerby’s C. semisulcatus. Ich halte dafür, dass diese schöne Art der Jugendzustand des gänzlich verschollenen C. caledonicus ist, wie er in der Encyel. meth. bei Chemnitz und bei Kiener abgebildet ist. Was Reeve als solchen hat, erscheint zweifelhaft. 399 3280. Conus exiguus Lamarck. Taf. 66. Fig. 2. Testa oblongo-turbinata, coronata, alba, maculis fuseis longitudinalibus; striis transver- sis laxis, spira convexo acuta. (Lamarck). | Long. 20 Mm., lata 9 Mm., long. apert. 17 Mm. CGonus exiguus Lomrek An. du Mus. XV. p.39 Nr. 41 idem Hist, nat. VII p. 461. Dillwyn Cat. p. 407. Deshayes-Lamarck hist. nat. 2 ed. XI p. 36. Kiener Coq. viv. p.62 1.11 f.1. Hab.: Ind. Ocean. Küsten von Asien. Copie nach Kiener. Soll nach Kiener ein junger C. varius sein mit verwischter Körnelung, ich habe vorläufig noch einige Zweifel, besonders Angesichts einiger ganz kleinen Conus, die Jickeli von Djedda mitgebracht, die ich noch nicht habe unterbringen können und die ganz die Gestalt der Kiener’schen Zeichnung haben. 329. Conus papalis Wkff. Taf. 66. Fig. 10. | Testa fusiformi-turbinata, medio obesa, liris subtilibus aequidistantibus cingulata, spira ampla, fortliter coronata; supra alba, infra olivaceo-cinerea, floccis albis parvulis oblongo- quadratis basi notata. (Beeve). | | Long. 19 Mm., lata 10 Mm. Apert. 12 Mm. Conus papalis Weinkauff. — coronatus Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 7 fig. 313 (265) t. 9 f. 313a. So- werby Thes. Conch. fig. 136 non Dillwyn. Vaterland: Insel Ticoa (Philippinen) auf Riffen nach Cuming. Wegen Conus coronatus Dillwyn mussie ich den Namen ändern, 330. Conus albomaculatus Sowerby. Taf. 66. Fig. 11. Testa turbinata, lirata, liris granulatis subdistantibus; aurantlia, maculis albis plus mi- nusve grandis per series duabus digesiis, ornata; spira elata, obsolete coronata, maculata anfr, 6 canaliculatis, marginatis non striatis, apex aculus, corneus anlr, 21/, Apertura angusla, intus plumbea, labrum aculum, superne sinualum. Long. 18 Mm., lata 10 Mm. Apert. 15 Mm, 46 * 360 Conus albomaculatus 6. B. Sowerhy jr. Conch. Ill. fig. 2. Reeve Conch. Ic. t. 28 f. 151. Kiener Cog. viv. Bi 56 1.83 f. 82. Sowerby Thes. Conch. f. 118. Vorkommen ? Copie nach Sowerby. 331. Conus ÜOaillaudi Kiener. Taf. 66. Fig. 19. Testa elongato -turbinata, subcylindrica, transversim omnino-sulcaia; luteo-aurantia; spira subplanata, rubro maculata, apice mucronaio. (Kiener). Long. 52 Mm., lata 24 Mm. Apert. 48 Mm. Conus le Kiener Coq. viv. p. 285 t. 55 is Snwerby Thes. Conch. f. 34. Reeve Conch, Ic. Suppl. t. 14 f. 181b. Schale länglich-kegelförmig, fast cylindrisch, über die ganze Schale quer gefurcht, und die dazwischen liegenden Streifen sind ein wenig undulirt; Färbung gelb- orange, ziemlich lebhaft, die Streifen heben sich durch etwas dunklere Fär- bung deutlich ab. Spira fast ganz niedergedrückt, nur der Wirbel steht stark her- aus; sie besteht aus 7— 8 platten Umgängen, die durch eine unregelmässige Naht Erhöhungen und Vertiefungen bilden, die einer unvollsiändigen oder falschen Krone entsprechen, wirkliche Knoten, wenn auch wenig deutlich sind nur auf den ersten Umgängen sichtbar. Die Spira zeigt auch einige unregelmässige, röthliche Flecken. Mündung eng, unten ein wenig weiter, Mündrand scharf, in der Mitte eiwas ein- gebogen, oben deutlich, wenn auch schwach ausgebuchtet. Vaterland? Copie nach Kiener. Ich habe diese Art ächt nie gesehen, wohl aber zahlreiche Exemplare unter diesem Namen, die nichts anderes waren, als theils ungewöhnlich gefärbte Abänderungen mit ge- drückter Spira des Conus terebra, theils C. emaciatus mit künstlich hergestellten rothen Spirallinien. Man finde dies nicht paradox und untersuche einmal grössere Mengen dieser beiden Arten. In der Sammiung d. H. von Maltzan lag unter einer grösseren Anzahl Exemplare des C. terebra ein verblassies ganz weisses Exemplar, das ausser der Färbung ganz genau auf die Kiener’sche Art passte; die Form war so genau, dass sie das Kiener’sche Bild vollständig deckte und doch gehörte es entschieden zu C. terebra. Ebenfalls sehr ähn- lich in der Gestalt ist der C. emaciatus sehr ofi; der ehemalige Sammlungsbesitzer Sachse in Berlin verstand es, durch rothmalen der Spiralreife solche zu C. Caillaudi zu machen. Ob das Kiener’sche Exemplar ebenfalls ein solches Kunstprodukt sei, will ich nicht behaupten, doch drängte sich mir bei Untersuchung vieler solcher Exemplare der Verdacht der Möglich- keit auf. 361 332. Conus speciosus Sowerby. Taf. 66. Fig. 13. Testa turbinata, breviuscula, minute coronata, laeviuscula basim versus sulcata; albo rufoque irregulariter Alkktn, Harald rufis lineatim marginalis, snTe brevis. (Sow.) Long. 20 Mm., lata 11 Min Conus speciosus Sowerby Thes. Conch. t. 6 f. 138. ?— Couderti Bernardi Il. de C. VII ı.2 f.3. 4. Monogr. f. 17. Sowercy Thes. Suppl. t. 26 f. 627. | 'Hab.? Copie nach Sowerby. Der Bernardi’sche Name hätte Priorität, wenn die Identification ohne Zweifel wäre. Seine Art ist nicht gekrönt, sonst aber in Gestalt, Färbung und Zeichnung übereinstimmend. 333. Conus monilifer Broderip. Tal, hr... Bie.\1, 8. „Testa subfusiformi -turbinata, ad basim leviter recurva, laeviuscula, albicante, castaneo- variegala, punctis castaneis numerosis seriatim cincia; spira valde acuminata, castaneo - mo- culata.* | Long. 50 Mm., lata 22 Mm. Habitat Arash meridionalis prope Salango dicta. | Conus monilifer Broderip Proc. zool. Soc. 1833 p. 54. Müller Synopsis Test. p. 120. G. B, Sowerby jr. Conch. Ill. fig. 37. Reeve Conch. Ic. t. 26 f. 144. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI p. 142. ?Kiener Cogq. viv. p. 141 t. 93 f. 1. 2Sowerby Thes. Conch. f. 380—382. Die Schale ist spindel-kegelförmig, an der Kante breit und nach unten und oben rasch spitz zulaufend, unten ein wenig ausgebogen, fast glali. an der Basis eng und dünn gestreift. Färbung: Auf grau weissem, ins fleischfarbige scheinen- den Grund laufen zahlreiche, gegliederte Punktreihen von dunkelbrauner Färbung und wechselnder Stärke, d. h. eine Reihe dünner Punkte wechselt mit einer Reihe stärkerer, die Punkte sind länglich und zunehmend. Ausser diesen Reihen sind einzelne Längsplacken unregelmässig über die Schale zerstreut und oben unter der Kante stehen die Punkte senkrecht oder vielmehr es sind 3 Reihen senkrecht zu- sammengeflossen. Die Spira ist sehr hoch und spitz mit concavem Profil; sie be- steht aus 11. leicht concaven Umgängen, sie ist unten braun und hell geplackt, 362 mit ziemlich, doch unregelmässigem Verlauf der dunklen Farbe in der Längs- richtung, doch etwas schief. Oben einfarbig gelblich-fleischfarben. Mündung eng, unten stark erweitert, wegen der Abweichung der Basis; innen weiss mit bläu- lichem Schimmer nach einwärts. Mundrand scharf, ein wenig gekrümmt und ge- säumt. (Nach Deshayes). | Fundort: Salango in Südamerica. Die Species ist dem Conus interruptus am nächsten stehend, zeichnet sich jedoch durch ihre eigenthümliche Gestalt aus. In meinem Catalog hatte ich, verführt durch die Sowerby’schen Bilder und eine Anzahl Exemplare, die ich als C. monilifer erhalten hatte, die Verwandtschaft desselben bei C. re- gularis gesucht. Dies ist falsch und der Reeve’sche Vergleich richtig. 334. Conus archon Broderip. Taf. 67. Fig. 2. Testa conica, spira concavo-exserta, apice aculissime acuminalo; alba maculis grandibus flavo-castaneis longitudinaliter nebulosa, puncticulis albis subdistantibus taeniatis. (Broderip). Long. 50 Mm., lata 26 Mm. Apert. 41 Mm. Conus archon Broderip Proc. zoo], Soc. 1833 p. 54. Sowerby Conch. II. fig. 88. Reeve Conch. Ic. t. 6 f. 35. Kiener Cogq. viv. p. 146 1.75 f. 3. 1.104 f. 4. Sowerby Thes. Conch. f. 252. Carpenter Rep. — castaneus Kiener Cog. viv. p. 209 t. 104 f. 3 teste Reeve. — sanguineus Kiener Coq. viv. p. 356 t. 111 f. 2. Hab.: Grosser Ocean: Küste von Central-America (Carpenter). Copie nach Sowerby C. ill. (2a) und Reeve (2b). 335. Conus luctifer Reeve. Taf. 67. Fig. 4. Testa oblonga, laevigata, basi crebrisculcata, spira _ elevatiuscula, concavo-excavala, albida rufo-fusco tincta et longitudinaliter strigata, taeniis suturatioribus interruptis cingulala, fasciam albidam centralem et per marginem superiorem praetermiltente, spira tessellata. (Reeve.) Long. 33 Mm., lata 20 Mm. Apert. 32 Mm. | Conus luctiferus Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 2 f. 280. Sowerby Thes. Conch. f, 189, Habitat? Copie nach Reeve. 363 336. Conus fulgurans (Hwass) Reeve. Taf. 67. Fig. 5. Testa ovato-conica, dinseal, superne obesa, laevigata, basi sulcata, spira excavalo— canaliculata; alba maculis ongtladinsiid: flexuosis, gullisque INNEN transversis, picta. | (Lamarck.) Long. 40 Mm., lata 25 Mm., spira (0 Mm. Conus fulgurans (Hwass) Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 1 f. 271 vix Hwass. So- werby Thes. Couch. t. 9 f. 202. — eximius Reeve Conch. Ic. unpl., 1.0 5. 306, Sowerby Thes. Conch. t. 9 1.202. Hab.: Molukken (Sowerby). Die von Reeve zu seiner neuen Entdeckung beigegebene Lamarck’sche Diag- nose passt schlecht zu seiner Abbildung, die ich in Ermangelung eines Exemplar’s copirt habe. Die von Kiener copirte Abbildung den Encycl. meth., worauf die Hwass’sche Art allein beruht, stellt eine allerdings seltene Abänderung des C. puncticulaius vor, und die auch von Lamarck citirte Martini’sche Abbildung kann nur auf einen unausgewachsenen Strombus gedeutei werden. Man müsste also den Hwass’schen Namen ganz cassiren und die vorliegende Art nach dem jüngeren Status CO. eximins nennen, C. fulgurans Reeve und eximius Reeve scheinen aber auch unhaltbar und nur jüngere Schalen verschiedener Altersstufen des C. ma- laccanus zu sein. 337. Conus subearinatus G. B. Sowerby. Taf. 67. Fig. 6. Testa turbinata, sublaevigata, infra rude sulcata, alba pallidissime purpureo tincla, flam- mulis fuscis irregulariter angulalis longitudinalibus, medio interruplis plusminusve in fascias latas duas junctis; lateribus reclis; angulo subcarinato; spira prope angulum conxexa, apice acuminata. Variat fasciis duabus latis, liniis interruptis cinctis ornata. G. B. Sowerby. Long. apud fig. 43 Mm., lata 23 Mm. Long. apert. 35 Mm. Conus subcarinatus G. B. Sowerby Proc. zool. Soc. 1865 p. 518 t. 32 f,12. 13. Thes. Conch. Suppl. t. 25 f. 615. Hab.: Nicobaren (Cuming.) „Diese Species hat einigermassen ER Aussehen des Conus voluminalis, sie unterscheidet sich von diesem durch grössere Dicke und Breite. Die Kante e 364 ist scharf und bildet einen Kiel.“ Mir scheint die Art nach dem Bau mehr mit Conus acuminatus aus dem rotben Meer, namentlich mit der breiten Varietät ‚ desselben von Dahlack, wie sie Jickeli auch in ganz ähnlicher Färbung mitgebracht halte, übereinzukommen. Der einzige Unterschied mag darin liegen, dass Sowerby die Spira oberhalb der Kante convex nennt, während sie bei acuminatus concav ist. Doch ist aus der Darstellung nicht sicher zu entnehmen, ob er hier von der Spira überhaupt im Sinne Lamarcks oder von den einzelnen Umständen derselben spricht. 338. Conus Orion Broderip, Beer ,Boı, „Testa turbinata, transversim striata; castanea, albo sparsim maculata, balteo alba ca- ' staneo superne tesselata, mediane cincta; spira mediocri, albo-castaneoque maculata,“ Long. 38 Mm., lata 21 Mm. Long. apert. 32 Mm. | Hab.: Oceanus pacificus prope Real Llejos dictu (America centralis.) | Conus Orion Broderip Proc. zool. Soc. 1833 p. 55. Müller Synopis p. 121. G. B. Sowerby jun. Conch. Ill. fig. 40. Reeve Conch. Ic. t. 25 f£. 142. Deshayes Lamarck 2 ed. XI p. 137. So- werby Thes. t. 9 f. 200. — fumigatus varietas Kiener Coq. viv. t. 0 f. 2a. „Das Gehäuse dieser Species ist kegelförmig, unten stark eingezogen und an der Kante breit, unten bis zur Mitte spiral gestreift. Unter einen braunen auf der Spira sehr sehuppigen und unten auf den Anwechstreifen borsligen Epidermis ist Färbung des Hauptumganges ein schönes Castanienbraun , unterbrochen in der Mitte durch ein weisses an seinen Rändern braun maculirt uud in der Mitte so punktirtes Band. Ein zweites Band sehr schmal zwar und fast schon zur Spira gehörend umläuft die nicht sehr scharfe Kante; es ist braun und weiss gegliederi. Die Spira ist von mittlerer Höhe, im Profil etwas concav und spitz zulaufend.. Die 11 Um- gänge sind ein wenig convex, glatt und mit zahlreichen Anwachsstreifen geritzt. Sie ist braun und weiss marmorirt, doch herrscht das Braune vor. Die Mündung ist sehr eng, innen im obern und mittlern Theil weiss, unten orangegelb. Ihre Ränder sind parallel. Der Rand ist scharf und schneidend, oben in seichter Bucht von der Spira abtretend, dann ein wenig oberhalb der Mitte ein wenig gebogen.“ Ausser der grössern Breile an der Kante und ein wenig dunklerer Farbe passt 365 diese ganze Beschreibung, die ich nach Deshayes übersetzt, genau auf Conus vit- tatus Lamarck, wenn die Punktreihen nicht als Schnüre ausgebildet sind. 339. Conus connectens Art, Adams. Taf. 67. Fig. 8. „lesta turbinata, albida aurantiaco sparsim tincta; spira vix elevata, apice submuricato A anfractibus angulatis, externe coronalis, supra excavalis ac radialim siriatis, anfractu ultimo laevigato, anlice transversim sulcato; apertura angusta, labro vix arcuato,* Long. 48 Mm., lata 26 Mm. Apert. 42 Mm. Conus lolaeklens A. Adams Proc. zool. Soc, 1854 p. 136. Sowerby Thes. Conch. 2 20 200: Hab.: China (Adams) Philippinen (Sowerby). Copie nach letzteren. Adams vergleicht die Art mit C. lithoglyphus, von dem er sich nur durch die Färbung und die gekrönte Spira unterscheiden soll; Sowerby dagegen mit C. pulchellus var. cinctus. Es scheint demnach, dass der Leiztere zu seiner Abbildung, die ich auch copirt, ein unrichtiges Stück aus der Cuming’schen Samm- lung verwendet hat. 340. Conus Narcissus Lamarck. Taf. 67. Fig. 9. Testa turbinata, inflata, laeviuscula, basim versus sulcata, aurantia, maculis perpaucis albis adspersa, fasciaque alba interrupia deorsum ornata; spira subelata, variegata. | (Lamarck.) Long. 48 Mm., lata 27 Mm. Apert. 39 Mm, Conus Manels end Lamarck Ann. du Mus. XVI p. 981 idem Hist, nat. VII p. 492. Reeve Conch. Ice. t, 27 f. 155. Deshayes-Lamarck 2 ed. Xl. p. 80. Kiener Coq. viv. p.161 1.52 f.4. Sowerby Thes. Conch. 4,18 f. 486. | Vaterland: Atlantischer Ocean, an den Küsten der Westindischen Inseln ohne nähere Fundstelle. Copie nach Kiener. 366 341. Conus nodulosus Sowerby. Taf. 67. Fig. 10. Testa turbinata, acutangula, laeviuscula, basim versus striata, flavida lineis angulatis, rubris reticulata; spira elevata lateraliier convexa, maculata, anfractibus gradatis, superioribus noduliferis, apertura lata intus palllde rosea, labrum acuium, superne emarginatum. (Sowerby.) Long. 50 Mm., lata 25 Mm. Apert. 40 Mm. | Conus nodulosus Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 27 f. 635. Hab.: Australien. Copie nach Sowerby. Sieht dem C. acuminatus, besonders den Dahlacker Riesen sehr ähnlich, soll jedoch dünnschaliger sein und die obern Windungen gekrönt haben. Die Färbung ist auch verschieden. 342. Conus victor Broderip. Taf. 67. Fig. 11. Testa subeylindraceo - conica, flava, maculis albis inspersa, fasciis duabus moniliformibus brunneo-castaneis, latis concinniter ornata; spira convexa, circulatim exarata, apice subacuto. | (Broderip.) Long. 30 Mm., lata 16 Mm. Apert. 24 Mm. Conus victor Broderip Proc. zool. Soc. 1842 p. 54. Reeve Conch. Ice: t. 1 fig. 5. Sowerby Thes. Conch. fig. 524. Hab.: Philippinen. Copie nach Reeve. Steht dem C. nobilis sehr nahe. 343. Conus fucatus Reeve. Taf. 67. Fig. 12. Testa conico-turbinata, laevigata aut obsolete peculiariter indentata, basi lirata, spira conspicue striato - sulcata, liris intermediis granulatis, apice elato, acuto; cinereo-olivacea, spira albo marmorata. (Reeve.) Long. 18 Mm., lata 8 Mm. | | Conus fucatus Reeve Conch. Ic. Suppl. 1. 7 fig. 321 (271)). Sowerby Thes. Conch. f. 307. Hab.: Philippinen. (Copie nach Reeve.) 367 Reeve warnt davor, diese Art mit jungen Schalen des C. rattus zu ver- wechseln, sie seien davon sehr verschieden. Auf alle Fälle ist die Art eine junge Schale irgend einer Art, welcher aber, das lässt sich nicht entscheiden, weil die Figur mit der Behreibung nicht stimmt, man also nicht weiss, welche richtig ist. Sowerby’s Figur stimmt auch schlecht. | 344. CGonus minutus Reeve. Taf. 67. Fig. 13. Testa oblongo-turbinata, pyramidali, laevigata; incarnata fasciis duabus rubidis latissimis cincla; spira elata, anfractuum marginibus rubido-fusco maculatis. (Reeve.) Long. 10 Mm., lata 4 Mm. Apert. 17 Mm. Conus minutus Reeve Proc, zool. Soc. 1843. Conch. Ile. f. 259. Sowerby Thes Conch. fig. 360, Hab.: St. Thomas (Westindien),. Copie nach dem Thes. 345. Conus selectus Art. Adams. Taf. 67. Big. 14, „Testa turbinato-pyriformis; spira elata, acuminala, anfractibus acute angulatis et fasciis rufis ornatis, anfraciu ultimn acutissime angulato ad peripheriam, antlce transversim sulcato et angustato; luteola maculis rufo-fuscis in lineis transversis disposilis et fascia albida antice ornata; aperlura angusla, antice effusa, labro valde poslice inciso.* (A. Adams.) Long. 22 Mm,, lata 12 Mm. | / Conus selectus A. Adams. Proc. zool. Soc. 1855 p. 21. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 561. Hab.: Malacca t. Dr. Traill. (Copie nach Sowerby.) 346. Conus longurionus Kiener. Taf. 67. Fig. 15. Testa elongatissima, angusta, utriusque altenuata, subulata, transversim sulcala; albo- lutea, maculis rufo-auranliis quadrangularis, transversim obsolete bifasciata; spira elatiore. (Kiener.) Long. 32 Mm., lata 10 Mm. Apert. 21 Mm. | Conus longurionus Kiener Coq. p. 308 t. 92 f. 6. — subulatus Reeve Conch. Ic. Suppl. pars t. 4 f. 239 non Kiener. ? — spiculum Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 7 f. 316. Sowerby Thes. f. 362. Hab.: Philippinen (Copie nach Kiener). ar 368 347. Conus obtabilis Art. Adams. Taf. 67. Fig. 16. Testa pyramidato - conica, solida, laevigata, albida immaculata; spira conica, acuminata, apice acuto; anfractibus permultis in medio angulatis, radiatim striatis, labro in medio pro- ducta postice probe suturam valde inciso.* (A. Alan) Long. 20 Mm., lata 10. Conus ahtabrlıe Art. Adams Proc, zool. Soc. 1853. p. 116. Sowerby Thes. Conch. t.16 f. 364. Hab.: —? Copie nach Sowerby. 348. Conus aureolus Sowerby. Taf. 67. Fig. 17. Testa turbinata , laeviuscula, basim versus sulcata, flavidula albo fasciata, lineis punclo- rum fuscis ornata, spira brevis, apice elato, mb anfractibus planiusculis, spiraliter striatis, apertura angusta, labrum acutum superne curvalum. | (Sowerby.) Long. 18 Mm., lata 10 Mm. Conus aureolus Sowerby Thes. Conch. t. 17 f. 395. Hab.: —? Copie nach Sowerby. Scheint ein junger ©. splendidulus zu sein. 349. Conus saphyrrostoma Weinhauff, Taf. 68. Tig. 1. Testa il turhinake ‚ „subpyriformis“, 'solida, laeviuscula basim versus sulcata, „purpu- rascente“ , lineis interruptis fuscis spiraliter cincta, angulus subrotundatus, inter „NIgTO punctatus* spira brevis, lateconica, maculata; apertura angusta intus intense caerulea, labrum aculum, non tenue, superne vix en one, 26 Ma lata 33 Mm,, apert. 22 Mm. Conus saphyrrostoma Weinkauff Jahrb. I p. 268. — concinnus Sowerby Thes. Conch. Suppl. t.28 1.646 non Sowerby Conch. 11. Hab.: — Copie nach Sowerby. ® 350. Conus floccatus Sowerby. Tafi. 68. Fig. 2. Testa ovato-conica, lacco-rubido nebulosa et leviter undulata, linefs brevibus longitudina- libus transversim rn maculis albis irregularibus quasi floccis plus minusve inspersa. (Reeve.) Long. 66 Mm., lata 27 Mm., apert. 55 Mm. 369 Conus floccatus Sowerby Conch. Ill. f. 112. Reeve Conch, Ic. t.3 f. 14. Kiener Coq. viv. p.287 1.62 f.2. Sowerby Thes. Conch. t. 21 f. 500. — Magdalenae Kiener Coq. viv. p. 293 1.69 f.2 teste Sowerby. Hab.: Matnog auf Luzon-Philippinen. Copie nach Sowerby C. Ill. 351. Conus multicatenatus G. B. Sowerby. Taf. 68. Fig. 3. Testa brevis, solida, acutangula, laevis, alba, prope angulum distanter nigro maculata, fasciis latis duabus interruplis et linea textili interrupia mediana cincta, super fascias lineis fuscls maculis rotundis albis catenatis ornata; lateribus rectiusculis; spira brevi, distanter et late maculata, anfractibus supra concavis. (G. B. Sowerby.) Long. 28 Mm., lata 16 Mm. | Conus multicatenatus Sowerby Proc. zool. Soe. 1865 p. 519 t.32 t. 10. 11. Thes. f. 633. 34. Hab.: —?. Copie nach Sowerby. 392. Conus planaxis Deshayes. Taf. 68. Fig. 4. Testa elongato-conica, angusta, epidermide tenue lutescente, rubra melloso veslita, candida fusco - transversim irregulariter maculosa, transversim tenue striata; spira brevissima, planulata in medio mucronata; anfractibus octonis, angustissimis, in medio canaliculatis; aper- tura angustissima, elongata, marginibus parallelis; labro acuto, arcuato, columella apice vio- lascente. Ä | . (Deshayes.) Long. 18 Mm., diam. 91/, Mm. Conus planaxis Deshayes Moll. de le Reunion p. 134 t. 13 £.11— 12. Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 26 f. 625. Hab.: Insel Reunion — Bourbon — (Maillard), Copie nach Deshayes. Nach langer Beschreibung ist über Verwandtschaften nichts beigebracht. 353. Conus spiroglossus Deshayes, | Tal. 68. Fig. 5. Testa elongato-angusta, regulariter conica, antice tenue sulcata, omnino laevigala; spira elongato-conica, mucronata, concava, ultimo anfraciu ad peripheriam angulato; anfractibus tredecimis, angustlssimis, primis roseo - carneis, caeteris angustissimis, planis, sutura subcrenu- 370 N lata junclis, ultimo alho lutescente, lineis decimis fusco punctalis ornalo; apertura alba, angu- stissima, utraque extremitate aequaliter lata, labro acuto valde arcuato. (Deshayes.) Long. 23 Mm., diam. 9 Mm. Conus spiroglossus Deshayes Moll, de V’ile de Reunion p. 135 t. 13 f, 13. 14. | Sowerby Thes. Conch. Suppl t. 26 f. 626. Hab.: Insel Reunion — Bourbon — (Maillard). Copie nach Deshayes. 354. Conus cerinus Reeve. . "Taf. 68... Fig. 6, 7. Tesita subobeso - ovata, crassiuscula, laevigata, basi peculiariter granoso-lirata, spira trisulcata; alba maculis Deandiens Unsinn fuscis lineatis interfoptis conspicue picta, apice roseo. (Reeve.) Long. 29 An, lata 15 Mm, Apert. 23 Mm. Conus cerinus Reeve Conch. Ic. Suppl. t.3 f. 283. Sowerby Thes. Conch. f. 120, Vaterland: Ins. Mindanao-Philippinen t. Cuming. Copie nach Reeve. Aus der ehemaligen Gruner’schen Sammlung erhielt ieh von dem jetzigen Besitzer Herrn v. Maltzan 2 Exemplare mit der Bezeichnung C. cerinus von Cuming stammend, die offen- bar nichts anderes als etwas verschobene Exemplare des C. boeticus Var.: rivularis mit verwischter Körnelung waren; dies würde auf Unhaltbarkeit der Species deuten. Sie waren jedoch nicht in dem Grade verschoben, wie die Reeve’schen Bilder, weshalb ich mich nicht für berechtigt hielt, die Art ohne Weiteres zu cassiren. 355. Conus sindon Reeve. Taf. 68. Fig. 8. Testa subventricoso -turbinata, laeviuscula, albida, lineis rubido-fuscis subtilissimis den- sissime bifasciatim decussata; spira subobtuso-convexa, apice rosaceo. (Reeve.) Long. 34 Mm., lata 19 Mm. Apert. 29 Mm. Conus sindon Reeve Proc. zool. Soc, 1843, idem Conch, Ic. t. 43 f,19. Kiener Coq. viv. p. 278 t. 94 f, 2. Sowerby Thes. Conch. fig. 414. Patria: Westafrica. Capie nach Reeve. Ist seit Reeve nicht wieder gefunden; Kiener und Sowerby mussten gleich mir die Reeve’schen Figuren copiren. 371 356. Conus natalis Sowerby. Taf. 68. Fig. 9. 12. | Testa oblonga, laevis, tenuis, angulata, infra sulcata, rosea fusco minute angulatim lineata et maculis magnis bifasciata; spira miaculata. (Sowerby.) Long. 26 Mm., 14 lata Mın. Conus natalis Sowerby Thes. Conch. t. 13 f, 292. 293. Hab.: Cap Natal (Sowerby). Copie nach Sowerby. Es wird noch erwähnt, dass die letzte Figur einer unausgebildeten Varietät angehöre, wie sie bei africanischen und Mittelmeer Species häufig sei. Eine gänz- lich unverständliche Phrase, die zur Erkennung der mir bis jetzt noch etwas ver- dächtigen Species wenig beiträgt. 357. Conus desidiosus Art. Adams. Taf. 68. Fig. 10. Testa pyramidato-conica, laevissima, basi oblique sulcata, pallide- fusca fascia albida transversa lineisque castaneis interruptis, confertis et lineis albidis undulatis postice ornata; spira elata, conica, anfractibus planiusculis in medio transversim bisulcatis, labro arcuato, pos- tice incisa. (Art. Adams.) Long. 21 Mm., lata 11 Mm. Conus desidiosus Art. Adams Proc. zool. Soc. 1853 p.119. Sowerby Thes. Conch. t. 14 f. 306. Hab.: West Africa. Copie nach Sowerby. Das Bild stimmt nicht ganz mit der obigen Diagnose, namentlich ist von den gegitterten Binden, die auf eine Verwandischaft mit C. mercator hindeuten, bei Adams keine Rede. | 358. Conus dealbatus Art. Adams. Taf, 68. Fig. 11. Testa obeso-turbinata, laeviuscula, basi oblique valde sulcata, alba nitida; spira elata, concava, anfractibus striatis, convexiusculis, apice acuto. (Art. Adams.) Long. 24 Mm., lata 12 Mm., apert. 19 Mm. Conus dealbatus Art. Adams Proc. zool. Soc. 1853 p. 117. Sowerby Thes. Conch. t. 5 f. 108. 372 Hab.? Californien. Copie nach Sowerby und ergänzt nach einem zerbrochenen Exemplar meiner Sammlung. | Ich würde diese nach der Diagnose höchst verdächtige Art gar nicht aufge- nommen haben, wenn ich nicht an meinem Exemplar, das sonst genau auf die Sowerby’sche Figur passt, unter der Loupe (es ist gleich dem Adams’schen Exem- plar abgerieben) feine rothe Spirallfnien bemerkt hätte, die ganz in der gleichen Weise verlaufen, wie bei C. californicus, scalptus u. a. Arten dieses Landes, also auf eine Verwandtschaft hindeuten. 359. Conus Macei Crosse. Taf. 68. Fig. 13. Testa oblongo-turbinata, haud crassa, laevis, sub epidermide tenui, olivaceo - lutescente, albida, flammulis irregularibus, numerosis, castaneo-brunneis longitudinaliter strigata; sutura parum regulariter impressa; spira subelevata, apice obtuso; anir. 8 convexiusculi, embryona- les 2 laevigati, albido-rosei, sequentes albido et brunneo variegati, striati; ultimus spirae lon- gitudinem quinquies superans, subrotundatus, in vicinio suturae strialus, deinde laevis, versus basim sulcato-liratus; apertura albido-violacea ; labro ad suturam parum emarginato. Long. 38, diam. maj. 16 Mm. Conus Macei Crosse Il. de Conch. XI. p. 310 t. 10 f. 4, Sowerby Thes. Conch. Suppl. 1. 26 f. 621. Hab.: Vizagopatam (Vorderindien). Copie nach Crosse. Wird mit C. monachus und verwandten Formen verglichen. 360. Conus cocceus Reeve. Taf. 68. Fig. 14. Testa turbinata obesiuscula, subrotundata, transversim subtilissime lirata, interstitiis levi- ter pertusis, alba, liris maculis parvis irregularibus pallide cocceis, eximie taeniatis; spira obtuso-convexa. (Reeve.) Long. 32 Mm., lata 16 Mm. Apert. 24 Mm. Conus cocceus Reeve Proc. zool. Soc. 1843, idem Conch, Ic. t. 42 f. 225, idem Ic. Suppl. t. 1 f. 228b. Sowerby Thes. Conch. fig. 417. Mus. Godeffroy cat. V p. 136. — citrinus Kiener Coq. viv. p. 248 t. 59 fig. 6 teste Reeve. Hab.: Neuholland (Sowerby). Bass-Strasse (Mus. Godefr.) Copie nach Sowerby. Scheint nichts anderes, als eine auffallend gefärbte Abänderung des so unbe- ständigen C. anemone Lamarck’s zu sein. 3 361. Conus contusus Reeve. Taf. 68. Fig. 15. Testa subcylindraceo-ovata, tenuicula, laevigata, sulcis tribus quadernisve distantibus ad basin; spira subtiliter bisulcata, suturis rudibus, apice valde acuta; livido - caerulea, aurantio tincta. (Reeve.) Long. 33 Mm., lata 15 Mm. Apert. 25 Mm. Conus contusus Reeve Conch. Ic. Suppl. 1.2 f.276. Sowerby Thes. Conch. f. 476. Hab.: Molukken (Reeve). Copie nach Reeve. | Scheint dem C. Bernardii verdächtig nahe zu stehen. 362. Conus suceinctus Art. Adams. Taf. 68. Fig. 16. Testa turbinato-conica, veniricosa, laevis, carneola fascia angusta alba rufogue articu- lata in medio succincta, fascia altera evanida anteriore; spira obtusa, anfractibus subgradatis marginibus rotundatis in medio sulcatis; labro arcuato apertura antice subeffusa. (Art. Adams.) Long. 27 Mm,, lata 16 Mm. en Conus succinetus Art. Adams Proc. zool. Soc. 1855 p. 118, Sowerby Thes. Conch. t. 12 f. 257. / Hab.: Natal (Cuming). Copie nach Sowerby. Beschreibung und Bild nach scheint hier nur eine eigenthümlich gezeichnete Varietät des so mannigfaltig abändernden C. rosaceus vorgelegen zu haben. 363. Conus lautus Reeve, Taf. 68. Fig. 17. Testa turbinata, tenuicula, laevigata; lutea, punctis grandibus fuscis, trifasciatim confusis, seriatim cincta; spira obtuso-convexa, strigis fuscis arcuatis ornata. (Reeve.) Long. 36 Mm,, lata 17 Mm. Conus lautus Reeve Proc. zool. Soc. 1843. Reeve Conch. Ic. t. 46 1. 255. Kie- ner Coq. viv. p. 250 t. 88 f. 6. Sowerby Thes, Conch, fig. 454. Hab.: Südafrica. Copie nach Reeve, Scheint ein C. elongatus Chemnitz (mozambicus) mit einfachen Punktreihen, statt wirklichen Schnüren zu sein. 1V. 2, 48 314 364. CGonus pulcher Art. Adams. Taf. 69. Fig. 1. | Testa elongaio-turbinata, transversim sulcata, longitudinaliter tenuissime striata, suleis cancellatis, albida rufescente nebulosa, fasciis angustis, albo rufoque articulatis ubique ornata; spira acuminata, anfractibus coronatis, transversim liratis et siriatis; apice acuto, mucronato. | | (Art. Adams.) Long. 23 Mm., lata 10 Mm. Apert. 18 Mm. Hab.: Neucaledonia (Cuming). Copie nach Sowerby. Conus pulcher Art. Adams Proc. zool. Soc. 1855 p. 117. Sowerby Thes. Conch. L6T 121; Steht dem C. mucronatus verdächtig nahe. Fundort von Crosse bestritten. 365. Conus sulciferus Art. Adams. Tal DIN Mio. 2, u Testa oblongo-turbinata, solidiuscula, transversim valde sulcata, sulcis distantibus, lon- gitudinaliter elevatim striatis, fusca, maculis obscuris albidis transversim digestis, ornata; spira acuminata, anfractibus gradatis, transversim valde sulcalis et longitudinaliter striatis, ad peri- pheriam luteo maculatis, apice elato, acuto. | (Art. Adams.) Long. 22 Mm., lata 10 Mm. ine Conus sulciferus Art. Adams Proc. zool. 1853 p. 116. Sowerby Thes. Conch. 1, DE 122. | Hab.: Neuirland (Cuming). Copie nach Sowerby. Es erscheint etwas zweifelhaft, ob Sowerby’s Figur nach dem Adams’schen Original aus Cuming’s Sammlung genommen ist. Denn er setzt die Art unter die sekrönten und spricht von „anfr. moniliferis“, während Adam’s nur gefleckte Pe- ripherie verlangt. 366. Conus strigatus Hwass-Bruguiere. Taf. 69. Fig, 3. Testa subcylindracea, elongata, transversim striata, pallide - violacea; maculis oblongis puncctisque fulvis; spira convexo- acuta. (Lamarck.) Long. 32 Mm., lata 11 Mm. Conus strigatus Bruguiere Dict. Nr. 129. Encycl. meth. 1. 342 f. 1. Lamarck Ann. du Mus. XV p. 431 Nr. 157. Dillwyn Cat. I. p. 416. La- marck hist. nat. VII p. 514. Wood Ind. test. t. 16 £. 119. Reeve Conch. Ic. t. 45 f. 248. Deshayes Lamarek 2.ed. XI p. 111. So- werby Thes. Conch. t. 14 f, 329. Ich zweifle stark, dass diese nach Reeve copirte Figur die Hwass’sche Art darstellt, Lamarck’s Exemplar ist nach Kiener ein junger C. australis, ebenso unwahrscheinlich, denn es ist keinerlei Angabe der Sculpinr gemacht. 367. Conus exaratus Reeve, Taf. 69. Fig. 4. Testa turbinata, subangusta per totam superficiem sulcata, sulcis regularibus, latiusculis, interstitiis subtilissime striato-cancellatis; pallide caeruleo -purpurea, maculis ferruginosis albi- nubeculatis, perpaucis, parsis, sparsim ornata; spira acuminata, | (Reeve.) Long. 21 Mm,, lata 9 Mm. Conus Sairalar Reeve Proc. Euch Soc. 1843, idem Conch. Ic. f. 238. Kiener Cod. yiv. p. 289.1. 728.0, Sowerby Thes. Conch. f. 307. Hab. ? Copie nach Reeve. 368. Conus stricticus Art. Adams. Taf. 69. Fig. 5 Testa elongato-turbinata, laevi, nitida ad basim valde sulcata, fusca fasciis nigro alboque articulatis, confertis, ubique cincta; spira valde elata, anfractibus Eradhlie ad perpheriam albo- maculatis, apex aculus. (Art. Adams.) Long. 20 Mm., lata 10 Mm. | Conus stricticus Art, Adams Proc. zool. Soc. 1853 p. 117. Sowerby Thes. Conch. 6 AT | | Habitat —? Auch hier gilt und auch aus gleichen Gründen das bei C. sulciferus Ge- sagte. | 48 * 376 369. Conus un datus Kiener. | Taf. 69. Fig. 6. Testa turbinala, superne inflata; sulcata, albida, flammulis castaneis undatis vivide picta; spira elata, acuminala, fusco variegata. (Kiener.) Long. 33 Mm., lata 16 Mm. Long. aperi. 24 Mm, Conus undatus Kiener Cog. viv. p.210 t. 94 f. 1. Sowerby Thes. Conch. fig. 383. — cingulatus Reeve Conch. Ic. fig. 158 non Lamarck. Schale kegelförmig, sehr breit an der Kante und sehr eng an der Basis, mit sehr convexen Seiten, gefurcht von unten nach oben an Deutlichkeit abnehmend, oben zuweilen ganz fehlend.. Färbung: auf weisslichem Grund verlaufen ziemlich - breite, unregelmässig geformte braune Streifen, die oben im Zickzack, und unten mehr parallel laufen; oftmals ist in der Mitte des letzten Umgangs fast nichts von der Grundfarbe zu sehen. Kante scharf und deutlich markirt, über einer etwas eingedrückten Stelle. Spira sehr erhaben, kegelförmig, in ein spitzes Ende aus- laufend, sie besteht aus 10—11 engen und platten Umgängen und ist weiss und braun gefleck. Mündung? Mundrand? (nach Kiener). | Hab.? Copie nach Kiener. 370. Conus borneensis Adams et Reeve, | Tal.69 Pie. 7..18, 14, Testa fusiformis, medie atienuala, spira acute elevata, anfraclibus superne concavis ei angulatis, infra transversim lineari -sulcatis, suleis aetate plus minusve obsoletis, lineis incre- menti arcuatim striatis; alba rufo-fusco sparsim maculata, (A. ei R.) Long. 41 Mm., lata 20 Mm. Aperi, 29 Mm, | Conus bormeensis Adams et Reeve Moll. Voy. Sam. p. 18 1.5 1.8. Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 4 £. 241. Sowerby Thes. Conch. t. 16 f. 389. — acultimarginatus Sowerby Thes. Suppl. t. 27 f. 640. 641. — Lizardensis Ürosse 1]. de Conch, XII t.9 £.4. Sowerby Thes. Suppl. f. 642. Hab.: Borneo (Belcher) Neuholland (Crosse). Copie nach Reeve und Sowerby. C. Lizardensis ist ganz junger und C. acutimarginatus halb erwachse- ner Status des C. borneensis. Die Identität mag deshalb nicht erkannt worden sein, weil die Autoren der beiden Arten nicht die Originalbilder verglichen hatten, daher nicht erkennen konnten, dass C. borneensis eine gerippte Art ist, denn an so wohl das Reeve’sche Bild, als auch das Sowerby’sche zeigen keine Spur von Rippen. Der Vergleich mit C. arcuatus hätte aber vor Irrthum hüten sollen und die Reeve’sche Beschreibung redet auch von einer gefurchten Schale; allerdings confus genug. C. acutimarginatus passt wie Copie zu den Fig. a. b. bei Adams et Reeve. | 374. Conus Villepini Bernardi ei Fischer. Tai..69. Bis. 8, Testa elongata, subclavata, solida, albido-luteola, maculis rufis inaequalibus in series 3 dispositis ornata, antice altenuata, postice dilatata; spira elevata, conica; anfraclibus T—8 sensim accrescentibus, transversim strialis; sutura impressa; aniraciu ultimo obiuse angulaio, post carinam striato sed antiice laevigato, ad exiremitaiem anticam transversim lirato; apertura recta, elongata; margine dexiro sinuoso. (Bern. et Fischer.) Long. 32 Mm., diam. max. 13 Mm. Conus Villepini Bernardi et Fischer I. de Canch, V 2.292 2:95,12: »Bernardi Monogr. p. 22 ti. 1 f.7. Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 27 f. 629. Hab.; Marie-Galante (kl. Antillen). Copie nach Bernardi. Kommt auf C. emarginatus heraus. 372. Conus vimiceus Reeve. TaL:69.. Pio 9. Tesia cylindraceo-fusiformis, basim versus mulio attenuata, liris transversis striisque ele- valis concentricis undique creberime cancellatis, spira subcanaliculata, cancellata, apice acuto; fuscescente. (Reeve.) Long. 35 Mm,, lata 10 Mm. Conus vimiceus Reeve Conch. ic. Suppl. t.7 f. 319 (269). Sowerby Thes. Conch. f. 397. Hab.: Cagayan auf Mindanao (Philippinen) in 35 Faden Tiefe auf ihonsandigem Grund (Cuming). Copie nach Reeve. 373. Conus turriculatus Sowerby. Taf. 69. Fig. 10. 11. Testa subfusiformis, curtla, medio subinflata supra et infra atienuata, .acuminata, spiraliter 378 sulcata, sulcis numerosis, puncturatis, interstiliis rotundatis; ‚spira elevata, acutangulata, ad angulum anfractuum monilifera, anfractibus supra angulum Iaevigatis. ... (Sowerby.) Long. 23 Mm,, lata 12 Mm. Apert. 15 Mm. | Conus turriculatus Sowerby Thes. Conch. Suppl. p. 328 t. 27 f. 643. 644. Hab.: —? Copie nach Sowerby. Gehört, wenn überhaupt haltbar, neben C. acutangulus, oder zwischen diesen und C. D’Orbignyi. Von Ersterem hat er die Gestalt und von Letzterem die Sculptur. 374. CGonus Mazei Deshayes. Tal. 09. Rio, 12, Testa conica, elongato-angusta, gracili, posterius paulo turgidula, antice attenuata, striis puncticnlatis, distantibus, obliquis ornata, alba subtranslucida, nitente, maculis castaneis, regu- laribus magnis transversim serialiter dispositis; spira eiongalta, regulariter conico-concaviuscula, apice acuminata regulariter castaneo maculata; anfractibus angustis duodecim, plano-concavius- culis, transversim striato-subgranulatis, striis longitudinalibus minutissimis clathratis, primis basi angulatis, regulariter crenatis, ultimis duobus angulatis; aperiura longissima, angusta, posterius angustiori; labro ienuissimo aculo, paulo arcualo, posterius late emarginato. Long. 53 Mm., lata 16 Mm. Apert. 45 Mm. apud figuram. Conus Mazei Deshayes in Il. de Conch. XXH p. 64 1.1 f. 1. Vaterland: Antillen bei der Insel Martinique durch H. Maz& in 50 Brassen Tiefe gesammelt. Figuren copirt aus dem Il. de Conch. Das Original befindet sich im Museum des Jardin des Plantes in Paris. Die aussergewöhnliche Dünne und Durchscheinigkeit der Schale ist für einen Conus be- merkenswerth. Nächste Verwandte sind C. Sieboldi von Japan, wenn gleich die äussere Ge- stalt und die Spira mehr auf C, australis und d’Orbignyi herauskommen, die aber gerippt sind. Man vergl. auch C. vimiceus (Fig. 9). | 375. Conus caelatus Art. Adams. Taf. 69. Fig. 15. Testa parva, turbinato-conica, transversim valde sulcata, sulcis distantibus, longitudina- liter elevatim striatis, albida aurantiaco late reticulata; spira depresso-concava, anfractibus sulcatis, concinne coronatis, apice mucronato, subacuto. (Art. Adams.) Long. 16 Mm., lata 8 Mm. | 379 Conus.caelatus Art. Adams Proc. zool. Soc. 1853 p. 116. — Sowerby Thes. Conch. t. 5 £. 107. ?— tegulatus Sowerby Proc. zool. Soc. 1870 p. ie Pe Hab.: Chinesisches Meer. Sowerby’s Art unterscheidet sich nur durch mehr regelmässig spiral gestellte | Flecken. Sein Vergleich mit C. eryihraeensis ist wenig zutreffend, wie. ge- wöhnlich. | 376. OConus filamentosus Reeve. Taf, 69. Fig. 16. Testa oblongo-conica, superne obiuse angulata, subinflata, laevi sulcis angustis distanti- bus undique cingulata; spira multisulcata apice elato, acutissimo; albida luteo-aurantia hic illic coccineo-lincta, profuse picta, lineis subtilissimis filamentosis suluratioribus undique con- fertim cingulata. | (Reeve.) Long. 24 Mm., lata 15 Mm. Conus filamentosus Reeve Conch. in Suppl. t. 6 f. 310 (260). Sowerby Thes. | Conch. f. 482. Hab.: —? Copie nach Reeve. 377. Conus Kieneri Reeve, Tat, 69. Fig. .17. 18. Testa subfusiformi-turbinata, basi subrecurva, laevigata, undique transversim sulcata, sulcis subdistantibus, pertusis, spira striato-sulcata; livido-cinerascente, castaneo interrupte variegata, floccis opaco-albis basim versus aspersa, spira conspicue castaneo maculata, aperturae fauces Iivido-purpurea. | | (Reeve.) Long. 28 Mm., lata 15 Mm. Apert. 23 Mm. Conus Kiewisı Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 9 f. 332. Shen Thes. Conch. t. 20 f. 484. — nisus Kiener Coq. viv. p.217 t. 59 f. A non Chemnitz. — rosaceus Kiener Coq. viv. p. 265 t. 107 f. 4 non Chemnitz, Hab.? Copie nach Reeve. 380 378. Conus zebroides Kiener. Taf. 70. Fig. 1. 2. Testa turbinata superne inflato-turgida, ad basim attenuata; fulva Iineis fuscis longitu- dinalibusque flexuosis picta; spira brevi, obtuso-convexa, apice mucronata (Kiener.) Long. 46 Mm,, lata 25 Mm. Apert. 40 Mm, Conus zebroides Kiener Coq. viv. p.257 1.105 f.5. Sowerby Thes. Conch. f. 443. ?— Cooki John Brazier Proc. zool. Soc. 1870 p. 109. Vaterland: Ostaustralien, an der Landungsstelle Capitain Cook’s in der Botany- bai (Brazier) Cap Solander (Hargraves) sofern die Identification richtig ist, was ich glaube. 379. Conus nucleus Reerve. Taf. 70. Pie. 3. Testa subeylindracea, spira obtuso-rotundaia, suturis subrudis apice minuto, acuto; an- fractibus superne vix angulatis, transversim subtilissime striatis; roseo-incarnata, medio pal- lide fasciata et maculis perpaucis hieroglyphicis opaco- N ornata; -intus purpureo-caerules- cente. | (Reeve.) Long. 23 Mm., lata 9 Mm. | Conus nucleus Reeve Conch. Ic. Suppl. t.3 f.280. Sowerby Thes. Conch, f. 529. Hab.: Matnog auf Luzon (Philippinen) an Corallenriffen (Cuming).. Copie nach Reeve. 350. Conus puncturatus Hwass Bruguiere. Taf. 70. Fig. 4. Testa turbinata, coronata, livida, superne albo-zonata suleis subtilissime puncturalis, spira obtusa, apice roseo, fauce amethystina. (Lamarck.) Long. 16 Mm,, lata 9 Mm, Conus puncturatus Bruguiere Dict. Nr. 35. Encyel. al t. 322 f. 9. Lamarck An. du Mus. XV p. 38 Nr. 39 idem Hist. nat. VII p. 460. Dill- wyn Desc. Cat. I p. 99. Wood Ind, test. 1.15 f£.95 (?). Reeve Conch. Ic. t. 47 f. 261. Deshayes-Lamarck Ed. XI p. 35. Sowerby Thes. Conch. t. 5 f. 104. Hab.: Australien (Lamarck). Copie nach dem Thesaurus. 381 351. Conus variegatus Kiener. Taf. 70. Fig. 5. 6. Testa turbinata, superne inflata inferne coarctata, transversim sulcata, fusca vel lutea, maculis albis minimis irregulariter sparsis; spira oblusa, apice mucronalto. | (Kiener). Long. 25 Mm,, lata 14 Mm. Apert. 21 Mm. Conus hribende Kiener Cogq. viv. p. 261 t. 106 f. 1. 1a. non Sowerby. Hab.: Westafrica.. Copie nach Kiener. Sowerby hatte den C. variegatus Kiener’s auf C. lugubris gedeutet, die Figur die er davon gibt, gehört aber Keinem von beiden an, sondern dem C, cuneolus. 382. Conus africanus Kiener. Taf. 70. Fig. 7. 8. Testa turbinala, superne inflata, obtusa, fusca vel nigra maculis albis sparsis in medio asciata, fascia irregulari lineis fuscis articulata; spira obtusa maculis albis gultata. (Kiener.) Long. 30 Mm., lata 17 Mm. Apert. 26 Mm, Conus africanus Kiener Coq. viv. p. 200 t. 104 f. 2. Vaterland: Westafrica an der Küste von Guinea. Copie nach Kiener. Sowerby lässt diese Species aus und bemerkt im Register: „ist eine Conella.“ Seit wann gehört dies Subgenus nicht mehr zu Conus? C. bulbus, C. Duponti u. A. zur gleichen Gruppe gehörend, belässt er dagegen ganz ruhig bei Conus. 383. Conus bulbus Reeve. Tal, 0, 2.8.10, Testa subobeso-turbinata, solida, superne rotundata; alba, fusco longitudinalifer strigata, strigis irregularibus oblique undulatis, superne et inferne Jiffusis, spira brevi,‘ apice mucro- nata. | (Reeve.) Long. 23 Mm., lata 16 Mm. Conus bulbus Reeve Proc. zool. Soc. 1843 idem Conch. Ic. t.30 f. 169a.b. Kie- ner Coq. viv. p. 278 1.78 f.3. Sowerby Thes. Conch. f. 427. Vaterland: Westküste von Afrika bei Cabenda. Copie nach Reeve. IV,.2 | | 49 a 3854. Conus Duponti Kiener. Taf. 70. Fig. 11. 12. Testa turbinata, brevi, superne inflatissima, ad basim valde attenuataque coartata, maculis albis et fusiis irregulariter picta; spira brevi obtusa, apice mucronato. (Kiener.) Long. 28 Mm., lata 18 Mm. Apert. 24 Mm. Conus Duponti Kiener Cogq. viv. p. 273 t. 61 f. 2. Sowerby Thes. Conch. f. 426. Hab.: Westafrica. Copie nach Kiener. Ä 385. Conus Grayi Reeve. Taf. 70. Fig. 13. Testa turbinata, solida, piriformis, tenerime striata fere laevigata, basim versus lacteo- alba vel cinereo-caerulea maculisque irregularibus fuscis aut fusco-nigricantibus marmorata interdum undata; spira convexa 9 gyrata spiraliter striato-sulcala, apex mucronalus roseus. { (Dunker.) ’ Long. 40 Mm., lata 24 Mm. Conus Grayi Reeve Proc. zool. Soc. 1843 p. 179. Conch. Ic. 1.46 f. 258. Dunker Guinea Moll. p. 281.4 f. 18.19. G. B. Sowerby Thes. Conch. t. 13 f, 275.2 J. Brazier Proc. zool. Soc. 1869 p. 562. — . obtusus Kiener Cogq. viv. p. 317 1.109 f. 3. Hab.: Westafrica speciell Ins. Benguela (Unierguinea). Die Angabe Brazier’s vom Vor- kommen im Miitelhafen der Botanybai (Ostneuholland) beruht sicher auf unrichtiger Bestimmung. C. obtusus ist eine junge Schale. 356. Conus atramentosus Reeve. Taf. 70. Fig. 18.19. Testa obeso-conica, subpyriformis, solida, creberime striato-sulcafa, sulcis pertusis, spira reticulaia ; cinereo-atra, punctis paucis grandibus albis superne aspersa, basi alba. (Reeve.). Long. 12 Mm., lata 7 Mm. Apert. 10 Mm. Conus atramentosus Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 7 f., 315 (265). Sowerby Thes. Conch. fig. 317. | Schale kurz-kegelförmig, fast birnförmig, starkschalig, gekerbt gestreift mit ziemlich weiten Zwischenfurchen, schwärzlich braun oder heller rothbraun, mit weissen Fleckenreihen an der abgerundeten Kante, hinten zahlreicher als vorn und 389 weisser Basis. Spira ziemlich hoch, ungefleckt, besteht aus 8 gegitterten, etwas gewölbten Umgängen und dem glatten, gelblichweissen Embryonalende aus 3 Umg. Naht kaum bemerklich. Mündung weit, innen auf der Spindelseite milchweiss, auf der Randseite bläulich. Mundrand scharf, oben kaum gebuchtet und eng anliegend. Hab.: Insel Mindoro (Philippinen) unter Steinen im seichten Wasser (Cuming), Sandwich-Inseln (Donum Bismarckeanum); Mauritius (Robillard) und zwar an beiden etzten Orten die braune Abänderung (Fig. 18), aus der Maltzan’schen Sammlung. 387. Conus guttatus Kiener. Taf, 70, "Bis. 14, 85. Testa turbinata, superne inflato-turgida, fulva maculis et punctis fuscis passim ornalta; spira obtusa, anfractibus 6 subrotundatis. (Kiener.) Long. 34 Mm., lata 21 Mm. Apert. 31 Mm. Conus guttatus Kiener Cog. viv. p. 259 1. 105 f. 4. Vaterland: unbekannt. Copie nach Kiener. Soll nach Reeve und Einsicht des Original-Exemplars Varietät von C. africanus sein. 358. Conus lugubris Reeve. Tat. 7%. : Pie. 20,.:23. Testa turbinata, subpyriformis, laeviuscula, subtilissime striata, ad basim lirata, liris pau- cis, distantibus; fusco-purpurea, floccis et maculis albis, aspersis et bifasctatim digestis, picta, lineis rubris transversis cincta; spira conica, maculata, anfractibus 6 planiusculis, spiraliter conspicue liratis, apex lacteus, translucidus (anir. 2) sutura distincta, marginata. Apertura la- tiuscula, intus fusco-purpurea, albido interrupta, labrum tenue, acutum, era vix sinuatum. Long. 17 Mm,, lata 9 Mm. Apert. 13 Mm, Conus Krane Reeve Conch. Ic. suppl. t. 9 f. 329. Sowerby Thes. Conch. t. 14 f. 3158 non 320. — hieroglyphicus Var. Kiener Cogq. viv. t. 103 £ 3. Schale klein, kegelförmig, leicht birnförmig, glatt, doch sehr fein gestreift und unten entfernt stehend und grob umreift, dunkel purpurbraun, mit rothen Spi- rallinien umgeben, und zerstreuten so wie zu Binden vereinigten weissen Flocken und Flecken geziert, oft undeutlich gegittert. Spira kegelförmig, gefleckt oder besser marmorirt, besteht aus 6 ebenen, deutlich ‚piral umreiften Haupt- und 2 49 * 384 weissen, durcheinenden Anfangs-Windungen, die durch eine deutliche und geran- dete Naht getrennt sind. Mündung nicht eng, innen ganz dunkel purpurbraun, weisslich unterbrochen; Mundrand dünn und scharf, oben kaum ausgebuchtet. Vaterland: unbekannt, aus der Sutor’schen Sammlung. 389. Conus crebrisulcatus Sowerby. Tal 20. Rip, 16, Testa parva, subfusiformis sulcata, rubescens; spira elata, laevi anfractibus angulatis, an- gulis moniliformibus. (Sowerby.) Long. 14 Mm., lata 8 Mm. Conus ren Sowerby Thes. Conch. t. 14 f. 321. Hab.: —? Copie nach Sowerby. Wohl nur eine junge Schale von ©. D’Orbigny oder acutangulus. 390. Conus Trailli Art. Adams. Taf. 70. Fig. 17. Testa parva, turbinato-conica, spira elata, apice obtuso anfractibus convexis, ultimo trans- versim sulcato, albida fasciis latis, cinnereo tessellatis et punctis cinnerascentibus ornata, an- fractu ultimo postice rotundato; apertura angusta, lineari, labro simplice, acuto. (Art. Adams.) Long. 13 Mm., lata 6 Mm. Conus Trailli Art. Adams Proc. zool. Soc. 1855 p. 21. Sowerby Thes. Conch. t.: 14. f 322. Hab.: Malacca Strasse (Traill). Copie nach Sowerby. 391. Conus conecinnulus Crosse. Tal, 4 310.4. Testa cylindraceo -pyriformis, polita, basim ‚versus sulcata, alba, luteo-castaneo quasi geographice picta; . rotundata, suturis subtilissime crenulatis, apice mucronato, elato, rosaceo. (Broderip,) Long. 21, diam. 10 Mm. Conus concinnulus Crosse Obs. sur le genre Dann: p. 23. 385 Conus concinnus Broderip Proc. zool. Soc. 1833. Sowerby Conch. Ill. f. 32. Reeve Conch. Ic. t. 27 f. 153 non Sowerby sen. Carpenter Report. | | Vaterland: Bucht von Californien. Copie nach Sowerby. Gehört zum Subgenus Conella. 392. Conus borbonicus H. Adams. Taf. 71. Fig. 2. Testa convexo-conica, angusta, laevigata, solidiuscula, antice spiraliter lirata, luteo- rosacea, fascia albida obscura in medio cincta et liris rubris interruptis ornata; spira elevata, concava apice mamillato, anfr. 6 supra angulatis et nodosis; apertura angusta, anlice paulum dilatata, labro postice recedente. (H. Adams.) Long. 12, diam. 5 Mm. Conus borbonicus H. Adams in Proc. zool. Soc. 1868 p. 288 t. 28 f. 1. Vaterland: Insel Bourbon (Newill). Copie nach den Procedings. Soll nach Adams in die Gruppe Chelyconus gehören und würde hier dem €. maduren- sis am nächsten stehen, doch erregt das auffallend gezeichnete Embryonalende Verdacht gegen diese Stellung. Man vergleiche auch C. planaxis Desh. (t. 68 fig. 5) aus gleichem Fundort. \ 393. Conus Chenui Crosse, Tr TR. Testa oblongo - turbinata, in medio leviter constricta, lutescens, zonis duabus flammula- rum fuscarum longitudinalium et lineis fuscis transversis, raris, interruplis et flammulis spi- narum more intersecandibus, ornata, basi subgranosa, funiculata; anfractibus 9; spira depressa spiraliter canaliculata et siriata, fusco maculata, apice mucronato; apertura alba, margine dex- iro acuto, maculato; epidermide tenui. (Crosse.) Long. 50 Mm., lata 22 Mm. Conus Chenui Crosse Obs. sur le genre Conus p. 9 idem Il. de Conch. VI p. 381 t. 11 f. 3. 4. Bernardi Monogr. p. 10 t. 2 f. 18. Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 26 f. 624. Crosse Cat. in D. de C. XXI p. 348. Hab.: Neu Caledonien. 394. Conus Garpenteri Ürosse. Tat, 71. Ries 10, Testa subelongato-turbinata, laevis, fulvida passim albo-maculata zonis castaneis, latis, altera supramediana, altera basali cincta; spira planiuscula; medio prominnla, elevata, albo et 386 fulvido variegata, sutura profunde impressa, subcanaliculata; anfr. 10 embryonales albidi pro- minuli, sequentes magis ac magis planiusculi, ultimus spiram fere aequans, versus basin cin- gulis 4 rare margaritiferis ornatus; basi intus et extus castaeo-brunnea; apertura livide albida, zonis leviter transmeantibus; labro ad suturam satis valide emarginato. | (Crosse.) Long. 46 Mm., diam. maj. 25 Mm. Conus Carpenteri Crosse Il. de Conch. XII p. 802 1. 9 f. 1. Vaterland: Neu Guinea (Cuming). Copie nach Crosse. Crosse vergleicht diese Art mit C. maldivus und generalis. Mir scheint sie eher mit der dunklen Abänderung des C. lithoglyphus übereinzukommen, nur etwas minder schlank als dieser zu sein. Man vergleiche die alten Figuren Martini’s die auf Taf. 17 f.1. 2 reproducirt sind, die Deshayes freilich aus der DTAORYNE des C. lithoglyphus ausschliessen wollte, jedoch mit Unrecht. » 395. Conus Cabriti Bernardi. Taf. 71. Fig, 6. Testa elongata, anfractus 9— 10 subgradati, tuberculosi, apice acuto, anfractus ultimus 43 — 14 tuberculis ornatus, transversim lineis impressis punclatisque cinclis; albo et nigro tinctus, antice subrugatus; apertura intus Aalen. | N Lebr: 29 Mm., diam. 15 Mm. Conus Cabriti Bernardi Il. de Conch. VI p. 377 t. 13 f. 2 idem Monogr. p.5 t.1. f. 8. Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 27 f, 682. Crosse Il. de Conch. XXI p. 338. Vaterland: Neu Caledonien. Copie nach Bernardi. Steht in meinem Catalog fälschlich unter den Varietäten des Ü. anemone, er scheint vielmehr in die Gruppe Varii zu gehören. Kommt auch gekörnelt vor. 396. Conus lictor Boivin. Taf. 71. Fig. 12. Testa elongato-turbinata, spiraliter granulata, ad basim striata, alba flammis longitudi- nalibus rufis picta; spira brevis late-conica, maculata; anfractibus 10—11 spiraliter striatis, apex parvus albus; apertura latiuscula, inferne latior, intus alba; labrum acut!m, superne leviter sinuatum. | ) (Boivin.) Long. 40 Mm., lata 20 Mm. Conus et Boivin 1. de Conch. XU p. 36 t:: lafsi Vaterland: unbekannt. Copie nach Boivin. 387 397. Conus mirmillo Crosse. al, (1, 'Do.iT. Testa ventricoso-turbinata, crassa, ponderosa, pallide luteo-fulvida, lineis castaneis sub- undulatis,, raris, transversim cincta; spira depresso -conica, parum prominula, obsolete striata vix maculata, apice obtuso albido; sutura impressa subirregulari; anfr. 8 plani, medio vix concaviusculi, embryonales albidi, laevigati, sequentes striatuli, ulimus spiram fere subaequans, versus basim cingulis subgranosis, pallide castaneis funiculorum transversim ornatus, basi ca- stanea; apertura intus albida; labro ad suturam valide emarginato. (Crosse.) Long. 53 Mm., diam. maj. 31 Mm. Conus mirmillo Crosse Il. de Conch. XII p. 300 1. 9 f. 2. Vaterland: unbekannt. Copie nach Crosse. 398. Conus fulvocinctus Urosse. Taf. 71. Pig.’7. Testa cylindraceo-conica, crassa, subponderosa, liris transversis subdistantibus, parum conspicuis infra medium sculpta, striis incrementi longitudinaliier impressa, sub epidermide tenuicula partim decidua, fuscescente subnitens, albida zona lata, pallide fulva, interrupta parum conspicua, paulo supra medium anfractus ullimi cincta; spira hreviter conica; sutura impressa, vix irregularis; anir. 10 planiusculi, lente accrescentes ‚ liris tenuibus spiraliter im- pressi, primi 3 parum conspicua sutura discreti, ultimus ubtuse angulatus, basi attenualus; apertura elongata, angusta, basi paulo latior, candida; margo columelaris parum conspicuus, basi incrassatus, albus; externus subacutus ad limbum versus basim obsolete crenatus, ad su- turam supra angulum sat valide emarginatus. (Crosse.) Long. 75, diam. maj. 44 Mm. Conus fulvocinctus Crosse U. de Conch. X p. 214. XXI p. 248 t. 11 f 5. Vaterland: Westafrica (Thomas). Copie nach Urosse. 399. Conus tribunus Crosse. Tal. 1... Pe 2.9, Testa turbinata, solidiuscula, sublaevis, livide violaceo - albida, fasciis castaneo-brunneis, numerosis, longitudinaliter strigata, in parte anfractus ultimi media zona albida, subinterrupta, transversa obscure baltheata; sutura marginata; spira medio subelata, deinde planiuscula, con- centrice siriata, castaneo et violaceo-albido nolata; anfr. 10, embryonales laeves, carneo- albidi; sequentes magis a magis brunneo permisii; ullimus spirae longiludinem quinquies | . 388 aequans, subacute angulatus, ad basim obsolete sulcatus; basi albida; apertura livide violaceo- albida; labro ad suturam satis valide emarginato. | (Crosse.) Long. 30 Mm., diam. maj. 16,5 Mm. | Conus tribunus Crosse Il. de Conch. XII p. 312 t. 10 £. 2. Vaterland: Californien. Copie nach Ürosse. 400. CGonus Guestrieri Lorois. Tat. 71. »EFig.9. Testa conico-acuminata, transversim leviterque funiculata, praesertim ad extremitatem anticum; spira elongata; anfractus 9— 10 subquadrati concentrice striati; ultimus luteo - fulvus in medio zona alba angulis punctisve confecia; antice et poslice zonis irregularibus ornata. (Lorois.) Long. 14, diam. max, 7,5 Mm. Conus Guestrieri Lorois in Il. de Conch. VII p. 329 t. 12 f. 5. DBernardi Mo- nogr. p. 16 1. 1 f. 10, Vaterland: anbekun, Copie nach Bernardi. 401. Conus Vayssetianus Ürosse. >rat’ Te. Pie % | Testa minute coronata, turbinato-conica, tenuisulcata, liris obsolete periusis, numerosis iransversim cincta; pallide castaneo-fusca, albo late maculata; spira parum elevata, apice ob- tusulo; sutura leviter impressa; anfractus 8 inconspicue gradati, lente accrescentes, serie tuberculorum coronati, ultiimus obtuse angulatus, ad angulum tuberculis 15 minutis coronatus, basi attenatus, ‚seriebus transversis interruptis 2 maculorum albarum, altera versus et paulo infra angulum sita, altera mediana iaregutariter ornatus; apertura elongata, angusia, intus vivide castaneo-fusca, maculis albus transmeantibus, margo externus acutus. Long. 14, diam. maj. 7,5. Apert. longa 1,5 Mm. Conus Vayssetianus Crosse Il. de ©. XX p.155. 349 t. 16 f. 1 idem XXI p. 338. Vaterland: Neu Caledonien (Rossiter). Copie nach Crosse. 359 Nachträge und Beriehtigungen. Die hier folgenden Conusarten konnten nicht mehr zur Darstellung kommen, weil sie mir zum Theil erst jetzt vor Abschluss bekannt geworden sind, z. Th. es solche sind, die ich absichtlich fortgelassen habe, weil sie mir schlecht be- gründet schienen, und dock auch nicht bei andern als synonym untergebracht werden können. 402. Conus Fergusoni Sowerhy Proc. zool. Soc. 1873 t, 15 f. 1. Testa maxima, ponderosa, alba, spiraliter substriata, epidermide sordide fusca, crassa, ‚ruguta induta; ad latera infra medium subcompressa; spira subplanulata, latissima vix elevata, apice paulo 'excerta; anfr. haud numerosis, ad spiram | angulum? | depressis, ad suturam irre- gulariter undatis, inter suturam et angulum obscure unicostatis; angulo obtuso. Hab.:; Panama (Ferguson). | Wird mit C. ponderosus Beck Au C. quercinus Var.) verglichen, das Bild macht jedoch mehr den Eindruck, als sei es ein ungefärbter ©. Promutheus. Man vergleiche auch C. testudinarius Var. (= C. aspersus Sow. Conch. Ill. f. 16). 4093. Conus albispiratus Sowerby Proc. zool, Soc. 1873 t. 15 f- 4, Testa lactea, tenuisulcata, fusiformis, antice attenuata, acuminata, valide sulcata; spira perelevata, vix angulata, ad latera convexa, ad apicem rosea; anfr. prope suturam rotundis, compressis; apertura breviuscula | latiuscula? |. Hab.: Agulhasbank. Südafrica. Wird mit C. franciscanus, der abgerundete Kante habe, verglichen. Dies so wie die ganze Darstellung macht einen sehr verdächtigen Eindruck, C. fran- ciscanus ist bekanntlich ein abgeriebener C. mediterraneus. | 404. Conus hyaena Hwass-Brugiere. Kiener Coa. viv. p. 83 t. 35 f. 5 non Sowerby. Hab.: Westafrica. Ä IY.:2 | Ä 50 390 Eine Art von Westafrica aus der Sippschaft des C. nemocanus ist nicht wieder gefunden worden, es scheint also wohl, dass die Hwass’sche Art, wie sie aus der Lamarck’schen Sammlung durch Kiener dargestellt worden, entweder einen falschen Fundort hat, oder wenn dieser richtig ist, ein ungewöhnlich ausgezogenes Exemplar mit auch veränderter Färbung des C. guinaicus Hw. oder rudis Chemn. zu sein, die beide dort leben. 405. Conus melangolicus Lamarck. Testa subeylindrica, elongata, striis subtilissimis cancellata; rubro-aurantia; fascia ma- culis irregularibus flavidis; spira plano-acuta, siriata variegata. (Lamarck.) Long. 52 Mm. Conus melangelicus Lamarck Ann. du Mus. XV p. 430 Nr. 156 idem hist. nat. VI p. 513. Reeve Conch. Ic. t. 21 fig. 117. Deshayes- Lamarck 2 ed. XI p. 111. Kiener Cog. viv. p. 279 t. 45 f, 3. Sowerby Thes. f. 547. Dillwyn Cat. I. p. 415. — laevis Var. Dillwyn Cat. I p. 415. Hab.: unbekannt. Ich kann mich nicht entschliessen, die vorhandene Abbildung als nach einer vollständigen Schale genommen, anzunehmen, muss daher die Species unter die zwei- felhaften stellen. | 406. Conus lacrymosus Reeve. Testa oblongo - conica, tenuisculata, subventricosa, laevigata, basim versus contracta et lirata; spira striato - sulcata, apice actuto; fulvo-aurantia, lineis interruptis suturatioribus cin- gulata, medio et superne albida, strigis fulvo aurantiis, promiscue undulatis longitudinaliter picta; spira tincta et variegata. (Reeve.) Conus lacrymosus Reeve Conch. Ic. Suppl. t. 6 f. 308 (258). Sowerby Thes. Conch. fig. 93. Sehr obselete Species, gänzlich zweifelhaft. 407. Conus tenuisulcatus 6. B. Sowerby. Testa parva, acuminata, medio et infra tenuiter et distanter sulcata, albida, griseo fas- ciata, maculis castaneis seu fulvis medio bifasciata; spira acuminata, anfractibus angulatis, maculalis. (G. B. Sowerby.) 391 Hab.: — Conus tenuisulcatus G. B. Sowerby Proc. zool. Soc. 1870 p. 256 t. 22 f, 10. Mir ganz zweifelhaft, wohl junge Schale einer anderen Art. 408. Conus corrugatus G. B. Sowerby. Testa parva, acuminata, liris duplicatis, subrugosis, granulatis et interstitiis minutissime sculptis cincta; supra et infra medium pallide-griseo fasciata, strigis minutis fuscatis varie- gata; spira acuminata; anfractibus cancellatis, acute angulatis, angulis concinne fusco punctatis. Long. 20 Mm,, 9 late Mm. , Hab.: —? Conus corrugatus G. B. Sowerby Proc. zool. Soc. 1870 p. 2571.22 f.7. Ebenfalls zweifelhaft, wohl C. verrucosus Hw. Ueber folgende Arten, die ohne Diagnosen und Abbildungen veröffentlicht sind, vermag ich nicht mehr als die Namen aufzuführen: 409. Conus Rossiteri John Brazier Proc. zool. Soc. 1870 p. 109. Cap. Solander (Neuholland). 410 Conus purus Pease Proc. zool. Soc. 1862 p. 279. Sandwich Insel. 411. Conus fusiformis Pease Proc. zool. Soc. 1860 p. 398. Sandwich Insel, später in C. parvus umgetauft. Die verschollenen Arten der alten Autoren sind so oft aufgeführt worden, dass ich es unterlasse, hier darauf zurückzukommen. Sie ergeben sich indess auch durch ihr Fehlen bei mir, denn sie sind es allein, die meines Wissens nicht auf- geführt sind. Von neueren Arten, die unermittelt geblieben sind, nenne ich nur C. castrensis Gould, C. ravus Gould, C. pusillus Gould und C. cinctus Val., die durch Carpenter von der Westküste America’s in seinem Report genannt sind. C. inflatus Sowerby. C. Ill. ist ebenfalls unermittelt geblieben. Zu berichtigen ist folgendes: | pag. 128. In die Synonymie des Conus verrucosis Hwass ist aufzunehmen: C. nodiferus Kiener Coq. viv. p. 228 t. 100 f. 4. C. echinulatus Kiener Coq. viv. p. 270 t. 105 f. 2. pag. 140. Desgleichen in die des ©. capitaneus Linne. C. classiarius Kiener Coq. viv. p. 87 t. 63 f. 3. non Hw. 50 * 38. C Caciliee (Chenu.) Crosse Il. de Conch. VII p. 381 t. 14.1. 5. Chenu Man. I £.1522. 23. Bernardi Monogr. t. 2 f. 12. BOMDY Thes. Conch. Suppl. t. 27 f. 631. pag. 141. Das Citat C. terminus Lamarck ist hier zu streichen. Siehe p. 313. pag. 143. In die Synonymie des C. planorbis Born. ist aufzunehmen: C. circumsignatus Crosse II de Conch. XI p. 311 t. 10 f. 4 als geperlie Va- rietät, pag. 144. Sowerby hatte sich die unfruchibare Mühe gegeben, die Ahanderung des C. nobilis, wie sie bei Küster t. 18 f. 7, bei Reeve 2. 6 und im Thesaurus selbst f. 498 abgebildet ist, als guie Art abzutrennen und neu zu nennen: C. cordigerus Thes, Suppl. p. 329. pag. 145. Das Citat - C. nigropunctatus ist hier zu löschen. Siehe p. 250. pag. 145. Die Citate C. nisus Kiener sind aus der Synonymie des C. cinereus. C. Kieneri Reeve zu streichen, dagegen ist in dieselbe ein- C. rosaceus Kiener ! zufügen: C. zebra Lamarck Ann. du Mus. XV p. 293 hist. nat. VII p. 481 ed. Deshayes XI p. 64 excl Syn. Kiener Coq. viv. p. 171... 76 f, 2 non Reeve nec Sowerby. pag. 146. Aus der Synonymie des C. magus L. ist das Citat C. carinatus zu lö- schen. $. p. 221. pag. 147. In die Synonymie des C. acuminatus Hw. ist aufzunehmen: C. cuneatus Sowerby Proc. zooi. Soc. 1873 1. 15 1. 5. pag. 148. In die Synonymie des C. Proteus Hw. muss noch aufgenommen werden: C. armillatus C. B. Adams Conrt. of Conch. p. 57. Siehe meine Taf. 55 fig. 7 die eine junge Schale dieser Varietät darstellt (Dr. Dunkers Samm- lung). Die Färbung und Zeichnung hat etwas. apartes, doch ist nicht daran zu denken, daraus ein Motiv zur Festhaltung der Art zu nehmen, weil alles übrige, besonders die für 0. Proteus so charakteristischen gekiellen Umgänge, genau übereinstimmt. pag. 150. Zeile 15 von oben statt 29 ist zu setzen 2. 4. Das Citat: C. papillosus Kiener Cogq. viv. p. 271 1.72 f. 4 ist bei C. puncticulaius hin- zuzufügen. pag. 151. Hier steht zweimal statt nusalella, musatela, was zu corrigiren ist. pag. 154. In die Synonymie des C. textile Linne ist aufzunehmen: C. tellatus Reeve C. J. f. 270. Sowerby Thes. f. 584. Jickeli Jahrb. Swif.1. C, tigrinus Sowerby Thes. f. 569. Beide im rothen Meer, letzterer auch bei Madagascar lebend. C. scriptus Sowerby Thes. p. 357 pars t. 23 i. 569. pag. 154. Desgleichen in die Synonymie des C. omaria Hw. 393 C. madagascarensis Sowerby Thes. f. 582, dem man zur Noth Artberechtigung zu erkennen könnte. | ‚Reeve’s Fig. 177 c. d, gehören zu omaria, nicht aber a. b. pag. 154. Bei C. praelatus Hw. muss es heisseu Reeve f. 120 statt 141 und Sowerby | 595 statt 585. pag. 155. In die Synonymie des C. ollige einen ist aufzunehmen; C. corbula Sowerby Thes. f. 569. pag. 159. Desgleichen in die des C. hebraeus Linne; stat. juv. = C. sphacellatus Sowerby C. J. 51. Reeve C. J. 96. Sowerby Thes. ' 105. 106. Dieser Jugendstand lebt vorzugsweise auf und in Schwäm- men, daraus ist die geringe Abweichung von dem Jugendstand der Haupt- form zu erklären. Kommt auch im rothen Meer vor. pag. 162. Das Citat C. vidua Reeve ist zu streichen. S. p. 323, pag. 163. In die Synonymie des C. vexillum ist aufzunehmen: C. laevigatus Sowerby pars Thes. f. 149. 207. Stat. juv. et adolescens. C. Robillardi Bernardi Il. de Conch. VII ti. 7 f. 2. 3. Monogr. t. 2. f. 15. Stat. monsir. pag. 164. Desgleichen in jene des C. characteristicus Hw. | C. bicolor Sowerby Thes. f. 234. pag. 164. Desgleichen in jene des C. caeeulescens Chemnitz. C. tristis Reeve C. J. f. 252. | pag. 166. Der Name CE. pertusus Hwass-Brug. hat Priorität vor C. festivus Chem- nitz, muss also der Species vorgesetzt werden. S. auch p. 319, pag. 169. Die Nummer des (C. suratrensis ist 81 nicht 82, pag. 171. In die Synonymie des C. aurisiacus Hw. ist aufzunehmen: Var. = C. Barthelemyi Bernardi Il. de Conch. X p. 46 t. 1. 12. Kommt vor den Chagos Inseln (Maldiven). pag. 173. Hier hatie ich einen siarken Bock geschossen, in dem ich den C. classia- rius cassirt und als Var. A. in die Synonymie des C. coffea einverleibt hatte, diese Var. A. muss also hier ausfallen; bei Nr. 134 p. 189 C. Rup- pelli soll der C. classiarius wieder hergestellt und mit ganz neuer Sy- nonymie versehen werden. Dem C. coffea ist hinzuzufügen: _ C. Henoquei Bernardi Il. de Conch. VII p. 361 t. 13 f. 4. Monogr. f. 13. pag. 175. In die Synonymie des C. pusillus Chemnitz ist aufzunehmen: C. tennisulcatus Sowerby Proc. zool. Soc. 1873 1. 15 £.2. Von Mauritius. pag. 175. Bei C. spectrum ist. das Cilat: C. stillatus Reeve zu streichen. (S. p. 295). pag. 176. Bei C. eburneus Hwass ist hinzuzufügen als Var.: C, polyglotta A. Adams (ubi?) Thes. fig. 248. 394 pag. 177. Das Citat C. obscurus Reeve ist hier zu streichen. Siehe p. 322. pag. 181. In die Synonymie des C. moluccensis Hwass ist aufzunehmen; ?C. proximus Sowerby Proc. zool. Soc. XXI p. 429 1.49 f. 1 idem Thes. Suppl. f. 619. pag. 182. Desgleichen in jene der C. mustellinus Hw. Stat. juv. = C. sulphureus Kiener t.66 f.3 1.78 f.4. Sowerby Thes. 177. Siat. juv. = C. tenuis Sowerby Thes. f. 314. pag. 183. Desgleichen in jene des C. raitus Hwass, Stat. juv. — C. viridis Sowerby Thes. f. 102. Zeile 16 von unten ist das Citat: Sowerby Thes. t.7 t.44 f.3 auszustreichen. pag. 189. Nr. 134. Der Speciesname C. Rüppelli Reeve muss also wegfallen und an seine Stelle tritt wieder der alte Name: 134. Conus classiarius Hwass Bruguiere. Taf. 19. Fig. 13. 14. Taf. 27. Fig. 9. 10. 11. C. capitaneus senex Chemnitz Conch. Cab. XI t. 183 f. 1786. 1787. C. classiarius Bruguiere Dict. Nr. 96. Eneycl. meth. t. 35 f. 7. Lamarck Ann; | du Mus. XV p.267. Dillwyn Cat. Ip. 390. Lamarck hist. nat. VII p. 470. Wood Ind. test. t. 15 f. 64. Deshayes-Lamarck 2 ed. XI. Reeve Conch. Ic. f. 180. Sowerby Thes. Conch. f. 212 non Kiener. C. Rüppelli Reeve Conch. Ic. Suppl. f. 273. Sowerby Thes. f. 148. C. Blainvillei Kiener Cog. viv. t. 111 f. 1. C. Pazi Bernardi Il. de Conch. VI t. 11 f.1.2. Monogr. f. 1. Sowerby Thes. Conch. Suppl. t. 28 f. 649. | Stat. juv. = C. adustu/s Sowerby Thes. Conch. t. 17 f. 403. pag. 190. In die Synonymie des C. citrinus Gmelin ist aufzunehmen: C. primula Reeve C. J. Suppl. f. 289. C. Moussoni Crosse Il. de Conch. XII t. 10 f. 3. Thes. Suppl. f. 607, pag. 192. Zeile 7 von unten muss es statt 168 heissen 178. pag. 197. Zeile 15 statt Fig. 2 zu lesen Fig. 1. 2. pag. 208. In die Synonymie des C. venulatus Hw. ist aufzunehmen: Stat. juv. = C. unifasciatus Kiener Coq. viv. t. 110 f. 4. lege Thes. f. 420. pag. 211. In jene des C. purpurascens Broderip. Stat. juv. = C. neglectus A. Adams Prov. zool. Soc. 1853 f. 117. Shen Thes. fig. 404. pag. 220. Zwei sinnentstellende Fehler sind hier stehen geblieben: Zeile 2 vonjunten ist statt Adamsoni zu setzen achatinus. 2 in. mn Dieker zu seizen dieser, Ausserdem ist die ganze Nummer zu cassiren, siehe p. 250 woselbst die Species rectificirt ist. 395. pag. 221. In die Synonymie des C. consors Sowerby ist aufzunehmen : C. carinatus Swainson Zool, Il. t. 112. Reeve Conch. Ic. f. 175. Kiener Cogq. viv., p. 111 1.27 £. 2. 2a. Sowerby Thes. fig. 495, jedoch nur in so fern, als man auch den C. anceps A. Ad. (p. 228) mit C. Dauliae Crosse als Varietäten hierher bezieht, nur dann zeigen die Uebergänge keine | Lücke, pag. 230. Zeile 13 von oben statt papillaris ist zu lesen papillosus. pag. 230. In die Synonymie des C. pygmaeus Reeve ist aufzunehmen: C. Duvali Bernardi Il. de Conch. X. p. 404 t. 13 f. 13. pag. 232. In jene des C. interruptus Broderip: C. tornatus Kiener Cog. viv. t. 59 f. 5 non Brod. pag.. 256. Zeile 10 von oben statt 6 lies 5. | pag. 242. N. 195 fällt hier ganz aus und ist in die Synonymie des C. nisus Chemnitz zu übertragen. Der C. ächte subulatus Kiener ist p. 335 dargestellt. pag. 244, In die Synonymie des C. anemone ist noch zuzusetzen: C. borneensis Sowerby' Thes. Suppl. fig. 648 non Adams et Reeve. C. compressus Sowerby Thes. Suppl. fig. 602. 603. pag. 253. Vor die Citate C., pulchellus Sow. und interruptus (Mawe). Sow. ist ein ? zu setzen, beide stehen schon bei C. varius p. 157, sollten auch da ein ? haben. pag. 258. In die Synonymie des C. D’Orbignyi Aud. ist nachzutragen: Var. et juv. = C. gemmulatus Sowerby Proc. zool. Soc. 1870 t. 22 f. 8. Var. et juv. = C. insculptus Reeve C.J. f, 317. Sowerby Thes. f. 363 non Kiener. pag. 262. Aus der Synonymie des C. tornatus Brod ist das Citat Kiener p. 153 zu streichen. pag. 2693. Bei C. regularis muss das Citat incurvus Kiener in recurvus Kiener | umgeändert werden; incurvus Sowerby bleibt. pag. 264. Der Synonymie des C, emarginatus Rv. ist hinzuzufügen: C. lentiginosus Reeve C. J. f. 245. Kiener t. 83 f.3, Sowerby Thes. fig. 383. pag. 257. Zeile 9 statt compactus lies complanatus. pag. 287. Conus floridensis Sowerby muss die Ueberschrift tragen. 244. Conus floridanus Gabb. C. floridanus Gabb. Americ. Il. of Conch. 1868 p, 19 t. 15 f. 4. C. floridensis Sow. Proc. zool. Soc. 1850 p. 256 t. 22 f. 11. pag. 288. Zeile 11 von oben statt 56 lies 50. Pag. 309 b,) 6 B) 5.) „ 58 e DD. 396 pag. 310. In die Synonymie des C. anabatrum Crosse ist aufzunehmen: | C. articulatus Sowerby Proc. zool. Soc. 1873 t. 15 f. 3. ' Das hier abgebildete Stück stellt Hiesolbe rl Varietät dar, die auch ich ab- gebildet hatte. pag. 312. Zeile 4 von unten statt 8 lies 11. pas. Bla. „ 2.2, .00Ben 9% . 10 | pag. 326. » 9 „» Unten „ ceylonicus lies ceylonensis. | pag. 327. Das Citat C. ornatus Sow. muss hier wegfallen, es steht schon richtig p. 176 bei ©, cardinalis. pag. 340. Zeile 6 von oben statt 62 lies 63. pag. 361. In die Synonymie des C. monilifer Brod. ist aufzunehmen: C. candidus Kiener Coq. viv. p. 214 t. 98 f. 1 teste Sowerby. pag. 862. In jene des ©. Archon Brod. C. granarius Kiener p. 215 t. 98 f. 1 teste Reeve. p. 372. In jene des C. cocceus Reeve. C. decrepitus Kiener p. 263 1. 99 f. 4 teste Reeve. pag. 181. In jene des C. nisus ist aufzunehmen: C. Blandfortianus Crosse Il. de Cench. XV p. 661.2 f. 1. a Si Thiertafel A. Fig. 1. Conus sumatrensis Hwass. Fig. 2. 3. C. acuminatus Hwass. Fig. 4. 5. C. arenatus Hwass. Fig. 6. C. taeniatus Hwass. Fig. 7. C. mediterraneus Hwass. Tafel 1. Fig.1.2. Conus mustelinus Hwass. p. 140. Fig. 3. C, verulosus Hwass p. 8. 4. C. co- lumba Hwass p. 10. Fig. 5. 6. ©. mediter- raneus Hwass p. 123. Fig. 7. 8. ©. monile Hwass. p. 192. Fig. 9. C. gubernator Hwass p- 10. Tafel 2; Conus caledonicus Hwass, p. 12. Fig. 2. C. dux Hwass. p. 12. Fig. 3. C. magus Var. raphanus. p. 13. Fig. 4—6.C. cedo nulli Hwass p. 14. Fig. 7. C. nemo- canus Hwass. p. 19: Fig. 8. C. tinianus Hwass. 9. C. elongatus Chemn. (mozambi- cus Hwass) p. 21. Tafel 3. Fig. 1, Pie. l, der Tafeln. p. 29. p. 185. Fig. 8. C.Proteus Hwass p. 39. Fig. 9. C. mus Hwass p. 28. Tafel 4. Fig. 1. Conus cedo nulli Hwass p. 14. Fig. 2. 3. 4 C. ammiralis Linn p. 23. Fig. 5. 6. 7. C. nobilis Linn& p. 30. Fig. 9. C. retifer Menke (Ü.textile Var. Küster)p. 154. Tafel 5. Fig. 1. 2. Conus bullatus Linne p. 31. Fig. 3,9,.0; achatinus Hwass. p. 32. Fig. 4. ©. ceylonicus Chemn. (obesus Hwass) p. 33 ‚| Fig. 5. C. einereus Hwass p. 34. Fig. 7. 8 C. amadis Chemnitz p. 35. Taf. 6. C. betu- linus Linne p. 70. Tafel 6. Fig. 1. 3. C. magus Linn p. 36. Fig. 2. C. acuminatus Hwass p. 37. Fig. 4. C.leo- ninus (Chemnitz) Weinkauff (C. Proteus Wagner) p. 39. p. 185. Fig. 5. C. lithoglyphus Meuschen p.93 Fig. 6. C. erythraeensis Beck p. 186. Fig. 7. C. parius Reeve (C. lacteus) Conus aureus Hwass (auricomus | P- 41. p.169. Fig. 8. C. puncticulatus Hwass Lam) p. 22. Fig. 2. C. dux Hwass p. 12. P- 41. Fig. 9. C. monile Hwassp. 192 Fig. 10. 11. Fig. 3. C. punetatus Chemn. p. 23. Fig. 4. | C. generalis Linne (C. maldivus Hwass)p. 118 C. lividus Hwass p. 105. Fig.5. C. N, Linne p. 23. Fig. 6. C. catus Hwassp. 27, C. vitulinus Hwass (vulpinus pars Wagn.) p. 42. X, Tafel 7. Conus gloria maris Chemnitz Ri 3. C. nusatella Linn& p. 48. 5l Fig. I: 398 Fig. 4. C. tendineus Hwass p. 45. Fig. 5. C. glans Hwass p. 46. Fig. 6. C. clavus Linne p. 47. Fig. 7. 8. C. abbas Hwass p. 47. Taf. 9. C. aulicus Linne (C. episcopus Küster) p. 48. Fig. 10. C. p. 51. Fig. 11. C. omaicus Hwass p. 49. Tafel 8. Fig. 1—3. C. rubiginosus Hwass p. 50. 4—6.: 0, textile -Binne p. 31. Fig: TV. omaria Hwass p. 54. Fig. 8. C. praelatus Hwass. Fig. 9. C. episcopus Hwass (C. auli- cus Küster) p. 56. Fig. 10. ©. archiepiscopus Hwass p. 57. Tafel 9. Fig. 1. 2. Conus glaucus Linne p. 58. Fig. 3. C. princeps Linne (0. regus Küster) p. 59. Fig. 4. C. nocturnus Hwass (marmo- reus Küster p. 60) p.96. Fig 5. C. distans Hwass p. 61. Fig. 6. C. mustellinus Hwassp. 182, Fig. 7. 8. C. papilionaceus Hwass p. 62. Fig. 9. ©. varius Linne p. 63. Fig. 10. % lineatus Chemnitz p. 64. Tafel 10. Fig. 1. 2. Conus rudis Chemnitz (Ü. infor- mis Hwass) p. 64. Fig. 3. 4. C. pica Reeve p. 187. Fig. 5. 6. ©. peplum Uhemnitz (C. araneosus Hwass) p. 65. Fig. 7. 8. C. sumatrensis Hwass p. 67. Fig. 9. C. daucus Hwass p. 67, Fig. 10. 11. C. hebraeus Linne p. 68. Fig. 12. 13. C. elongatus Chemnitz (C. mogambicus Hwass) p. 21. Fig. 14. 15. C. taeniatus . Hwass p. 69. Fig. 17. 18. C.? | Tafel 11. Fig. 1. C. betulinus Linn& p. 70. Fig 2. 3. C. millepunctatus Lamarck. p. 72. Fig. 4. C. papilionaceus Hwass p. vr rıe. 9. 0. litteratus Linne p. 73. Tafel 12. Fig. 1—3. Conus zonatus Hwass p. 75. Fig. 4. C. viridulus Lamarck p. 76. Fig. 4—5, ©. nicobarieus monstrosus p. 77. textile Linne ee ee ee ee a re ne amadis Chemnitz p. 35. Fig. 8. C. puncta- tus Chemnitz p. 23. Fig. 9. C. nicobaricus Hwass p. 78. | | Tafel 13. Fig. 1. 2. Conus tessellatus Born p. 78. Fig. 3. ©. Centurio Born p. 79. Fig. 4. 6. C. figulinus Linne p. 80. Fig. 5. C. querei- nus Hwass p. 82. Fig.7? C. Senator Linne. Fig. 8-10. C. capitaneus Linne p. 7. Fig. 11. 12. C. miles Linne p. 22. Tafel 14. - Fig. 1.2. C.mutabilis Chemnitz p.83.p. 188. (C. vexillum Linne). Fig. 3. 4. ©. caerules- cens Chemnitz p. 85. (C. caerulans Küster). Fig. 5. 6. C. characteristicus Ohemnitz p. 8. Fig. 7. 8. C. sponsalis Chemnitz p. 36. Fig. 9. 10. C acutangulus Chemnitz p. 86. Fig 11. 12. C pertusus Hwass (O. amabilis Lam.) p. 87, p. 393. Fig. 13. 14. C. rattus Hwass p. 183. Tafel 15. Fig. 1. C. terebra Born. Fig. 2. C. cla- vus Linn& p. 47.Fig. 3.4. C.magus Linne p. 36. Fig. 5. ©. dux Hwass p.12. Fig. 6. ©. prae- ' fectus Hwass p. 88. Fig. 7. C. tentineus Hwass. p. 45. Fig.8. C. cinereus Hwass p. 34. Fig. 9. 10. ©. granulatus Linne p. 89. Fig. 11. 0.? Tafel 16. Fig. 1—3. C. suleatus Hwass p.167. (C. asper Lam. p. 90.) Fig. 4.5. C. Lorenzianus Chem- nitz p. 168. (0. lammeusKüsterp. 91). Fig. 6.7. C. malaccanus Hwass p. 91. Fig. 8.9. C. pellis hyaenae Chemnitz p. 92. Fig. 10.11. Ü. suratrensis Hwass p. 92. Fig. 12. 13. ©. rosaceus Chemnitz p.169.(C. aurora Lam. p. 93.) Tafel 17. I Fig. 1.2. Conus lithoglyphus Meuschen p- 93. Fig. 3. ©. cedo nulli Chemnitz. Fig. 4. 5. C. aurisiacus Linn& p. 95. Fig. 6. ii 7. 0. |7. C. acuminatus Hwass p. 37. Fig. 8. 10. 12. 399 C. ammiralis Linns p.23.Fig. 9. ©. taeniatus Hwass p. 69. Fig. 11. ©. Proteus Hwassp. 39. Tafel 18. Fig. 1. Conus aurantius Hwass p. 104. Fig. 2. C. cedonulli. Ch. Fig. 3. 10. C. mar- moreus Linne p. 60. Fig. 4. 5. O©. nocturnus Hwass p. 85. Fig.6. C. nebulosus Solander p. 97. Fig. 7. C. nobilis Linn& p. 30. Fig. 8. 9. ©. imperialis Linne p. 99. Tafel 19, Fig. 1. 2. Conus australis Chemnitz p. 100. Fig. 3. 4. ©. cinereus Hwass p. 34. (C. eaerulescens Lam. p. 101.) Fig. 5. 6. C. magus Linne Fig. 7. C. lithoglyphus Meuschen p. 93. Fig. 8. 9. C. pulicarius Hwass. Fig. 10.11. C. vermiculatus Lamarck p. 102. Fig. 12. 13. 0. classiarius Hwass p. 103. Fig. 14. 15. ©. pusillus Chemnitz p. 103. Tafel 20. Fig. 1. Conus siamensis Hwass p. 105. Fig. 2. 3. C. specetrum Linn& p. 104. Fig. 4. 5. ©. nebulosus Solander p. 97. Fig. 6. C. aurantius Hwass p. 104. Fig. 7. C. peplum Chemnitz p. 65. Fig. 8. C©. arenatus Hwass. Fig. 9. C. eburneus Hwass p. 105. Fig. 10. ©. cardinalis Hwass p. 107. Fig. 11. C. citrinus Gmelin p. 190. | Tafel 21. Fig. 1—3. Conus stercus muscarum Linn& p. 108. Fig. 4. C. lividus Hwass p. 108. Fig. 5. 6. C. virgo Linne p. 110. Fig. 7. C. geographus Linne p. 111. Fig. 8. 9. CO. tulipa Linne p. 120. Tafel 22. Fig. 1—3 Conus genuanus Linn& p. 112. Fig. 4. ©. augur Hwass. Fig. 5. C. fulgurans Hwass p. 115. Fig. 6.7. C. arenatus Hwass p- 115. Fig. 8. C. Janus Hwass p. 117. Fig. 9—12. C. generalis Linnd p. 118. | Tafel 23. Fig. 1. Conus vermiculatus Lamarck p. 102. Fig. 2. 3. C. tulipa Linne p. 120. ı Fig. 4. 5. ©. Moluccensis Chemnitz p. 121. Fig. 6—8. ©. striatus Linn& p. 121. 10. C. nisus Chemnitz p. 123. Tafel 24. Fig. 2—8. Conus mediterraneus Hwass. p. 123. Fig. 1. ©. imperialis Linn& p. 99. Fig. 9. 10. C. fuscatus Born p. 126. Tafel 25. Fig. 1. 2. Conus fuscatus Born p. 126. Fig. 3. 4. C. testudinarius Gmelin p. 127. Fig. 5. 6. C. verrucosus Hwass p. 128. Fig. 7. C. jaspideus Gmelin p. 129. Fig. 8. C. roseus Lamarck p. 130. Fig. 9— 11. C. coronatus Dillwyn p. 131. Tafel 26. Fig. 1. Conus oculatus Gmelin p. 133. Fig. 2. ©. tabidus Reeve p. 133. Fig. 3. C. vitulinus Hwass. Fig. 4—6. C. merca- tor Linne p. 134. Fig. 7. C. coffea Gmelin p. 173. Fig. 8. C. nubecula Gmelin p. 136. Fig. 9. ©. radiatus Gmelin p. 135. Fig. 10. 11. GC, Protens Hwass , Bir 12 13: ©. Fig. 9. ı tenellus Chemnitz p. 137. Fig. 14. 15. C. scabriusculus Chemnitz p. 138. | Tafel 27. Fig. 1—3. Conus acuminatus Hwass. Fig. 4-8. C. erythraeensis Beck p. 186. Fig 9—11. C. elassiarius Hwass p. 108. (C. Ruppelli p. 189). Fig. 2. C. coffea Gme- lin Var. p. 173. Tafel 28. Fig. 1. 2. Conus radiatus Gmelin p. 135. Fig. 3. 4. C.testudinarius Gmelin p.127. Fig.5. 6. C. coronatus Dillwyn p. 131. Fig. 7. 8. C©. fiavidus Lamarck p. 189. Fig. 5. 6. C. mercator Linn& p. 134. Tafel 29. Fig. 1. 2. Conus generalis Linns Var. Fig. 3. 4. C.roseus Lamarck p. 130. Fig. 5. 5° 400 6. C. lithoglyphus Meuschen p.93. Fig. 1.8. C. rattus Hwass p. 193. Tafel 30. Fig. 1. 2. Conus bandanus Hwass p. 198. Fig. 3. 4. C. marchionatus Hinds p. 19%. Fig. 5. 6.9.C. brunneus Grayp. 195. Fig. 7. 8. C. balteatus Sowerby p. 196. Fig. 10. C. gladiator Broderip p. 196. Tafel 31. Fig. 1. 2. Conus miliaris Hwass p. 197, Fig. 3. C. Aristophanes Duclos p. 219. Fig. 4.5. C. encaustus Kiener p. 198. Fig. 6. 7. C. futgetrum Sowerby p. 199. Fig. 8. 9. C. Vautieri Kiener p. 200. Fig. 10. C. pu- licarius Hwass. Fig. 11. C. nanus Broderip p. 201. Fig. 12. C. ceylonensis Hwass p. 201. Fig. 15. 16. C. nux Broderip p. 202. Fig. 13. 14. C. pontificalis Lamarck p. 203. Tafel 32. Fig. 1. 2. Conus- pastinaca Lamarck p. 219. Fig. 3—6. C. Maltzanianus Wein- kauff p. 204. Fig. 7.8. C. emaciatus Reeve p- 205. Fig. 9. 10. C. sugillatus Reeve p. 206. Fig. 11. 12. C. Jiekelii Weinkauff p. 206. Fig. 13. 14. C. inseriptus Reeve p. 207. Tafel 33. Fig. 1—4. Conus venulatus Hwass p. 208. Fig. 6. 6. ©. trochulus Reeve p. 209. Fig. 7. 8. ©. pyriformis Reeve p. 210. Fig. 9. 10. C. Loroisi Kiener p. 210. Tafel 34. | 1. 2. Conus purpurascens Broderip Fig. 3. 4. Ü. regalitatis Sowerby 212. Fig. 5. 6. Conus monachus Linne . 214. Fig. 7. C. fulmen Reeve p. 213. Fig. 8—10. C. guinaicus Hwass p. 215. Fig. 11. 12. C. Adansoni Auct. non. Lam. p- 220. Fig. Pi All. = Tafel 35. Fig. 1—3. Conus episcopus Hwass p. 216. Fig. 4. 5. C. aulicus Linns (auratus Wk.) Fig. 6. 7. C. colubrinus Lamarck p. 216. p. 218. Fig. 8. 9. C. pennaceus Bornp. 217. Fig. 10.C. praelatus Hwss.p. 218. | Tafel 36. Fig. 1. 2. Conus consors Sowerby p. 221. Fig. 3. 4. C, Loebbeckanus Weinkauff p. 221. Fig. 5—8. C. pulchellus Swainson p. 222. Fig. 9. 10. C. suturatus Reeve p. 223. Fig. 11. 12. C. erassus Sowerby p. 224. Tafel 37. Fig 1. 2. Conus thalassiarchus Gray p. 225. Fig. 3. 4. C. splendidulus Sowerby p. 227. Fig. 5. 6. ©. vittatus Hwass p. 226. Fig. 7. 8. C. anceps Sowerby p. 228. Fig. 9- 10. ©. Schech Jickeli p. 229. Tafel 38. Fig. 1. Conus interruptus Broderip p. 251. Fig. 2. 4. C. punctieulatus Hwass p- 230. Fig. 3. 5. C.pygmaeus Reeve p. 230. Fig. 6—8. C. mahogani Reeve p. 232. Fig. 9. C. pauperculus Sowerby p. 233. Fig. 10. C. aplustre Reeve p. 234. Tafel 39. Fig. 1. 2. Conus viearius Reeve p. 234. Fig. 3. 4. C. verriculum Reeve p.235.Fig.5. C. pyramidalis Lamarck p. 236. Fig. 6. C. legatus Lamarck p. 237. Fig. 7. 8. C. re- tifer Menke p. 237. Fig. 9. 10. C. lucidus Mawe p. 238. Tafel 40. Fig. 1. Conus lacteus Lamarck p. 239. Fig. 2. C. Bernardii Kiener p. 240. Fig. 3. C. Daphne Boivin p. 252. Fig. 4. C. con- spersus Reeve p. 241. Fig. 5. 6. fällt aus. Fig. 7. 8. C. nisus Chemnitz (©. subulatus Wk. non Kiener p. 242). Fig. 9.10. C. Ga- brieli Kiener p. 243. Fig. 11. 12. C. Bro- deripi Reeve p. 244. Tafel 41. Fig. 1—5. Conus anemone Lamarck p. 244. Fig. 6. C. portoricanus Hwass p. 246. Fig. 7. C. californieus Hinds p. 247. Fig. 8. C. Crotchi Reeve p. 247. Fig. 10. 401 C. simplex Reeve p. 248. Fig. 9. ©. Adan- soni Lamarek p. 249. Fig. 11. C. miser Boivin p. 251. Tafel 42. Fig. 1. Conus boeticus Reeve p. 255. Fig. 2. 3. C. plumbeus Reeve p. 253.| Fig. 4. 5. C. muriculatus Sowerby p. 254. Fig. 6. C. Hwassi A. Adams p. 252. Fig. 7.8. U. cernicus H. Adams p. 256. Fig. 9. 10. C. pigmentatus Adams et Reeve p. 257. Fig. 11. C. boeticus var. rivularis p. 255. Tafel 43. Fig. 1. Conus D’Orbignyi Audoin p. 258. Fig. 2. 3. ©. aculeiformis Reeve p. 258. Fig. 4. 5. C. granifer Reeve p. 259. Fig. 6—8- C. cancellatus Hwass p. 260. Fig. 9. C. cin- gulatus Lamarck p. 261. Fig. 10.11. C. tor- natus Broderip p. 262. | Tafel 44. Fig. 1.6. Conus regularis Sowerby p. 268. Fig. 2. 3. C. dispar Sowerby p. 264. Fig. 4. 5. C. emarginatus Reeve p. 264. Fig. 7. 8. C. flavescens Sowerby p. 265. Fig.9. C. Largillardi Kiener p. 266. Fig. 10. 11. ©. Makarae Bernardi p. 266. Tafel 45. Fig. 1. 2. Conus Üaelinae Crosse p. 267. Fig. 3. 4. C. ambiquus Reeve p. 270. Fig. 5. C. virgo Linn& p. 268. Fig. 6.7. CO. aegro- tus Reeve p. 268. Fig. 8. 9. C. hepaticus Kiener p. 269. Tafel 46. Fig. 1—4. Conus rhodondendron Cou- thouy p. 271. Fig. 5.8. C. nimbosus Hwass p-. 273. Fig. 6. 7. C. coceineus Gmelin p. 272. Fig. 9. C. ceylindraceus Broderip p. 274. Fig. 10. C. mitratus Hwass p. 274. Fig. 11. C. violaceus Reeve p. 276, Tafel 47. Fig. 1. 2. Conus Vietoriae Reeve p. 276. Fig. 3-6. C. auratus Lamarck p. 277. Fig. 7. 10. ©. stellatus Kiener p. 279. Fig. 8. 9- C. Elisae Kiener p. 278. Tafel 48. Fig. 1. 3. Conus litteratus Linn& var. p. 279. Fig. 2. C. marmoreus Linns p. 280. Fig. 4. 5. C. Crosseanus Bernardi p. 280. Fig. 6-9. C. musicus Hwass p. 281. Fig. 10—12. C. marmoreus Linn& versch. Var. p. 280. Tafel 49. Fig. 1. 3. Conus Sowerbyi Reeve p. 282. Fig. 2. ©. scalaris Valenciennes p. 284. Fig. 4.5. C. virgatus Reeve p. 308. Fig. 6. C. Sieboldi Reeve p. 285. Fig. 7. 8. C. incur- vus Broderip p. 283. Fig. 9. C. Delessertia- nus Recluz p. 286. Fig. 10. C. floridanus Gabb. (C. floridensis Sowerby p. 287). Tafel 50. Fig. 1—4. Conus lignarius Reeve p. 288. Fig. 5. 6. C. concolor Sowerby p. 290. Fig. 7. 8. C. furvus Rceve p. 289. Fig. 9. 10. C. Cumingi Reeve p. 291. Fig. 11. 12. C. pellis hyaenae Chemnitz p. 291. Tafel 51. Fig. 1. 4. Conus collisus Reeve p. 293. Fig. 2. 3. C. jodostoma Reeve p. 292. Fig. 5. 6. C. spectrum Linn& p. 294. Fig. 7. 8. C. dolium Boivin p. 293. Fig. 9. 12. C. stig- maticus A. Adams p. 294. Fig. 10. 11. C. stillatus Reeve p. 295. Tafel 52. Fig. 1. 2. Conus Prometheus Hwass p. 296. Fig. 3. 4. C. ustulatus Reeve p. 297. Fig. 5. 6, ©. stercus muscarum Linn& p. 297. Fig. 7. 8. ©. timorensis Hwass p. 298. Tafel 53. Fig. 1—3. Conus archiepiscopus Hwass p. 298. Fig. 4—6. C. pannieulus Lamarck p. 299. Fig. 7—9. C. canonicus Hwass p. 299. Tafel 54. Fig. 1. Conus sponsalis Linne p. 301. Fig. 2.3. C. ammiralis Linne p. 301. Fig. 4. U. 402 'mus Hwass p. 301. Fig. 5. 8. C. Duclos p. 305. Fig. 11. 14. C. barbadensis Hwass p. 304. Fig. 12. 13. C. princeps Linn& p- 302. Tafel 55. Fig. 1. 3. Conus quereinus Hwass p. 305. Fig. 2. C. characteristicus Ohemnitz p. 306. Fig. 4. 6. ©. pulicarius Hwass p. 306. Fig. >. C. ceyloniecus Chemritz p. 306. Fig. 7. C. Proteus var. (O. armillatus ©. B. Adams)- Fig. 8. ©. Lorenzianus Chemnitz p. 306. Fig. 9. ©. submarginatus Sowerby p. 309. Tafel 56. Fig. 1.4. Conus anabatrum Orosse p. 310. Fig. 2. 3. ©. Lischkeanus Weinkauff p. 311. Fig. 5. 6. C. Sutoreanus Weinkaufi p. 311. Fig. 7—9. C. daucus Hwass p. 312. Fig. 10. C. castus Reeve p. 313. Fig. 11. C. linea- tus Chemnitz p. 312. Fig. 12. C. consors juvenis. Tafel 57. Fig. 1.3. Conus terminus Lamarck p. 318. Fig. 2. C. gubernator Hwass p. 314. Fig. 4. 5. C. Boivini Kiener p. 314. Fig. 5. 6. C. epistomoides Weinkauff p. 315. Fig. 8—11- ©. magus Linne div. var. Tafel 58. Fig. 1. 3. Conus magnificus Reeve p. 316. Fig. 2. C. aureus Hwass p. 317. Fig. 4. CO. crocatus Lam. p. 318. Fig, 5. 6. C. luteus Broderip p. 318. Fig. 7. C. pertusus Hwass abbrevia- tus Nuttal p. 508. Fig. 6. 7. CO. suffusus So- werby p. 801. Fig. 9. 10. C. hieroglyphieus ' Peali Green p. 332. 2—5. C. magellanicus Hwass p. 324. Fig. 6. Ö. Recluzianus Bernardi p. 325. Fig. 7. 8. C. maculiferus Sowerby p. 326. Fig. 9. 10. C. mindanus Hwass p. 326. Fig. 9. 10. C. flammeus Lamarck p. 328. Tafel 61. Fig. 1. 3. Conus voluminalis Hindsp. 329. Fig. 2. C. angulatus A. Adams p. 350. Fig. 4. 6. C. commodus A. Adams p. 330. Fig.5. C. lemniscatus Reeve p. 831. Fig. 7.8.0. Fig. 9. CO. Cleryi Reeve p- 333. Fig. 10. 11. ©. bifasciatus Sowerby p- 3993. Tafel 62. Fig. 1. Conus subulatus Kiener p. 335. ‚Fig. 2. 3. C. politus Weinkauff p. 334. Fig. 4. ©. trigonus Reeve p. 336. Fig. 5. 6. C. madurensis Hwass p. 357. Fig. 7. 8.C. scalptus Reeve p. 336. Fig. 9. 10. C. Lie- nardi Bernardi p. 338. Fig. 11. 12. ©. Nep- tunus Reeve p. 339. Tafel 63. Fig. 1. 3. Conus Taslei Kiener p. 341. Fig. 2. C. euneolus Reeve p. 340. Fig. 4—7. C. catus Hwass Var. p. 342. Fig. 8. C. ni- tidus Reeve p. 342. Fig. 9. 10. ©. pietus Reeve p. 343. Fig. 11. C. corallinus Kiener p. 344. Tafel 64. Fig. 1. 2. Conus Lamarkii Kiener p. 344. Fig. 2. C. rosaceus Chemnitz p. 346. Fig. 4. 6. C. infrenatus Reeve p. 346. Fig. 5. C. p. 319. Fig. 8. CO. tenellus Chemnitz p. 320. Julii Lienard p. 347. Fig. 7. 9. C. algoen- Fig. 9. C. scabriusculus Chemnitz p. 320. Tafel 59. Fig. 1. 3. Conus Ouvieri Crosse p. 320. Fig. 2. 4. 5. C. geographus Linne p. 321. Fig. 6. ©. cervus Lamarck p. 321. Fig. T. 8. ©. obscurus Reeve p. 322. Tafel 60. Fig. 1. Conus vidua Reeve p. 323. Fig. sis Sowerby p. 348. Fig. 8. C. caffer Krauss p. 349. Tafel 65. Fig. 1.2. Conus mucronatus Reeve p. 351. Fig. 2. C. patrieius Hinds p. 350. Fig. 4.5. C. insculptus Kiener p. 3854. Fig. 6. C. pla- niliratus Sowerby p. 852. Fig. 7. C. later- culatus Sowerby p. 852. Fig. 8. 9. fällt aus. 403 Fig. 10. 11. C. crenulatus Kiener p. 353. | contusus Reeve p. 373. Fig. 16. C. succine- Fig. 12. C. arcuatus Broderip p. 353. Tafel 66. Fig. 1. Conus unicolor Sowerby p. 355. Fig. 2. C. albicans Sowerby p. 355. Fig. 3. C. floridulus Adams & Reeve p. 355. Fig. 4. C. crepusculum Reeve p. 256. Fig. 5. C. gradatulus Weinkauff p. 356. Fig. 6. ©. Ci- bielli Kiener p. 357. Fig. 7. C. papillaris Reeve p. 357. Fig. 8. C. rutilus Menke p. 358. Fig. 9. C. exiguus Lamarck p. 359. Fig. 10. C. papalis Weinkauff p. 359. Fig. 11. ©. albomaculatus Sowerby p. 359. Fig. 12. C. Caillaudi Kiener p. 360. Fig. 13. C. speciosus Sowerby p. 361. | Tafel 67. Fig. 1. 3. Conus monilifer Broderip p. 361. Fig. 2. C. archon Broderip p. 362. Fig. 4. Ü. luctifer Reeve p. 362. Fig. 5. C. fulgurans Reeve p. 363. Fig. 6. C. sub- | tus A. Adams p. 373. Fig. 17. C. lautus Reeve p. 373. Tafel 69. Fig. 1. Conus pulcher A. Adams p. 374. Fig. 2. ©. suleiferus A. Adams p. 374. Fig. 3. C. !strigatus Hwass p. 374. Fig. 4. C. exaratus Reeve p. 375. Fig. 5. C. strietieus A. Adams p. 375. Fig. 6. C. undatus Kie- ner p. 376. Fig. 7. 13. 14. C. borneensis Adams et Reeve p. 376. Fig. 8. C. Ville- pini Bernardi p. 377. Fig. 9. C. vimiceus Reeve PB. 877. Pie. .10.:.41%'0. Turneailahıs Sowerby p. 377. Fig.12. C. Mazei Deshayes. p. 378. Fig. 15. C. caelatus A. Adams p. 378. Fig. 16. ©. filamentosus Reeve p. 379. Flg. 17. 18. ©. Kieneri Reeve p. 379. Tafel 70. Fig. 1. 2. Conus zebroides Kiener p. 380. carinatus Bowerby P: 363. Fig. 7. C. Orion | Fig. 3. C. nucleus Reeve p. 380. Fig. 4. Broderip p. 364. Fig. 8. C©. connectens A.| U. puneturatus Hwassp. 380. Fig.5.6.C. varie- Adams p. 865. Fig. 9. C. Nareissus Lam. p. 365. Fig. 10. C. nodulosus Sowerby p. 366. Fig. 11. C. vietor Broderip p. 366. Fig. 12. C. fucatus Reeve p. 366. Fig. 13. gatus Kiener p. 381. nus Kiener p. 381. Fig. 9. 10. ©. bulbus Reeve p. 381. Fig. 11. 12. C. Duponti Kie- ner p. 382. Fig. 13. C. Grayi Reeve p. 382. Fig. 7. 8. C. afriea- C. minutus Reeve p. 367. Fig. 14. C. selec- | Fig. 18. 19. C. atromentosus Reeve p- 382. tus A. Adams p. 367. Fig. 15. C. longurio- nus Kiener p. 367. Fig. 16. C. obtabilis A. Adams p. 368. Fig. 17. C. aureolus Sow. p- 868. Tafel 68. Fig. 1. Conus saphyrrostoma Weinkauff p. 368. Fig. 2. ©. floccatus: Sowerby p. 368, Fig. 3. C. multicatenatus Sowerby p. 369. Fig. 4. C. planaxis Deshayes p. 369. Fig.5. C. spiroglossus Deshayes p. 369. Fig. 6. 7. C. cerinus Reeve p. 370. Fig. 8. C. sindon Reeve p. 370. Fig. 9. 12. C.natalis Sowerby p: 371. Fig. 10. C. desidiosus A. Adams p. 371. Fig. 11. C. dealbatus A. Adams p. 871. Fig. 13. C. Macei Crosse p. 372. Fig, 14. ©. cocceus Reeve p. 372. Fig. 15. C.ı — en ten Fig. 14. 15. C. guttatus Kiener p. 383. Fig. 20. 21. C. lugubris Reeve p. 383. Fig. 16. ©. erebrisuleatus Sowerby p. 384. Fig. 17. ©. Trailli Adams p. 384. Tafel 71. Fig. 1. Conus concinnulus Crosse p. 384. Fig. 2. C. borbonicus H. Adams p. 385. Fig. 3. ©. Chenui Crosse p. 385. Fig. 4.0. Veyssetianus Crosse p. 388. Fig. 5. C. Guestrieri Bernardi p. 388. Fig. 6. C. Ca- briti Bernardi p. 386. Fig. 7. C. fulvocine- tus Urosse p. 387. Fig. 8. 9. CO. tribunus Crosse p. 387. Fig. 10. C. Carpenteri Crosse p- 385. Fig. 11. C. mirmillo Crosse p. 387. Fig. 12. C. lietor Boivin p. 386. Namens-Register. abbas Hw. p. 47, 152. abbreviatus Nuttal p. 132, 219, 303. achatinus Hw. p. 32, 144, 215, 220, 251, 338, 342. aculeiformis Reeve p. 258, 335. acuminatus Hw. p. 37, 147, 230, 357, 364, 366. acutangulus Chemn. p. 86, 165, 262, 283, 284, 378. acutimarginaius Sow. p. 376, 377. acutus Sow. p. 202. Adamsoni Gray p. 271. Adansoni Auct. p. 220, 250. Adansoni Lam. p. 220. 221, 249, 250, 251. adustus Rv. p. 189. aegrotus Rv. p. 268, 269. aemulus Rv. 164, affinis Gmel. 15, 14. africanus Kien. p. 381. alabaster Rv. p. 340, 351, 352. albicans Sow. p. 355. albispiratus Sow. p. 389. albomaculatus Sow. p. 359, 360. algoensis Sow. 347, 358, 359, 860. alveolus Sow. 181, 243. amabilis Lam. p. 87, 166, 319, 343. Amadis Chemn. p. 35, 146, 230. Amadis Sow. 229, 230. ambiquus Rv. p. 270. ambiquus Kien. p. 330. ammiralis Linne p. 23, 143, 235, 239. anabatrum Crosse p. 310. anaglypticus Crosse p. 312. anaglyptus Sow. p. 312. anceps A. Ad. p. 221, 228. anemone Lam. p. 244, 246, 272. angulatus A. Ad. p. 330. aplustre Rv. p. 234. arabicus Lam. p. 74. arachnoides Gm. 158. araneosus Hw. p. 67, 158, 159. archetypus Crosse p. 312. archiepiscopus Hw. p. 57, 155, 298. architalassus Dillw. p. 143, 301. Archon Brod. p. 362. arcuatus Brod. 265, 353, 373. ardisiacus Kien. 245, 246. arenatus Hw. 111, 179. Aristophanes Ducl. p. 133, 219. 330. armillatus C. B. Ad. p. 392. articulatus Sow. p. 396. | artoptus Sow. p. 137. |asper Lam. p. 90, 167, 168. aspersus Sow. p. 127. ' ateralbus Kien. p. 208, 209. atramentosus Rv. p. 382. ‚angur Hw. p. 114, 178. aulicus Dillw. 216. aulicus Linn& p. 56, 152, 154. aulicus Küst. 48. aurantius Hw. 104, 175. auratus Hw. 56, 154, 216, 277, 317. aureolus Sow. p. 358. "aureus Hw. p. 22, 142, 278, 317. auricomus Lam. p. 22, 142. auricomus Hw. p. 47. 405 aurisiacus Gmel. p. 95, 171, 393. aurora Lam. 93, 169. - australis Chemn. p. 106, 172, 260, 359, 375, Bere badius Kien. 169, 188. balteatus Sow. p. 195, 206, 257. balteus Sow. p. 340. bandanus Hw. 193. barbadensis Hw. 193. Barthelemyi Bern. p. 393. Bernardii Kien. 240, 292, 334, 339, 373. betulinus Linne p. 70, 160, 169. betulinus Chemn. p. 92. bicolor Sow. p. 393. bifasciatus Gm. p. 80. bifasciatus Sow. p. 333. Blainvillei Kien. p. 189, 190, 394. Blainvillee Vignard p. 143. Blandfordianus Crosse p. 396. boeticus Rv. p. 253, 254, 370. Boivini Kien. p. 314, 315. borbonicus H. Ad. p. 385. borneensis Ad. et Rv. 375. borneensis Sow. p. 395. breviculus Sow. p. 149. Broderipi Rv. p. 244. Broderipi Kien. p. 346. Bruguieri Kien. p. 249, 250. brunneus Gray p. 195, 326. bulbus Kien. p. 381. bullatus Linn& p. 31, 144. bullatus Sow. p. 321. buxeus Rv. 288, 289. Cabriti Bern. p. 386. caelatus A. Ad. p. 378, 379. Caelinae Crosse p. 220, 267. caerulans Küster p. 85, 164. caerulescens Chemn. p. 85, p. 164, 3983. caerulescens Lam. p. 101, 145, 164, 172. caffer Krauss p. 234, 345, 349. Caillaudi Kien. p. 3860. caledonicus Hw. p. 12, 302, 358. 17.2. californicus Hinds p. 247, 336, 372. canaliculatus Chemn. p. 9. _ cancellatus Hw. p. 260, 261, 283. candidus Kien. p. 396. canonicus Hw. p. 58, p. 299. capitaneus Linn& p. 7, 140, 391. capitaneus senex Chemn. p. 103, 173, 394. carinatus Reeve p. 146, 228, 395. cardinalis Hw. p. 107, 176, 396. Carpenteri Crosse p. 382. castaneus Kien. p. 362. castrensis Gould p. 391. castus Reeve p. 313. catus Hw. p. 27,130, 143, 175, 220, 251, 342. Ceciliae Chenu. p. 392. Cecillei Kien. p. 269, 288, 289. cedonulli Chemn. 14, 141. Centurio Born. p. 79, 80, 162, 227. cerinus Rv. p. 370. = H. Ad. p. 257. cervus Lam. p. 321. | cervus Sow. p. 320. | ‚ ceylanicus Wood p. 145. | eeylonensis Hw. 201, 326. ‚ eeylonieus Chemn. p. 145, 306. ‚ characteristicus Hw. p. 85, 163, 306,. 393. 'Chenui Crosse p. 222. 385. ‚Cibielli Kien. p. 357. cidaris Kien. p. 324. cinctus Sw. p. 223. cinctus Vat. p. 391. cinereus Delle Chiaja p. 182. | cinereus Hw. p. 34, 145, 172, 241, 243, 292, 293, 319, 329, 334, 536. cingulatus Lam. p. 261, 283, 284, 332, 354. cingulatus Sow. p. 271. ‚ cingulatus Desh. p. 283. 'cingulatus Reeve 376. Circae Chemn. 146, 316. eireumeisus Born. p. 141. circumsignatus Crosse p. 392. eitrinus Gm. p. 108, 176, 190, 394. 92 citrinus Dillw. p. 324. citrinus Kien. p. 346, 372. clandestinus Chemn. p. 37. classiarius Hw. p. 105, 173, 189, 393, 394. classiarius Kien. p. 391. elavus Linne p. 47, 142, 152, 278. Cleryi Reeve p. 333. cocceus Reeve p. 372, 396. coccineus Dillw. p. 176. coceineus Gm. p. 272. coeleps Reeve' 166. coffea Gm. 173, 226, 313, 393. collisus Rv. p. 293. colubrinus Lam. 218, 279. colubrinus Rv. p. 153. columba Hw. p. 10, 140, 150, 187. commodus A. Ad. p. 330. compactus Sow. p. 277, 395. complanatus Sow. p. 395. compressus Sow. pP. 395. concatenatus Kien. p. 137. coneinnulus Crosse p. 384. concinnus Sow. Thes. 368. concinnus Sow. Ü. J. p. 385. concolor Sow. p. 290. eondensus Sow. p. 300. connectens Rv. 365. conspersus Rv. p. 241, 252. consors Sow. p. 221, 224, 228, 39. consul Boivin p. 146, 316. contusus Rv. p. 373. Cooki Braz. p. 380. corallinus Kien. p. 344. corbula Sow. p. 393. cordigerus Sow. p. 392. coronatus Dillw.p. 131,199, 219,303, 304, 359. | coronalus Rv. p. 359. corrugatus Sow. p. 391. costatus Chemn. p. 90, 167, 260. Couderti Bern. p. 361. crassus Sow. p. 224. crebrisulcatus Sow. p. 384. 406 crenulatus Kien. p. 353. crepusculum Rv. p. 356. cretaceus Kien. p. 357. | eroccatus Lam. p. 313. crocceus Sow. p. 312. Crosseanus Bern. p. 280, 281. Crosseanus Sow. p. 156, 281. Crotchi Rv. p. 247, 248. Cumingi Rv. p. 227, 291. Cumingi Rv. non olim p. 308, 309. cuncatus sow. p. 392. cuneolus Rv. p. 340. cuneolus Kien. p. 135. Ouvieri Urosse p. 320. cylindraceus Brod. p. 274. Dalli Siearns p. 299. Daphne Boivin p. 252. daucus Hw. p. 67, 134, 159, 220, 312. Dauliae Crosse p. 228, 395. | dealbatus A. Ad. p. 271. Debourghiae Sow. p. 171. decrepitus Kien. p. 396. Delessertianus Recluz p. 286, 288. Deshayesi Bell. et Mich. p. 321. Deshayesi Rv. p. 180, 320. desidiosus A. Ad. p. 371. diadema Sow. p. 195. Dillwgni Rv. p. 186. discrepans Sow. p. 271. dispar Sow. p. 264, 334. distans Hw. p. 61, 156, 355. dolium Boiv. p. 293. Duponti Kien. p. 382. Duvali Bern. p. 395. dux Hw. p. 12, 141. ebraeus Dillw. 160. eburneus Hw. p. 105, 176, 393. echinulatus Kien. p. 391. | Elisae Kien. p. 278. Elisae Rv. p. 279. elongatus Chemn. p. 21, 142, 349, 373. elongatus Rv. p. 142, 177. elongatus Sow. p. 158. elventinus Ducl. p. 327. emaciatus Rv. p. 205, 335, 360. emarginatus Rv. p. 264, 265, 333, 354, 377. encaustus Kien. p. 198. episcopus Hw. p. 48, 152, 154, 216, 317. epistomioides Wk. p. 315. epistomium Rv. p. 316. epistomium Kien. p. 315. ermineus (Born.) Dillw. p. 170. erythraeensis Beck. p. 148, 186, 231, 264, 329, 379. erythraeensis Rv. p. 230. | exaratus Rv. 375. | excavatus Sow. p. 174, 313. exiguus Lam. p. 359. eximius Rv. p. 178, p. 363. extensus Hoern. p. 258. fabula Sow. p. 138, 139. fasciatus Sow. p. 167. fasciatus A. Ad. p. 333. Fergusoni Sow. p. 389. ferrugatus Sow. p. 261. ferruginosus Hw. p. 30. festivus Chemn. p. 166, p. 319, 393. figulinus Linne p. 80, 153, 211. filamentosus Rv. p. 379. flammeus Küster p. 91, 168, 308. flammeus Lam. p. 307, 308, 328. flavescens (Gray) Sow. p. 265. flavescens Kien. p. 266. Havidus Lam. p. 191, 205, 206, 334. Hoccatus Sow. p. 348, 368. floccatus Kien. p. 347. floridanus Gabb. p. 395. floridensis Sow. p. 287, 395. floridulus Ad. et Rv. p. 355, 356, floridus Sow. p. 180. Franziscanus Hw. p. 124, 131. Frauenfeldi Crosse p. 146, 316. fucatus Rv. p. 366. fulvocinctus Orosse p. 385. 407 fulgetrum Sow. p. 199. fulgurans Hw. p. 115, 178. fulgurans Rv. p. 363. fulmen Rv. p. 212, 213. fulmineus Gm. p. 115, 178. fumigatus Hw. p. 173. furvus Rv. p. 289. furvus Sow. p. 288. fuscatus Born. p. 126, 161. fusiformis H. Pease p. 391. fustigatus Hw. p. 172, 306. fusus Dillw. p. 140. Gabrielli Kien. p. 243. geographus Linn& p. 111, 177, 321. geographus Sow. p. 322. gemmulatus Sow. p. 395. generalis Linn& p. 118, 179,267, 285,310, 329. generalis Küster p. 192. | genuanus Linne p. 112, 178. gladiator Brod. p. 196. glans Hw. p. 46, 151, 276. glaucescens Sow. p. 192. glaucus Linne p. 58, 155. gloria maris Chemn. p. 42, 150. gradatus Gray p. 284, 310. | gradatulus Wk. p. 356. granarius Kien. p. 396. granifer Rv. p. 259. granulatus Gm. p. 89, 140, 167, 273. griseus Kien. p. 270. Gruneri Rv. p. 279. Grayi Rv. p. 247, 382. Gubbae Kien. p. 240, 339. gubernator Hw. p. 10, 140, 314, 316, 328. Guestrieri Lorois p. 388. guinaicus Hw. p. 215, 246, 247, 341, 390. guttatus Kien. p. 383. Hanleyi Sow. p. 182. hebraeus Linne p. 68, 159, 175, 393. hebraeus Var. Hw. p. 102, 172. Henoquei Bern. p. 393. hepaticus Kien. p. 269. hieroglyphieus Rv. p. 305. Hwassi A. Ad. p. 252, 259. hyaena Hw. p. 168, 389. hybridus Kien. p. 182. | Jickelii Wk. p. 206. ignobilis Olive p. 182. imperialis Linn& p. 99, 161, 171, 225, 326. inaequalis Rv. p. 344. incarnatus Re. p. 174, 313. incurvus Brod. p. 262, 263. incurvus Sow: p. 262, 2623. indicus Chemn. p. 37. induratus Rv. 187, 231. inflatus Sow. p. 391. inflatus Kien. p. 345. 408 laevigatus Sow. p. 142, 398. laevis Gm. p. 45. | Lamarcki Kien. p. 344, 345, 349. Largillardi Kien. p. 266. laterceulatus Sow. p. 352. lautus Rv. p. 373. legatus Lam. p. 237. lemniscatus Rv. p. 262, 331. ı lentiginosus Rv. p. 3%. lecninus Hw. p. 40, 149. leoninus (Chemn.) Wk. p. 185, 307. leopardns Hw. p. 159. leucostrictus Sow. p. 175. Lienardi Bern. p. 338, 339. lietor Boivin p. 386. informis Hw. p. 64, 65, 157, 158, 188, 249. |lignarius Rv. p. 269, 288. informis Rv. p. 948. infrenatus Rv. p. 234, 345, 346, 347. inscriptus Rv. p. 207, 264. insculptus Kien. p. 258, 354. insculptus Rv. p. 395. insignis Sow. p. 147. intermedius Bv. 177. interruptus Brod. p. 231, 362, 395. interruptus (Mawe) Sow. p. 157, 253, 395. erregularıis Sow. p. 341. jamaicensis Hw. 249, 250. Janus Hw. p. 115, 179, 292, 325. japonicus (Hw.) Kien. 283. japonicus Sow. p. 266. jaspideus Gm. p. 129. jaspideus Kien. p. 343, 344, 345. Jiekeli Wk. p. 206. jodostoma Rv. p. 292. Jukest Rv. 245, 246, Julii Lien. p. 347. Keati Sow. p. 207, 208. Kieneri Rv..p. 340), 352,379. lacinulatus Kien. p 170. laerymosus Rv. p. 390. lacteus Lam. p. 140, 149, 239. lacteus Küster p. 41, 136. lineatus Chemn. p. 64, 157, 221, 234, 312. lineolatus Val. p. 156, 302. liratus Rv. 254. Lischkeanus Wk. p. 311. lithoglyphus Meusch. p. 98, 169, 170, 365. | litteratus Hw. p. 72. litteratus L. 73, 74, 160, 279. lividus Hw. p. 108, 131, 176, 191, 206, 356. lividus Chemn. 101, 142, Lizardensis Crosse 376. Loebbeckeanus Wk. p. 221, 228. longurionus Kien. p. 367. Lorenzianus (Chemn.) Küster p. 91, 168. Lorenzianus Ohemn, p. 306, 307, 308. Losenzianus Rv. p. 308, non olim p. 328. Loroisi Kien. p. 210. Loveni Krauss p. 345. Lubeckeanus Bern. p. 324. lucidus Mawe p. 258. luetiver Rv. p. 362. lugubris Rv. p. 383. luridus A. Ad. p. 341. luteus Brod. p. 318. luzonieus Hw. p. 211. _ luzonicus Sow. p. 211, 212, 213, 192, Iynceus Sow. p. 181. Macei Crosse p. 372. maculatus Sow. p. 244, 245, 246. maculiferus Sow. p. 326. maculiferus Rv. p. 171. madurensis Hw. p. 337. ‚magellanicus Hw. p. 266, 324. magnificus Rv. 316, 317. Magdalenae Kien. p. 369. magus L. p. 36, 182, 141, 144, 146, 220, 294,298, 251, 310.893. mahogani Rv. p. 232. Macarae Bern. p. 266, 267. madagascarensis Sow. p. 393. maldivus Hw. p. 180. mallaccanus Hw. p. 91, 168, 227, 311, 363. Maltzanianus Wk. p. 204. marchionatus Hinds p. 194. marmoreus L. p. 60, 156, 194, 280, 281. marmoreus Dillw. p. 162. marmoreus Born. p. 193. Martinianus Rv. p. 136. Mazei Desh. p. 378. mediterraneus Hw. p. 130, 132, 181, 215 247, 249, 250, 338. melangolicus Lam. p. 390. mercator Linne p. 134, 250, 251, 340, 341, 371. Metcalfet Rv. 221, 250. Mighelsi Kien. p. 282. miles L. 82, 163. miliaris Hw. p. 197, 219, 304. miliaris Re; 9, 199, u RE Lam. p. 73, 159. mindanus Hw. p. 326, 327. minimus L. p. 132. minimus Hw. Rv. p. 130, 131. minimus Gm. p. 145. minutus Rv. p. 367. mirmillo Crosse p. 387. miser Boiv. p. 251. mitraeformis Sow. p. 275. B) 409 |mitratus Hw. p. 274, 275. modesitus Sow. p. 146. moluccensis Chemn. p. 121, 181, 352. monachus L. p. 214, 251, 372. monile (Hw.) Küster p. 119. monile Hw. p. 192. monilifer Brod. p. 288, 361, 362. monstrosus Uhemn. p. 77, 161, 162. Moussoni Orosse p. 394. mozambicus Hw. p. 21, 142. mucronatus Rv. p. 340, 351, 374. multicatenatus Sow. p. 369. muriculatus Sow. p. 254. mus Hw. p. 28, 131, 143, 301, 304. muscosus Lam. p. 1695. musicus Hw. p. 237. MM mustivus Brod. p. 237. mustelinus Hw. 9, 140, 182, 192. mutabilis Chemn. p. 188, 292. mutabilis (Ch.) Küster p. 84, 163. nanus Brod. p. 201. Nareissus Lam. p. 369. natalis Sow. p. 371. Ä nebulosus Sol. p. 97, 171, 328. neglectus A. Ad. p. 394. neglectus Pease nemocanus Hw. p. 19, 142, 168, 188, 189, 242, 290, 291, 292. Neptunus Rv. p. 230, 339. Neptunus Kien. p. 229. nicobaricus Hw. p. 78, 159, 161, 162, 323, nigrescens Sow. p. 980. nigropunctatus Dow. p. 250, 251, 342. ınimbosus Hw. p. 273. nisus Chemn. p. 123, 181, 243, 293, 295, 335, 396. nisus Riem, p. 379. nitidus Rv. p. 342. Ä nivifer Brod. p. 208, 209. nivosus Lam. p. 208, 209. nobilis L. p. 30, 144, 366. nocturnus Hw. p. 96, 171, 3293. nodiferus Kien. p. 391. nodulosus Sow. p. 366. / novaehollandiae A. Ad. p. 245. nubecula Gm. p. 136, 137. nucleus Rv. 380. | nusatella L. p. 43, 151. nux Brod. p. 202, 257. obesus Hw. p. 33, 145. oblitus Ro. p. 177. oblitus Scw. p. 190. obseurus Rv. p. 322. obtabilis A. Ad. p. 368. obtusus Kien. p. 382. ochroleucus (@m.) Küst. 88. ochroleucus Gm. p. 167. oculatus Gm. p. 139. olivaceus Kien. p. 341. omaicus Hw. p. 49, 50, 1593, omaria Hw. p. 54, 154. D’Orbignyi Aud. p. 258, 355, 378. orbitatus Rv. p. 351. 352. Orion Brod. p. 174, 226, 364. ornatus Sow. p. 176, 326. pagodus Chenu. p. 260. panniculus Lam. p. 299. papalis Wk. p. 359. papillaris Rv. p. 357. papillaris Sow. p. 296. papillionaceus Hw. p. 62, 156. papillosus Kien. p. 392. perplezus Sow. p. 150, 230. pertusus Hw. p. 166. pertusus Hw. p. 319. Philippi Kien. p. 262. pica Rv. p. 158, 187. pietus Rv. p. 343. pigmentatus Ad. et Rv. p. 257. piperatus Rv. p. 186, 231. planaxis Desh. p. 369. planicostatus Sow. p. 258. planiliratus Sow. p. 352. planorbis (Born.) Küst. p. 30. planorbis Born. p. 143, 170, 253. plumbeus Rv. p. 255, 254. politus (Bolt.) Wk. p. 334. polyglotta A. Ad. p. 393. polyzonius Gm. p. 30. ponderosus Beck. p. 305. pontificalis Lam. p. 203. portoricanus Hw. p. 246, 247. praecellens A. Ad. p. 260, 261. praefectus Hw. p. 88, 167. praelatus Hw. p. 55, 154, 218. praetextus Rv. p. 198. primula Rv. p. 394. princeps (L.) Küst. p. 59. princeps L. p. 155, 253, 302. Prometheus Hw. p. 296, 337. 186. 307. 308. parius Reeve p. 136, 140, 149, 150, 240, 241. | Proteus Rv. p. 186. pastinaca Lam. p.:219. p. 268. pastinaca Kien. p. 159, 312. patrieius Hinds. p. 350. Paulinae Kien. p. 165, 306. pauperculus Sow. p. 233. Pazi Bern. p. 189, 190. | prozimus Sow. p. 394. pseudo cedo nulli p. 46. pseudo Thomas Chemn. p. 63. pulchellus Sow. p. 157, 253. pulchellus Swains. 222, 365. pulcher A. Ad. p. 374. Proteus Hw. Wagn. p. 39, 148, 149, 165, Peali Green. p. 332. pellis hyaenae Chemn. p. 92, 168, 291. pennaceus Born. p. 219, 279. peplum (Chemn.) Küst. p. 66. peplum Chemn. p. 158, 323. pulicarius Hw. p. 101, 172, 201, 306. punctatus Chemn. p. 23, 143, 168. puncticulatus Hw. p. 41, 150, 230, 231, 363. puncturatus Hw. p. 380. purpurascens Brod. p. 24. 41 purus H. Pease p. 391. pusillus Chemn. p. 103, 175. ‚pusillus Gould. p. 391. pusio Hw. p. 129, 130. pusio Sow. p. 230. pustulosus Kien. p. 230. pustulatns Kien. p. 150. pygmaeus Rv. p. 130, 150, 187, 230, 231. pyramidalis Lam. p. 236. pyriformis Rv. p. 210, 350. quadrato maculains Sow. p. 187. quereinus Hw. 82, 163, 189, 242, 268, 305. questor Lam. p. 164, 165. radiatus Gm. p. 135, 241. radiatus Dillw. p. 159. ranunculus Hw. p. 145. raphanus Küst. p. 13. raphanus Hw. p. 141, 146. rarimaculatus Sow. p. 285, 286. rattus Hw. p. 140, 183, 184, 196, 367. rattus Sow. p. 183. ravus Gould. p. 391. Recluzianus Bern. p. 325, 359. recurvus Kien. p. 262, 263. Reevei Kien. p. 312. regalitatis Sow. p. 212. regius Chemn. p. 155, 302. regularis Brod. p. 262, 263, 265, 234, 335, 354. regus (Chemn.) Küst. p. 59. 'reticulatus Sow. p. 238. retifer Menke p. 238. rhododendron Couth. p. 271. rivularis Rv. p. 255, 256, 370, Robillardi Bern. p. 393. ; Rollandi Bern. p. 146, 251. 'rosaeeus (Chemn.) Küster p. 93. 5 rosaceus Uhemn. p. 169, 345, 346, 349, 373. rosaceus Kien. p. 379. roseus Lam. p. 130., roseo-tinctus Sow. p. 346. Rossiteri Braz. p. 391. rubiginosus Hw. p. 50, 153, 279. rudıs (Chemn.) Küst. p. 65. rudis Chemn. p. 158. küppelli (Rv.) Wk. p. 189, 190, 228. Ruppelli Rv. p. 394. rusticus Gm. p. 34, 123, 146. rusticus Delle Chiaja p. 182. rusticus Dillw. p. 239. rutillus Menke p. 358. 218, | sagittatus Sow. p. 331, 332. sanguineus Kien. p. 362. sanguinolenlus Rv. p. 308, 309. sanguinolentus Q. et G. p. 190. sapphyrostoma Wk. p. 368. scaber Kien. p. 199. scabriusculus Chemn. p. 138, 320. scealaris Val. p. 284. scalptus Rv. p. 336, 372. schech Jickeli p. 229. seitulus Rv. p. 343. scriptus Sow. p. 392. secutor Crosse p. 349. 'seleetus A. Ad. pP. 367. semisulcatus Sow. p. 358. senator Auct. p. 30, 144, 170, 312. siamensis Hw. p. 106, 176, 337, Sieboldi Reev. p. 285, 286, 378. signifer Crosse p. 345. | simplex Rv. 248. sindon Reeve p. 370. sinensis Sow. pP. 282, sinensis Kien. p. 283. Solandri Brod. p. 272. solidus Sow. p. 154, 238. Sowerbyi Rv. p. 282, 284. speciosissimus Rv. p. 324. speciosus Sow. p. 361. spectabilis A. Ad. p. 137. speetrum L. 104, 175, 240, 242, 244, 252, 293, 294. spectrum album Chemn. p. 4l, 149, 180. spectrum sumatrae Chemn. p. 65, 157, 188. spiculum Ro. p. 367. spiroglossus Desh. p. 369. sphacellatus Sow. p. 393. splendidulus Sow. p. 222, 227, 368. sponsalis Chemn. p. 86, 165, 301. spurius Gm. p. 149. spurius Sow. p. 186. Stainforihi Rv. p. 181. Stearnst Conrad p. 332. ' stereus muscarum L. p. 108, 177, 297. stellatus Kien. p. 279, 278. stigmaticus A. Ad. p. 294, 355. stillatus Rv. p. 295. stramineus Lam. p. 181. stramineus Rv. p. 242. straturatus Sow. p. 294. striatus L. p. 121, 181, 314. striolatus Kien. p. 353. strietieus A. Ad. p. 375. strigatus (Hw.) Rv. 353. 374. 375. subcarinatus Sow. p. 369. submarginatus Sow. 309. subulatus Kien. p. 242, 335, 336, 350. subulatus Rv. p. 367. succinetus A. Ad. p. 378. suffusus Sow. p. 301, 302. sugillatus Rv. p. 206. sulcatus Hw. p. 167. suleiferus A. Ad. p. 374, 375. sulphureus Kien. p. 394. sumatrensis Hw. p. 66, 159. suratrensis Hw. p. 92, 169. Sutoreanus Wk. p. 311. suturatus Kien. p. 309. suturatus Rv. p. 223. tabidus Rv. p. 133. taeniatus Hw. p. 69, 132, 160, 219, 343. taheitensis Rv. 183. taitensis Hw. p. 183, 184. Taslei Kien. p. 341. tasmaniae Sow. p. 316. tegulatus Sow. p. 379. | 412 tenellus Chemn. p. 137, 320. tentineus Hw. p. 45, 151. . tenuts Bow. p. 394. tenuisulcatus Sow. p. 393. ienuistriatus Sow. p. 151,. 152, 276. terebellum Gm. p. 88. terebellum (Mart.) Sow. p. 166. |terebra Born p. 87, 180, 308, 321. ee TEL ER EEE EEE ER E TEEER NEZEEET terebra Chemn. p. 43. ieres seu Terebellum Mart. p. 166. terminus Lam. p. 313, 314, 316. ierminus Kien. p. 314. tessellatus Born. p. 78, 79, 162, 225. testudinarius Gm. p. 127, 212, 246, 247. tellatus Ro. p. 392. textile L. p. 51, 154, 235, 239, ai textile Var. Big. P. 236 iexiile Var. Chemx. p. 238. iexchilinus Kien. p. 147. thalassiarchus Gray p. 225. Ihomae Gm. p. 50. 153 tgrinus Sow. p. 392. tiaratus Brod. p. 131, 132. timorensis Hw. p. 298. Iinianus Ro. p. 346. tinianus Hw. p. 20, 142. iornatus Kien. p. 395. tornatus Brod. p. 262, 263. Trailli A. Ad. p. 384. tribunus Gm. p. 80. tribunus Crosse p. 387. trigonus Rv. p. 386. irıstis Rv. p. 393. trochulus Rv. p. 209, 271. turriculatus Sow. p. 377. turridus Lam. p. 262. turridus Sow. p. 356. undatus Kien. p. 345, 376. undulatus Sow. p. 351, 352. unicolor Sow. p. 355. untcolor Kien. p. 250. unifasciatus Kien p. 394. RR LT rn AR IR RR ER RR RAR j A 43 ustulatus Rv. 297. 5 variegatus Kien. p. 381. | varius L. p. 63, 157, 221, 253, 254, 255, 256, 359. | varius Rv. p. 259. Vautieri Kien. p. 200. Vayssetianus Crosse p. 388. venulatus Hw. p. 208, 209, 248, 271. : vermiculatus Lam. p. 102, 172, 173. Verreauxi Kien. p. 241. verrieulum Rv. p. 235. verrucosus Hw. p. 128, 327, 328. verulosus Hw. p. 9, 140, 167. vespertinus Sow. p. 298. vexillum Gm. p. 83, 163, 164, 189, 242, 252. vicarius (L.) Schr. p. 143, 239. vicarius (Lam.) Rv. p. 234, 235. vietor Brod. p, 366. Vietoriae Rv. p. 276, 277. vidua Rv. p. 323. Villepini Bern. p. 377. vimineus Rv. p. 377, 376. violaceus Rv. p. 276. virgatus Rv. p. 307, 808. virgo L. p. 110, 191, 206, 268. virgo Dillw. p. 191. | viridis Sow. p. 394. viridulus Lam. p. 76, 161. vittatus Hw. p. 226, 365. vitulinus (Hw.) Küster 29. vitulinus Hw. p. 185, 223. voluminalis Hinds p. 329, 363. vulpinus Wagner p. 29. vulpinus Hw. p. 30, 143, 144, 185. Ximenes Sow. p. 232. sebra Sow. p. 242, 243, 307, 308. zebra Lam. p. 336. zebroides Kien. p. 380. zeylanicus Chemn. p. 99. | zonatus Hw. p. 75, 160. herz N ED EIS, Er Ren % | | | | | | ; | I | | | | | | | | | I | | | | I | | | | | , | DOVWUS. 1, sumalrensis, Hıraps. 2.3. acuminatus. Hwa/s. 4.5. arenatus, Hwafs. 6, taeniatus, Hwafs. T. mediterraneus, Huf. » | | | düster pinv, | : ass ' REG I .“ > TE MITeN) 1) u2 Y IRMRnN \ ur: ! S. €. Bock se. 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